DE2150112C3 - Brenner mit Brennkammer und koaxial in der Oxidationsmittelzufuhrleitung gehaltertem Brennstoffverteilerrohr - Google Patents
Brenner mit Brennkammer und koaxial in der Oxidationsmittelzufuhrleitung gehaltertem BrennstoffverteilerrohrInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenner mit einer Brennkammer, mit einer an dieser Brennkammer
mündenden Zufuhrleitung für ein Oxidationsmittel und mit einem koaxial in dieser gehalterten Verteilerrohr
zum Einführen eines strömungsfähigen Brennstoffes, wobei die Zufuhrleitung mit dem Verteilerrohr einen im
wesentlichen ringförmigen Durchlaß für das Oxidationsmittel bildet und das Verteilerrohr an seinem in die
Brennkammer hineinragenden Ende radiale Austrittsöffnungen aufweist.
Ein derartiger, zur Verbrennung fossiler Brennstoffe geeigneter Brenner ist aus der DE-PS 9 39 706 bekannt.
Hierbei bildet der aus den radialen Austrittsöffnungen austretende Brennstoff in der Brennkammer bzw. am
Auslaß des ringförmigen Durchlasses für das Oxidationsmittel eine Art Schirm, auf den das Oxidationsmittel auftrifft. Dieses Aufeinandertreffen der Reaktionsteilnehmer führt zu deren Vermischung und ggf.
Zerstäubung sowie zur Ausbildung einer etwa hohlkonusförmigen Flammenform. Das einfache Auftreffen
der Reaktionsteilnehmerströme führt jedoch noch nicht zu deren optimaler Vermischung, Eine optimale
Vermischung ist aber eine der Voraussetzungen für eine gleichförmige, rasche und möglichst schadstoffreie
Verbrennung, Gleichwohl ist bei dem bekannten Brenner nicht beabsichtigt, die einmal aus ihren
öffnungen direkt in die Brennkammer ausgeblasenen Reaktionsteilnehmer einer weiteren Behandlung zu
unterwerfen. Die Steuerung der Verbrennung erfolgt
ίο bei dem bekannten Brenner im wesentlichtn durch
Steuerung der Form und Länge der Flamme.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Brenner der eingangs genannten Art so zu verbessern,
daß dessen Emission von Schadstoffen, wie Rußbildung,
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst daß erfindungsgemäß an dem in die Brennkammer hineinragenden
Ende des Verteilerrohres eine Ablenkscheibe mit einem Durchmesser größer demjenigen des Verteslerrohres
befestigt ist daß die radialen Austrittsöffnungen in der Nähe dieser Ablenkscheibe vorgesehen sind, und daß
innerhalb des Verteilerrohres ein Mischelement angeordnet ist, das zur Vermischung des Brennstoffes mit
einem zusätzlich eingeführten Verdünnungsgas dient
und dem Gemisch eine Zentrifugalbewegung erteilt
Die am flammseitigen Ende des Verteilerrohres befestigte Ablenkscheibe hat zwei Funktionen. Einmal
dient sie dazu, ein weiteres Durchmischen der Reaktionsteilnehmerströme auch nach deren Ausblasen
in die Brennkammer zu ermöglichen. Dieses Durchmischen erfolgt dadurch, daß der Teil des aus dem
ringförmigen Durchlaß austretenden Oxidationsmittels, der den aus den radialen Austrittsöffnungen schirmartig
austretenden Brennstoff durchdringt, d.h. nicht mit
diesem vermischt wird, von der stromab dahinterliegenden Ablenkscheibe umgelenkt und erneut dem Brennstoff zugemischt wird. Die Ablenkscheibe verbessert
also die Mischung der Reaktionsteilnehmerströme und damit die Gleichförmigkeit der Mischverhältnisse
innerhalb der gesamten Brennkammer. Zum andern trägt die Ablenkscheibe zur Steuerung der einen
Hohlkonus bildenden Flammenform bei, da der von der Ablenkscheibe umgelenkte Oxidationsmittelteilstrom
erneut quer auf das Reaktionsteilnehmergemisch
auftrifft und somit in Abhängigkeit von dynamischen
Parametern des Stromes und geometrischen Parametern betreffend das Verhältnis des Ablenkscheibendurchmessers zum Verteilerrohrdurchmesser und den
Abstand zwischen den radialen Austrittsöffnungen und
der Ablenkscheibe die Flammenform beeinflußt.
Das innerhalb des Verteilerrohres angeordnete Mischelement, das zur Vermischung des Brennstoffes
mit einem zusätzlich eingeführten Verdünnungsgas dient und dem Gemisch eine Zentrifugalbewegung
erteilt, hat den Vorteil, daß es insoweit eine Vorkonditionierung des Brennstoffgemisches herbeiführt, als
dieses durch die erteilte Zentrifugalbewegung an den radialen Austrittsöffnungen hohen Scherkräften ausgesetzt und dadurch dessen Zerstäubung erheblich
bo gefördert wird. Darüber hinaus wird natürlich auch die
Gleichförmigkeit der Missverhältnisse in der Brennkammer durch dieses Vormischen gefördert.
Die gute Durchmischung der Reaktionsteilnehmerströme führt in der Brennkammer zu praktisch
hr, homogenen stöchiometrischen Bedingungen. Dies führt
zu einer schnellen, vollständigen Verbrennung unter gleichförmigen Temperaturbedingungen. Die Verweilzeit, während der heiße Stickstoffmoleküle sich in
Kontakt mit nicht umgesetztem Sauerstoff befinden, wird also durch die guten Mischverhältnisse verringert.
Die Hohlkonusform der Flamme führt insbesondere aei dünnwandigem Hohlkonus zu einer starken
Wänneabstrahlung und damit zu einer Flammtemperaturverminderung.
Die Temperaturverminderung der Flamme wird außerdem noch durch die Verdünnung des
Brennstoffes mit dem Verdünnungsgas gefördert.
Nun ist es allgemein bekannt, daß eine Verringerung der oben genannten Verweilzeit und der Flammentemperatur
zu einer Verminderung von Schadstoffen, wie Rußbildung, CO und NO, führen.
Durch dieErfindung wird also in einfacher Weise eine Verminderung der oben genannten Schadstoffemission
erzielt
Zur Verbesserung der Durchmischung des Brennstoffes mit dem Verdünnungsgas sowie zur Erhöhung der
auf diesen wirkenden Zentrifugalkräfte ist die Brennstoffzufuhr zum Verteilerrohr vorzugsweise so ausgestaltet,
daß der Brennstoff tangential in das Verteilerrohr einführbar ist
Zur weiteren Verminderung der Flammtemperatur ist vorzugsweise ein zusätzliches, koaxial durch das
Verteilerrohr und die Ablenkscheibe reichendes Kühlgasrohr vorgesehen, das in das Innere der Brennkammer
vorsteht und Kühlgas zum Flammeninnem leitet.
Die Leitung des Kühlgases zum Flammeninnem wird vorzugsweise dadurch bewirkt, daß das Kühlgasrohr
stromab von der Ablenkscheibe radiale Austrittsöffnungen und ein Ablenkelement aufweist
Eine weitere Steuerung der Flammentemperatur und der Verbrennung kann durch Zufuhrleitungen für in den
Außenbereich der Flamme strömende Luft vorgenommen werden. Dabei können die Zuführungen in
Strömungsrichtung hintereinander angeordnet werden, wobei die oberhalb angeordnete Zuführung eine
zusätzliche Verbrennung, insbesondere bei Brennstoffüberschuß ermöglicht, während die — in Strömungsrichtung gesehen — untere Zuführung eine rasche
Verringerung der Flammentemperatur fördert.
In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Brenner eine die Brennkammer mit dem Verteilerrohr
verbindende Rückführleitung für Verbrennungsgase, die als Verdünnungsgas dienen, auf. Hierbei wird der
Vorteil erreicht, daß außer der Verdünnung des Brennstoffes dieser auch noch vorgewärmt wird.
Dadurch kann einerseits die Verbrennungscharakteristik gesteuert werden, zum anderen wird aber auch bei
flüssigen Brennstoffen durch die Vorwärmung deren Oberflächenspannung reduziert und dadurch deren
Verdampfung bzw. Zerstäubung gefördert.
Die Rückführung von verbranntem Gas zur Verdünnung und Vorwärmung des Brennstoffes ist an sich
schon von NIEPENBERG in »Oel + Gas« 4/68, S. 38 beschrieben. Hierbei handelt es sich aber nicht um einen
Brenner der eingangs genannten Art. Darüber hinaus weist die Flamme nicht die Form eines die Wärme
abstrahlenden dünnwandigen Hohlkonus auf. Schließlich stellen das rückströmende Verbrennungsgas und
der ausströmende Brennstoff ein eng miteinander bo verkoppeltes komplexes Strömungssystem dar, dessen
Parameter nicht so einfach und unabhängig voneinander steuerbar sind, wie dies beim erfindungsgemäßen
Brenner möglich ist.
Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung werden im hi
folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. In dsr Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Teilaiuicht, teilweise im Schnitt und
teilweise schematisch, eines ersten Ausführungsbeispielesund
Fig.2 einen Teil eines weiteren Ausführungsbeispieles,
teilweise im Schnitt und teilweise perspektivisch.
Nach Fig. 1 weist der Brenner mit Brennkammer eine Brennzone oder -kammer 10 mit einer zylindrischen
Seitenwand ti und einer Stirnwand 12 auf. Die Brennkammer 10 ist am unteren Ende abgebrochen
dargestellt und deren weitere Einzelheiten sind zur Vereinfachung der Zeichnungen nicht gezeigt Die
Brennkammer kann in einer Stromerzeugungsanlage, einer Industriewärmeanlage oder einer Raumbeheizung
eingesetzt werden.
Eine zylindrische Zufuhrleitung 13 tritt in die Brennkammer 10 durch die Stirnwand 12. Eine zweite,
im folgenden Verteilerrohr 14 genannte Leitung ist koaxial innerhalb der Zufuhrleitung 13 angeordnet und
erstreckt sich bis in die Brennkammer 10. Das flammseitige Ende 15 des Verteilerrohrcs 14 trägt eine
Ablenkscheibe 16 mit zylindrischem Querschnitt Das Verteilerrohr 14 weist weiterhin eine Gruppe radialer
Austrittsöffnungen 17 auf, die umtangsmäßig um das Verteilerrohr 14, nahe dessen flammseitigen Ende 15
angeordnet sind. Die Zufuhrleitung 13 dient zusammen mit dem Verteilerrohr 14 dazu, einen ringförmigen
Durchlaß 18 für ein Oxidationsmittel zu bilden.
Weiterhin ist eine Einrichtung zum Einführen des Oxidationsmittels aus einer Speisequelle in den ringförmigen
Durchlaß 18, die einfach eine Oxidationsspeiseleitung 20 sein kann, sowie eine Einrichtung zum Einführen
eines Verdünnungsgases aus einer zweckmäßigen Quelle in das Verteilerrohr 14, welche einfach ein mit
dem Verteilerrohr 14 eine kontinuierliche Strömungsbahn bildendes Verdünnungsgaszuführungsrohr 21 sein
kann und eine Einrichtung zum Einführen eines Brennstoffes aus einer Quelle in das Verteilerrohr 14,
die eine im Verteilerrohr 14 an einer Öffnung 23 austretende Brennstoffzuführungsleitung 22 sein kann,
vorgesehen.
Die Arbeitsweise des bisher beschriebenen Brenners mist Brennkammer soll nun untersucht werden. Ein
oxidierendes Gas, z. B. Luft wird — wie durch den Pfeil 24 angedeutet — aus einer zweckmäßigen Oxidationsmittelquelle
in die Oxidationsspeiseleitung 20 eingeführt. Das Oxidationsgas strömt den ringförmigen
Durchlaß 18 nach unten und bildet einen Mantel aus Oxidationsgas um das Verteilerrohr 14.
Ein Brennstoff, z. B. Methan, wird — wie mit dem Pfeil 25 angedeutet — aus irgendeiner zweckmäßigen
Brennstoffquelle in die Brennstoffzuführungsleitung 22 eingeführt. Der Brennstoff tritt in das Verteilerrohr 14
durch die öffnung 23 — wie durch den Pfeil 26 angedeutet — ein. Der Brennstoff verbindet sich mit
dem Verdünnungsgas, welches, wie durch den Pfeil 27 angegeben, eingeführt wird. Das Verdünnungsgas kann
einfach ein Oxidationsgas oder ein inertes Gas, z. B. Stickstoff, sein. Es kann aber auch Verbrennungsprodukte
enthalten, die von der Brennkammer 10 durch eine Sammelleitung 28 und eine RUckführleitung 30 in
den Brennstoffkreislauf rückgeführt werden. Dieser Rezirkulationskreis kann eine Zentrifugalpumpe 31
oder eine andere, eine Rezirkulationsströmung bewirkende
Einrichtung umfassen, beispielsweise eine Strahlpumpe
oder einfach ein Gebläse.
Brennstoff- und Verdünnungsgas strömen das Verteilerrohr gegen uw radialen Austrittsöffnungen 17 nach
unten und werden infolge turbulenten Mischens der Gase einander zugemischt. Die Mischung tritt durch die
radialen Austrittsöffnungen 17 und erzeugt eine
Vielzahl von Gasstrahlen um das Verteilerrohr 14. von denen jeder auf den Mantel aus oxidierendem Gas trifft.
Dieses Auftreffen führt zu einem Mischen des Brennstoffgemisches und des oxidierenden Gases in
einer äußeren Mischzone 32. Die Gasströmung ist durch die Pfeile 33 angedeutet. Das äußere Mischen wird
verstärkt durch das Vormischen innerhalb des Verteilerrohres 14. Das äußere Mischen wird weiterhin durch das
oxidierende Gas verstärkt, welches zwischen den Rrennstoffstrahlen dtirchlrill und von der Ablenkscheibc
16 umgelenkt wird. Das umgelenkte oxidierende Gas
$4 trifft nämlich auf den mit 35 bezeichneten
I l.iuptstrom. wo eine weitere Mischung erfolgt.
So ist eine sehr sorgfaltig durchmischte Gruppe von
Reaktionsteilnehmern gegeben, die /u einer vollständigen
Verbrennurg. einer lokalen Regelung des Oxidationsmittel-
und Brennstoffgemischverhältnisses und Einführen pulverisierter Feststoffe, beispielsweise
einem Pulverisations-und Konditioniermechanismus29,
in welchem Feststoffmaterialien über einen Trichter 39 zugegeben werden, durchgeführt werden. Das Vormi-
ί sehen nach der Erfindung ist auch besonders für die
Behandlung von pulverförmigem Feststoff geeignet.
Eine weitere Steuerung der Flammentemperatur und der Verbrennung kann durch sekundäre Zufuhrleitungen 40, 41 vorgenommen werden. In die obere
ίο sekundäre Zufuhrleitung 40 eingeführte Luft ermöglicht
eine zusätzliche Verbrennung, wenn die Brenneranord nung mit Brennstoffüberschuß betrieben wird. Luft kann
auch durch die untere Sammelleitung 41 eingeführt werden, um eine rasche Abkühlung der Flamme zu
η bewirken, was sich vorteilhaft auf die Reduktion der
Stickoxide auswirkt.
Auch die oben genannte Re/irkulation der Brenngase
ist /um Absenken der Verbrennungstemperatiir gccig-
verunreinigenden Stoffen beiträgt.
Zusätzlich /u einer eingehenden Durchmischung ist
eine Brennerflamme in Form eines Hohlkonus mit dünnen Wandungen \on Vorteil Solch eine Flamme ist
bei 36 dargestellt. Die Gestalt der Flamme kann durch die Geometrie des Brenners und die linpulsverhältnisse
der Reaktionsteilnehmerströme gesteuert werden. Als besonders vorteilhaft hat sich ein Verhältnis des
Impulses im Oxidationsmantel /um Impuls des Brennsioffgemischstromcs
/wischen b : 1 und 15:1 herausgestellt.
Auch /wei geometrische Verhältnisse sind vorhanden. Lines lsi das Verhältnis des Ablenkscheibendiirchmessers
/um Verteilerrohrdurchmesser. Wenn dieses Verhältnis zunimmt, nimmt der eingeschlossene
Kegelwinkel /u. Das andere Verhältnis ist die Entfernung /wischen der Ablenkscheibe 16 und i'en
\ustnttsoffnungen 17. Dieses Verhältnis beeinflußt die
Gestalt der konischen Flamme durch Verändern des eingeschlossenen Winkels. Beispielsweise erzeugt ein
Brenner mit Brennkammer 10 bei einem Ablenkschei· 'χ·· durchmesser von 11.43cm. einem Verteilerrohrdurchmesser
von 7.6 cm und einem Oxidationsmittel/ufiihrl'.M'ungsdurchmesser
von 9.9 cm eine Leistung von 2\'. - \<r kl h.
Lt, «eueres Merkmal ist die Anordnung eines
Mischelernen'es 37 innerhalb des Verteilerrohres 14.
Das Mischelement 37 ist hohlzvlindrisch und umfaßt Schraubenflachen 38. die dazu dienen, zentrifugale
Kräfte auf den Brennstoff und das Verdünnungsgas auszuüben. Werden flussige Brennstoffe, i. B. öl.
\erwendet. so wird die Flüssigkeit nach außen zentrifugiert und auf den Innenwandungen des Verteilcrrohres
14 mitgerissen. Erreicht der flüssige Brennstoff die radialen Austrittsöffnungen 17. so setzt
das Verdünnungsgas die Flüssigkeit hohen Scherkräften aus. die die Flüssigkeit in einen feinen neoeiamgen
Dunst aufbrechen. Diese Wirkung sorgt für ein ausgezeichnetes Vormischen des Brennstoffes und des
Verdünnungsgases vordem zusätzlichen Mischen in der äußeren Mischzone 32. Die Zentrifugalbewegung der
flussigen Brennstoffe und somit die Erzielung emer zentrifugalen Brennstoffbewegung vor Erreichen des
Mischeiementes 37 wird durch deren tangentiale
Einfuhr in das Verteilerrohr erreicht.
Das Einführen von Brennstoff durch die Brennstoffzuführungsleitung
22 kann mittels Einrichtungen zum :ί Mine zusätzliche Temperatui verminderung ist durch
Zufuhr kalten Gases /um Innern der konischen Flamme vorgesehen. Für diesen /weck ist ein in geeigneter
Weise mit Kühlgas gespeistes Kühlgasrohr 42 koaxial innerhalb des Verteilcrrohres angeordnet. Das Kühlgas-
: > rohr erstreckt sich durch die Ablenkscheibe 16 und führt
kühlendes Gas in das Innere der Flamme 36. Ein weiteres Ablenkelement 43 kann stromab von der
Ablenk' heibe 16 abgehängt werden, um das kühlende Gas radial nach außen und längs der Flammenfront zum
ίο Abführen der Wärme zu richten.
Weitere Merkmale der Brenneranordnung läßt F i g. 2 erkennen. Das Verteilerrohr 14 ist hier durch ein
geeignetes Gestänge mit einer Translationseinrichtung 45 gekoppelt, mittels welcher das Verteilerrohr 14 axia
ij bewegbar ist. Das flammseitige Ende 15 des Verteilerrohres
14 weist eine konische Fläche 46 auf. Diese Fläche dient als Dichtfläche und kommt mit einer hierzi
passenden Konusfläche 47 in Eingriff, wenn da; flammseitige Ende 15 des Verteilerrohres 14 gegen der
••ο Auslaß des ringförmigen Durchlasses 18 bewegt wird.
F i g. 2 ist hinsichtlich der Darstellung längs dei Mittellinie 48 getrennt und zeigt das Verteilerrohr 14 ir
2 seiner unbegrenzt wählbaren Stellungen. Die axialf Translation führt zu einer Änderung des Auslaßquer
■i' schnittes des ringförmigen Durchlasses 18 und sorgt se
für eine Änderung des Strömungsdurchsatzes be anströmseitig konstant gehaltenem Speisedruck. Aul
diese Weise kann der Brenner bei Beibehaltung der Mischcharakteristiken der Auslegung durch Drosseln
vi des fraglichen Auslasses abgeschaltet werden.
Beschrieben wurde ein Brenner, der zunäch.,; ein
Vormischen des Brennstoffes im Verteilerrohr 14 und anschließend ein Mischen in der Brennkammer 10. und
zwar unmittelbar an der Flamme ermöglicht da«
"> letztgenannte »äußere« Mischen in der Brennkammet
10 wird sowohl durch Impulsaustausch zwischen direkt aufeinandertreffenden Brennstoff- und Oxidationsmittelströmen sowie durch einen umgelenkten, auf die
vorgenannten Ströme direkt auftreffenden Oxidations-
··» mittelstrom erreicht. Die Temperatur der Flamme 3t
wird durch die einen hohen Strahlungsgrad ergebende Flammenform sowie durch Einrichtungen zur Steu
erung der Bestandteile der Reaktionsteilnehmer ge steuert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Brenner mit einer Brennkammer, mit einer an dieser Brennkammer mündenden Zufuhrleitung für
ein Oxidationsmittel und mit einem koaxial in dieser gehalterten Verteilerrohr zum Einführen eines
strömungsfähigen Brennstoffes, wobei die Zufuhrleitung mit dem Verteilerrohr einen im wesentlichen
ringförmigen Durchlaß für das Oxidationsmittel bildet und das Verteilerrohr an seinem in die
Brennkammer hineinragenden Ende radiale Austrittsöffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in die Brennkammer (10)
hineinragenden Ende (15) des Verteilerrohres (14) eine Ablenkscheibe (16) mit einem Durchmesser
größer demjenigen des Verteilerrohres (14) befestigt ist, daß die radialen Austrittsöffnungen (17) in der
Nähe dieser Ablenkscheibe (16) vorgesehen sind, und daß innerhalb des Verteilerrohres (14) ein
Mischelement (37) angeordnet ist, das zur Vermischung des Brennstoffes mit einem zusätzlich
eingeführten Verdünnungsgas dient und dem Gemisch eine Zentrifugalbewegung erteilt
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff tangential in das
Verteilerrohr (14) einführbar ist
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein koaxiaf durch das Verteilerrohr (14) und die Ablenkscheibe (16) reichendes
KOhlgasrohr (42) in das Innere der Brennkammer (10) vorsteht um Kühlgas zum Flammeninnern zu
leiten.
4. Brenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß das Kühlgasrohr (42) stromab von der
Ablenkscheibe (16) radi-ule Austrittsöffnungen und
ein Ablenkelement (43) aufweist
5. Brenner nach Anspruch 1 oder folgende, gekennzeichnet durch Zuführungen (40, 41) für in
den Außenbereich der Flamme (36) strömende Luft
6. Brenner nach Anspruch 1 oder folgende, gekennzeichnet durch eine die Brennkammer (10)
mit dem Verteilerrohr (14) verbindende Rückführleitung (30) für Verbrennungsgase, die als Verdünnungsgas dienen.
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