DE2039959A1 - Verfahren zur Herstellung einer Holzspanplatte - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer HolzspanplatteInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27N—MANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
- B27N3/00—Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
- B27N3/06—Making particle boards or fibreboards, with preformed covering layers, the particles or fibres being compressed with the layers to a board in one single pressing operation
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Description
- "Verfahren zur Herstellung einer Holzspanplatte" Zusatz ZU Patent (Patentanmeldung P 19 08 437.8) Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur herstellung einer kombinierten Holsspanplat-te, bei dem eine stranggepreßte Holzspanplatte nachträglich ein- oder beidseitig mit einer ersten Schicht aus einem Holzwerkstoff und mit einer draufliegenden zweiten Schicht eines laminates, wie kunstharzgetränktes Furnier, Papier, Kunststoff-Folie oder dergl.
- versehen wird.
- Solche Holzspanverbundplatten werden bisher in der Weise hergestellt, daß zunächst in einer ersten Stufe beleimte Holzspäne in einer Strangpresse zu Platten geformt werden, wobei die einzelnen Späne annähernd senkrecht zur Plattenebene stehen. In einer zweiten Arbeitsstufe werden ihre Oberflächen ein- oder beidseitig mit einer Holzfaserstoffschicht belegt, worauf die so beschichtete Holzspanplatte in einer Plattenpresse heiß verpreßt wurde. Durch diese Herstellungsweise war es möglich, nicht nur die Biegefestigkeit der stranggepreßten Holzspanplatte erheblich zu steigern, sondern auch ihrer Oberfläche eine größere Dichte und Gleichmäßigkeit zu geben, um nachträglich noch eine Veredelung derselben durch dünne Furniere, Kunststofflaminate, z.B. in Form von Folien oder auch Papier, vornehmen zu können. Dies geschuh in der Regel in der Weise, daß nach Auskühlen und Klimatisieren der mit der Faserstoffschicht belegten stranggepreßten Holzspanplatte und nach Schleifen deren Oberfläche auf genaue Dicke, diese aufgelegte Veredelungsschicht zur Oberflächenkaschierung in eLner Plattenpresse unter Wärme mit dem Plattenkörper verbunden wurde.
- Eine solche kombinierte Holzspanplatte, deren Kernschicht aus stranggepreßten Spänen besteht, entsprach den an sie gestellten Erwartungen, da uie die geforderte Biegefeatigkeit sowohl in der bings- als auch in der Querrichtung aufweist und ein Durchdrücken oder ein Abdrücken von Teilchen der Mittel- oder der Deckschicht durch die Kunststofflaminate beLm Beachichten mit diesen nicht aufgetreten ist.
- A1s Ergebnis dieser Herstellungsweise und dieses Aufbaues lag also etne kombinierte Holzspanplatte mit glatten, dichten, geschlossenen und quellfesten Oberflächen vor, die außerdem noch ein gutes Stehvermögen und hohe Querdruck- und Querzug- und Abhebe-Festigkeit besitzt.
- Trotzdem ist die Herstellung einer solchen kombinierten Holzapanplatte in der oben beschriebenen Weise umatWndlich, zeitraubend und teuer.
- Um dem zu begegnen, wurde gemäß dem Patent ... (Patentanmeldung P 19 O8 437.8) vorgeschlagen, den unmittelbar auf die stranggepreßte Holzspanplatte aufgebrachten Holzfaserstoff als erste Deckschicht und das darauf gelegte Laminat als die zweite Deckschicht in einem einzigen Preßgang zu verdichten und dabei unter Anwendung des zur Aufpre@sung des genannten Materials notwendigen hohen Druckes und der dazu notwendigen Temperatur aussuheizen und mit der stranggepreßten Holzspanplatte sowie untereinander unlösbar zu verbinden. Dies hatte den großen Vorzug, daß die Herstellungsatufen auf ein Mindestmaß gesenkt werden konnten und die erwähnten Zwischenbehandlungen weggefallen sind.
- Kostenbelaßtend war aber nach wie vor der Umstand, daß für die erste Schicht Holzfaserstoff verwendet wurde, der für den Aufbau der kombinierten Holzspanplatte als unbedingt notwendig erachtet wurde, weil man glaubte, im wesentlichen nur durch ihn die geforderte gleichmäßige hohe Biegefestigkeit und das hohe Stehvermögen sowie die hohe Querdruck-und Querzugfestigkeit erreichen zu können, selbst wenn gelegentlich dem Holzfaserstoff noch etwas Holzstaub, insbesondere Spanplattenschleifstaub oder ähnliches Feingut, zugemischt worden ist. Holzfaserstoff ist nämlich nach Rohmaterial und Herstellungsmethode verhältnismäßig teuer.
- Die der Erfindung zugrundeliegende aufgabe besteht somit darin, eine stranggepreßte Holzspanplatte mit Deckschichten der erwähnten Art zu schaffen, die im Aufbau ähnliche, mindestens aber die erwähaten gleichen werkstofftechnischen Eiganachaften aufweist.
- Es wurde nun gefunden, daß zur Herstellung einer kombinierten Holzspanplatte, bei der eine stranggepreßte Holzspanplatte nachträglich ein oder beidseitig mit einer ersten Schicht aus einem Holzwerkstoff, mit einer daraufliegenden zweiten Schicht eines Laminats, wie kunstharzgetränktes Furnier, Papier, Kunststoff-Folie oder dergl. versehen wird, nach Patent ... (Patentanmeldung P 19 08 437.8), die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst wird, daß als Haterial für die erste Schicht Holzstaub, insbesondere Spanplattenschleifstaub, Holzmehl, gemahlene Sägespäne oder ein anderes Staubgut verwendet wird und diese Schicht zusammen mit der zweiten Schicht nach dem Belegen der Holzspanplatte in einem einzigen Preßvorgang verdichtet und dabei unter Verwendung des zur Aufpressung des genannten Haterials notwendigen hohen Druckes und der dazu notwendigen Temperatur ausgeheizt und mit der stranggepreßten Holzspanplatte,sowie untereinander, unlösbar verbunden werden.
- Versuche haben nämlich gegenüber der bisher vorherrschenden Vorstellung überraschenderweise gezeigt, daß die auf diese Weise hergestellten kombinierten holzspanplatten hinsichtlich ihrer Qualität den früheren Spanplatten, bei denen als erste Deckschicht Holzfaserstoffe verwendet wurden, in keiner Weise nachatehen, da sie ebenfalls die geforderte hohe Biegefestigkeit, ein gutes Stehvermögen in Quer- und Längsrichtung der Platte, sowie hohe Querdruck- und Quersug-und Abhebefestigkeit aufweisen. Der weitere große Vorteil besteht aber zusätzlich noch darin, daß der in der Spanplattenherstellung, sowie in anderen Holzerzeugungsbetrieben in reichlichem Maße anfallende Holzstaub, insbesondere Spanplattenschleifstaub, und anderes, z.B. ale Abfallgut anfallendes Peingut, nutzbringend verwendet werden können.
- Es bedarf also nicht mebr der teueren Herstellung des Holzfaserstoffes, der durch vorsätzliche, gezielte Erzeugung für die Trockenverfahren der Faserplatten-Industrie, im Explosionsverfahren oder in Scheibenraffineuren gewonnen und nach der Defibrierung trocken weiterverarbeitet wird. Desgleichen bleiben auch die übrigen, bereits in dem Patent (Patentanmeldung P 19 08 437.8) beschriebenen weiteren Vor-Züge des kombinierten Aufbaues voll erhalten.
Claims (1)
- AnspruchZusatz zu Patent ( Patentanmeldung P 19 08 437.8 ) Verfahren zur Herstellung einer kombinierten Holsspanplatte, bei dem eine stranggepreßte Holzspanplatte nachträglich ein oder beidseitig mit einer ersten Schicht aus einem Holzwerkstoff und mit einer darauf liegenden zweiten Schicht eines Laminates, wie kunstharzgetränktes Furnier, Papier, Kunststoff-Folie oder dergl. versehen wird, nach Patent .... (Patentanmeldung P 19 08 457.8) dadurch gekennzeichnet, daß als Material für die erste Schicht Holzstaub, insbesondere Spanplattenschleifstaub, Holzmehl, gemahlene Sägespäne oder anderes Staubgut, verwendet wird und diese Schicht zusammen mit der zweiten Schicht naoh dem Belegen der Holzspanplatte in einem einzigen Arbeitagang verdichtet und dabei unter Anwendung des zur Aufpres@ung des genannten Materials notwendigen hohen Druckes und der dazu notwendigen Temperatur ausgeheizt und mit der stranggepreßten Holzspanplatte, sowie untereinander, unlösbar verbunden werden.
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- 1970-08-12 DE DE19702039959 patent/DE2039959A1/de active Pending
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