DE2039224C3 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht geknüpfter Netzware - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nicht geknüpfter NetzwareInfo
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Description
55
In der GB-Patentanmeldung 11 10 793 ist ein Netz beschrieben, das durch regelmäßig und vorzugsweise
geradlinig angeordnete biegsame Fäden gebildet wird, die aus thermoplastischen Einzelfäden bestehen oder
solche enthalten, wobei Längs- und Querfäden an ihren Kreuzungspunkten durch abgemessene Mengen eines
thermoplastischen Kunststoffmaterials miteinander verbunden sind. Das Netz wird dadurch hergestellt, daß
Querfäden quer zu den Längsfäden gezogen werden und die abgemessenen Mengen thermoplastischen
Materials im erhitzten Zustand um die Fäden herum an den Kreuzungspunkten geformt werden.
Solche Netze können in einer Maschine hergestellt werden, die eine Einrichtung zum Fördern einer Vielzahl von Längsfäden aufweist, ferner eine Einrichtung zum Ziehen mindestens eines Querfadens quer zu den Längsfäden, eine Querreihe von Formwerkzeugen zur Aufnahme und zum Einschließen der FadenkreuzungsDunkte und eine Einrichtung zum Einleiten von erhitztem Kunststoff in die Formwerkzeuge. Die Formwerkzeuge können in einem Mehrfachforn.kopf vorgesehen sein, der sich quer zur Breite der Netzherstellungsvorrichtung erstreckt und ein gleichzeitiges öffnen zwischen den Formvorgängen ermöglicht, damit ein intermittierender Vorschub des hergestellten Netzes vorgenommen werden kann.
Solche Netze können in einer Maschine hergestellt werden, die eine Einrichtung zum Fördern einer Vielzahl von Längsfäden aufweist, ferner eine Einrichtung zum Ziehen mindestens eines Querfadens quer zu den Längsfäden, eine Querreihe von Formwerkzeugen zur Aufnahme und zum Einschließen der FadenkreuzungsDunkte und eine Einrichtung zum Einleiten von erhitztem Kunststoff in die Formwerkzeuge. Die Formwerkzeuge können in einem Mehrfachforn.kopf vorgesehen sein, der sich quer zur Breite der Netzherstellungsvorrichtung erstreckt und ein gleichzeitiges öffnen zwischen den Formvorgängen ermöglicht, damit ein intermittierender Vorschub des hergestellten Netzes vorgenommen werden kann.
Bei der praktischen Ausübung dieses Verfahrens zur Herstellung von Netzware hat sich ergeben, daß das
Heißformen der abgemessenen Mengen des thermoplastischen Kunststoffmaterials zu einer Kontraktion der
thermoplastischen Quer und Längsfäden in der Größenordnung von 0,25 mm je geformten Kreuzungspunkt führt. Die Kontraktion der Längsfäden stört
weiter nicht, da sie lediglich zur Folge hat, daß aus einer gegebenen Fadenlänge eine etwas kürzere Netzlänge
erzeug1! wird. Bei einem kontinuierlichen Netzherstellungsvorgang
kann dann die jeweils gewünschte genaue Länge abgeschnitten werden. Die Kontraktion in
Querrichtung macht jedoch die Erzeugung von Netzen genauer Breite schwierig, da das erzeugte Netz
schmäler wird als die Länge der zuvor zugeschnittenen Querfäden. Von größerer Bedeutung ist aber, wenn zur
Vergrößerung der Produktionsrate mehr als eine Formwerkzeugreihe gleichzeitig eingesetzt werden soll,
dies schlecht möglich ist, da die Längsfäden aufgrund der fonschreitenden Verschmälerung des Netzes nicht
parallel durch die Formwerkzeuge hindurchgeführt werden können.
Versuche, die Schrumpfung in der Querrichtung dadurch auszugleichen, daß die Formwerkzeuge in
größeren Abständen als dem gewünschten Abstand der Fadenverbindungen vorgesehen werden, und zwar um
den Betrag, der zum Ausgleich der Schrumpfung notwendig ist, haben keine befriedigende Lösung des
Problems ergeben, da sie die Schwierigkeit eines nicht geradlinigen Vorschubs der Längsfäden durch die
Formwerkzeuge nicht vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Probleme, die mit der Kontraktion der Querfäden bei
der Netzherstellung verbunden sind, zu überwinden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Netzherstellungsverfahren nach Anspruch 1 gelöst.
Nach der Erfindung erfolgt vor dem Schließen der Formwerkzeuge um die Fadenkreuzungspunkte ein
Auslenken des Querfadens jeweils zwischen zwei Fadenkreuzungspunkten um einen solchen Betrag,
welcher der zwischen den Fadenkreuzungspunkten auftretenden Kontraktion des Querfadens entspricht.
Die gegenüberliegenden Enden des Querfadens sind dabei nur lose ergriffen, um die notwendige Auslenkung
des Querfadens bewirken zu können. Es wird somit ein voller Ausgleich der in Querrichtung auftretenden
Fadenschrumpfung geschaffen, was sich insbesondere bei der Verwendung mehrerer Reihen von Formwerkzeugen
günstig auswirkt.
Erfindungsgemäß wird nach Anspruch 2 auch eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt, die zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 1 geeignet ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in de η Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer
beispielsweisen Ausführungsform in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Netzherstellungsvorrichtung;
Fig. 2 eine Teil- Endansicht der Formwerkzeuge in
ihrer Anordnung in der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung, und
F i g. 3 und 4 Teilschnitte der Formwerkzeuge in ihrer in Fig.2 dargestellten Anordnung, jedoch in zwei
unterschiedlichen Arbeitsstufen des Netzherstellungs Vorgangs.
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Maschine trägt ein Unterbau 10 eine Netzherstellungseinheit 11
und eine Abzieheinheit 12. Die Netzherstellungseinheit besitzt einen in der Längsrichtung hin und her
beweglichen Schlitten mit einem oberen Teil 13a und einem unteren Teil 136, welche Teile durch einen
Hebelmechanismus 14 zusammen bewegt werden, der durch ein hydraulisches System 15 betätigbar ist. Eine
Querfaden- bzw. Schußfaden-Ziehvorrichtunt, die allgemein
mit 16 bezeichnet ist, wird ebenfalls hydraulisch angetrieben.
Der obere Teil 13a des Schlittens trägt eine Querschiene 17, die am besten in Fig. 2—4 sichtbar ist
und in der eine Reihe von oberen Formhohlräumen 18 ausgebildet ist Die Formhohlräume stehen mit den
Auslaßdüsen gesonderter Spritzvorrichtungen 20 in Verbindung, die für jede Fadenkreuzung vorgesehen
sind. Die Spritzvorrichtungen besitzen je einen beheizten Zylinder 21, einen Einfülltrichter 22 für ein körniges
thermoplastisches Material und einen hydraulischen Mechanismus 23 zur Betätigung eines Kolbens im
Zylinder. Die Schiene 17 trägt ferner eine Führungsplatte 24, die sich vor den Formwerkzeugen nach unten
erstreckt und mit V-förmigen Führungen 25 ausgebildet ist, um die Längs- bzw. Kettfäden in einer genauen Lage
zu den Formwerkzeugen zu halten.
Erfindungsgemäß sind längs der beiden äußersten Formwerkzeuge an den Enden der Schiene 17 zwei
obere Greiferelemente 26 mit ebenen Außenflächen vorgesehen und außerhalb der Greiferelemente befinden
sich Schneidmesser 27, die durch einen allgemein mit 28 bezeichneten hydraulischen Mechanismus vertikal
auf und ab beweglich sind.
Femer sind in der Schiene 17 zwischen den Formhohlräumen 18 Fadenauslenkelemente 30 angeordnet.
Diese Elemente liegen auf der Linie der Mittelpunkte der Formhohlräume und werden in der
Schiene 17 durch Gewindespindeln 31 gehalten, durch welche ihre vertikale Stellung ebenfalls verstellbar ist.
Polygenale Köpfe 32 erleichtern das Verstellen der Elemente und Spann- bzw. Gegenmuttern 33 gewährleisten,
daß die gewählte Stellung beibehalten wird. Die überstehenden Enden oder Nasen der Elemente 30 sind
mit einer Anzahl von sich überschneidenden radialen Nuten 34 geformt, welche dazu dienen, einen Querfaden
zu führen, der sich an den Nasen der Elemente vorbeibewegt. Die Verwendung einer Anzahl solcher
Nuten ermöglicht die Einstellung der vertikalen Stellung der Elemente auf einen Bruchteil der Steigung
der Gewindespindel 31.
Der untere Teil 136 des Schlittens trägt eine Querreihe von unteren Formwerkzeugen 40 mit
Hohlräumen 41, die den oberen Formhohlräurnen 18 entsprechen. Die Werkzeugteile sind mit Nuten 42 zur
Aufnahme der Kett- und der Schußfäden geformt, die durch die Formwerkzeuge hindurchtreten. Die unteren
Formwerkzeugteile werden von Schäften 43 getragen, durch welche sie mit Hilfe eines hydraulischen
Mechanismus angehoben werden können, um die Formwerkzeuge zu schließen.
Zwei untere Greiferelemente 44 sind an den Enden der Reihe von unteren Formwerkzeugteilen 40 angeordnet
und werden von Schäften 45 getragen, durch welche sie mit Hilfe eines hydraulischen Mechanismus
angehoben werden können. Der hydraulische Antrieb für diese Elemente dient zum Anhebe»· derselben
unmittelbar vor dem Schließen der Formwerkzeuge, jedoch nur bis zu einer Stellung mit Bezug auf die
oberen Greiferelemente 26, in welcher ein zwischen den Elementen hindurchtretender Schußfaden nur leicht
erfaßt wird.
Der Schlitten ist ferner mit vorderen Greifern 46 (siehe Fig. 1) in Form eines oberen und von zwei
zusammenwirkenden unteren Gliedern versehen, zwischen
welchen die in die Maschine eintretenden Kettfaden erfaßt werden können. Ähnliche hintere
Greifer sind bei 47 zum Erfassen des neugebildeten Netzes vorgesehen. Ein weiteres Paar vorderer und
hinterer Greifer ist auf den festen Rahmen der Maschine angeordnet, jedoch in F i g. 1 nicht dargestellt.
Die Schußfaden-Ziehvorrichtung 16, die auch hydraulisch angetrieben wird, besitzt eine sich in der
Querrichtung erstreckende endlose Kette 50, welche über Endkettenräder gelegt ist und Schußfadengreifer
51 trägt, von denen einer in Fig. 2 dargestellt ist. Die Backen der Schußfadengreifer werden durch Hebel 52
geöffnet und geschlossen, welche durch Kurvenscheiben 53 in einer in der Textiltechnik an sich bekannten Weise
betätigt werden, und die Greifer werden von den oberen Trum der Kette 50 quer zur Maschine längs einer Linie
bewegt, welch die Achsen der Formwerkzeuge schneidet, wenn die letzteren ihre Schließstellung erreichen.
Die Abzieheinheit 12 hat die Form eines Kettenförderers 54, der das Netzgeflecht trägt und fördert, das durch
die Netzherstellungseinheit 11 hergestellt worden ist. Die Abzieheinheit wird intermittierend in zeitlicher
Übereinstimmung mit dem Preßzyklus der Netzherstellungseinheit, beispielsweise durch einen Zahnstangenbetrieb
55, angetrieben.
Im Betrieb werden die Kettfäden L, die aus
thermoplastischen Fasern oder Fäden, beispielsweise aus Polyäthylen, bestehen oder solche enthalten, von
einer Reihe von Kreuzwickeln oder anderen Vorratsquellen abgezogen, durch die vorderen Greifer 46 sowie
zwischen die Formwerkzeugteile und durch die hinteren Greifer 47 und ferner durch die nicht gezeigten Greifer
am festen Teil der Maschine geführt. Ein Schußfaden T wird von einem Kreuzwickel oder einer anderen
Vorratsquelle abgezogen, der ebenfalls durch einen Thermoplast und vorzugsweise durch den gleichen
Thermoplast wie die Kettfaden gebildet wird. Die Auslenkelemente 30 werden je so eingestellt, daß die
Schrumpfung kompensiert wird, die auftritt, wenn die Fäden während des Spritzgußvorgangs haftend miteinander
verbunden werden.
Bei einem einzigen Arbeitszyklus wird die Schußfaden-Ziehkette 50 intermittierend bewegt, um die in
Fig. 2 gezeigten Greifer 51 quer zur Maschine in der
Richtung des Pfeils zu bewegen. Die Backen des Greifers sind während dieser Zeit geschlossen und eine
frische Länge des Schußfadens T wird quer zur Maschine in die Stellung gezogen, welche die Formwerkzeuge
einnehmen. Während dieser Zeit wird der Schlitten zurückgezogen und werden die oberen und
unteren Formwerkzeugteile auseinanderbewegt, um
den vorher haftend verbundenen Schußfaden freizugeben. Wenn der Greifer 51 die entgegengesetzte Seile
der Maschine erreicht, kommt der nächste Greifer in die Stellung zur Aufnahme einer weiteren Fadenlänge Tfür
die nächste Schußfadeneinführung. Während dieser Zeit wird der Schlitten mit offenen Formwerkzeugen in seine
vordere Stellung bewegt, d. h. zum linken Ende seines Hubes, gesehen in Fig. 1, und die Greifer 46 und 47
werden geschlossen, wodurch die Kettfaden L mit Bezug auf den Schlitten festgeklemmt werden. Der
obere Teil 13a des Schlittens, der die oberen Formhohlräume 18 trägt, wird dann zusammen mit den
oberen Greiferelementen 26 und den Schneidmessern 27 abgesenkt.
Die unteren Greiferelemente 44 werden dann zur Anlage an den entsprechenden oberen Elementen
angehoben und gleichzeitig werden die Schneidmesser 27 an der Außenfläche der Greiferelemente 26 und 44
abgesenkt. Fig. 3 zeigt die Stellung der Hauptteile der Maschine in dieser Betriebsstufe, in welcher der
Schußfaden ^zwischen den Greiferelementen 26 und 44 lose erfaßt wird und das Schneidmesser 27 den
eingeführten Schußfaden vom Vorrat abgetrennt hat. Die Greiferelemente 44 bleiben dann im Stillstand,
während die unteren Formwerkzeugteile 40 angehoben werden, um die Schuß- und Kettfäden Γ und L in den
Formhohlräumen 18, 41 einzuschließen. Wenn die Formwerkzeuge schließen, erfährt der Schußfaden ein<
geringfügige Abweichung wo er die Kettfäden in der Formhohlräumen kreuzt, jedoch eine stärkere Ablen
kung über die Auslenkelemente 30 und die Enden de: Fadens Γ werden /.wischen den Greiferelemente 26 unc
44 eingezogen, um eine solche Ablenkung wie in F i g. £
gezeigt im wesentlichen ohne Spannung im Faden Γζι
ermöglichen.
Die Spritzvorrichtungen 20 spritzen dann beheizter
ίο Thermoplast in die Formhohlräume zur Bildung vor
Kreuzungspunkten, welche den Schußfaden mit jcderr Kettfaden verbinden. Der Schlitten, der die Kettläder
immer noch festgeklemmt hält, bewegt sich in seine hintere Stellung, gesehen in Fig. 1 nach rechts, unc
fördert die Kettfäden mit dem haftend verbundener Schußfaden um einen Betrag, der gleich der Maschenab
messung der Netzware ist. Wenn der Schlitten seine hintere Stellung erreicht hat, schließen der vordere unc
hintere Greifer am festen Teil der Maschine, um die Kettfaden und das Netz in der neuen Stellung
festzuspannen, während die vorderen und hinterer Greifer 46 und 47 am Schlitten die Kettfaden freigeben
Die Formwerkzeuge und die Greiferelemente 26 und 44 öffnen sich dann wieder, worauf sich der Schlitten frei in
seine vordere Stellung für den Beginn eines neuen Zyklus zurückbewegen kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von nicht-geknüpfter Netzware, bei dem thermoplastisches Material
enthaltende Querfäden über eine Vielzahl ebenfalls thermoplastisches Material enthaltender Längsfäden
gezogen und eine abgemessene Menge eines erhitzten thermoplastischen Materials mit Hilfe von
jedem Kreuzungspunkt zugeordneten Formwerkzeugen um die Kreuzungspunkte der Fäden geformt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Querfäden (T) unmittelbar vor dem Schließen der
Formwerkzeuge (18, 41) zwischen je zwei Fadenkreuzungen um einen Betrag ausgelenkt werden,
welcher der zu erwartenden Kontraktion der is Querfäden nach dem Ende des Formvorgangs
entspricht, wobei die Querfäden an gegenüberliegenden Enden des Netzes nur lose ergriffen werden.
2. Vorrichtung zum Herstellen von Netzware nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, mit einer
Einrichtung zur Förderung einer Vielzahl von Längsfäden, einer Einrichtung zum Ziehen von
Querfäden quer zu den Längsfäden, und mit einer Querreihe von Formwerkzeugen zum Einschließen
der Fadenkreuzungspunkte und Aufbringen von abgemessenen Mengen eines erhitzten thermoplastischen
Materials um die Fadenkreuzungspunkte, gekennzeichnet durch einstellbare Fadenauslenkelemente
(30) zwischen jedem Paar der Formwerkzeuge (18, 41) und durch Greifelemente (26, 44) an den
Enden der Reihe von Formwerkzeugen, die eine Greifstellung zum nur losen Erfassen der Enden
aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Fadenauslenkelemente (30)
mit einer Nut oder Führungsbahn (34) zur Aufnahme und Führung eines Querfadens (^versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenauslenkelemente (30)
auf Gewindespindeln (31) angeordnet sind. -to
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Schneidmesser (27), die gegen die äußeren
Seitenflächen der Greifelemente (26) anliegen und beweglich sind, um den Querfaden (T) vor dem
Schließender Formwerkzeuge(18,41)abzutrennen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2—5, gekennzeichnet durch mehr als eine sich quer
erstreckende Reihe von Formwerkzeugen (18, 41), so daß in einem einzigen Arbeitszyklus mehr als ein
Querfaden (T) mit den Längsfäden (L) haftend verbunden werden kann.
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