DE2039200A1 - Anzeigegeraet zum Anzeigen des Zustandes einer Fluessigkeit - Google Patents
Anzeigegeraet zum Anzeigen des Zustandes einer FluessigkeitInfo
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Description
Dip!. Ing. H. Hauck Dipl. Phys. W. Schmilz
8Mandwn15,Mot«rfftr.23
TaI. SMNM
The Bendix Corporation
Executive Offices
Executive Offices
Bendix Center 6. August 1970
SouthfJeId3MiCh. 48O75»USA Anwaltsakte M-1273
Anzeigegerät zum Anzeigen des Zustandes einer Flüssigkeit
Es gibt viele Anzeigegeräte, die verschiedene Zustände einer Flüssigkeit,
beispielsweise die Dichte, der Flüssigkeitsstand in einem Kessel usw., anzeigen. Diese Anzeigegeräte arbeiten im allgemeinen
mit den physikalischen Eigenschaften· der Flüssigkeit und erfordern
entweder langwierige Versuche oder teure Einrichtungen.
Durch die Erfindung soll daher ein konstruktiv wenig aufwendiges
Anzeigegerät geschaffen werden, das einfach im Gebrauch ist. Dies wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale erreicht. Vor-
en
teilahfte Ausgestaltung/der Erfindung sind in den Unteransprüchen !
teilahfte Ausgestaltung/der Erfindung sind in den Unteransprüchen !
angegeben. ,
Das erflndungsgemäße Anzeigegerät, zeichnet sich durch besonders
hohe Genaüifiöcelt und Empfindlichkeit aus*
Anhand der Sfeichnungen werden zwei Aifsführungsformen der Er-
■■-■; ■ V ■■■■■.-■ ..·. ' ' ' '· ' ' ■"
■ -2-
- 2 findung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung, das ein Anzeigegerät zum Anzeigen der Dichte einer Flüssigkeit darstellt,
I Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linien 2-2 in Fig. 1, |
Fig. 3 ein Detail des in Fig. 1 gezeigten Anzeigegeräts in vergrößertem
Maßstab,
Fign, 4, den Fign. 1, 2, 3 entsprechende Ansichten eines zweiten
5, 6
Ausführungsbeispiels, das ein Anzeigegerät zum Anzeigen
des Flüssigkeitsstandes darstellt.
Das in den Fign. 1, 2, 3 gezeigte Anzeigegerät 101 zum Anzeigen der
Dichte einer Flüssigkeit besteht im wesentlichen aus einem eine !
Flüssigkeit 14 enthaltenden Kessel 12, einem koaxialen Wellenleiter*
16, einem Kurzschlußelement 18, einer Mikrowellen-Energiequelle 20
und einem Detektor 22. Die Flüssigkeit 14 muß eine Flüssigkeit seift,
deren Dichte eine eindeutige Funktion der relativen Dielektrizi- j
tätskonstanten ist und die nicht entzündbar oder brennbar ist, wenifi
sie der Mikrowellen-Energiequelle 20 ausgesetzt ist. Die Mikrowel-j
len-Energiequelle 20 kann von beliebiger Bauart sein und beispielsweise
elektromagnetische Wellen mit einem tfellenlängenbereich, 4er
als
sich von weniger als einem Millimeter bis mehr/30 000 Meter erstreckt,
ausstrahlen.
Der Wellenleiter 16 weist einen Einsatz 24 auf, der ein vertikal
10 9 8 11/17 7 8 ->
verlaufendes Außenrohr 26 des Wellenleiters 16 trägt. Wie am besten
aus Fig. 2 hervorgeht, trägt das Außenrohr 26 mittels eines dielek>
trischen Tragkörpers 30 ein zu ihm koaxial verlaufendes Innenrohr ;
28. · ;
Das Kurzschlußelement 18, das etwa scheibenförmig ausgebildet ist, !
ist an demjenigen Ende des Wellenleiters, das in die Flüssigkeit
14 eingetaucht ist, befestigt und baulich und efeketrisch sowohl mitj
dem Außenrohr 26 als auch mit dem Innenrohr 28 verbunden, um auf diese Weise einen Hochfrequenz-Kurzschluß zwischen den beiden j
Rohren zu erzeugen. Das Außenrohr 26 ist außerdem mit axial verlau-
Ifenden öffnungen 32 versehen, die den Eintritt von Flüssigkeit 14
in das Innere des Wellenleiters l6 ermöglichen.
Am anderen Ende des Wellenleiters 16 ist die Mikrowellen-Energiequelle
20 angebracht, die derart angeordnet ist, daß sie elektromai; netische Wellen in den Wellenleiter 16 ausstrahlt. Die Mikrowellenenergie wandert durch das Medium, das sich oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche
befindet (beispielsweise Luft), in die Flüssigkeit 14, vorbei an dem Detektor 22 und durch weitere Flüssigkeit 14, bis
sie das Kurzschlußelement 18 erreicht, wo die Mikrowellenenergie durch den Hochfrequenz-Kurzschluß zwischen den beiden Rohren 28 j
und 26 aufgehalten wird. Es wird dann eine stehende Welle 34 (wie j
I in Fig. 3 schema tisch dargestellt) erzeugt, die Spannungsamplitudeii·
maxima 36 und -minima 38 (Knoten) an axial hintereinanderllegenden j
Stellen des Wellenleiters 16 aufweist. Der Abstand zwischen benach-f
barten Knoten wird durch die Frequenz der Mikrowellenenergie und j
die Eigenschaften der Flüssigkeit bestimmt. Der Ort der Knoten
109811/1778
ί - 4 -
hängt von der Tatsache ab, daß bei sämtlichen Frequenzen und bei jeder Flüssigkeit an dem Kurzschlußelement ein Knoten vorhanden sein
muß.
Der Detektor 22 besteht aus einem elektrischen Feldstärken-Sensor 42 und einer Anzeigeeinheit 44, die durch Leitungen 46 mit dem
Feldstärken-Sensor 42 elektrisch verbunden ist. Der elektrische Feldstärken-Sensor 42 weist einen Fühler 48 auf und ist an dem Aussenrohr
26 des Wellenleiters 16 derart befestigt, daß der Fühler |48 durch eine öffnung 50 in das Innere des Wellenleiters l6 hineinragt
(Fig. 5)· Wie am besten in Fig. 1 zu sehen, ist der elektrische Feldstärken-Sensor 42 mit seinem Fühler 48 derart angeordnet,
daß er vollständig in die Flüssigkeit 14 eingetaucht ist. Es ist ferner wichtig, daß der Fühler 48 derart angeordnet ist, daß genau
jan der Stelle des Fühlers 48 ein Knoten 58 der stehenden Welle 34
!vorhanden ist, wenn die Flüssigkeitsdichte einen ihrer Extremwerte
annimmt.
Was die Betriebsweise des Anzeigegerätes 101 betrifft, sei angenommen,
daß der Kessel (wie in Fig. 1 gezeigt) mit Flüssigkeit 14 gefüllt ist und die Mikrowellen-Energiequelle 20 erregt wird. Ein
Knoten 38 der stehenden Welle 34 befindet sich genau an der Stelle
des Fühlers 48, so daß der Zeiger 52 der Anzeigeeinheit 44 auf einen
vorgegebenen numerischen Wert der Flüssigkeitsdichte (Ziffer 10 in
Fig.]) zeigt. Wenn sich die Dichte der Flüssigkeit 14 ändert, ändert
sich die relative Dielektrizitätskonstante und somit der Abstand
i zwischen benachbarten Knoten. Da der Knoten an dem Kurzschlußele- :
ment seinen Ort nicht ändern kann, verschieben sich die Knoten 38 !
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der stehenden Welle 34, wie durch gestrichelte Linien in Fig. 3 an
gedeutet ist.
Die Verschiebung der Knoten hat zur Folge, daß der Fühler 48 und
somit der elektrische Feldstärken-Sensor 42 einer größeren elektric sehen Feldstärke ausgesetzt sind, wodurch der Zeiger 52 nach links j
somit der elektrische Feldstärken-Sensor 42 einer größeren elektric sehen Feldstärke ausgesetzt sind, wodurch der Zeiger 52 nach links j
ausschlägt und eine Änderung der Flüssigkeitedichte anzeigt. Die
i Anzeigeeinheit 44, der elektrische Feldstärken-Sensor 42, der WeI-[
lenleiter 16 und die Mikrowellen-Energiequelle 20 sind derart aus-' f|
gelegt, daß der Zeiger 52 auf einem vorgegebenen numerischen Wert ; der Flüssigkeitsdichte (Ziffer 100 in Fig. 1) stehen bleibt, so ■
• ■ - i
daß das Anzeigegerät 101 einen vorgegebenen Meßbereich hat. !
Das in den Fign. 4, 5, 6 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel der
JErfindung ist ein Anzeigegerät zum Anzeigen der Flüssigkeitsmenge
bzw. des Flüssigkeitsstandes; dieses Anzeigegerät 102 entspricht im wesentlichen dem oben beschriebenen Anzeigegerät 101, abgesehen voiji
bzw. des Flüssigkeitsstandes; dieses Anzeigegerät 102 entspricht im wesentlichen dem oben beschriebenen Anzeigegerät 101, abgesehen voiji
i der Anordnung des Detektors 22, der sich zwischen der Mikrowellen- ', -Λ
Energiequelle 20 und dem maximalen Flüssigkeitsstand befindet. Die'
i gleichen Teile haben die gleiche Bezugszeichen, so daß eine erneute
Beschreibung des Anzeigegerätes überflüssig ist. ;
Was die Betriebsweise des Anzeigegerätes 102 betrifft, sei angenommen,
daß der Kessel 12 mit Flüssigkeit 14 (wie in Fig. 4 gezeigt )gefüllt ist und die Mikrowellen-Energie 20 erregt wird.Ein
Knoten 38 der stehenden Welle 34 befindet sich neben dem Fühler
48, so daß der Zeiger 52 der Anzeigeeinheit 44 zum Buchstaben F ausschlägt (was bedeutet, daß der Kessel voll ist). Wenn Flüssig-
Knoten 38 der stehenden Welle 34 befindet sich neben dem Fühler
48, so daß der Zeiger 52 der Anzeigeeinheit 44 zum Buchstaben F ausschlägt (was bedeutet, daß der Kessel voll ist). Wenn Flüssig-
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keit 14 durch einen Auslaß (nicht gezeigt) aus dem Kessel 12 abgeführt wird, wird der Abstand zwischen der Mikrowellen-Energiequelle
20 und der Oberfläche der Flüssigkeit 14 größer, wodurch sich die
Lastimpedanz des Wellenleiters 16 ändert, (wie in Fig. 1 gezeigt,
ist der untere Flüssigkeitsstand durch gestrichelte Linien und die Abstandsänderung durch den Buchstaben A angedeutet.) Wenn sich die
Lastimpedanz ändert, verschiebt sich der Knoten 38 der stehenden
Welle 34 nach oben (gestrichelte Linien in Fig. 6). Diese Verschiebung
des Knotens hat zur Folge, daß der Fühler 48 und der elektrische Feldstärken-Sensor 42 einer geringeren elektrischen Feldstärke
ausgesetzt sind, wodurch der Zeiger 50 m ch links bewegt
wird, der somit einen niedrigeren Flüssigkeitsstand anzeigt. Die Anzeigeeinheit 44, der elektrische Feldstärken-Sensor 42, der Wellenleiter
16 und die Mikrowellen-Energiequelle 20 sind derart ausgelegt, daß der Zeiger 50 auf dem Buchstaben E der Anzeigeeinheit
44 stehen bleibt, wenn keine cder nahezu keine Flüssigkeit 14 mehr
im Kessel 12 enthalten ist.
-7-
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Claims (6)
- "] Patentanwalt·|: Dr. Ing. H. MegendcnkDipl. Ing. H. Hauck Dipl. Phyv W. SchmilzThe Bendix Corporation smü,*·»«:*»'!*1©«··*
Executive Offices ι.,. ■ i\Bendix Center 6. August 1970Southfield,Michigan 48075,USA Anwaltsakte M-1273PatentansprücheL. Anzeigegerät sum Anzeigen des Zustandes einer Flüssigkeit, mit
einem die Flüssigkeit enthaltenden Kessel, gekennzeichnet durch
einen Wellenleiter (16), der an dem Kessel (12) derart befestigt! ist, daß eines seiner Enden in die Flüssigkeit eintaucht, ein
.scheibenförmiges, leitendes KurzSchlußelement (l8), das an dem
eingetauchten Ende des Wellenleiters befestigt ist, eine Mikrowellen-Energiequelle (20), die von dem anderen Ende des Wellenleiters Mikrowellenenergie ausstrahlt, um im Wellenleiter eine I stehende Welle (34) mit einem Knoten (38), der sich bei finde- ;, -rungen des Flüssigkeitszustandes verschiebt, zu erzeugen, einen !j Detektor (22), der einen an dem Knoten in den Wellenleiter hin- j einragenden elektrischen Feldstärken-Sensor (42) aufweist, und
eine an dem Detektor angeschlossene Anzeigeeinheit (44), die auf! j den Detektor anspricht, wenn der Detektor bei einer Verschiebung: des Wellenknotens auf die stehende Welle anspricht, so daß die : Anzeigeeinheit die Größe der Zustandsänderung der im Kessel | enthaltenden Flüssigkeit anzeigt. i-8-109811/17 78 - 2.Anzeigegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ! Wellenleiter (16) ein Außenrohr (26) und ein koaxial dazu ange- ! ordnetes Innenrohr (28) aufweist, und daß das Außenrohr (26) min-idestens eine öffnung (32,132) aufweist, durch die Flüssigkeit in; das Innenrohr (26) eintreten kann.
- 3.Anzeigegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß 1 der Zustand der Flüssigkeit die Dichte der Flüssigkeit ist, und daß der Detektor (22) in die Flüssigkeit eingetaucht ist.
- 4.Anzeigegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zustand der Flüssigkeit der Flüssigkeitsstand in dem Kessel (12) ist, und daß die Mikrowellen-Energiequelle (20) oberhalb des maximalen FlUssigkeitsstandes in dem Kessel angeordnet ist.
- 10 9 811/17 7 8
- Leerseite
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