DE2039181A1 - Mit einem fluidisierten Brennstoffbett betriebener Dampfkessel - Google Patents
Mit einem fluidisierten Brennstoffbett betriebener DampfkesselInfo
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Description
2033191
8 München 2, «*·» 6· August
Telri /ifc
•τ
Foster Wheeler John Brown Boilers Limited London /Großbritannien
Mit einem fluidisieren Brennstoffbett betriebener Dampfkessel
Die Erfindung betrifft einen mit einem fluidisierten
Brennstoffbett betriebenen Dampfkessel»
Ein fluidisiertes Brennstoffbett besteht aus einer
lockeren Schicht von Brennstoffteilchen, von denen die meisten
Ascheteilchen und ein geringer Teil Kohleteilchen sind« Die Teilchen werden vom Strom der Verbrennungsluft getragen,
die durch das Brennstoffbett mit ausreichender Geschwindigkeit strömt, um die Teilchen schwebend zu halten. Bekanntlich
verhält sich ein solches fluidisiertes Brennstoffbett aus festen Teilchen ähnlich wie eine kochende, turbulente Flüssigkeit, Die Kohleteilchen verbrennen in der Luft, und zur Aufrechterhaltung
der Verbrennung werden laufend frische Kohleteilchen zugeführt, und durch den Überlauf werden laufend
Teilchen (hauptsächlich Ascheteilchen) abgezogen* wobei die Brennst off herb thöhe im wesentlichen konstant gehalten wird.
Die im Brennstoffbett erzeugte Wärme kann in verschiedener V/eise zur Dampferzeugung ausgenutzt werden. Vorzugsweise
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werden Siederohre so angeordnet, daß sie sich im Brennstoffbett
befinden, so daß sehr hohe Wärmeübertragungswerte erreicht werden können und eine befriedigende Kühlung des
Brennstoffbetts erhalten wird, wodurch innerhalb des Brennstoff
be tts, die Schmelztemperatur der Asche nicht erreicht
wird.
Ein kleiner; (Peil der Teilchen des Brennstoffbetts wirxl
von den iTuidisierungsgaaen mitgerissen und verläßt das Brenn··
stoff bett« Einige dieser mitgerissenen Teilchen können, untrerbrannte
Kohlenteilchen sein· Dadurch wird der allgemeine Wirkungsgrad
des Dampf kessele vermindert. Hinzu koumt, daß die
mitgerissenen Teilchen beim Auf traf fen an nachgeßchaltetejoi.
Teilen des Dampfkessels eine Scheuerwirkung ausüben, so daß
es höchst erwünscht ist, die Teilchen so schnell als möglich aus den jSasen zu entfernen ο
Wenn das fluidisierte Brennstoffbett mit einem Druck oberhalb Atmosphärendruck arbeitet, ist das Abtrennen der mitgerissenen
Teilchen von besonderer Bedeutung, weil die heißen lluidisierungsgase des Brennstoffbetts hinterher eine Abgasturbine
durchströmen, in der sie sich ausdehaen und in der die Energie wiedergewonnen wird, die vorher zu ihrer Kompression
verbraucht worden ist. Eine solche Abgasturbine kann durch in den Gasen vorhandene Teilchen sehr schnell beschädigt werden.
Die Aufgabe der Erfindung liegt demgemäß darin, ein einfaches und wirksames Entfernen der vom Gasstrom mitgerissenen
Teilchen vorzusehen·
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem Dampfkessel der eingangs genannten Art oberhalb des
Brennstoffbetts im ütrom der Verbrennungsgase Zentrifugalabscheider
zum Abtrennen der vom Verbrennungsstrom mitgerissenen
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Teilchen vorgesehen sind, die von Siede- und/oder Überhitzer-
und/oder Zwaschenüberhitzerrohren getragen und gekühlt sind β
Diese Anordnung ergibt eine Reihe von Vorteilen. Da die
Zentrifugalabscheider gekühlt sind, können siedicht oberhalb
des fluidisierten Brennstoffbetts angeordnet werden«
mithin können die mitgerissenen Teilchen schnellstmöglich
aus den das Brennstoffbett verlassenden Gasen abgeschieden werden. Infolge der Tatsache, daß Siede*- und/oder Überhitzer-
und/oder Wiederüberhitzerrohre zum Tragen der Zentrifugalabscheider
benutzt werden und diese Rohre Verlängerungen Jj der im Brennstoffbett befindlichen Rohre oder solche Rohre
sein können, die zu den im Brennstoffbett befindlichen Rohrbündeln führen, entfallen besondere abstützungen für die Zentrifugalabscheider, die den Gasstrom zusätzlich stören und
außerdem teures Material erfordern würden, das den hohen,
dicht am Brennstoffbett herrschenden Temperaturen widersteht«
Eine Unordnung gemäß der Erfindung kann also verhältnismäßig
kompakt ausgeführt und daher oberhalb des Brennstoffbetts im Gehäuse des fluidisierten Brennstoffbetts vorgesehen
werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die Zen- I
trifugalabscheider von einer oder mehreren Platten getragen,
indem sie durch die Platten hindurchgehen, die ihrerseits von
den üiede- und/oder Überhitzer- und/oder Zwischenüberhitzerrohren getragen sind, Diese Platten können beispielsweise etwa
dreieckig oder sektorförmig und zu einer auf die"Spitze stehendenPyramide vereinigt sein. Die Zentrifugalabscheider sind
dabei βο ausgebildet, daß die abgetrennten Teilchen auf die
Platten fallen und dann unter Schwerkraft in die Spitze der
Pyramide rutschen, von wo sie durch einen Auslaß abgezogen
werden. .
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Wenn die Zentrifugalabscheider in der beschriebenen weise von Platten getragen-werden, kann das Kühlen der Zentrifugalabscheider
und der Platten dadurck verbessert werden, daß die Platten von einer Wand aus Rippenrohren gebildet
werden, wobei die Zentrifugalabscheider in den Rippen montiert sind und die Rohre Kühlwasser oder -dampf führenο
Die benutzten Zentrifugalabscheider können von beliebiger Bauart seino Ein besonders geeigneter Zentrifugalabscheider,
der einen verhältnismäßig geringen Druckabfall ergibt, enthält ein zylindrisches Rohr, das von den Verbrennungs-P
gasen durchströmt wird und auf seiner Einlaßseite mit einem oder mehreren fest angeordneten vvirbeIflügein versehen ist,
so daß aus den um die ü.chse des Zylinders wirbelnden G-asen
die mitgerissenen Teilchen gegen die Innenwand des Zylinders geschleudert werden, der am oder nahe am Ausgangsende mit
einem pilzartigen Ablenker versehen ist, welcher die Teilchen auffängt und sie vom axialen Hauptstrom der durch den
Zylinder strömenden Gase ablenkt.
Die Zeichnung veranschaulicht als ausführungsform der
Erfindung schematisch den oberen Teil der Feuerung eines mit einem fluidisierten Brennstoffbett betriebenen Dampfkessels
£ und angrenzende Teile, Es zeigen:
Ji1Ig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die
Feuerung;
Fig«, 2 eine Draufsicht gesehen von der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen Zentrifugalabscheider
im größeren Maßstab.
Fig. 1 ist das fluidisierte Brennstoffbett 1o eines Dampfkessels ersichtlich. Das brennstoffbett 1o befindet sich
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innerhalb eines zylindrischen Gehäuses 12, das gegebenenfalls aus wasserführenden Rohrwänden 14 gebildet ist.
Im Brennstoffbett 1o befinden sich senkrecht angeordnete Bündel von Rohren 14, die sich zwischen einem oberen
Auslaßsammelrohr 16 und einem unteren Einlaßsammeirohr (nicht
dargestellt) erstrecken» Die Rohre 14 können sämtlich Siederohre sein, oder es können auch einige Rohre tJberhitzerrohre
und/oder Zwischenüberhitzerrohre aein, was vom jeweiligen Aufbau des Dampfkessels abhängte
Während des Betriebs des fluidisierten Brennstoffbetts
werden einige Teilchen von den heißen, das Brennstoffbett verlassenden Verbrennungsgasen mitgenommen. Es ist wichtig, diese
Teilchen aus den Verbrennungsgasen abzuscheiden. Daher ist
dicht oberhalb des Brennstoffbetts eine große Anzahl von Zentrifugalabscheidern 18 vorgesehen, durch die die heißen Verbrennungsgase strömen müssen. '
Diese Zentrifugalabscheider 18 werden von dreieckigen oder se^ktorförmigen Platten 2o getragen, indem sie durch die
Platten 2o hindurchgehen, die ihrerseits von Rohren 22 getragen
werden. Die Rohre 22 bilden Auslässe für die Auslaß- sammelrohre
16 und fördern das Fluidum von diesen Auslaßsammelrohren
16 beispielsweise in eine Dampf-Wasser-Trommel
oder in weitere Dampferhitzumgsstufen, was von der Funktion
der Rohre 14- abhängt, die an die Aus laßs amme lrohr e 16 angeschlossen
sind. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß alle Rohre 14 Siederohre sind, so daß die das
Dampf-iiVasser-Gemisch aus den ittislaßsammelrohren 16 aufnehmenden Rohre 22 an eine Dampf-Wasser-Trommel angeschlossen sind
(nicht dargestellt).
Die Rohre 22 sind mit den Seiten der dreieckigen Platten
2o verbunden und tragen damit zur Kühlung dieser Platten 2o
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und der Zentrifugalabscheider 18 bei· Um diese Kühlung zu
verbessern, werden vorzugsweise weitere Rohre 24 in den Platten vorgesehen, die von den Rohren 22 abzweigen. Die
dreieckigen Platten 2o können daher als aus Rippenrohren 24 aufgebaut angesehen werden, wobei die Zentrifugalabscheider
18 durch die Rippen hindurchgehen.
Alle Rohre 22 und 24 führen zu einem Ring von Sammelrohren 26, die den verbleibenden Rand jeder dreieckigen
Platte 2o bilden. -Diese Semmalrohre haben Auslässe 28, die zur
Dampf-vVasser-Trommel (nicht dargestellt.) führen.
Es sind sechs dreieckige Platten 2o vorhanden, die in Form einer auf der Spitze stehenden Pyramide vereinigt sind.
Es können selbstverständlich auch mehl* oder weniger Platten 2o vorgesehen werden, was von der Größe des Gehäuses 12 abhängt.
Die Zentrifugalabscheider 18 sind so ausgebildet, daß abgetrennte Teilchen auf die Platten 2o fallen und dann durch
Schwerkraft nach unten in die Spitze Jo der Pyramide rutschen.
Von dieser Spitze 3>o aus werden sie über einen Auslaß 22 beispielsweise
in das Brennstoffbett zurückgeführt. Der Auslaß 32 kann mit dem Überlauf für das Brennstoffbett vereinigt
sein, so daß die abgetrennten Teilchen mit den verbrannten Betteilchen vermischt und abgezogen werden· Andererseits kann
der Auslaß 32 für sich vorgesehen sein, so daß die abgetrennten
Teilchen zur Nachverbrennung in das Brennstoffbett eingeführt werden können.
Damit die Verbrennungsgase aus dem Brennstoffbett durch die Zentrifugalabscheider 18 strömen müssen, sind die Sammelrohre
26 mit den Wänden des Gehäuses 1o durch segmentförmige Platten 34 verbunden.
Die Zentrifugalabscheider 18 können natürlich von belibeiger
Art sein, vorausgesetzt, daß sie mit geringem Druck-
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abfall und guter 'Drennwirkung arbeiten. Ein besonders ■'."■'-geeigneter
Zentrifugalabscheider 18 ist in Fig. 3 darge- '
stellt. Dieser Zentrifugalabscheider enthält einen hohlen Zylinder 4o\ der auf seiner Einlaßseite mit fest angeordneten
'Wirbelflügeln 42 versehen ist, so daß den durch den
Zylinder 4o strömenden Gasen eine Wirbelbewegung um die Achse des Zylinders 4o erteilt wird. Am oder nahe al ausgangsende des Zylinders 4o ist ein hohler pilzartiger Ablenker 44 vorgesehen. Das wirbeln der Gase beim Durchströmen
durch den Zylinder 4o hat zur Folge, daß die in den Gasen enthaltenen Teilchen gegen die Innenwand des Zylinders 4o ge- J
schleudert werden. Der Ablenker 44 fängt diese Teilchen auf ■ und
lenkt sie vom axialen Hauptstrom der durch den Zylinder 4o strömenden Gase ab. Die abgetrennten Teilchen fallen dann
nach unten auf die dreieckigen Platten 2o.
Während des Betriebs des Dampfkessels nimmt das 'Wasser
in den Rohren 14 Wärme auö dem Brennstoffbett 1o auf, wobei
ein Teil des nassere in Dampf überführt wird. Das Dampf-Wasser-Gemisch
strömt zu den ^uslaßsammelrohren 16 und weiter durch die Rohre 22, die die Platten 2o tragen«. Ein Teil des Dampfwasser-Gemisches
fließt durch die Rohre 24 und schließlich wird das ganze Dampf-Wasser-Gemisch von den Sammelrohren 26
aufgenommen. Beim Durchgang durch die Rohre 22 und 24 nimmt J
das Dampf-Wasser-Gemisch weiter Wärme auf, d.h, die Platten
2o und die Zentrifugalabscheider 18 werden gekühlt. Aus den
Sammelrohren 26 strömt schließlich das Dampf-Wasser-Gemisch
durch die .auslasse 28 zur Dampf-;Hasser-Trommel.
öie Gase, die die Teilchen des Brennstpffbetts in den
fluidisierten Zustand bringen, nehmen eine geringe Menge Teil-•chen
mit. Diese Teilchen werden durch die Zentrifugalabscheider
18 abgetrennt, während sie von den Gasen durchströmt werden«,
Das gereinigte Gas strömt dann durch das Gehäuse 12 nach oben
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ab und wird in weiteren Heizstufen (nicht dargestellt) und/oder in einer Turbine (nicht dargestellt) ausgenutzt*
Die abgetrennten Teilchen fallen auf die Platten 2o und rutschen auf diesen nach unten zum Auslaß 32 0
Die Unordnung der Zentrifugalabscheider ergibt eine Reihe von Vorteilen. Da sie unmittelbar oberhalb des ßrennstoffbetts
,liegen, werden die mitgerissenen Teilchen schnell aus den Gasen abgeschieden. Die Gase sind also sauber, bevor
sie beispielsweise über durch Konvektion beheizte Rohrbündel wie weitere üiederohre, und/oder überhitzer- und/oder Wiederüberhitzerrohre
oder üpeisewasservorwärmerohre strömen. Diese nachgeschalteten Rohre können also durch die Teilchen nicht
verkrusten, wodurch die Gefahr eines Ausfallens dieser Rohre beseitigt ist. Selbst wenn die Zentrifugalabscheider 18 sehr
dicht oberhalb des Brennstoffbetts vorgesehen sind, werden sie durch die Rohre 22 und 24 kühl gehalten»
Mitgerissene Teilchen werden durch die Zentrifugslabscheider
18 so wirksam abgeschieden, so daß keine Beschädigung oder Abnutzung durch Einwirkung der Teilchen auf nachgeschaltete
Teile ües Dampfkessels stattfinden kann, einschließlich .abgasturbinen, wenn das fluidisierte Brennstoffbett mit erhöhtem
Druck betrieben wirdo
Da viele Zentrifugalabscheider in kompakter weise vorgesehen werden können, kann der durch sie bewirkte Druckabfall
annehmbar klein gehalten v/erden« Die kompakte Anordnung der Zentrifugalabscheider ermöglicht auch ihre Unterbringung innerhalb
ues Genäuses 12. Die ganze Anordnung ist also sehr wirtschaftlich im Aufbau.
Da die Zentrifugalabscheider von den Rohren 22 getragen werden, die in jedem Fall vorgesehen sein müssen, ist gewähr-
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-9 - ■■■■ : : .■■■■;
leistet, daß durch die getrennte Anordnung zu einer minimalen Beeinträchtigung des fluidisieren Brennstoffbetts
führt, was neben dem einfachen und billigen Aufbau ein weiterer Vorteil ist β -
Um den-Wirkungsgrad des Dampfkessels zu verbessern,
können die abgetrennten Teilchen in das Brennstoffbett zurückgeführt werden, um eine vollständige Verbrennung der
Kohle sicherzustellen«,
Obwohl in der vorstehenden Beschreibung die Ausdrücke
"Wasser" und "Dampf" benutzt sind, sollen diese Ausdrücke an
dere Flüssigkeiten und ihre Dämpfe Je nach den gegebenen Ver
hältnissen einschließen„
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■'■'Φ m^: ■ ■■"■ ■ ■ ■ ■.
Claims (6)
- - 1o -PatentansprücheMit einem fluidisierten Brennstoffbett betriebener Dampfkessel, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Brennstoffbetts im Strom der Verbrennungsgase Zentrifugalabscheider (18) zum Abtrennen der vom Verbrennungsgasstrom mitgerissenen 'Teilchen vorgesehen sind, die voa Siede- und/oder Überhitzer- und/oder Zwischenüberhitzerrohren getragen und gekühlt sind»
- 2. Dampfkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einige Siede- und/oder Überhitzer- und/oder Zwischenüberhitzerrohre so angeordnet sind, daß sie sich wenigstens teilweise im fluidisierten Brennstoffbett befinden, und daß Verlängerungen dieser im Brennstoffbett befindlichen Rohre oder Sammelrohre an die im Brennstoffbett befindlichen Kohre angeschlossen sind, die zum Tragen und Kühlen der Zentrifugalabscheider (18) dienen·
- 3. Dampfkessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrifugalabscheider (18) von einer oder mehreren dreieckigen Platten (2o) getra-P gen sind, indem sie dufch die Platten (2o) hindurchgehen, dieihrerseits von den Siede- und/oder Überhitzer- und/öder Zwischenüberhitzerrohren getragen sind,
- 4. Dampfkessel nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (2o) etwa dreieckig oder sektorförmig und zu einer auf der Spitze stehenden Pyramide vereinigt sind,
- 5» Dampfkessel nach Anspruch 4, dadurch g e kennze ichne t, daß die Zentrifugalabscheider (18) so angeordnet sind, daß die abgetrennten Teilchen auf die Platten (2o) fallen und durch Schwerkraft nach unten in die Spitze (3o) der Pyramide rutschen.109809/0263
- 6. Dampfkessel nach einem der vorfaergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrifugalabscheider (18) ein zylindrisches Rohr (4o) enthalten, das von den Verbrennungsgasen durchströmt wird und auf seiner Einlaßseite mit einem oder mehreren fest angeordneten Wirbelflügeln (42) versehen ist, so daß aus den um die Achse des Zylinders (4o) wirbelnden Gasen die mitgerissenen Teilchen gegen die Innenwand des Zylinders (4o) geschleudert werden, der am oder nahe am Ausgangsende mit einem pilzartigen Ablenker (44) versehen ist, welcher die Teilchen auffängt und sie vom axialen Hauptstrom der durch den Zylinder | (4o) strömenden Gase ablenkt·109809/0 26 3ι *Leerse
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