DE2039081A1 - Einrichtung zur Arbeitszeiterfassung und -auswertung und Stempelkarte zur Verwendung in einer solchen Einrichtung - Google Patents
Einrichtung zur Arbeitszeiterfassung und -auswertung und Stempelkarte zur Verwendung in einer solchen EinrichtungInfo
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Description
o„.ma
D.PL.-.NO. M.aC. D.PL.-PHVS. DR. DIPL-PHVB. V,.
HÖGER - STELLRECHT - GRIESSBAGH - HAECKER
A 38 289 h 2039081
28.JuIi 1970
t-35
Firma Gebr. Anders & Co. Inhaber Artür Anders
7 Stuttgart 1, Etzelstr.22
Einrichtung zur Arbeitszeiterfassung und
-auswertung und
Stempelkarte zur Verwendung in einer solchen
Stempelkarte zur Verwendung in einer solchen
Einrichtung. Jj
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Arbeitszeiterfassung und -auswertung mit einer Kontrolluhr, in welche
Stempelkarten einführbar sind und welche einen Anschlag für
die Stempelkarten aufweisen, deren Lage jeweils über einen
vorbestimmten Zeitabschnitt stetig oder schrittweise relativ
zu einer Markiervorrichtung veränderbar ist, durch weiche die
Stempelkarten mit einer dem Zeitpunkt des Einführens entsprechenden
maschinenlesbaren Markierung versehbar sind, -mit einer
getrennten Abfühlvorrichtung für die Markierungen, in welche die Stempelkarten zur Auswertung einführbar sind, und mit einer
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Auswertevorrichtung zum Bestimmen des Zeitunterschiedes zwischen
den Markierungen innerhalb des vorbestimmten Zeitabschnit tes.
Dabei kann in Bezug auf die Stempelkarte und die Markiervorrichtung
die eine stationär und die andere beweglich oder umgekehrt sein, oder es können auch beide gegenseitig beweglich sei
Für die Arbeitszeitberechnung mit Hilfe von elektronischen Datenverarbeitungs-(EDV)Anlagen sind maschinelle Arbeitszeiterfassungs-
und -auswertungseinrichtungen mit direktem Zugang zu einer EDV-Anlage entwickelt worden, welche die Notwendigkeit
einer manuellen Erstellung von Lochkarten durch selbstlochende Kontrolluhren oder · Ausweis- bzw. Steckschlüssel^JL^ser-gesteuerte
Systeme . Diese haben den Nachteil, dass sie einen relativ hohen apparativen Aufwand erfordern
und damit kostspielig sind. Selbstlochende Kontrolluhren vermögen nur jeweils zwei Arbeitszeitpunkte zu erfassen
und die durch ein Kennungselement gesteuerten Systeme liefern keine Unterlagen, auf die bei einer Störung oder Reklamation
zurückgegriffen werden kann.
Es sind auch bereits Systeme der eingangs genannten Art bekannt, bei denen die maschinenlesbare Markierung aus einem
Uhrzeitaufdruck mit magnetisch bzw. optisch ablesbaren Ziffern besteht , wie sie bei Beleglesern im Geldverkehr verwendar
werden. Diese Systeme bedingen ebenfalls einen hohen Aufwand und haben den Nachteil, dass sie sehr störanfällig
sind. Sie erfordern eine ausserordentlich präzise Kartenführung sowohl beim Erstellen als auch beim Auswerten sowie
eine sehr sorgfältige Behandlung der Karten, da schon eine geringfügige Abweichung in der Führung der Karten in der Stellung
der Stempeltypen oder eine leichte Verschmutzung der Karten bzw. Typen eine Fehlablesung ergeben. Diese Forderungen
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sind jedoch in der Praxis kaum zu erfüllen, da oft die Daten
eifies-· ganzen Monates erfasst-werden sollen, so dass die
Karten entsprechend beansprucht werden und somit zu beträchtlichen
Ausfällen führen, die nur noch von Hand weiterverarbeitet
werden können.
Der Erfindung liegt nun die Aufgäbe zugrunde, eine Einrichtung
zur Arbeitszeiterfassung und -auswertung der eingangs '·
genannten Art zu schaffen, die wesentlich einfacher, vielseitiger und betriebssicherer ist, die mit einfachen EDV-Anlagen
zusammenzuarbeiten vermag und auf die bereits vorhandene Zeiterfassungseinrichtungen leicht umgestellt werden
können, die an die Stempelkarten nur geringe Ansprüche
stellt, so dass diese über längere Zeiträume 'hinweg verwendet
werden können, und die eine übersichtliche Kontrolle der
aufgezeichneten Daten und eine spätere Rückgriffsmögiichkeit
bietet.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Stempelkarten durch die Markiervorrichtung maschinenlesbar lediglich
mit einer der jeweiligen Stellung gegenüber dem Anschlag entsprechenden Lagemarkierung versehbar sind, dass
die Stempelkarten zur Auswertung durch die Abfüh!vorrichtung
hindurchführbar sind oder diese gegen eine eingeführte Stempelkarte
verschiebbar istf dass mit Hilfe der Abfühlvorrichtung
dabei eine der Genauigkeit der Zeiterfassung entsprechende Anzahl von Impulsen erzeugbar ist, dass diese Impulse
jeweils vom Abfühlen einer ungeradzahligen Lagemarkierung ab
bis zum Abfühlen der folgenden geradzahligen Lagemarkierung an die Auswertevorrichtung weiterleitbar sind, und dass die
Auswertevorrichtung eine Zählvorrichtung für die weitergeleiteten Impulse aufweist. Dabei ist vorteilhafterweise die
Zählvorrichtung mit einer Druckvorrichtung gekoppelt und
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gegebenenfalls der Inhalt der Zählvorrichtung elektrisch abfühlbar.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist für jeden vorbestimmten
Zeitabschnitt die Markiervorrichtung um einen vorgegebenen Betrag senkrecht zur Bewegungsrichtung des Anschlages
verschiebbar und die Abführvorrichtung mit einem Markierungsfühler sowie die Auswertevorrichtung mit einem
Zähler versehen.
Vorteilhafterweise weist die Abfühlvorrichtung einen synchron mit der Abfüh!bewegung betätigbaren Impulserzeuger auf, bei
dem die Impulserzeugung zweckmässigerweise magnetisch, optisch oder vermittels Kontakten erfolgt. Nach einer anderen
Ausgestaltung der Erfindung weist die Abfühlvorrichtung jedoch mindestens einen weiteren Fühler für die Erzeugung der
Impulse auf, wodurch diese erheblich einfacher und vielseitiger wird.
Es ist günstig, wenn in an sich bekannter Weise die Markierungsvorrichtung
die Lagemarkierungen als Striche oder Punkte mit einer Magnetfarbe, einer Kontrastfarbe oder einer elektrisch
leitenden Farbe aufzubringen oder als öffnungen zu lochen vermag und die Abfühlvorrichtung magnetische, optische
bzw. galvanische Fühler aufweist. Dabei können zur Erleichterung der Kontrolle die Stempelkarten durch die Markiervor- '
richtung zusätzlich mit einem Aufdruck der jeweiligen Uhrzeit versehbar sein.
Die Einrichtung nach der Erfindung hat den weiteren Vorteil, dass sie sich sehr einfach bei der Berücksichtigung der glei^-
tenden Arbeitszeit und zur Erfassung einzelner Arbeitsleistungen (Akkorde, Taglohnarbeit) einsetzen lässt. Hier ist
es erwünscht, festzustellen, ob und wie oft ein Arbeitnehmer die zugelas- - 5 -
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sene Karenzzeit für den Arbeitsbeginn oder das Arbeitsende
' überschreitet. Eine solche Zählung lässt sich nach einem wei^
teren Merkmal der Erfindung leicht dadurch erreichen, dass von der Abfüllvorrichtung beim Auftreten von Lagemarkierungen in
vorbestimmten Bereichen der Stempelkarten jeweils ein Impuls an einen weiteren oder jeweils einen weiteren Zähler der Auswertevorrichtung,
der allen Markierungsfühlern gemeinsam ist, weiterleitbar ist. Um zu verhindern, dass Impulse von den verschiedenen
Markierungsfühlern gleichzeitig auftreten, kann hierbei
der weitere Zähler jeweils über Verzögerungsvorrichtungen unterschiedlicher Verzögerungszeit mit dem Markierungsfühler
der Abfüllvorrichtung verbunden, sein.
Der Kopf einer Stempelkarte enthält üblicherweise Angaben über
den Karteninhaber. Diese Angaben lassen sich ohne grosseren zusätzlichen
Aufwand dadurch leicht miterfassen, dass die Markierungsfühler für vorbestimmte Bereiche der Stempelkarte mit
einem Codeumsetzer verbunden sind.
Zur Berücksichtigung der Arbeitspausen kann die Verschiebung
des Anschlages für die Stempelkarten während der Arbeitspausen
stillsetzbar sein. Die Pinrichtung nach der Erfindung wird noch
vielseitiger anwendbar, wenn die Verschiebungsgeschwindigkeit
des Anschlages für die Stempelkarten für vorbestimmte Bereiche der Stempelkarten verschieden ist.
Bei einer für die Verwendung in einer Einrichtung nach der Erfindung besonders geeigneten Stempelkarte ist nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung eine allen Spalten für die
vorbestimmten Zeitabschnitte gemeinsame und durch einen weiteren Fühler der Abfüllvorrichtung abfühlbare weitere Spalte vorgesehen, in der eine der Genauigkeit der Zeiterfassung entsprechende
Anzahl von maschinenlesbaren Markierungen angebracht ist. Eine solche Spalte kann jedoch auch in allen Spalten
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für die vorbestimmten Zeitabschnitte vorgesehen und durch je einen weiteren Fühler der Abfühlvorrichtung abfühlbar sein,
wodurch die Einrichtung noch vielseitiger und unempfindlicher gegen Störungen wird.
Die Berücksichtigung der Pausen kann auch bereits von der Stempelkarte her erfolgen, gegebenenfalls für jeden Zeitabschnitt
verschieden, wenn in vorbestimmten, den Arbeitspausen entsprechenden Bereichen der weiteren Spalten keine Markierungen
angebracht sind.
Die spätere Kontrolle der Stempelkarten kann dadurch noch erleichtert werden, dass in einer zusätzlichen Spalte eine Anzahl
von Impulsen bzw. Markierungen der weiteren Spalten ent-
sprechenden ührzeiten vorgedruckt ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger in den beigefügten
Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine übliche bekannte Stempelkarte und
Fig. 2 Stempelkarten nach den Ausführungsbeisptelen
bis 7 der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine herkömmliche Stempelkarte 40 für die Verwendung
mit Kontrolluhren dargestellt, welche die jeweilige ührzeit abdrucken. Für jeden Tag des Monats ist eine Spalte
1 bis 15 vorgesehen, von denen sich die Spalten für die Tage 16 bis 31 auf der Rückseite der Stempelkarte befinden. Der
Anschlag für die Stempelkarten rückt nach jeweils einem bestimmten Zeitraum, dereine Stunde oder zur Zeit des Arbeitsbeginnes
oder -endes bzw. bei Pausen auch weniger betragen kann, jeweils um eine Kartenzelle 41 nach oben, so dass zu
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wesentlich verschiedenen Zeiten erfolgende Stempelungen in
verschiedenen Zeilen liegen.
Wie ersichtlich, ist der für die einzelnen Ziffern 42 zur
Verfügung stehende Platz beschränkt, so dass diese, zwar für
das Auge noch gut lesbar sind, nicht jedoch für einen Belegleser,
weil die zur magnetischen oder optischen Ablesung erforderlichen
Unterscheidungsmerkmale - Linienunterbrechungen oder Stilisierungen - zu klein und dadurch Infolge von Unregelmässigkeiten
in der Karte oder beim Aufdruck für die Maschine
nicht mehr erkennbar werden.
Die Stempelung kann auch unten beginnen und oben aufhören, um
die Subtraktion der Angaben zu erleichtern.
In Fig. 2 ist nun ein erstes Ausführungsbeispiel einer Sterne?
ρ öLkarte 50 nach der Erfindung dargestellt. Anstelle der Uhrzeiten sind dort von der Kontrolluhr nur Lagemarkierungen in
Form von Strichen 51 und 53 bis 55 für die Stellung der Karte
50 beim Einführen in die Kontrolluhr angebracht worden. Der
Anschlag für die Karten hat sich dabei für jeweils 6 Minuten
um einen Millimeter gehoben, so dass der Arbeitnehmer am ersten Tag xim 8:00 und am zweiten Tag 8:12 Ohr gekommen ist, an beiden
Tagen von 12:00 bis 12:30 Uhr Mittagspause gemacht hat und am ersten Tag um 16:30 und am zweiten Tag um 16:42 Uhr gegangen
ist, so dass er an beiden Tagen 8 Stunden anwesend gewesen ist.
Die Auswertung einer solchen Karte erfolgt mittels einer Abfüllvorrichtung,
durch welche die Karte 50 hindurcKjgeführt
wird und welche dabei, beginnend von einer Bezugsmarke auf der Karte, etwa der Linie 52 unterhalb der aufgedruckten
Spaltennummern 1 bis 15., für jeden Millimeter Kartenweg einen
Impuls erzeugt. Dies kann in bekannter Weise durch Kopplung
von Transportrollen für die Karte mit einem umlaufenden
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Impulsgeber erfolgen, der einen an einer Magnetspule vorbeilaufenden
Permanentmagneten, einen zwischen einer Lichtquelle und einer Fotozelle angeordneten Schlitz oder einen Nocken
zum Betätigen eines Arbeitskontaktes aufweist.
zum Betätigen eines Arbeitskontaktes aufweist.
Die Abfüllvorrichtung weist für jede der Spalten 1 bis 15
einen Markierungsfühler auf (sowie einen weiteren für die
Spalte 16 auf der Kartenrückseite), die auf die Lagemarkierungen ansprechen. Diese Lagemarkierungen können mit magnetischer Farbe oder mit einer Farbe aufgedruckt sein, die einen starken (|f Kontrast ergibt, beispielsweise weil sie bei Bestrahlung mit Ultraviolettlicht fluoresziert. Dann sind die Markierungsfühler als Magnetköpfe bzw. als Fotozellen ausgebildet. Die
Farbe kann auch elektrisch leitend sein und die Markierungsfühler können aus zwei nebeneinander liegenden Abfühlbürsten bestehen, die durch eine Strichmarkierung überbrückt werden. Die Lagemarkierung hat dabei zweckmässigerweise die Form eines Striches, kann aber auch als Punkt oder als ein anderes Symbol mit wohldefinierten Kanten ausgebildet sein. Schliesslich
können die Lagemarkierungen als Lochungen ausgebildet sein
und durch Abfühlbürsten oder Fotozellen abgefühlt werden.
einen Markierungsfühler auf (sowie einen weiteren für die
Spalte 16 auf der Kartenrückseite), die auf die Lagemarkierungen ansprechen. Diese Lagemarkierungen können mit magnetischer Farbe oder mit einer Farbe aufgedruckt sein, die einen starken (|f Kontrast ergibt, beispielsweise weil sie bei Bestrahlung mit Ultraviolettlicht fluoresziert. Dann sind die Markierungsfühler als Magnetköpfe bzw. als Fotozellen ausgebildet. Die
Farbe kann auch elektrisch leitend sein und die Markierungsfühler können aus zwei nebeneinander liegenden Abfühlbürsten bestehen, die durch eine Strichmarkierung überbrückt werden. Die Lagemarkierung hat dabei zweckmässigerweise die Form eines Striches, kann aber auch als Punkt oder als ein anderes Symbol mit wohldefinierten Kanten ausgebildet sein. Schliesslich
können die Lagemarkierungen als Lochungen ausgebildet sein
und durch Abfühlbürsten oder Fotozellen abgefühlt werden.
fl) Sobald nun in den einzelnen Spalten die erste Lagemarkierung
abgefühlt wird, also die Markierung 51 in Spalte 1, leitet
die Abfühlvorrichtung die von ihr erzeugten Impulse an eine
Auswertevorrichtung weiter, die für jede Spalte einen Zähler für diese Impulse aufweist, und zwar so lange bis die zweite Markierung, also 53 für Spalte 1, erreicht wird. Der zugeordnete Zähler hat dann eine der Zeitdifferenz zwischen diesen beiden Marken entsprechende Anzahl von Impulsen gezählt, im vorliegenden Beispiel für Spalte 1 entsprechend 4 Stunden 40 Impulse.
die Abfühlvorrichtung die von ihr erzeugten Impulse an eine
Auswertevorrichtung weiter, die für jede Spalte einen Zähler für diese Impulse aufweist, und zwar so lange bis die zweite Markierung, also 53 für Spalte 1, erreicht wird. Der zugeordnete Zähler hat dann eine der Zeitdifferenz zwischen diesen beiden Marken entsprechende Anzahl von Impulsen gezählt, im vorliegenden Beispiel für Spalte 1 entsprechend 4 Stunden 40 Impulse.
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In dem darauffolgenden Intervall zwischen der zweiten Markierung
53 und der dritten Markierung 54, welches der Mittagspause entspricht, werden keine Impulse weitergeleitet und
somit auch nicht gezählt. Erst wieder die dritte Markierung
54 löst eine Zählung aus, die bis zu der vierten Markierung
55 währt, also weitere 40 Impulse lang, so dass in dem Zähler
für Spalte 1 dann 80 Impulse gezählt worden sind, so dass
eine Arbeitszeit für den ersten Tag - 8 Stunden entspricht.
Für den zweiten Tag werden zunächst 38 Impulse und sodann 42
Impulse gezählt, also insgesamt wiederum 80 Impulse entsprechend 8 Stunden.
Mit den Zählern in der Auswertevorrichtung können Druckvorrichtungen gekoppelt sein, mit denen die Arbeitszeit für
jede Spalte und zweckmässigerweise auch die Gesamtarbeitszeit
für die ganze Karte auf die Karte selbst sowie auf einen Sammelbogen
aufgedruckt werden kann. Für die Zusammenarbeit mit
einer EDV-Anlage sind die Zähler mit Ausgabevorrichtungen
versehen, die mit der EDV-Anlage verbunden sind.
Neben den Spalten 1 bis 15 trägt die Karte 50 noch eine zusätzliche Spalte I, in welcher die Uhrzeit, hier von Stunde
zu Stunde, eingedruckt ist. Dies gibt dem Karteninhaber eine
Kontrollmöglichkeit und einen Beleg für etwaige Reklamationen.
Fig.3 zeigt eine Karte 56, für deren Auswertung in der Abfüllvorrichtung
kein gesonderter Impulsgeber erforderlich ist. Sie besitzt eine weitere Spalte II, die eine Vielzahl von Markierungen 57 vorgedruckt enthält, deren Anzahl entsprechend der
gewünschten Genauigkeit der Zeiterfassung gewählt ist. Diese Markierungen werden von einem weiteren Fühler in der Abführvorrichtung abgeführt und erzeugen somit deren Taktimpulse,
die dann entsprechend den Lägemarkierungen 58 bis 60 für den
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Arbeitsanfang und 61 bis 63 für das Arbeitsende an Zähler in
der Auswerteinrichtung weitergeleitet werden. Hier sind auch Lagemarkierungen 61 und 59 für den Anfang und das Ende der
Frühstückspause vorgesehen, so dass deren Länge nicht erst in der EDV-Anlage durch eine Programmierung berücksichtigt
werden muss.
In vielen Fällen kann es vorteilhaft sein, für jede Spalte der Karte eine eigene weitere Spalte mit Markierungen für
die Taktimpulse der Abfühleinrichtung vorzusehen. Eine hierfür geeignete Karte 64 ist in Fig.4 dargestellt. Sie weist
in jeder Spalte 1 bis 15 eine Anzahl vorgedruckter Markierungen 65 auf, neben denen von der Kontrolluhr die Lagemarkierungen
66 angebracht werden. Hier ist für jede Spalte neben dem Markierungsfühler ein weiterer Fühler zum Erzeugen von
Taktimpulsen erforderlich. Dies hat aber den Vorteil,grösserer Zuverlässigkeit, weil eine Karte sich, wenn sie einen
Monat lang in Gebrauch ist, werfen und verziehen kann.
überdies bietet diese Massnahme die Möglichkeit, für jeden
Tag verschieden gelegene und verschieden lange Pausen vorzusehen, was aus Fig.5 zu ersehen ist, die eine Karte 67 zeigt,
bei der die Spalten für die Markierungen 68 und 69 zur Erzeugung der Taktimpulse an den Pausen entsprechenden Stellen
70 bis 73 keine Markierungen aufweisen, so dass zu den Pausenzeiten zwangsläufig keine Zählungen stattfinden.
Die Karte 64 nach Fig.4 zeigt weiterhin noch, dass die Lagemarkierungen
nicht unbedingt aus Strichen bestehen müssen, wie bei 66 angedeutet, sondern auch Punkte oder Lochungen 74
sein können. Neben Lagemarkierungen 75 in Form von Strichen können zur Kontrolle jeweils auch Ziffern 76 für die Uhrzeit
abgedruckt werden, da für gewöhnlich unter diesen noch ausreichend Platz vorhanden ist. Auch können diese Ziffern mit
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i Ö U -V/r,- ')b 9 BADORiGlNAL
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einer für das Auge lesbaren Farbe gedruckt werden, welche die
Maschine nicht beeinflußt. Da die Karte 64 in Spalte I wieder
die Stunden angibt, brauchen zur Platζersparung auch nur
die Minuten-Ziffern wiedergegeben zu werden.
Es kann der lesbare Aufdruck der Stunden und Minuten auf der
Vorderseite der Stempelkarte und die maschinenlesbaren Markierungen auf der Rückseite der Stempelkarte angebracht sein
oder umgekehrt. Diese Anordnung hat den Vorteil der einfacheren Gestaltung des Stempelapparates und dessen Farbbandführung.
In Fig. 6 ist eine Karte 77 dargestellt, in welcher die Pausen
durch Stillsetzen des Anschlages in der Kontrolluhr berücksichtigt
worden sind. Hier ist natürlich ein Vordrucken von Uhrzeiten nicht möglich, sondern muß durch jeweils mitabgedruckte
Ziffern 78 ersetzt werden, wenn eine einfache Kontrollmöglichkeit gegeben sein soll.
Der Kopf einer Stempelkarte enthält für gewöhnlich die zur
Identifizierung des Karteninhabers bzw. dessen Arbeitsplatzes
erforderlichen Angaben in Klarschrift, so daß diese in einem
gesonderten Arbeitsgang in die EDV-Anlage eingegeben werden
müssen. Die Einrichtung nach der Erfindung ermöglicht es jedoch in einfacher Weise, mit geringstem zusätzlichen Aufwand
auch diese Angaben für Maschinen lesbar zu machen.
Hierfür werden gemäß Fig. 7 im Kopf 79 der Karte 80 Markierungen
81 bis 87 für den Kamen und 88 bis 90 für die Arbeitsnummer des Karteninhabers und 91 bis 93 für dessen Abteilung
angebracht, die wie die Lagenlarkierungen der vorstehenden Ausführungsbeispiele
abgefühlt werden, aber nicht den Zählern der Auswertevorrichtung, sondern einem Codeumsetzer zugeführt
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werden. Die Codierung τοη Buchstaben wird ermöglicht, wenn
die Markierungen 81 bis 87 jeweils an einer von 25 möglichen Stellen und die Codierung von Ziffern, wenn die Markierungen
88 bis 93 jeweils an einervon zehn möglichen Stellen angebracht werden. Eine Umschaltung von Buchstaben auf Ziffern
sowie eine Trennung von Ziffernfolgen kann durch zusätzliche Markierungen 94 bis 96 erfolgen. In dem Beispiel nach Pig.
hat der Arbeiter Schmidt die Arbeitsnumm-er 238 und ist in
der Gießerei 930 beschäftigt.
Dabei können alle Arten von Markierungen und Abfühlarten nach
den Fig. 1 bis 6 verwendet werden.
Diese Art von alphanumerischer Codierung kann auch für andere
Karten als für Stempelkarten Bedeutung haben.
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Claims (21)
- P a t e η t a η s ρ r ü c h e!.Einrichtung zur Arbeitszeiterfassung und -auswertung mit . einer Kontrolluhr, in welcher Stempelkarten einführbar sind und welche einen Anschlag für die Stempelkarten aufweist, deren Lage jeweils über einen vorbestimmten Zeitabschnitt stetig oder schrittweise relativ zu einer Markiervorrichtung veränderbar ist, durch welche die Stempelkarten mit einerdem Zeitpunkt des Einführens entsprechenden maschinenlesbaren Markierung versehbar sind, mit einer getrennten Ab— füllvorrichtung für die Markierungen, in welche die Stempel karten zur Auswertung einführbar sind, und'mit einer Auswertevorrichtung zum Bestimmen des Zeitunterschiedes zwischen den Markierungen innerhalb des vorbestimmten Zeitabschnittes, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempelkarten^ durch die Markiervorrichtung maschinenlesbar lediglich mit einer der jeweiligen Stellung gegenüber dem Anschlag entsprechenden Lagemarkierung-versehbar sind, dass die Stempelkarten zur Auswertung, durch die Abführvorrichtung hindurchführbar sind oder diese gegen eine eingeführte Stempelkarte verschiebbar ist, dass mit Hilfe der Abfühlvorrichtung dabei eine der Genauigkeit der Zeiterfassung entsprechende Anzahl von Impulsen erzeugbar.ist, dass diese Impulse jeweils vom Abfühlen einer ungeradzahligen Lagejnarkierung^ab bis zum Abfühlen der folgenden geradzahligen Lagemarkierung^an die Auswertevorrichtung weiterleitbar sind, und dass die Auswertevorrichtung eine Zählvorrichtung für die weitergeleiteten Impulse aufweist.- 14 .-■10988:7/0959 BAD ORIGINAL28.JuIi 1970
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählvorrichtung mit einer Druckvorrichtung gekoppelt ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhalt der Zählvorrichtung elektrisch abfühlbar ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch lf 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden vorbestimmten Zeitabschnitt die Markiervorrichtung um einen vorgegebenen Betrag senkrecht zur Bewegungsrichtung des Anschlages verschiebbar ist und die Abfüllvorrichtung einen Markierungsfühler sowie die Auswertevorrichtung einen Zähler aufweist, wobei die Relativbewegung der Teile auch umgekehrt sein kann.
- 5. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfüllvorrichtung einen synchron mit der Abfühlbewegung betätigbaren Impulserzeuger aufweist.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulserzeugung magnetisch, optisch oder vermittels Kontakten erfolgt.
- 7. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, dass die Abführvorrichtung mindestens einen weiteren Fühler für die Erzeugung der Impulse aufweist.
- 8. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsvorrichtung die Lagemarkierungen als Striche^oder Punkte mit einer Magnetfarbe, einer Kontrastfarbe oder einer elektrisch leitenden Farbe- 15 -109887/0959 bad originalA 38 289 h - 15 -28.JuIi 1970 ■GMaufzubringen oder als of fnungen,, zu lochen vermag und dieΛ
Abführvorrichtung magnetische, optische bzw. galvanischeFühler aufweist. . - 9. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stempelkarten' durch die Markiervorrichtung zusätzlich mit einem Aufdruck.der jeweiligen Uhrzeit versehbar sind.
- 10. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Abführvorrichtung beim Auftreten von Lagemarkierungen in vorbestimmten Bereichen der Stempelkarten jeweils ein Impuls an einen weiteren oder jeweils einen weiteren Zähler der Auswertevorrichtung, der allen Markierungsfühlern gemeinsam ist, weiterleitbar ist.
- 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Zähler jeweils über Verzögerungsvorrichtungen unterschiedlicher Verzögerungszeit mit den Markierungsfühlern der Abfühlvorrichtung verbunden ist.
- 12. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche', dadurchgekennzeichnet, dass die Markierungsfühler für vorbestimmte OQ? (S)Q? (So)Bereiche der Stempelkarten mit einem Codeumsetzer verbundenA Asind.
- 13. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des Anschlages für die Stempelkarten während der Arbeitspausen stillsetzbar ist.
- 14. Einrichtung n/ch einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebungsgeschwindigkeit des109887/09 59 ,28.JuIi 1970 -Ib- ^a „ί, l>vU·Anschlages für die Stempelkarte für vorbestimmte Bereiche der Stempelkarten verschieden ist.
- 15. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfühlvorrichtung und die Auswertevorrichtung mit der Kontrolluhr zu einer baulichen Einheit zusammengefasst sind.
- 16. Stempelkarte zur Verwendung in einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine allen Spalten für die vorbestimmten Zeitabschnitte gemeinsame und durch einen weiteren Fühler der Abfühlvorrichtung abfühlbare weitere Spalte.vorgesehen ist, in der eine der Genauigkeit der Zeiterfassung entsprechende Anzahl von maschinenlesbaren Markierungen, angebracht ist.
- 17. Stempelkarte zur Verwendung in einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in allen Spalten für die vorbestimmten Zeitabschnitte eine durch jeweils einen weiteren Fühler der Abfühlvorrichtung abfühlbare weitere Spalte vorgesehen ist, in der eine der Genauigkeit der Zeiterfassung entsprechende Anzahl von maschinenlesbaren Markierungen.angebracht ist.
- 18. Stempelkarte nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichr net, dass in vorbestimmten, den Arbeitspausen entsprechen-: den Bereichen der weiteren Spalte(n). keine Markierungen angebracht sind.
- 19. Stempelkarte zur Verwendunq in einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, insbesondere nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zusätzlichen Spalte, eine Anzahl von den Impulsen bzw. Markierungen der weiteren Spalte(n) entsprechenden Uhrzeiten vorgedruckt ist. _ ±η _109887/0959BAD ORIGINALA38289h5.8.1970•fc-24
- 20. Stempelkarte zur Verwendung in einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15» insbesondere nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufbringen nicht nur von Markierungen, sondern auch von entsprechenden StempelzeitenAdiese Angaben entweder auf derselben Seite der Stempelkarte^ oder vorzugsweise -auf getrennten Seiten aufgebracht werden, um so die zugehörige Einrichtung einfacher zu gestalten.
- 21. Stempelkarte, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem von der Zeitinformation getrennten Teil^der StempelkarteAdie beispielsweise eine Person, eine Vare oder Sache definierende Ausweisinformation als Godierung-fÜr Buchs,tabenAund/oder Zahlabrht it di inbndr nach in dr(8SSsQiWbJ
Zahlen,angebracht ist, die insbesondere nach einem der Ansprüche 16 bis 19 angeordnet und insbesondere mit einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16 abfühlbar ist.109887/0959 BADLeerseite
Priority Applications (8)
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| DE19702039081 DE2039081B2 (de) | 1970-08-06 | 1970-08-06 | Maschinell auswertbare kontrollkarte. ausscheidung in: 2065174 |
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| BE770843A BE770843A (fr) | 1970-08-06 | 1971-08-02 | Dispositif d'enregistrement et d'evaluation du temps de travailet cartes de pointage a utiliser dans un tel dispositif |
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