DE2038196A1 - Faservlies und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Faservlies und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
- Publication number
- DE2038196A1 DE2038196A1 DE19702038196 DE2038196A DE2038196A1 DE 2038196 A1 DE2038196 A1 DE 2038196A1 DE 19702038196 DE19702038196 DE 19702038196 DE 2038196 A DE2038196 A DE 2038196A DE 2038196 A1 DE2038196 A1 DE 2038196A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fiber
- fibers
- fleece
- needle
- mass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04H—MAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
- D04H3/00—Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length
- D04H3/08—Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of strengthening or consolidating
- D04H3/10—Non-woven fabrics formed wholly or mainly of yarns or like filamentary material of substantial length characterised by the method of strengthening or consolidating with bonds between yarns or filaments made mechanically
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04H—MAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
- D04H18/00—Needling machines
- D04H18/02—Needling machines with needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Nonwoven Fabrics (AREA)
- Synthetic Leather, Interior Materials Or Flexible Sheet Materials (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung eines Faservlieses sowie das hierbei erhaltene Erzeugnis.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung eines Faservlieses, bei dem vor Anwendung des herkömmlichen
Madelverfahrens ein oder mehrere übereinander angeordnete
faservliesartige Massen einem Schneidvorgang unterworfen werden, sowie auf ein mit Hilfe dieses Verfahrens erzeugtes
Faservlies, welches aus zahlreichen dreidimensional miteinander verfitzten feinen Fasern gebildet ist.
Bei den herkömmlichen Faservliesen unterscheidet man im wesentlichen
zwei typische Gruppen. Bei den der einen Gruppe zugeordneten Faservliesen sind die zu einem Vlies vereinigten Fasern
miteinander verbunden oder verschmolzen. Bei der Herstellung solcher Faservliese wird kein Häkelverfahren angewendet, und
der innere Aufbau dieses Faservlieses weist nur wenige miteinander
verfitzte Fasern auf. Im weiteren sollen die zu dieser
109886/1609
Gruppe gehörenden Faservliese als "unverfitzte Vliese" bezeichnet
werden. Die zur anderen Gruppe gehörenden !Faservliese bestehen
aus zahlreichen dreidimensional miteinander willkürlich verfitzten feinen Fasern· Diese Verfitzung der Fasern wird
durch die Anwendung eines Nadelverfahrens auf eine aus Fasern aufgebaute Masse bewirkt. Die zu dieser Gruppe zu rechnenden
Faservliese sollen im weiteren als "verfitzte Vliese" bezeichnet werden.
Die nicht verfitzten Faservliese sind aus zahlreichen feinen Fasern gebildet, die im wesentlichen als kontinuierliche Fäden
vorliegen. Dies hat zur Folge, daß das Vlies weniger Faserenden aufweist, die aus seiner Oberfläche herausstehen. Das Fehlen
solcher Faserenden auf der Oberfläche verringert jedoch die Qualität der Griffigkeit des Vlieses, da diese in der Regel von
dem Vorliegen zahlreicher sehr feiner Faserenden auf der Oberfläche abhängt. Darüberhinaus zeigt der innere Aufbau des
Vlieses nur wenige miteinander verfitzte Fasern, so daß die das Vlies bildenden Fasern beispielsweise beim Reiben dazu neigen,
sich aus dem Vlies zu lösen. Ferner ist der innere Aufbau eines solchen Vlieses ganz anders als der des verfitzten Vlieses. Die
einzelnen das Vlies bildenden Fasern sind zwar durch gegenseitige Bindung oder Verschmelzung miteinander verquickt, doch
sind sie nur wenig ineinander verfitzt. Mit anderen Worten: man benötigt ein Binde- oder Verschmelzungsmittel, um ihre Verquickung
zu bewirken.
109888/1609
Es soll auch noch darauf hingewiesen werden, daß die nicht verfitzten
Faservliese weniger Fasern enthalten, die in Richtung der Schichtdicke des Vlieses verlaufen. Dies führt dazu, daß
das Erzeugnis eine papierähnliche Griffigkeit aufweist. Eine geringe Verfitzung der einzelnen Fasern miteinander bedingt
aber, daß das Faservlies recht fest gemacht werden muß, um dem Erzeugnis eine verstärkte Bindung zu verschaffen. Dies führt
aber dazu, daß das Enderzeugnis in unerwünschter Weise hart ist, und zwar besonders dann, wenn man ein dickes Vlies benö- I
tigt.
Bei den verfitzten Faservliesen liegen dagegen die Faserbestandteile
als kurz geschnittene Fasern vor. In einigen Fällen wird das Nadelverfahren auf eine Faservliesmasse angewendet, die aus
nicht kontinuierlichen Fasern aufgebaut ist. Dies hat seinen Grund in erster Linie darin, daß es schwierig ist, das Nadelverfahren
auf eine aus kontinuierlichen Fasern gebildete Masse anzuwenden. Bei dem Nadelverfahren treten nämlich häufig Nadel- λ
brüche auf. Würde man nun für die Erzeugung von verfitzten
Faservliesen lange Fasern verwenden, dann hätte man in der Praxis mit beträchtlichen Schwierigkeiten beim Nadelverfahren
zu rechnen. Diese Schwierigkeiten haben ihre Ursache darin, daß weniger Fasern in Richtung der Vliesdicke verlaufen. Selbst
die Anwendung von Schwabbelverfahren auf die Oberfläche des
Enderzeugnisses kann nicht mit Sicherheit dazu führen, zahlreiche Faserenden auf der Oberfläche aufzurichten, so daß das
Enderzeugnis keine wildlederartige Oberfläche zeigen wird. Im
109886/1609 -^-
Nadelverfahren wird die aus kurzen Fasern gebildete vliesartige
Hasse von einer Mehrzahl mit Haken versehenen Fädeln
durchstochen, so daß die Fasern in einer schräg oder senkrecht zur Oberfläche des Vlieses verlaufenden Richtung miteinander
verfitzt werden. Liegen nun die die vliesartige Masse bildenden Pasern als kontinuierliche Fäden vor, dann haken sich die
Nadeln an den Fasern fest und neigen dazu, abzubrechen. Dieses häufige Nadelbrechen wurde aber zu einem Hindernis bei der
ψ praktischen Herstellung von Faservliesen wie Vliesstoffen, bei
denen kontinuierliche Filamente verwendet werden.
Um diese Schwierigkeit zu überwinden, hat man bei den herkömmlichen
Verfahren die verstreckten Fäden gekräuselt, sodann nach einem sachgemäßen Schmälzen zu Stapelfasern geschnitten, dann
eine vliesartige Fasermasse erzeugt, indem man die Stapelfasern durch Kardiermaschinen, Kreuzleger und Rando-Webber führte,
und das Nadelverfahren erst auf diese vliesartigen faserigen ^ Massen anwendete. Diese zahlreichen erforderlichen Verfahrensschritte sind jedoch mit einem unvermeidlichen Anstieg der Herstellungskosten
der Erzeugnisse verbunden. Ein weiterer Nachteil zeigte sich bei der Verwendung von Fasern mit inselartigem
Aufbau. Bei dem beschriebenen Verfahren können nämlich die Inselkomponenten in unerwünschter Weise, beispielsweise während
des Kardiervorgangs, exponiert werden, und dies kann ein Hindernis
für das glatte Nadelverfahren bilden. Man kennt bisher noch keine Verfahren, mit denen man die gewünschte Verfitzung der
den Aufbau der Faservliese der genannten Art bildenden
109886/1609 ~ 5 -
herkömmlichen synthetischen kontinuierlichen filamentartigen
Fasern erreichen könnte.
Man setzt voraus, daß man bei der Herstellung von Faservliesen
die extrudierten Fäden mit einer hohen Geschwindigkeit abziehen,
sofort in kurze Faserstücke zerschneiden und letztere zu einem Vlies vereinigen kann. Unter den heutigen Verhältnissen kann
jedoch keines der modernen Verfahren garantieren, daß man die Fäden in kurze Fasern der gewünschten länge schneiden kann,
während die Fäden mit Geschwindigkeiten abgezogen werden, die im Bereich zwischen 3·000 bis 7·000 m/min liegen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, ein einfaches Verfahren
anzugeben zur Herstellung eines Faservlieses mit einem dreidimensional verfitzten inneren Aufbau, der unmittelbar aus
gegebenen kontinuierlichen fadenartigen Fasern gebildet ist, unter Vermeidung von Störungen, wie sie durch das Abbrechen
oder durch Beschädigungen der Nadeln, die beim Nadel verfahren verwendet werden, bedingt sein könnten.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Faservlies zu schaffen, welches gegenüber den verschiedensten
Arten von äußeren Beanspruchungen beständig ist und eine ausgezeichnete Maßhaltigkeit aufweist, und zwar auch bei Dauergebrauch
unter erschwerten Bedingungen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß man zunächst
109886/1609 - 6 -
»4.
aus einer Mehrzahl kontinuierlicher fadenartiger Fasern eine vliesartige Fasermasse erzeugt und anschließend eine oder
mehrere übereinandergelegte vliesartige Fasermassen einem Schneidvorgang unterwirft, um ein Faservlies mit einem dreidimensional
verfitzten Innenaufbau zu erhalten. Verwendet man als kontinuierliches fadenartiges Fasermaterial Fasern mit
inselartigem Aufbau, dann kann man ein Faservlies erhalten, welches aus außerordentlich feinen Fasern gebildet ist.
Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung und aus den
Beispielen. Es zeigen
Fig. 1Δ bis U Vorderansichten von Schneidklingenabschnitten,
wie sie für den Schneidvorgang des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden,
Fig. 2 in schematischer Darstellung einen Querschnitt einer Ausbildungsform einer Faser mit inselartigem Aufbau,
wie sie vorzugsweise für die Herstellung des Faservlieses gemäß der Erfindung verwendet wird,
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht einer Vorrichtung zur
Messung der Schiingenfestigkeit der Fasern, die in einem besonderen Falle bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
verwendet wird,
Fig. 4 in graphischer Darstellung die Beziehung zwischen der
Nadeldichte und der Anzahl der bei dem Nadelverfahren
109886/1608 " 7 "
:,; ν: 20381S6
eintretenden Nadelbrüche.
Die für das erfindungsgemäße Verfahren verwendbaren kontinuierlichen
fadenartigen Fasern können in Form ganz beliebiger herkömmlicher Fäden vorliegen. Beispielsweise können sie durch
Schmelz-Spinnen, Trockenspinnen oder Naßspinnen erzeugt sein. Die Fasern können aber auch in Form von Verbundfäden von polymeren
Mischfäden, Fäden, die mittels eines Emulsionsspinnverfahrens
hergestellt sind, in Form von texturierten gekräuselten | Fäden oder von Fäden mit inselartigem Aufbau vorliegen. Das
erfindungsgemäße Verfahren wird jedoch vorzugsweise in Verbindung
mit folgenden Verfahren zur Herstellung von Fäden angewendet: Schmelz-Spinnverfahren und Verfahren zur Erzeugung von
polymeren Mischfäden, von Verbundfäden und von Fäden mit inselartigem
Aufbau. Dies hat seinen Grund darin, daß die exbrudierten Fäden bei dem Schmelz-Spinnverfahren mit Geschwindigkeiten
zwischen 3·000 und 8.000 m/min mit ausreichender Ausrichtung
abgezogen werden können und eine solche hohe Geschwindigkeit j für die Herstellung der Fäden gut mit der relativ hohen Herstellungsgeschwindigkeit
des Faservlieses nach der Erfindung in Übereinstimmung zu bringen ist. Ferner tragen die mit Hilfe der
genannten Verfahren erzeugten, in ihrem Aufbau modifizierten Fäden zu einer Erhöhung der Voluminosität des erhaltenen Faservlieses
bei*
Hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften der kontinuierlichen fadenartigen Fasern soll gesagt sein, daß ihre Bruchdehnung
109886/1609
2038136
vorzugsweise 12 % oder höher sein sollte, insbesondere sollte
sie 20 % oder mehr betragen, bevor sie in kurze Fasern zerschnitten werden. Wäre die Bruchdehnung kleiner als 12 %, dann
würde das erzeugte Faservlies eine sehr harte Griffigkeit wie ein Brett zeigen und es würde dazu neigen, während des Gebrauchs
auf der Oberfläche faltig zu werden.
Die oben genannten fadenartigen Fasern können vorzugsweise aus Polyamiden wie Nylon 6, Nylon 66, Nylon 610, Nylon 7» Nylon 8,
Nylon 9» Nylon 11 oder Nylon 12, aus Polyestern wie Polyäthylenterephthalat,
Polybutylenterephthalat oder Polyoxyäthylenbenzoat, aus Polyolefinen wie Polyäthylen oder Polypropylen,
aus Polymeren wie Polyvinylalkohol, Polyacrylnitril, Polystyrol oder Polyurethan, oder aus Abkömmlingen oder Mischpolymeren der
genannten Polymere gebildet sein. Ferner können Zusätze wie Farbstoffe, Pigmente, Mattierungsmittel oder Antistatika enthalten
sein.
Während des ersten Verfahrensschrittes des erfindungsgemäßen
Verfahrens müssen die gewählten fadenartigen Fasern zu einer faservliesartigen Masse vereinigt werden. In der Praxis werden
hierzu die Fäden unter Verwendung eines Ejektors oder mehrerer
Ejektoren auf ein Saaimelband verteilt. Verwendet man aber beim
Abziehen der extrudierten Fäden keinen Ejektor, dann kann die Verteiliuig der Fäden unter Verwendung «^eaa- pneumatischer und/oder
elektrostatischer Kräfte vorgenommen werden. Zur besseren Ausbildung·
der vliesartigea Masse wird-empfohlen, auf die
109886/1609 " 9 ~
Unterseite des Sammelbandes eine Saugwirkung auszuüben. In diesem Stadium ist es auch wünschenswert, der vliesartigen Masse
verschiedene Substanzen beizumengen, beispielsweise Wasser,
Schmälze, Leim, Bindemittel oder Fäden eines geringen Schmelzpunkts, um das unerwünschte Verstreuen und Fortfliegen der verteilten
fadenartigen Fasern über das Sammelband hinaus zu verringern. Sind die Fäden schon mit potentiellen Kräuseln versehen,
so kann während der Bildung der faservliesartigen Masse oder unmittelbar danach die Krauselentwicklung durchgeführt
werden, wodurch die Verfitzung der die vliesartige Masse bildenden Fasern noch verstärkt werden kann. Wenn erwünscht, kann die
Kraus el entwicklung aber auch während eines späteren Verfahrensabschnittes der Faservlieserzeugung vorgenommen werden.
Es ist zweckmäßig, die faservliesartige Masse aus verschiedenen
Faserarten herzustellen. Das kann man aber auch dadurch erzielen, daß man zwei oder mehrere Faservliesmassen verschiedener
Arten übereinander anordnet und dadurch miteinander verbindet. %
Infolge einer zweckmäßigen Vereinigung von verschiedenen Arten von Fasern oder faservliesartigen Massen kann man die Biegecharakteristiken
des erhaltenen Faservlieses entsprechend einstellen.
Nach der Ausbildung der beschriebenen faservliesartigen Masse wird diese einem Schneidvorgang unterworfen. Man kann aber auch
zwei oder mehrere faservliesartige Massen übereinander angeordnet dem Schneidvorgang unterwerfen. Während des Schneidvorgangs
109886/1609
werden die in der oder den faservliesartigen Massen vorliegenden kontinuierlichen fadenartigen Fasern in Stapelfasern zerschnitten,
so daß das sich anschließende Nadelverfahren glatt durchgeführt werden kann. Der Schneidvorgang wird in der Regel
mittels Nadeln vorgenommen, deren Spitze in Form einer Klinge ausgebildet ist, oder man verwendet eine Art Nagelbohrer mit
klingenförmigen oder sägezahnartigen Spitzen. Man kann aber auch Schneidvorrichtungen mit einer messerartigen Schneidkante
verwenden. Das Eindringen der beschriebenen Schneidvorrichtungen kann an willkürlichen Stellen der Faservliesmasse vorgenommen werden. Will man auf der Oberfläche des erhaltenen
Faservlieses eine spezielle ästhetische Wirkung erzielen, dann kann der Schneidvorgang an bestimmten gewählten Stellen ausgeführt
werden. Es ist nicht immer erforderlich, daß die Schneidvorrichtungen die Faservliesmasse vollständig durchdringen. In
einigen Fällen ist es sogar wünschenswert für die Eigenschaften des erhaltenen Faservlieses, einige nicht durchschnittene kon-P
tinuierliche fadenartige Fasern zu behalten. Das Vorliegen solcher restlichen kontinuierlichen fadenartigen Fasern in dem
erzeugten Faservlies bewirkt eine Erhöhung der Zugfestigkeit des erhaltenen Erzeugnisses,
Um die Heterogenitat der Festigkeit durch den Aufbau des erzeugten
Faservlieses zu verringern, ist es vorteilhaft, den Schneidvorgang in einer Richtung vorzunehmen, die zur Oberfläche der faservliesartigen Masse geneigt verläuft, mit anderen
Worten in einer Richtung, die nicht senkrecht auf der
109886/1609 - 11 -
Oberfläche der faservliesartigen Masse steht. Durch Anwendung
des schrägen Schneidens können die Schnittenden der Fasern willkürlich und gleichmäßiger innerhalb des Faservliesaufbaus
verteilt werden. Ein in schräger Richtung verlaufender Schneidvorgang kann im allgemeinen auf zweifache Weise erzielt werden.
Im ersten Fall dringen die Schneidvorrichtungen schräg in die horizontal angeordnete faservliesartige Masse ein, während sich
im zweiten Fall die Schneidvorrichtungen selbst vertikal bewegen und in die schräg angeordnete faservliesartige Masse ein~ f
dringen. In beiden Fällen wird bevorzugt, die faservliesartige Masse ruhend anzuordnen und die Schneidvorrichtungen durch
eine mit öffnungen versehene Führungsplatte zu bewegen.
Verschiedene Beispiele von Schneidvorrichtungen, die für die Durchführung des Schneidvorgangs geeignet sind, sind in den
Fig. 1A bis U dargestellt.
Nach dem beschriebenen Schneidvorgang wird die faservliesartige j
Masse einem herkömmlichen Nadelverfahren unterworfen, wobei dieses so durchgeführt wird, wie es für das Enderseugnis zweckmäßig
erscheint.
Das beschriebene Verfahren zur Herstellung eines Faservlieses kann natürlich mit verschiedenen Abwandlungen durchgeführt werden.
Beispielsweise kann die faservliesartige Masse top dem Scimeidvorgang einem schwachen Nadelverfahren unterworfen werden«
Eieiisei können die kontinuierlichen fadenartigen Fasern,
109886/1609
- 12 -
welche noch nicht miteinander verfitzt sind, relativ frei innerhalb
des Aufbaus der faservliesartigen Masse verschoben werden.
Diese Unordnung der Faserkomponenten hat die Aufgabe, die gleichmäßige Verteilung der Schneidenden der Pasern in der
Masse nach Anwendung des Schneidvorgangs zu verbessern. Bach
dem Schneidvorgang wird sodann das endgültige Nadelverfahren durchgeführt. Palis es notwendig erscheint, kann die beschriebene
Kombination von Nadelverfahren und Schneidvorgang mehrfach wiederholt werden.
Bei einer weiteren Abwandlung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der beschriebene Schneidvorgang selbst durch Verwendung
des herkömmlichen Nadelverfahrens durchgeführt werden. In diesem Fall sollte aber die verwendete Faser eine Sehlingenfestigkeit
von 0,2 bis 1,5 g/den oder vorzugsweise zwischen 0,4 und 1,2 g/den haben. Übersteigt die Sehlingenfestigkeit diesen oberen
Grenzwert, dann wird das Abbrechen der Nadeln vermehrt. Ist die Sehlingenfestigkeit jedoch kleiner als der angegebene untere
Grenzwert, dann hat das erhaltene Faserfilzmaterial nicht die notwendige Festigkeit.
Die Sehlingenfestigkeit des verwendeten Fasermaterials wird mit Hilfe einer Vorrichtung, die in Fig. 3 gezeigt ist, bestimmt.
Hier werden zwei Faserschlingen 10 und 11 einer Lange
von 2,5 cm miteinander verschlungen und mit Hilfe von Klammern 12 und 13 in entgegengesetzte Richtungen gezogen. Beim Brechen
der Faserschlingen wird die Festigkeit der Faser pro den
aufgezeichnet.
Wie schon erwähnt, werden lasern mit inselartigem Aufbau für das erfindungsgemäße Verfahren bevorzugt.
Der Ausdruck Faser mit inselartigem Aufbau, wie er hier verwendet
wird, soll unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläutert werden. Der dargestellte Querschnitt 1 der Faser zeigt eine kontinuierliche
Einbettkomponente 2 und eine Mehrzahl von Inselkomponenten f 3, die willkürlich innerhalb der Einbettkomponente 2 verteilt
vorliegen. Einige der Inselkomponenten 3 sind vollständig von der Einbettkomponente 2 umgeben, während einige andere Inselkomponenten
3 nur teilweise eingebettet sind. Die Inselkomponenten
3 verlaufen in Längsrichtung der Faser, und zwar ist die Anzahl der Inselkomponenten eines speziellen Querschnitts
die gleiche wie die in einem etwa 5 πι oder noch mehr entfernt
gelegenen Querschnitt. Die Anzahl der Inselkomponenten sollte größer als 5>
vorzugsweise größer als 10 sein, wobei einer An- M zahl von mehr als 15 der besondere Vorzug gegeben wird. Das
Querschnittprofil der Faser kann rund, quadratisch, mehreckig, rechteckig oder elliptisch sein.
Wie gesagt, soll die Anzahl der innerhalb eines Querschnitts
vorliegenden Inselkomponenten größer als 5 sein. Ist diese Anzahl kleiner als 5>
dann tritt bei dem Nadelverfahren häufig ein Abbrechen der Nadeln ein. Ferner erhält man ein Faservlies
von relativ harter und rauher Griffigkeit.
109886/1609
Der Tit er der Inselkomponente sollte im Bereich, zwischen 0,001
■und 0,5 den liegen. Ein Tit er der Inselkomponente größer als
0,5 den führt häufig zu Nadelbrüchen beim Nadelv erfahr en, und
ferner weist das erhaltene Faservlies eine rauhe Oberfläche mit minderwertiger Griffigkeit auf.
Der Anteil der Inselkomponente in der Faser mit inselartigem
Aufbau sollte vorzugsweise 55 Gewichtsprozent oder weniger betragen. Einem Anteil von 30 Gewichtsprozent oder weniger wird
der Vorzug gegeben. In Fällen, bei denen der Anteil größer als 55 Gewichtsprozent ist, wird es schwierig, während langer Zeit
die Faser kontinuierlich weiterzuspinnen, außerdem tritt beim
Nadelverfahren häufiger Nadelbruch auf, und die Weichheit des
erhaltenen Faservlieses ist oft verringert.
Für die Herstellung der Inselkomponente können außer den bereits genannten polymeren Substanzen auch noch zur Faserbildung geeignete
polymere Substanzen wie Polyvinylacetat, Zellulose und deren Abkömmlinge, Polyäther, Polykarbonat oder Polyalkyl substituiertes
Phenylenoxid verwendet werden.
Hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften der Einbettkomponente soll erwähnt werden, daß eine Schiingenfestigkeit von
1»5 g/den oder weniger für einen Faden von 1 bis 6 den Titer,
welcher aus der für die Einbettkomponente verwendeten polymeren Substanz erzeugt wurde, wünschenswert ist * Bei:Verwendung der'
polymeren Substanz mit größerer Schling-enfestigkeitj erhält man
häufig !federbruch und Nadelbeschädigung während des ITadelverfahrens»
■
Die Art der für die Einbettkomponente verwendeten polymeren Substanz
sollte vorzugsweise im Hinblick darauf gewählt werden, daß sie leicht aus der Faser mittels eines herkömmlichen Lösungsmittels
herausgelöst werden kann. Beispielsweise sind nachstehend aufgeführte Polymere bevorzugt: Polyisopropylen, Caproamid,
Polyäthylenterephthalat, wasserlösliches Polyamid, Polystyrol, "
Mischpolymer von Polyäthylenglykol, Rayon, Acetat, Triacetat, Vinylidenchlorid oder Polymethylmetacrylat und deren Abkömmlinge.
Verwendet man Fasern mit inselartigem Aufbau für die Herstellung der faservliesartigen Masse, so ist es notwendig, die Einbettkomponente
aus der Fasermasse während eines späteren Verfahrensabschnittes des Herstellungsverfahrens für das Faservlies zu
entfernen. Dabei erhält man ein Faservlies, welches durch dreidimensional miteinander verfitzte zahlreiche Bündel exfcrem M
feiner Fasern aufgebaut ist, die aus den Inselkomponenten gebildet sind. Die Entfernung der Einbettkomponente kann unter
Verwendung von Lösungsmitteln geschehen, beispielsweise unter Anwendung von Ameisensäure, Schwefelsäure, Benzol, Xylol, Toluol,
Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Aceton, Wasser, Alkohol
oder einer alkalischen Lösung.
Gemäß einer vorzugsweisen Ausbildungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Faservlies, welches aus Fasern mit
109886/1609
ins el artigem Aufbau bestellt, nach Durchführung der Schneid-
und Nadelverfahren mit einer wasserlöslichen polymeren Substanz imprägniert. Anschließend wird die Einbettkomponente mittels
eines Lösungsmittels aus dem Faservlies herausgelöst.
Ferner wird das Faservlies mit einer elastischen polymeren Substanz
imprägniert. Nach der Verfestigung dieser elastischen polymeren Substanz wird die wasserlösliche polymere Substanz
™ aus dem Faservlies entfernt.
Durch die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens erzielt man nachstehend aufgeführte Vorteile.
1. Der Schneidvorgang wird bei der faservliesartigen Masse vor dem Nadelverfahren durchgeführt. Dies hat zur Folge, daß
das Nadelverfahren glatt und mit weniger Schwierigkeiten (Nadelbruch oder Nadelbeschädigung) durchgeführt werden kann,
fe Bei entsprechender Veränderung des Schneidvorgangs kann die
Eigenschaft des erhaltenen Faservlieses entsprechend den Erfordernissen des Gebrauchs eingestellt werden. Da der Vorgang
glatt und ohne Behinderung ablaufen kann, läßt sieh
eine ausreichende Wirkung des Nadelverfahrens erwarten, und die unerwünschte teilweise Trennung des Faservlieses während
des Gebrauchs kann effektiv vermieden werden,
2. Da das erfindungsgemäße Verfahren in kontinuierlicher Folge
abläuft, ist die für die Herst ellung des/ Faservlieses
benötigte Arbeit bemerkenswert verringert und vereinfacht.
3. Die Verwendung von Fasern mit inselartigem Aufbau für die Herstellung des Faservlieses bringt noch weitere Vorteile.
Bei der Bildung der faservliesartigen Masse liegen die Fasern in Form von kontinuierlichen Fäden vor. Dies führt dazu, daß
die Ungleichmäßigkeit der Dicke der erzeugten faservliesartigen Masse verringert wird. Bei der Durchführung des
Nadelverfahrens ist die Einbettkomponente noch nicht aus der " faservliesartigen Masse entfernt worden, und die einzelnen
Fasern mit inselartigem Aufbau liegen noch in relativ großer Stärke vor. Hierdurch wird aber ein besonders wirkungsvoller
NadelVorgang erreicht, und die Fasern werden gut miteinander
verfitzt. Nach Entfernung der Einbettkomponente besteht dann das Faservlies aus dreidimensional miteinander verfitzten
zahlreichen Bündeln extrem feiner Fasern, die aus den Inselkomponenten gebildet sind. Dieser besondere innere Aufbau
des Faservlieses gewährleistet hervorragende mechanische (j
Eigenschaften und verbesserte Griffigkeit und Oberflächenbeschaffenheit. Es hat sich gezeigt, daß die Anwendung von
Fasern mit inselartigem Aufbau für die Zwecke der vorliegenden Erfindung vorteilhafter ist als die Anwendung der bekannten
Mischfasern. Im Falle von Mischfasern führt die Entfernung der Einbettkomponente lediglich zu einer Pulverisierung
der gesamten Faser, während im Falle, daß die Inselkomponenten entfernt sind, keine extrem feinen Fasern wie
in der vorliegenden Erfindung erhalten werden können.
10 9886/1609
Das Faservlies gemäß der vorliegenden Erfindung ist dazu geeignet,
als Fußbodenbelag, zur Innendekoration, als Kunstleder, als Pilze für die Papierherstellung, als Wärmespeicher, als
Stoßdämpfer, für Riemen oder für Taschen verwendet zu werden.
Die nachstehenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne sie jedoch zu beschränken.
Als Material für die Einbettkomponente wurde ein Mischpolymerisat aus Styrol und Acrylnitril verwendet, die Inselkomponenteri
wurden aus Nylon 6 gebildet. 60 Gewichtsteile des ersteren wurden mit 40 Gewichtsteilen des letzteren verbunden. Stückchen
beider Materialien wurden bei 2850C in Schmelzöfen der Spinnvorrichtungen
geschmolzen und dann über Getriebepumpen einem gemeinsamen Ausgang zugeführt, der eine speziell für den vorliegenden
Zweck ausgebildete Spinndüse aufwies. Die amalgamierten Materialien wurden durch die Düse in Form von laden mit
inselartigem Aufbau extrudiert, wobei·der Querschnitt jedes
Fadens 16 Inselkomponenten enthielt. Die extrudierten Fäden,
wurden mit einer Geschwindigkeit von 1.000 m/min von der ersten
Abziehwalze (Galette) und anschließend mit einer Geschwindigkeit von 3.400 m/min von der zweiten Abziehwalze (Galette) abgezogen.
Eine Heizplatte befand sich auf einer Temperatur von 110 +, 50C und war zwischen den beiden Walzen angeordnet. Der
109886/1609 - 19 -
einzelne Faden wurde danach durch einen Ejektor unter Anwendung
von Druckluftströmung hindurchgeführt, so daß man Fasern von
2 bis 3 den erhielt. Von diesem Druckluftstrom mitgetragen,wurden
die erhaltenen Fasern in vliesartiger Form auf einem Förderband niedergeschlagen. In diesem Zeitpunkt wurde der faserigen
Masse als Antistatikum eine wässerige Lösung eines klebenden Schmälzmittels hinzugefügt. Das Förderband wurde mit einer solchen
Geschwindigkeit bewegt, daß die Gewichtseinheit des erzeugten Vlieses 350 g/m betrug. Das Vlies wurde während seiner I
Bewegung auf dem Förderband zwischen Druckwalzen hindurchgeführt. Die Breite des Bandes wurde auf ungefähr 40 cm festgelegt.
Zahlreiche lanzenförmige Schneidnadeln mit Schneidflächen an ihren geschärften Spitzen (siehe Fig. 1A) wurden auf
ein poröses Brett montiert, und dieses Brett wurde verschiedene Male auf das faserige Vlies gedrückt, um dieses einzuschneiden.
Der Schneidvorgang wurde mit einer Schnittdichte von im Mittel
5 bis 10 Schnitten/cm durchgeführt. Um das faserige Vlies zu
trocknen, wurde unterhalb des Förderbandes Unterdruck angewen- g
det. Anschließend wurde das faserige Vlies einem Nadelverfahren unterworfen, wobei die Nadeldichte 450 Nadeln/cm betrug. Das *
Nadelverfahren konnte sehr glatt ohne Nadelbruch durchgeführt werden, und das erhaltene Faservlies zeigte die wünschenswerte
Griffigkeit. Die Dicke des erhaltenen Faservlieses betrug bei einer Belastung von 50 g/den 4,36 mm. Die scheinbare Dichte
der Fasermasse, die unter Zugrundelegung dieses Wertes berechnet wurde, betrug 0,080 g/cm . Das Faservlies wies in diesem
Zustand eine beachtliche Elastizität auf. Die Schlingenfestig-
109886/1609
- 20 -
keit der Faser vor dem Schneidvorgang betrug 3 »6 g/den und ihre
Dehnung 27 %.
Das erhaltene Faservlies wurde mit einer 10 %igen wässerigen
Lösung von Polyvinylalkohol imprägniert und getrocknet. Die Entfernung der Einbettkomponente wurde durch Eintauchen des Faservlieses
in ein Benzolbad vorgenommen. Wach dem Trocknen wurde das Vlies noch mit einer Lösung von Polyurethan in Dimethylformamid
imprägniert. Die Verfestigung des Imprägniermittels geschah in einem Wasserbad. Beide Oberflächen des erhaltenen
Faservlieses wurden einem Schwabbelvorgang mit Sandpapier unterworfen.
Die Eigenschaften des erhaltenen Faservlieses sind in nachstehender Tabelle aufgeführt.
in einer in einer Längs- Querrichtung richtung
Festigkeit in kg/cm2 76,8 75,6
Dehnung in % 79 111
Spannung bei 20 % Dehnung
in kg/cm2 22,4 11,6
Vergleichsbeispiel 1
Bei dem im vorigen Beispiel beschriebenen Verfahren wurde der
Schneidvorgang ausgelassen und das faserige Vlies unmittelbar dem Nadelverfahren unterworfen. Sobald die Nadeldi elite auf
2 * P
100 Nadeln/cm anstieg, traten 15 Nadelbrüche/m" ein. Um die
109886/1609
Wirkung des Nadelverfahrens zu überprüfen, wurde die Eindringtiefe
der Nadeln von 5 "bis 15 mm verändert. Man konnte feststellen,
daß ein Anstieg der Eindringtiefe die Wirkung des Nadelverfahrens praktisch wieder aufhebt. Die Eindringtiefe der
Nadeln liegt daher vorzugsweise im Bereich zwischen 8 und 12 mm. Man muß jedoch darauf hinweisen, daß diese Eindringtiefe der
Nadeln häufige Nadelbrüche während des Nadelverfahrens zur Folge haben kann.
Um einen Vergleich mit dem im vorhergehenden Beispiel erhaltenen
Ergebnis zu schaffen, wurde das Nadelverfahren auch noch mit
einer Nadeldichte von 450 Nadeln/cm durchgeführt. Das erhaltene
Faservlies zeigte einen dichten Aufbau seiner Oberfläche, war aber gleichzeitig relativ locker in seinem Innern. Das Erzeugnis
zeigte eine schlechte Elastizität gegenüber Biegen,und beim Anwenden
des Biegevorgangs auf das Erzeugnis bildeten sich papierähnliche Kniffe auf seiner Oberfläche. Die Scheindichte des erhaltenen
Faservlieses betrug 0,043 g/cm . Dieser Wert zeigt - *
ganz offensichtlich den relativ lockeren inneren Aufbau des erhaltenen
Erzeugnisses.
Es wurden Fasern mit inselartigem Aufbau verwendet, deren Zusammensetzung
sich von den«* in Beispiel 1 verwendeten Fasern
unterschied. Hier wurde eine Mischung von 95 Gewichtsprozent
109886/1609 - 22 -
Polystyrol mit 5 Gewichtsprozent Polyäthylenglykol für die Einbettkomponente
und Polyäthylenterephthalat für die Inselkomponente verwendet. 65 GewichtsteiIe des ersteren wurden mit 35 Gewichtsteilen
des letzteren in einer Anordnung, die einem inselartigen Aufbau entsprach, verbunden und daraus ein Faservlies
in ähnlicher Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben, hergestellt.
Die Schiingenfestigkeit der verwendeten Faser betrug 1,2 g/den. Bei dem Nadelverfahren wurde die Eindringtiefe der Nadeln,wie
im Vergleichsbeispiel 1 beschrieben, verändert. 3 Nadelbrüche/
/m Faservlies ergaben sich bei einer Eindringtiefe der Nadeln von 14· mm. Bei einer größeren Eindringtiefe bis zu 15 mm erhielt
man jedoch nur 1,3 Nadelbrüche/m Vliesoberfläche.
Nachdem die Nadeldichte auf 1.000 Nadeln/cm angestiegen war,
wurde ein kleines Stück des Vlieses abgeschnitten und die es aufbauenden Fasern durch Behandlung mit einem Lösungsmittel für
Polystyrol extrahiert. Hierbei konnte man feststellen, daß die Mehrzahl der Faserkomponenten ungefähr 10 cm lang war. Die
Scheindichte des Filzes betrug 0,123 g/cm . Der Filz zeigte als ganzes einen gleichmäßig dichten Aufbau. Die Festigkeit des
Filzes betrug 2,68 kg/cm . Nachdem die Polystyrolkomponente
durch Eintauchen in ein Tetrachlorkohlenstoffbad entfernt worden
war, wies das Filzmaterial eine Festigkeit von 7>36 kg/cm auf.
Aus diesem Ergebnis kann man vermuten, daß die Polystyrolkomponente weniger zur Festigkeit des gesamten Filzes beiträgt, oder
daß die Polystyrolkomponente eher zu einer Verringerung der
109886/1609 " 23 "
.Festigkeit des gesamten faserigen Filzes beiträgt.
Die Anwendung des Nadelverfahrens auf ein derart schwaches
Pilzmaterial führt zu unerwünschten Brüchen der es aufbauenden
Fasern. Um solche unerwünschten Paserbrüche zu vermeiden, sollte man Nadeln mit einer besonders ausgebildeten Schnittfläche verwenden.
Nadelbrüche während des Nadelverfalirens können lediglich
dadurch vermieden werden, daß man die Festigkeit der Faserkomponenten verringert. Bei dem Verfahren gemäß der vorliegen- ™
den Erfindung wird in Verbindung mit der Tatsache, daß man das Nadelverfahren dazu verwendet, die Fasern zu schneiden, die
relative Faserfestigkeit dadurch erhöht, daß man die negative
Komponente nach Vervollständigung der Faserverfitzung entfernt
und das Endprodukt nur noch aus Fasern besteht, die extrem fein sind. Das Enderzeugnis kann somit einen inneren Aufbau mit
gleichförmiger Verschlingung und Verstärkung zeigen.
Die Fasern mit inselartigem Aufbau wurden aus 65 Gewichtsteilen
einer Mischung von 95 Gewichtsteilen Polystyrol und 5 Gewichtsteilen Polyäthylenglyko1 und 35 Gewichtsteilen Nylon 6 gebildet.
Der Herstellungsvorgang war im wesentlichen gleich dem des voranstehenden Beispiels mit folgenden Unterschieden*
- 24- 109886/1609
Abziehgeschwindigkeit der ersten
Walze in m/min 500
Abziehgeschwindigkeit der zweiten
Walze in m/min 1,450
Temperatur der Heizplatte in 0C 110 - 120
Breite des Vlieses auf dem !Förderband in cm 35
Vliesgewicht in g/m 458
Nadeldichte, angegeben als !Tadelanzahl pro 1 cm^ 1.000
Das Nadelverfahren konnte ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden.
Die Schiingenfestigkeit der Pasern betrug 1,14 g/den. Die Zusammendrückbarkeit des Filzes nach dem Nadelverfahren bei Be-
lastung mit 20 g/cm betrug 31« Aus diesem Wert geht hervor,
daß der Pilz eine hohe Dichte hatte.
Das Faservlies, das nun zu einem Pilz geworden war, wurde nun mit einer 15 %igen wässerigen Lösung von Polyvinylalkohol imprägniert,
schwach unter Anwendung von Druckwalzen ausgedrückt und bei 100°0 getrocknet. Dann wurde das Faservlies in Trichloräthylen
gewaschen, um das Polystyrol zu entfernen« Der Irockenvorgang wurde so durchgeführt, daß seine lockere voluminöse
Struktur erhalten blieb« Das Faservlies wurde dann noch mit einer lösung von Polyurethan in Dimethylformamid imprägniert
und in ein Wasserbad eingetaucht, um dieses Imprägniermittel zu verfestigen« Danach kam das Faservlies in ein Bad
heißen Wassers? } vm den Polyvinylalkohol zu entfernen« AnachlieSand
wr&e es getrocknet» lach Durchführung von Schwabbel-,
103886/1609 - 25 -
Hau- und Keibvorgängen war das Faservlies in ein hirschlederartiges
Material bemerkenswerter Weichheit, Luftdurchlässigkeit und Dauerhaftigkeit gegen Biegeermüdungserscheinungen verwandelt.
Anstelle der in Beispiel 3 verwendeten laden wurden hier Fäden mit inselartigem Aufbau aus 50 Gewichtsteilen Polystyrol für
die Einbettkomponente und 50 Gewicht st eil en Polyäthylenterephthalat
für die Inselkomponenten verwendet. Die Schlingenfestigkeit der Faser betrug 1,5 g/den. Das Faservlies wurde aus diesen
Fäden in gleicher Weise wie in Beispiel 3 hergestellt, ohne daß eine Nadel während des Nadelverfahrens abbrach. Das Enderzeugnis
zeigte ebenfalls ausgezeichnete Qualitäten wie das Erzeugnis des voranstehenden Beispiels.
Vergleichsbeispiel 2
Fäden mit inselartigem Aufbau wurden aus 65 Gewichtsteilen Nylon 6 und 35 Gewichtsteilen Polyethylenterephthalat gebildet.
Die Herstellung des Faservlieses wurde in ähnlicher Weise, wie in Beispiel 3 beschrieben, durchgeführt. Der einzige Unterschied
war, daß die extrudierten Fäden mit einer Geschwindigkeit von
500 m/min von der ersten Abziehwalze und mit einer Geschwindig-
109886/1609
- 26 -
keit von 1.750 m/min von der zweiten Abziehwalze abgezogen
wurden.
Ein Auslassen des Schneidvorgangs führte zu unerwünscht häufigen Nadelbrüchen, und zwar in einem solchen Ausmaß, daß das
Nadelverfahren nicht durchgeführt werden konnte. Das erhaltene Faservlies zeigte mindere Eigenschaften. Die Schlingenfestigkeit
der Faser betrug 5»7 g/den.
Vergleichsbeispiel 3
Bei dem in Beispiel 3 verwendeten laden mit inselartigem Aufbau
wurde das Nylon 6 durch Polypropylen ersetzt. Das anschließend in ähnlicher Weise erzeugte Faservlies wurde nach Fortlassung
des Schneidvorgangs dem Nadelverfahren unterworfen. Man stellte
häufige Nadelbrüche fest. Das Enderzeugnis zeigte mindere Qualität.
Die Schlingenfestigkeit der Faser betrug 2,5 g/den. Während bei
dem Nadelverfahren häufig Nadelbrüche auftraten, konnte man es
kaum bei einer Nadeldichte über 30 Nadeln/cm durchführen. Das
erhaltene Vlies zeigte eine beachtliche Voluminosität, und seine Dichte betrug 0,033 g/cm . Seine Festigkeit betrug jedoch
nur 1,95 kg/cm .
109886/1609
Der Gehalt an Nylon 6 des Fadens mit inselartigem Aufbau nach Beispiel 3 wurde verschiedentlich verändert und die Schlingenfestigkeit
der erhaltenen Pasern gemessen und in der nachstehenden Tabelle für die entsprechenden Anteile (Gewichtsprozent)
aufgeführt.
| Probe Nr. |
Gewichtsprozent des An teils der Inselkomponen te |
Schiingenfestigkeit der Faser in g/den |
| 1 | 65 | 2,1 |
| 2 | 50 | 1,5 |
| 3 | 40 | 1,3 |
| 4 | 30 | 0,9 |
| 5 | 20 | 0,4 |
Aus den verschiedenen Fasern wurden nach der in Beispiel 1 beschriebenen
Veise Yliese erzeugt· Ein Vlies einer Breite von
30 cm und 10 m Länge wurde einem Nadelverfahren unterworfen, bei dem die Nadeleindringtiefe 12 mm und der Einstichabstand
5 mm betrug und Einstichnadeln der Nr. 36 verwendet wurden,ohne
daß ein besonderes Muster angewendet worden wäre. Die Beziehung
ο zwischen der gewählten Nadeldichte und der Anzahl der pro 1 m
Filzoberfläche festgestellten Nadelbrüche ist in Mg, 4 gezeigt. Wie man aus dem Ergebnis sieht, nimmt die Anzahl der Nadelfcrüobr,
.?;. Z :,zlieh bei einer Schiingenfestigkeit von 1,5 g/den zu.
109886/1609
- 28 -
Je größer die Anzahl der bei dem Hadelverfahren auftretenden
Nadelbrüche ist, desto minderwertiger ist die Qualität des Enderzeugnisses.
Man hat festgestellt, daß, sobald die Häufigkeit der Nadelbrüehe ansteigt, eine Trennung der aus Nylon 6 bestehenden
Inselkomponenten von der aus Polystyrol gebildeten Einbettkomponente eintritt und die extrem feinen Nylon 6-Fasern an
der Faseroberfläche exponiert sind, ohne geschnitten zu werden. Dies beweist auch die Tatsache, daß der Anstieg der Festigkeit
der Faser für die Erschwerung des Schneidens beim Nadelverfahren verantwortlich ist.
Wie üblich, wurde Polyäthylenterephthalat mittels eines Schmeißspinnverfahrens
zu Fasern verarbeitet, und die erzeugten Fasern wurden zwischen Abziehwalzen verstreckt und über einen Ejektor
auf dem Förderband verteilt. Die erhaltene Faser hatte einen Titer von 2,3 den und eine Schiingenfestigkeit von 4-,2 g/den»
Die auf dem Förderband befindliche:, faservliesartige Masse wurde
bei einer Temperatur von 16O0G zusammengedrückt und dann einem
Schneidvorgang unterworfen, bei dem die in Fig. 10 gezeigten Schneidvorrichtungen, welche auf einem sich auf und ab bewegenden
Brett befestigt waren, verwendet wurden« Die Dichte des Schneidvorgangs betrug 7 Schnitte/cm . Das geschnittene Vlies
wurde anschließend einem ifadelverfahren unterworfen, bei dem
die Nadeldichte 1.200 Nadeln/cm und die Eindringtiefe der
1Ö388B/16Q9 -29-
Nadeln 10 mm betrugen, wobei Nadeln der Nr. 40 verwendet wurden.
Die Häufigkeit der Nadelbrüche betrug 2,3 pro 1 m Oberfläche
des Vlieses.
Der erhaltene Pilz wies eine Dichte von 0,152 g/cnr auf, sein
2 2
Gewicht betrug 386 g/cm und seine Festigkeit 17 kg/cm . Er
zeigte ferner eine ausgezeichnete Elastizität, insbesondere war er geeignet für die Verwendung als Polstermaterial oder als
Teppiche. Setzte man jedoch das Vlies unmittelbar dem Nadelverfahren aus, ohne vorher einen Schneidvorgang durchzuführen,
dann traten bereits bei der Nadeldichte von 50 Nadeln/cm bis
zu 19 Nadelbrüche/m Vliesoberfläche auf. Diese Häufigkeit der
Nadelbrüche war zu groß, um das Nadel verfahr en noch weiter fortzusetzen.
Bei Beispiel 2 wurde Polystyrol als Einbettkomponente mit einem Gewichtsanteil von 50 Gewichtsprozent verwendet. Die Schiingenfestigkeit
der Fasern betrug 2,8 g/den. Ein aus diesen Fasern hergestelltes Vlies wurde einem Nadelverfahren unterworfen,
bei Anwendung einer Nadelmaschine mit nadeiförmigen Schneidblättern,
welche zusammen mit Nadeln in einem Nadelhalter eingesetzt waren. 10 m des Vlieses wurden dem Nadelverfahren unterworfen,
welches gleichzeitig mit dem Schneidvorgang verlief, wobei die Nadeldichte 700 Nadeln/cm betrug und nur 7 Nadeln
109886/1609 - 30 -
abbrachen.
Das erhaltene Filzmaterial wurde bei 1200C 10 Minuten lang
in trockener Atmosphäre erhitzt und dann mit einer auf 500C befindlichen
20 %igen wässerigen Lösung aus Polyvinylalkohol imprägniert. Der Trockenvorgang wurde bei einer Temperatur von
1400C durchgeführt. Nach dem Trocknen befand sich der PoIyvinylalkohol
im wesentlichen innerhalb des Oberflächenbereichs des Filzes. Die inneren Teile des Filzes zeigten wenig von
dieser Substanz. Das erhaltene Filzmaterial wurde etwa in seiner Mitte parallel zur Oberfläche aufgeschnitten. Der geschnittene
Filz wurde dann mit einer 15 %igen Polyurethanlösung in Dimethylformamid imprägniert. Die Verfestigung des
Polyurethans wurde durch sorgfältiges Waschen des Filzes mit heißem Wasser erzielt. Beide Oberflächen des aufgeschnittenen
Filzmaterials wurden anschließend gerauht. Eine der gerauhten Oberflächen zeigte zahlreiche kurze hervorstehende elastische
W Faserenden. Die andere Oberfläche zeigte gerauhte Faserenden einer weichen Beschaffenheit. Das erhaltene Filzmaterial war
besonders weich und zeigte eine naturlederähnliche Griffigkeit,
70 Gewichtsteile Nylon 6 und 30 Gewichtsteile Polyathylenterephthalat
wurden zu polymeren Stücken vermischt und dann bei einer Spinntemperatur von 2850C versponnen. Nach dem
109886/1609 - 31 -
Austritt aus der Spinndüse wurden die Fäden 30 cm unterhalb der
Spinndüse von einem Ejektor abgezogen und gleichmäßig auf ein Förderband verteilt. Me Stärke der erhaltenen Fasern lag im
Bereich zwischen 0,6 und 4,0 den. Die mittlere Schlingenfestigkeit betrug 3»2 g/den. Aus diesen Fasern wurde ein Vlies von
320 g/m Gewicht erzeugt, welches dann einem Schneidvorgang mit
einer Schnittdichte von 23 Schnitten/cm unterworfen wurde,
unter Verwendung von Schneidnadeln, wie sie in Fig. 1A gezeigt sind. Anschließend wurde das geschnittene Filzmaterial einem
Nadelverfahren unterworfen, bei dem die Nadeldichte 1.000 Nadeln/cm betrug und Nadeln der Nr, 40 verwendet wurden. Man
konnte nur 0,92 Nadelbrüche/m feststellen. Die Dichte des erhaltenen
Filzes betrug 0,117 g/cm . Aus diesem Wert kann man
entnehmen, daß der erhaltene Filz einen vernünftigen inneren Aufbau und eine verbesserte Elastizität aufweist. Ließ man den
Schneidvorgang aus, dann erhielt man eine beachtliche Häufig-
keit der Nadelbrüche bei einer Nadeldichte von 350 Nadeln/cm ,
und die Dichte des Filzes betrug 0,033 g/cm . Aus diesem Wert
geht eindeutig hervor, daß der erhaltene Filz eineiunerwünscht
lockeren Aufbau aufweist.
In Beispiel 8 wurden Nylon 6 durch Polystyrol ersetzt. Der
liter der erhaltenen Faser betrug im Mittel 1,7 den, und die Schling«!!festigkeit hatte den Wert von 0,78 g/den. Aus diesen
109886/1609 ~32~
20381 Si
Fasern erzeugte man ein faservlies von 550 g/m Gewicht» Bas erhaltene
Vlies wurde einem Nadel verfahren unterworfen;, bei dem
die Nadeldichte 300 Nadeln/cm und die Eindringtiefe der Nadeln
12 mm betrugen und Nadeln der Nr. 32 verwendet wurden. Danach
wurde das Filzmaterial einem weiteren Nadelverfahren unterworfen, bei dem Nadeln der Nr. 40 verwendet wurden. Dieses Nadel—
verfahren wurde bis zu einer Nadeldichte von 1.200 Nadeln/cm
durchgeführt. Außer einigen Nadelbrüchen beim Beginn des Nadel-P
Verfahrens, konnte der ganze Vorgang ohne Störungen ablaufen. Das erhaltene Filzmaterial hatte eine Dichte von 0,157 g/cm .
Das Filzmaterial wurde mit einer 10 %igen wässerigen Lösung von
Polyvinylalkohol imprägniert und nach dem Trocknen in ein Trichloräthylenbad
eingebracht. Anschließend wurde das Filzmaterial mit einer Polyurethanlösung in Dimethylformamid imprägniert,
wobei das Polyurethan zu einem Teil ein Aminosäurekunstharz
enthielt. Anschließend wurde das Imprägniermittel ver-
» festigt und getrocknet. 153 Gewichtsteile Polyurethan wurden
100 Gewichtsteilen der Faserkomponente mitgeteilt. Das erhaltene
faserige Vlies hatte eine Festigkeit von Ji>1 kg/cm , eine
Dehnungsfähigkeit von 141 %, eine Spannung bei 20 % Dehnung von
36 kg/cm . Es zeigte ferner eine naturlederähnliche Griffigkeit,
Bei der praktischen Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es auch wünschenswert, polymere Hischfäden zu verwenden,
die man mittels des Mischspinnverfahrens aus mindestens zwei polymeren Komponenten erhalten kann» In diesem Fall ist es
10388671609 ~ 33 "*"
wünschenswert, daß in dem inneren Aufbau des !Fadens mindestens
eine der Komponenten sich über mehr als 1 cm längs der Länge des Badens erstrecken sollte·
Obwohl die oben beschriebenen !Faservliese, welche aus fadenartigen
Pasern mit inselartigem Aufbau gebildet wurden, viele
Vorteile gegenüber den herkömmlichen Faservliesen, beispielsweise Kunstleder oder Vliesstoffen, zeigen, sind sie Jedoch
hinsichtlich ihres inneren Aufbaus, ihrer Maßhaltigkeit und
ihrer leichten Verarbeitungsfähigkeit den natürlichen Kollagenfasern unterlegen. Diese Unterlegenheit der fadenähnlichen
Fasern mit inselartigem Aufbau kann (jedoch durch Anwendung einer zweckentsprechenden Wärmebehandlung der faservliesartigen
Masse nach der Verfitzung der Fasern in dem vliesartigen Material verbessert werden. Bei dieser Wärmebehandlung wird das
faservliesartige, in seinem Innern verfitzte Fasern aufweisende Material Temperaturen unterworfen, die höher als die Verstrecktemperatur
der Fasern oder höher als die Kristallisations- %
oder Verfestigungstemperatur des die Inselkomponente bildenden Materials sind, und zwar während einer Zeitdauer, die langer
als die Verstreckzeit ist. In diesem Zusammenhang ist es besonders
wünschenswert, die faservliesartige Masse aus Fasern zu bilden, bei denen die Inselkomponenten in unvollständig
kristallisiertem Zustand vorliegen. In diesem Fall wird bei Anwendung der beschriebenen Wärmebehandlung die Kristallisation
der Inselkomponenten fortschreiten, wodurch die den Innenaufbau des Faservlieses bildenden Fasern schrumpfen und die Festigkeit
109886/1609 ~
des Verfitzten faserigen Aufbaus des Faservlieses erhöhen.
14 Ansprüche 4 Elguren
109886/1609
Claims (13)
1.) Verfahren zur Herstellung eines Faservlieses, d a d u r ch
gekennzeichnet , daß zunächst aus einer Mehrzahl kontinuierlicher fadenartiger Fasern eine faservliesartige
Masse erzeugt wird und anschließend eine oder mehrere dieser übereinander angeordneten und miteinander verbundenen
faservliesartigen Massen einem Schneidvorgang unterworfen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Schneidvorgang die faserartige
Masse oder die faserartigen Massen mittels eines porösen Brettes zusammengepreßt werden und durch in dem genannten
Brett befindliche Löcher mit schneidfähigen Spitzen ^ versehene Stifte in die faserartige Masse oder die faserartigen
Massen eingedrückt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidvorgang in Verbindung mit
dem herkömmlichen Nadelverfahren durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3i dadurch gekennzeichnet
, daß der Schneidyorgang vor dem
1098 86/1609 _ ο _
2038198
Nadelvorgang durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß die faservliesartigen Hassen aus Fasern gebildet werden, deren ßchlingenfestigkeit im Bereich
zwischen 0,2 und 1,5 g/den liegt, und daß der Schneidvorgang durch Anwendung des herkömmlichen Nadelverfahrens durchgeführt
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die faservliesartigen Hassen aus polymeren Hischfäden aufgebaut werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß die fadenartigen Fasern einen sogenannten inselartigen Aufbau aufweisen.
^ 8. Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet
, daß die Inselkomponenten einen liter zwischen 0,001 und 0,5 den und die Einbettkomponente eine
Schiingenfestigkeit von 1,5 g/den oder weniger, gemessen an
einem Einzelfaden, aufweisen.
9. Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet
, daß der Scimeidvorgang mit einem herkömmlichen
Nadelverfahren kombiniert wird und anschließend die Einbettkomponente aus der so behandelten faservliesartigen
109886/1609 -' - 3 -
Masse entfernt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet
, daß die Faser mit inselartigem Aufbau diskontinuierliche feine Inselkomponenten einer Mindestlänge
von 1 cm enthält, die von einer Einbettkomponente umgeben sind, deren Schiingenfestigkeit 1,5 g/den oder weniger, bestimmt
bei einem Einzelfaden, beträgt.
11. Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet,
daß der Schneidvorgang in Verbindung mit dem herkömmlichen Nadelverfahren durchgeführt wird, daß
die faservliesartige Masse oder die Massen nach Durchlaufen des Nadelvorgangs mit einer wasserlöslichen polymeren Substanz
imprägniert werden, daß die Einbettkomponente aus der Masse mittels eines Lösungsmittels herausgelöst wird, daß
die Masse anschließend mit einem elastischen Polymer imprägniert wird und daß die wasserlösliche polymere Substanz
gleichzeitig oder nach Verfestigung des elastischen Polymers entfernt wird.
12. Faservlies, gekennzeichnet durch einen inneren Aufbau aus einer Mehrzahl feiner Fasern eines
Titers zwischen 0,001 und 0,5 den, die im wesentlichen in
Bündelform vorliegen und dreidimensional miteinander verfitzt sind, während sie ihre Bündelform beibehalten, wobei die
Längen der Bündel voneinander verschieden sind.
109886/1609 " 4 "
13. Faservlies nach Anspruch 12, dadurch gekenn zeichnet , daß die genannten Bündel 15 oder
mehrere feine Fasern enthalten.
mehrere feine Fasern enthalten.
. Faservlies nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet
, daß es ein aus einer elastischen polymeren Substanz gebildetes Imprägniermittel enthält.
109886/1609
Lee r s e i t e
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US00046410A US3731352A (en) | 1970-06-15 | 1970-06-15 | Method of manufacturing a fibrous sheet |
| AU16421/70A AU449190B2 (en) | 1970-06-15 | 1970-06-16 | Nonwoven fibrous sheet made by locational cutting and method of producing thesame |
| GB2957370A GB1304732A (de) | 1970-06-15 | 1970-06-18 | |
| NL7009532.A NL159735B (nl) | 1970-06-15 | 1970-06-29 | Werkwijze voor het vervaardigen van een synthetisch vezel- vlies. |
| FR7024878A FR2112026B1 (de) | 1970-06-15 | 1970-07-03 | |
| DE19702038196 DE2038196A1 (de) | 1970-06-15 | 1970-07-31 | Faservlies und Verfahren zu seiner Herstellung |
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US4641070A | 1970-06-15 | 1970-06-15 | |
| AU16421/70A AU449190B2 (en) | 1970-06-15 | 1970-06-16 | Nonwoven fibrous sheet made by locational cutting and method of producing thesame |
| GB2957370 | 1970-06-18 | ||
| NL7009532.A NL159735B (nl) | 1970-06-15 | 1970-06-29 | Werkwijze voor het vervaardigen van een synthetisch vezel- vlies. |
| FR7024878A FR2112026B1 (de) | 1970-06-15 | 1970-07-03 | |
| DE19702038196 DE2038196A1 (de) | 1970-06-15 | 1970-07-31 | Faservlies und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2038196A1 true DE2038196A1 (de) | 1972-02-03 |
Family
ID=27542564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702038196 Pending DE2038196A1 (de) | 1970-06-15 | 1970-07-31 | Faservlies und Verfahren zu seiner Herstellung |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3731352A (de) |
| AU (1) | AU449190B2 (de) |
| DE (1) | DE2038196A1 (de) |
| FR (1) | FR2112026B1 (de) |
| GB (1) | GB1304732A (de) |
| NL (1) | NL159735B (de) |
Families Citing this family (32)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4309800A (en) * | 1979-08-02 | 1982-01-12 | Foster Needle Co. | Felting needle |
| FR2546536B1 (fr) * | 1983-05-25 | 1985-08-16 | Rhone Poulenc Fibres | Procede pour le traitement de nappes non tissees et produit obtenu |
| US4735849A (en) * | 1985-08-26 | 1988-04-05 | Toray Industries, Inc. | Non-woven fabric |
| GB8709067D0 (en) * | 1987-04-15 | 1987-05-20 | Albany Int Corp | Monofilaments |
| CA2078626C (en) * | 1992-03-06 | 1999-04-27 | Gary W. Shore | Method for producing polyamide carpet fibers with improved flame retardancy |
| DE4222207C3 (de) * | 1992-07-07 | 2002-04-04 | Rockwool Mineralwolle | Verfahren zum Herstellen von Mineralfaserprodukten und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
| US5618605A (en) * | 1993-03-06 | 1997-04-08 | Basf Corporation | Flame-retardant polyamide carpets |
| US7070847B2 (en) * | 1999-02-18 | 2006-07-04 | Milliken & Company | Abraded fabrics exhibiting excellent hand properties and simultaneously high fill strength retention |
| US6716776B2 (en) | 1999-05-13 | 2004-04-06 | Teijin Limited | Nonwoven fabric made from filaments and artificial leather containing it |
| US20020092423A1 (en) * | 2000-09-05 | 2002-07-18 | Gillingham Gary R. | Methods for filtering air for a gas turbine system |
| US6716274B2 (en) * | 2000-09-05 | 2004-04-06 | Donaldson Company, Inc. | Air filter assembly for filtering an air stream to remove particulate matter entrained in the stream |
| US6673136B2 (en) * | 2000-09-05 | 2004-01-06 | Donaldson Company, Inc. | Air filtration arrangements having fluted media constructions and methods |
| US6740142B2 (en) * | 2000-09-05 | 2004-05-25 | Donaldson Company, Inc. | Industrial bag house elements |
| US6800117B2 (en) * | 2000-09-05 | 2004-10-05 | Donaldson Company, Inc. | Filtration arrangement utilizing pleated construction and method |
| ITMI20010516A1 (it) * | 2001-03-12 | 2002-09-12 | Alcantara Spa | Processo per la produzione di un tessuto non tessuto microfibroso scamosciato senza l'uso di solventi organici |
| US7105124B2 (en) * | 2001-06-19 | 2006-09-12 | Aaf-Mcquay, Inc. | Method, apparatus and product for manufacturing nanofiber media |
| KR101027365B1 (ko) * | 2002-08-22 | 2011-04-11 | 데이진 고도레 가부시키가이샤 | 피혁형 시트상물 및 그 제조 방법 |
| US7761964B2 (en) * | 2004-05-13 | 2010-07-27 | Groz-Beckert Kg | Structuring needle for treating fiber webs |
| EP1806448B1 (de) * | 2004-10-08 | 2014-12-17 | Kuraray Co., Ltd., Kurashiki Plant | Vliesstoff für kunstleder sowie verfahren zur herstellung eines kunstledersubstrats |
| US9023063B2 (en) | 2008-04-17 | 2015-05-05 | Apollo Endosurgery, Inc. | Implantable access port device having a safety cap |
| MX2010011367A (es) * | 2008-04-17 | 2010-11-12 | Allergan Inc | Dispositivo con puerto de acceso implantable y sistema de sujecion. |
| JP5924763B2 (ja) * | 2008-12-31 | 2016-05-25 | コーロン インダストリーズ インク | 人工皮革及びその製造方法 |
| US8708979B2 (en) | 2009-08-26 | 2014-04-29 | Apollo Endosurgery, Inc. | Implantable coupling device |
| US8506532B2 (en) | 2009-08-26 | 2013-08-13 | Allergan, Inc. | System including access port and applicator tool |
| US20110270021A1 (en) | 2010-04-30 | 2011-11-03 | Allergan, Inc. | Electronically enhanced access port for a fluid filled implant |
| US8992415B2 (en) | 2010-04-30 | 2015-03-31 | Apollo Endosurgery, Inc. | Implantable device to protect tubing from puncture |
| US20110270025A1 (en) | 2010-04-30 | 2011-11-03 | Allergan, Inc. | Remotely powered remotely adjustable gastric band system |
| US20120041258A1 (en) | 2010-08-16 | 2012-02-16 | Allergan, Inc. | Implantable access port system |
| US20120065460A1 (en) | 2010-09-14 | 2012-03-15 | Greg Nitka | Implantable access port system |
| US9089395B2 (en) | 2011-11-16 | 2015-07-28 | Appolo Endosurgery, Inc. | Pre-loaded septum for use with an access port |
| ITMI20121780A1 (it) * | 2012-10-22 | 2014-04-23 | Alcantara Spa | Nuovo processo per la preparazione di un tessuto non tessuto micro fibroso sintetico scamosciato |
| CN112026334B (zh) * | 2020-08-27 | 2022-10-11 | 晋江旭华新材料科技有限公司 | 用于定岛超细纤维复合片材的水性聚氨酯丝网的制作方法 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741579C (de) * | 1940-12-24 | 1943-11-13 | Saechsische Textilmaschinenfab | Vorrichtung zum Herstellen eines verzugsfaehigen Faserbandes aus Kunstfadenstraengen |
| US3500504A (en) * | 1966-08-19 | 1970-03-17 | Mitsubishi Rayon Co | Method and apparatus for producing sliver directly from tow |
| US3484916A (en) * | 1967-03-01 | 1969-12-23 | Hercules Inc | Method of making non-woven fabric from plies of plastic |
| US3401467A (en) * | 1967-06-05 | 1968-09-17 | Orr Felt & Blanket Company | Paper makers' felt |
| US3488819A (en) * | 1968-05-17 | 1970-01-13 | Monsanto Co | Method and apparatus for making dimensionally stable nonwoven fabric |
-
1970
- 1970-06-15 US US00046410A patent/US3731352A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-06-16 AU AU16421/70A patent/AU449190B2/en not_active Expired
- 1970-06-18 GB GB2957370A patent/GB1304732A/en not_active Expired
- 1970-06-29 NL NL7009532.A patent/NL159735B/xx not_active IP Right Cessation
- 1970-07-03 FR FR7024878A patent/FR2112026B1/fr not_active Expired
- 1970-07-31 DE DE19702038196 patent/DE2038196A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2112026A1 (de) | 1972-06-16 |
| AU1642170A (en) | 1971-12-23 |
| AU449190B2 (en) | 1974-05-22 |
| NL7009532A (de) | 1971-12-31 |
| NL159735B (nl) | 1979-03-15 |
| US3731352A (en) | 1973-05-08 |
| FR2112026B1 (de) | 1973-11-23 |
| GB1304732A (de) | 1973-01-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2038196A1 (de) | Faservlies und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2731291C2 (de) | Wildlederartiger Textilverbundstoff und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2737703C3 (de) | Als Trägermaterial für Nubuk-Kunstleder geeigneter Textilverbundstoff, seine Herstellung und Verwendung | |
| DE3686928T2 (de) | Nichtgewobene stoffbahn und verfahren zur herstellung derselben. | |
| DE2539725C3 (de) | Auf einer Oberfläche eine Florschicht aufweisendes, wildlederähnliches Kunstleder und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE69415627T2 (de) | Polytetrafluorethylenfaser, baumwollartiges, diese faser enthaltendes material, und verfahren zu deren herstellung | |
| DE69316337T2 (de) | VLIESSTOFF AUS SEHR FEINEN FASERN UND HERSTELLUNGSVERFAHREN HIERFür | |
| DE1220141B (de) | Verfahren zur Herstellung von nichtgewebtem filzaehnlichem Material aus synthetischen Faeden und/oder Fasern | |
| DE69020064T2 (de) | Verfahren zum Geschmeidigmachen und Bauchen von Stichvliesen. | |
| DE69421612T2 (de) | Herstellverfahren für eine Vliesstofflage aus gebundenen Filamenten und so hergestellte Balm | |
| DE1635702C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Wirkware | |
| DE2108115A1 (de) | Nadelfilztuch, Filzverfahren, Nadel und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0797696B1 (de) | Verfahren zur herstellung cellulosischer fasern | |
| DE1635742A1 (de) | Genaehtes,ungewebtes textiles Flaechengebilde | |
| DE3035337A1 (de) | Scheuermaterial und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE1949170B2 (de) | ||
| DE2009971C3 (de) | Bikomponenten-Synthesefaden des Matrix/Fibrillen-Typs | |
| DE2033124A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer durch Nähen verstärkten Faservliesware | |
| EP1176235A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von fadenförmigen, textilen Gebilden | |
| DE2438918A1 (de) | Verfahren zur herstellung von faservliesen aus thermoplastischen polymeren | |
| DE3521221A1 (de) | Verfahren zur herstellung von spinnvliesen | |
| DE1921244C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines nicht-gewebten Textilstoffs | |
| DE19821848C2 (de) | Tuftingträger und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2858174C2 (de) | ||
| DE1919380A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Stapelfasergarn |