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DE2038062A1 - Verfahren zur Herstellung von Formteilen mit geringem spezifischem Gewicht - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formteilen mit geringem spezifischem Gewicht

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Publication number
DE2038062A1
DE2038062A1 DE19702038062 DE2038062A DE2038062A1 DE 2038062 A1 DE2038062 A1 DE 2038062A1 DE 19702038062 DE19702038062 DE 19702038062 DE 2038062 A DE2038062 A DE 2038062A DE 2038062 A1 DE2038062 A1 DE 2038062A1
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DE
Germany
Prior art keywords
hollow
polypropylene
hollow body
molded part
inorganic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702038062
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dipl-Chem Dr Jaeger
Dipl-Chem Dr Gross Hans Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metallgesellschaft AG filed Critical Metallgesellschaft AG
Priority to DE19702038062 priority Critical patent/DE2038062A1/de
Publication of DE2038062A1 publication Critical patent/DE2038062A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B16/00Use of organic materials as fillers, e.g. pigments, for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of organic materials specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B16/04Macromolecular compounds
    • C04B16/08Macromolecular compounds porous, e.g. expanded polystyrene beads or microballoons
    • C04B16/082Macromolecular compounds porous, e.g. expanded polystyrene beads or microballoons other than polystyrene based, e.g. polyurethane foam

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Pormteilen mit geringem sPezifischen Gewicht.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Formt eilen mit geringem spezifischen Gewicht und guter Flammfestigkeit aus anorganischen und organischen Bestandteilen.
  • Bei derartigen Formteilen sind neben einem geringen Raumgewicht eine hohe mechanische Festigkeit, verbunden mit einem guten Isolationsvermögen gegen Schall und Temperatureinflüsse, erforderlich. Fur Bauswecke müssen solche Formteile auch eine ausreichende Feuer- und Flammbeständigkeit haben.
  • Es ist bekannt, zur Erfüllung dieser Erfordernisse verschäumbare feinteilige Kunststoffe in keine alkalisilikathaltige wässrige Lösung mit gegebenenfalls suspendiserten festen wasserhaltigen Alkalisilikaten einzubringen und anschliessend zu einem homogenen Schaumgebilde zu verschäumen ( OS 1494 955).
  • Es ist ferner bekannt, Formkörper aus organischen und .
  • anorganischen Stoffen dadurch herzustellen, dass ein Kunstharzbindemittel innerhalb einer Fasermasse, bestehend aus Mineralfasern aufgeschäumt wird (OS 1404 457).
  • Nach der Japanischen Patentanmeldung 9914/68 werden in Schaumstoffen aus beispielsweise Polyäthylen wässrige Dispersionen aus Asphalt eingeführt und an den Zellwänden der Schaumstoffe niedergeschlagen. Das Ausfällen des Asphalts erfolgt durch eine Alkali- bzw. Säurebehandlung, je nachdem, ob ein kationisches oder ein anionisches Emulgiermittel verwendet wird.
  • Nach diesen Verfahren werden Schaumstoffe mit verbesserten Eigenschaften erhalten. Durch die Kombination von organischen Schaumstoffen mit Alkalisilikaten wird beispielsweise die Hitzebeständigkeit erhöht. Durch den Zusatz von Mineralfasern werden stoßabsorbierende Materialien erzeugt.
  • Das Einverleiben von Asphalt in Schaumstoffe hat eine bessere Wasserbeständigkeit zur Folge.
  • Es ist jedoch schwierig, eine einheitliche Verteilung der chemisch sehr verschiedenen Komponenten zu erreichen und damit ein einheitliches Produkt herzustellen. Dies ist insbesondere auf die mangelnde Affinität der anorganischen und organischen Substaneen untereinander zurückzuführen.
  • Beim Einverleiben von beispielsweise Mineralfasern, z.3.
  • Glasfasern, in Kunststoffen ist meist eine Vorbehandlung der Fasern erforderlich, um die Verträglichkeit mit dem Kunststoff zu erhöhen.
  • Durch das Ausfällen von Asphalt mit Säuren bzv.
  • Alkalien im Schaumstoff werden unerwünschte Fresdsalze in den Schaumkörper eingeschleppt. Es besteht ferner die Gefahr der Schädigung des Kunststoffs durch hydrolytischen Abbau.
  • Die Temperaturbeständigkeit des geschäumten Gebildes wird ausserdem durch den Asphaltgehalt herabgesetzt.
  • Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Verfahren liegt darin, dass es nicht gelingt, Schaumstoffe mit einheitlicher Zellengrösse herzustellen.
  • Durch die meist hochviskosen Ausgangsgemische, z.B.
  • Silikat-haltigen Lösungen oder Kunststofflösungen, tritt die Schaumbildung nur sehr zögernd ein, so daß höhere und längere Erhitzungszeiten als üblich notwendig sind. Auch die gleichmässige Verteilung der Zellen ist oft ungenügend, wodurch die mechanischen Festigkeitswete, insbesondere die Zugfestigkeit ungünstig beeinflusst werden.
  • In der Regel werden keine geschlossenzellige, sondern offenzellige Schaumgebilde erhalten, was für manche Verwendungezwecke nachteilig ist.
  • Diese und andere Naohteile vermeidet die Erfindung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, Formteile mit geringem spezifischen Gewicht mit guten flammhemmenden Eigenschaften aus anorganischen und organischen Beatandteilen herzustellen, die sich durch gute thermische Beständigkeit, hohe schall- und wärmeisolierende Sigenschaften, verbunden nit hoher Festigkeit und guter Wasnerresistenz ausseichnen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass nan anorganische Stoffe mit Wasser verengt, in das Gemisch Hohkugeln aus Polyolefinen einrührt, fort und trocknet.
  • Als anorganische Stoffe werden dabei Zement, Gips, Kalk und/oder Alkalisilikate verwendet.
  • Diesen anorganischen Stoffen können Sand, Kies, Gesteinsmehl, Kreide, Silikate, Asbest, Feldspat, Glimmer und ähnliche Mineralien zugesetzt werden.
  • Um eine bessere Verteilung der meist spezifisch schweren anorganischen Bestandteile mit dem Wasser zu erzielen, können dam Wasser übliche oberflächenaktive Mittel, z.B.
  • Alkalisalze aliphatischer und aromatischer Sulfosäuren und Alkalisalze von Alkoholsulfaten zugesetzt werden. Solche Mittel sind unter den verschiedensten Handelsnamen9 wie z0B.
  • Emulphor ( BASF ) bekannt.
  • Um die Affinität der verschiedenen Bestandteile untereinander zu steigern, ist auch der Zusatz von Kunststoffen und/oder Bindern möglich. Dabei können sowohl niedermolekulare Kunststoffe, sog. Präpolymere, die noch wasserlöslich sind, als auch höhermolekulare Kunststoffe angewendet werden. Zu den geeigneten niedermolekularen Kunststoffen oder Bindern zählen z.B. Vorkondensate von Phenol-Formaldehydharzen, z.B.
  • die bekannten Resole oder Novolacke, niedermolekulare Epoxyharze oder auch niedermolekulare Polyamide, wie 5Bo die unter dem Handelsnamen Versamide (Schering, Berlin ) bekannten Produkte.
  • Zu den höhermolekularen Kunststoffen oder Bindern zählen beispielsweise Polyvinylbutyral, Polyvinylacetal, Polyvinylalkohol, Mischpolymerisate aus Butadien9 Styrol und andere.
  • Auch natürliche Bindemittel sind brauchbar, wie beispielsweise Gelatine, Tierleim, Casein, Stärke, ebenso Gemisch aus synthetischen und natürlichen Kunststoffen.
  • Im Rahmen der Erfindung werden bevorzugt Hohlkörper verwendet, die rund, insbesondere kugelförmig sind. Sie können sowohl eine geschlossene, als auch nicht-geschlossene Oberfläche, d.h. eine oeffnungen aufweisende Oberfläche, haben.
  • Solche Hohlkörper aus Polyolefinen, beispielsweise aus Polyäthylen oder Polypropylen, können z.B. nach einem Vorschlag gem. der deutschen Patentanmeldung P 1 953 399, angemeldet am 23.10.69, hergestellt werden.
  • Die Durchmesser der Hohlkörper liegen dabei etwa zwischen 0,1 bis 10 mm, bevorzugt zwischen 0,3 bis 4 mm und das Schüttgewicht liegt zwischen 0,01 bis 0,5 g/cm3.
  • Bevorzugt wird ein Schüttgewicht, das etwa zwischen 0,02 und 0,2 gXcm3 liegt.
  • Die erfindungsgemässen Gemische können in zweckmässiger Weise verformt werden, wobei offene oder geschlossene oder teilweise geschlossene Bormen üblicher Bauart verwendet werden können.
  • Das Formen kann drucklos oder auch unter Anwendung von Drücken durchgeführt werden. Die dabei angewandten Drücke sind in der Regel sehr niedrig. Sie liegen in der Grössenordnung von bis zu 15 kp/om2.
  • Das Formen kann auch bei höheren Temperaturen durchgeführt werden, wodurch die nachfolgende Trocknungszeit des Formteils verkürzt oder entbehrlich wird. Die Trocknung bzw. Härtung des hergestellten Formteils kann aber auch bei Zimmertemperatur erfolgen, wobei zweckmässig für guten Luftzutritt gesorgt wird.
  • Die Erfindung wird anhand der folgenden Ausführungsbeispiele, die Jedoch keine Beschränkung des Verfahrens darstellen sollen, beschrieben: Beispiel 1 Es wurden Mischungen folgender Zusammensetzung hergestellt: a b c Zement 500 ml 500 ml 500 ml Wasser 200 ml 200 ml 200 ml Hohlkugeln 250 ml 500 ml Die Polyäthylenhohlkugeln hatten einen Durchmesser von 0,8 bis 1,8 mm und ein Litergewicht von etwa 1110 gO Das Schüttgewicht des Zements beträgt 1,2 g Von den Mischungen werden Formlinge in der Art eines stumpfen Kegels hergestellt. Nach 120 Stdn. Abbindezeit wird das spezifische Gewicht der Formkörper bestimmt: Mischung a b c spezif.Gewicht (g cm-3) 2,17 1,57 1,32 Beispiel 2 Es werden Mischungen folgender Zusammensetzung hergestellt: a b c d Zement 100 ml 100 ml 100 ml 100 ml Sand 300 ml 300 ml 300 ml 300 ml Wasser 70 ml 70 ml 70 ml 70 ml Hohlkugeln - 100 ml 150 ml 200 ml Die Polyäthylenhohlkugeln haben einen Durchmesser von 0,8 bis 1,8 mm und ein Litergewicht von 110 g. Das Schdttgewichtdes Zementes beträgt 1,2 g cm 3 und das des Sandes 1,3 g cm-3.
  • Aus den Mischungen werden Formkörper nach Beispiel 1 hergestellt und deren spezifisches Gewicht in Abhängigkeit von der Abbindezeit bestimmt: Mischung a b c d spez.Gew.(g/cm³) 2.05 1.65 1.58 1.53 nach 24 Stdn.
  • spez.Gew.( g/cm3) 1.93 1.46 1.36 1.32 nach 120 Stdn.
  • Beispiel 3 Es werden Mischungen folgender Zusammensetzung hergestellt: a b Gip 200 ml 200 ml Wasser 100 ml 100 ml Hohlkugeln - 200 ml Die Polypropylenhohlkugeln haben einen Durchmesser von 0,5 bis 2,0 mm und ein Litergewicht von 120 g. Das Schüttgewicht des Gipses betrug 0,72 g cm 5.
  • Aus den Mischungen werden Formkörper nach Beispiel 1 hergestellt und nach vollständigem Abbinden des spezifischen Gewichte bestimmt: Mischung a b spez.Gew. ( g cm-3) 1,79 1,02 Beispiel 4 Es werden Mischungen folgender Zusammensetzung hergestellt: a b e d d Gips 200 ml 200 ml 200 ml 200 ml Wasser 115 ml 115 ml 115 ml 115 ml Hohlkugeln - 200 ml 400 ml 600 ml Aus den Mischungen werden Formkörper der Abmessungen 20 x 10 x 2 cm hergestellt und nach vollständigem Abbinden das spezifische Gewicht bestimmt.
  • Mischung a b c d spez.Gewicht (g/cm-3) 1,76 0,96 0,61 0,39 Das Schüttgewicht des Gipses beträgt 0,72 g cm-3. Die Polyäthylenhohlkugeln haben einen Durchmesser von 0,8 bis 1,8 mm und ein Litergewicht von 110 g Beispiel 5 In 150 ml einer wässrigen Lösung von Wasserglas ( Portil A, Henkel, Düsseldorf) der Dichte 1,37 g cm-3 werden 1500 ml Polyäthylenhohlkugeln mit einem Durchmesser von 0,8 bis 1,2 mm und einem Litergewicht von 130 g zugesetzt.
  • Die Masse wird dann in eine Form nach eispiel 4 gefüllt und ausgehärtet. Es wird ein Formkörper mit einer Dichte von 0,27 g cm3 erhalten.
  • Beispiel 6 In 150 ml einer wässrigen Wasserglaslösung ( Portil A Henkel, Düsseldorf) der Dichte 1,37 werden 12 ml einer wässrigen 40 %igen Kalilauge und 35 ml Kalkspat ( Sehüttgewicht 0,7 g cm 3) eingerührt. Danach werden 1000 ml Polyäthylenhohlkugeln mit einem Durchmesser von O,8 bis 1,8 mm und einem Litergewicht von 110 g zugemischt. Der nach Beispiel 5 hergestellte Formkörper hat ein Raumgewicht von 0,33 g cm-3.
  • Beispiel 7 In 150 ml einer wässrigen Wasserglaslösung ( Portil A, Henkel, Düsseldorf) einer Dichte von 1,37 g cm-3 werden 6 ml wässrige 50«ige Natronlauge, 6 ml Wasser und 25 ml Zement mit einem Schüttgewicht von 1,2 g cm 3 zugekehrt. Nach Zugabe von 20 ml chloriertem Polypropylen ( Parlon P, Hercules ) werden 600 ml Polyäthylenhohlkugeln mit einem Durchmesser von 0,8 bis 1,4 mm und einem Litergewicht von 120 g zugegeben. Ein nach Bespiel 5 aus dieser Mischung hergestellter Formling hat eine Dichte von 0,45 g cm-3.
  • Aus den nach den Beispielen 1 bis 7 hergestellten Formkörpern wurden Prüflinge ausgeschnitten. Diese wurden der Flamme eines Bunsenbrenners ausgesetzt. Sobald die Flamme entfernt wurde, verlöschte der Prüfling sofort. Wird der Prüfling längere Zeit der Flamme des Bunsenbrenners ausgesetzt, so verbrennen die Polyolefinhohlkugeln sehr langsam. Zurück bleibt ein poröser, anorganischer Pormling.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass es gelingt, Formteile herzustellen, die sich durch geringes Raumgewicht und durch gute thermische und mechanische Eigenschaften auszeichnen.
  • Die Polyolefinhohlkugeln sind gleichmässig verteilt, so daß ein homogenes Gebilde mit stets gleichbleibenden Eigenschaften vorliegt. Die im Formteil enthaltenen Zellen zeichnen sich durch eine einheitliche Grösse aus. Die Zellengrösse selbst kann beliebig, Je nach dem gewählten Durchmesser der Hohlkugeln eingestellt werden.
  • Die Schwierigkeiten, die beim Schäumen von Gemischen aus anorganischem und organischem Material entstehen, werden durch die Erfindung vermeiden. Das erfindungsgemässe Verfahren ist wirtschaftlich, weil keine teuren Blähmittel verwendet werden müssen und weil keine Energie zum Abspalten des Blähmittels aufgewendet werden muss.
  • Die Formkörper haben eine hohe Druckfestigkeit und besitzen eine sehr gute Bxnuehw und Biegefestigkeit. Besonders hervorzuheben sind die hervorragende Isolations- und die schalldämpfen Eigenschaften. Die erfindungsgemäss hergestellten Formteile sind flammhemend. Bei direkter Einwirkung einer Flamme werden die Kunststoffbestandteile zwar zerstört, doch bleibt die anorganische Substanz als Gerüst erhalten so dass bei Bränden die Einsturzgefahr wesentlich verringert wird.
  • Die erfindungsgemäss hergestellten Formteile werden mit Erfolg in der Bauindustrie, im Apparatebau und zu allen Verwendungszwecken, wo es auf hohe thermische und schallisolierende Wirkungen ankommt, eingesetzt.
  • Insbesondere sind die Formteile aufgrund ihrer hohen Festigkeit und Stabilität auch für tragende Konstruktionen geeignet.

Claims (18)

Pat entansprüche
1) Verfahren zur Herstellung von Formteilen mit geringem spezifischen Gewicht und guter Flammfestigkeit aus anorganischen und organischen Bestandteilen, dadurch gekennzeichnet, dass man anorganische Stoffe mit Wasser vermengt, in das Gemisch Hohlkugeln aus Polyolefinen einrührt, formt und trocknet.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als anorganische Stoffe Zement, Gips, Kalk und/oder Alkalisilikate verwendet.
3) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Wasser oberflächenaktive Mittel zusetzt.
4) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Gemisch Kunststoff und/oder Binder zusetzt.
5) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper rund, insbesondere kugelförmig sind.
6) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper eine geschlossen oder nicht geschlossene Oberfläche haben.
7) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die Hohlkörper aus Polyäthylen herstellt.
8) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Hohlkörper aus Polypropylen herstellt.
9) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprilehe 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper Durchmesser zwischen 0,1 bis 10 mm, vorzugsweise 0,3 bis 4 mm besitzen.
10) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schüttgewicht der Hohlkörper zwischen 0,01 bis 0,5 g cm3, vorzugsweise zwischen 0,02 bis 0,2 g/cm) liegt.
11) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche l bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass man das Pormen unter Druck durchführt.
12) Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass man das Trocknen bei höheren Temperaturen durchfuhrt.
13) Formteil mit geringem spezifischen Gewicht und guter Flammfestigkeit aus anorganischen und organischen Bestandteilen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Zement, Gips, Kalk und / Oder Alkalisilikten und Hohlkugeln aus Polyolefinen besteht.
14) Formteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß er Kunststoff und/oder Binder enthält.
15) Formteil nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper rund, insbesondere kugelförmig sind.
16) Formteil nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper eine geschlossene oder nicht geschlossene Oberfläche haben.
17) Formteil nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper aus Polyäthylen und/oder Polypropylen bestehen.
18) Formteil nach einem oder mehreren der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper Durchmesser zwischen 0,1 bis 10 mm, vorzugsweise 0,3 bis 4 mm besitzen und daß das Schüttgewicht der Hohlkörper zwischen 0,01 bis 0,5 g/cm3, vorzugsweise zwischen 0,02 bis 0,2 g/cm3 liegt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2391826A1 (fr) * 1977-05-23 1978-12-22 Fresse Sa Procede de fabrication d'une masse moulee contenant des granules thermoplastiques expanses
WO2004060827A1 (en) * 2003-01-07 2004-07-22 Brian William Doyle A composition, a method for manufacturing a building element, a mould, and a building element

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