DE2038059A1 - Vorrichtung zum Reinigen von Offen-End-Spinneinrichtungen - Google Patents
Vorrichtung zum Reinigen von Offen-End-SpinneinrichtungenInfo
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- DE2038059A1 DE2038059A1 DE19702038059 DE2038059A DE2038059A1 DE 2038059 A1 DE2038059 A1 DE 2038059A1 DE 19702038059 DE19702038059 DE 19702038059 DE 2038059 A DE2038059 A DE 2038059A DE 2038059 A1 DE2038059 A1 DE 2038059A1
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/30—Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls
- D01H4/36—Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls with means for taking away impurities
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Description
Patentanwalt· Stuttgart, den 30.7.1970
DIL-ING. H. H. WILHELM Dr-W/b 203 8 05 9
7000 Stuttgart-1
Gymnawumstr. 311 tfW29fl33
Gymnawumstr. 311 tfW29fl33
Betr.: Patent- und G-ebrauchsmusterliilfsanmeldung D 3876
Anm.: Spindelfabrik Süßen
Schurr, Stahlecker und Grill GmbH
7354 Süßen / Württ.
Vorrichtung zum Reinigen von Offen- End- Spinn-
e inr i chtung en
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Offen- End- Spinneinrichtungen·
Es sind Vorrichtungen bekannt, mit denen die Turbine einer Offen- End-Spinneinrichtung gereinigt werden kann.
Pur diesen Reinigungsvorgang muß der Betrieb der Spinn- ([
einrichtung unterbrochen werden. Das Reinigen der Turbine genügt im allgemeinen, wenn das zu verarbeitende Fasermaterial
schon vorher in einem gewissen Maß gereinigt worden ist. Wenn jedoch das zu verarbeitende Faseraaterial
stärkere Verunreinigungen, insbesondere Schalen und Nissen, aufweist, 30 ergibt sich ein unbefriedigender Arbeitsablauf,
da häufige Betriebsunterbrechungen zum Reinigen der Turbine vorgenommen werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, durch die ohne Betriebsunterbrechungen das
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der Spinnturbine zugeführte und aufgelöste Fasermaterial von Verunreinigungen "befreit werden kann.
Die Erfindung "besteht darin, daß im Bereich des Umfangs
der Auflösewalze mindestens eine Reinigungskammer angeordnet ist, die mit einem oder mehreren nahe an die Walzengarnitur
reichenden Reinigungsmitteln versehen ist. Durch diese Vorrichtung lassen sich aus dem aufgelösten
Fasermaterial Verunreinigungen vor dem Eintritt' in die Turbine entfernen, so daß auch bei stärker verschmutztem
Fasermaterial die zum Reinigen der Turbine erforderlichen
Betriebsunterbrechungen nicht zu zahlreich werden. Dabei wird ausgenutzt, daß durch die Zentrifugalkraft der mit
hoher Drehzahl laufenden Auflösewalze die gröberen Verunreinigungen
wie Schalen und Nissen in die Reinigungskammer geschleudert werden. Die Reinigungskammer wird in
der Regel am Umfangsbοgen der Auflösewalze angeordnet, an
dem die Fasern geführt werden, also in Laufrichtung gesehen zwischen der Speiseeinrichtung und dem Abführkanal·
Es ist aber auch möglich, die Reinigungskammer gegenüber dem vom Abführkanal zur Speiseeinrichtung führenden Umfangsbogen
anzuordnen. In beiden Fällen werden Unreinigkeiten und Faserflug von der Reinigung erfaßt, jedoch mit verschiedener
Ausbeute je nach der Wahl der Reinigungsmittel und deren Einstellung, ,
Bei der einfachsten Ausführungsform der Erfindung besteht das zusätzliche Reinigungsmittel aus mindestens einem :
Roststab. Um eine Anpassung an die Qualität des zu verarbeitenden Fasermaterials vornehmen zu können, ist es
zweckmäßig, wenn mindestens ein Roststab für sich ver<~
schwenkbar ist. Damit wird der Abstand des Reinigungsmittels von der Auflösewalze und bei entsprechender Gestaltung
des Reinigungsmittels, beispielsweise mit keilförmiger Spitze, auch'dessen Anstellwinkel zur Faserrichtung geändert und damit die Reinigungswirkung.
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Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht
das Reinigungsmittel aus mindestens einem Rostsieb· TJm "bei ■
dieser Ausführungsform der Erfindung nur einzelne Punkte
nahe an die Walzengarnitur der Auflösewalze heranzuführen, ist es zweckmäßig» wenn das Rostsieb gezahnt ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung besteht
das Reinigungsmittel aus einem drehbaren Walzenrost mit mindestens zwei Roststäben, Hierdurch ergeben sich in
baulich einfacher Weise sehr gute Einstellmöglichkeiten.
Um die Reinigungswirkung über den Umfang der Auflösewalze
abzustufen, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß das Reinigungsmittel aus mehreren ungleich
hohen Roststäben besteht. ;
Es kann zweckmäßig sein, wenn das Reinigungsmittel aus
einer Kombination von Roststaben und Rostsieben besteht. Mit dieser Ausführungsform der Ej-f indung läßt sich eine
besondere Wirkung erzielen, da die Wirkungen der Roststäbe und der Rostsiebe kombiniert werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen,
daß mehrere Reinigungsmittel an einem gemeinsamen Halter angeordnet sind. Diese Ausführungsform bietet bauliche,
bedienungstechnische und wirtschaftliche Vorteile.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die aus einem oder mehreren Reinigungsmitteln und Halter bestehende Baueinheit
als ganzes seitlich in die Reinigungskammer einsetzbar ist.
Man erhält den Vorteil, daß das oder die Reinigungsmittel gegen andere ausgetauscht werden können, wobei durch
Änderung der Abstände oder Änderung der Gestalt die Anpassung für das jeweils zu verarbeitende Pasermaterial
leicht durchgeführt werden kann. -
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Eine baulich einfache Ausführungsform der Erfindung erhält
man, wenn der Halter für die Reinigungsmittel als seitliche Tragschiene ausgebildet ist. Damit wird der Ein- und
Ausbau der Reinigungsmittel erleichtert, der erforderlich sein kann, um die Reinigungsmittel und die Reinigungskammer
kontrollieren und gegebenenfalls reinigen zu können, oder um die Reinigungsmittel auszutauschen, wenn eine andere
Einstellung der Reinigungsmittel zum Pasermateriäl erforderlich
wird. Um die Reinigungskammer seitlich raumsparend abzudecken und dicht zu verschließen, ist es günstig, wenn
der Halter für die Reinigungsmittel als Seitenschild ausgebildet ist.
TJm eine andere Einstellung ohne Austausch des Halters vornehmen
zu können, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der als seitliche !Tragschiene oder
Seitenschild ausgebildete Halter schwenkbar und/oder verschiebbar am Walzengehäuse angeordnet ist* Außerdem lassen
sich durch diese Verschwenkungen oder Verschiebungen noch besondere Effekte erzielen, indem die einzelnen Reinigungsmittel
in verschiedenen radialen Abständen zu der Walzengarnitur und auch in tangentialen Abständen zu den Wänden
der Reinigungskammer eingestellt werden können*
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das
Reinigungsmittel um öle Achse der Auflösewalze schwenkbar
angeordnet. Diese Ausführungsfoajm erlaubt ein Verstellen
der Reinigungsmittel gegenüber der Speiseeinrichtung und gegenüber den Wänden der Reinigungskammer ohne änderung
der radialen Abstände. TJa Einstellfehler und damit verbundene Betriebsstörungen zu vermeiden, ist es vorteilhaft,
wenn die durch Verschwenken oder Verschieben des Halters sich ergebende Betriebslage der Reinigungsmittel,, insbesondere
deren Abstand von der Waljsejigaimitur* iurch besondere
Justiermittel.genau eingestellt und vorzugsweise
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an Skalen abgelesen werden kann. Mit dieser Ausführungsform der Erfindung ist es in vorteilhafter Weise möglich, daß
eine (irundeinsteilung für die Betriebslage der Reinigungsmittel
vom Hersteller der gesamten Spinneinrichtung durch feste Anschläge fixiert wird und daß die in der Spinnerei
gewünschten Einstellungen durch lehren vorgenommen werden, die auf der Grundeinstellung aufbauen.
Um die Reinigungsmittel sicher und genau zu lagern und vor Überbeanspruchung zu sichern, und um eine gute Abdichtung
der iteinigungsmittel im Gehäuse zu erhalten, ist es zweckmäßig, wenn die Reinigungsmittel und/oder Teile ihrer
Halterung in Aussparungen hineinragen, die an der die eigentliche
Halterung aufnehmenden Gehäusewand und/oder an der gegenüberliegenden Gehäusewand angeordnet sind.
Eine baulich zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung erhält man, wenn das Reinigungsmittel mit seinem Halter ein Stück
bildet, solche formen lassen sich beispielsweise aus Kunststoff
genau und wirtschaftlich herstellen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen,
daß die Befestigung des Reinigungsmittels samt Halter in dem Gehäuse durch federnde Mittel erfolgt. Diese Ausbildung,
bei der ein Klipseffekt oder eine Andrückfeder ausgenutzt
werden körineri5,-'erlaubt ein äußerst rasches und bequemes Abnehmen
und1'Austauschen der Reinigungsmittel und des Halters.
Da Offen- oind-üpinneinrichtungen für verschiedene Fasermaterialien,
insbesondere auch für synthetische Fasermaterialien, eingesetzt werden sollen, ist es: vorteilhaft,
daß in weiterer Ausgestaltung der Erfindung das entfernbare Keinigungsmittel ganz oder teilweise durch ein JJ'üllstüok
ersetzt wird, welches die iteinigungskammer ganz oder
teilweise ausfüllt. Jäin derartiges J1UIlStUOk wird einge-
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setzt, wenn sehr sauberes oderjgleichmäßiges jjasermaterial,
■beispielsweise synthetisches Fasermaterial, verarbeitet, wird
und eine Vorreinigung im Bereich der Auflösewalze nicht erforderlich
ist. Wenn das Füllstück die reinigungskammer nicht ganz ausfüllt, kann das Füllstück selbst als Reinigungsmittel
wirken, das die keinigungswirkung in der Weise beeinflußt,
daß die Lage der Keinigungskammer bezüglich des umfangs der Auflösewalze verändert wird, i'ür eine wirtschaftliche Herstellung
kann es zweckmäßig sein, wenn die Reinigungsmittel und/oder ihre Halter ganz oder teilweise aus elastischem
Kunststoff bestehen und mit diesen elastischen Teilen selbstklemmend im Gehäuse gehalten sind. ±Jei einer derartigen Ausführungsform
der Erfindung werden zusätzliche Haltemittel und entsprechende Bearbeitungen des Gehäuses eingespart.
Das jintleeren der Keinigungskammer kann manuell erfolgen,
insbesondere wenn ein vollautomatischer Betrieb vorgesehen werden soll, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen, daß die Reinigungskammer mit einem Absaugkanal verbunden ist. Dadurch wird sichergestellt, daß die Reinigungskammer
von den in ihr gesammelten Verunreinigungen während des Betriebes ständig geleert wird. Außerdem kann
vorgesehen werden, daß das als drehbarer Walzenrost ausgebildete Reinigungsmittel durch einen luftstrom gedreht wird.
Hierdurch läßt sich eine besonders anpassungsfähige Reinigung
erzielen·
Der Antrieb des Walzenrostes kann durch einen selbständigen Luftstrom oder durch Luftströme erfolgen, die von anderen
!Teilen des Spinnaggregates, beispielsweise der Turbine, erzeugt werden, üine baulich und betriebstechnisch günstige
Absaugung ergibt sich, wenn die Reinigungskammer mit einem Absaugkanal im Walzengehäuse verbunden ist, an den ein im
Turbinengehäuse angeordneter Absaugkanal anschließt. Me
Verbindung wird dann beim ochließen. des J$uf uhr aggre gates
einer Offen- Jünd-Spinneinrichtung hergestellt«,
20980871SS 4 Γ; :
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, i)s zeigen:
Fig.1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit dem Zuführteil einer Offenjttnd-Spinneinrichtung,
Fig.1a und Tb Abwandlungen der Reinigungseinrichtung
nach Ji'ig.1,
Pig.2 eine !Draufsicht auf einen iüeil der Vorrichtung
nach Fig.t in größerem Maßstab.
Fig.3 eine Seitenansicht einer Einzelheit der
Fig.1 in größerem Maßstab,
Fig.4 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
jj'ig.5 eine Einzelheit der Vorrichtung nach. Pig.4
in größerem Maßstab,
Pig.6 eine 'Teildarstellung einer weiteren erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig.7 eine Seitenansicht einer weiteren erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig.8 einen l'eilschnitt durch eine weitere erfindungsgemäße
Ausführungsform,
Fig.9 einen Teilschnitt durch eine weitere Ausbildung
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig.10 eine Seitenansicht einer weiteren erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
fig.11 eine Draufsicht auf dip Vorrichtung nach
Pig.10,
I1Ig. 12 eine Draufsicht auf eine Einzelheit der
Pig.10,
Fig.13 eine Draufsicht auf eine weitere Ausbildung einer Einzelheit ähnlich ,cig. 12,
jrig.14 eine 2eilseltenansicht einer weiteren erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig.15 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig.14,
Fig.16 eine geschnittene Seitenansicht einer Vor-209808/1654.
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richtung ähnlich, ü'ig.14 und
Fig.17 eine Seitenansicht einer weiteren Ausbildung
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In Fig.1 wird das zu bearbeitende Fasermaterial in Richtung
des Pfeiles 1 über einen Einlauftrichter 2 der aus der Lieferwalze
3 und Druckplatte 4 bestehenden Speiseeinrichtung zugeführt. Me Speiseeinrichtung gibt das Jj'asermaterial an
eine mit einer üahngarnitur 10- versehene Auflösewalze 5
weiter, von der es über einen Kanal 6 ihres Gehäuses 7 zu einer nicht dargestellten üpinnturbine geführt wird.
In dem zwischen der Lieferwalze 3 und dem Kanal 6 liegenden
Bereich des umfanges der Auflösewalze 5» ist in Laufrichtung gesehen in dem Gehäuse 7 eine .Reinigungskammer 8 angeordnet,
die mit Reinigungsmitteln 9 versehen ist, die bis nahe an die walzengarnitur 10 der Auflösewalze 5 reichen, wie Fig.2
und 3 zeigen, bestehen die Reinigungsmittel 9 aus einer Tragschiene 11, die vier Roststäbe 12, 13, 14 und I5 trägt.
Die als Halter dienende Tragschiene 11 bildet mit den Roststäben 12, 13, 14 und 15 eine Baueinheit, die von der Seite
her in öffnungen der Gehäusewand 7a einsetzbar ist. Die Tragschiene
11 wird bei diesem Ausführungsbeispiel durch eine schwenkbare Blattfeder 16, die mit einer Schraube 17 an dem
Gehäuse 7 gehalten ist, in ihrer Stellung gehalten. Die Tragschiene 11 ist mit stiftförmigen Ansätzen 18 versehen, die
zur Zentrierung in entsprechende Ausnehmungen des Gehäuses 7 eingreifen, werden an Stelle der Stifte 18 die in ilig.1
strichpunktiert dargestellten Klipsstifte 19 angeordnet, die
nach Art eines Druckknopfes ausgebildet sind, so kann die Blattfeder 16 entfallen. Zum Herausnehmen des Reinigungsmittels
9 wird die Blattfeder 16 um die Schraube 17 verschwenkt.
Die Roststäbe 12, 13, H *und 15 der dargestellten Ausführungsform
der Erfindung besitzen einen dreieckförmigen
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Querschnitt, wobei die Spitzen zu der Walzengarnitur 10 weisen. Wie Ji'ig.3 zeigt, besitzen die einzelnen Koststäbe
12, 13, 14 und 15 eine unterschiedliche Höhe, die sich in Umlaufrichtung der Auflösewalze 5 verringert, wodurch der
Roststab 12 am dichtesten und der Koststab 15 am entferntesten
zu der Walzengarnitur 10 der Auflösewalze 5 angeordnet ist. Die verschieden hohen Koststäbe können auch in umgekehrter
oder in gemischter Keihenfolge angeordnet werden, jjas als Baueinheit ausgebildete Reinigungsmittel 9 kann
leicht von der Reinigungskammer 8 entfernt und durch ein
anders gestaltetes Keinigungsmittel ersetzt werden. Jüs ist
auch möglich, anstelle des Reinigungsmittels 9 in die Reinigungskammer 8 ein bogenförmiges Füllstück 9a oder 9b
von entsprechendem Querschnitt einzusetzen, das die Reinigungskammer ganz oder zum Teil ausfüllt, um diese ganz oder
teilweise außer Punktion zu bringen, siehe Ji'ig.ia und 1b.
uas .!füllstück 9b bildet mit einem Roststab 9c ein Stück,
ides kann beispielsweise für die Verarbeitung von synthetischem
Fasermaterial zweckmäßig sein.
us ist auch möglich, die als Reinigungsmittel 9 dienende
Baueinheit aus elastischem Kunststoff herzustellen und anstelle der otlfte 18 und der Blattfeder 16 oder der Klipsstifte
19 das Halten des Reinigungsmittels nur durch ein Klemmen seiner elastischen Teile an dem Gehäuse 7 bzw, dessen
Wände 7a oder 7b herzustellen.
Wie in Ji'ig.2 gestrichelt dargestellt ist, können die Roststäbe
12, 13, 14 und 15 so lang ausgebildet werden, daß sie in Aussparungen 7b1 der Gehäusewand 7b eingreifen, die der
die Tragschiene 11 haltenden Gehäusewand 7a gegenüberliegt·
In nicht näher dargestellter Weise kann die Reinigungskammer
8 mit einer in dem Gehäuse J befindlichen oder in seiner ITähe angeordneten größeren Kammer verbunden sein, die von
Hand oder mechanisch oder laufend durch Saugwirkung in bestimmten Zeitabetänden entleert wird.
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Mit dem in i!'ig.4 in einer Seitenansicht Teilweise dargestellten
üuführteil wird das Fasermaterial von der Zulieferwalze
21, der Auflösewalze 23 und von dieser über den im Gehäuse 25 angeordneten Kanal 26 einer Spinnturbine 24 zugeführt.
Zwischen der Zulieferwalze 21 und dem Kanal 26 ist eine Reinigungskammer 27 angeordnet, die mit einem nahe an
die Walzengarnitur 28 der Auflösewalze 23 reichenden neinigungsmittel
29 versehen ist. ,uas Reinigungsmittel 29 besteht
aus einer Tragschiene 30 und vier Roststäben 31, 32, 33 und 34, die mit der Tragschiene 30 eine Baueinheit bilden
(siehe ü'ig.5). Das ebenso wie die Ausführungsform nach den
ü'ig.1 bis 3 kammartig ausgebildete Reinigungsmittel 29 ist
derart angeordnet, daß die Abstände der bpitzen der Roststäbe 31, 32, 33 und 34 zu der Walzengarnitur verstellt werden
können. Hierzu ist die Tragschiene 30 seitlich an dem Gehäuse 25 um einen Bolzen 35 schwenkbar, während ihr anderes
Jünde mittels einer Feststellschraube 36 an der aeitenwand
des Gehäuses 25 festgeklemmt werden kann. Die Tragschiene 30 ist im Bereich der Schraube 36 mit einem verbreiterten
Teil 37 versehen, der für die schraube 36 einen Schlitz 38 aufweist. Die Tragschiene 30 weist außerdem ein pfeilartiges
jaide 39 auf, das einer auf der Wand des Gehäuses 25 angebrachten
Skala 40 gegenüberliegt. An der Wand des Gehäuses 25 ist außerdem noch eine Justierschraube 41 angebracht,
durch die vorzugsweise in dem Herstellerwerk eine G-rundeinstellung
der Tragschiene 30 und damit des Reinigungsmittels 29 vorgenommen wird. In der Spinnerei erfolgt dann das Verstellen
des Keinigungsmittels 29 unter Verwendung von Distanzlehren, die zwischen die Justierschraube 41 und die
Tragschiene 30 eingeschoben werden, wobei der eingestellte Wert an der Skala 40 abgelesen werden kann.
Die Reinigungskammer 27 ist mit einer Absaugöffnung 42 versehen, durch -welche die aus dem Fasermaterial entfernten
Verunreinigungen kontinuierlich abgesaugt werden können.
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in Pig·6 ist ein Reinigungsmittel 43 dargestellt, das fünf
Roststäbe 44 aufweist. Bei dieser Ausführungsform werden die Hoststäbe 44 ebenfalls von einer Tragschiene 45 getragen,
die jedoch nicht verschwenkbar, sondern radial zu der Auflösewalze
23 verschiebbar sind. ΗίβΓζμ ist die Tragschiene
45 an ihren Jünden mit zwei längsschlitzen 46 und 47 versehen,
die von Schrauben 48 und 49 durchdrungen werden, die in die Wand des Gehäuses 25 eingeschraubt sind. Die Tragschiene
bildet mit den Roststäben 44 auch bei dieser Ausführungsform eine austauschbare Baueinheit, die von der Seite her
eingesetzt wird. An dem nicht dargestellten G-ehäuse ist eine
Justierplatte 50 mittels Schrauben 51 befestigt. Die in dem
Herstellerwerk eingestellte Grundstellung der Justierplatte
50 wird mittels zwei Stiften 52 gesichert. Der Bezugskante 53 der Justierplatte 50 liegt eine Kante 54 der Tragschiene
45 gegenüber. Die Höhenlage des Reinigungsmittels 43 wird in dem Herstellerwerk mit einer Einstellehre eingestellt.
Bei einer Veränderung der Höheneinstellung in der Spinnerei
wird zwischen die Bezugskante 53 und die Bezugskante 54 eine entsprechend ihrer Höhe gekennzeichnete, strichpunktiert
dargestellte Distanzlehre 55a eingeschoben. Danach werden die Schrauben 48 und 49 angezogen. Ein Voreinstellen oder
eine Kontrolle kann mit Hilfe einer zwischen den Bezugskanten 53 und 54 an der Seitenwand des Gehäuses 25 angebrachten
Skala 55 vorgenommen werden. Die Distanzlehre 55a kann statt
paralleler Anschlagflächen 55b, 55c auch etwas schräg verlaufende Anschlagflächen aufweisen,, wodurch %uch eine bestimmte
Schrägstellung der iteinigungseinrichtung festgelegt
werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Pig.7 führt das Zulieferwalzenpaar
57 das Fasermaterial an eine Auflösewalze 58. Die Auflösewalze
58 ist mit einem Gehäuse 59 umgeben, das eine Reinigungskammer 6u besitzt. In diese Reinigungskammer 6ü
ragen von der Seite her fyoststäbe 61 mit stumpfen opitzen
herein. Die Roststäbe 61 bilden eine Baueinheit mit einer
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als Halter dienenden Platte 63, die um die Achse 64 der
Auflösewalze 58 schwenkbar angeordnet ist. x/as untere Ende der Platte 63 wird durch eine Schraube 65 an dem Gehäuse
festgeklemmt, die die Platte öj^in^e-in^m-öchlitz 66 durchdringt,
.bei dieser Ausführungsform der Erfindung können die
Koststäbe 61 des Reinigungsmittels in^ümfangsrichtung der
Auflösewalze—v^r^^^llt--we?d'efi~r™wobei je nach^frem^zuw^exaj^
beitenden Fasermaterial, die Einstellung derart vorgenommen
werden kann, daß die Koststäbe' 61 näher zu dem Lieferwalzenpaar
57 oder von diesem weiter entfernt angeordnet werden.
uabei wird außerdem der Abstand der^Rbststäbe' δϊ^ζΐΓΊΙβηΓ'
Stirnflächen 6üa, 60b der Keinigungskammer 60 verändert, was
die Reinigungswirkung beeinflußt. Diese 1Reinigungswirkung
kann noch zusätzlich durch ein strichpunktiert dargestelltes
Füllstück 67 verändert werden, das in die Reinigungskammer 6ü
eingesetzt wird, üei dieser Ausführungsform können sowohl
das aus den Koststäben 61 und aus der Platte 63 bestehende
Reinigungsmittel als auch das Füllstück 67 gegen anders bemessene oder gestaltete Teile ausgetauscht werden, xde schwenk
lage der Reinigungsmittel kann auch hier aus einer Skala 59a abgelesen bzw. eingestellt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig.8 ist in dem eine Auflösewalze
68 umgebenden Gehäuse 69 im Bereich des Umfanges der Auflösewalze 68 eine Reinigungskammer 70 vorgesehen, in die
zwei messerartige , Schneiden aufweisende Roststäbe 71 eingesetzt
sind. Die Schneiden dieser'Roststäbe 71 sind leicht gegen deren Drehrichtung der Auflösewalze 68 geneigt. Die
Roststäbe 71 sind auf am Gehäuse gelagerte profilierte Führungszapfen 73 aufgeschoben und mit diesem dadurch drehfest
verbunden. Durch Verdrehen der Führungszapfen 73 können
verschiedene Stellungen der Roststäbe eingestellt werden. Außerdem ist es möglich, je naoh dem vorliegenden Fasermaterial
mit einem oder beiden Roststäben 71 zu arbeiten. Die Reinigungskammer 70 ist mit einer öffnung 74 versehen,
durch welche die in der Reinigungskammer 70 gesammelten
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Verunreinigungen abgeführt werden können.
Bei der Ausführungsform nach Pig.9 sind in einem eine Auflösewalze
75 umgebenden Gehäuse 76 zwei Reinigungskammern 77 und 78 vorgesehen, in- die Reinigungskammer 77ist ein
Walzenrost^J^ai^ir^i Rösirs^äben^iga,, J79b^ 79c
die eine ungleiche höhe und Gestalt besitzen können,
Walzenrost 79 kann mit dem jrührungs zapfen 80 drehfest verbunden
sein, so daß durch verdrehen, beispielsweise mittels eines bpezialschlüssels, dea Führungszapfens, die günstigste
Keinigungsposition für das zu verarbeitende Fasermaterial eingestellt werden kann, üis ist auch möglich, den Walzenrost i
79 während des Betriebes, beispielsweise durch einen luftstrom oder durch einen zwangsläufigen Antrieb zu Drehungen
anzutreiben, m die Reinigungskammer 78, die ebenfalls einen
führungszapfen 80 aufweist, kann ein entsprechender walzenrost
79 oder aber, wie gezeichnet, ein Füllstück 81 eingesetzt werden, in ähnlicher Weise können weitere Reinigungskammern im Bereich des Umfanges der Auflösewalze 75 in dem
Gehäuse 76 hinter oder vor der öpeisewalze vorgesehen werden
und wahlweise mit Füllstücken oder Roststäben mit verschiedenen Formen ausgerüstet werden, je nach den spinntechnischen
Erfordernissen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 ist in das eine
Auflösewalze 82 umgebende Gehäuse 83 oberhalb der Auflösewalze 82 eine .tieinigungskammer 84 angebracht, die unter
Unterdruck steht, in diese reinigungskammer 84 sind Roststäbe
85 eingesetzt, die mit einer Platte 86 fest verbunden oder einteilig ausgebildet sind. Dieses kammartige Reinigungsmittel
wird seitlich durch einen Gehäusedeckel 87 gesichert, der die gesamte Auflösewalze 82 seitlich überdeckt. Der Gehäusedeckel
87 wird zweckmäßigerweise mit Imbusschrauben 88
derart befestigt, daß er nach Lösen einer oder mehrerer schrauben geschwenkt werden kann, so daß das kammartige
Reinigungsmittel herausgezogen, und durch ein anderes oder
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H -
auch, durch einen Füllkörper ersetzt v/erden kann. Das kammartige
Reinigungsmittel wird durch ein iiostsieb 89 umgeben, das in die Reinigungskammer 84 eingesetzt ist. Das Rostsieb
89, das in der Draufsicht nach iiig.11 nicht dargestellt ist,
stützt sich an Ansätzen 90 der Reinigungskammer 84 ab. jjis
besitzt etwa einen flachen u-förmigen Querschnitt, wobei seine kurzen ochenkel geringe umbiegungen 89a aufweisen, die
die Auflo¥ewäTz~e^82ijpigebende Gehäusewand etwas fortsetzen.
Das an seinem steg mit Löchern versehene Sieb 89 kann ebenfalls an der Platte 86 befestigt sein; es kann aber auch lose
mit geringer federnder Verspannung in die Kammer 84 eingeschoben sein.
Bei der Ausführungsform nach ülig.12 ist das in der Draufsicht
dargestellte Kostsieb 89 mit Löchern 91 versehen, die unterschiedliche Durchmesser aufweisen, "wie Pig. 13 zeigt, kann
das rostsieb 89 auch mit Schlitzen 92 versehen sein.
In vielen Fällen wird es genügen, wenn die Reinigungskammerri
entsprechend den vorausgegangenen Ausführungsformen der Erfindung nur mit einem als Rostsieb ausgebildeten Reinigungsmittel
versehen werden. Hierfür kann beispielsweise ein Rostsieb 93 entsprechend den Fig. 14 und 15 Verwendung finden,
das nahe an dem Umfang einer Auflösewalze 94 angeordnet wird. Das Rostsieb 93 ist mit zahnartig gegen die Auflösewalze 94
gebogenen Teilen 95 versehen. üis ist mit einem Halter 96 verbunden,
der an der Seitenwand eines'Gehäuses durch federnde
Mittel oder Klipse o.dgl. gehalten werden kann. Unter Umständen
kann es auch zweckmäßig sein, ein Rostsieb nach Fig. 16 zu verwenden, das aus einem Blech 97 besteht, das
mit nach beiden Richtungen aufgebogenen zahnartigen !eilen 98 und 99 versehen ist.
In Fig. 17 ist eine Ausführungsform der üirfindung dargestellt,
bei der das eine 'Auflösewalze 100 umgebende Gehäuse
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ΊΟ1 mit zwei einen relativ großen Abstand zueinander aufweisenden
Keinigungskammern 102 und 103 versehen ist. Id e Keinigungskammern 1u2 und 103 gind "beispielsweise mit kammartigen
iieinigungsmitteln 104 und 105 ausgerüstet. Beide
Reinigungskammern 102 und 103 sind mit einem übsaugkanal
"bzw. 107 versehen, die sich innerhalb des' Gehäuses 101 zu
einem gemeinsamen Kanal 108 vereinigen, an den ein in_dem
Gehäuse 109 äer Turbine 11u angeordneter Kanal 111 anschließt
Dieser Kanal kann in einen nicht dargestellten weiteren Luftkanal
oder eine Luftkammer führen, mit der auch anderen Zwecken dienende Luftströme verbunden sind. Bei dieser Ausführungsform
der Erfindung besitzt das Gehäuse 1u1 der Auflösewalze
100 außer dem die lasern zur Turbine 11U führenden Kanal 112 somit noch einen weiteren zu dem Gehäuse 1u9 der
Turbine 110 führenden Kanal 108, der für den Austritt der Unreinigkeiten bestimmt ist. jja das Gehäuse 101 von dem Gehäuse
109 zum Reinigen der Turbine 110 oder zur Behebung Ton I'adenbrüchen von dem Gehäuse 109 hinweggeschoben oder
geschwenkt werden kann oder umgekehrt, muß sichergestellt werden, daß bei geschlossenem opinnaggregat an dem Übergang
der Kanäle 1u8 und 111 keine Falschluft eintritt. Daher kann
es zweckmäßig sein, an einem der beiden Gehäuse 101, 109 eine Dichtung 113 anzuordnen. Zwischen den Absaugkanälen
106 und 107 ist ein schieber 114 angeordnet, durch welchen es möglich ist, die Reinigungskammer 104 abzuschalten. Im
übrigen kann der Reinigungseffekt an der Auflösewalze auch
dadurch variiert werden, daß die Reinigungsmittel in den Kammern verstellt, ausgetauscht oder durch !Füllstücke ersetzt
werden. ■
- 16
20 9.8 08/1554
Claims (1)
- ·- 16 -Patent- und üchutzansprücheMj Vorrichtung zum Reinigen von Offen- und- öpinneinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Umfanges der Auflösewalze (5) mindestens eine Reinigungskammer (8) angeordnet ist, die mit einem oder mehreren nahe an die walzengarnitur (10) reichenden Reinigungsmitteln (9) versehen ist,2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsmittel (9) aus mindestens einem Roststab (12, 13, H, 15) besteht (Pig.3).3. Vorrichtung nach Anspruoh 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Roststab (71) für sich verschwenkbar ist (Pig.8).,4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsmittel aus mindestens einem Kostsieb ν89) besteht (Pig.14).5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rostsieb (,93) gezahnt ist ^Pig. H bis 16).6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsmittel aus einem oder mehreren drohbaren walzenrosten (.79; mit mindestens zwei Koststäben besteht7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsmittel (9, Ί9) aus mehreren ungleich hohen ivoststäben (12, 13, H, 15, 79a, 79b, 79c'; besteht (Pig.3, 9;.209808/1554 ~17""8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 "bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsmittel aus einer Kombination von Koststäben ^85) und Rostsieben (89) besteht (,Pig. 10).9. Vorrichtung nach den Ansprüchen T bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere .Reinigungsmittel (12, 13» 14,15) an einem gemeinsamen Halter (11, 16) angeordnet sind.10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem oder a mehreren Reinigungsmitteln und Halter bestehende Baueinheit als Ganzes seitlich in die Reinigungskammer einsetzbar ist (Pig.1 bis 7, 10, 15).11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter für- die Reinigungsmittel als seitliche i'ragschiene (11, 30, 45) ausgebildet ist (Fig.,1, 4, 5).12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter für die Reinigungsmittel als Seitenschild für die Reinigungskammer (84) ausgebildet ist (Pig. 11). "13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, «daß der als seitliche Tragschiene (30, 451 oder Seitenschild (87) ausgebildete Halter schwenkbar und/oder verschiebbar am Walzengehäuse (7, 25, 83) angeordnet ist (Pig. 4, 5» 6, 11).14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsmittel (61, 63) um die Achse (64) der Auflösewalze (58)' schwenkbar angeordnet ist (Pig. 7).-18-209808/155 42Ö3805915. Vorrichtung nach, einem oder mehreren der Ansprache 1bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Verschwenken oder Verschieben des Halters sich ergebende Betriebslage der Keinigungsmittel (9, 29, 43), insbesondere der Abstand von der Walzengarnitur (10, 28) durch besondere Justiermittel genau eingestellt und vorzugsweise an Skalen (40, 55) abgelesen werden kann (,Fig.1, 4, 5, S).16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Keinigungsmittel (9) und/oder Teile ihrer Halterung in Aussparungen hineinragen, die an der die eigentliche Halterung aufnehmenden Gehäusewand und/oder an der gegenüberliegenden üehäusewand angeordnet sind ^i1Ig, 2).17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsmittel mit seinem Halter ein Stück bildet (Pig.2).18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17» dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des iteinigungsmittels (9) samt Halter im Gehäuse (7) durch federnde Mittel (16, 19) erfolgt (.Pig.2).19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das entfernbare Reinigungsmittel i.61, 79) ganz oder teilweise durch ein Füllstück (9a, 9b, 67, 81) ersetzt wird, welches die Reinigungskammer (6u, 78) ganz oder teilweise auffüllt (Pig.7, 9). - ■20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Keinigungsmittel und/oder ihre Halter ganz oder teilweise aus elastischem Kunststoff bestehen und mit diesen elastischen Teilen209808/1554 ~19~selbstklemmend im ü-ehäuse (5) gehalten sind (i'ig. 2).21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungskammern (27, 70, 1u2, 103) mit einem Absaugkanal (42, 74, 106, 107) verbunden ist (Fig.4,.17).22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das als drehbarer Walzenrost (79) ausgebildete Reinigungsmittel durch einen Luftstrom gedreht wird.25. Vorrichtung nach den Ansprüchen 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungskammer (102, 103) mit einem Absaugkanal (108-) im Walzengehäuse (101) verbunden ist, an den ein im Turbinengehäuse (109) angeordneter Absaugkanal (111) anschließt (Pig. 17)209808/ 1554
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| GB3626671A GB1361986A (en) | 1970-07-31 | 1971-08-02 | Cleaning arrangement in a break or open-end spinning machine |
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ID=5778488
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| GB (1) | GB1361986A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2416282A1 (fr) * | 1978-01-31 | 1979-08-31 | Dixie Yarns | Dispositif de parallelisation et de melange de fibres textiles |
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Families Citing this family (3)
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| US4321788A (en) * | 1978-01-20 | 1982-03-30 | Dixie Yarns, Inc. | Open end spinning apparatus |
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-
1970
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-
1971
- 1971-08-02 GB GB3626671A patent/GB1361986A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1361986A (en) | 1974-07-30 |
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