[go: up one dir, main page]

DE2035534A1 - Verfahren zur Behandlung von Milch und Milchnebenprodukten - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Milch und Milchnebenprodukten

Info

Publication number
DE2035534A1
DE2035534A1 DE19702035534 DE2035534A DE2035534A1 DE 2035534 A1 DE2035534 A1 DE 2035534A1 DE 19702035534 DE19702035534 DE 19702035534 DE 2035534 A DE2035534 A DE 2035534A DE 2035534 A1 DE2035534 A1 DE 2035534A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milk
membrane
liquid
product
cheese
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702035534
Other languages
English (en)
Other versions
DE2035534C3 (de
DE2035534B2 (de
Inventor
Jean Louis Joseph Rennes Mocquot Germain Pierre Charles Edouard Gabriel Versailles Vassal Louis Jean Jouyer Josas Maubois, (Frankreich) M
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Institut National de la Recherche Agronomique INRA
Original Assignee
Institut National de la Recherche Agronomique INRA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Institut National de la Recherche Agronomique INRA filed Critical Institut National de la Recherche Agronomique INRA
Publication of DE2035534A1 publication Critical patent/DE2035534A1/de
Publication of DE2035534B2 publication Critical patent/DE2035534B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2035534C3 publication Critical patent/DE2035534C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C19/00Cheese; Cheese preparations; Making thereof
    • A23C19/02Making cheese curd
    • A23C19/028Making cheese curd without substantial whey separation from coagulated milk
    • A23C19/0285Making cheese curd without substantial whey separation from coagulated milk by dialysis or ultrafiltration
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C9/00Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations
    • A23C9/14Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations in which the chemical composition of the milk is modified by non-chemical treatment
    • A23C9/142Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations in which the chemical composition of the milk is modified by non-chemical treatment by dialysis, reverse osmosis or ultrafiltration
    • A23C9/1422Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations in which the chemical composition of the milk is modified by non-chemical treatment by dialysis, reverse osmosis or ultrafiltration by ultrafiltration, microfiltration or diafiltration of milk, e.g. for separating protein and lactose; Treatment of the UF permeate
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C9/00Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations
    • A23C9/14Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations in which the chemical composition of the milk is modified by non-chemical treatment
    • A23C9/142Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations in which the chemical composition of the milk is modified by non-chemical treatment by dialysis, reverse osmosis or ultrafiltration
    • A23C9/1425Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations in which the chemical composition of the milk is modified by non-chemical treatment by dialysis, reverse osmosis or ultrafiltration by ultrafiltration, microfiltration or diafiltration of whey, e.g. treatment of the UF permeate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖNWALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
Köln, den 15.7.1970 Ke/Ax
Institut National de la Recherche Agronomique, 149 Rue de Grenelle, Paris (Frankreich).
Verfahren zur Behandlung von Milch und Milchnebenprodukten
Die Erfindung betrifft allgemein die Behandlung von Milch und Nebenprodukten der Milch.
Die Erfindung ist speziell auf ein Verfahren gerichtet, das es ermöglicht, aus Milch einerseits eine Filtrationsflüssigkeit, die die sog.löslichen Bestandteile der Milch, z.B. die Lactose, die Mineralsalze, die löslichen Proteine und die stickstoffhaltigen Nichtproteine ganz oder teilweise enthält, und andererseits eine Flüssigkeit zu erhalten, die das gesarate Casein der Ausgangsmilch und einen Bruchteil der löslichen Bestandteile in Konzentrationen enthält, die im wesentlichen den Konzentrationen entsprechen, die in einem aus der Milch hergestellten " Käse nach beendetem Abtropfen erhalten wird, oder sogar über diesen Konzentrationen liegen, besonders im Falle der löslichen Proteine. Gegenstand der Erfindung ist somit insbesondere ein Verfahren, das es ermöglicht, aus Milch in dem Zustand, wie sie von den Milchtieren geliefert wird, ein flüssiges Ausgangoraaterial herzustellen,, das die Konzentration und die Zusammensetzung von abgetropftem Kä86 hat.
109813/1084
Bei den bekannten Verfahren der Käseherstellung erhält man bekanntlich das Gel durch Gerinnen der Milch mit lab. Anschließend wird das Gel von der Molke abgetrennt, und zwar durch einfaches Abtropfehlassen oder durch Abtropfenlassen in Kombination mit Pressen in Formen (wie es bei der Herstellung von Frischkäse oder Weichkäse üblich ist) oder nach dem Abtropfenlassen des Käsebruchs mit anschließender mechanischer Bearbeitung und mehr oder weniger starkem Erhitzen in Verbindung mit dem Dekantieren und dem Abziehen der Molke (wie es bei der Herstellung von gepresstem Käse oder "gebranntem" Käse üblich ist).
Bei der klassischen Käseherstellung sind die technischen Arbeitsgänge von der Stufe, in der die Milch im Kessel gerinnt,bis zu der Stufe, in der man den Käse abtropfen läßt und formt, kostspielig in Bezug auf die Handarbeit und in Bezug auf Materialeinsatzs und die erhaltenen Produkte sind in dreifacher Hinsieht ungleichmäßig, nämlich in Bezug auf die Qualität a die Zusammensetzung und das Gewicht jedes Käselaibes» Beim derzeitigen Stand der Technik ist es sehr schwierig wenn nicht unmöglich^ mit . genügender Genauigkeit am GeI9 das dareti die Labgerinnung . erhalten wird, sämtliche Parameter einzustellen und zu regulieren,, die die Eigenschaften des endgültigen Käseprodukts bestimmen«. Zwar hat die Ungleichmäßigkeit des . Gewichts verhältnismäßig wenig Bedeutimg !bei gepresstem läae oder gekochtem Käse- (diese Sorten werden auf Basis ihres Gewichts In Kilogramm gehandelt)9 jedoch ist dies nioht bei Weichkäse der Fall (der auf Basis der Stückzahl gehandelt wird)«, In allen Ländern,, In äeaen Weichkäse erzeugt wirä8 stellt der Gewinnausfall-B ä@r auf die Größe der Sicherheitsspielräurae zurückzuführen Ists die die Erzeuger ζητ Vermeidung von Yerlusteo iarcii diese Ungleichmäßigkeit des Gewichts anwenden,, eiaen sehr erheb= liehen Prozentsatz des Gesamtumsatzes daxO Die Ungleichmäßigkeit der Zusammensetzung ergibt sich teilweise aus der während der Käseherstellung auftret©Fielen Schwierigkeit
10 9 8 13/1084-
ein Gel (d.h. das durch das Lab gebildete Koagulat), in dem der Wärmeaustausch oder der mechanische Austausch viel schlechter ist als in einer Flüssigkeit, gleichmäßig zu erhitzen, zu zerschneiden oder zu rühren. Die ungleichmäßige Qualität ergibt sich zum großen Teil aus den beiden oben genannten ungleichmäßigen Eigenschaften.
Es gibt Verfahren, bei denen die Herstellung des Gels kontinuierlich erfolgt und die Fabrikation entsprechend rationalisiert wird. Bei einem dieser Verfahren wird die kalt eingelabte normale Milch in einem Wärmeaustauscher erhitzt. Sie gerinnt und zirkuliert in dieser Form in einem Gerinnungszylinder. Bei einem anderen bekannten Verfahren wird die durch Eindampfen konzentrierte Milch durch Mischen mit heißem Wasser erneut erhitzt. Die Gerinnung erfolgt hierbei augenblicklich. Bei anderen Verfahren erfolgt die Synerese (Abziehen der Molke) vom Gel, das durch Einwirkung des Labs erhalten wird, mechanisch.
Alle diese bekannten Verfahren haben jedoch gewisse Nachteile, und die bei ihnen erhaltenen Produkte sind ebenso ungleichmäßig wie die bei der klassischen Käseherstellung erhaltenen Produkte, da bei der letzteren das Abziehen der Molke nach der Gerinnung erfolgt. Außerdem ist das Anwendungsgebiet dieser verschiedenen Verfahren sehr begrenzt, und ihre Durchführung kann auf Grund von Schwankungen des Ausgangsmaterials (die Zusammensetzung der Milch schwankt mit den Jahreszeiten, den Gebieten usw.) erschwert werden. Diese Schwankungen haben die Folge, daß gewisse zwingende technische Maßnahmen, die mit diesen Verfahren verbunden sind, nicht durchgeführt werden können. Außerdem erfordern diese Verfahren für ihre Durchführung verhältnismäßig umfangreiche Anlagen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Behandlung der Milch und von Nebenprodukten der Milch, das es ermöglicht, Milch und Nebenprodukte der Milch in käseartige Nahrungsmittel umzuwandeln und die oben kurz genannten
109813/108/4
2Ü35534 - 4-
Nachteile der bekannten Verfahren der Käseherstellung auszuschalten.
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung ist ein Verfahren zur Behandlung von Milch und Nebenprodukten der Milch durch Feinfiltration oder umgekehrte Osmose, wobei ein Produkt erhalten wird, das im wesentlichen die gleiche Zusammensetzung wie ein Käse hat9 aber in flüssiger Form vorliegt und anschließend in Käse umgewandelt wird*
Soweit bekannt ist, ist die direkte Herstellung eines solchen, als "Yorkase" dienenden Produkts unmittelbar aus der Milch bisher nicht vorgeschlagen worden®
Nach einem weiteren Merkmal schließt das Verfahren gemäß der Erfindung die differenzierte Konzentrierung der Bestandteile der Milch ein^ wobei sie auf einen G-ehalt gebracht werden* der mit dem Gehalt identisch'ist, den sie in einem Käse haben«, ,
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß man das Ausgangsprodukts d;h0 die Milch oder das zu behandelnde Nebenprodukt der Milch unter einem Druck von 1 bis 50 kg/cm mit wenigstens einer semipermeablen Membran9 deren mittlere Porengröße höchstens 30 am beträgt, in Berührung bringt» wobei man eine erste Flüssigkeit oder Filtrationsflüssigkeit 9 die durch die Membran hindurchtritt und die man auffängt, und eine zweite Flüssigkeit erhält, die nicht durch die Membran tritt und deren Konzentration insbesondere an Proteinen höher ist als die Konzentration des Ausgangsprodukts, und daß man gegebenenfalls die vorstehend beschriebene Behandlung wiederholt, wobei man von der weiten Flüssig-. keit ausgeht, bis man ein flüssiges Produkt erhält, das nicht durch die Membran hindurchtritt und im wesentlichen die gleiche Konsentration insbesondere an Proteinen hat wie das gewünschte Nahrungsmittel vom Käsetyp«,
109813/1084
■2Ü3553A
Gemäß der Erfindung können alle Milcharten oder Arten von Milchnebenprodukten behandelt werden, die bisher für die Herstellung von Käse verwendet worden sind. Man kann beispielsweise von Kuhmilch, Ziegenmilch oder Schafmilch ausgehen, die man in bekannter Weise vorher mäßig erhitzt.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist somit in der Käseherstellung, in der Caseinherstellung und in jeder Industrie anwendbar, in der eine Lösung hergestellt werden soll, die an einem oder mehreren der Bestandteile eines Milchnebenprodukts, z.B. der Molke aus der Käseherstellung oder der Buttermilch, konzentriert ist.
Das zu behandelnde Milchprodukt wird mit einer semipermeablen Membran unter Druck unter solchen Bedingungen zusammengeführt, daß das Produkt in starke Turbulenz gebracht' wird und/oder laminar längs der Membran fließt.
Der auf die Membran einwirkende Druck kann in einfacher Weise mit Hilfe einer Pumpe, aus deren Druckseite das zu behandelnde Milchprodukt austritt, und/oder mit einem verdichteten Inertgas wie Stickstoff erzeugt werden»
Die Wahl des beim Verfahren gemäß der Erfindung verwendeten Membrantyps ist nicht entscheidend wichtig), obwohl die vorteilhaftesten Membranen in der Praxis gewisse technische Voraussetzungen erfüllen müssen» Als Beispiele dieser Voraussetzungen seien genannt: a) Hohe und konstante Filtrationsgeschwindig'keit, die möglichst wenig von der Konsentration des behandelten Produkts abhängig ist» . . . .
b) Vollkommene'Gleichmäßgikeit der Poren« ü) Hohe Druckfestigkeit· .
d) Sterilisierbarkeit. .
β) 'Möglichst lange- Lebensdauer..
■f) -Leichte Reinigung» ' ' '. ■ ■■
' ■- - - 109813/1084 ' ■ ■' ■
2Ü35S34
Geeignet sind auch semipermeable Membranen aus Celluloseacetat oder Membranen aus synthetischen Polymeren, z.B. aus den durch Wechselwirkung von Polyanionen und Polykationen hergestellten Produkten,beispielsweise die Membranen der Handelsbzeichnung "DIAPLO" (Hersteller Amicon Inc., USA) oder Membranen auf Basis von Polyvinylchlorid oder Polyacrylnitril (hergestellt von der Firma Rhffne-Poulenc, Paris). Natürlich können auch andere Typen von Membranen verwendet werdens die die Erfordernisse der Erfindung erfüllen,, vorausgesetzt, daß der mittlere Porendurchmesser nicht größer als 30 mn ist®
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann in.den verschiedensten Apparaturen durchgeführt werden«, Bei einer ersten Ausführungsform wird das zu behandelnde Produkt in poröse Rohre eingeführt, die in Bündeln angeordnet und innen mit aemipermeablen Membranen ausgekleidet sindo Das Wasser und die löslichen Bestandteile (Lactose und Mineralsalze)9 die in der Milch oder im Milcimebenprodukt enthalten sindD treten durch die Membran und Ihre poröse Auflage hindurch and werden auf dan Außenwänden der Rohre in Form einer Piltrationsflüesigkeit aafgefaagen0 Biese Filtrationsflüssigkeit die als Molke bezeichnet werden kann» wird entweder verworfen oder einer anderen Apparatur zugeführt9 die einen anderen Membrantyp aufweist und den Zweck hat9 ©ines des? vorfaas? abfiltriertse Elemeate su konzentrieren Die in das Innere des Rohrbüaäals gelangende Flüssigkeit lconsentrisrt sich somit insbesondere an Proteinen während Ihr-ss Durchgangs und wird-am Ausgang der Apparatur aufge=
Mit porösen Robren ausgesta-fettsike Anlagen \irurden bereits für die Satsalgung von Meerwasser vorgeschlagen und ver·= wendet ο Si sie Anlage dieses Typs ist beispielsweise in der UoSoAo^P&tentsohrijrfe 3 133 132 beschriebene
'308813/1014
2Ü35S3A
Bei einer anderen Ausführungsform wird das zu behandelnde Produkt oben auf eineHeihe von übereinander oder nebeneinander angeordneten Apparategruppen gegeben, von denen jede aus zwei starren porösen Platten besteht, die je eine semipermeable Membran tragen. Die beiden Membranen einer Apparategruppe sind durch einen Zwischenraum getrennt, in den die zu konzentrierende Flüssigkeit eingeführt wird. Zwei aufeinanderfolgende Apparategruppen sind ebenfalls durch einen Zwischenraum getrennt, in dem die Filtrationsflüssigkeit aufgefangen wird. Die zu konzentrierende Flüssigkeit nimmt ihren Weg durch den Stapel oder die Reihe der Apparategruppen, konzentriert sich insbesondere an Proteinen und wird am Ausgang der Apparatur aufgefangen.
Eine Anlage, die aus übereinander angeordneten Apparategruppen der vorstehend beschriebenen Art besteht, wird von E.Lowe und Mitarbeitern in der Veröffentlichung "A ReverseOsmosis Unit for Food Use", Food Technology Band 22, Seite 915 bis 917 (1968) beschrieben. In dieser Veröffentlichung wird die Anlage für die Behandlung von Eiweiß oder Fruchtsäften vorgeschlagen.
Das Verfahren gemäß der Erfindung kann kontinuierlich oder diskontinuierlich durchgeführt werden. Für die diskontinuierliche Durchführung wird die Menge des zu behandelnden Milchprodukts stetig auf die semipermeable Membran aufgegeben und das konzentrierte Produkt am Ausgang der Apparatur aufgefangen, bis die Charge durchgelaufen ist. Die Erfindung eignet sich ausgezeichnet für die kontinuierliche Durchführung. Der Durchsatz des Verfahrens hängt hierbei im wesentlichen von der Oberfläche der verwendeten Membran ab· Die einzige verbrauchte Energie ist die für die Betätigung der Speisepumpe erforderliche Energie. Bei der kontinuierlichen Durchführung erfordert das Verfahren eine Apparatur, deren Umfang im Verhältnis zu den klassischen Anlagen stark reduziert ist.
10981.3/1Π84
.2Ü36S34
Beispielsweise nimmt die eigentliche Peinfiltrationsanlage gemäß der Erfindung für die Behandlung von 5000 1 Milch/ Stunde etwa 1 m ein.
Es ist vorteilhaft, wenn die jMilch oder das zu behandelnde Milchnebenprodukt sich in turbulenter Strömung befindet oder in Berührung mit den Membranen laminar strömt. Dies ermöglicht eine schnellere Konzentrierung der Proteinbestandteile. In einer statischen Apparatur mit gleichmäßiger Bewegung ist festzustellen daß sich von einem gewissen Konzentrationsgrad ab ein Film, dessen Durchlässigkeit immer geringer wird^ auf der Membran bildet, wodurch die Filtration behindert wird« Eine ausreichende Turbulenz kann durch Rührwerke erzielt werdenβ
Bei der Ausführungsform der Erfindung, bei der mit übereinander oder nebeneinander angeordneten Filtergruppen gearbeitet wirdj, ist jedes einzelne Filtersystem mit zwei-Membranen versehen^ die einander gegenüberliegen und von einem porösen Träger gehalten werdens Die beiden Membranen haben beispielsweise einen Abstand von einigen Millimetern» In diesem Fall wird das Milchnebenprodukt unter Druck (z.B. 5 kg/cm ) in diesen Zwischenraum eingeführt« Als Folge der geringen Größe dieses Zwischenraums bildet sich zwischen den Membranen eine laminare Strömung aus0
. Gemäß der Erfindung wird die Konzentration der Proteine 25· in dem beim Verfahren erhaltenen flüssigen Produkt so eingestellt, daß ein Wert erhalten wird9 der dicht bei der Konzentration liegt8 wie sie bei der Käsesorte vorliegt s die hergestellt werden soll«, Bei einem gegebenen Merabrantyp und bei einer gegebenen Oberfläche der Membran (die durch die vorhandene Apparatur bestimmt ist) erhält man die gewünschte Konzentration an Proteinen., indem man beispielsweise die Durchflußzeit des eingesetzten Milchprodukts variiert» In diesem Fall kann die Durchsatsmenge der Apparatur zur Einstellung der Zusammensetzung des konzen·=- trierten Flüssigprodukts ausgenutzt werden» und zwar durob
10 9 813/1084
2035634
Bestimmung eines Parameters, z.B. des Gehalts an Proteinen, des Y/assergehalts, des Gehalts an Mineralsalzen, des spezifischen Widerstandes oder jeder anderen physikalischen oder chemischen Eigenschaft, die das erhaltene Produkt kennzeichnet und es ermöglicht, die bekannten Regel- und Steuerverfahren anzuwenden.
Das Verfahren gemäß der Erfindung führt zu einem neuen Produkt, nämlich einem flüssigen Ausgangsmaterial in Form eines Konzentrats von Proteinen, dessen Konzentration und Zusammensetzung im wesentlichen dem abgetropften Käse entsprechen. Dieses neue Produkt kann durch Zusatz der entsprechenden Substanzen (Lab, Milchsäurebakterien, Salz usw.) unmittelbar in Käse umgewandelt öder~bei tiefer Temperatur für eine spätere Verarbeitung oder einen Transport zu einem anderen Fabrikationsbetrieb gelagert werden, der sich gegebenenfalls an einem anderen Ort befindet. Dieses neue Ausgangsmaterial, das als einflüssiger Vorkäse bezeichnet werden kann, eignet sich für die Herstellung aller Käsesorten.
Die Erfindung ermöglicht somit die Herstellung von Käsesorten, die das gleiche Gewicht, die gleiche Zusammensetzung und somit von vornherein die besten Aussichten dafür haben, daß ihre.organoleptischen- Eigenschaften konstant sind« Es wird ferner möglich, nach Belieben im Käse den einen oder anderen -Bestandteil zurückzuhaltens
der vom organoleptischen Standpunkt, vom Ernährungastand . ■ punkt oder technologischen Standpunkt;· für interesoant gehalten wia-ä, da die technologische Stufe des Abtropfen laseens praktisch ausgeschaltet' ist«, ' ■
Da dir Abzi^Iicn der Hol rr raagooi^jü*1! ϋΧΐ ',ο:9 "jjUd oa ttitt^clron UUi1. Ich» Ίοηα n;-„ -n^uner^^rCC ο. ua^eo
2Ü3bb34
Farbstoffe usw. in einer genauen Dosis zuzusetzen, die weit unter der Dosis liegt, die normalerweise bei der klassischen Käseherstellung verwendet wird. Ss wird ebenfalls möglich, in wirtschaftlicher Weise natürliche Substanzen, insbesondere Enzyme, die die Gärungen und die späteren Reifungsprozesse steuern und beschleunigen, sowie Nährstoffe zuzusetzen, die vom Ernährungs- oder Geschmacksstandpunkt vorteilhaft j aber in der Milch nicht vorhanden sind.
Das beim Verfahren gemäß der Erfindung erhaltene neue Ausgangsmaterial eignet sich für alle Arten der Käseherstellung, da es in Abhängigkeit vom Typ und von der Aufeinanderfolge der gewählten Membranen möglich ist, nach Belieben die Zusammensetzung und die Konsentration jedes Bestandteils auf die Werte einzustellen,, die denjenigen der Käsesorte entsprechen^ die hergestellt werden soll» Es ist ferner möglich,, die Schaffung neuer Käsesorten oder neuer Milchgetränke ins Auge zu fasseno
Das Verfahren gemäß der Erfindung ermöglicht ferner die Herstellung von flüssigem Yorkäse an Stellen,, die dicht Tbei den Milcherseugungsortea (Bauexhiiof s Stall) liegen and auf diese V/eise eine erhebliche Einsparung an den Kosten zu ergielenj, die üblicherweise durch das Einsam= mein der Milesh verursacht werden„ Dies ist besonders vor-= ' teilhaft in Iäsefoerstellungsgebietens die im Gebirge oder in Bergvorlaad liegen^ no die "Transportkosten hoch sind0 Eine solche Einrichtung ermöglicht außerdem die Behandlung äer Milch iß vollkommen frischem Zustands eine wesentliche To.raiissetstmg für die Qualität der später -hergestellten 3& II&s ©produkt S0
g Bestandteile der MiIoIi in dem Zustand0 sffi siü üblicherweise für die Käseherstellung verwen= mi:G0 nn kGHsaßtriersOa können Iia Rahmen der Erfindung Q gleCüßeß Bestandteile aisoh aas üiebenpFodukten der
Milch wie Buttermilch und Molke konzentriert werden. Durch die Erfindung werden die Maßnahmen, die zur Extraktion der Lactose aus Milch führen, erheblich vereinfacht. Das gleiche gilt für die Herstellung von Konzentraten, die als Viehfutter 'bestimmt sind und aus der bei* der Käseherstellung anfallenden Molke erhalten werden.
Beispiel 1 .
In eine Feinfiltrationszelle, die unter der Bezeichnung "AMICON Modell 401» erhältlich und mit einer Membran "AMICON U M 20 E" (oder X M 50 oder X M 100) einer Oberfläche von 45f36 cm versehen ist, werden 400 ml einer vorher auf 40C gekühlten rohen entrahmten oder thermisch behandelten (2 Minuten bei 70°C) Milch gegeben. Die Filtrationszelle wird unter einen Stickstoffdruck gebracht,
der allmählich auf 5 kg/cm erhöht wird, worauf mit dem Auffangen des Filtrats begonnen wird. Nach einer Zeit, die je nach dem Typ der verwendeten Membran 30 Stunden oder 50 Stunden beträgt, wird der Druck allmählich auf 6 kg/cm erhöht. Nach insgesamt 40 oder 50 Stunden seit der ersten Druckanwendung wird die Filtration abgebrochen. Das aufgefangene Konzentrat bzw. die "Proteinlösung" wird 16 Stunden bei +20C gehalten oder unmittelbar zu Käse verarbeitet. Das Konzentrat hat ein Volumen von etwas weniger als 1/5 der eingesetzten Milch. Es hat etwas · mehr als den fünffachen Gehalt an Stickstoffverbindungen und etwa den 2- bis 2,5-fachen Gehalt an Gesamttrockensubstanz wie die Ausgangsmilch.
Beispiel 2
Ein "Camembert"-Käse wird aus einem gemäß Beispiel 1 hergestellten "Konzentrat1* wie folgt hergestellt:
Zu 75 g des gemäß Beispiel 1 hergestellten Produkts werden nach Erwärmung auf 300C 370 mg CaCl2, die Menge an konzentriertem Rahm, die zur Einstellung eines F/T-Verhältnisses (Fettstoffe in der Trockenmasse) von 45-50$ im endgültigen
109813/1084
203-553A
Käse erforderlich ist, 0,2 g konzentrierte Permente, einige Milligramm Penicilliumsporen, 1 g NaCl und 0,08 ml Lab gegeben. Die Bestandteile werden gut durchgemengt. Die Gerinnung erfolgt in 5 Minuten. Höchstens 10 Minuten nach der Einlabung wird der Käse in einem RaUm9 der eine relative Feuchtigkeit von 95$ hat, geformt. Der Käse wird allmählich auf H0C gekühlt,, 30 bis 60 Minuten nach der Einlabung kann der Käse entformt werden« Die Reifung erfolgt anschließend unter den üblichen Bedingungen«
In analoger Weise wird zur Herstellung von Weichkäse oder jeder anderen Käsesorte gearbeitet„
Beispiel 3
In eine Peinfiltrationszelle, die unter der Bezeichnung "AMIGON Mod,4-01" im Handel erhältlich und mit einer Membran " AMIOON }TJ,;.M 20. Ew einer Oberfläche von 45,36 cm2 versehen ist, werden 400 ml einer vorher auf 20C gekühlten, aus der klassischen Käseherstellung erhaltenen Molke gegeben. Die Filtrationszelle wird unter einen Stickstoffdruck gebrachts, der allmählich auf 4 kg/cm erhöht wirds worauf mit dem Auffangen des Eiltrats begonnen wirdo
Nach 1595 Stunden^ gerechnet γοη der Druckanwendung auf die Eiltrationszelle9 wird die Filtration abgebrochene Das aufgefangene Konzentrat oder die "Proteinlösung09 bat ein Volumen von weniger als 1/5 des IFolumens der eingesetzten Molke0 Das Konzentrat enthält etwa die 6-fache Menge an Stickstoffverbindungen wie die Ausgangs= molk®β Sein Gehalt an Trockensubstanz entspricht etwa dem 2β 5-fachen Gehalt an Trockensubstanz lh der Molke g während der Aschegehalt etwas höher ist ale in der Molke0
6000 ml robe oder thermisch (2 Minuten bei 700C) behan= delte entrahmte Milch werden in den Behälter des Feinfilterapparats gegeben,, der auf dem Markt unter der
109813/1084 -
2U35S34
Bezeichnung "AMICON Modell TC1" erhältlich und mit einer Membran "AMICON U M 20 E" oder "AMICON PM 30" oder einer Membran auf Bais von Polyvinylchlorid oder Polyacrylnitril (hergestellt von der Firma Rhßne-Poulenc) versehen ist. Diese Membran hat eine effektive Oberfläche von 116 cm2. Vor der Einführung in den Behälter ist die Milch auf 20C gekühlt oder auf eine Temperatur zwischen 45 und 500C gebracht worden.
Der die Milch enthaltende Behälter wird unter einen Stickstoffdruck von 3,5 kg/cm2 gebracht. Die Milch läßt man in einer Menge von etwa 2 bis 3 l/Minute (in Berührung mit der Membran) durchlaufen. Das Filtrat wird aufgefangen.
Nach einer Zeit, die,gerechnet von der Druckanwendung auf die Apparatur, zwischen 7 Stunden und 30 Stunden liegen kann (abhängig vom Typ der verwendeten Membran und der für den Versuch gewählten Temperatur), wird das Konzentrat oder die "Proteinlösung" aufgefangen. Das Konzentrat wird dann entweder bei 20C aufbewahrt (bzw. auf 20C gekühlt) und 16 Stunden bei dieser Temperatur gehalten oder auf 300C erwärmt (bzw. gekühlt) und unmittelbar zu Käse verarbeitet. Das Volumen des Konzentrats ist etwas geringer als 1/5 des Volumens der eingesetzten Milch. Der Gehalt an Stickstoffverbindungen beträgt etwas mehr als das 5~fache des Gehalts an Stickstoffverbindungen in der Aus- - gangsmilch. Der Gehalt an Trockensubstanz insgesamt 'beträgt etwa das 2·» bis 3-fache des Gehalts an "Trockensubstanz in der Ausgangsmilch.
Das Konzentrat oder die "Proteinlösung" oder auch der . "flüssige Vorkäse" werden zu Camembertkäse.oder Rebl.ochon-. plöe verarbeitet, indem die erforderlichen Hilfsstoffe (Milehsäurebakterien, Lab usw.) .zugesetzt und. das lonsantrat der Folge von -Behandlungen -unterworfen. wird,, dl® der .hergestellten Käsesorte" entsprachen ^SoB0 dta roh IiR= bringen in e.tno ."Fora mit oder ohne PressGü (des- Presse a . ist im Jallf- ^1I ~zhl ccJ ci-^rila" rc ve r1J j) J0

Claims (1)

  1. 2035634
    Patentansprüche
    1) Verfahren zur Behandlung von Milch und Nebenprodukten der Milch zwecks Umwandlung in Nahrungsmittel vom Käsetyp, dadurch gekennzeichnet, daß man das Produkt auf Basis von Milch oder auf Basis der zu behandelnden Nebenprodukte der Milch unter einem Druck von 1 bis 50 kg/cm mit wenigstens einer semipermeablen Membran in Berührung bringt5 die eine mittlere Porengröße von nicht mehr als 30 rcp hats wobei eine erste Flüssigkeit oder Piltrationsflüssigkeits die von der Membran durchgelassen wurde und abgezogen wird9 und eine zweite Flüssigkeit erhalten wird, die von der Membran nicht durchgelassen wird und eine höhere Konzentration insbesondere an Proteinen als das Ausgangsprodukt hat8 und gegebenenfalls die vorstehend genannten Maßnahmen wiederholt, wobei man von der zweiten Flüssigkeit ausgeht 9 bis ein flüssiges Produkt erhalten wird, das nicht von der Membran durchgelassen wird und eine Kon=· zentration insbesondere an Proteinen hatfl die im wesentlichen der Konzentration des gewünschten Nahrungsmittels vom Käsetyp entspricht0 "
    2) Verfahren naoh Anspruch 1 s dadurch gekennzeichnet;, daß Kuhmilch s Ziegenmilch oder Schafmilch s die gegebenen-= falls hörbar mäßig erhitzt worden ist0 behandelt wird
    3) Verfahren s&eh Anspruch 1 oder 2a dadurch gekennzeichnet daß das zu "behandelnde Milchprodukt mit einer ssmipermeabien Membran unter Druck und unter solchen ngungen in Berührung gebracht wird,, daß das Pro= ©in@r starken Turbulenz unterworfen und/oder eine latainare" Strömung "der Flüssigkeit längs der Membran
    feifsliren naoii Anspruch 1 bis 38 dadurch gekennzeichnets oaß mciü MaiBbraaen aos Celluloseacetat oder aus Kunst= ?%ö2ioüs die diwefo Wechselwirkung von Polyanionen und
    1098 13/1 084
    Polykationen gebildet worden sind, oder auf Basis von Polyvinylchlorid oder Polyacrylnitril verwendet.
    5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß man das zu behandelnde Produkt in poröse Rohre einführt, die als Rohrbündel angeordnet und innen mit semipermeablen Membranen ausgekleidet sind, das Wasser und die in der Milch oder im Nebenprodukt der Milch enthaltenen löslichen Bestandteile (Lactose und Mineralsalze), die von der Membran und ihrer porösen Unterlage durchgelassen werden, auf den Außenwänden der Rohre als Filtrationsflüssigkeit auffängt und die im Innern des Rohrbündels verbliebene und an Proteinen angereicherte Flüssigkeit am Ausgang der Apparatur gewinnt. '
    6) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4S dadurch gekennzeichnet, daß man das zu behandelnde Produkt oben auf eine Reihe von übereinander oder nebeneinander angeordneten Elementen aufgibt, die jeweils aus zwei starren porösen Platten bestehen, die als Auflage für je eine semipermeable Membran dienen und einen bestimmten Abstand zueinander haben, in dem Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Elementen die Filtrationsflüssigkeit abzieht und die Flüssigkeit, die durch die aufeinanderfolgenden Filterelemente läuft und sich hierbei insbesondere an Proteinen anreichert, am Ausgang der Vorrichtung auffängt.
    7) Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die Konzentration der Proteine im flüssigen Produkt (d.h. in der zweiten Flüssigkeit) so regelt^ daß ein Wert erzielt wird, der dicht bei dem Wert liegt, der in der gewünschten Käsesorte vorliegt, indem man die Art der gewählten Membran, die Oberfläche der Membran oder bei einer gegebenen Membran und einer gegebenen Vorrichtung die Parameter des Durchgangs
    109813/1084
    des eingesetzten Milchprodukts durch die Membran entsprechend einstellt.
    Copy 10 9 R13/1 Π 8 A
DE19702035534 1969-07-18 1970-07-17 Verfahren zur Herstellung eines Vorkäses und seine Verwendung zur Herstellung von Käse Expired DE2035534C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR6924555A FR2052121A5 (de) 1969-07-18 1969-07-18

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2035534A1 true DE2035534A1 (de) 1971-03-25
DE2035534B2 DE2035534B2 (de) 1978-08-03
DE2035534C3 DE2035534C3 (de) 1982-09-09

Family

ID=9037675

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702065974 Expired DE2065974C3 (de) 1969-07-18 1970-07-17 Käse, hergestellt aus einem flüssigen proteinangereicherten Ausgangsmaterial
DE19702035534 Expired DE2035534C3 (de) 1969-07-18 1970-07-17 Verfahren zur Herstellung eines Vorkäses und seine Verwendung zur Herstellung von Käse

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702065974 Expired DE2065974C3 (de) 1969-07-18 1970-07-17 Käse, hergestellt aus einem flüssigen proteinangereicherten Ausgangsmaterial

Country Status (13)

Country Link
BE (1) BE753000A (de)
CA (1) CA990219A (de)
CH (1) CH523662A (de)
DE (2) DE2065974C3 (de)
DK (1) DK129556B (de)
ES (1) ES381800A1 (de)
FI (1) FI53909C (de)
FR (1) FR2052121A5 (de)
GB (1) GB1286403A (de)
IT (1) IT1032005B (de)
NL (1) NL152438B (de)
NO (1) NO131630C (de)
SE (1) SE367304B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2323107A1 (de) * 1972-05-10 1973-11-22 Unilever Nv Verfahren zur herstellung von veredelten milchprodukten
DE2343333A1 (de) * 1972-09-01 1974-03-14 Unilever Nv Verfahren zur herstellung eines milchproduktes und nach dem verfahren hergestelltes milchprodukt
DE2065974A1 (de) * 1969-07-18 1977-07-07 Agronomique Inst Nat Rech Kaese, hergestellt aus einem fluessigen proteinangereicherten ausgangsprodukt
GR1001353B (el) * 1992-07-27 1993-10-29 Georgios Sakellaropoulos Συσκευή συμπύκνωσης, απομάκρυνσης και αξιοποίησης πρωτεϊνών από τυροκομικά απόβλητα.

Families Citing this family (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2211737B2 (de) * 1972-03-10 1976-03-18 Molkerei Josef Anton Meggle Milchindustrie, 8094 Reitmehring Verfahren zur herstellung eines milcheiweisskonzentrates
GB1384646A (en) * 1972-05-10 1975-02-19 Ici Ltd Process for the preparation of prostaglandin intermediates
US3963836A (en) 1972-05-10 1976-06-15 Lever Brothers Company Preparation of yogurt and quark
AR208281A1 (es) * 1973-02-28 1976-12-20 Agronomique Inst Nat Rech Procedimiento para la obtencion de quesos por tratamiento de la leche
CH584514A5 (de) * 1973-04-16 1977-02-15 Claudel Sa
NL190690C (nl) * 1978-08-14 1994-07-01 Stichting Bedrijven Van Het Werkwijze voor het bereiden van halfharde kaas, uitgaande van een door ultrafiltratie verkregen concentraat van ondermelk, alsmede dit concentraat.
FR2452879A1 (fr) * 1979-04-06 1980-10-31 Bel Fromageries Procede de preparation de produits laitiers pour fromages a texture amelioree, obtenus par ultrafiltration, et nouveaux produits ainsi obtenus
BG29737A1 (en) * 1979-09-13 1981-02-16 Dimitrov Method for continuous turning into cheese of milk by the production of white brined cheese and other soft cheeses
FR2560494B1 (fr) * 1984-03-02 1987-04-30 Normandie Laitiere Dispositif de moulage pour la fabrication des fromages du type pate pressee demi-ferme a partir d'un prefromage liquide
US4603109A (en) * 1984-06-01 1986-07-29 Norton Company Method and apparatus for contacting reactants in chemical and biological reactions
NZ228690A (en) * 1988-04-13 1991-10-25 Snow Brand Milk Products Co Ltd Continuous production of cheese curds from ultrafiltrated milk
FR2638063B1 (fr) * 1988-10-24 1992-01-03 Union Laitieren Normande Nouveaux produits alimentaires, a base de retentat d'ultrafiltration de lait et leur procede de preparation
FR2711894A1 (fr) * 1993-11-03 1995-05-12 Celia Sa Procédé d'élaboration de produits laitiers.
ES2133120B1 (es) * 1997-10-24 2000-04-01 Consejo Superior Investigacion Procedimiento para la elaboracion de quesos frescos con contenido en grasa reducido, a partir de leche concentrada por ultrafiltracion.
FR3097408B1 (fr) * 2019-06-24 2022-06-17 Inst Nat De La Rech Agronomique Inra Poudre fromageable, procédés pour la fabrication de cette poudre fromageable et d’une denrée alimentaire fromagère à partir de cette dernière
DE102019120026A1 (de) * 2019-07-24 2021-01-28 Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG Verfahren zum Herstellen von Milchprodukten und mit solchen Verfahren hergestellte Milchprodukte
IL301397A (en) 2020-09-18 2023-05-01 Standing Ovation Method for producing cheese substitutes
EP4470384A1 (de) * 2023-06-01 2024-12-04 DMK Deutsches Milchkontor GmbH Festes milchprodukt

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301704B (de) 1966-03-02 1969-08-21 Goebelt Johannes Verfahren zur Herstellung von Frischkaese erhoehter Haltbarkeit in kontinuierlichem Betrieb

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR998344A (fr) * 1949-10-29 1952-01-17 Ch Gervais Aliment complet riche en calcium assimilable
GB1202723A (en) * 1967-03-20 1970-08-19 Nat Res Dev Process for the continuous production of curd
FR2052121A5 (de) * 1969-07-18 1971-04-09 Agronomique Inst Nat Rech

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301704B (de) 1966-03-02 1969-08-21 Goebelt Johannes Verfahren zur Herstellung von Frischkaese erhoehter Haltbarkeit in kontinuierlichem Betrieb

Non-Patent Citations (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Bericht für das Seminar des Internationalen Milchwirtschafts-Verbandes über Mechanisierung u. Automatisierung in der Milchwirtschaft, Moskau (UdSSR), 10-12, Sept. 1968
Broschüre, Diaflo, Ultrafiltration Membrans, Product Bulletin 210, Mai 1968, S. 1-8
Chemical Engineering Process, Bd. 64, 1968, S. 31-43
Chemical Engineering Progress, Bd. 34, Nr. 12, Seiten 31 bis 43, Dez. 1968 *
Dairy Science Abstract (DSA), Bd. 32, Nr. 9, 1970, S. 593
Entscheidung des 32. Senates abgedruckt in BPatGE, Bd. 16, S. 200-208
La Technique Laitiere, 309, 310, 1960, Seiten 33 ff. *
Michaels, A.S.: Ultrafiltration, Amicon Corp., März 1968 *
Milchwissenschaft, 1969, S. 586-589
Perry, Edmund S.: Progress in Separation and Purification, Bd. 1, 1968, S. 297-334
Seminar-Publikation Lancelot in La Technique Laitiere, S. 33 ff
Teilnehmerverzeichnis des IMV BPat'GE, Bd. 16, S. 96-99

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2065974A1 (de) * 1969-07-18 1977-07-07 Agronomique Inst Nat Rech Kaese, hergestellt aus einem fluessigen proteinangereicherten ausgangsprodukt
DE2323107A1 (de) * 1972-05-10 1973-11-22 Unilever Nv Verfahren zur herstellung von veredelten milchprodukten
DE2343333A1 (de) * 1972-09-01 1974-03-14 Unilever Nv Verfahren zur herstellung eines milchproduktes und nach dem verfahren hergestelltes milchprodukt
GR1001353B (el) * 1992-07-27 1993-10-29 Georgios Sakellaropoulos Συσκευή συμπύκνωσης, απομάκρυνσης και αξιοποίησης πρωτεϊνών από τυροκομικά απόβλητα.

Also Published As

Publication number Publication date
FI53909C (fi) 1978-09-11
DE2065974B2 (de) 1980-11-06
DE2065974C3 (de) 1986-08-21
IT1032005B (it) 1979-05-30
FR2052121A5 (de) 1971-04-09
ES381800A1 (es) 1972-12-01
DE2035534C3 (de) 1982-09-09
NL152438B (nl) 1977-03-15
SE367304B (de) 1974-05-27
NO131630C (de) 1975-07-02
NL7010656A (de) 1971-01-20
DE2065974A1 (de) 1977-07-07
GB1286403A (en) 1972-08-23
CA990219A (en) 1976-06-01
CH523662A (fr) 1972-06-15
BE753000A (fr) 1970-12-16
NO131630B (de) 1975-03-24
DE2035534B2 (de) 1978-08-03
FI53909B (fi) 1978-05-31
DK129556C (de) 1975-04-14
DK129556B (da) 1974-10-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2035534A1 (de) Verfahren zur Behandlung von Milch und Milchnebenprodukten
DE2659677C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Käse aus ultrafiltrierter Milch
US4205090A (en) Preparation of cheese using ultrafiltration
DE69625477T2 (de) Verfahren zur mikrofiltration von milch,molke,kolostrum oder kolostrum-molke
DE3224364C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Käsebase
DE2424031C3 (de) Verfahren zur Herstellung proteinhaltiger Nahrungsmittel, insbesondere von Käse
DE2746536A1 (de) Verfahren zur herstellung eines kaeseausgangsmaterials auf milchbasis sowie von kaese
DE2417926A1 (de) Verfahren zur herstellung von kaese und einrichtung zur ausuebung des verfahrens
DD142497A5 (de) Verfahren fuer die herstellung von kaese und kaeseaehnlichen produkten
DE2344383C3 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von Käsebruch und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE69001172T2 (de) Durch Retentatsverdampfung hergestellter fettarmer Käse.
DE69902519T2 (de) Produkte, insbesondere milchprodukte, enthaltend ausgewählte fraktionen von fettzellen, herstellungsverfahren und anwendungen
DE2644325A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von kaese
DE2932767C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines halbharten Käses
DE2323107C2 (de) Quark
DE2343333C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines zur Koagulation geeigneten Milchproduktes
CH638954A5 (de) Verfahren zum herstellen einer kalorienarmen margarine des wasser-in-oel typs.
DE69216777T3 (de) Verfahren zur Behandlung von Milch, die ihre Eignung zur Käseherstellung konserviert
DE2300476C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Vorkäses durch Ultrafiltration von Milch oder Buttermilch
DE2652558A1 (de) Verfahren zur herstellung von aromatischer gesaeuerter butter
DE69821752T2 (de) Verfahren zur herstellung von halbhartkäse
DE2409354C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Vorkäses und seine Verwendung zur Herstellung von Käse
DE69220947T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von käse
DE1692319A1 (de) Verfahren zur Steigerung der Ergiebigkeit bei der Herstellung von Kaese
DE69122650T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Schweizer Käse

Legal Events

Date Code Title Description
AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2300476

Format of ref document f/p: P

Ref country code: DE

Ref document number: 2409354

Format of ref document f/p: P

C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8310 Action for declaration of annulment
AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2409354

Format of ref document f/p: P

8313 Request for invalidation rejected/withdrawn
AH Division in

Ref country code: DE

Ref document number: 2065974

Format of ref document f/p: P

AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2300476

Format of ref document f/p: P