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DE2034202A1 - Mittel zum Entfärben von menschlichen Haaren in der Warme - Google Patents

Mittel zum Entfärben von menschlichen Haaren in der Warme

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Publication number
DE2034202A1
DE2034202A1 DE19702034202 DE2034202A DE2034202A1 DE 2034202 A1 DE2034202 A1 DE 2034202A1 DE 19702034202 DE19702034202 DE 19702034202 DE 2034202 A DE2034202 A DE 2034202A DE 2034202 A1 DE2034202 A1 DE 2034202A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair
agent
methylolated
compound
carbon atoms
Prior art date
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Granted
Application number
DE19702034202
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English (en)
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DE2034202B2 (de
DE2034202C3 (de
Inventor
Kalopissis Gregoire Beauheu Henri Philippe Paris Abegg Jean Louis Le Perreux Ghilardi. Giuhana, (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOreal SA
Original Assignee
LOreal SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LOreal SA filed Critical LOreal SA
Publication of DE2034202A1 publication Critical patent/DE2034202A1/de
Publication of DE2034202B2 publication Critical patent/DE2034202B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2034202C3 publication Critical patent/DE2034202C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/10Preparations for permanently dyeing the hair

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Description

München, den >g JfJIf «TO.'
M/11225
L1OREAL
14, rue Royale, Paris 8e (Frankreich.)
Mittel zum Entfärben iron menschlichen Haaren in der Wärme
Die Erfindung betrifft ein Mittel, mit dem in der Wärme menschliche Haare entfärbt -werden können.
Bekanntlich verwendet man für die Entfärbung von Haaren bereits Oxydationsmittel, die zum Beispiel in form von Cremes oder Gelees vorliegen, auf der Grundlage von öxydationsvsrbindungen, wie Perealsen, Peroxyden oder Wasserstoffperoxyd, wobei diese Mittel auf die zsu entfärbenden Haare während einer ausreichenden Zeitspanne,, die im allgemeinen einige Minuten beträgt, angewendet werden.
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_ 2 —
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser Art Zusammensetzungen, gemäß der man ein sofortiges Ansteigen der Temperatur des Mittels erreicht, das die entfärbende Wirkung beschleunigt.
Weiterhin werden mit.den erfindungsgemäßen Mitteln die Haare, die bekanntlich durch die Wirkung der Oxydationsmittel stark abgebaut worden sind, verstärkt»
Außerdem weisen einige der erfindungsgemäßen Mittel die Be-Sonderheit auf, eine bestimmte Menge Schwefel in statu naseendi freizugeben, wodurch sie außerdem eine vorteilhafte antiseborrhöisehe Wirkung ausüben*
Mit anderer?. Worten kann mit den erfindungsgemäßen Mitteln gleichzeitig die entfärbend© Wirkung beschleunigt, die Haare, die durch die Wirkung des Oxydationsmittels oder durch irgendeine vorangegangene Behandlung abgebaut worden sind, können wiederhergestellt oder verstärkt und in bestimmten Fällen kann das fettige Aussehen der Haar bekämpft werden»
Die Srfiadung betrifft ein neues Mittel zum Entfärben von menschlichen Keratinfaserns■insbesondere von Haarens das dadurch gekennzeichnet ist, daß es außer den in dieser Art Zusammensetzungen üblichen Oxydationsmitteln mindestens eine Verbindung, die am Stickstoff mit einer Gruppe -C-U-
"ti I
Ef-methyloliert ist, oder ein. Derivat- dieser Verbindung enthält, die dem Mittel kurz vor der Anwendung sugesetst wird»
Erfindungsgemäß kann matt auia Beispiel die I-methylolierte Verbindung oder eines iroa ös^en. Xterivetea unter "denjenigen.
Ölt© ORIGINAL
9887/2042
der folgenden allgemeinen Formel auswählen :
R-H-C-I-GH0-R, 4 , „ t .2 3
in der R1 und Rp, die gleich oder verschieden sein können, Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, einen Hydroxymethyl- oder Alkoxymethylrest, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten, R, eine g
Gruppe - O - R,- oder - N^^, darstellt, worin R,- Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet und r und r', die gleich oder verschieden sein können, einen niederen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellen oder untereinander zur Bildung eines Cyc-T's, der weitere Heteroatome enthalten kann, verbunden sein könnens R. Wasserstoff, eiaen Alkylrest mit 1. bis 5 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe - OH9 - E7, ir der R~ die oben angegebene Bedeutung hat, bedeutet, R1- und R? miteinander zux- Bildung eines Cyclus verbunden sein können und in diesem Pail einea zweiwertigen Rest - OHp-CHp - darstellen,, dessen zwei Kohlenst off atome durch Hydroxyl- oder Alky!gruppen substituiert sein können. ((
Ton den N-methylolierten Verbindungen und ihren Derivaten gemäß der obigen Formel werden insbesondere genannt s
- Monomethylolthioharnstoff der Formel s
HOCH0 - NH - C - NH0
S-'
bad original
0098 87/20 42
CHg - N
CHgOH
CS
CHg - NH
- Dimethyloläthylenthioiiarnstoff der Formel :
CH2 - N
CH2 - N
CHgOH
CS
CHgOH
- Metiioxymetiiyltiiioiiarnstoff der Formel :
NH0 - C - NH - CH0-O-CHx ά it CO
- DimetJiyloltJiioiiarnstoff der Formel :
HOCH0 - NH - C - NH - CH0OH S
- Moriomethylolathylenthioharnstoff der Pormel
- Dimorpiaolinomethylthioharnstoff der Formel :
N-CHg-NH-C-NH-CHg-N
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• ■■ - 5■ - ■■;■ ■
- Monomorpholinomethylthioharnstoff der Formel : / \ - CH0 - KH - C - UH0
S
- Dimorpholinomethyläthylenthioharnstoff der Formel
CH2 - N
- H
l2 Λ
CS
'CH2-N
Diese li-methylolierten Verbindungen, können leicht nach bekannten Verfahren durch Umsetzung von Formaldehyd mit den Thioamiden der entsprechenden Formel hergestellt werden.
Zu den erfindungsgemäß verwendbaren Derivaten dieser N-methylolierten Verbindungen gehören die Verbindungen, die | durch Ätherbildung der MethyIoIfunktion hergestellt werden, ; oder die Verbindungen, die durch eine Mannich-Reaktion, das heißt durch gemeinsame Einwirkung von Formaldehyd und , einem sekundären imin auf ein Thioamid, hergestellt werden. \
Die herkömmlichen Oxydationsverbindungen, die in den erfindungsgemäßen Mitteln verwendbar sind, können zum Beispiel Wasserstoffperoxyd allein oder im Gemisch mit Persalzen oder Eeroxyden, wie Harnstoffperoxyd, Natrium- oder Kaliumpercarbonat, Natrium- oder Kaliumpersulfate, sein.
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3Die Menge der im Zeitpunkt der Verwendung in das Mittel erfindungsgemäß eingebrachten N-methylolierten Verbindung ist selbstverständlich vom Gehalt des Mittels an. Oxydationsmitteln, jedoch auch von der gewünschten. Wirkung abhängig. Im allgemeinen ist die Menge der N -me thy loli er ten Verbindungen geringer als die stöehiometrische Menge in Bezug auf die Oxydationsmittel, dies ist jedoch nicht zwingend, insbesondere wenn, man das Mittel sehr schnell nach Herstellung des Gemisches anwendet.
Beispielsweise kann die Menge der N-methylqlierten Derivate 0,5 bis 1,4 in Bezug auf die stöchioinetrisehe Menge betragen.
In einer besonderen Ausführungsfdrm enthalten die erfindungsgemäßen Mittel weiterhin Farbstoffe, die eine Muancierung oder eine Färbung der Haare zur gleichen Zeit mit der Entfärbung ermöglichen, wie dies unter dem Ausdruck entfärbende Färbung oder nuancierende Aufhellung bekannt ist.
Von den Farbstoffen, die in den erfindungsgemäSen Mitteln v verwendbar sind, werden dispergierte, komplexe oder lösliche Azofarbstoffe oder Nitrofarbstoffe, wie zum Beispiel Nitroparaphenylendiamin, genannt (für jeden Farbstoff ist in Klammern eine Bezugnahme auf den Color Index, 2. Ausgabe 1956, Band 4 oder auf die Ergänzung von 1963 angegeben).
Die dispergieren Azofarbstoffe können Farbstoffe .sein, die unter den folgenden Bezeichnungen verkauft werden : "CIBACETE·1 (Ergänzung Seite 785-786) der Firma CIBA, »ACETOQUIMÜNE·» (Band 3, Seite 4103) der Firma FSAiJCOLOR, »CELLITON« (Band 4, Seite 4181-4183) der Firma BASF, 11ARTISIL" (Band 4, Seite 4136-4137) der Firma SAHEOZ. Man kann ebenfalls reaktionsfähige Azofarbstoffe,-wie
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Farbstoffe, die unter den folgenden Bezeichnungen verkauft werden, verwenden :
11CIBACRON" (Ergänzung Seite 786) der Firma CIBA, "REACTONE" (Ergänzung Seite 786) der Firma GEIGY, "EEHAZOL" (Band 4, Seite 4416) der Firma HOECHST.
Von den Metallkomplex-Azofarbstoffen, die in den erfindungsgemäßen. Mitteln verwendbar sind, werden beispielsweise genannt: "CIBALAN" (Ergänzung Seite 786-787) und "NEOLAK" (Ergänzung Seite 967-968) der Firma CIBA, . ■ ■ ' ■
"IRGALAN" (Ergänzung Seite 914) der Firma GEIGY, "VIALON-FAST" (Ergänzung Seite 1108) und "PALATINE-FAST" (Ergänzung Seite 992) der Firma BASF, ·
"INUDERME" (Ergänzung Seite 912-913) der Firma FRANCOLOR und "LANAZYN" (Ergänzung Seite 930) der Firma SAlTDOZ.
Durch, die erfindungsgemäße Einführung der N-methylolierten Verbindungen oder deren Derivate in die Entfärbungsmittel wird ein beträchtlicher Anstieg der Temperatur bewirkt, der die entfärbende Wirkung beschleunigt, in bestimmten Fällen eine Freisetzung von Schwefel in statu nascendi hervorgerufen, der eine antiseborrhöisehe Wirkung aufweist und durch Polyadditions- oder Polykondensationserscheinungen eine Verstärkung der Keratinfaser erreicht, wie schon früher von der Anmelderin beschrieben worden ist.
Der pH-Wert der erfindungsgemäßen Mittel wird je nach dem in Bezug auf die Entfärbung gewünschten Ergebnis ausgewählt. In der Praxis weist er den für herkömmliche Entfärbungsmittel üblichen Viert auf.
Es ist in diesem Zusammenhang bekannt, daß bei schwachen Entfärbungsmitteln, das heißt bei Entfärbungsmitteln, die das Haar nur etwas aufhellen sollen, der pH-Wert, insbesondere
■■■-'-:■«.?'■,
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der pH-Wert dieser Mittel am Ende der Entfärbung, einen sauren Wert aufweist. In diesem Pail rufen die methylolierten Derivate, die in das Mittel erfindungsgemäß eingeführt werden, Polykondensation- und Polyaddi ti ons ums et zungen hervor, die ein Verstärken der Keratinfaser bewirken.
Es ist" jedoch bekannt, daß die Entfärbungsmittel von mittlerer oder großer Stärke, das heißt Entfärbungsmittel, die eine große Verringerung der Färbung der Haare bewirken, einen Anfangs- und End-pH-Wert aufweisen, der basisch ist.
In diesem Fall bleiben die methyolcüerten Derivate, die in das Mittel erfindungsgemäß eingeführt werden, ständig in basischem Milieu und können aus diesem Grunde Polykondensation- oder Polyadditionsumsetzungen nicht bewirken.
Um diese Polyadditions- oder Polykondensationsumsetzungen der methylolierten Derivate, die in di'e Mittel mit einem pH-Wert größer als 7 eingebracht werden, zu bewirken, ist es ausreichend, am Ende der Entfärbung mit einer sauren lösung, zum Beispiel mit einer Milchsäurelösung mit,zum Beispiel einem pH-Wert von 4> zu spülen. Es treten somit die Umsetzungen der 'methylolierten Derivate ein, wodurch die Qualität der Haare verbessert wird und die Keratinfasern gemäß einer Erscheinung, die schon von der Anmelderin beschrieben worden ist, wiederhergestellt werden.
Als saure Spüllösung kann man zum Beispiel ebenfalls Lösungen von Essigsäure oder Ameisensäure verwenden.
Die erfindungsgemäßen Mittel enthalten Oxydationsmittelmengen, die denjenigen der herkömmlichen Entfärbungsmittel entsprechen.
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Beispielsweise können die erfindungsgemäßen Mittel 50 bis 75 for vorzugsweise 50 bis 66 $', 6 $-iges Wasserstoffperoxyd und 30 bis 80 $ Persalze enthalten.
Die erfindungsgemäßen Mittel können in verschiedenen Formen vorliegen, zum Beispiel als Lotionen oder vorzugsweise als Cremes oder Gelees, die sich leichter anwenden lassen, da sie aufgrund ihrer größeren Viskosität nicht zerfließen und an der Stelle bleiben, an der ihre Wirkung erforderlich ist.
Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Behälterkonditionierung in zwei getrennten Unterabteilungen, die einerseits das methyblierte Derivat und andererseits die Oxydationsmittel enthalten, welche Komponenten im Zeitpunkt der Verwendung zu vermischen sind.
Die Erfindung betrifft schließlieh ein Verfahren zum Ent-
färben von menschlichen Keratinfasern, insbesondere von Haaren. Es besteht darin, daß man in ein Mittel, das in herkömmlicher Weise zum Entfärben von Haaren verwendete Oxydationsmittel enthält, mindestens eine Verbindung, die am Stickstoff mit einer Gruppe -C-H- N-methyloliert ist,
oder ein Derivat einer solchen Verbindung einführt, ,die Keratinfasern mit besagtem Mittel imprägniert, dieses während 15 bis 30 Minuten einwirken läßt und dieFasern wäscht.
Gemäß einer Abänderung, in der man die Haare einer mittleren oder starken Entfärbung unterwirft, gegebenenfalls mit Ifuancierung oder gleichzeitiger Färbung, spult man die Haare anschließend mit einer sauren Substanz, um die Fasern durch Polyaddition oder Polykondensation der methylolierten Verbindungen wiederherzustellen.
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- ίο -
Erfindungsgemäß kann man ein beträchtliches Ansteigen der Temperatur erzielen, das von der verwendeten Menge des Mittels und dem Gehalt an methylolierten Verbindungen und an Oxydationsmittel dieser Mittel abhängig ist. Die Temperatur kann leicht 30° bis 6O0C oder falls gewünscht sogar mehr erreichen.
Die Erfindung wird durch die folgenden nicht beschränkenden Beispiele für die Durchführung des Verfahrens zum Entfärben der Haare gemäß der Erfindung erläutert.
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Beispiel 1
Man stellt ein schwaches Entfärbungsmittel her, indem man im Zeitpunkt der Anwendung 3*8 g Dimethyolothioharnstoff zu 100 g Wasserstoffperoxyd mit 10 Volumen. (3 %-iges H2O2) zusetzt. Der pH-Wert des Mittels beträgt 3,5. Dieses Gemisch wird sodann auf hellbraune Haare aufgetragen und man läßt das Mittel ungefähr 15 Minuten lang einwirken. Nach-5 bis 7 Minuten erreicht die Temperatur 50° bis 520C. Die Haare werden anschließend gespült, worauf man eine herkömmliche Wasserwellung durchführt.
Es wird ein deutliches Aufhellen der Haare um 1 bis 1 1/2 Töne festgestellt. -
Die Haare sind nervig und glänzend.
Beispiel 2
Man arbeitet unter den gleichen Bedingungen wie im Beispiel 1, ersetzt jedoch den Dimethylolthioharnstoff durch 2,7 g Monomethylolthioharnstoff. Der pH-Wert des Mittels beträgt in diesem Fall 3,8.
Nach Anwendung dieses Mittels auf die Haare und Behandlung wie im vorangegangenen Beispiel erhält man ein Aufhellen um 1 bis 1 1/2 Töne. Die Haare sind ebenfalls nervig und glänzen und die Wasserwelle hält sehr gut.
Beispiel 3
Man stellt ein schwaches Entfärbungsmittel her, indem man im Zeitpunkt der Anwendung 3,5 g Dirnethyloläthylenthioharn-
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stoff zu 100 g Wasserstoffperoxyd mit 20 Volumen (6 $-iges H2Op) zusetzt. Der pH-Wert der Lösung beträgt 3.
Man v/endet sodann das Gemisch, auf hellbraune Haare an. Die Temperatur steigt nach 5 bis 7 Minuten auf 50° bis 520O
an. Man läßt das Mittel 15 Minuten lang einwirken.
Unter den üblichen Bedingungen wird eine Wasserwellung hergestellt. Man erhält eine Aufhellung der Haare um 1 bis
1 i/2 Töne. Die Wasserwelle hält außerdem sehr gut und
die Haare sind nervig.
Beispiel 4
Um eine nuancierende Entfärbung und eine Verstärkung von
hellbraunen Haaren zu erhalten, stellt man erfindungsgemäß ein Mittel her, indem man im Zeitpunkt der Anwendung 2,7 g Monomethylolthioharnstoff und 0,1 g Nitro-p-phenylendiamin zu 100 g Wasserstoffperoxyd mit 10 Volumen (3 $-iges HpOp) zusetzt. Der pH-Wert der Lösung beträgt 3,8.
kan trägt dieses Gemisch auf die Haare auf und die Temperatur steigt nach 5 Minuten auf 5O0C an. Nach einer Einwirkungszeit von 15 Minuten führt man unter den üblichen Bedingungen eine Wasserwellung durch.
Die Wasserwelle hält sehr gut, die Haare weisen, eine Aufhellung um 1 bis 1 1/2 Töne mit sehr deutlichen kupfergoldenen Reflexen auf. Außerdem sind sie nervig und glänzend.
Beispiel 5
Zur Herstellung eines Mittels zur nuancierenden Aufhellung von hellbraunen Haaren stellt man die beiden folgenden
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Gemische her :
A) Vinylpyrrolidon/Vinylacetat-Copolymerisat E-735, von der Firma General Anilin in den Handel gebracht
absoluter Äthylalkohol Wasserstoffperoxyd mit 30 Volumen mit Wasser aufgefüllt auf
B) kristallisiertes Violett P.M.C. (Crist al Vi öle ti CI. Basic Violet 3)
Dimethyloläthylenthioharnstoff
Im Zeitpunkt der Anwendung setzt man 100 g des Gemisches A zu 6,5 g des Gemisches B zu. Der pH-Wert des erhaltenen Mittels beträgt 3,6.
2 g
40 g
33 g
100 g
0, 02 g
100 g
Das erhaltene Mittel wird sodann auf die Haare aufgetragen. Die Temperatur steigt nach 10 Minuten auf 50°0 an und man läßt das Mittel insgesamt 20 Minuten lang einwirken.
Anschließend wird unter den üblichen Bedingungen eine Wasserwellung durchgeführt.
Man stellt ein deutliches Aufhellen von 1 bis 1 1/2 Tönen. mit perlmutterfarbenen Reflexen fest. Die Haare sind nervig und beim Angreifen seidig.
Beispiel 6
Um eine mittlere Entfärbung mit braunen Haaren durchzuführen, setzt man im Zeitpunkt der Anwendung 1,6 g Dimethyloläthylenthioharnstoff dem folgenden Gemisch zu :
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-H-
Ammoniaköl , ' - 33 g
H2O2 mit 20 Volumen (6 ^-iges H2O2) ' 67 g
Das Ammoniaköl entspricht der folgenden Zusammensetzung:
mit 4 Mol Äthylenoxyd oxyäthylenierter Nonylphenol (Remcopal 334 - GEELAND) 30 g mit 9 Mol Äthylenoxyd oxyäthylenierter Honylphenol (Remcopal 349 - GERLAED) 20 g
Butylglykol (NAPHTAOHIMIE) . 15 g
Ammoniak zu 21° Be 20 ecm
mit Wasser aufgefüllt auf 100 g
Der pH-Wert des erhaltenen Gemisches beträgt 10,1. Dieses Mittel wird auf die Haare aufgetragen. Die Temperatur steigt nach 5 Minuten auf 5O0G an und man läßt das Mittel während 20 Minuten einwirken. Man wäscht mit Wasser und spült die Haare anschließend mit einer wässrigen Milchsäurelösung (pH-Wert 4).
Wach dem Trocknen der Wasserwelle stellt man fest, daß die Haare einen dunkelblonden Farbton mit goldenen Reflexen aufweisen. Die Haare sind außerdem weich beim Angreifen und nervig.
Beispiel 7
Um eine starke Entfärbung mit braunen Haaren durchzuführen, setzt man im Zeitpunkt der Anwendung 0,6 g Dimethylolthioharnstoff einer Lösung der folgenden Zusammensetzung zu :
Kaliumpersulfat 10 g
Di ammoni umpho s ph at 5g.
wasserfreies Natriummetasilikat 5 g
Wasserstoffperoxyd mit 20 Volumen 100 ml
Der pH-Wert des erhaltenen Mittels beträgt 10,2.
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Das IvIittel wird auf die Haare aufgetragen und die Temperatur steigt auf 33 bis 35°0 an. Man läßt das Mittel während einer Zeitspanne von 45 bis 60 Minuten einwirken. 3odann wäscht man die Haare und spült sie mit einer wässrigen Milchsäurelösung (pH-Wert 4) und trocknet sie.
Die Haare haben einen goldenen hellblonden Farbton. Sie sind nervig und lassen sich angenehm anfassen.
Die gleiche Wirkung kann erzielt werden, wenn man 0,6g Dimethylolthioharnstoff durch 0,5 g Monomethy1οlthioharnstoff oder 0,7 g Dimethyloläthylenthioharnstoff ersetzt.
Beispiel 8
Um eine starke nuancierende Entfärbung und eine Verstärkung von braunen Haaren durchzuführen, setzt man. im Zeitpunkt der Anwendung 0,7 g Dimethyloläthylenthioharnstoff einer lösung der folgenden Zusammensetzung zu :
Kaliumpersulfat
Diammoniumphοsphat
wasserfreies iiatriummetasilikat
Acetochinon-Violett 5 R Z (F.M. C) 01. dispersed Violet 3/
10 g g
5 g g
4 ,94
0 ,06
100 ml
Wasserstoffperüxyd mit 20 Volumen
Der pH-Wert des erhaltenen Mittels beträgt 10,2.
Das Mittel wird auf die Haare aufgetragen und die Temperatur steigt schnell auf 33 "bis .350C an. 1-ian läßt während 45 bis 60 Liinuten einwirken, wäscht die Haare sodann mit -Wasser und spult sie Hat einer wässrigen MiIchsäurelösung (pH-Wert 4).
iiach dem Trocknen stellt man fest, daß die Haare eine etwas
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perlmutterfarbene, goldene hellblonde Färbung aufweisen. Der allgemeine Zustand der Haare ist ausgezeichnet. Sie sind nervig und glänzender.
Die gleiche Wirkung kann erzielt werden, wenn man im vorhergehenden Beispiel 0,7 g Dimethyloläthylenthioharnstoff durch 0,5 g Monomethylolthioharnstoff oder durch 0,6 g Dimethylolthioharnstoff ersetzt.
Beispiel 9
Um eine starke Entfärbung und eine Verstärkung von braunen Haaren zu erhalten, setzt man 0,2g Dimethyloläthylenthioharnstoff einer lösung zu, die man durch Lösung von 14 g Pulver der folgenden Zusammensetzung :
Natriumpercarbonat 50 g
Diammoniumphosphat 36 g
wasserfreies üatriummetasilikat 14 g
in 100 ml Wasserstoffperoxyd mit 20 Volumen erhält. Die erhaltene Lösung weist einen pH-Wert von 9>6 auf.
Das Mittel wird auf die Haare aufgetragen, die Temperatur steigt auf 33 bis 35°C an und man läßt während 45 bis Hinuten einwirken. Anschließend wäscht man die Haare mit Wasser, spült sie mit einer wässrigen MiIchsäurelösung (pH-Wert 4) und trocknet sie unter der Haube«,
Die Haare weisen eine goldene hellblonde Färbung auf., Sie sind nervig und seidig beim Berühren.
Bin solches Ergebnis konnte nicht erhalten werden ohne die Gegenwart der wirksamen methylolierten Verbindung im Mittel»
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■- 17 - ·
Beispiel 10
Man stellt ein schwaches Entfärbungsmittel her, indem man im Zeitpunkt der Anwendung 0,8 g Methpxymethylthioharnstoff zu iOO g Wasserstoffperoxyd mit 20 Volumen (6 $-iges HpO2) zusetztj der pH-Wert des Mittels beträgt 4,0.
Das Gemisch wird sodann auf dunkelblonde Haare aufgetragen und 20 Minuten einwirken gelassen. Nach 3 bis 6 Minuten erreicht die Temperatur 50 bis 520C. Man spült die Haare und führt anschließend eine herkömmliche Wasserwellung durch.
Man stellt ein deutliches Aufhellen der Haare um 1 bis 1 i/2 Töne fest. Die Haare sind nervig und glänzend.
Beispiel 11
Man arbeitet unter den gleichen Bedingungen wie im Beispiel 10, ersetzt jedoch den Methoxymethylthioharnstoff durch 1,1 g Dimorpholinomethyläthylenthioharnstoff. der pH-Wert dieses Mittels beträgt in diesem Fall 5,8.
Nach Anwendung des Mittels auf die Haare und Behandlung wie im vorangegangenen Beispiel erhält man ein Aufhellen um 1 bis 1 i/2 Töne. Die Haare sind ebenfalls glänzend und nervig und die Wasserwelle hält sehr gut.
Beispiel 12
Um eine nuancierende Entfärbung und eine Verstärkung von hellbraunen Haaren zu erhalten, wird ein erfindungsgemäßes Mittel hergestellt, indem im Zeitpunkt der Anwendung 0,8 g
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Dimorpholinomethy !thioharnstoff zu 100 g Wasserstoffperoxyd mit 20 Volumen (6 $-iges H2O2) zugesetzt werden. Der pH-Wert des Mittels beträgt 6.
Dieses Gemisch wird sodann auf hellbraune Haare aufgetragen und ungefähr 20 Minuten einwirken gelassen. Each 2 bis 5 Minuten erreicht die Temperatur 48 bis 5O0C. Man spült die Haare und führt anschließend eine herkömmliche Wasservellung durch.
Man stellt ein Aufhellen um 1 bis 1 1/2 Töne mit einem goldkupfernen Reflex fest. Die Haare sind nervig und glänzend und die Wasserwelle hält seiir gut.
Beispiel 13
Zur Erhaltung eines Mittels zum nuancierenden Aufhellen von hellbraunen Haaren stellt man die beiden folgenden Gemische her s
A) Vinylpyrrolidon/Viiiylacetat-Copolymerisat E-735 K (1 f> Äthanol) 30-5O9 von der !irma General Anilin in den Handel gebracht
absoluter Äthylalkohol
Wasserstoffperoxyd Mit 30 Volumen
mit Wasser aufgefüllt auf
B) kristallisiertes Violett F-M0G0 (cristal Violet CI. Basic Yiölet 3)
Dimorpholinomethylthi ©harnstoff
Im Zeitpunkt der Anwendung setzt man zu 100 g des Gemisches A 4,5 g deg Gemisches B zu»
2 g
30 g
40 g
100 g
0, ,02 g
100 S
Das erhaltene Mittel wird sodann auf die Haare aufgetragen. Die Temperatur steigt auf 5O0C nach 3 bis 4 Minuten. Man läßt das Mittel insgesamt 15 bis 20 Minuten einwirken und führt anschließend eine Viasserwe llung unter den üblichen Bedingungen durch und trocknet die Haare.
iiian stellt ein deutliches Aufhellen um 1 bis 1 i/2 Töne mit einem ρerlmutterfärbenen Reflex fest. Die Haare sind glänzend und nervig.
Beispiel 14
Um eine mittlere Entfärbung mit dunkelbraunen Haaren zu erzielen, setzt man im Zeitpunkt der Anwendung 3,3 g Dimorpholinomethyläthylenthioharnstoff dem folgenden Gemisch zu :
Ammoniaköl 33 g
Wasserstoffperoxyd mit 30 Yolumen 67 g
Das Ammoniaköl entspricht in diesem Fall der folgenden Zusammensetzung:
mit 4 Mol Äthylenoxyd oxyäthylenierter Nonylphenol (Remcopal 334-GSRLAMD) 15g
mit 9 Mol Äthylenoxyd oxyäthylernierter Nonylphenol (Remcopal 349-GERLAND) 15 g
Ammoniak zu 20. ^ ■ 25 g
mit Wasser aufgefüllt auf 100 g
Der pH-Wert des erhaltenen Gemisches beträgt 9,85*
Man trägt dieses Mittel auf die Haare auf. Nach 10 Minuten steigt die Temperatur auf 500G und man läßt 25 Minuten lang einwirken. Die Haare werden mit Wasser gewaschen und sodann mit einer wässrigen Milehsäurelösung (pH-Wert 4) gespült.
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Nach dem Trocknen der Wasserwellung stellt man fest, daß die Haare einen dunkelblonden Farbton mit goldenen Reflexen aufweisen.
Die Haare sind außerdem weich beim Angreifen und- sind glänzend und nervig.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche .
    1c Mittel zum Entfärben von menschlichen Haaren, dadurch gekennzeichnet, daß es außer dem in dieser Art Zusammen setzung üblichen Oxydationsmittel mindestens eine Verbindung, die am Stickstoff mit einer Gruppe - C - H - ■
    H-methyloliert ist, oder ein Derivat einer solchen Verbindung enthält, die dem Mittel kurz vor der Anwendung zugesetzt wird.
    2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die N-methylolierte .Verbindung oder deren Derivat der folgenden allgemeinen Formel entspricht :
    R-JT-O-N-CH0-E, 4 t »ι ι d 0
    in der E.. und E2, die gleich oder verschieden sein können, Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, einen Hydroxymethyl- oder Alkoxymethylrest, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeuten, E, eine Gruppe - 0 - E,- oder - N^£( darstellt, worin E,-Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bedeutet und r und r1, die gleich oder verschieden sein können, einen niederen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellen, oder untereinander zur Bildung eines Cyclus, der weitere Heteroatome enthalten kann, verbunden sein können, E. Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder eine Gruppe - CHp - E,, in der E~ die oben angegebene Bedeutung hat, bedeutet, E1 und Ep miteinander zur Bildung eines Cyclus verbunden sein können und in diesem Fall einen zweiwer-
    009887/2042
    203A202
    tigen Rest - GHp-GHp - darstellen, dessen zwei Kohlenstoffatome durch Hydroxyl- oder Alky!gruppen substituiert sein können«
    3. Mittel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die il-methylolierte Verbindung oder deren Derivat Monomethylolthioharnstoff, Hethoxymethylthi oharnstoff, Dimethylolthi oharnstoff, Monomethyloläthylenthioharnstoff, Dimethyloläthylenfc thioharnstoff, Dimorpholinomethylthioharnstoff, Mono-
    morpholinomethylthioharnstoff, Diniorpholinomethyläthylenthiqharnstoff ist.
    4ο Mittel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnets daß das Oxydationsmittel Wasserst of fperoxyd allein oder im Gemisch mit Persalzen oder Peroxyden, wie Harnstoffperoxyd, Natrium- oder Kaliumpercarbonat oder Natrium™ oder Kaliumpersulfate, ist.
    5. Mittel nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an 1-methylolier-
    P ten Verbindungen oder deren Derivaten 0^5 bis 1,4
    in Bezug auf die stöcMometrische Menge des Oxydationsmittels beträgt.
    6. Mittel nach einem der vorgenannten Anspruches, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem einen !Farbstoff, der gleichseitig mit der Durchführung der Entfärbung eine luancierung oder Färbung der Haare e rmö gli cht, enthält«
    7. Mittel nach Anspruch 6, dadurch ge kennz ei ahnet, daß die Farbstoffe dispergierte Azofarbstoffe, komplexe Azofarbstoffe, lösliche Azofarbstoffe oder Nitrofarbstoffe, wie Itfitroparaphenylendiamin, sind.
    8* Mittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es 50 bis 75 7°, vorzugsweise 50 bis 66 fa, 6 $-iges Wasserstoffperoxyd enthält.
    9. Mittel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem 30 bis 80 ^, vorzugsweise 40 bis 60 $, Persalze enthält.
    10. Mittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es als Lotion, die gegebenenfalls ein in der Kosmetik herkömmliches Verdickungsmittel enthält, Creme oder Gelee vorliegt.
    einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch-gekennzeichnet, daß sie aus zwei getrennten Behältern besteht, von denen einer die U-methyleHerte Verbindung oder deren Derivat und der.-aiidere das Oxydationsmittel, das im
    * der Anwendung mit der N-methylolierten Ver-
    </ ν- ^f'tf-C
    12. Verfahren zum Entfärben von Keratinfasern, dadurch gekennzeichnet, daß man auf die Keratinfasern ein Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufträgt.
    0 9 8 8 7/2042 BAt) ORIGiNAl
    -tu.
    L1OREAL
    P 2o 3^ 2o2. 3 München, 7. September 197ο
    M/11225
    neuer Patentanspruch 11
    11.) Mittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es aus zwei getrennten Teilen besteht, wobei der eine Teil die N-methylolierte Verbindung oder ihr Derivat und der andere Teil das Oxydationsmittel, das im Zeitpunkt der Anwendung mit der N-methylolierten Verbindung oder deren Derivat vermischt wird, enthalten.
    3o8/mo
    Ü09887/2 04 2
    13· Verfahren, zum Entfärben von Keratinfasern nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,.daß man ein Mittel mit einem alkalischen pH-Wert verwendet und die Keratinfasern mit einem sauren Mittel spült, um die Polykondensation oder die Polyaddition der N-methylοIierten Verbindungen oder deren Derivaten hervorzurufen.
    Ü098Ö7/2042
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