DE2032368A1 - Warmehaubenanordnung - Google Patents
WarmehaubenanordnungInfo
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Classifications
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- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D7/00—Casting ingots, e.g. from ferrous metals
- B22D7/06—Ingot moulds or their manufacture
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- B22D7/102—Hot tops therefor from refractorial material only
-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Nonmetallic Welding Materials (AREA)
- Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
DR, E. WIEGAND DlPL-ING. W. NIEMANN
DR. M. KÖHLER DfPL-ING. C. GERNHARDT 2 Ü 3 2 368.
555476 8G0O München is/jo. Juni 1970
V. 14941/70 7/de
. Foseco Trading A. G.
Ohur, Graubünden (Schweiz)
Wärmehaubenanordnung
PIe Erfindung, bezieht sich auf Wärmehauben oder Gieß-
hauten für-Bli>3lcforiaen iiad ähnliche loraien«
dar Slnfac?'«Leit halber die 2&findiing-nachstehendmit
Beziig auf da® Auskleiden vom Slookformlcöpfen beschrieben
vir£r IEt ersichtlich, 'd&ß Wärmehauben oder.Gießhauben in
gleicher Weise auch zum Auskleiäsn rom (tuiBsmimlbze® oder
Kopfaufaätsea fUr.Blooicforaien.AQwedduag finden können.
§ie#ea τοπ Blteken oder Platten Te» .H&tall ist
©e 'übliojQ; Sag lopfmetali thermisch sm isolieren, um. es
i SSE aalten» wäfcesd das .Meteli iß den lörper sieh
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■~ 2 ·»
verfestigt und schrumpft, und um so eine Fachspeisung von geschmolzenem Metall sur Kompensieruag des Schrumpfens und
zur Herabsetzung der Bildung von Lunkern auf ein Minimum zu gestatten. Diese thermische Isolierung wird vorzugs~
weise dadurch erhalten, daß man die Innenseite der Blockform an ihrem Kopf mit einer Schicht aus wärmeisolierendem feuerfestem
Material auskleidet« Diese Schicht kann an Ort und Stelle ausgebildet werden, es ist jedoch übliche Praxis,
die Schicht aus einer Ansah! von vorgeformten Formungen
aus wärmeisolierendem Material zu bildenο
So besteht ein übliches Terfahrea sum Auskleiden von
rechtwinkligen Blockformen darin9 vier Isolierplatte!!,, von
denen sich eine über jede Seitenwand erstreckt, und vier
Eckkeile zu verwenden„ wobei äies© aoht Stücke die vollständige
Blockkopfauskleidung darstellen Die Platten werden
an ihrem Ort durch Nageln raid AiateiBgeia von Haltebändern- oder
ähnliche Methodmbefestigt9 rad die Keile werden zwischen sie
getrieben, um die gange Konstruktion festzumachen«,
Zur'Vereinfachung des* Konstruktion und der Anordnung
von solchen Kopfauskleidmageia ist versteht'worden, eine
Anzahl von Platten zum Amekleidea won Jformkopfea oder
Wärmehauben miteiBaiaäer sra vereinigest iadera m@M ein Metall-»
aetz einverleibt hat oder iaöam man gwoi oder mehrere Platten
auf eisssfiewebe oder eiaer Pappe ©oatiert hato Siese Lösi
des Iteobleiis sind jedoeli ragwerlässig wa& teuxe^o Es ist
«Loch gefundea v/örden9 äaB dTareh fiie Yerx-jentong -won
flatten aus Materialien rom geaUgeadle^ G-ioßfeiegsamkeit
WärmeliaiibeB ©der ©ießfeanben ams Blatt©® gebildet wenden
könne»j die sich rmnd nm ei®® Isk® ä®B Oberteils iss1 Bloofc
form erstreekea« S® ist gemäß d®s>
Irfiadiaag siaa Mrasehaiafe
vosg@@@k@a9 di@ wenigstens gw@i Platte® aus Meg·
-■ 3 -
saraem feuerfestem wärmeisolierendem Material umfaßt, von
denen jede eine Biegsamkeit (wie nachstehend definiert) aufweist, die 20 kg nicht überschreitet, wobei die Enden
wenigstens einer solcher Platte in Ebenen liegen, die parallel sind oder sich in einem eingeschlossenen Winkel
von höchstens 120° schneiden. Auf diese Weise kann jede Platte im wesentlichen eine Hälfte einer vollständigen
Gießhaube darstellen, wobei die Wärmehaube oder Gießhaube aus zwei Platten besteht, die sich längs zwei benachbar- j
ter Wände einer Form oder eines Gießaufsatzes von rechtwinkliger Öffnung (eingeschlossener Winkel etwa 90°) er-1
strecken oder sich um etwa die Hälfte einer kreisförmigen Form oder eines kreisförmigen Gießaufsatzes (parallele
Ebenen) erstrecken. Gegebenenfalls können vier Platten vorgesehen sein, von denen sich jede zwischen den Mittelpunkten
der benachbarten Wände einer Blockform oder eines Gießaufsatzes von rechtwinkliger Öffnung oder um einen Quadranten
einer Form oder eines Gießaufsatzes mit kreisförmiger Öffnung erstrecken. Der Ausdruck"vollständige Wärmehaube" oder
"vollständige Gießhaube" wird hier benutzt, um einen im
wesentlichen vollständigen Ring aus feuerfestem wärmeisolierendem Material zu bezeichnen, der geeignet ist, den m
Kopf einer Blockform oder eines Gießaufsatzes für eine solche Blockform auszukleiden.
Obwohl die Wärmehaube aus zwei biegsamen Auskleidungsplatten gebildet werden kann, welche lediglich in die gewünschte
Gestalt gebogen sind, werden vorzugsweise die. beiden Platten mit Nuten oder Entlastungsbereichen ausge-
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bildet, wo die Platte gefaltet werden soll. So können zum
Auskleiden τοη rechtwinkligen Formen Platten mit Faltnuten vorgesehen werden, welche die Lage einer Ecke bestimmen,
wenn die Platte gefaltet ist. Die Länge der Platte auf jeder Seite der Palte entspricht dabei den langen und
kurzen Seitenlängen des rechtwinkligen Fonnkopfs.
Im Pail von kreisförmigen Formköpfen kann die Platte
regelmäßig durch eine Reihe von in gleichem Abstand angebrachten Nuten entlastet werden. Es besteht daher ein Vorteil
dieser WärmehaubenanOrdnungen darin, daß die Platten
flach hergestellt, gelagert und transportiert werden können, während nichtsdestoweniger sie leicht für den Gebrauch aufgerichtet
bzw. zurechtgebogen werden können.
Der Ausdruck "Biegsamkeit", wie er vorstehend benutzt wird, bezieht sich auf einen Versuch, wie er in der deutschen
Patentanmeldung P 20 152 66.3 beschrieben ist, auf die hier Bezug genommen wird. Kurz, der Biegsamkeitswert ist die
Biegelast, die ein Muster des Materials von gegebener Größe und Gestalt durch eine zentrale Messerkante angelegt wird,
wobei das Material von zwei einander gegenüber im Abstand angeordneten Messerkanten unterstützt wird. Bei dem Punkt,
wo die mittlere Messerkante sich 0,7 cm gegen die anderen Messerkanten bewegt hat9 wobei von einem Abstand davon
gleich der Dicke der Probe ausgegangen wird. Je biegsamer das Material ist, um so niedriger sind die Biegsamkeitswerte.
Die Art der Herstellung und die besondere Zusammensetzung
der Platten sind nicht kritisch, solange die oben angegebene Biegsamkeitsbedingung erfüllt ist. In der genannten
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Patentanmeldung ist die Zusammensetzung und die Herstellung solcher Materialien "beschrieben.
Gewünschtenfalls können die Spalten (wenn vorhanden)
zwischen den beiden Platten aus biegsamem feuerfestem wärme
isolierendem Material durch dünne Keile aus feuerfestem Material geschlossen werden, die an Ort und Stelle nach
Einsetzen der beiden Platten in die Form mit dem Hammer eingetrieben werden. Die Platten können an ihrer Stelle
in der Form durch irgendwelche üblichen, z. B. durch Nageln, Anbringen von Haltebändern oder Klammern (Klips)
oder durch Ankleben durch ein geeignetes Klebemittel gehalten werden. Wenn die Platten genügend nachgiebig sind,
können sie sich selbst in Form halten.
Bei einer besonderen Anwendung der Wärmehauben gemäß
der Erfindung werden die örtliche Anordnung und das Halten
der Platten leicht und selbsttätig erhalten. Dies ist so in
dem Fall der Anwendung einer geschlitzten Blockform, wie sie in der britischen Patentschrift 936 682 und in der
britischen Patentanmeldung 42 226/68 beschrieben ist. In
einem solchen Pail wird die Innenseite der Schlitze in
der Form mit einem dünnen Metallblech bekleidet, z. B. weichem Stahlblech. Im Gebrauch der Wärmehauben gemäß der
Erfindung wird die untere Kante dieses Bleches nach innen gegen die Mitte der Blockform gedreht und dient dazu, das
untere Ende der Formauskleidungsplatte an der richtigen
Stelle zu halten. Die Platten können vollständig an ihrer
Stelle durch Eintreiben von dünnen Keilen an zwei gegenüber liegenden Ecken befestigt werden.
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Die Erfindung wird nachstehend an einem besonderen
Beispiel näher im Zusammenhang mit der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 zeigt schaubildlich (teilweise weggebrochen)
einen Teil einer Blockform, die mit einer Wärmehaube gemäß der Erfindung ausgekleidet ist.
Fig. 2 ist eine schaubildliche Ansicht einer der Platten,
welche die in Fig. 1 gezeigte Wärmehaube bilden.
Gemäß der Zeichnung ist eine Wärmehaubenanordnung 1 in einer Blockform 2 vorgesehen. Die Anordnung 1 besteht
aus zwei identischen Platten 3, von denen jede mit einem Paar von Faltnuten 4 versehen ist, welche die Ecke der
gefalteten Platte bestimmen,»
Wärmehaubenauskleidungsplatten und Keile wurden durch
Entwässern eines wäßrigen Schlamms auf einer Siebform hergestellt, wobei der Schlamm eine Mischung der folgenden Bestandteile
in den folgenden Anteilen enthielt;
Gew.
-j>
Zu Brei verarbeitetes Zeitungspapier 6
Amositasbestfasern 6
Schlackenwolle (Calciumsilicat) 6
Aluminiumsilicatfasern 12 Diatomit (sämtlich < 0.076 mm Maschen)
(-200 mesh) 10
kolloidales Siliciumdioxyd
(Syton 2X der Monsanto Company) , 60
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2U32368
Die verwendeten Formen waren derart ausgebildet, daß sie Platten lieferten, die sich für eine Blockform für
Blöcke von etwa 3136 cm2(22 inch square) eigneten;
die Dicke der Auskleidungsplatte betrug etwa 12,5 mm (0,5 inches); und die gesamte Wärmehaube (2 Platten) wog
ca. 2,3 kg ( 5 lbs). Die Biegsamkeit des Wärmehaubenmaterials
betrug 8,4 kg. Die Wärmehauben wurden leicht in der Form durch einen Mann zusammengesezt, wobei die
mittlere Aufsetzzeit in der Größenordnung von 30 see je
Form bestand.
Stahlblöcke wurden dann in die so ausgekleideten Formen gegossen. Das Vergießen erfolgte ohne Zwischenfall,
und die Wärmehaubenleistung war zufriedenstellend. Die Schultermarkierung war sehr schwach, da die Hitze
und der ferrostatische Druck die Neigung haben, die unteren Teile der Wärmehaube etwas zusammenzupressen.
Im Vergleich dazu wurde beobachtet, daß ein üblicher Wärmehaubensatz (4 Platten, 4 Keile) für eine derartige
Form in einem handelsüblichen Wärmehaubenisoliermaterial 12,7 kg (28 lbs) wog und die Anwendung einer Montageeinrichtung zum Einsetzen erforderte, wobei dieser Arbeitsvorgang
einen Mann 2 bis 4 min je Form im Durchschnitt in Anspruch nahm.
Ähnliche Wärmehauben wurden dadurch hergestellt, daß man 18-j£ an Aluminiumsilicatfasern und (entsprechend) keine
Schlackenwolle verwendete. Es wurde dadurch eine feuerfestere Wärmehaube erzeugt, die auch zufriedenstellende
Ergebnisse ergab.
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Claims (3)
1. Wärmehaubenanordnung mit wenigstens awei Platten
aus biegsamem feuerfestem wärmeisolierendem Material, die
jeweils eine Biegsamkeit von nicht über 20 kg haben, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden von wenigstens einer
solchen Platte in Ebenen liegen, die parallel sind oder sich mit einem eingeschlossenen Winkel von höchstens 1.20°
schneiden.
2. Wärmehaubenanordnuag aaeh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Platte im wesentlichen eine Hälfte der gesamten Wärmehaube darstellt.
3. WärmehaubeQas@rdQuag gemäß Aaspruchi 1 oder 2$ dadurch
gekennzeichnet9 daß jede Platt© ait eimer ©fier aeteeren
Nuten zur Bestimmung einer oder aeteerer Faltliaio®
Platte versehen ist»
1098U/138 8-
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1294138A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4121805A (en) * | 1976-12-22 | 1978-10-24 | Bate Micheal Donald | Self adjusting consumable hot top for ingot molds |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| GB1344162A (en) * | 1971-01-01 | 1974-01-16 | Foseco Int | Hot topping assemblies for ingot moulds |
Family Cites Families (2)
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|---|---|---|---|---|
| US2869196A (en) * | 1956-09-26 | 1959-01-20 | Dow Chemical Co | Refractory composition containing slag, sand, magnesium oxide, and aqueous phenolic resin, method of making and product obtained |
| US3252818A (en) * | 1963-05-01 | 1966-05-24 | Dow Chemical Co | Thermosetting composition for exothermic hot tops |
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1970
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- 1970-06-30 JP JP5662070A patent/JPS4938965B1/ja active Pending
- 1970-06-30 FR FR7024175A patent/FR2048069B1/fr not_active Expired
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| US4121805A (en) * | 1976-12-22 | 1978-10-24 | Bate Micheal Donald | Self adjusting consumable hot top for ingot molds |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1294138A (en) | 1972-10-25 |
| JPS4938965B1 (de) | 1974-10-22 |
| ES188220U (es) | 1974-01-16 |
| ES188220Y (es) | 1974-09-16 |
| FR2048069A1 (de) | 1971-03-19 |
| FR2048069B1 (de) | 1974-07-12 |
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