DE2032195B2 - Mehrkanal-kolorimeter, insbesondere durchflusskolorimeter - Google Patents
Mehrkanal-kolorimeter, insbesondere durchflusskolorimeterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Mehrkanal-Kolorimeter
nach dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Bekannte Kolorimeter zur gleichzeitigen Messung bei mehreren Wellenlängen enthalten eine entsprechende
Anzahl von Küvetten, die jeweils mit einem
•rennten photometer gemessen werden. Bei Durchflußkolorimetern
dieser Art werden die Küvetten nacheinander von der Substanz durchflossen. Das hat
den Nachteil, daß eine zeitliche Verschiebung für die zu iner Substanz gehörenden Extinktionswerte für die s
verschiedenen Wellenlängen entsteht. Bei bekannten Kolorimetern werden außerdem Änderungen der
Empfängerempfindlichkeit bzw. der Lampenemission nicht berücksichtigt. .
Es sind weiter Zweistrahl-Photometer bekannt, bei ι ο
denen ein Probenlichtbündel über eine Meßstrecke, beispielsweise durch eine Probe, geleitet wird, und ein
Referenzlichtbündel über eine Vergleichsstrecke, z. B. eine leere Küvette oder eine Küvette mit reinem
Lösungsmittel. Es kann dafür gesorgt werden, daß 15 Probenlichtbündel und Referenzlichtbündel alternierend auf einen photoelektrischen Empfänger fallen. Bei
unterschiedlichen Intensitäten des Probenlichtbündels und des Referenzlichtbündels am Empfänger tritt ein
Wechselsignal auf, welches demoduliert wird und :c
tische Abgleichmittel im Strahlengang des Referenzlichtbündels
verstellt. Im abgeglichenen Zustand ist die Intensität von Probenlichtbündel und Referenzlichtbündel
am photoelektrischen Empfänger gleich, wobei der Stellweg der optischen Abgleichmittel, z.B. einer :
Blende ein Maß für die Schwächung des Probenlichtbündels in dem Probenstrahlengang darstellt. Eine
solche Zweistrahlanordnung ist unabhängig von der Lampenhelligkeit und von den Eigenschaften des
ohotoelektrischen Empfängers. :
Es sind auch Zweistrahl-Meßgeräte bekannt, bei denen die von dem Probenlichtbündel und dem
Referenzlichtbündel herrührenden Komponenten des elektrischen Signals am photoelektrischen Empfänger
elektrisch getrennt und beispielsweise durch elektrische Verhältnisbildung miteinander verglichen werden^
Es ist weiterhin vorgeschlagen worden (Dl-A^
17 72 064) Proben- und Referenzlichtbündel mit unterschiedlichen
Frequenzen zu modulieren, beispielsweise mit Hilfe einer Lochscheibe mit zwei Lochkranzen,
deren Umlaufachse so unsymmetrisch zu den beiden lichtbündeln liegt, daß das eine Lichtbündel auf den
einen und das andere Lichtbündel auf den anderen Lochkranz der Lochscheibe fällt, wobei diese beiden
Lochkränze unterschiedliche Lochzahlen aufweisen.
Es ist auch bereits ein kontinuierlich arbeitendes Betriebs-Kolorimeter bekannt, welches aus einer von
der zu messenden Flüssigkeit durchströmten Meßkuvetle
in einer photoelektrischen Meß- bzw. Reg.str.ereinrUtung
besteht, in deren Strahlengang die Meßkuvette angeordnet ist (DT-AS 11 22 279). Die photoelektnsche
Meßvorrichtung besteht dabei zweckmäßig aus einer
Beleuchtungseinrichtung, die ein paralleles Lichtstrahlenbündel durch d:- Meßkuvette sendet, einem auf der
de" Beleuchtungseinrichtung entgegengesetzten Seite der Küvette unter einem Winkel von 45° m den
Strahlengang eingesetzten halbdurchläss.gen Spiegel, e ,fm hinter dem Spiegel in den geradlinig
Strahlengang eingesetzten Meßfilter vor einer Mcßphou
elk einem in den durch den Spiegel reflektierten
Strahlengang eingesetzten Vergleiche: vor einer
Vergleichsphotozelle und einem Meßzusatz, der die von
den beiden Photozellen gelieferten Ströme aufn,mm
eme Differenz- oder eine Quotientenbildung der beiden
Ströme vornimmt und das Resultat anzeigt oder nitriert. Die maximale Durchlässigkeit des einen
Fifiers liegt im Wellcnlängenbereich maximaler Abder
zu messenden Lösung, diejcn.ge des anderen Filters im Bereich minimaler Absorption,
vorzugsweise der Absorption Null.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mehrkanal-Kolorimeter der eingangs genannten Gattung
zu schaffen, mit dem nicht nur die Einflüsse von Änderungen der Lampenhelligkeit und der Empfängerempfindlichkeit
ausgeschaltet werden, sondern bei dem auch die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, daß
die Extinktionen zweier verschiedener Wellenlängenbereiche in Beziehung gesetzt werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem Gerät der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die Maßnahmen
des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Die Erfindung kann also kurz als Zweistrahlverfahren mit
zwei unterschiedlichen Wellenlängen bezeichnet werden, so daß sowohl eine Beziehung zu einem nicht durch
die Probe gegangenen Referenzlichtbündel als auch eine Beziehung zu den gleichen Verhältnissen bei einer
anderen Wellenlänge gegeben ist. All das wird mi' j einem einzigen Probenlichtbündel erreicht, welches eine
einzige Probenküvette durchsetzt. Da auch das Referenzlichtbündel einer physikalischen Strahlenteilung
unterworfen wird, ist stets gewährleistet, daß Proben- und Referen/lichtbündei aus dem gleichen Raumwinkel
■s der Lichtquelle austreten. Auch Änderungen der
Lichtverteilung der Lichtquelle haben somit auf die Messung keinen Einfluß.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
\o Die Erfindung ist nachstehend an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert:
Fig. 1 zeigt scheniatisch den Strahlgang eines
Mehrkanal-Kolorimeter;,;
3:· Fig. 2 ist ein Blockschaltbild einer Schaltung zur
Verarbeitung der Empfängersignale.
Ein von einer Lichtquelle 10 ausgehendes Lichtbündel wird durch eine Kollimatorlinse 12 parallel gerichtet.
Das parallele Strahlenbündel wird dann durch eine -to zweite Linse 14 wieder gesammelt, und zwar in der
Ebene eines Lichtmodulators 16, der von einer Lochscheibe 18 gebildet wird. Die Lochscheibe 18 wird
von einem Motor 20 um eine Achse 22 angetrieben und enthält zwei Lochkränze 24 und 26. Das parallele
Lichtbündel wird von der zweiten Linse 14 auf den inneren Lochkranz 26 gesammelt. In dem parallelen
Strahlengang zwischen der ersten Linse 12 und der zweiten Linse 14 ist unter 45° zur Bündelachse geneigt
ein teildurchlässiger Spiegel 28 vorgesehen. Von dem Spiegel 28 wird ein Teilbündel 30 um 90° umgelenkt.
Das Bündel 30 fällt auf einen wieder unter 45° zur Bündelachse geneigten Umlenkspiegel 32 und wird von
diesem auf eine dritte Linse 34 geworfen, die das Bündel ebenfalls in der Ebene des Lichtmodulators 16, also der
Zerhackerscheibe 18 sammelt, jedoch so, daß es auf dem äußeren Lochkranz 24 der Zerhackerscheibe gesammelt
wird. Die Achse 22, um welche die Lochscheibe umläuft, liegt somit etwas unsymmetrisch zu den beiden,
v>n den Linsen 14 und 34 gesammelten Lichtbündeln, 1 von denen das erste das Probenlichtbündel ist und das
zweite ein Refercnzlichtbündel. Die Lochkränze 24 und 26 haben unterschiedliche Lochzahlen, so daß die beiden
Lichtbündel durch die Lochscheibe 18 mit unterschiedlichen Frequenzen moduliert werden.
^ Hinter der Lochscheibe 18 liegt im Strahlengang des
Probenlichtbündels eine Sammellinse 36, welche ein im wesentlichen paralleles Probenlichtbündel 38 erzeugt.
Fine entsprechend!· Sammellinse 40 liegt im Strahlen-
gang des Referenzlichtbündels hinter der Lochscheibe
18. Der Querschnitt des Probenlichtbiindels 38 ist durch eine Blende 42 begrenzt, die vor einer Probenküvette 44
angeordnet ist. Die Probenküvette hat Blendenöffnungen 46 und 48, welche den Querschnitt des benutzten
Probenlichtbündels bestimmen, wobei der durch die Blende 42 bestimmte Bündelquerschnitt wesentlich
größer ist als der Querschnitt des genutzten Bündelteils. der durch die Blenden 46, 48 bestimmt wird. Hierdurch
läßt sich eine weitgehende Justierunempfindlichkeit erreichen.
Das durch die Küvette 44 hindurchtretende Probenlichtbündel 50 fällt auf einen unter 45° zur Bündelachse
geneigten strahlteilenden Spiegel, also praktisch einen teildurchlässigen Spiegel 52, welcher ein Teilbündel 54
ausspiegelt und um 90° umlenkt. Das durchtretende Teilbündel 56 fällt durch einen nach der anderen
Richtung hin unter 45° gegen die Bündelachse geneigten teildurchlässigen Spiegel 58 hindurch, durch
ein Filter 60 auf einen photoelektrischen Empfänger 62.
Das Referenzlichtbündel 64 tritt durch eine Vergleichsküvette 66. die beispielsweise reine Lösungsmittel
enthalten kann. Der ausgenutzte Bündelquerschnitt wird bei dem Referenzlichtbündel bestimmt durch eine
hinter der Vergleichsküvette 66 angeordnete Blende 68. Das Referenzlichtbündel fällt auf einen teildurchlässigen
Spiegel 70, der unter 45° zur Bündelachse geneigt ist und außerdem im Strahlengang des von dem Spiegel 52
reflektierten Teilbündels 54 des Probenlichtbündels ist. Durch den Spiegel 70 wird ein Teilbündel 72 des
Referenzlichtbündels gleichachsig in den Strahlengang des Teilbündels 54 des Probenlichtbündels eingespiegelt.
Die beiden Teilbündel treten durch ein Filter 74 und fallen auf einen zweiten photoelektrischen Empfänger
76.
Das durch den teildurchlässigen Spiegel 70 hindurchtretende Teilbündel 78 des Referenzlichtbündels wird
durch einen Umlenkspiegel 80 um 90° umgelenkt und fällt auf den teildurchlässigen Spiegel 58. Durch diesen
Spiegel wird das Teilbündel 78 des Refercnzlinhtbündels gleichachsig in den Strahlengang des durchgehenden
Probenlichtbündels eingespiegelt und fällt ebenfalls durch den Filter 60 hindurch auf den photoelektrischen
Empfänger 62. Der genutzte Querschnitt des Referenzlichtbündels 78 wird durch eine Blende 82 zwischen dem
Spiegel 80 und dem teildurchlässigen Spiegel 58 bestimmt.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, ist dem photoelektrischen Empfänger 62 zunächst ein Verstärker 84
nachgeschaltet. Das verstärkte Empfängersignal enthält zwei Signalkomponenten mit den Frequenzen fr und /κ,
die von den modulierten Proben- bzw. Referenzlichtbündeln herrühren. Filterkreise 86 und 88, die auf die
Frequenzen fr und /Ή abgestimmt sind, trennen diese
beiden Komponenten in dem verstärkten Empfängersignal. Durch einen Gleichrichter 90 wird die Komponente
mit der Frequenz //'gleichgerichtet. Die Komponente mit der Frequenz /"« wird über einen regelbaren
Verstärker 92 ebenfalls einem Gleichrichter 94 zugeführt. Der regelbare Verstärker ermöglicht einen
Nullabgleich vor Beginn der Messung.
Die gleichgerichteten .Signalkomponenten sind an den beiden Hingängen eines Logariihmierverstärkers
% einander cntgegcngeschaltet
In gleicher Weise ist die Schaltung aufgebaut, die dem
- Empfänger 76 nachgeschaltet ist. Diese enthält einen Verstärker 98, Filterkreisc 100, 102, einen Gleichrichter
104 sowie für die Referenzlichtbündel-Komponentc einen regelbaren Verstärker 106 und ebenfalls einen
Gleichrichter 108. Die gleichgerichteten Signalkomponenten
liegen an den Eingängen eines Logarithmierverstärkers 110. Die Ausgänge der beiden Logarithmierverstärker
% und 110 sind an die beiden Eingangsklemmen eines Differenzverstärkers 112 angelegt.
Die beschriebene Anordnung arbeitet wie folgt: An
is jedem der Empfänger entstehen elektrische Signale mit
den zwei Frequenzen von Probenlichtbündel und Referenzlichtbündel sowie Dunkelstrom, bzw. ein
Fremdsignal, das durch Licht von außen her entstehen kann. Das Gesamtsignal wird verstärkt und anschlie-Bend
über die Filterkreise das Probensignal bzw. das Referenzsignal vom Gesamtsignal getrennt. Damit sind
störende Einflüsse von Dunkelstrom bzw. von Fremdsignalen ausgeschaltet. Das Referenzsignal geht über
einen Verstärker mit abgleichbarem Verstärkungsfak-
;s tor, der so abgeglichen werden kann, daß für die leere
Probenküvette ein Extrinktionswert E — 0 erhalten wird. Proben- und Referenzsignal werden dann
gleichgerichtet, und beide Gleichspannungen werden auf die Eingänge eines Logarithmierverstärkers gege-
\o ben, so daß sie an diesem eine Ausgangsspannung (/
proportional der Extinktion durch die Probenküvette ist.
V- In * = E
Durch die Bildung des Logarithmus des Quotienten R/Ps\nd alle Änderungen der Lampenemission bzw. der
Empfängerempfindlichkeit kompensiert, denn alle Änderungen
gehen sowohl beim Probcnlichtbündel als auch beim Referenzlichtbündel mit dem gleichen
konstanten Faktor ein, der sich im Quotienten wieder kürzt.
Zu Beginn der Messung wird eine leere bzw. eine mil
Pufferlösung gefüllte Küvette in den Strahlengang gebracht, und an dem regelbaren Verstärker 92 bzw. 106
wird E=O eingestellt. Diese Elektronik ist die gleiche für jeden Wcllenlängenkanal. An den Ausgängen
entstehen Spannungen LJ, die der Extinktion / proportional sind. Der Skalenfaktor c laß! sich an den
Logarithmicrverstärker 96 bzw. 110 einstellen.
Mit einem nachfolgenden Differenzverstärker kam die Differenz der Extinktionswerte gebildet werden
Damit ist es möglich, die Extinktion bei der einei Wellenlänge in Beziehung zu setzen zu der Extinktioi
des gleichen Probcnstrahls bei einer anderen Wellenlän ge. Da die Extinktion das Produkt aus optischem Weg ,
Konzentration K und spezifischer Extinktion 1· ist
/J- K es,
kann bei bekanntem r. durch Änderung des Skalenfal·
tors ('direkt die Konzentration K angezeigt werden.
IiIaH Λίι/Ιπηπη'λ·ιι
Claims (15)
1. Mehrkanal-Kolorimeter, insbesondere Durchflußkolorimeter,
mit einer Lichtquelle, einer über eine Optik von einem Meßlichtbündel beaufschlagten
Probenküvette, einer ersten Strahlteilungseinrichtung zur Aufspaltung des aus der Probenküvette
austretenden Meßlichtbündels in wenigstens zwei Meß-Teillichtbündel, mit jeweils einem optischen
Filter jeweils unterschiedlichen Durchlaßbereichs in jedem MeQ-Teillichtbündel, mit jeweils einem
photoelektrischen Empfänger hinter jedem Filter sowie einer an die photoelektrischen Empfänger
angeschlossenen Auswerteeinrichtung zur Ermittlung der Extinktion der Probe, gekennzeichnet
durch
a) Einrichtungen (28) zur Erzeugung eines Referenzlichtbündeis (30) aus dem Licht der
Lichtquelle (10),
b) einer zweiten Strahlteilungseinrichtung (70) zur Aufspaltung des Referenzlichtbündeis (64) in
eine der Anzahl der Meß-Teillichtbündel (54, 56) entsprechende Anzahl von Refcrenz-Teillichtbündeln(72,78),
c) Einrichtungen (70,80,58) zur Einspiegelung der
einzelnen Referenz-Teillichtbündel (72, 78) jeweils in einen der Strahlengänge der Meß-Teillichtbündel
(54,56),
d) eine Modulationseinrichtung (16) zur unterschiedlichen Modulation des Meß- und des
Referenzlichtbündeis,
e) in der Auswerteeinrichtung enthaltene Schaltkreise (84 bis 112) zur Erzeugung jeweils eines
Extinktionssignals aus den unterschiedlich modulierten Ausgangssignalen eines jeden Photoelektrischen
Empfängers (62, 76) und zum Vergleich von zweien dieser Extinktionssignale.
2. Mehrkanal-Kolorimeter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkreise (84 bis
112) eine Subtrahierschaltung (112) zum Vergleich zweier Extinktionssignale aufweisen.
3. Mehrkanal-Kolorimeter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Meß- und das
Referenzlichtbündel (38, 64) zumindest teilweise parallel zueinander verlaufen.
4. Mehrkanal-Kolorimeter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Strahlteilungseinrichtung wenigstens einen ersten strahlteilenden Spiegel (52) und die zweite
Strahlteilungseinrichtung wenigstens einen zweiten strahlteilenden Spiegel (70) enthält, und daß der
erste und zweite strahlteilende Spiegel (52, 70) jeweils gleichsinnig unter 45° gegen die Bündelachse
des Meß- bzw. Reforenzlichtbündels geneigt angeordnet sind.
5. Mehrkanal-Kolorimeter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung zur Einspiegelung einen unter 45" zur Bündelachse des Referenzlichtbündeis geneigt
angeordneten Umlenkspiegel (80) sowie einen unter 45° zur Bündelachse des Meßlichtbündels angeordneten
dritten strahlteilenden Spiegel (58) umfaßt.
6. Mehrkanal-Kolorimeter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Optik eine erste, das Licht der Lichtquelle (10) kollimierende Linse (12) sowie eine zweite, das
kollimierte Licht auf die Modulationseinrichtung (16) fokussierende Linse (14) umfaßt, und daß die
Einrichtung zur Erzeugung <Jes Referenzlichtbündeis
(30) einen vierten strahlteilenden Spiegel (28) aufweist, der zwischen der ersten und zweiten Linse
(12 bzw. 14) geneigt zur optischen Achse angeordnet ist.
7. Mehrkanal-Kolorimeter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ein vom ausgespiegelten Referenzlichtbündel (30) beaufschlagter weiterer Umlenkspiegel (32) vorgesehen
ist, über den das Referenzlichtbündel einer dieses Bündel auf die Modulationseinrichtung (16)
fokussierenden dritten Linse (34) zugeführt ist.
8. Mehrkanal-Kolorimeter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, hinter der Modulationseinrichtung
(16) Sammellinsen für das Meß- und das Referenzlichtbündel vorgesehen sind.
9. Mehrkanal-Kolorimeter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Modulationseinrichtung (16) eine Lochscheibe (18) mit einem ersten Lochkranz (26) für das
Meßlichtbündel und einem zweiten Lochkranz (24) unterschiedlicher Lochzahl für das Referenzlichtbündel
aufweist.
10. Mehrkanal-Kolorimeter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Meßlichtbündel (38) durch Blenden (46, 48) an der Probenküvette (44) begrenzt ist und der
Bündelquerschnitt vor der Probenküvette (44) wesentlich größer als die Blendenöffnung ist.
11. Mehrkanal-Kolorimeter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Referenzlichtbündel und die Referenz-Teillichtbündel durch Blenden (68, 82) begrenzt sind,
die im Strahlengang hinter einer Referenzküvctte (66) angeordnet sind.
12. Mehrkanal-Kolorimeter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an jedem photoelekirischen Empfänger (62, 76) über einen Verstärker (84, 98) zwei auf je eine
der Modulationsfrequenzen abgestimmte Filter (86, 88; 100,102) parallel zueinander angeschlossen sind,
deren Ausgangssignale nach Gleichrichtung einer Vergleichsschaltung (96,110) zugeführt sind.
13. Mehrkanal-Kolorimeter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jede Vergleichsschaltung
aus einem logarithmischen Differenzverstärker (96,110) besteht.
14. Mehrkanal-Kolorimeter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge zweier
logarithmischer Differenzverstärker (96,110) an den Eingang eines Differenzverstärkers (112) angelegt
sind.
15. Mehrkanal-Kolorimeter nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
für das jeweils auf der Modulationsfrequenz des Referenzlichtbündeis auftretende Signal ein Regelverstärker
(92,106) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702032195 DE2032195C3 (de) | 1970-06-30 | 1970-06-30 | Mehrkanal-Kolorimeter, insbesondere Durchflußkolorimeter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702032195 DE2032195C3 (de) | 1970-06-30 | 1970-06-30 | Mehrkanal-Kolorimeter, insbesondere Durchflußkolorimeter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2032195A1 DE2032195A1 (de) | 1972-01-05 |
| DE2032195B2 true DE2032195B2 (de) | 1977-09-01 |
| DE2032195C3 DE2032195C3 (de) | 1978-05-03 |
Family
ID=5775311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702032195 Expired DE2032195C3 (de) | 1970-06-30 | 1970-06-30 | Mehrkanal-Kolorimeter, insbesondere Durchflußkolorimeter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2032195C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2474165A1 (fr) * | 1980-01-18 | 1981-07-24 | Commissariat Energie Atomique | Systeme de traitement et de mesure des signaux delivres par chaque detecteur dans un spectrometre a modulation |
-
1970
- 1970-06-30 DE DE19702032195 patent/DE2032195C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2032195A1 (de) | 1972-01-05 |
| DE2032195C3 (de) | 1978-05-03 |
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