DE2031875C3 - Kratzer für Kettenkratzförderer - Google Patents
Kratzer für KettenkratzfördererInfo
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- B65G19/24—Attachment of impellers to traction element
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kratzer für Kettenkratzförderer, der mit einer Ausnehmung im Kratzer das
horizontale Kettenglied einer oder mehrerer, den Keuenstrang bildenden Rundgliederkette umfaßt, wobei
das horizontale Kettenglied in einer Tasche des Kratzers zwischen dem Kratzer und einer mit dem
Kratzer verbindbaren, das horizontale Keltenglied untergreifenden Lasche mittels vertikal verlaufender
Schrauben fcstlegbar ist.
Es ist ein solcher Kratzerförderer mit Mittelkettc und
zweiflügeligen Kratzern bekannt, bei dem der einzelne Kratzer aus zwei sich zu einem Kratzer vereinigenden,
schloßartig ineinandergreifenden Ein/elflügeln mit
Hilf-; vertikaler, neben einer Mittelkette verlaufender Rnli-cn Wnnnplbar sind.
Weiter ist es bekannt, bei einem Kratzer für einen Einkettenförderer einen U-förmig ausgebildeten Bügel
zu verwenden, der das horizontale Kettenglied der Mittelkette untergreift, wobei die Schenkel des U-förmigen
Gügels mit dem Kratzer verschraubbare Gewindebolzen bilden.
Schließlich sind in der Praxis bei Kettenkratzföiderern
für Gewinnungs- und Lademaschinen, insbesondere für die Gewinnung von Kratzer der eingangs
ίο genannten Gattung bekannt.
Während der Kratzer nach der erstgenannten, bekannten Ausführungsform das horizontale Kettenglied
nur unvollständig überfaßt und deshalb Zwängungen zwischen dem Kratzer und dem benachbarten
vertikalen Kettenglied unvermeidbar sind, ergibt sich in nachteiliger Weise bei dem vorgenannten bekannten
Kratzern für Einkettenförderer durch die Anordnung des Bügels eine erhebliche Schwächung des Kratzerquerschnittes
in der Kratzermitte, d. h. an der Stelle des
M größten Biegemomenis.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Kratzer der eingangs genannten Gattung dahingehend zu verbessern,
daß eine Verschiebung des horizontalen Kettengliedes gegenüber dem Kratzer einerseits und der das
horizontalen Keltenglied untergreifenden Lasche gegenüber dem Kratzer andererseits nicht möglich ist.
Dabei ist von besonderer Wichtigkeit, daß die bei Kratzern üblichen und bewährten Schraubverbindungen
nach dem Stande der Technik nach einer gewissen
M Betriebszeil loser werden. Bei der erfindungsgemäßen
Lösung soll deshalb gewährleistet sein, daß selbst bei einer in Grenzen gelockerten Verschraubung zwischen
Kratzer und Rundglicdkette weder eine nachteilige Verschiebung der Lasche gegenüber dem Kratzer noch
der Rundgliedkette gegenüber dem Kratzer möglich ist. Darüber hinaus muß bei einer solchen — in der Praxis
immer wieder vorkommenden — geringfügig gelockerten Verbindung der Überlauf des Kratzers über den
Antriebs- oder Umlenkkettcnstern unbehindert bleiben.
Bei den bekannten Kratzern ist mit der Lockerung des Kratzers gegenüber der Rundgliedcrkeile zwangsläufig
ein Verschieben auf der Rundglicderkettc und damit eine Behinderung beim Übergang des Kratzers über
den Kettenstern verbunden, so daß es hier zu Verschleißerscheinungen oder zum Bruch kommt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Lasche in ihrem das horizontale Kettenglied
überdeckenden Bereich einen sich zum Fördererboden verjüngenden Querschnitt aufweist und die die Dicke
der Lasche bildenden .Stirnflächen der Laschenenden übereinstimmend bogenförmig mit bogenförmigen
Stegen des Kratzers verlaufend ausgebildet sind derart, daß die an den bogenförmigen Stegen des Krat/ers
anliegenden bogenförmigen Laschenenden gegen Ver-Schiebung in Kettenlaufrichtung gesichert sind. Die
Erfindung schlägt somit eine Zwangsführung der Lasche gegenüber dem Kratzer vor. Bei geringfügiger Lockerung
der Schraubverbindung kann der Kratzer einerseits in Folge der taschenartigen Finbcttung des
w Kettengliedes im Kratzer gegenüber dem Kratzer nicht
gleiten, während andererseits eine Verschiebung der [.asche gegenüber dem Kratzer durch die verdickten,
bogenförmigen Enden der Lasche, die mit entsprechend bogenförmigen Stegen des Kratzers korrespondieren,
h"' vermieden wird. Gleichzeitig ergibt sich in vorteilhafter
Weise im Bereich des größten Biegemomentes eine erhebliche Verstärkung des Kratzerquerschnittes. Der
bogenförmige Verlauf der Laschenetiden bzw. der
bogenförmigen Stege des Kratzers ist so gewählt, daß die Lasche gegenüber dem Kratzer gegen Verdrehung
gesichert ist.
In Ausgestaltung der F.rfindiing weisen d.e Laschenenden
abgesetzte konzentrisch mit den bogenförmigen Stirnflächen der Lasche verlaufende, der Aufnahme
eines Schraubenschaftes mit Mutter dienende Ausnehmungen und/oder Bohrungen auf. Vorteilhaft kann die
Erfindung dabei so verwirklicht werden, daß 'lie in den Laschenendfcii angeordnete, der Aufnahme der Mutter
dienende Ausnehmung im Sinne einer Drehsicherung der äußeren Form der Mutter entsprechend ausgebildet
ist. Auf diese Weise nimmt die dem Fördererboden benachbarte Lasche an ihrer Unterseite die Mutter auf,
ohne daß die für den Krauvorgung wichtige, am Fördererboden anliegende über die gesamte Breite des
Kratzer durchlaufende Kratzkante unterbrochen wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind im Kratzer der Aufnahme von Inbusschrauben dienende,
abgesetzte und mit den Bohrungen in der Lasche fluchtende Bohrungen angeordnet. Dureh die Verwendung
von Inbusschrauben kann auch die den Kratzer nach oben abschließende Fläche im wesentlichen
ebenflächig gestaltet werden, wobei dennoch die Möglichkeit gegeben ist, nach einer gewissen Betriebsdauer
und zu erwartender Lockerung der Verbindung zwischen Kratzer und Rundgliederkctte in ein achcr
und leicht zugänglicher Weise die Verbindung nachzuspannen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind in dm
das horizontale Kettenglied wenigstens teilweise umfassenden Taschen sowohl des Kratzers als auch der
Lasche den Kettenschweißwulst des horizontalen Kettengliedes aufnehmende, rinnenartige Vertiefungen
vorgesehen. Beim Verspannen der Rundgliederkette S5 gegenüber dem Kratzer oder der Lasche wirkt der
Kettenschweißwulst somit nicht mehr störend, so daß größere Flächen zur Anlage kommen und eine gute
Verspannung erreichbar ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispicles in einer Zeichnung erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 in einer Ansicht von unten — d.h. vom Fördererboden — den Kratzer;
F i g. 2 den Kratzer nach Fig. 1 in Förderrichtung gesehen, wobei der Fördererboden angedeutet ist;
Fig. i den Schnitt nach der Linie A-A nach Fig. 1
ausschließlich durch die Lasche, wobei der Fördererboden angedeutet ist.
Der Kratzer I ist gegenüber dem horizontalen Kettenglied 2 im Kettenstrang 3 festklemmbar. Das
horizontale Keltenglied 2 legt sich in eine Tasche 4 des Kratzers 1. die zur Aufnahme des Kettenscrmeiliuulstes
rinnenartige Vertiefungen 17 aulweist, ein. LXis
horizontale Kettenglied 2 wird von einer Lasche 5 unterfaßt, die in dem das horizontale Kettenglied 2
überdeckenden Bereich einen durch Anschrägungen 18 gebildeten, sich zum Fördererboden 7 verjüngenden
Querschnitt 8 aufweist. Die Dicke der Lasche 5 ist mit ν bezeichnet. Die Stirnflächen 9 der Luschenenden 10
verlaufen bogenförmig wie die bogenförmigen Stege 11
des Kratzers I. Ein geringfügiges Spiel sowie eine geringfügige Konvergenz zwischen den aneinander
liegenden Flächen der Laschenenden 10 und der bogenförmigen Stege 11 ist gußtechnisch bedingt und
nicht von Nachteil. Durch die bogenförmige Ausbildung der Laschenden 10 und der Stege 11 ist die Lasche 5
gegenüber dem Kratzer t gegen Verschiebung in Pfeilrichtung 12 (Kettenlaufrichtung) sowie gegen
Verdrehung (Herausdrehen der Lasche aus dem Kratzer) gesichert.
Die Verbindung zwischen der Lasche 5 und dem Kratzer 1 erfolgt durch in den Laschenenden 10
angeordnete, abgesetzte und im aufgezeigten Ausführungsbeispiel konzentrisch mit den bogenförmigen
Stirnflächen 9 verlaufende Ausnehmungen 14 bzw. Bohrungen 15. die den .Schraubenschaft 12 und die
Mutter 13 aufnehmen. Die Ausnehmung 14 in der Lasche 5 ist dabei so ausgebildet, daß sie der äußeren
Form der Mutier 13 (im Aiisführungsbeispicls der Form
einer Sechskantmutter) entsprechend ausgebildet ist. Im Kratzer 1 ist eine Bohrung 19 angeordnet, die mit der
Bohrung 15 in der Lasche 5 fluchtet und der Aufnahme einer die Bohrungen 15 und 19 durchfassenden
Inbusschraube6dieni.
Entsprechend der in der das horizontale Keilenglied 2 aufnehmenden Tasche 4 angeordneten rinnenartigen
Vertiefung 17 des Kratzers 1 ist auch in der Tasche 16 der Lasche 5 eine rinnenartige Vertiefung 17' zur
Aufnahme des Keitenschweißwulsies vorgesehen, so daß bei Herstellung der Schraubverbindung große
Anlageflächen zwischen dem horizontalen Kettenglied 2 und dem Kratzer 1 einerseits bzw. der Lasche 5
andererseits gegeben sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Kratzer für Kettenkratzförderer, der mit einer Ausnehmung im Kratzer das horizontale Kettenglied
einer oder mehrerer, den Kettenstrang bildenden Rundgliederkette überfaßt, wobei das
horizontale Kettenglied in einer Tasche des Kratzers zwischen dem Kratzer und einer mit dem
Kratzer verbindbaren, das horizontale Kettenglied untergreifenden Lasche mittels vertikal verlaufender
Schrauben festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (5) in ihrem das
horizontale Kettenglied (2) überdeckenden Bereich einen sich zum Fördererboden (7) verjüngenden
Querschnitt (8) aufweist und die die Dicke (s) der Lasche bildenden Stirnflächen (9) der Laschenenden
(10) übereinstimmend bogenförmig mit bogenföimigen Stegen (11) des Kratzers (1) verlaufend
ausgebildet sind derart, daß die an den bogenförmigen Stegen des Kratzers anliegenden bogenförmigen
Laschenenden gegen Verschiebung in Ketten laufrichtung
gesichert sind.
2. Kratzer für Kettenkratzförderer nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschenenden (10) abgesetzte konzentrisch mit den bogenförmigen
Stirnflächen (9) verlaufende, der Aufnahme eines Schraubenschaftes (12) mit Mutter (13) dienende
Ausnehmungen (14) und/oder Bohrungen (15) aufweisen.
3. Kratzer für Kettenkratzförderer nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Laschenenden (10) angeordnete, der Aufnahme der Mutier
(13) dienende Ausnehmung (14) im Sinne einer Drehsicherung der äußeren Form der Mutter
entsprechend ausgebildet ist.
4. Kratzer für Kettenkratzförderer nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden,
gekennzeichnet durch im Kratzer (1) angeordnete und der Aufnahme von Inbusschraubcn (6)
dienende, abgesetzte und mit den Bohrungen (15) in der Lasche (5) fluchtende Bohrungen (19).
5. Kratzer für Kettenkratzförderer nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der vorhergehenden,
dadurch gekennzeichnet, daß in den das horizontale Kettenglied (2) wenigstens teilweise
umfassenden Taschen (4,16) sowohl des Kratzers (1) als auch der Lasche (5) den Kettenschweißwulst des
horizontalen Kettengliedes aufnehmende rinnenartige Vertiefungen (17,17') vorgesehen sind.
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| DE2031875C3 true DE2031875C3 (de) | 1978-11-30 |
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- 1970-11-27 GB GB5647370A patent/GB1330347A/en not_active Expired
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