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DE20317814U1 - Elektromotor - Google Patents

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DE20317814U1
DE20317814U1 DE20317814U DE20317814U DE20317814U1 DE 20317814 U1 DE20317814 U1 DE 20317814U1 DE 20317814 U DE20317814 U DE 20317814U DE 20317814 U DE20317814 U DE 20317814U DE 20317814 U1 DE20317814 U1 DE 20317814U1
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/20Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof with channels or ducts for flow of cooling medium
    • H02K5/203Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof with channels or ducts for flow of cooling medium specially adapted for liquids, e.g. cooling jackets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Abstract

Elektromotor mit einem Rotor und einem Stator und mit Lagerschilden zur Aufnahme eines Gehäusemantels und des Stators, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kühlung mittels Wärmeleitung der Stator (2) und/oder der Gehäusemantel (8) über Wärmeübergänge bildende Kontaktstellen mit den Lagerschilden ( 6, 6') verbunden ist bzw. sind, wobei in den Lagerschilden (6, 6') Kühlkanäle (11) zur Führung eines Kühlmediums verlaufen.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Elektromotor.
  • Die Erfindung bezieht sich spezifisch auf einen rotativen Elektromotor mit einem Stator und einem Rotor, wobei der Rotor in wenigstens zwei Lagerschilden drehbar gelagert ist. Der Stator ist an einem Gehäusemantel fixiert, der starr mit den Lagerschilden verbunden ist. Der Rotor, d.h. der Läufer des Elektromotors kann generell mit Permanentmagneten bestückt sein, stromkommutierte Spulen für die Magnetfelderzeugung aufweisen, oder als so genannter Kurzschlussläufer einer Asynchronmaschine ausgebildet sein.
  • Bei Betrieb eines derartigen Elektromotors entstehen insbesondere im Bereich des Stators erhebliche Wärmemengen. Um den Wirkungsgrad und die Lebensdauer derartiger Elektromotoren zu erhöhen weisen diese typischerweise Kühlvorrichtungen auf.
  • Ein Elektromotor mit einer integrierten Kühlvorrichtung ist aus der DE 197 57 605 C2 bekannt. Der dort beschriebene Elektromotor weist ein System von Kühlkanälen auf, die im Stator und im Gehäusemantel verlaufen.
  • Zur Herstellung der Kühlkanäle während eines Gießprozesses werden Montagedorne in vorgegebenen Sollpositionen so angeordnet, dass die Ausgänge der damit hergestellten Kühlkanäle mit Luftdurchtrittsöffnungen in den Lagerschilden fluchten. In die Luftdurchtrittsöffnungen werden Endstutzen eingeführt. Diese dienen als Anschlussmittel der Kühlkanäle an Umlenkelemente, die in verschiedenen Orientierungen auf die Lagerschilde aufgesteckt werden.
  • Die Umlenkelemente weisen selbst Kanäle auf. Damit bilden die Umlenkelemente in den Lagerschilden mit den Kühlkanälen im Gehäusemantel und Stator ein sich über den gesamten Elektromotor erstreckendes Kanalsystem in welchem ein Kühlmedium, insbesondere Wasser, zur Kühlung des Elektromotors geführt wird. Durch verschiedenartiges Positionieren der Umlenkelemente kann eine Reihen- und/oder Parallelschaltung der Kühlkanäle erzielt werden kann.
  • Nachteilig hierbei ist der hohe konstruktive Aufwand für die Ausbildung des Kühlsystems, welcher zu unerwünscht hohen Herstellkosten des Elektromotors führt. Insbesondere die dichte Ankopplung der Umlenkelemente an die Kühlkanäle im Stator und im Gehäusemantel erfordert einen erheblichen Fertigungsaufwand.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Elektromotor bereitzustellen, welcher mit möglichst geringem Fertigungsaufwand effizient gekühlt werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen. Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Der erfindungsgemäße Elektromotor weist einen Rotor, einen Stator sowie Lagerschilde zur Aufnahme eines Gehäusemantels und des Stators auf. Zur Kühlung mittels Wärmeleitung wird der Stator und/oder der Gehäusemantel über Wärmeübergänge bildende Kontaktstellen mit den Lagerschilden verbunden. In den Lagerschilden verlaufen Kühlkanäle zur Führung des Kühlmediums.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht somit darin, dass zur Kühlung des Elektromotors ein Kühlmedium führende Kühlkanäle allein in den Lagerschilden vorgesehen sind. Der Stator und der Gehäusemantel werden dagegen über Wärmeleitung mittelbar gekühlt. Wesentlich hierbei ist, dass die Kontaktstellen, die den Lagerschild mit dem Stator und/oder dem Gehäusemantel verbinden, Wärmeübergänge mit hoher Wärmeleitfähigkeit bilden. Damit wird die in den Lagerschilden mittels der Kühlkanäle bewirkte Abkühlung effizient auf den Gehäusemantel und insbesondere den Stator, in welchem bei Betrieb des Elektromotors eine besonders starke Erwärmung auftritt, übertragen.
  • Da bei dem erfindungsgemäßen Elektromotor nur in den Lagerschilden Kühlkanäle zur Kühlung des gesamten Elektromotors vorgesehen werden müssen, weist dieser einen einfachen, robusten Aufbau auf und ist zudem kostengünstig herstellbar.
  • Bei bekannten Kühlsystemen für Elektromotoren, die Kühlkanäle sowohl in den Lagerschilden als auch im Gehäusemantel und im Stator aufweisen, sind Adapter oder Schnittstellenelemente zur Verbindung der Kühlkanäle in den einzelnen Einheiten erforderlich. Da diese Komponenten bei dem erfindungsgemäßen Elektromotor entfallen, treten bei diesem deutlich geringere Dichtungsprobleme, insbesondere auch nach Alterung von Komponenten des Elektromotors auf.
  • Gemäß einer ersten Variante der Erfindung kann der Stator in den Gehäusemantel des Elektromotors eingegossen sein. Gemäß einer zweiten Variante kann der Stator durch eine Presspassung mit dem Gehäusemantel verbunden sein. In beiden Fällen können Kontaktstellen von dem Lagerschild sowohl zu dem Gehäusemantel als auch zu dem Stator vorgesehen sein, wodurch ein effizienter Wärmeübergang von dem Lagerschild zum Stator und dem Gehäusemantel erzielt wird.
  • Alternativ kann nur der Gehäusemantel über Kontaktstellen mit dem Lagerschild verbunden sein. In diesem Fall erfolgt die Kühlung des Gehäusemantels durch Wärmeleitung, wobei die Kontaktstellen Wärmeübergänge zwischen den Lagerschilden und den Gehäusemantel bilden. Der Stator wird dann mittelbar durch Wärmeleitung zwischen dem Gehäusemantel und dem Stator gekühlt.
  • Insbesondere für diese Variante ist es vorteilhaft, dass der Gehäusemantel aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit besteht. Vorteilhafterweise besteht der Gehäusemantel aus Aluminium. Weiterhin weist der Gehäusemantel eine möglichst große Manteldicke auf. Dadurch ist eine gute Wärmeleitfähigkeit gewährleistet und insbesondere ein effizienter Wärmetransfer von dem Lagerschild über den Gehäusemantel zu dem Stator, der dadurch effizient gekühlt wird.
  • Der Wärmeübergang an den Kontaktstellen kann auf einfache und kostengünstige Weise dadurch verbessert werden, dass auf diese eine Wärmeleitpaste aufgebracht wird. Mit dieser Wärmeleitpaste werden insbesondere auch kleinste Luftpolster zwischen den aufeinander aufliegenden Einheiten vermieden, wodurch der Wärmeübergang zusätzlich verbessert wird.
  • Die Kühlkanäle verlaufen in den Lagerschilden vorzugsweise mäanderförmig oder spiralförmig, so dass eine große wirksame Fläche zwischen dem Kühlmedium, dem Material des Lagerschilds erhalten wird, welches bevorzugt eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweist. Dadurch wird der Kühleffekt erheblich verbessert. Insbesondere können dann auch an die Lagerschilde anzuschließende externe Einheiten, wie Getriebe auf einer ersten, der so genannten A-Seite des Elektromotors und Messgeber auf einer zweiten, der so genannten B-Seite des Elektromotors effizient mitgekühlt werden.
  • Die Erfindung wir im Nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1: Schnitt durch einen Elektromotor mit einem Rotor, einem Stator und Lagerschilden zur Aufnahme eines Gehäusemantels.
  • 2: Darstellung eines Details des Elektromotors gemäß 1.
  • 3: Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines Lagerschilds des Elektromotors gemäß 1.
  • 4: Querschnitt durch den Lagerschild gemäß 3.
  • 5: Längsschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines Lagerschilds des Elektromotors gemäß 1.
  • 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines rotativen Elektromotors 1 mit integriertem Kühlsystem. Der Elektromotor 1 weist einen stationären Stator 2 und einen Rotor 3 auf, der auf einer Welle 4 drehbar gelagert ist. Die Welle 4 ist in zwei Lagern 5, 5' gelagert. Jedes Lager 5, 5' ist in einem Lagerschild 6, 6' gelagert. Zur Aufnahme eines Lagers 5, 5' weist jedes Lagerschild 6, 6' eine zentrale Bohrung 7, 7' auf.
  • Der erste Lagerschild 6 liegt an der Lastseite, der so genanten A-Seite des Elektromotors 1, an welcher ein nicht dargestelltes Getriebe oder dergleichen an den Elektromotor 1 angeschlossen wird. Der zweite Lagerschild 6' liegt an der Geberseite, der so genannten B-Seite des Elektromotors 1 an, an welchem ein nicht dargestellter Messgeber oder dergleichen angeschlossen werden kann.
  • Die Lagerschilde 6, 6' sind im Wesentlichen identisch ausgebildet und bestehen aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit. Im vorliegenden Fall bestehen die Lagerschilde 6, 6' aus Aluminium.
  • Die Lagerschilde 6, 6' weisen an ihren äußeren Rändern Kontaktstellen als Aufnahmen für einen Gehäusemantel 8 auf. Eine derartige Kontaktstelle ist in 2 detailliert dargestellt. Der Gehäusemantel 8 weist eine hohlzylindrische Form auf und besteht ebenfalls aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit. Im vorliegenden Fall besteht der Gehäusemantel 8 aus Aluminium.
  • Der Stator 2 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch eine Presspassung mit dem Gehäusemantel 8 verbunden und liegt jeweils in Abstand zu dem Lagerschild 6, 6'. Alternativ kann der Stator 2 auch an weiteren Kontaktstellen an den Lagerschilden 6, 6' anliegen. Schließlich kann der Stator 2 auch in den Gehäusemantel 8 eingegossen werden.
  • Wie aus 1 und insbesondere aus 2 ersichtlich, sind zur Ausbildung der Kontaktstellen in die Ränder der Lagerschilde 6, 6' stufenförmige Absätze eingearbeitet. Diese Absätze sind durch im rechten Winkel zueinander verlaufende Oberflächensegmente der Lagerschilde 6, 6' begrenzt, welche Kontaktflächen 9 bilden, auf welchen die Ränder des Gehäusemantels 8 aufsitzen.
  • Durch die Ausbildung der Kontaktstellen in Form von stufenförmigen Kontaktflächen 9, die über den gesamten Umfang am Gehäusemantel 8 anliegen, werden große wirksame Flächen erreicht, über welche der Gehäusemantel 8 an den Lagerschilden 6, 6' anliegt. Dadurch bilden die Kontaktstellen Wärmeübergänge, über welche ein guter Wärmetransfer zwischen den Lagerschilden 6, 6' und dem Gehäusemantel 8 erfolgt. Die Wärmeübergänge werden im vorliegenden Fall dadurch noch weiter verbessert, in dem auf die Kontaktflächen 9 eine Wärmeleitpaste 10 aufgebracht wird. Mit der Wärmeleitpaste 10 werden insbesondere die Wärmeleitfähigkeit an den Kontaktstellen mindernde Luftpolster zwischen den Lagerschilden 6, 6' und dem Gehäusemantel 8 vermieden.
  • Die 3 und 4 zeigen eine detaillierte Darstellung des Aufbaus eines ersten Ausführungsbeispiel eines Lagerschilds 6. Wie aus den 3 und 4 ersichtlich, verlaufen in dem Lagerschild 6 Kühlkanäle 11, in welchen ein Kühlmedium zur Kühlung des Lagerschilds 6 geführt ist. Als Kühlmedium können generell Kühlgase wie zum Beispiel Luft verwendet werden. Im vorlie genden Fall wird als Kühlmedium eine Kühlflüssigkeit verwendet. Als Kühlflüssigkeit wird besonders vorteilhaft Wasser eingesetzt.
  • Wie aus 3 ersichtlich weist der Lagerschild 6, 6' einen Zufluss 12 auf, über welchen die Kühlflüssigkeit in die Kühlkanäle 11 eingespeist wird. Weiterhin ist ein Abfluss 13 vorgesehen, über welchen Kühlflüssigkeit aus den im Lagerschild 6, 6' verlaufenden Kühlkanälen 11 austritt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den 3 und 4 weist der Lagerschild 6, 6' einen mäanderförmigen Kühlkanal 11 auf, welcher einen einzelnen Zufluss 12 und Abfluss 13 aufweist. Generell sind auch spiralförmige Anordnungen von Kühlkanälen 11 denkbar. Vorteilhafterweise ist die Struktur des jeweiligen Kühlkanals 11 wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den 3 und 4 derart ausgebildet, dass sich dieser über einen möglichst großen Bereich des Lagerschilds 6, 6' erstreckt. Dadurch wird eine große wirksame Fläche zwischen dem Kühlmedium und dem Material des Lagerschilds 6, 6' und damit eine entsprechend hohe Wärmeleitung erzielt, wodurch letztlich eine effiziente, gleichmäßige Kühlung des gesamten Lagerschilds 6, 6' erzielt wird.
  • Im vorliegenden Fall sind die Kühlkanäle 11 als Fräskanäle in dem aus Aluminium bestehenden Lagerschild 6, 6' ausgebildet.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform können die Kühlkanäle 11 von in den Lagerschilden 6, 6' verlaufenden Röhren gebildet sein. Die Röhren bestehen dabei vorzugsweise aus Edelstahl. Insbesondere können die Röhren aus Chrom-Nickel-Stählen bestehen. Derartig ausgebildete Röhren weisen eine sehr hohe Korrosionsbeständigkeit auf. Weiterhin zeichnen sich derartige Röhren durch eine gute Druckfestigkeit aus. Weiterhin weisen die Röhren glatte Oberflächen auf, so dass diese unempfindlich gegen Verstopfungen sind. Schließlich sind aus Chrom-Nickel-Stählen bestehende Röhren unempfindlich gegen abrasiv wirkende Partikel als Beimengungen in der Kühlflüssigkeit.
  • Die mit Röhren versehenen Lagerschilde 6, 6' sind bevorzugt als Gussteile ausgebildet. Zur Herstellung derartiger Lagerschilde 6, 6' werden die Röhren in die Gießformen zur Erstellung der die Lagerschilde 6, 6' bildenden Gussteile eingelegt.
  • Mit den Kühlkanälen 11 erfolgt eine unmittelbare Kühlung der Lagerschilde 6, 6' des Elektromotors 1. Der Gehäusemantel 8 und der Stator 2 werden mittelbar durch Wärmeleitung von den Lagerschilden 6, 6' aus gekühlt.
  • Durch die Wärmeübergänge bildenden Kontaktstellen erfolgt eine gute Wärmeleitung zwischen den Lagerschilden 6, 6' und dem Gehäusemantel 8. Dadurch wird der Gehäusemantel 8 effizient über die in den Kühlkanälen 11 der Lagerschilde 6, 6' erzeugte Kälte gekühlt. Da der Gehäusemantel 8 selbst aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit besteht, ist eine gleichmäßige, gute Kühlung des Gehäusemantels 8 gewährleistet. Der Kühleffekt wird weiterhin dadurch noch verbessert, dass der Gehäusemantel 8 eine möglichst hohe Manteldicke aufweist. Beispielsweise kann durch Erhöhung der Manteldicke des Gehäusemantels 8 von 3 mm, die bei gängigen Elektromotoren 1 üblich ist, auf eine Manteldicke von etwa 5 mm die Wärmeleitfähigkeit des Gehäusemantel 8 signifikant erhöht werden, ohne dass das Gesamtgewicht des Elektromotors 1 nennenswert erhöht wird.
  • Die Kühlung des Stators 2 erfolgt durch die Schnittstelle zu dem Gehäusemantel 8. Da die Grenzfläche zwischen dem Gehäusemantel 8 und dem Stator 2 sehr groß ist und zudem durch den Einpressvorgang des Stators 2 in den Gehäusemantel 8 eine enge Verbindung ohne Luftpolster zwischen diesen Einheiten gegeben ist, ist die Wärmeleitfähigkeit zwischen dem Gehäusemantel 8 und dem Stator 2 groß und der Kühleffekt für den Stator 2 entsprechend hoch.
  • Zweckmäßigerweise kann der Wärmeübergang zwischen dem Gehäusemantel 8 und dem Stator 2 durch Einbringen einer Wärmeleitpaste 10 noch weiter verbessert werden.
  • Für den Fall, dass der Stator 2 in den Gehäusemantel 8 eingegossen wird, ist der Kühleffekt für den Stator 2 noch weiter verbessert, da dann direkte Kontaktstellen zwischen dem Stator 2 und den Lagerschilden 6, 6' vorhanden sind. Auch in diesem Fall können prinzipiell die Wärmeübergänge an den Kontaktstellen durch den Einsatz von Wärmeleitpaste 10 weiter verbessert werden.
  • 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Lagerschilds 6 mit einer Anordnung von Kühlkanälen 11. In diesem Fall wird das Kühlmedium über den Zufluss 12 in eine erste konzentrisch zur Bohrung 7 verlaufende, von Kühlkanälen 11 gebildete Ringleitung eingespeist. An dieser Ringleitung münden in radialer Richtung verlaufende Kühlkanäle 11 aus, die auf eine zweite konzentrisch zur Bohrung 7 verlaufende Ringleitung bestehend aus weiteren Kühlkanälen 11 geführt sind. Vorzugsweise bestehen die Kühlkanäle aus Röhren, wobei die radial verlaufenden Kühlkanäle 11 an die die Ringleitungen bildende Kühlkanäle 11 angeschweißt sind. Das über den Zufluss 12 in die innere Ringleitung eingespeiste Kühlmedium gelangt über die radial verlaufende Kühlkanäle 11 in die äußere Ringleitung und wird von dort über den Abfluss 13 aus dem Lagerschild 6 herausgeführt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Elektromotor
    2
    Stator
    3
    Rotor
    4
    Welle
    5
    Lager
    5'
    Lager
    6
    Erstes Lagerschild
    6'
    Zweites Lagerschild
    7
    Bohrung
    7'
    Bohrung
    8
    Gehäusemantel
    9
    Kontaktfläche
    10
    Wärmeleitpaste
    11
    Kühlkanäle
    12
    Zufluss
    13
    Abfluss

Claims (25)

  1. Elektromotor mit einem Rotor und einem Stator und mit Lagerschilden zur Aufnahme eines Gehäusemantels und des Stators, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kühlung mittels Wärmeleitung der Stator (2) und/oder der Gehäusemantel (8) über Wärmeübergänge bildende Kontaktstellen mit den Lagerschilden ( 6, 6') verbunden ist bzw. sind, wobei in den Lagerschilden (6, 6') Kühlkanäle (11) zur Führung eines Kühlmediums verlaufen.
  2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (2) über Wärmeübergänge bildende Kontaktstellen an den Lagerschilden (6, 6') anliegt.
  3. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (2) in Abstand zu den Lagerschilden (6, 6') liegt.
  4. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (2) in den Gehäusemantel (8) eingegossen ist.
  5. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (2) durch eine Presspassung mit dem Gehäusemantel (8) verbunden ist und in Abstand zu den Lagerschilden (6, 6') liegt.
  6. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilde (6, 6') die Kontaktstellen bildende Kontaktflächen (9) aufweisen, an welchen die Ränder des Gehäusemantels (8) anliegen.
  7. Elektromotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kontaktstelle zwei in rechtem Winkel aufeinander zulaufende, einen Absatz am Lagerschild (6, 6') bildende Kontaktflächen (9) aufweist.
  8. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Kontaktstellen eine Wärmeleitpaste (10) aufgebracht ist.
  9. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemantel (8) aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit besteht.
  10. Elektromotor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusemantel (8) aus Aluminium besteht.
  11. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilde (6, 6') aus einem Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit bestehen.
  12. Elektromotor nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilde (6, 6') aus Aluminium bestehen.
  13. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlkanäle (11) in die Lagerschilde (6, 6') eingefräst sind.
  14. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlkanäle (11) von in den Lagerschilden (6, 6') verlaufenden Röhren gebildet sind.
  15. Elektromotor nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilde (6, 6') von Gussteilen gebildet sind.
  16. Elektromotor nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhren in eine Gießform zur Herstellung der die Lagerschilde (6, 6') bildenden Gussteile eingelegt werden.
  17. Elektromotor nach einem der Ansprüche 14 – 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhren aus Edelstahl bestehen.
  18. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlkanäle (11) in den Lagerschilden (6, 6') mäanderförmig verlaufen.
  19. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlkanäle (11) in den Lagerschilden (6, 6') spiralförmig verlaufen.
  20. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 17, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Lagerschilden (6, 6') verlaufende Kühlkanäle (11) Ringleitungen bilden.
  21. Elektromotor nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei konzentrisch in Umfangrichtung eines Lagerschildes (6, 6') verlaufende Ringleitungen vorgesehen sind, welche über radial verlaufende Kühlkanäle (11) verbunden sind.
  22. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium als Kühlflüssigkeit ausgebildet ist.
  23. Elektromotor nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass als Kühlflüssigkeit Wasser vorgesehen ist.
  24. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 – 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium als Kühlgas ausgebildet ist.
  25. Elektromotor nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass als Kühlgas Luft vorgesehen ist.
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