DE20316246U1 - Mechanismus für die Einstellung der Bodensitzhöhe eines Rollstuhls - Google Patents
Mechanismus für die Einstellung der Bodensitzhöhe eines Rollstuhls Download PDFInfo
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Abstract
Rahmen für Rollstuhl, aufweisend
– eine Hinterachsanordnung (14), um ein Paar Hinterräder (10) drehbar zu befestigen, und
– ein Aufhängesystem (16), um die Hinterachsanordnung (14) mechanisch mit Rahmenteilen (12) zu verbinden, wobei das Aufhängesystem (16) aufweist
– ein linkes Klammerelement (18), das mittels einer linken Klemmvorrichtung (20) mit dem linken Rahmenteil (12) verbunden ist, und ein rechtes Klammerelement (18), das mittels einer rechten Klemmvorrichtung (20) mit dem rechten Rahmenteil (12) verbunden ist,
– einen linken Achssitz (22) und einen rechten Achssitz (22), zum Befestigen der Hinterachsanordnung (14) am linken Klammerelement (18) bzw. am rechten Klammerelement (18), wobei
– die Klemmvorrichtungen (20) so ausgebildet sind, dass bei ihrem, relativ zu den Klammerelementen (18) gelösten, Zustand die Klammerelemente (18) zusammen mit der Hinterachsanordnung (14) um Schwenkachsen (24) schwenkbar sind, die durch die Klemmvorrichtungen (20) bestimmt sind.
– eine Hinterachsanordnung (14), um ein Paar Hinterräder (10) drehbar zu befestigen, und
– ein Aufhängesystem (16), um die Hinterachsanordnung (14) mechanisch mit Rahmenteilen (12) zu verbinden, wobei das Aufhängesystem (16) aufweist
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Rahmen für einen Rollstuhl nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 bzw. 2 und einen Rollstuhl nach dem Schutzanspruch 10.
- Rollstühle weisen üblicherweise einen Rahmen auf, der aus mehreren Rahmenteilen besteht, mit einer Hinterachsanordnung und mit einem Aufhängesystem zur mechanischen Befestigung der Hinterachsanordnung an Rahmenteilen. Die Rahmenteile sind im Allgemeinen länglich, sie können feste Profile oder Rohre sein, und sie können gerade oder gebogen sein. Im Allgemeinen ist die Hinterachsanordnung durch eine Hinterachse gebildet. Mit dem Rahmen sind üblicherweise auch eine Vorderradanordnung mit mindestens einem Vorderrad und eine Sitzanordnung mit einem eigentlichen Sitz und einer Rückenlehne verbunden.
- Es ist ein Nachteil vieler vorbekannter Rahmen von Rollstühlen, dass die Höhe der Stützen, welche die Sitzhöhe bestimmen, nicht verstellbar ist. Andere Rollstühle haben zwar höhenverstellbare Stützen, aber in Abhängigkeit von der Höhe, auf welche die Stützen eingestellt sind, können einzelne Teile der Rahmenstruktur frei vorstehen, was unpraktisch und sogar gefährlich sein kann. Die Verstellbarkeit des Sitzes ist vorteilhaft, um den Rollstuhl an Benutzer verschiedener Grösse anzupassen.
- Es ist ein weiterer Nachteil vieler vorbekannter Rahmen von Rollstühlen, dass die Lage der Hinterachse gegenüber dem Sitz und/oder der Vorderachse nicht oder nur schwierig einstellbar ist. Die Einstellbarkeit der Lage der Hinterachse ist vorteilhaft, um den Rollstuhl verschiedenen Bedingungen anzupassen, insbesondere, um seine Stabilität zu verändern. Ist der Abstand zwischen der Vorderachse und der Hinterachse klein, so ist die Handhabung des Rollstuhls einfach, aber der Rollstuhl hat die Tendenz, das Gleichgewicht zu verlieren. Ist der Abstand zwischen der Vorderachse und der Hinterachse gross, so ist die Handhabung des Rollstuhls schwieriger, aber die Gefahr, das Gleichgewicht zu verlieren, ist geringer. Das Verstellen der Lage der Hinterachse ist auch notwendig in Fällen, in de nen der Rollstuhl manchmal zusammen mit einem Bike und manchmal ohne ein Bike benutzt wird, denn bei einer Kombination mit einem Bike sollte die Hinterachse vorzugsweise nach hinten verschoben werden.
- Es ist Aufgabe der Erfindung,
-
- – einen Rahmen für einen Rollstuhl vorzuschlagen, der die Verstellung der Sitzhöhe und/oder der Lage der Hinterachse erlaubt, und
- – einen Rollstuhl mit einem solchen Rahmen vorzuschlagen.
- Diese Aufgabe wird gelöst
-
- – für den Rahmen durch die Merkmale des unabhängigen Schutzanspruchs 1 bzw. 2, und
- – für den Rollstuhl durch die Merkmale des unabhängigen Schutzanspruchs 10.
- Bevorzugte Weiterbildungen sind durch die jeweiligen abhängigen Schutzansprüche beschrieben.
- Um Missverständnissen vorzubeugen, wird hier darauf hingewiesen, dass die meisten Rollstühle im Wesentlichen symmetrisch zu ihrer vertikalen Längsmittelebene sind, so dass linke und rechte konstruktive Elemente derselben Art mindestens symmetrisch wenn nicht gleich sind. Allerdings können linke und rechte konstruktive Elemente gleicher Art geringe Unterschiede aufweisen, in Abhängigkeit der besonderen Effekte, die durch solche Unterschiede erreicht werden sollen. Linke und rechte konstruktive Elemente müssen nicht in den äussersten linken bzw. rechten Bereichen des Rollstuhls bzw. des Rahmens angeordnet sein, sondern können sich irgendwo links bzw. rechts der vertikalen Längsmittelebene befinden.
- Der Rahmen nach der Erfindung weist, wie vorbekannte Rahmen, eine Hinterachsanordnung bzw. eine Hinterachse und ein Aufhängesystem zur Verbindung der Hinterachsanordnung mit dem Rahmen bzw. mit Rahmenteilen auf. Nach der Erfindung weist das Aufhängesystem ein linkes Klammerelement und ein rechtes Klammerelement, einen linken Achssitz und einen rechten Achssitz sowie eine linke Klemmvorrichtung und eine rechte Klemmvorrichtung auf.
- Der linke Achssitz ist am linken Klammerelement, üblicherweise in dessen einem Endbereich angeordnet, und entsprechend ist der rechte Achssitz am rechten Klammerelement, üblicherweise in dessen einem Endbereich, angeordnet.
- Das linke Klammerelement ist, üblicherweise in seinem anderen Endbereich, mittels einer linken Klemmvorrichtung mit einem linken Rahmenteil verbunden, und das rechte Klammerelement ist, üblicherweise in seinem anderen Endbereich, mit einem rechten Rahmenteil verbunden.
- Jede Klemmvorrichtung weist eine Vorrichtung zur Verhinderung von Verschiebungen und/oder eine Vorrichtung zur Verhinderung von Verschwenkungen auf.
- Die Klemmvorrichtungen sind mit ihren Rahmenteilen über die Vorrichtung zur Verhinderung von Verschiebungen verbunden. Ein Lösen der Vorrichtung zur Verhinderung von Verschiebungen erlaubt es, die Klemmvorrichtung mit den Klammerelementen, den Achssitzen, der Hinterachsanordnung und den Hinterrädern, falls die letzteren montiert sind, längs des Rahmenteiles zu verschieben.
- Alternativ oder zusätzlich sind die Klemmvorrichtungen mit ihren Klammerelementen über die Vorrichtung zur Verhinderung von Verschwenkungen verbunden. Ein Lösen der Vorrichtung zur Verhinderung von Verschwenkungen erlaubt es, die Klammerelemente mit den Achssitzen, der Hinterachsanordnung und den Hinterrädern, falls die letzteren montiert sind, um individuelle Schwenkachsen oder um eine gemeinsame Schwenkachse zu verschwenken, die durch die Klemmvorrichtungen bestimmt sind.
- Streben von verschiedener Länge können, in Abhängigkeit von der Lage der Klemmvorrichtung relativ zum zugehörigen Teil des Rahmens, montiert sein. Alternativ und vorzugsweise kann eine längenverstellbare Traverse vorgesehen sein. Eine längenverstellbare Strebe bzw. Traverse kann einen oberen Gewindeabschnitt und einen unteren Gewindeabschnitt aufweisen, wobei die Gewinde gegensinnig sind und beide Gewindeabschnitte mit je einem passenden Gewinde einer Hülse mit Doppelgewinde in Eingriff sind, so dass sich die Länge der Strebe bzw. Traverse ändert, wenn die Hülse gedreht wird.
- Durch Wahl geeigneter Dimensionen und Montagestellungen des Aufhängesystems und der Länge der Strebe wird ermöglicht, die Neigung des Rahmenteils, an welchem das Klammerelement befestigt ist, zu variieren.
- Die Erfindung wird im Folgenden in Einzelheiten und mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen
-
1 ein Hinterrad eines Rollstuhls mit einem Rahmen nach der Erfindung in einer ersten Ausführung, in schematischer Darstellung; -
2 ein Hinterrad eines Rollstuhls mit einem Rahmen nach der Erfindung in einer zweiten Ausführung, in schematischer Darstellung; -
3 einen Rahmen nach der Erfindung, ausschnittsweise, in einem Schaubild; -
4 eine Einzelheit von3 ; -
5A bis5C drei Elemente der Klemmvorrichtung; und -
6 einen Achssitz. - Ein Rollstuhl weist zwei als Paar angeordnete Hinterräder auf, von denen in
1 nur das rechte Hinterrad10 dargestellt ist. Die Richtung einer Vorwärtsbewegung des Rollstuhls ist durch einen Pfeil F angegeben. - Der Rollstuhl weist einen Rahmen nach der Erfindung auf, mit einem linken und einem rechten Rahmenteil
12 , die im Wesentlichen symmetrisch angeordnet sind. In1 ist nur das rechte Rahmenteil12 sichtbar. Das Rahmenteil12 ist leicht nach hinten unten geneigt. Bei vielen Rollstühlen wird ein nicht dargestellter Sitz bzw. Sitzmodul vom Rahmen bzw. von den beiden symmetrischen Rahmenteilen12 getragen, oder die Neigung des Sitzes oder Sitzmoduls wird vom Rahmen bzw. Rahmenteil12 bestimmt. - Der Rahmen weist im Weiteren eine Hinterachsanordnung
14 und ein Aufhängesystem16 auf, mittels welchem die Hinterachsanordnung14 an den Rahmenteilen12 befestigt ist. - Die Rahmenteile
12 sind mechanisch mit der Hinterachsanordnung14 über das Aufhängesystem verbunden. - Das Aufhängesystem
16 umfasst ein rechtes und ein linkes Klammerelement18 , wobei in1 nur das rechte Klammerelement18 sichtbar ist. Jedes Klammerelement18 ist mit seinem oberen Endbereich durch eine Klemmvorrichtung20 am angrenzenden Rahmenteil12 befestigt. Die Klammerelemente18 können Platten, ggfs. mit Ausnehmungen zur Gewichtsverminderung, oder geeignete volle oder hohle Profile wie Rohre sein. - Das Aufhängesystem
16 umfasst ausserdem einen rechten und einen linken Achssitz22 , wobei in1 nur der rechte Achssitz22 sichtbar ist. Jeder Achssitz22 dient dazu, die Hinterachsanordnung14 mit dem angrenzenden Klammerelement18 zu verbinden. - Jede Klemmvorrichtung
20 ist durch eine Vorrichtung20.1 zur Verhinderung von Verschiebungen mit dem angrenzenden Rahmenteil12 verbunden. Eine gelöste Vorrichtung20.1 erlaubt es, die Klemmvorrichtung20 , zusammen mit der Klammer18 , der Hinterachsanordnung14 und den Hinterrädern10 , entlang des Rahmenteils12 zu verschieben. Eine solche Verschiebung hat zur Folge, dass der Abstand zwischen der Hinterachsanordnung14 und einer nicht dargestellten Vorderachse des Rollstuhls verändert wird. - Jede Klemmvorrichtung
20 ist ferner durch eine Vorrichtung20.2 zur Verhinderung von Verschwenkungen mit dem angrenzenden Klammerelement verbunden. Ein Lösen der Vorrichtung20.2 erlaubt es, das Klammerelement18 , zusammen mit der Hinterachsanordnung14 und den Hinterrädern10 , um Schwenkachsen24 zu verschwenken, die durch die Klemmvorrichtungen20 bestimmt sind. Eine solche Verschwenkung hat zur Folge, dass die Höhe des Rahmenteils12 verändert wird. - Es ist offensichtlich, dass eine Konfiguration, wie sie in
1 dargestellt ist, die Neigung hat, instabil zu sein, es sei denn, das Aufhängesystem16 wäre sehr kräftig und damit schwer ausgebildet. Um diesen Nachteil der Instabilität zu verhindern und die Stabilität des Rahmens zu verbessern und damit auch eine leichtgewichtige Konstruktion des letzteren zu erlauben, kann das Aufhängesystem16 zusätzlich eine Strebe26 aufweisen, wie es in2 gezeigt ist. - Die Strebe
26 ist mit ihrem oberen Ende am Rahmenteil12 befestigt, mit Hilfe einer oberen Strebenklemmvorrichtung28 , welche gleich ausgebildet sein kann, wie die Klemmvorrichtung20 . Die obere Strebenklemmvorrichtung28 erlaubt es, wenn sie gelöst ist, das obere Ende der Strebe26 entlang des Rahmenteils12 zu verschieben, und sie erlaubt es in jedem Falle, die Strebe26 um eine Strebenschwenkachse30 zu verschwenken. - Die Strebe
26 ist ferner mit ihrem unteren Ende am Klammerelement18 befestigt, mit Hilfe einer unteren Strebenklemmvorrichtung32 . Die untere Streben klemmvorrichtung32 erlaubt es, die Strebe26 um eine untere Strebenschwenkachse34 zu verschwenken, und, wenn sie gelöst ist, was üblicherweise nicht beabsichtigt ist, würde sie es auch erlauben, das untere Ende der Strebe26 entlang des Klammerelementes18 zu verschieben. - Die Strebe
26 ist längenverstellbar. Zu diesem Zweck weist sie beim vorliegenden Ausführungsbeispiel, einen oberen Gewindeabschnitt26.1 und einen unteren Gewindeabschnitt26.2 auf, wobei die beiden Gewinde der Gewindeabschnitte26.1 ,26.2 gegensinnig ausgebildet sind. Die beiden Gewindeabschnitte26.1 ,26.2 stehen in Eingriff mit passenden Gewindeabschnitten einer Hülse26.3 . Eine Drehung der Hülse26.3 hat zur Folge, dass sich die Länge der Strebe26 verändert. Zur Erleichterung der Drehung der Hülse26.3 weist diese vorzugsweise eine ergonomisch günstige Form auf. -
3 zeigt eine seitliche Ansicht des Rahmens ohne die Strebe26 , entsprechend der schematischen Darstellung von1 . Ein Sitz30 erstreckt sich zwischen den Rahmenteilen12 . Eine Schutzplatte23 erstreckt sich vom rechten Rahmenteil12 aufwärts. Die Hinterachsanordnung14 ist mit den Rahmenteilen12 über das Aufhängesystem16 verbunden. Das Aufhängesystem16 weist die Klammerelemente18 , die Klemmvorrichtungen20 und die Achssitze22 auf. Ein Pfeil S zeigt, wie die Klemmvorrichtung20 , sobald die Vorrichtung zur 20.1 zur Verhinderung von Verschiebungen gelöst ist, entlang des Rahmenteils12 verschoben werden kann. Ein Pfeil P zeigt, wie das Klammerelement18 , sobald die Vorrichtung20.2 zur Verhinderung von Verschwenkungen gelöst ist, um die Schwenkachse24 verschwenkt werden kann. Ein Pfeil R zeigt, wie die Hinterachse der Hinterachsanordnung14 dreht. -
5A zeigt die Vorrichtung20.1 zur Verhinderung von Verschiebungen. Ein gebogenes Teil, dessen Form der Form des Rahmenteils12 entspricht, kann mit Hilfe von nicht dargestellten Schrauben am Rahmenteil12 befestigt werden und verhindert so Verschiebungen. - Die Vorrichtung
20.1 zur Verhinderung von Verschiebungen weist ein Element auf, das zusammenwirkt mit der Vorrichtung20.2 zur Verhinderung von Verschwenkungen gemäss5B , und das eigentlich auch ein Teil dieser Vorrichtung20.2 ist. Bei diesem Element handelt es sich um eine Hülse mit einer länglichen Struktur mit vor- und rückspringenden Teilen. Die Vorrichtung20.2 zur Verhinderung von Verschwenkungen weist ferner die in den5B und5C dargestellten Elemente auf.5B und5C zeigen je ein halb-zylindrisches Element, die in ihren Formen und Strukturen komplementär zur Hülse mit der Struktur mit den vor- und rückspringenden Teilen sind. Das in5B dargestellte Element weist auch eine Öffnung zur Aufnahme des Klammerelementes18 auf. Im montierten Zustand, wenn Verschwenkungen verhindert sind, ist die in5A gezeigte Hülse von den zwei halb-zylindrischen Elementen umfasst, welche ihrerseits mittels nicht dargestellter Schrauben aneinander befestigt sind. Die Schwenkachse ist die Längsachse der in5B dargestellten Hülse und des Zylinders, der durch die beiden halb-zylindrischen Elemente der5B und5C gebildet sind. - Diese Vorrichtung
20.2 zur Verhinderung von Verschwenkungen erlaubt eine schrittweise Verstellung, die bestimmt ist durch die Umfangsabstände der vor- und rückspringenden Teile. Sind keine vor- und rückspringenden Teile vorhanden, so kann eine beliebige Position eingestellt werden, und eine Beschädigung der Struktur wird verhindert, was ein Vorteil einer solchen Anordnung sein kann, obwohl es damit schwieriger ist, Verschwenkungen sicher zu verhindern. - Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform erlaubt es das Aufhängesystem
16 , den Abstand zwischen einer Vorderachse und der Hinterachsanordnung14 und/oder die Höhe des Rahmens über Grund, das heisst über der Stell- bzw. Rollfläche des Rollstuhls und/oder die Neigung des Rahmenteils12 zu verstellen. - Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform kann das ganze Aufhängesystem entfernt werden, so dass ein Transport des Rollstuhls erleichtert wird. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn der Rollstuhl als Gepäck in einem Personenwagen mitgeführt werden soll.
- Die Klammerelemente
18 können Aluminium, Magnesium, Titan oder ein gemischtes bzw. zusammengesetztes bzw. legiertes Material enthalten. - Die Streben
26 können Aluminium, Magnesium oder Titan enthalten. - Die Klemmvorrichtungen
20 können manuell lösbar sein, so dass der Rollstuhl vorzugsweise werkzeugfrei oder ohne spezifische Werkzeuge verstellbar ist. - Eine Verstellung der Konfiguration des Rahmens mittels der Vorrichtungen nach der Erfindung hat zur Folge, dass sich der Radsturz bzw. die Neigung der Hinterräder ändert. Deshalb werden zwei halb-zylindrische Achssitzteile benutzt, die aneinander befestigt werden, wenn der Rollstuhl benutzt wird. Um den Radsturz nachzustellen, können die Achssitzteile temporär gelöst werden, so dass der Radsturz mit Hilfe von Achsadaptern nachgestellt werden kann.
- Die Höhe des rückwärtigen Bereiches des Sitzes über Grund beträgt üblicherweise etwa 36 cm. Mit Hilfe der Vorrichtungen nach der Erfindung kann diese Höhe, ausgehend von einer mittleren Lage, um etwa 2.5 cm nach oben und unten verstellt werden, so dass der Unterschied zwischen tiefster und höchster Lage etwa 5 cm beträgt.
Claims (10)
- Rahmen für Rollstuhl, aufweisend – eine Hinterachsanordnung (
14 ), um ein Paar Hinterräder (10 ) drehbar zu befestigen, und – ein Aufhängesystem (16 ), um die Hinterachsanordnung (14 ) mechanisch mit Rahmenteilen (12 ) zu verbinden, wobei das Aufhängesystem (16 ) aufweist – ein linkes Klammerelement (18 ), das mittels einer linken Klemmvorrichtung (20 ) mit dem linken Rahmenteil (12 ) verbunden ist, und ein rechtes Klammerelement (18 ), das mittels einer rechten Klemmvorrichtung (20 ) mit dem rechten Rahmenteil (12 ) verbunden ist, – einen linken Achssitz (22 ) und einen rechten Achssitz (22 ), zum Befestigen der Hinterachsanordnung (14 ) am linken Klammerelement (18 ) bzw. am rechten Klammerelement (18 ), wobei – die Klemmvorrichtungen (20 ) so ausgebildet sind, dass bei ihrem, relativ zu den Klammerelementen (18 ) gelösten, Zustand die Klammerelemente (18 ) zusammen mit der Hinterachsanordnung (14 ) um Schwenkachsen (24 ) schwenkbar sind, die durch die Klemmvorrichtungen (20 ) bestimmt sind. - Rahmen für Rollstuhl, aufweisend – eine Hinterachsanordnung (
14 ), um ein Paar Hinterräder (10 ) drehbar zu befestigen, und – ein Aufhängesystem (16 ), um die Hinterachsanordnung (14 ) mechanisch mit Rahmenteilen (12 ) zu verbinden, wobei das Aufhängesystem (16 ) aufweist – ein linkes Klammerelement (18 ), das mittels einer linken Klemmvorrichtung (20 ) mit dem linken Rahmenteil (12 ) verbunden ist, und ein rechtes Klammerelement (18 ), das mittels einer rechten Klemmvorrichtung (20 ) mit dem rechten Rahmenteil (12 ) verbunden ist, – einen linken Achssitz (22 ) und einen rechten Achssitz (22 ), zum Befestigen der Hinterachsanordnung (14 ) am linken Klammerelement (18 ) bzw. am rechten Klammerelement (18 ), wobei – die Klemmvorrichtungen (20 ) so ausgebildet sind, dass bei ihrem, relativ zu den Klammerelementen (18 ) gelösten, Zustand die Klammerelemente (18 ) zusammen mit der Hinterachsanordnung (14 ) entlang der Rahmenteile (12 ) verschiebbar sind. - Rahmen für Rollstuhl nach mindestens einem der vorangehenden Schutzansprüche, wobei die Klemmvorrichtung (
20 ) eine lösbare Vorrichtung (20.2 ) aufweist, um Schwenkachse (24 ) und Klammerelement (18 ) lösbar miteinander zu verbinden, zur Verhinderung eines Verschwenkens des Klammerelementes (18 ) relativ zur Schwenkachse (24 ). - Rahmen für Rollstuhl nach mindestens einem der vorangehenden Schutzansprüche, wobei die Klemmvorrichtung (
20 ) eine lösbare Vorrichtung (20.1 ) aufweist, um eine Strebe (26 ) und das Klammerelement (18 ) lösbar miteinander zu verbinden, zur Verhinderung einer Verschiebung des Klammerelementes (18 ) relativ zur Strebe (26 ). - Rahmen für Rollstuhl nach Schutzanspruch
1 , wobei die Klemmvorrichtungen (20 ) zur Verstellung des Rollstuhls manuell lösbar sind. - Rahmen für Rollstuhl nach mindestens einem der vorangehenden Schutzansprüche, wobei das gesamte Aufhängesystem (
16 ) demontierbar ist, damit der Rollstuhl in praktischer Weise transportierbar ist. - Rahmen für Rollstuhl nach mindestens einem der vorangehenden Schutzansprüche, wobei das Aufhängesystem (
16 ) so ausgebildet ist, dass der Abstand zwischen einer Vorderachse und der Hinterachsanordnung (14 ) und/oder die Höhe des Rahmens relativ zur Standfläche verstellbar ist. - Rahmen für Rollstuhl nach mindestens einem der vorangehenden Schutzansprüche, wobei das Klammerelement (
18 ) Aluminium, Magnesium, Titan oder ein gemischtes bzw. legiertes Material enthält. - Rahmen für Rollstuhl nach mindestens einem der vorangehenden Schutzansprüche, wobei die Strebe (
26 ) Aluminium, Magnesium oder Titan enthält. - Rollstuhl mit einem Rahmen nach mindestens einem der vorangehenden Schutzansprüche.
Applications Claiming Priority (2)
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| EP03004738.5 | 2003-03-04 | ||
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Publications (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8262117B2 (en) | 2008-10-10 | 2012-09-11 | Sunrise Medical Gmbh & Co. Kg | Wheelchair comprising a foot support |
| US8490994B2 (en) | 2007-12-21 | 2013-07-23 | Sunrise Medical Gmbh & Co. Kg | Wheelchair frame and wheelchair with cross-brace |
-
2003
- 2003-10-20 DE DE20316246U patent/DE20316246U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8490994B2 (en) | 2007-12-21 | 2013-07-23 | Sunrise Medical Gmbh & Co. Kg | Wheelchair frame and wheelchair with cross-brace |
| US8262117B2 (en) | 2008-10-10 | 2012-09-11 | Sunrise Medical Gmbh & Co. Kg | Wheelchair comprising a foot support |
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20040129 |
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| R150 | Term of protection extended to 6 years |
Effective date: 20061116 |
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Owner name: KUESCHALL AG, CH Free format text: FORMER OWNER: INVACARE AG, ALLSCHWIL, CH Effective date: 20070726 |
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| R151 | Term of protection extended to 8 years |
Effective date: 20091103 |
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| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20120501 |