DE2031614C3 - Schere - Google Patents
SchereInfo
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- DE2031614C3 DE2031614C3 DE19702031614 DE2031614A DE2031614C3 DE 2031614 C3 DE2031614 C3 DE 2031614C3 DE 19702031614 DE19702031614 DE 19702031614 DE 2031614 A DE2031614 A DE 2031614A DE 2031614 C3 DE2031614 C3 DE 2031614C3
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B13/00—Hand shears; Scissors
Landscapes
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- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
- Table Equipment (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schere, deren Scherenhälften aus Kunststoff mit einer metallischen
Schneide bestehen.
Derartige Scheren sind hinreichend bekannt, so >■, B.
durch die CH-PS 2 72 037, bei welche! Schere — außer den dem Schneidevorgang dienenden Schneiden und
den der Halterung der Schneiden dienenden Teile — nur noch die Scherenachse aus Stahl besteht, während
die übrigen Teile der Schere aus nichtmetallischen! Material, insbesondere Kunststoff, bestehen. — Eire
Schere aus Kunststoff beschreibt auch das DE-GM 18 67 806. Hierbei sind die an den Scherenhälften
befestigten Schneiden zum Schütze gegen Verbiegen oder Verklemmen beim Gebrauch der Schere durch ein
zweites, von außen an den Scherenhälften anliegendes Stahlblatt verstärkt - Die Schere nach der DE-PS
6 59 756 sieht Scherenhälften aus Kunststoff vor, in die w je eine eine Schneide bildende Stahlbewehrung fest
eingebettet ist
Diesen vorbekannten Scheren gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine preiswertere
Schere geringeren Gewichtes mit guter Schneidelei- 3r. stung und mit einer einer Stahlschere entsprechenden
oder ungefähr entsprechenden Standzeit zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Schere mit einer sich über ihre gesamte
Oberfläche erstreckenden, aufgedampften oder aufgatvanisierten
Metallschicht größerer Härte als der Kunststoff versehen ist.
An sich ist es bekannt Kunststoffgegenstände mit einem metallischen Oberzug zu versehen. Das Ziel eines
solchen Überzuges ist es, die Formbeständigkeit des « Kunststoffes, insbesondere aber dessen Festigkeit und
Steifigkeit zu erhöhen. Bei einer Schere aber müssen die beiden Scherenhälften biegeelastisch sein, damit die
Schneidkanten beider Schneiden unter Wandern der Berührungsstelle der Schneidkanten gegen die Scheren- r>
<> spitze federnd aufeinanderliegen. Die Fachwelt glaubte daher, nur Kunststoffscheren mit separaten elastischen
Schneidblättern oder -streifen könnten eine mindestens genügende Schneidleistung erbringen.
Die Erfindung setzt sich in Gegensatz zu dieser ">
Fachmeinung und erhält die für den Schneidvorgang notwendige Elastizität der Scherenhälften dadurch, daß
die gesamte Oberfläche der Schere mit einer aufgedampften oder aufvulkanisierten Metallschicht versehen
wird, d.h. auf eine die Starrheit fördernde
Verankerung von separaten Schneidblättern od. dgl. verzichtet wird, was auch der Preisgestaltung der
Schere zu gute kommt
Die aufgedampfte oder aufvulkanisierte über 1 μ starke Metallschicht kann an den Schneidkanten
entweder angeschliffen werden oder man nutzt die natürliche geringe Rauhigkeit der Metallschicht aus, um
die für das Schneiden vorteilhafte Rauhigkeit an der Schneidkante zu erreichen.
Die Form der durch die Metallschicht gebildeten Schneidkante oder -kanten kann durch die Gestaltung
des oder der Kunststoffscherenbehälter beeinflußt werden, so z.B. können die Scherenhälften mit
Sägezähnen, Kullen u. dgL versehen sein.
In der Zeichnung ist eine Schere dargestellt und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Schere,
Die dargestellte Schere mit den Scherenhälften 1, 2 weist die zwei Grundkörper 3 aus Kunststoff auf, die die
Form der Scherenhälften 1,2 aufweisen. Die Oberfläche
der Grundkörper 3 ist vorzugsweise elektrisch leitend gemacht Die beiden Scherenhälften 1, 2 sind in
bekannter Weise durch die Schraube 4 miteinander verbunden. Die gesamte Oberfläche der Grundkörper 3
ist von der Spitze 5 bis zum unteren Ende des Auges 6 vorzugsweise gleichmäßig mit einer über 1 μ starken
Metallschicht 7 überzogen, die entweder auf die Kunststoffkörper 3 aufgedampft oder aufgalvanisiert ist
An der Schneide 8 der beiden Blätter 9,10 der Schere ist die Metallschicht 7 leicht angeschliffen. Auf ein solches
Anschleifen kann verzichtet werden, wenn die Oberfläche der Metallschicht 7 eine genügende Rauhigkeit
besitzt Bei der Wahl der Schichtdicke kann das Schleifen berücksichtigt werden.
Gerade bei Schneidwaren, insbesondere bei Scheren ergibt sich durch den Erfindungsgegenstand ein großer
technischer Fortschritt insofern, als die besonders für gute Scheren notwendige Verformungsarbeit und
Oberflächenbearbeitung der Scherenhälften 1, 2 nunmehr durch die konstante Form des oder der
gespritzten Kunststoffgrundkörper 3 der Scheren entfallen kann. Ist einmal die Kunststoffrpritzform für
die Grundkörper 3 erstellt so ist hierdurch bereits die wesentlichste Arbeit für die Herstellung der Schere
geleistet, die Restarbeit für die Fertigung einer erfindungsgemäßen Schere bedingt lediglich noch das
Aufbringen der die Schneiden bildenden Metallschicht 7 bzw. falls dies notwendig ist, das Anschleifen der
Schneiden der Schneidware.
Die Grundkörper 3 können jede geeignete Verstärkung z. B. durch Glasfasern erhalten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schere, deren zwei Scherenhälften aus Kunststoff mit einer metallischen Schneide bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schere mit einer sich Ober ihre gesamte Oberfläche erstreckenden, aufgedampften oder aufgalvanisierten Metallschicht (7) größerer Härte als der Kunststoff versehen ist10
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702031614 DE2031614C3 (de) | 1970-06-26 | 1970-06-26 | Schere |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702031614 DE2031614C3 (de) | 1970-06-26 | 1970-06-26 | Schere |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2031614A1 DE2031614A1 (de) | 1971-12-30 |
| DE2031614B2 DE2031614B2 (de) | 1978-11-30 |
| DE2031614C3 true DE2031614C3 (de) | 1979-07-26 |
Family
ID=5775031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702031614 Expired DE2031614C3 (de) | 1970-06-26 | 1970-06-26 | Schere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2031614C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD254421S (en) | 1976-12-09 | 1980-03-11 | Oy Fiskars Ab | Nail scissors |
| USD258714S (en) | 1977-01-06 | 1981-03-31 | Oy. Fiskars Ab | Nail scissors |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD248921S (en) | 1976-11-22 | 1978-08-15 | Cooper Industries, Inc. | Scissors |
| ES247379Y (es) * | 1979-11-22 | 1980-12-16 | Herramienta manual de corte, perfeccionada |
-
1970
- 1970-06-26 DE DE19702031614 patent/DE2031614C3/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD254421S (en) | 1976-12-09 | 1980-03-11 | Oy Fiskars Ab | Nail scissors |
| USD258714S (en) | 1977-01-06 | 1981-03-31 | Oy. Fiskars Ab | Nail scissors |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2031614A1 (de) | 1971-12-30 |
| DE2031614B2 (de) | 1978-11-30 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |