DE20316085U1 - Feuerbeständige Trennwand - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine feuerbeständige Trennwand, mit der in Verbindung mit den massiven Teilen eines Gebäudes wie Boden, Decke und Wände feuergeschützte Bereiche geschaffen werden, die zu verschiedenen Zwecken aber zugänglich sein können oder müssen.
- Die Feuerwiderstandsdauer kann je nach baurechtlicher Anforderung 30, 60, 90 oder mehr Minuten betragen. Die Feuerwiderstandsklasse der Trennwand, z.B. F30, F60, F90, wird in einem genormten Brandversuch festgestellt.
- Die Zugänglichkeit des feuergeschützten Bereichs wird durch Türen geschaffen, die je nach Anforderung zusätzlich mit einer selbstschließenden Vorrichtung ausgestattet sein können.
- Unter
DE 200 09 488 U1 undDE 201 03 972 U1 sind bereits ähnliche Trennwände aus nicht brennbaren Baustoffen für den vorgesehenen Zweck bekannt, wobei dieDE 201 03 972 U1 dort als eine Weiterentwicklung derDE 200 09 488 U1 gekennzeichnet ist, die von ihrem Grundaufbau her eine rahmenlose Konstruktion sein soll. Das bedingt entweder für alle Wandflächen eine hohe tragende Stabilität und damit ein sehr großes Gewicht, oder die Funktionsfähigkeit von Scharnieren und Verschlüssen ist zeitlich begrenzt, weil die örtlichen Spitzenlasten nicht dauerhaft aufgenommen werden können. Bei dieser rahmenlosen Bauweise haben alle Türen nahezu die volle Raumhöhe, was zu sehr langen vertikalen Öffnungsfugen führt, die einen entsprechend hohen Verschlussaufwand erfordern und für die Zugänglichkeit und Nutzung meist nicht erforderlich ist. Darum und weiter erlaubt diese bekannte Konstruktion auch nur weniger als die halbe Zugangsbreite einer zweiflügeligen Tür, weil der mittlere Türanschlag aus Stabilitätsgründen durch ein festes Stegelement gebildet werden muss. - Die Weiterentwicklung nach
DE 201 03 972 U1 soll den Stabilitätsschwächen Rechnung tragen, indem die Stabilität im Bereich der Öffnungen und Türen durch zusätzliche Metallprofile erhöht werden soll. Metallprofile im Bereich von Fugen bedeuten aber bekanntermaßen Wärmebrücken, was zwangsläufig zu einer Verschlechterung der Brandschutzeigenschaften führt. - Es ist darum Aufgabe der Erfindung, eine feuerbeständige Trennwand zu schaffen, die die Nachteile der vorgenannten Ausbildungen nicht enthält, eine definierte Brandschutzklasse bei relativ niedrigem Gewicht und großen möglichen Türöffnungen aufweist und mit einem oberflächengestaltenden Dekorbelag mindestens auf der Sichtseite ausgestattet ist.
- Diese Aufgabe wird mit einer feuerbeständigen Trennwand mit ein- oder zwei-flügeligen Türelementen und festen Wandelementen mit umlaufenden Stufenfalz dadurch gelöst, dass die Türelemente und Wandelemente in ein Fachwerk aus vertikalen und horizontalen Profilen eingesetzt und die Tür- und Wandelemente als Rahmen mit einer ein- oder mehrschaligen Füllplatte ausgebildet sind, wobei die Profile und die Rahmen aus unbrennbarem Baustoff höherer Festigkeit und die Füllplatte aus unbrennbarem Baustoff niedrigerer Festigkeit besteht und mit dem Rahmen über einen Stufenfalz verbunden ist.
- Diese Trennwand ist sehr flexibel auf die bauseitig vorliegenden maßlichen Bedingungen anzupassen, erzeugt durch die Kombination von stabilen Profilen und Rahmenelementen mit leichteren Ausfüllungen eine dauerhaft hohe mechanische und Brandschutz-Stabilität.
- Durch die in ein System aufeinander abgestimmten Dicken der Rahmenteile und Füllplatten je nach Brandschutzanforderung ist eine wirtschaftliche Fertigung bei hoher Funktionssicherheit gegeben. So können die Füllplatten aus einer oder mehreren Einzelplatten bestehen.
- In einer ersten Weiterbildung wird für besonders hohe Brandschutz- und mechanische Anforderungen die Füllplatte aus drei Einzelplatten aufgebaut, wobei die mittlere Platte die besonderen Funktionsanforderungen übernimmt. Für hohe Wärmedämmanforderungen wird eine leichte Dämmplatte relativ großer Dicke und hohem Dämmwert eingesetzt, bei hohen mechanischen Anforderungen eine Platte hoher Festigkeit, an deren Stelle oder in Kombination jeweils eine Platte oder Folie mit einem hohen Dampfdiffusionswiderstand eingesetzt wird, die im Brandfall ein Ausdampfen des Kristallwassers aus der feuerabgewandten Einzelplatte zur Brandseite hin verhindert und somit die geplante Kühlwirkung dieses Kristallwassers auf der brandabgewandten Seite sicherstellt.
- Eine andere Weiterentwicklung sieht das Belegen mindestens der Sichtseite der Profile sowie der Tür- und Wandelemente mit einer dünnen Dekorplatte vor. Dadurch entfällt jegliche Oberflächen-Nacharbeit durch Anstreichen oder ähnliches nach Montage der Trennwand. Vorzugsweise ist diese Dekorplatte als lackiertes Stahlblechteil mit einer umlaufenden kurzen Aufbiegung ausgebildet, das mit den Trennwand-Bauteilen verklebt ist. Damit im Brandfall von dieser Dekorplatte keine schädliche mechanische Beanspruchung auf die gesamte Trennwand infolge unterschiedlicher Wärmeausdehnung und demzufolge Verwerfungen ausgeht, ist die Sichtseite in Nähe der Aufbiegungen mit einer sehr feinen Schlitzung versehen, die ca. 0,2-1 mm breit ist und nur durch kurze Metallstege von ca. 3 mm Breite unterbrochen wird. Im Brandfall verwirft sich die Dekorplatte, bis sie an den Stegen abreißt, ohne eine nachteilige Beanspruchung auf das Tür- oder Wandelement oder die Dichtungen in dem Stufenfalz auszuüben.
- In bekannter Weise ist in dem Stufenfalz der Trennwand sowohl eine gummielastische Dichtung wie ein unter Temperatureinwirkung aufschäumendes Dichtungsprofil vorgesehen, wobei das Dichtungsprofil neben der Aufbiegung der Dekorplatte angeordnet ist.
- Eine für die Stabilität der Trennwand im Brandfall sehr wichtige Weiterentwicklung der Erfindung ist eine Querstrebe, die Knotenpunkte der Fachwerkprofile mit der Massivwand steif verbindet. Diese Querstrebe ist als Stahlblechprofil ausgebildet, jeweils über Laschen-Schraubverbindungen an Massivwand und Knotenpunkt befestigt und mit einer Brandschutzisolierung umhüllt. Eine besondere erfinderische Lösung besteht darin, dass die massivwandseitige Schraubverbindung nicht schutzisoliert ist und mit einem Langloch in dem Blechprofil und einer nichtmetallischen Scheibe ausgestattet ist. Dadurch lockert sich diese Schraubverbindung im rückseitigen Brandfall und verhindert eine durch Wärmeausdehnung des C-Profils verursachte schädliche mechanische Beanspruchung der Trennwand.
- Die Türscharniere sind aus Stahlblech gefertigt, ihre Befestigungsflansche sind mit den vertikalen Stirnseiten der Profile und Türrahmen, d.h. mit den tragenden Bauteilen hoher Festigkeit, verschraubt und zur exakten Einstellung des Fugenmaßes dreidimensional verstellbar.
- Die Erfindung wird anhand der
1 –7 und der Ansprüche nachstehend beschrieben. - Es zeigen:
-
1 : Die Sichtseite der Trennwand -
2 : Einen Vertikalschnitt nach II-II in1 -
3 : Einen horizontalen Teilschnitt nach III-III in1 -
4 : Das Detail IV in3 mit Schnitt durch Scharnier- und Schlossbereich -
5 : Die Einzelheit Querstrebe -
6 : Eine Dekorplatte in perspektivischer Darstellung -
7 : Das Detail VII in6 - Die feuerbeständige Trennwand nach der Erfindung besteht aus dem insgesamt mit
1 bezeichneten Fachwerk aus vertikalen Profilen2a und horizontalen Profilen2b , in das einliegende Türelemente3a und aufliegende Türelemente3b und feste Wandelemente4 eingebaut sind. Die vertikalen Profile2a' für den Wandanschluss und die horizontalen Profile2b' für Boden- und Deckenanschluss sind ebenfalls Bestandteile des Fachwerks1 . - Die Türelemente
3 und die Wandelemente4 bestehen aus Rahmen5 und Füllplatten6 , deren Verbindung zueinander als Stufenfalz ausgebildet und als Klebeverbindung ausgeführt ist. Die Rahmen5 sind zweischalig aus Leisten (22a ,22b ) aufgebaut, die miteinander verklebt und durch Stifte fixiert sind. Die Füllplatten6 sind je nach Brandschutzanforderung ein- oder mehrschalig ausgebildet, wobei die Einzelplatten8 bei mehrschaliger Ausführung ebenfalls miteinander verklebt sind. - In
3 und4 ist der Aufbau der Trennwand-Bauteile deutlich gemacht. - Die gebrauchsfertige Oberflächengestaltung wird durch eine auf alle Flächen der Sichtseite der Trennwand und gegebenenfalls auch auf die Türrückseiten durch eine aufgeklebte dünnwandige Dekorplatte
9 erzeugt. Diese ist als fertiglackiertes Metallblech mit allseitigen Aufbiegungen10 hergestellt. Die Dekorplatte9 weist in Randnähe zur Aufbiegung10 eine umlaufende schmale Schlitzung12 auf, die durch kurze Stege13 unterbrochen ist. Auf die Türhöhe von ca. 2 m sind drei bis fünf Stege13 vorgesehen. - Die Stufenfalze zwischen Profilen
2 und Türelementen3 sowie Wandelementen4 weisen eine gummielastische Dichtung14 und mindestens eine unter Temperatureinwirkung aufschäumendes und den Falz abdichtendes Dichtprofil15 auf. - In dem Kanal
23 im Rahmen5 der Türelemente3 zur Aufnahme der Schubstangen24 der Verriegelung16 sind Rauchgas-Zirkulationssperren17 , z.B. als Mineralwolleeinlagen angeordnet, die die Wärmeübertragung von der Brand- zur abgewandten Seite über Luftzirkulation wesentlich einschränken. Dieser Effekt wird noch verstärkt durch eine auf der Rückseite oberhalb eines jeden Türelements3 an dem horizontalen Profil2b befestigte Abdeckleiste26 . Die Schubstangen24 verriegeln die Türelemente3a in den horizontalen Profilen2b und2b' und bei aufliegenden Türelementen3b noch zusätzlich durch einen mittleren Riegel25 . - Die Türen sind über Scharniere
19 an den Profilen2a befestigt, wobei ihre Befestigungsflansche mit den vertikalen Stirnseiten der Profile2a und Türrahmen5 verschraubt sind. - In aus Stabilitätsgründen festgelegten maximalen Abständen sind die Knotenpunkte der Profile
2a ,2b mittels Querstreben18 (2 ,5 ) mit der Massivwand verbunden. Die Brandschutzisolierung20 ist im Bereich der massivwandseitigen Befestigung unterbrochen. - Bezugszeichenliste:
- 1
- Fachwerk
- 2
- Profil
- 3
- Türelement
- 4
- Wandelement
- 5
- Rahmen
- 6
- Füllplatte
- 7
- Stufenfalz
- 8
- Einzelplatte
- 9
- Dekorplatte
- 10
- Aufbiegung
- 11
- Fuge
- 12
- Schlitzung
- 13
- Steg
- 14
- Dichtung
- 15
- Dichtprofil
- 16
- Verriegelung
- 17
- Rauchgas-Zirkulationssperre
- 18
- Querstrebe
- 19
- Türscharniere
- 20
- Brandschutzisolierung
- 21
- Laschen-Schraubverbindung
- 22
- Leisten
- 23
- Kanal
- 24
- Schubstangen
- 25
- Riegel
- 26
- Abdeckleiste
Claims (12)
- Feuerbeständige Trennwand mit ein- und zwei-flügeligen Türelementen und festen Wandelementen mit einem umlaufenden Stufenfalz, dadurch gekennzeichnet, dass die Türelemente (
3 ) und Wandelemente (4 ) in ein Fachwerk (1 ) aus vertikalen und horizontalen Profilen (2a ,2b ) eingesetzt und die Tür- (3 ) und Wandelemente (4 ) als Rahmen (5 ) mit einer ein- oder mehrschaligen Füllplatte (6 ) ausgebildet sind, wobei die Profile (2 ) und die Rahmen (5 ) aus unbrennbarem Baustoff höherer Festigkeit und die Füllplatte (6 ) aus unbrennbarem Baustoff niedrigerer Festigkeit besteht und mit dem Rahmen (5 ) über einen Stufenfalz (7 ) verbunden ist. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (
2 ) einschalig und die Rahmen (5 ) der Tür- (3 ) und Wandelemente (4 ) zweischalig aufgebaut sind. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllplatten (
6 ) aus zwei miteinander verklebten Einzelplatten (8 ) in einer Dicke der jeweiligen Dicke der Leisten (22 ) des Rahmens (5 ) bestehen. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllplatten (
6 ) aus drei miteinander verklebten Einzelplatten (8 ) bestehen, wobei die Summe der Dicke von zwei Einzelplatten (8 ) mindestens der Dicke einer Leiste (22 ) des Rahmens (5 ) entspricht. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Platte (
8c ) aus einer leichten Brandschutzplatte oder einer Platte hoher Festigkeit oder einer Platte oder Folie mit einem hohen Dampfdiffusionswiderstand besteht. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens auf der Sichtseite der Trennwand mindestens die Sichtflächen der Profile (
2 ) und der Tür- (3 ) und Wandelemente (4 ) dünnwandige Dekorplatten (9 ) aus nicht brennbarem Werkstoff, z.B. Metall, aufweisen. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorplatte (
9 ) aus einem aufgeklebten oberflächenbehandeltem Metallblech, vorzugsweise aus Stahl, besteht und allseitige Aufbiegungen (10 ) von 5-15 mm Höhe aufweist, die die Profile (2 ) sowie die Tür- (3 ) und Wandelemente (4 ) im Bereich der Trennwand-Fugen (11 ) umfassen und dass die Dekorplatten (9 ) auf den Sichtflächen in Fugennähe eine schmale umlaufende Schlitzung (12 ) von 0,2-1 mm Breite aufweisen, die durch drei bis fünf Stege (13 ) von ca. 3 mm Breite pro Türhöhe 2 m unterbrochen wird. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer wandparallelen Fläche des Stufenfalzes (
7 ) zu den Profilen (2 ) der Tür- (3 ) und Wandelemente (4 ) eine gummielastische Dichtung (14 ) und auf einer oder zwei der kopfseitigen Flächen neben der Aufbiegung (10 ) der Dekorplatten ein unter Temperatureinwirkung aufschäumendes Dichtprofil (15 ) angeordnet ist. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungen (
16 ) als in die schließseitigen Rahmenteile (5 ) vollständig verdeckt eingebaute Schubstangenschlösser ausgebildet sind, wobei jedes Türelement (3a ,3b ) mindest eine obere und untere Riegelstelle und jedes aufliegende Türelement (3b ) einen zusätzlichen mittleren Riegel (25 ) und die vertikalen Schubstangenkanäle (23 ) im Rahmen zusätzliche Rauchgas-Zirkulationssperren (17 ) aufweisen und/oder an jeder Türöffnung eine obere Abdeckleiste (26 ) angeordnet ist. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Knotenpunkt der horizontalen und vertikalen Fachwerkprofile (
2a ,2b ) durch eine Querstrebe (18 ) mit der bauseitigen Massivwand steif verbunden ist. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstrebe (
18 ) als C-Metallprofil mit je einer Laschen-Schraubverbindung (21 ) an dem Profil (2 ) der Trennwand und der Massivwand befestigt ist, wobei mindestens die Schraubverbindung auf der Seite zur Massivwand ein Langloch im C-Profil und mindestens eine im Brandfall die Schraubverbindung lockernde nichtmetallische Scheibe aufweist und die gesamte Querstrebe (18 ) bis auf den Bereich der Schraubverbindung mit der nichtmetallischen Scheibe mit einer Brandschutzisolierung (20 ) umhüllt ist. - Feuerbeständige Trennwand nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Türscharniere (
19 ) aus Stahl hergestellt und mit ihren Befestigungsflanschen in angepassten Ausnehmungen an den vertikalen Stirnseiten der Dekorplatten, Profile und Türrahmen im sichtseitigen Teil der Fuge (11 ) angeschraubt und zum Einstellen des richtigen Fugenmaßes dreidimensional verstellbar sind.
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|---|---|---|---|
| DE20316085U DE20316085U1 (de) | 2003-10-16 | 2003-10-16 | Feuerbeständige Trennwand |
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|---|---|---|---|
| DE20316085U Expired - Lifetime DE20316085U1 (de) | 2003-10-16 | 2003-10-16 | Feuerbeständige Trennwand |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20316085U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202013007293U1 (de) | 2012-08-15 | 2013-10-21 | Eas Technischer Brandschutz Gmbh | Feuerbeständige System-Trennwand |
| CN106836562A (zh) * | 2017-03-27 | 2017-06-13 | 青岛科瑞新型环保材料集团有限公司 | 一种钢结构装配式外墙系统及其施工方法 |
| US10880538B2 (en) | 2013-10-22 | 2020-12-29 | Fraunhofer-Gesellschaft Zur Foerderung Der Angewandten Forschung E.V. | Method and apparatus for detecting an object with circular-arc-shaped supporting elements |
-
2003
- 2003-10-16 DE DE20316085U patent/DE20316085U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202013007293U1 (de) | 2012-08-15 | 2013-10-21 | Eas Technischer Brandschutz Gmbh | Feuerbeständige System-Trennwand |
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| CN106836562A (zh) * | 2017-03-27 | 2017-06-13 | 青岛科瑞新型环保材料集团有限公司 | 一种钢结构装配式外墙系统及其施工方法 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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Owner name: ENNERS, JUERGEN, DE Free format text: FORMER OWNER: AXEL SASSMANN,JUERGEN ENNERS, , DE Effective date: 20080728 Owner name: SASSMANN, AXEL, DE Free format text: FORMER OWNER: AXEL SASSMANN,JUERGEN ENNERS, , DE Effective date: 20080728 Owner name: EAS SCHALTANLAGEN GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: AXEL SASSMANN,JUERGEN ENNERS, , DE Effective date: 20080728 |
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| R151 | Term of protection extended to 8 years |
Effective date: 20100121 |
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| R152 | Term of protection extended to 10 years | ||
| R152 | Term of protection extended to 10 years |
Effective date: 20120203 |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |