DE2031512A1 - Verfahren zur Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes und dabei verwendbare Flussigkeitsentwick lermischung - Google Patents
Verfahren zur Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes und dabei verwendbare Flussigkeitsentwick lermischungInfo
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Patentanwälte Dipl.-Ing. E Weickmann, 2031512
Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr.K.Fincke
Dipl.-Ing. RA.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
XEROX CORPORATION
Rochester, New York 14603, V. St. A.
Verfahren zur Entwicklung eines elektrostatischen latenten
Bildes und dabei verwendbare Flüssigkeitsentwicklermischung
Die Erfindung bezieht sich auf Abbildungssysteme und insbesondere
auf verbesserte Entwicklersysteme und -verfahren.
Die Erzeugung und Entwicklung von Bildern auf der Oberfläche |
photoleitender Materialien durch elektrostatische Einrichtungen ist bekannt. Das grundsätzliche elektrpphotographische
Verfahren, wie es in der US-Patentschrift 2 297 691 angegeben ist, umfaßt die Aufbringung einer gleichmäßigen
elektrostatischen Ladung auf einer photoleitenden Isolierschicht, die Belichtung der betreffenden Schicht nach einem
Hell-Dunkel-Bild zwecks Ableitung der Ladung in denjenigen
Bereichen der Schicht, die von dem Licht erreicht worden sind," und die Entwicklung des so erzielten elektrostatischen latenten Bildes durch Ablagerung eines auf dem vorliegenden Gebiet
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als "Toner" bezeichneten fein zerteilten elöktroskopischen
Materials auf dem Bild. Der Toner wird dabei normalerweise
von denjenigen Bereichen der Schicht angezogen, in denen eine Ladung zurückgeblieben ist. Auf diese Weise wird ein
dem elektrostatischen latenten Bild entsprechendes Tonerbild erzeugt. Dieses Toner- oder Pulverbild kann dann auf eine
Trägerfläche, wie Papier, übertragen werden. Das übertragene
Bild kann anschließend zur Erzielung einer Dauerhaftigkeit an der Trägerfläche fixiert v/erden, wie durch Wärme. Anstatt
der Ausbildung eines latenten Bildes durch gleichmäßiges Aufladen der photoleitenden Schicht und abschließendes Belichten
der Schicht mit einem Hell-Dunkel-Bild kann das
latente Bild auch direkt durch Aufladen der betreffenden Schicht in bildanäßiger Verteilung vorgenommen werden. Das
Pulverbild kann dann auf der photoleitenden Schicht fixiert werden, wenn die Übertragung: des Pulverbilds entbehrlich ist.
Andere geeignete Fixiereinrichtungen umfassen anstatt der
zuvor erwähnten Wärmeeinwirkung eine Lösungsmittel- oder Überzieh-Behandlung.
Es sind ferner entsprachende Verfahren für die Aufbringung
der elektroskopischen Teilchen auf ein zu entwickelndes elektrostatisches latentes Bild bekannt. Zu diesen Verfahren
gehören das "Kaskadierungs"-Entwicklungsverfahren, wie es in
der US-Patentschrift 2 618 552 angegeben ist, das "Pulver-,
wölken"-Verfahren, wie es in der US-Patentschrift 2 221
angegeben ist, und das "Bürsten"-Verfahren, wie es z.B. in
der US-Patentschrift 2 874 063 angegeben ist.
Die Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes kann ferner anstatt mit trockenen Entwicklermaterialien
mit Hilfe von flüssigen Entwicklermaterialien vorgenommen werden. Bei der konventionellen Flüssigkeitsentwicklung, .die
gemeinhin als elektrophoretische Entwicklung bezeichnet wird,
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wird ein isolierender Flüssigkeitsträger mit darin disperriertem
fein zerteilten Feststoffen mit der Bildfläche in Berührimg gebracht, und zwar sowohl mit den geladenen als
auch mit den nicht geladenen Bereichen. Unter dem Einfluß
des dem (relaoenen Bild zugehörigen elektrischen Feldes wandern
dann die suspendierten Teilchen zu den geladenen Bereichen
der Bildfläche hin und trennen sich dabei von der isolierenden Flüssigkeit. Diese elektrophoretische Wanderung geladener
Teilchen führt zur Ablagerung der betreffenden geladenen
Teilchen auf der Bildfläche in bildmäßiger Verteilung. Die elektrophoretische Entwicklung eines elektrostatischen latenten
Bildes kann z.B. in der Weise vorgenommen werden, daß der Entwickler über die ein Bild tragende Oberfläche geleitet wird,
indem die Bildfläche in ein Sntwicklerbad eingetaucht wird
oder indem der Flüssinkeitsentwickler auf einer eine blatte
Oberfläche besitzenden Walze aufgebracht wird und die betreff er.de Walze entf-egen der Bildfläche bewegt wird.
Ein weiteres Verfahren zur Entwicklung elektrostatischer
latenter Bilder ist das Flüssigizeitsentwicklunrrsverfahren,
wie es in der US-Patentschrift 3 084 04-3 angegeben ist und
das nachstehend als Entwicklungsverfahren mit polarer Flüssigkeit bezeichnet wird. Bei diesem Verfahren wird ein elektrostatisches
latentes Bild dadurch entwickelt oder sichtbar gremacht, daß die Bildfläche einem Flüssigkeitsentwickler auf
der Oberfläche eines Entwicklerabgabeteils ausgesetzt wird, das eine Vielzahl von hochstehenden Bereichen oder "Erhöhungen",
welche eine nahezu gleichmäßig gemusterte Oberfläche festlegen, und eine Vielzahl von Bereichen, die zwischen den erhöhten
Bereichen eingedrückt sind und die als "Täler" bezeichnet
werden, aufweist. Die eingedruckten Bereiche des Entwicklerabgabeteils enthalt eine Schicht aus leitendem Flüssigkeitsentwickler, der außer Kontakt mit der elektrostatographischen
Bildfläche gehalten wird. Die Entwicklung wird dabei dadurch
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bewirkt, daß das Entwicklerabgabeteil, das in den eingedrückten
Bereichen Flüssigkeitsentwickler trägt, in eine Entwicklungsstellung zu der Bildfläche gebracht wird. Der
Flüssigkeitsentwickler wird dabei aus den eingedrückten Bereichen
der Abgabefläche herausgezogen, und zwar lediglich in den geladenen Bereichen oder Bildbereiehen. Die Entwicklerflüssigkeit
kann pigmentiert oder gefärbt sein. Das in der US-Patentschrift 3 084- 04-3 angegebene Entwicklungssystem
unterscheidet sich von den elektrophoretischen Entwicklungssystemen
dadurch, daß bei den zuletzt genannten Systemen ein nennenswerter Kontakt zwischen dem Flüssigkeitsentwickler
und sowohl den geladenen als auch den nicht geladenen Bereichen einer ein elektrostatisches latentes Bild tragenden
Fläche erfolgt. Im Unterschied zu elektrophoretischen Entwicklungssystemen ist bei dem mit einer polaren Flüssigkeit arbeitenden Entwicklungsverfahren ein nennenswerter
Kontakt zwischen der polaren Flüssigkeit und den Bereichen der ein elektrostatisches latentes Bild tragenden Oberfläche,
die nicht zu entwickeln sind, vermieden. Ein verminderter Kontakt zwischen einem Flüssigkeitsentwickler und den kein
Bild tragenden Bereichen der zu entwickelnden Fläche ist dabei erwünscht, da auf diese Weise die Ausbildung von Hintergrundablagerungen
unterbunden wird. Eine weitere Eigenschaft, die das mit einer polaren Flüssigkeit arbeitende Entwicklungsverfahren von dem elektrophoretischen Entwicklungsverfahren
unterscheidet, ist die Tatsache, daß die Flüssigkeitsphase eines polaren Entwicklers tatsächlich an der Entwicklung
einer Oberfläche teilnimmt* Die Flüssigkeitsphase bei elektrophoretischen
Entwicklern wirkt dabei lediglich als Trägermedium für die Entwicklerteilchen,
Obwohl diese Flüssigkeitsentwicklungssysteme zufriedenstellende Bilder herzustellen erlauben, treten im allgemeinen jedoch '
Mangel in bestimmten Bereichen auf, die eine weitere Entwicklung und Verbesserung erfordern. Insbesondere unangenehme
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- 5 - : ./-Λ.:..-.■" : ■■■■
Schwierigkeiten sind mit Flüssigkeitsentwicklungssystemen
verbunden, die eine wiederverwendbare oder umlaufende elektrost
ato graphische Bildfläche verwenden. Bei diesen Systemen
wird eine Bildfläche, wie ein Selen oder eine Selenlegierung
enthaltender trommeiförmiger Photoleiter^geladen, nach einem
Hell-Dunkel-Bild belichtet und entwickelt, indem die das Bild
tragende Oberfläche in eine Entwicklungsstellung mit einer
Entwicklerabgabeeinrichtung gebracht wird, welche Flüssigkeitsentwicklermengen enthält. Der Flüssigkeitsentwickler wird entsprechend
dem geeigneten Verfahren von der Entwicklerabgabeeinrichtung auf die das Bild tragende Oberfläche in bildmäßiger
Verteilung übertragen. Danach wird das Entwicklerbild auf eine Aufnahmefläche, wie Papier, übertragen. Während des ·
Übertragungsschritts wird jedoch nicht der gesamte flüssige
Entwickler übertragen, weshalb anschließend ein Reinigungsschritt erforderlich ist. '
Bei der elektrophoretischen Entwicklung wird die gesamte Bildfläche
von dem flüssigen Entwickler oder Flüssigkeitsentwickler
berührt, wobei sich die geladenen Teilchen von der Trägerflüssigkeit trennen und zu den geladenen Feld- oder Bildbereichen
hin wandern. Die betreffenden Teilchen haften an der Bildfläche auf Grund der van-der-Waals-Kräfte stark, da sie
verschiedentlich in einem Abstand von etwa 500 Angström von
der Bildfläche auftreten. Die van-der-Waals-Kräfte sind dabei so stark, daß bei dem anschließenden Übertragungsschritt ein
erheblicher Teil der Teilchen auf der Bildfläche zurückbleibt, was zur Erzeugung von eine relativ geringe Dichte besitzenden
Vervielfältigungen führt. Neben der schlechten Dichte bei der
Übertragung erhöhen die an der Bildfläche haftenden Teilchen
stark die Forderung nach einer Beseitigung des restlichen Entwicklers von der Bildfläche, wobei die verschiedentlich
erforderliche hinreichende Reinigung zu einer Verschlechterung des Ph'otoleiters führt. Im allgemeinen liefert die elektro-
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phoretische Entwicklung in Systemen, die umlaufende elektrostatographische
Bildflächen verwenden, einen geringen Wirkungsgrad, und zwar sowohl hinsichtlich der üb erb r a gun rdes
Entwicklers auf eine, Aufnahmefläche als auch hinsichtlich des Reinigungsschrittes. Da darüber hinaus bei diesep
Verfahren eine generelle Flächenberührung zwischen dem flüssigen Teil des Entwicklers und der gesamten Bildfläche
vorhanden ist, wird ein gewisser Teil des flüssigen Trägers in den Hintergrundbereichen der Endkopie vorhanden sein. Wird
als flüssiger Träger ein flüchtiger Träger verwendet, so muß eine gewisse Wärmemenge erzeugt werden, um die Trägerschicht
in den Hintergrundbereichen zu verdunsten bzw. zu verdampfen. Im Unterschied dazu liefern nicht flüchtige Flüssigkeiten im
allgemeinen Vervielfältigungen mit schmierigen oder fettigen Hintergrundbereichen. In jedem Fall ist ohne die Anwendung
eines Erwärmungs- oder Einbrennschrittes das Kopierpapier normalerweise feucht, und außerdem ist der Bildbereich auf
dem Kopierpapier schlecht fixiert. Darüber hinaus sind die bei der elektrbphoretischen Entwicklung benutzten Entwickler
polaritätsempfindlich. Dies bedeutet, daß sie speziell ausgewählt
sein müssen, um Bilder mit positiver oder negativer Ladunjg entwickeln zu können. Darüber hinaus kann bei der
eleistropbqretischen Entwicklung eine allmähliche Erschöpfung
de^4 elektroskopischen Teilchen in dem Entwickler auftreten,
da diese; während der Entwicklung von der Trägerflüssigkeit
,getrennt werden. Jede Erschöpfung bzw. jeder Verbrauch kann
dabei bedeutsam sein, da im allgemeinen nur relativ geringe Mengen"' an elektroskopischen Teilchen in dem Entwickler vorhanden
sind, um die Beibehaltung einer geringen Viskosität des ,JPlüssigkeitsentwicklers sicherzustellen, was für annehmbare
Entwicklungsgeschwindigkeiten erforderlich ist.
feolare« ^ei Entwicklungssystemen, die mit polarer Tinte oder/Parb-
»ittel arbeiten, wie sie in der US-Patentschrift 3 084 04-3
/
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an^o^eben ;sind, ist die Entwicklerflüssip-keit relativ
leitend, und ..zwar., bei einem spezifischen Widerstand von
wenirter als 10 Ohra.cm. Nach erfolgter Übertragung des
Entwicklers in hildmäßirer Verteilung von der elektrostatof-ranhischen
Bildfläche auf eine Aufnahmefläche und sonar bei
relativ starker Reiniranf- ist noch ein Teil dieses Entwicklers
auf der Bildfläche festzustellen. Dieser Entwicklerrest ist für den zyklischen Gebrauch der Bildfläche schädlich. Eine
anschließende tfiederaufladun"· eines Photoleiters kann dabei
z.B. unzureichend sein, da die leitende Flüssigkeit die
Ladung ableiten kann. Darüber hinaus kann die Querleitfähigkeit
des flüssigen Entwicklers auf dem Photoleiter übermäßig
hoch werden, und die Auflösung des erzielten Bildes"wird darn'
schlecht.
In vielen Entwicklermaterialien, die bei diesen Verfahren
angewandt werden, werden Materialien verwendet, die die
atmosphärische" Feuchtigkeit absorbieren und damit die Entwicklerviskosität absenken sowie die Entwicklunpsbedinrungen
ändern. Ss dürfte daher einzusehen sein, daf: ein ständiger
Bedarf an einem besseren Flüssifrkeitsentwicklungssystem besteht,
das einen ablaufenden oder wiederverwendbaren Photoleiter verwendet.
Der Erfindung lieft daher die'Aufgabe zu Grunde, ein Entwicklungssyst§m
zu schaffen, das die oben erwähnten Mänpel
überwindet. Das neu zu schaffende Entwicklungssystem soll ein Flüssigkeitsentwicklungssystem sein, das eine elektrostatographische
Bildfläche verwendet, die für einen wiederholten Umlauf geeignet ist. Die betreffende umlaufende elektrostätographisehe
Bildfläche soll eine relativ leichte Reinigung ermöglichen. Außerdem sollen mit Hilfe der wiederverwendbaren elektrostatographischen Bildfläche Kopien erzielt werden, die sich durch verbesserte Auflösung und/oder
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Pichte auszeichnen. Ferner soll bei dem neu zu schaffenden Flüssirckeitsentwicklungssystem eine elektrostatographische
Bildfläche wiederholt umleufen können. Bei dem neu zu
schaffenden Flüssigkeitsentwicklungssystem soll im übrigen ein Photoleiter verwendet werden können, der wiederholt umläuft,
ohne daß mit jedem Zyklus eine vollständige Reinigung des Photoleiters zu erfolgen hat. Ferner soll bei dem neu
zu schaffenden elektrostatorrraphischen Abbildungssystem ein
nicht flüchtiger Flüssirkeitcentwickler verwendet werden
können, der Kopien liefert, die nicht feucht, glitschig oder fe schmierig in den Hinterrrundflächen sind. Darüber hinaus soll
das neu zu schaffende elektrostatographische Abbildungssystem
flüssige Entwickler zu verwenden gestatten, die nicht polaritätsempfindlich sind und die durch stabile Suspensionen gebildet
sind, welche unabhängig von dem Partikeloberflächenpotential
oder von der Konzentration sind. Schließlich sollen flüssige Entwickler oder Flüssigkeitsentwickler mit einem hohen
Pigmentgehalt verwendet werden können, und letztlich soll das
neu zu schaffende Flüssigkeitsentwicklungssystem gegenüber den
bekannten Systemen überleben sein.
Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe bei einem elektrostatographischen Abbildungssystem erfindungsgemäß
" dadurch, daß ein elektrostatisches latentes Bild entwickelt
wird, indem die Bildfläche in eine Entwicklungsstellung mit
einer remusterten Entwicklerabgabefläche gebracht wird, die
nahezu gleichmäßig verteilte erhöhte Bereiche und eingedrückte Bereiche besitzt und die in den eingedrückten Bereichen
einen elektrisch nicht leitenden Flüssigkeitsentwickler trägt, während die Oberflächen der erhöhten Bereiche nahezu entwicklerfrei sind.
Die Entwicklung wird dabei dadurch bewirkt, daß die Entwickle
rab?:abef lache hinreichend dicht an die eiektrostato-
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graphische Bildfläche gebracht wird, so daß der relativ nicht leitende Flüssigkeitsentwickler aus den eingedrückten
Bereichen der Abgabefläche herausgezogen und von der Bildfläche in bildmäßiger Verteilung angezogen wird. Zur Erzielung
einer maximalen Bilddichte ist es allgemein zweckmäßig,
die erhöhten Bereiche der Abgabefläche in geringem oder schwachen Kontakt mit der Bildfläche zu bringen, so daß
die erhöhten Bereiche nahezu frei von flüssigem Entwickler sind.
Jede geeignete Abgabefläche kann verwendet werden, die ein nahezu gleichmäßiges Muster von erhöhten Bereichen und eingedrückten
Bereichen aufweist und bei der die eingedrückten Bereiche hinreichend groß sind, um die Entwicklungsmengen des
Flussigkeitsentwicklers festzuhalten. Um die Abnutzung auf
der Bildfläche auf einen minimalen Wert herabzubringen, sind die erhöhten Bereiche mit "ihren die Bildfläche berührenden
Oberflächen gleichmäßig gekrümmt oder nahezu flach ausgebildet.
Typische Abgabeflächen umfassen u.a. poröse Keramiken, einen
Metallschwamm, gemusterte Bahnen oder Bänder, Kapillarkämme und zylindrische Walzen mit Oberflächenmustern, wie einen
einzigen Schraubenlinieneinschnitt oder drei Schraubenlinien umfassende Einschnitte oder pyramidenförmige oder quadratförmige
Einschnitte. Zur Erzielung einer guten Bildauflösung wird eine Abgabefläche mit etwa 100 bis 300 Einschnitten bzw.
Markierungen aus erhöhten oder eingedrückten Bereichen auf 25,2I- mm verwendet. Bei gröberen Mustern wird im allgemeinen
eine ungenügende-Auflösung erzielt, und mit feineren Mustern
wird eine ungenügende Entwickleraufnahme in den eingedrückten Bereichen erzielt, und zwar im Hinblick auf die Erzielung
einer guten Bilddichte. Im allgemeinen wird die Verwendung
eines^ Musters aus Nuten bevorzugt, wie das durch drei Schraubenlinien gebildete Muster, da dieses Muster ein besseres
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Abstreichen der Abgabeflache erleichtert.
Die Abgabefläche kann mit Entwickler auf irgendeine geeignete
Weise beschickt werden. Typische Entwicklerbeschickungsverfahren umfassen die Aufbringung von Entwickler
von einer Walze oder einerSchwammwalze oder das Eintauchen der Abgabefläche in ein Bad. Vor der Berührung der Bildfläche
sollte die Abgabefläche abgewischt oder sauber "abgestreift" werden, um nahezu sämtlichen flüssigen Entwickler von den
erhöhten Bereichen der Abgabefläche abzuführen. Jede geeignete Einrichtung kann als Abstreifeinrichtung verwendet werden.
Typische Abstreifeinrichtungen umfassen Abstrelfblätter ur.d
Abwischwalzen. Das Abstreifen führt neben der Beseitigung des flüssigen Entwicklers von den erhöhten Bereichen der Abgabefläche
vorzugsweise noch eine schwache Wischwirkung auf den in den eingedrückten Bereichen der Abgabefläche befindlichen
flüssigen Entwickler aus, wodurch der Pegel des flüssigen Entwicklers in den eingedrückten Bereichen ein wenig unterhalb
der Höhe der erhöhten Bereiche bleibt. Eine derartige Beschickung der Abpabefläche mit dem Entwickler vermindert
Ablagerungen in den kein Bild tragenden Bereichen.
Als Flüssigkeitsentwickler kann jede geeignete flüssige Entwicklerzusammensetzung
verwendet werden, die elektrisch (relativ) nicht leitend ist. In typischer Weise besitzt der
10
Entwickler einen spezifischen Raumwiderstand über 10 Ohm-cm
und unter etwa 10 y -Ohm.cm.. In Umlaufsystemen ergibt sich bei
stärker elektrisch leitendem Entwickler eine größere Gelegenheit für eine abnehmende Ladungsbeibehaltung und für eine
verstärkte Querleitfähigkeit auf der Bildfläche, was zu einer
schlechten Auflösung führt. Demgegenüber ergibt sich bei größerem elektrischen Widerstand des Entwicklers eine größere
Zeitkonstante für die Quer- oder Seitenentladung des Bildes.
Die Querentladung ist in einem Umlaufsystem von Bedeutung, da
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je Abbildunpszyklus im allgemeinen ein Rest an Entwickler
auf der Bildfläche von dem vorhergehenden Zyklus zurückbleibt
und da das geladene Bild auf der Bildfläche mit dem darauf noch befindlichen Restentwickler aufgebracht werden
Die Zeitkonstante ? für die Querentladung· des kleinsten
aufzulösenden Bildelements "i" en dessen Umfebunnselemente
ist durch die bekannte Beziehung 1's - $>
c^/d bestimmt, worin p und d der spezifische Raumwiderstand bzw. die Dicke
dos restlichen Flüssigkeitsentwicklerfilms bedeuten und worin c. die Kapazität des Flächenelements i des Dielektrikums
oder Photoleiters ist. Zur Erzielung einer Auflösung von
κ -4- 2
10 lr/mm beträft die Fläche des Elements i ^leich 10 cm
Für eine typische 50-yU-Selen-Photoleiterschicht mit einer
Dielektrizitätskonstante von Γ β 6 oder für ein typisches
-14· organisches 25-/U-Dielektrikum mit f= 3 beträft c.wiO
farnd/Slement. Mit einem typischen Flüssickeitsentwickler-
-h. filmrest in der Größenordnung von 1,0vU oder IO cm in der
' —10
Dicke beträft die Zeitkonstante Tsfi"10 f see. In der
folgenden Tabelle 1 ist die Zeitspanne für eine (1-1/Jf)-Entladun;:
(oder 635^) eines Bildelements durch Querlcitun - durch
den Flussipkeitsrestfilm aufgeführt.
8 1010 101i 1012 1015 1014 Ohm.cm
fs 1,0 10 100 1000 104" see
Da beim derzeitigen Stand der Technik die praktischen
elektrostatischen Abbildungsgeschwindigkeiten eine Lebensdauer
eines latenten Bildes in der Größenordnung von zumindest
einer Sekunde erfordern, und vorzugsweise von 2 oder 5 Sekunden, folgt daraus, daß, flüssige Entwickler für praktische
ÄLinienpaaren
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umlaufende Photorezeptor@n bzw. Lichteufnahmeeinrichtungen
iO einen spezifischen Widerstand von zumindest "10 Ohm»cm
besitzen sollten, wenn nach den herkömmlichen Yerfahren
mit parallelen Platten zur Leitfähigkeitehestimmung- mittels
pulsierendem Gleichstrom gemessen wird«,
Die Entwicklungsgeschwindigkeit feird durch eine-entsprechende Zeitkonstante festgelegt, die ^@doeh die Geschwindigkeit
der Ladungsaufnahme durch dan flüssigen Entwickler umfaßt: T1
m eo S1 P , worin ^1 die Dielektrizitätskonstante .der
Flüssigkeit, C die.absolute Dielektrizitätskonstante des
freien Raums (8,85 * 10 fd/cm) und jp wie izuvor den spezifischen
Widerstand der Flüssigkeit bedeuten«. Die Wert© für C .,
bewegen eich im allgemeinen im Bereich zwischen 2 und 6,
wobei ein Wert von 3«^ ©iß typisches Beispiel ist« Diese ■"
Werte sind für viele auf Mineralölbasis aufbauend® Flfijsigkeitsentwickler
zutreffend«, Unter der Annahme einer effektiven
Entwicklung^ssone mit einer Breite von etwa 591 ^m kann
die elektrische Beschränkung q&bt »aximal© Entwicklungsgeschwindigkeit
wie folgt berechnet i*©rd©ns " ■ . " ■
vmax "0'20/ri (Zoll/See).. '
-Tabelle
f 1010 10i1 '. -10"lc. 10"j;?- : 10"1^ 0ta»cm
3,0 30 ■ ■ 300 .■ 3000
66 6,6 0,66 0,066 0,0066 Zoll/sec
Dies e Annahme läßt erkennen« daß hohe Entwicklungsgeschwindig«
kaiten bei einem £ <c10 -Otaüecm erreicht.vevd«i fecfanen. -Die
Erfahrung saigt ^aAoCIi9, defi die AnnshÄe nicht di®
Bchwindigkeiteia beif >
10'-.Ohe.ca eekr genatt.¥oAerssgtö. .;
Vielmehr liefert ein gewisser SBaeStelictor' Meeleaieepi-, der
noch nicht vollständig gelcllrt ist, ein©
, ( ■'in»yiT'1 mw.'f· ·' '* »" *
13 14
lungsgeschwindigkeit, die bei f■*» 10 bis 10 0hm»cm bei
etwa 76 mm/sec liegt. Daraus folgt, daß flüssige Entwickler in dem.gesamten angegebenen Widerstandsbereich verwendbar
sind (10 bis 10 0hm«cm). Der bevorzugte und praktischste
Arbeitsbereich des spezifischen Widerstands, der einen entsprechenden Ausgleich zwischen Leitfähigkeit, Zeitkonstante
und Entwicklungsgeschwindigkeit mit sich bringt, liegt
IO 12
zwischen etwa 2 χ 10 und etwa 10 Ohm.cm.
Ein optimaler Ausgleich zwischen Leitfähigkeit und Zeitkonstante wird im allgemeinen mit Entwicklern erzielt, die
11
einen spezifischen Widerstand zwischen etwa 10 und etwa
12
10 0hm-cm besitzen.
10 0hm-cm besitzen.
Die erfindungsgemäßen Entwickler können einen oder mehrere
flüssige Träger, Farbmittel, wie Pigmente und Farbstoffe, und Dispersionsmittel enthalten. Darüber hinaus kann eine
Vielzahl von speziell festgelegten Agenzien für bestimmte Funktionen verwendet werden. So können z.B. die Viskosität
regulierende Zusätze oder Zusätze, die zur Fixierung eines Pigmente auf einem Kopierpapier beitragen, verwendet werden.
Jeder geeignete Träger, der einen Beitrag zur Erzielung der obigen Eigenschaften zu liefern vermag, kann verwendet werden.
Typische Träger, die allein oder in Verbindung verwendet werden können, umfaseen Mineralöl, Pflanzenöle, wie Rizinusöl
und dessen oxydierte Derivate, Erdnußöl, Kokusnußöl, Sonnenblumensamenöl,
Maisöl, Rapssamenöl und Sesamöl. Ferner umfassen
die betreffenden Träger Lösungsmittel (Schwerbenzin)
Fluorkohlenstofföle, wie die Freon-Lösungsmittel und Krytoxöle
von DuPont, Silikonöle, Kerosin, Tetrachlorkohlenstoff, Toluol, Oleinsäure und trocknende öle, wie Leinsamenöl und
Holzöl,und stark gereinigtes Polypropylenglykol.
Neben den oben aufgeführten Trägern kann noch ein zusätzlicher oder zweiter Träger verwendet werden, ua dem flüssigen
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BAD
Entwickler irgendeine oder mehrere Eigenschaften zu vermitteln
oder eine entsprechende Abstimmung vorzunehmen. Für fldnenzweitea Träger kann irgendein geeignetes Material verwendet werden, das z»B. Dispersionseigenschaften besitzt und
zur Viskositätseinstellung beiträgt oder das dem verwendeten Pigment Benetzungseigenschaften verleiht oder als Fixiermittel
wirkt. Darüber hinaus zeigen die zweiten Träger vorzugsweise gemeinsam mit dem Hauptträger geruchlose, nicht
hygroskopische und leicht flüchtige Eigenschaften. Auf diese
Weise steht ein stabiler Entwickler mit einem nicht angreifenden Geruch zur Verfügung. Ein© zusätzliche Funktion d@r sweiten
Träger kann das Eindringen des Entwicklers in das Kopierpapier
zu helfen erlauben« Typische Materialion, die als.
zweite oder erste Träger verwendet worden können, umfassen
Dibutylphthalat, Butylisodeeylphtfaalat, Butyloktylphthalat,
Diisooktylphthalat, Di(2-Äthylhexyl)patßa!.at9 Isooktyl
Isodecylphthalat, H-oiraal-OktyldecylphfchaLatj Biisodecylphthalat,
Ditridecylphthalat, Isodecyltridecylphthalat,
Diisooktyladipat, Di(2-It!iylhe3cjl) adipat, Isooktylisodecyladipat,
Normal-Oktyldecyladipet, Diisodecyladipat , Diisooktylsebazat,
Di 2-Äthylhexylselbazatv Polyadipatester,
Isooktylpalmitat, Butylstearat, Butyldb&t, Triäthylenglykoldicaprylat,
Triäthylenglycolcaprylat-caprat, Triäthylenglykoldipelargonat,
Diäthylenglykoldipelargonat, Butanedioldicäprylat,
Triisooktyltrimellitate, Έτ± 2-lthylhexy.ltrimellitat und
Mischungen von normalen Trialkyltrimellitaten»
In dem Entwickler kann irgendein geeignetes Farbmittel verwendet werden, das sowohl Pigmente als auch Farbstoffe
umfaßt. Vorzugsweise ist das Farbmittel lichtecht, damit man eine Bildbeständigkeit erzielt. Typische Pigmente umfassen
Ruß, Holzkohle und andere Formen von fein zerteiltem
Kohlenstoff, Chinacridone, Phthalocyaninblau, Eisenoxyd,
Ultramarinblau, Zinkoxyd, Titandioxyd und Benzidingelb.
BAD QRfGfJMAL
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Typische Farbstoffe umfassen Ireacetschwarz HL, ölrot,
ölblau, ölgelb. Auf Grund ihrer leichten Dispergierbarkeit
in dem jeweiligen Träger werden auf der Oberfläche mit Harz
behandelte Pigmente, wie sie von der Firma CIBA unter dem
Handelsnamen Microlith hergestellt werden, bevorzugt verwendet, Microlith CT ist ein bevorzugt verwendeter, mit
Harz getränkter Ruß. Obwohl Farbstoffe verwendet werden können, werden im allgemeinen vorzugsweise pigmentierte
Entwickler verwendet, da sie eine bessere archivarische Beständigkeit besitzen, an der Ablagerungsstelle leichter
beweglich sind und eine höhere Dichte liefern. Der Grund hierfür liegt darin, daß sie dazu neigen, ausgefiltert zu
werden und dichter bei der Papieroberflache der Badkopie
verbleiben.
Ein Dispersionsmittel wird im allgemeinen dazu benutzt,
das dispergierende Pinnent und and#re Zusltee in den Trägern
zu unterstützen. Jedes geeignete Dispersionsmittel kann dabei
verwendet werden, das Bit dem Träger kompatibel ist und das sich in diesem zu lösen vermag. Typische Materialien umfassen
alkyliertes Polyvinylpyrrolidon und Holeharzderivate, wie
das von der Hercules Powder Company hergestellte Stabelite Ester und Mischpolymere von n-Oktadecylvinylather und Maleinsäureanhydrid,
wie von der GAF Corporation hergestelltes Gäntrez AN 8194·.
Die Verhältnisse der verschiedenen Bestandteile in dem Entwickler können über einen weiten Bereich variieren; sie hangen
von den einzelnen Eigenschaften der Bestandteile und von den in Betracht zu ziehenden Arbeitsbedingungen des speziellen
Entwicklungsschemas ab. Ein bedeutender Faktor zur Bestimmung
der Verhältnisse ist die Entvicklungsgeschwindigkeit;, da bei
höheren Geschwindigkeiten Entwickler geringerer Viskosität
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verwendet werden müssen als bei niedriger Geschwindigkeit. Für irgendeine gegebene Entwicklungsgeschwindigkeit läßt
sich die geeignete Viskosität an sich ohne weiteres bestimmen.
Bei Flüssigkeitsentwicklungssystemen, bei denen mit Entwicklungsgeschwindigkeiten
zwischen z.B'. etwa 12,7 cm und etwa
50,8 cm pro Sekunde gearbeitet wird, werden Entwicklerviskositäten zwischen etwa 300 und etwa 1800 Centipoise, gemessen
bei 25°C, bevorzugt, um einen bequemen Betrieb und die
erwünschte Vervielfältigungsqualität zu erreichen. Geschwindigkeiten von etwa 5 m/sec (entsprechend 200 Zoll pro Sekunde)
erfordern demgegenüber eine geringere Viskosität, die in typischer Weise in der Größenordnung· von etwa 100 Centipoise
liegt. Die Viskosität hängt zum Teil von der Pigmentbeschiökung
des Trägers ab. Bei einer konstanten Dispersionsmittelkonzentration ergibt sich, daß mit zunehmender Pigmentmenge die Viskosität
des Entwicklers ansteigt und daß die Arbeits-Entwicklungsceschwindigkeit
absinkt. Der Ausgleich zwischen der Pigmentbeschickung und der Dispersionsmittelkonzentration
zum Zwecke der Erzielung einer maximalen Bilddichte und Entwicklunrsgeschwindigkeit
unter Beibehaltung der maximalen Entwicklung läßt sich ohne weiteres bestimmen.
Die verschiedenen Bestandteile können in einem Entwickler im wesentlichen in folgenden Mengen vorhanden sein, die jeweils
in Prozentangaben gemacht sind:
Träger zwischen etwa 4-0 und 90 Gew.%
Träger zwischen etwa 4-0 und 90 Gew.%
(einschließlich erster
und zweiter Träger)
und zweiter Träger)
Farbmittel bis zu etwa 60 Gew.#
Pigment oder Farbstoff
Dispersionsmittel bis zu etwa 20 Gew.# ,
Typische Entwickler sind wie folgt zusammengesetzt:
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Ge-samtträger zwischen etwa 40 und 85 Gew.#
Farbmittel zwischen etwa 15 und 60 Gew.%
Pigment oder Farbstoff
Dispersionsmittel zwischen etwa 1 und 20 Gew.%
Innerhalb des oben aufgezeigten weiten Verhältnisbereichs
liegt ein bevorzugter Verhältnisbereich für die Bestandteile
des Entwicklers, bei dem eine gute Vervielfältigungsquelität
und ein leichter Betrieb erzielt werden. Bei einem solchen Entwickler sind die einzelnen Bestandteile in folgenden
Mengen vorhanden:
Gesamtträger zwischen etwa 65 und 85 Gew.?«
Erster Träger zwischen etwa 20 und 85 Gew.%
Zweiter Träger zwischen etwa . 0 und 4-5 Gew.#
Farbmittel zwischen etwa 20 und 50 Gew.#
Dispersionsmittel zwischen etwa 5 und 15 Gew.%
Zur Erzielung einer optimalen Bilddichte und Auflösung umfassen besonders bevorzugte Ansätze eine Pigmentbeschickung
zwischen etwa 30 und 40 Gew.%. ■ .. ■
Die Entwickler gemäß der Erfindung können einfach dadurch hergestellt werden, daß die verschiedenen Bestandteile miteinander
vermischt werden. Zur Erzielung einer Homogenität wird
es jedoch im allgemeinen bevorzugt, die Bestandteile des ersten Trägers zusammenzufassen und zu erwärmen und dann das
Dispersionsmittel, das Pigment oder den Farbstoff und irgendwelche anderen Zusätze hinzuzugeben. Das Pigment kann gesondert
zerkleinert werden, oder zusammen mit dem Träger« Darüber hinaus können an sich bekannte, geeignete Regulierungs-,
Suspendierungs- und Fixierungsagenzien in herkömmlicher Weise hinzugegeben werden.
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Die Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes ^cemäß dem hier beschriebenen Verfahren kann auf einer geeigneten
elektrostatographischen Bildfläche vorgenommen werden. Grundsätzlich kann jede Oberfläche verwendet werden,
auf der ein elektrostatisches Ladungsbild erzeugt oder entwickelt werden kann. Typische elektrostatographische Bildflächen
umfassen Dielektrika, wie mit Kunststoff überzogene Papiere, elektrophotographische Hauptkopien und Photoleiter.
Typische Photoleiter sind Stoffe, die Selen und Selenlegierungen,
Cadmiumsulfid, Cadmiumsulfoselenid, Phthalocyaninbindemittelüberzüge
und Polyvinylcarbazol enthalten, das mit 2,4,7-Trinitrofluorenon sensibilisiert ist. Die
elektrostatographische Bildfläche kann in irgendeiner geeigneten
Struktur verwendet werden, welche Platten, Bänder oder Trommeln umfaßt; sie kann in Form einer eine Trägerschicht
überziehenden Bindemittelschicht verwendet werden. Die Bildflächen können mit geeigneten dielektrischen Materialien
in herkömmlicher Meise überzogen sein«
Bei den elektrostatographischen Umlauf-Abbildungssystemen gemäß der vorliegenden Erfindung ist es im allgemeinen erforderlich,
die Bildfläche zyklisch zu reinigen» Dabei kann jedes geeignete Reinigungssystem benutzt werden.«, Ein tyoisches
Reinigungssystem scheuert den Tintenfilm oder Druckfarbenfilm
auf der Photoleiteroberflache ab, in^dem das Bild gelöscht
wird./geschieht dadurch, daß der Entwickler auf der Oberfläche
verwischt xfirdo Der -restliche Entwickler wird dann
anschließend mit Hilfe einer Absorptionsmittelbahn aufgenommen die den Entwickler zu absorbieren isastande ist«. Als Seiheuer-
oder Löscheinrichtung kann S0B0 eine Misch- oder Abstreich.-walse
verwendet werden«, und eine Absorptionsbahn kann um einen Teil der Photoleitertrommel herassgewiekelt sein und
sich, langsam entgegen der Drehrieiitrag der Trommel "bewegen«,
BAD QRiG WAi_
Der Sntwicklunrsmechanismus remäß der Erfindung: wird als
pm. -
eirf EntwicklunKsmechanismus weitgehend entsprechend betrachtet,
der bei dem mit einer polaren Flüssigkeit arbeitenden
Entwicklungsverfahren vorliegt, wie es in der US- -Λ η tent schrift 3 084 043 anreiben ist. Der flüssige Entwickler
wird der .remusterten Ab r-abe ein richtung derart zugeführt,
in.'? die erhobenen Bereiche der Abgabefläche weitgehend frei
von Entwickler sind und daß der Flüssigkeitspegel in den ein-
edrückten Bereichen der AbTabeflache geringfügig unterhalb
der höchsten Stellen der erhabenen oder vorstehenden Bereiche liegt. Die Oberflächenspannung hält den Entwickler kohäsiv
in dem einredrückten Bereich der Abgabefläche zurück; werden
die erhabenen Bereiche der Abgabefläche in schwachem oder leichtem Kontakt mit der elektrostatographischen Bildfläche
tebrocht, so steigt der flüssige Entwickler auf Grund des
elektrostatischen Kraftfeldes auf der Bildfläche an den Seiten
der eingedrückten Bereiche der Abgabefläche hoch und
la.-ert sich auf der Bildfläche weitgehend nur in Verteilung
der elektrischen Ladun - ab. Hit Ausnahme derjenigen Bereiche,
die unter dem Einfluß der anziehenden elektrostatischen Kraft
stehen, verbleibt der Entwickler somit in den eingedrückten Bereichen der Abgabefläche.
Die Entwicklerabn-abeeinrichtung ist im allgemeinen vor~esDannt
oder über eine variable Gleichspannungsquelle direkt geerdet, so daß der flüssige Entwickler von der Abrabeeinrichtung
weg zu der Bildfläche hin durch elektrostatische Kräfte gezogen wird, und zwar in bildmäßiger Verteilung.
Bei einer derartigen Vorspannung induzieren die Ladungen auf der Bildfläche gleiche und entgegengesetzte Ladungen
in dem flüssigen Entwickler. Ist z. B. die Abgabefläche geerdet und trägt die Bildfläche eine positive Ladung, so wird
in dem flüssigen Entwickler nebenden positiven Ladungsträgern
eine negative Ladung induziert, derzufolge sich der Entwickler
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· BAD
zu der Bildfläche hin bewegt. Dies geschieht auf Grund des zwischen diesen Ladungen vorhandenen elektrostatischen
Feldes. Diejenigen Bereiche der Bildfläche, die keine Ladung; tragen, induzieren in dem Entwickler auch keine Ladung. Deshalb
wird der Entwickler aus den eingedrückten Bereichen der
Abgabefläche auch nicht zu den kein Bild tragenden Bereichen der Bildfläche hin gezogen.
Eine Umkehrentwicklung kann dadurch erzielt werden, daß an
die Entwicklerab^abeflache ein Potential von gleicher Polaritat
und gleicher Größe angelegt wird, wie' es die geladenen
Bereiche der Bildfläche besitzen. Auf diese Weise wird das
Feld in den geladenen Bereichen ausgeglichen, und ferner wird ein elektrostatisches .Feld zwischen den nicht geladenen Bereichen
der Bildfläche und dem Entwickler auf der Entwicklerabgabefläche
erzeugt. Auch hier wird eine Ladung in dem Entwickler auf Grund des elektrostatischen Feldes induziert,
und der Entwickler steigt die eingedrückten Bereiche in der
Entwicklerabgabefläche neben denjenigen Bereichen der Bildfläche hoch, die nicht geladen sind.
Dies stellt weitgehend den Entwicklungsmechanismus dar, und
zwar unabhängig von der Tatsache, ob der Entwickler (relativ) nicht leitend ist. Die bei diesem Entwicklungsmechanismus benutzten
Entwickler sind nicht polaritätsempfindlich. Dies bedeutet, daß im Unterschied zu klassischen elektrophoretischen
Entwicklern die erfihdungsgemäßen Entwickler in gleicher Weise
für die Entwicklung von positiv geladenen Bildern als auch von negativ geladenen Bildern auf der Bildfläche wirksam sind.
Der Unterschied zwischen Entwicklern zur Entwicklung positiv
be
bzw. negativ geladener Bilder Iteht lediglich in der Polarität der in dem Entwickler jeweils induzierten Ladunge Im Unterschied zu der elektrophoretischen Entwicklung spielt hier eine Wanderung von geladenen Teilchen aus der isolierenden
bzw. negativ geladener Bilder Iteht lediglich in der Polarität der in dem Entwickler jeweils induzierten Ladunge Im Unterschied zu der elektrophoretischen Entwicklung spielt hier eine Wanderung von geladenen Teilchen aus der isolierenden
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Trägerflüssigkeit heraus keine bedeutende Rolle. Vielmehr
wird eine Ladung in dem gesamten Entwickler induziert, der
aus den eingedrückten Bereichen der Entwicklerabgabefläche nahezu gänzlich zu der Bildfläche hin wandert. Obwohl die
Teilchenwänderung nicht vollständig verhindert werden kann,
wenn sie vorhanden ist, so tritt sie jedoch in einer unzureichenden schwachen Größe auf. Dieser Mechanismus wird generell
durch den Umstand bewirkt, daß bei der Entwicklung gemäß dem beschriebenen Verfahren der flüssige Entwickler oder 3?lüssigkeitsentwickler
leicht übertragen und von der Bildfläche gereinigt werden kann und daß kein Hinweis auf die Ablagerung
von Pigmentteilchen des Entwicklers auf der Bildfläche vorhanden
ist. Die weitere Feststellung, daß das durch das vorliegende Verfahren erzielte entwickelte Bild sowohl Pigmentteilchen
als auch Trägerflüssigkeit in nahezu gleichen relativen Verhältnissen enthält, wie sie in dem ursprünglichen Entwickler
vorhanden waren, während ein durch elektrophoretische Entwicklung erzieltes entwickeltes Bild nahezu nur die festen Teilchen
enthält, die aus der Trägerflüssigkeit getrennt worden sind, gibt einen weiteren Hinweis für die Unterschiede zwischen
der konventionellen Flüssigkeitsentwicklung und dem beschriebenen
verbesserten Entwicklungsverfahren.
An Hand nachstehend erläuterter Beispiele, auf die die Erfindung nicht beschränkt ist, werden bevorzugte Stoffe, Verfahren
und Techniken gemäß der Erfindung näher erläutert und verglichen. Die Beispiele III, IV und VI dienen zu Vergleichszwecken, um nämlich die überraschende Überlegenheit und die
unerwarteten Ergebnisse zu veranschaulichen, die in der Praxis mit der Erfindung erzielt werden. Die in den'Beispielen
jeweils angegebenen Anteile und Prozentsätze beziehen sich auf Gewichtsangaben, sofern nicht anderen ausgeführt* ist.
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Beispiel I
Der hier verwendete flüssige Entwickler besitzt einen
10 spezifischen Raumwiderstand von etwa 1,5 · 10 Ohm*cm,
eine Dielektrizitätskonstante von etwa 3,2 und folgende Gewichtszusammensetzung·:
Drakeol 9 30 Anteile c '
Ganex V216 15 Anteile
Microlith CT 18 Anteile
Methylviolettannat 3 Anteile
Paraflint RG-Wachs 0,5 Anteile
Drakeol 9 ist ein von der Pennsylvania Refinin?; Co« hergestelltes
leichtes Mineralöl. Ganex V216 ist eine von der GAP hergestellte, mit einem Alkyl behandelte Polyvinylpyrrolidonverbindung,
die als Pigmentdispersionsmittel dient und die auch als Träger in Betracht su ziehen isto Microlith CT
ist ein harziges vordispergiertes Bußpigment, das aus etwa
4O# Rußpigment und ÖQ$ Estergummiharz besteht und das von der
Firma CIBA erhältlich isto Paraflint RG ist ein hartes synthetisches
Wachs, das von der'Firma Moore &, Hunger in Flockenform
erhältlich ist.
Der Entwickler wird dadurch hergestellt, daß das Mineralöl
und Ganex Y216 in einem geeigneten Behälter unter Umrühren und Erwärmen auf eine Temperatur von etwa 1000C zusammengebracht
werden und daß dann das Pigment und andere Ingredienzien unter weiterem -Umrührsn hinzugegeben werden»
Der Entwickler wird auf eine zylindrische Entwickierab.gabewalze
aufgebracht, die ein aus drei Schraubenlinien bestehendes
Muster mit einer Liniendicht© tob ©fewa 150 Linien auf
25,4· mm aufweist, welche unter einem Winkel von etwa 45° zur Walzenlängsachse
¥©rlauf©n ma in ©iner Tiefe von etwa 63^4· ai
in das Walzenmaterial elages©!mitten sineL Die Kanten" der
BAD ORIG/nAl.
EntwicKlerabrrabefläche sind weitgehend flach, und die Walze
wird mitHilfe eines Polyurethan-Abstreifblatts einer Abstreifbehandlung
unterzogen. Das Abstreifblatt besitzt eine Shore-A-Härte von 85 Härtegraden. Mit Hilfe dieses Abstreifblattes
wird nahezu sämtlicher Entwickler von den Kanten abgeführt,
und es bleibt Entwickler in den Wüten zurück, und zwar etwas
unterhalb der Höhe der Kanten.
Auf einer sauberen elektrophotographischen Selenplatte, die
eine etwa 50 Mikron dicke Oberflächenselenschicht auf einer leitenden Aluminiumplatte in herkömmlicher Weise enthält, wird
ein elektrostatisches latentes Bild erzeugt, das dann dadurch entwickelt wird, dai? die Entwicklerabgabewalze über die Selennlatte bewegt wird, und zwar mit einer Geschwindigkeit von
otwa 25,4· cm/sec (entsprechend 10 Soll pro Sekunde). Die Entwicklerab.rabewolze
wird dabei derart über die Selenplatte hinwegeführt, daß die Kanten gerade die Plattenoberfläche
berühren. Auf der Selenplatte zeigt sich dabei ein scharf umgrenztes entwickeltes Bild. Der Entwickler wird in bildmäßi-ier
Verteilun™ auf ein Haftpapier übertragen. Die Auflösun.;
der erzielten Vervielfältigung liegt bei etwa 10 Linienpaaren pro Millimeter, und die Bilddichte beträgt 1,0 bei einem
Hinterrrund von weniger als 0,01.
Das Verfahren gemäß Beispiel I wird mit der Ausnahme wiederholt, daß die Selenplatte manuell mit einem Baumwolltuch gereinigt
oder von nahezu sämtlichem restlichen Entwickler befreit wird, nachdem die erste Vervielfältigung erhalten worden
ist. Anschließend wird die Selenplatte geladen, belichtet und entwickelt, und das entwickelte Bild wird dann in„der gleichen
Weise wie im Beispiel I auf Papier übertragen. Diese Arbeitsfolge wird über 15 Zyklen wiederholt. Die bei den erhaltenen
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Vervielfältigungen festzustellende Auflösung zeigt eine
allmähliche Abnahme von etwa 10 Linienpaaren pro Millimeter bei der ersten Vervielfältigung auf 8 Linienpaare/mm bei
der zweiten Vervielfältigung, auf 4 Linienpaare/min bei der
dritten Vervielfältigung, auf 3 Linienpaare/mm bei der zehnten und auf ein Linienpaar/mm bei der fünfzehnten Vervielfältigung.
Die Bilddichte verbleibt bei allen Vervielfältigungen etwa konstant bei 1,0 bei einem Hintergrund von etwa 0,01.
Das Verfahren gemäß Beispiel I wird mit der Ausnahme wiederholt, daß der Entwickler dadurch auf die Selenplatte aufgebracht
wird, daß diese Selenplatte vollständig in ein Entwicklerbad eingetaucht wird. Dabei wird auf der Platte kein
Bild entwickelt. Die Platte ist vielmehr gleichmäßig mit Entwickler
überzogen.
Das Verfahren gemäß Beispiel I wird mit einem Entwickler wiederholt, der bei einer elektrischen Leitfähigkeit von
-7 -1
etwa 1,4 · 10 (0hm»cm) und einer Elektrizitätskonstante von etwa 39,5 folgende Gewichtazusammensetzung besitzt: Glycerol (USP Grade) 61 Anteile
etwa 1,4 · 10 (0hm»cm) und einer Elektrizitätskonstante von etwa 39,5 folgende Gewichtazusammensetzung besitzt: Glycerol (USP Grade) 61 Anteile
Sorbitol 24 Anteile
Triethanolamine 6 Anteile
Santicizer 160 7 Anteile
Methylenblau 1 Anteil
Santicizer 160 ist ein von der Firma Monsanto hergestelltes Butylbenzylphthalat.
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Die auf ein Haftpapier übertragene Vervielfältigung besitzt
eine gute Bilddichte und eine Auflösung von etwa fünf Linienpaaren pro Millimeter. Der Farbstoffrest auf der
Seien-Lichtaufnahmefläche wird dadurch weitgehend beseitigt,'
daß die Platte mit Absorptionsbaumwolle abgewischt wird. Bei diesem Abwischvorganrr wird jedoch auf der Plattenoberfläche
eine dünne IParbf ilms_4shicht zurückgelassen. Die Platte wird
dann erneut aufgeladen, belichtet und wie im Beispiel I dem
Entwickler ausgesetzt. Dabei wird auf der Platte kein Bild entwickelt. Die Platte wird nunmehr gänzlich von jeglichem
Farbfilmrest oder Tintenfilmrest gereinigt,indem Seife und
Wasser verwendet werden. Sodann wird die Platte mit Hilfe von Druckluft etwa eine Stunde lang bei einer Temperatur
von etwa 32°C getrocknet. Sodann wird die. Platte erneut
aufgeladen, belichtet und entwickelt. Das nunmehr auf Haftpapier erhaltene Bild besitzt eine gute Dichte und eine Auflösung von etwa drei Linienpaaren pro Millimeter.
Ein mit einem Zinkoxydbindemittelschicht-Photoleiter kaschiertes Papier wird in konventioneller Weise aufgeladen und belichtet.
Das elektrostatische latente Bild wird mit Hilfe eines Entwicklers entwickelt, der folgende Gewichtszusammensetzung
besitzt:
Drakeol 9 38 Anteile
Microlith CT 38 Anteile
Rucoflex.TG-8 .9 Anteile
Ganex V216 14 Anteile
Drakeol 9 ist ein von der Pennsylvania Refining Company
hergestelltes Mineralöl mit einer kinematischen Viskosität von etwa 15,7 bis 18,1 Centistoka bei einer Temperatur
von.250C und einem spezifischen Gewicht von 0,84.
009883/1923 ' BAD original
Rucoflex TG-8 ist ein von der Hooker Chemical Company
hergestelltes Triäthylenglykoldicaprylat, das als Lösunrsmittel
für das harzige Rußpicnnent dient und das als zweiter
Träger in diesem Ansatz angesehen werden kann. Der flüssige Entwickler besitzt einen spezifischen Widerstand von
11
etwa 0,7. 10 Ohm.cm; er wird in der im Beispiel I beschriebenen
Weise auf die gemusterte Entwicklerabrabewalze
aufgebracht. Die Entwicklung wird in der im Beispiel I beschriebenen
Weise erzielt. Die Auflösung des entwickelten Bildes beträgt etwa acht Linienpaare pro Millimeter bei
p-uter Bilddichte. Die Hint er'-rundb er eiche des Zinkoxydpapiers sind trocken und nicht schmierig.
Das Verfahren gemäß Beispiel V wird mit der Ausnahme wiederholt, daß das Zinkoxydpapier, welches aas elektrostatische
latente Bild trägt, in den flüssigen Entwickler eingetaucht wird. Dabei wird auf dem Papier kein Bild entwickelt. Das
Zinkoxydpapier ist vielmehr rleichmäßig mit Entwickler überzogen.
Das Verfahren gemäß Beispiel I wird mit einem Entwickler
wiederholt, der bei einer elektrischen Leitfähigkeit von
14 1
14· ■ —1
etwa 3 . 10 (0hm«cm) und einer Dielektrizitätskonstante von etwa 2,2 folgende GewichtszusammenSetzung besitzt: Dleinsäure (USP Grade) 75 Anteile
etwa 3 . 10 (0hm«cm) und einer Dielektrizitätskonstante von etwa 2,2 folgende GewichtszusammenSetzung besitzt: Dleinsäure (USP Grade) 75 Anteile
lichtbeständiges Molybdat-Dünkelorange 25 Anteile
Lichtbeständiges Molybdat-Dunkelorange ist ©in ausgeglichenes
vordispergiertes Pigment, bestehend aus etwa 75$ Pigment,
009883/1923 ■»
??%-pines mittleren Sojaol-Alkydlackes und 3# Lösunrsir.ittel
(Schwerbenzir.). Dieser Stoff wird von der Sherwin-Williams Company hergestellt.
Die auf 'Haftoapier übertra ene Vervielfalti^une: zeii-t eine
ute Bilddichte und eine Auflösung von etwa fünf Liniennaaren
pro Millimeter. Die Selenplatte wird entsprechend
dor im Beispiel Il an^erebenen Weise -ereinigt und anschließend
über mehrere Zyklen hinweg aufgeladen, belichtet
und entwickelt. Nach zehn Zyklen ze irrt die erzielte Vervielf
alt ipunr eine Auflösung von drei Linienpaaren pro
Millimeter.
Durch Aufbringen eines dünnen Isolierüberzups aus Epoxyharz
in einer Dicke von etwa 12,?,u in bildmäßiper Verteilung auf
einer leitenden Aluminiumrlatte wird ein elektrophotonraphisches
Vervielfälti^un-shauptteil erzeugt. Die Platte wird
dann auf +^5O V aufgeladen, indem sie unter eine Koronaladeeinheit
hindurchreführt wird. Das Bild wird mit dem im Beis::iol
I beschriebenen Entwickler und in der dort beschriebenen Weise entwickelt. Der Entwickler wird auf Haftpapier übertragen,
wobei die erzielte Vervielfältigung eines Bilddichte
von etwa 1-,1, eine Hinterrrunddichte von 0,01 und eine Auflösunvon
etwa fünf Linienpaaren pro Millimeter besitzt. Die Platte wird in der im Beispiel II beschriebenen Weise
-ereinigt. Danach wird das betreffende Hauptteil bzw. die
Platte wiederholt aufgeladen und entwickelt, und der Entwickler
wird wie oben beschrieben während 25 Zyklen auf Haftpapier übertragen. Die Entwicklungsgeschwindigkeit beträgt etwa 30 cm/sec (entsprechend 12 Zoll pro Sekunde),
und die erzielte 25ste Vervielfältigung besitzt nahezu die gleiche Qualität wie die erste Vervielfältigung.
009883/1923 ßAn Λ
BAD ORiGHSlAL
Das Verfahren gemäß Beispiel VIII wird mit der Ausnahme
wiederholt, daß das elektrophotographische Hauptvervielfältigungsteil durch einen Photoleiter ersetzt wird, der
eine 20 Mikron dicke Selenschicht auf einer Aluminiumträgerschicht
und einen Überzug aus einem etwa 6,3/U dicken Überzug
aus Polyathylenterephthalat (erhältlich von der E.I.DuPont de Nemours & Go. unter der Bezeichnung Mylar) enthält. Ein
solcher Photoleiter wird entsprechend dem im Beispiel I der US-Patentschrift 3 251 666 beschriebenen Verfahren
hergestellt. Mit Hilfe dieses Photoleiters werden bei wiederholter Verwendung entsprechende Ergebnisse erzielt
wie beim Beispiel VIII.
durch Die Beispiele I, II und VIII dürften die/Anwendung: der
flüssigen Entwickler und Verfahren gemäß der Erfindung erzielte zyklische Umlauffähigkeit veranschaulicht haben.
Eine Vervielfältigungsauflösung von fünf Linienpaaren pro Millimeter wird im allgemeinen als sehr zufriedenstellende
Qualität angesehen. Die Beispiele III und VI haben gezeigt, daß eine Entwicklung gemäß einem herkömmlichen elektrophoretischen
Entwicklungsverfahren mit den angegebenen Zusammensetzungen nicht möglich ist. Das Beispiel IV läßt
erkennen, daß ein zyklischer Umlauf bei Verwendung eines ziemlich gut leitenden flü&sigen Entwicklers unmöglich ist.
Das Vorhandensein von leitenden Entwicklerresten auf der Bildfläche ermöglicht eine seitliche Ladung oder Querentladung
während der Aufladung und Belichtung·, und zwar in einem solchen Ausmaß, daß ein vollständiger Auflösungsverlust
vorhanden ist. Die Beispiele V und VI zeigen, daß eine Entwicklung mit Stoffen, die einen sehr hohen Pigmentanteil
besitzen, bei Anwendung des erfindungsgenäßen Verfahrens möglich ist, nicht aber bei Anwendung eines konventionellen
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elektrophoretischen Verfahrens.Bei dem mit einer elektrophotographischen
Hauptvervielfältigung arbeitenden Verfahren
gemäß Beispiel VIII kann der Reinigungsschritt eingespart
werden, da das Bild in jedem Zyklus das gleiche ist.
Aus Vorstehendem dürfte ferner ersichtlich sein, daß die
erfindungsgemäßen Stoffe und Verfahre verschiedene Vorteile gegenüber bekannten Entwicklungssystemen mit sich
bringen. So kann eine Entwicklung mit einem flüssigen Entwickler
in einem System vorgenommen werden, das einen wiederverwendbaren Photoleiter verwendet, oder in anderen Systemen,
die eine wiederverwendbare elektrostatographische Bildfläche
verwenden. Durch die vorliegende Erfindung wird eine zusätzliche Gruppe von nicht flüchtigen Stoffen- als Entwickler
bereitgestellt, und außerdem ermöglicht die Erfindung eine schnelle Entwicklung, ohne einen Troeknungs- oder Erwäraungs-Jixierungsschritt.
Ia Unterschied zu der konventionellen elektrophoretischen Entwicklung sind hier die Hintergrundbereiche
auf den Vervielfältigungen nicht «it den Entwickler in Kontakt, weshalb sie trocken bleiben und nicht verschmieren.
Außerdem wird hier kein Einbrennschritt erforderlich, um den
Entwickler auf der Vervielfältigung zu fixieren. Ba hier nahezu
keine Teilchenwanderung auftritt, braucht die Entwicklerzusammensetzung
in einem Entwicklervorrat nicht häufig überwacht und reguliert zu werden. Außerdem wird das Entwicklerbild nicht
so dicht bei der Bildfläche gehalten, weshalb ea leichter auf
einen Vervielfältigungsträger übertragen und leichter gesäubert
werden kann.
Obwohl bei den obigen Beispielen, die die erfindungsgemäße
Entwicklerzueammensetzung und die βrfindungageelßen Entwicklungsverfahren
benutzen, spezielle Stoffe und Arbeitsverfahren angegeben worden sind, aei bemerkt, daß dies nur zur Erläuterung
der Erfindung diente· Ea können nämlich noch
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BAD
andere Entwicklennaterialien und Entwicklungsverfahren
unter Erzielung entsprechender Ergebnisse wie bei den obigen Beispielen verwendet werden.
BAD
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Claims (1)
- Pa t e η t a n s ρ r ü eheVerfahren zur Entwicklung eines elektrostatischen latenten Bildes auf einer Bildfläche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entwicklerabo-abeeinrichtung mit einer nahezu rtleichmäßig gemusterten Oberfläche, bestehend aus erhöhten Bereichen und eingedrückten Bereichen, verwendet wird, daß die eingedrückten Bereiche mit einem einen spezifischen Eaumwiderstand von über 10 Ohm-cm besitzenden flüssigen Entwickler gefüllt werden, während die erhöhten Bereiche nahezu frei von flüssigem Entwickler bleiben, und daß die Entwickierabftabeeinrichtuns mit der Bildfläche in Kontakt oder in solchem Abstand von dieser rebracht wird, daß der flüssige Entwickler elektrostatisch von der Bildfläche in bildmäßif-er Verteilung anf-ezorren wird.?.. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch pe kenn zeichnet, daß als Bildfläche die Oberfläche eines wiederverwendbaren Photoleiters verwendet wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch rekennzeichnet, daß als Bildfläche die Oberfläche einer von einer Trägerschicht aufgenommenen photoleitenden Isolierbindemittelschicht verwendet wird.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bildfläche die Oberfläche einer von Papier aufgenommenen dielektrischen Schicht verwendet wird.5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Photoleiter Selen oder eine Selenlegierung verwendet wird. ■■"■ .0 098837 1923 BAD ORlGfNAL,6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch frekennzeichnet, daß als Bildfläche, die Oberfläche eines elektrophotographischen Hauptkopierteils verwendet wird.7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Bildfläche die Oberfläche einer Phthalozyaninbindemittelschicht verwendet wird.8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7* dadurch rekennzeichnet, da^ der Entwickler von der Bildfläche auf eine Aufnahmefläche übertrafen wird.9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurchgekennzeichnet, daß, ein flüssi-er Entwickler mit einem10 spezifischen Widerstand zwischen etwa 2 . 10 Ohm·cm12
und etwa 10 Ohm·cm verwendet wird.10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein flüssiger Entwickler mit einem spezifischen Widerstand zwischen ι
verwendet wird.11 1?stand zwischen etwa 10 0hm · cm und etwa 10 0hm·cm11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadu3?ch gekennzeichnet, daß ein nicht flüchtiger flüscir<?r Entwickler verwendet wird.12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklung nahezu frei von einer Partikeltrennung durchgeführt wird.13- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entwickler mit einer Pigmentmenge zwischen etwa 15 und etwa 60 Gew.% bezogen auf die gesamte Entwicklermischung verwendet wird.009883/192 3 ... ^ .:BAD ORfGfAiAL14-. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entwickler mit einem Pigmentanteil zwischen etwa 20 und 50 Gew.# bezogen auf die gesamte Entwicklermischung verwendet wird.15· Verfahren nach Anspruch 14·, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entwickler mit einer Pigmentmenge zwischen etwa und etwa 40 Gew.# bezogen auf die gesamte Entwicklermischung verwendet wird.16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der flüssige Entwickler während der verschiedenen Entwicklungsstufen bis zur Übertragung auf ein Endaufnahmeblatt nahezu homogen in der Entwicklermischung belassen wird.17· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entwicklerabgabefläche mit etwa 100 bis 300 Markierungen auf 25,4· cm verwendet wird.18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Entwicklerabgabefläche eine gemusterte zylindrische Walze verwendet wird.19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Muster ein drei Schraubenlinien aufweisendes Muster verwendet wird,20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Muster ein durch eine einzige Spiralnut gebildetes Muster verwendet wird.21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20,. dadurch gekennzeichnet, daß an die Entwicklerabgabeeinrichtung009883/1923 BAD ORfGfNALein Potential von gleicher Größe und Polarität angelegt wird wie es die geladenen Bereiche der Bildfläche besitzen.22. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da^ als Bildfläche die Oberfläche eines mit einem Dielektrikum überzogenen Photoleiters verwendet wird.23. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß für die elektrostatographische Bildfläche .Zinkoxyd verwendet wird.24. Plüssigkeitsentwicklermischung mit einem spezifischen10Widerstand über 10 Ohm·cm für die Durchführung des Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein flüssiger Träger, ein Farbmittel, das aus einer Farbstoffe und Pigmente enthaltenden aruppe ausgewählt ist, und ein Dispersionsmittel vorgesehen sind, wobei das Farbmittel in einer Menge über etwa 20 Gew.% bezogen auf die Gesamtmischung vorhanden ist.25. Entwicklermischung nach Anspruch 24·, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbmittel ein Pigment ist.26. Entwicklermischung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Pigment in einer Menge zwischen etwa und 40 Gew.# bezogen auf die Gesamtmischung vorhanden ist»009883/192 3
Applications Claiming Priority (1)
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ID=25280660
Family Applications (1)
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