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DE2031472A1 - Ausziehbarer Koffer o. dgl - Google Patents

Ausziehbarer Koffer o. dgl

Info

Publication number
DE2031472A1
DE2031472A1 DE19702031472 DE2031472A DE2031472A1 DE 2031472 A1 DE2031472 A1 DE 2031472A1 DE 19702031472 DE19702031472 DE 19702031472 DE 2031472 A DE2031472 A DE 2031472A DE 2031472 A1 DE2031472 A1 DE 2031472A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suitcase
rails
case
groove
connecting rails
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702031472
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Dyke, Herbert Gordon, New York, N.Y. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dyke, Herbert Gordon, New York, N.Y. (V.St.A.) filed Critical Dyke, Herbert Gordon, New York, N.Y. (V.St.A.)
Priority to DE19702031472 priority Critical patent/DE2031472A1/de
Publication of DE2031472A1 publication Critical patent/DE2031472A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C7/00Collapsible or extensible purses, luggage, bags or the like
    • A45C7/0018Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C7/0022Rigid or semi-rigid luggage comprising an integrated expansion device

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Ausziehbarer Koffer o0dgl.
  • Die Erfindung betrifft einen verbesserten Koffer o.dgl., insbesondere einen Koffer o.dgl., der sich entsprechend dem wechselnden Bedarf des Benutzers ausziehen oder zusammendrücken läßt. Wenn ein Reisender seine Reise beginnt, bevorzugt er,einen Koffer zu tragen, der nicht größer ist als fAr den Inhalt erforderlich. Während seiner Reise kann er Jedoch zusätzliche Artikel erwerben, so daß er einen größeren Koffer benötigt. Der erfindungsgemäße Koffer o.dgl. läßt sich sowohl dem anfanglichen als auch dem späteren Bedarf anpassen.
  • Das gleiche gilt fur Aktentaschen. Auf dem Hin- und RUckweg von einem 3Uro zum anderen kann die untersubringende Aktenlast zu- oder abnehmen. Im allgemeinen wird, wenn es die zu tragenden Akten zulassen, eine dünne Aktentasche bevorzugt. Gelegentlich erfordert jedoch eine größere Aktenlast eine Aktentasche größerer Kapazität, manchmal selbst während einer einzelnen Geschäftsreise.
  • Daher ist eine ausziehbare Aktentasche von Vorteil.
  • Jedoch muß die die Ausziehbarkeit des Koffers o.dgl. gewährleistende Kcnstruktion mehrere Bedingungen erfüllen.
  • Unter anderem muß das Endprodukt ordentlich und aktraktiv sein. Seine Teile sollten die gleiche Höhe und Länge haben, d.h. sie sollten keine Teleskopschachteln sein.
  • Es muß frei von beschädigbaren Teilen sein und sich bequem, schnell und einfach betätigen lassen.
  • Die Erfindung ist insbesondere bei steifen Koffern einsetzbar, z.B. bei Formkoffern. Erfindungsgemäß sind die einander gegenüberliegenden Flächen der peripheren Verbindungsstelle mit zwei kontinuierlich stranggepressten Verbindungsschienen mit Nut und Peder ausgerüstet. Ein partieller Spalt in einer Schiene ermöglicht das Lösen der Verbindung.
  • Aufgabe der Erfindung ist, einen Koffer o.dgl. vorzuschlagen, der an einer peripheren Verbindungsstelle zwischen zwei seiner Teile über seinen gesamten Querschnitt ausziehbar iat. Der erfindungsgemäße Koffer besitzt ein den ganzen Koffer umgebendes peripheres Wandelement mit mindestens ungefähr gleicher Breite entlang seines Umfangs. Das Wandelement ist relativ zu mindestens einem der beiden Teile bewegbar und überbrückt den Spalt zwischen den einander gegenüberliegenden peripheren Kanten der beiden Teile, wenn der Koffer ausgezogen ist. Der Koffer ist mit verriegindea Nut- und Feder-Verbindungselementen ausgerüstet. las Peder-Verbindungselement läuft entlang einer Kante der peripheren Verbindungsstelle und das Nut-Verbindungselement läuft entlang der anderen Kante der peripheren Verbindungsstelle. Die Verbindungselemente laufen mindestens fast um den gesamten Umfang der beiden Kofferteile. Jedoch läuft mindestens eines der Verbindungselemente mit zu ee seinem vollen Querschnitt nicht ganz um die gesamte PeripherieR so daß eine partielle Lücke einer kurzen Länge entsteht. Das Feder-Verbindungselement ist an einer Seite der peripheren Verbindungsstelle und das Nut-Verbindungselement ist an der anderen Seite der peripheren Verbindungsstelle befestigt. Die Verbindungselemente lassen sich verriegelnd derart miteinander zum Eingriff bringen, daß sie den Koffer im zusammengedrUckten Zustand halten, und derart außer Eingriff bringen, daß sie dem Koffer gestatten, seinen ausgezogenen Zustand anzunehmen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform bilden das Feder-Verbindungselement, das Nut-Verbindungselement und das Wandelement ein integrales Teil, das mindestens am Boden und den Seiten weitgehend rechteckig ist. Das Wandelement ist innerhalb der Höhe des integralen Teiles zusammenfaltbar.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform ist an einem der Nut-und Feder-Verbindungselemente eine Lasche befestigt, die zwischen den beiden Verbindungselementen angeordnet ist, wenn der Koffer zusammengedrückt ist. Dabei erstreckt sich die Lasche derart nach außen, daß ein ergreifbarer Teil der Lasche an der äußeren Oberfläche des Koffers anliegt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform erstreckt sich an der inneren Oberfläche des Koffers eine dünne, flache, in Querrichtung dehnbare Verkleidung über die periphere Verbindungsstelle. Die Verkleidung ist längs der Kanten der Verbindungsstelle an den beiden Teilen des Koffers befestigt.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen ausführlich beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Aktentasche, die in zwei verschiedenen Ebenen mit erfindungsgemäßen Vorrichtungen zum Ausziehen ausgerüstet ist; Fig. 2 einen Schnitt 2-2 gemäß Fig. 1; Fig. 3 einen partiellen Schnitt 3-3 gemäß Fig. 1; Fig. 4 einen partie n Schnitt 4-4 gemäß Fig. 1; Fig. 5 einen Schnitt ähnlich Fig. 3 Jedoch im ausgezogenen Zustand der Aktentasche, in dem die Aus ziehverbindung geöffnet ist; Fig. 6 ein vergrößertes Detail der oberen rechten Ecke von Fig. 2; Fig. 7 eine Draufsicht gemäß Fig. 6; Fig. 8 eine Seitenansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Koffers mit zwei erfindungsgemäßen Ausziehverbindungen, von denen die eine zusammengedrückt und die andere ausgezogen dargestellt ist; Fig. 9 eine Frontansicht des Koffers gemäß Fig. 8; Fig. 10 einen partiellen Schnitt 10-10 gemäß Fig. 8; Fig. 11 einen partiellen Schnitt 11-11 gemäß Fig. 8; Fig. 12 ein schematischer partieller Schnitt ähnlich Fig.
  • 10; Fig.13 bis 17 partielle schematische Schnitte 13-13 bis 17-17 gemäß Fig. 9; Fig.18 bis 21 partielle schematische Schnitte ähnlich Fig.
  • 3 einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform; Fig.22a eine fragmentarische, schematische Ansicht der dehnbaren Verkleidung gemäß Fig. 21 von unten; Fig.22b eine Ansicht der dehnbaren Verkleidung ähnlich Fig. 22a, jedoch bei gedehnter Verkleidung im ausgezogenen Zustand des Koffers; Fig.23 eine schematische perspektivische-Ansicht der Verkleidung im Einbauzustand.
  • Die Erfindung ist für die verschiedensten Arten von Eoffern, Aktentaschen o.dgl. einsetzbar, z.B. für Aktentaschen, Koffer, und speziell Formkoffer.
  • Fig. 1 bis 7 zeigt eine erfindungsgemäße Aktentasche 10.
  • Die Aktentasche 10 besitzt einen Deckel 11 und einen Kasten 12. Der Deckel 11 und der Kasten 12 sind durch ein Scharnier 13 miteinander verbunden und lassen sich mit Hilfe eines Riegels zusammenhalten, so daß die Tasche 10 geschlossen ist. An der Oberseite der Tasche 10 ist ein Griff 15 befestigt.
  • Als Beispiel sind Je eine Ausziehverbindung 16 und 17 in dem Deckel 11 und dem Kasten 12 angeordnet. Die Verbindungen 16 und 17 erstrecken sich um die gesamte Peripherie der Tasche 10; gemäß Fig. 2 besitzen sie jedoch an einer Ecke eine partielle Lücke, deren Punktion in Verbindung mit Fig. 6 beschrieben wird.
  • Die Verbindungen 16 und 17 sind an einander gegenüberliegenden Kanten 20 und 22 der Tasche 10 befestigt. Die Kanten 20 und 22 besitzen vorteilhaft an ihrer Innenseite je einen Steg 21 und 23. Die Stege 21 und 23 erleichtern die Positionierung von verriegelnden elastomerischen Verbindungsschienen 30a und 30b.
  • Die stranggepressten Schienen 30a und 30b sind aus Gummi oder einem anderen geeigneten elastomerischen Material hergestellt; jede besitzt einen Fuß 31, eine Nut 32 und eine Feder 33. Vorzugsweise ist der Boden der Nut 32 von dem Fuß 31 weg und die Spitze der Feder 33 zum Fuß 31 hin geneigt. Wünschenswert, Jedoch nicht notwendigerweise wird der gleiche PrDfilstrang für die andere Elfte der verriegelnden Verbindungsschiene verwendet, wozu er um 1800 gedreht wird, um ein komplementäres Paßstück zu bilden.
  • Die beiden Schienen 30a und 30b bilden eine zusaininenpassende Nut- und Feder-Verbindung, die sich in einem festen, verriegelnden Paßsitz vereinigen läßt.
  • An der Trennfläche jeder Ausziehverbindung (in'Pig. 3 bis 5 ist als Beispiel die Verbindung 16 dargestellt) ist ein Deckband 40 angeordnet, daß in einer geschlossenen Schleife um die Tasche 10 herumläuft. Das Deckband 40 besteht vorzugsweise aus einem flexiblen Material, z.B Leitwand, schwerem Nylongewebe, oder geeignetem Kunststoff-Streifen.
  • Im zusammengefalteten Zustand bildet es gemäß Fig. 3 und 4 zwei relativ zueinander entgegengesetzte S-Kurven, so daß es relativ flach liegt. Das Deckband 40 kann, falls gewünscht, aus einem stranggepressten Streifen hergestellt sein, der die Form voa zwei relativ zueinander entgegengesetzter S-turven, deren gegeneinafldä gerichtete S-Schenkel miteinander verbunden sind, besitzt. In einer bevorzugten Ausführungsform besteht das Deckband aus einem stranggepressten Streifen eines geeigneten elastomerischen Kunststoffes, der flach gefaltet und gepreset, z.B. über eine heiße Trommel, ausgehärtet worden ist. In diesem Fall legt sich das Deckband, wenn ihm gestattet wird, sich zusammenzuziehen, flach und dünn an die Innenseite der Tasche 10 an. Andererseits läßt es sich jedoch auch derart strecken, daß es sich relativ zu mindestens einem oder beiden Teilen der Tasche 10 bewegt und gemäß Fig. 5 flach ausgezogen wird, wenn die Tasche 10 ausgezogen wird. In diesem Zustand bildet es ein den Spalt zwischen den beiden Teilen der Tasche 10 überbrückendes Wandelement.
  • In der Ausziehverbindung läuft eine der Nut- und Federschienen vorzugsweise kontinuierlich um die gesamte Peripherie der Verbindung, während die andere an einer Stelle unterbrochen ist, so daß eine partielle Lücke 42 entsteht.
  • In Fig. 2 ist die partielle Lücke 42 an der rechten oberen Ecke der Ausziehverbindung dargestellt. Gemäß Fig.6 stoßen die beiden Enden der Federschiene 30b an einer gewWnschtan Stelle 44 zusammen. Die Stoßstelle 44 kann aber braucht jedoch nicht mit der partiellen Lücke 42 zusammenfallen. Zur Bildung der partiellen Lücke' 42 ist jedoch auf einem kurzen Stück der Verbindung die Feder 33 von einer der zusammenwirkenden Verbindungsschienen weggeschnitten. Dies geschieht vorzugsweise an einer Ecke. Wenn jedoch der Taschenrahmen ausreichend flexibel ist, kann die partielle Lücke 42 an einer anderen Stelle angeordnet werden.
  • Fig. 4 zeigt einen Querschnitt im Bereich der partiellen Lücke 42. In diesem Querschnitt stehen die beiden Verbindungchlenen 30a und 30b nicht miteinander im Eingriff.
  • Funktionsgemäß ist es möglich, gemäß dem Pfeil in Fig.4 den äußeren Teil der oberen Verbindungsschiene 30a im Bereich der Lücke 42 nach unten zu drücken. Dadurch läßt sich mit den Fingern an dieser Stelle auf den äußeren Teil der Tasche 10 eine Hebelwirkung ausüben, mit der der Benutzer die Trennung der Ausziehverbindung einleiten kann. Er kann seine Finger progressiv entlang der Verbindung 16 bewegen und dabei derart intermittierend ziehen, daß eine progressive Trennung der beiden Verbindungsschienen 30a und 30b bewirkt wird, bis sie um den gesamten Umfang der Tasche 10 voneinander getrennt sind. Damit wird die Tasche 10, bezogen auf die Ausziehverbindung 16 in den ausgezogenen Zustand gebracht, in dem sie eine vergrößerte Ladekapazität besitzt. Wenn gemäß Fig. 1 zwei Ausziehverbindüngen 16 und 17 vorgesehen sind, läßt sich die zweite Ausziehverbindung 17 auf die gleiche Art öffnen, um die Ladekapazität der Tasche 10 nochmals zu vergrößern.
  • Wenn die vergrößerte Ladekapazität nicht mehr benötigt wird, läßt sich die Tasche 10 wieder in den zusammengefalteten Zustand zurückbringen. Dazu wird zunächst eine Ecke der Tasche 10 nach innen gedrückt. Danach werden die beiden Teile der Tasche 10 entlang des Umfanges zusammengedrückt, bis die gesamte Verbindung wieder geschlossen ist. In der Praxis wird die Tiefe des Einschnitts der einander gegenüberliegenden Federn 33 der Verbindungsschienenvon der Kompressibilität der beiden elastomerischen Verbindungsschienen quer zur Verbindung bestimmt. Wenn sie bei den aufwendbaren Kräften weitgehend inkompressibel sind, sind die beiden Federn 33 nicht in Richtung auf den Fuß 91 zurückgeneigt, sondern liegen exakt in der Verbindungsebene, oder sind sogar etwas nach außen geneigt.
  • Wenn die beiden Schienen 30a und 30b sich leicht zusammendrücken lassen, werden die Federn 33 gemäß Fig. 3 hinterschnitten, um ein unbeabsichtigtes Öffnen der Verbindung mit Sicherheit zu unterbinden.
  • Die Erfindung läßt sich sowohl bei Formkoffern als auch bei Aktentaschen einsetzen. Während die Konstruktionen der beiden Verbindungsschienen beider Artikel untereinander austauschbar sind, wird die Nut- und Feder-Verbindungsschiene der Formkoffer vorzugsweise mit einem Schieber ausgerüstet. Unter "Nut- und Feder-Verbindungsschienen'1 sind allgemein zwei längliche Elemente oder Streifen, z.B. stranggepresste Streifen, zu verstehen, deren Querschnitt derart aus einer Nut oder einem Kanal und einer Feder, einer Lippe oder einem Wulst besteht, daß, wenn die beiden Elemente ineinandergepasst werden, die beiden Elemente einer Trennung durch einen Zug in seitlicher Richtung einen beträchtlichen Widerstand entgegensetzen, obwohl sie sich relativ leicht voneinander trennen lassen, wenn sie progressiv rechtwinklig zu dieser Zugrichtung aufgespreizt werden.
  • Fig. 8 bis 17 zeigt eine bei Formkoffern einsetzbare Ausführungsform der Erfindung. Der Formkoffer 50.besitzt zwei Ausziehverbindungen 52 und 54, so daß sich zwei Ausziehstufen ergeben. Die beiden Ausziehstufen erstrecken sich derart über den gesamten Querschnitt des Koffers 50 parallel zu der Ebene eines Handgriffes 56, daß sie Groß-Peripherien des Koffers 50 schneiden.
  • Fig. 10 zeigt einen vergrößerten Querschnitt durch eine Ausziehverbindung mit zwei verriegelnden Nut- und Feder-Verbindungssehienen 60 und 62 und mit einem zusammengefalteten Deckband 64, das sich um die gesamte Peripherie des Koffers 50 erstreckt. Das Deckband 64 dient, wenn es gemäß Fig. 11 in der Breite auseinandergezogen ist, als Wand und Verbindungselement zwischen den beiden Teilen des Koffers 50 zu seinen beiden Seiten. Das Deckband 64 und die Nut- und Feder-Verbindungsschienen und zwei nutförmige Befestigungselemente -61 und 63 für die beiden einander gegenüberliegenden Kanten des Koffers 50 lassen sich vorzugsweise als eine integrale Strangpresseinheit aus einem geeigneten elastomerischen Material herstellen. Falls gewünscht läßt sich der Deckstreifen jedoch aus einem Leinwandgewebe o.dgl. herstellen.Die Befestigungselemente können dabei mit dem Leinwandstreifen verbunden oder getrennt hergestellt werden.
  • Die vorliegende Ausführungsformder erfindungsgemäßen Nut- und Feder-Verbindungsschienen muß bestimmte Forderungen erfüllen. Da Formkoffer sehr steif sind und nicht die Fähigkeit besitzen, sich durch den vorbeigezogenen Schieber örtlich auseinandersweitzen zu lassen, müssen sich die Nut- und Feder-Verbindungsschienen ohne eine wesentliche Änderung der Breite der Verbindung während des Prozesses in und außer Eingriff bringen lassen. Das bedeutet, daß auch der Schieber von seinem Eingriffsende bis zu seinem Ablaufende weitgehend die gleiche Breite besitzt. Ferner sollte der Schieber immer an einer der Schienen befestigt sein, auch dann wenn die Schienen nicht in Eingriff sind und damit die Verbindung offen ist; Diese Forderung wird mit Hilfe von zwei nach außen offenen, an entgegengesetzten Seiten des Halses der Schiene 62 angeordneten Nuten 66 und 68 erfüllt; konstruktiv besitzt der Schieber dann Gegenstücke, die immer in den Nuten 66 und 68 laufen, 80 daß der Schieber immer auf der Verbindungsschiene 62 gehalten wird.
  • Um die eben genannten Forderungen zu erfüllen, wird eine ineinandergewundene Nut- und Feder-Verbindung eingesetzt.
  • Diese Verbindung ist fest verriegelt und widersteht sehr großen Zugkräften in seitlicher Richtung, wenn sie gemäß Fig. 10 im Eingriff ist. Wenn die Verbindung außer Eingriff gebracht worden ist, jedoch die Verbindungsschienen noch nicht voneinander wegbewegt worden sind, liegen die Verbindungsschienen 60 und 62 gemäß Fig. 12 außer Eingriff aufeinander. Dadurch wird eine progressive und bleibende Trennung durch den entlang der Peripherie laufenden Schieber ermöglicht, selbst dann, wenn die Kanten des Koffers 50 nicht gleichzeitig an der Stelle an der die Verbindungsschienen 60 und 62 lokal außer Eingriff kommen, auseinander bewegt werden. Verbindungsschienen mit anderen Querschnitten großer Vielfalt sind möglich.
  • Der Schieber ist ständig mit einer Schiene, hier der Schiene 62 verbunden. Demgemäß muß sich der Schieber von der anderen Schiene 60 lösen, damit sich die Verbindung aufspreitzen läßt. Jedoch muß er für das Schließen der Verbindung wieder mit der anderen Schiene 60 zum Eingriff kommen. Erfindungsgemäß werden diese einander wiedersprechenden Forderungen durch eine partielle Lücke 70 in mindestens einer, vorzugsweise jedoch beider Verbindungsschienen erfüllt. Im Bereich der Lücke 70 werden die Schienen 60 und 62 nicht miteinander verriegelt, sie können sich jedoch frei aufeinander zu oder voneinander weg bewegen. Die andere Forderung wird erfindungsgemäß dadurch erfüllt, daß der zum Eingriff kommende Teil der Verbindungsschiene graduell hinterschnitten ist. Dadurch passt der Schieber, wenn die Schienen zusammengebracht und der Schieber entlang der Schienen bewegt wird, zwischen die Schienen und bewegt sie in Abhängigkeit von seiner Bewegungsrichtung in oder außer Eingriff.
  • Erfindungsgemäß wird das Hinterschneiden so durchgeführt, daß das Stück der stranggepressten Schiene, das die partielle Lücke 70 bilden soll, in Bezug auf seinen Querschnitt flach auseinandergewunden wird. Das läßt sich z.B. dadurch erreichen, daß die Schiene über ein Rad mit einer flachen Umfangsfläche gezogen wird. Dann wird schräg nach innen eine graduell sich vergrößernde Breite und anschließend schräg nach außen eine graduell sich verringernde Breite der aufgewundenen und sich vorwärtsbewegenden Schiene in einem Schrägschnitt abgeschnitten.
  • Wenn beide Schienen auf die gleiche Weise an der gleichen Stelle hinterschnitten werden, so ergeben sich fortschreitend Querschnitte gemäß Fig. 13 bis 17.
  • Jeder dem Stand der Technik gemäße, geeignete Schieber läßt sich verwenden; oder es kann ein den dargestellten Verbindungsschienen angepaseter Schieber entwickelt werden. Wenn der Schieber in der Eingriffsrichtung bewegt worden ist, hinterläßt er die Verbindungsschienlen gemäß Fig. 10 verriegelt. Wenn der Schieber in der entgegengesetzten Richtung bewegt worden ist und die zu beiden Seiten der Verbindung angeordneten Teile des Koffers 50 noch nicht auseinander bewegt worden sind, hinterläßt der Schieber die Verbindungsschienen vorübergehend in den in Fig.
  • 12 dargestellten Zustand. Wenn die Verbindung geöffnet worden ist, sind die Verbindungsschienen gemäß Fig. 11 seitlich voneinander getrennt.
  • Wenn der Koffer 50 zusammengefaltet ist und die Schienen 60 und 62 miteinander verriegelt sind, so daß sie den Koffer 50 in seinem zusammengefalteten Zustand halten, sind die Verbindungeschienen 60 und 62 in der Mitte des Bereichs der partiellen Lücke 70 nicht miteinander im Eingriff. liii Gegenteil besteht zwischen ihnen gemäß Fig. 17 ein deutlicher Spalt. Diese Stelle läßt sich als Ruhestellung für den Schieber verwenden; an dieser Stelle bringt er die Verbindungßsch Xm weder in noch außer Eingriff. Zwischen den Schienen besteht ein offener Spalt, durch den der Schieber ragt, ohne die Verbindungsschienen zu beeinflußen.
  • Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise ist der offene Teil der partiellen Lücke 70 doppelt so lang wie der Schieber. Ferner ist in der Mitte des doppelt langen Spaltes ein Anschlag 71 am Koffer 50 befestigt, der die Bewegung des Schiebers in der mitte des Spaltes 70 begrenzt. Alternativ läßt sich statt des Anschlages eine Sperre einsetzen und mit Hilfe einer Beschriftung, z.B.
  • AWB und ZU, läßt sich die richtige Bewegungsrichtung des Schiebers anzeigen.
  • Wenn der Schieber in der trennenden Richtung bewegt wird, dringt er progressiv zwischen den geneigten Enden der Schienen derart vor, daß er sie aufspreizt und in der in Fig. 12 dargestellten Stellung hinterläßt. Wenn die Verbindung weit genug um den Umfang herumgetrennt worden ist, beginnen sich die Schienen seitlich voneinander weg zu bewegen, bis der Schieber seinen gesamten Weg zurückgelegt hat und die Verbindung vollständig offen ist, 8o daß sich der Koffer 50 über seinen gesamten Querschnitt ausziehen läßt.
  • Wenn gewünscht wird, den Koffer 50 wieder 2usammensufalten, werden seine Teile gegeneinander gedrückt. Wenn sich dabei die Verbindungsschienen berühren, rutschen sie keilartig übereinander und werden in den in Fig.12 dargestellten Zustand ausgelenkt. Wenn der für die Verbindungsschienen verwendete Kunststoff relativ steif ist, wird das lusleaken der Verbindungschienen über und untereinander dadurch ermöglicht, daß die Lücke 70 und der Anschlag 71 für den Schieber in der Nähe einer Ecke 72 des Koffers 50 angeordnet werden. In jedem Fall,lassen sie sich in dem Bereich der partiellen Lücke 70 derart seitlich zusammenbringen, daß der Schieber mit beiden Schienen kämmt, wenn er in Längsrichtung bewegt wird. Dabei bringt er die Verbindungsschienen entlang -des umganges wieder in Eingriff.
  • Fig. 18 bis 23 zeigt weitere Eigenschaften und weiteren alternative Ausführungsformen der Erfindung; Fig. 18 zeigt eine Nut- und Feder-Verbindung, bei der das sich bewegende und das Au88iehgebiet als Wand überspannendeDeckband, das Nutelement und das Federelement als integrale Strangpresseinheit 80 hergestellt sind.
  • Ferner ist bei dieser Ausführungsform das Deckband innerhalb der Höhe der integralen Einheit zusammengefaltet.
  • Gemäß Fig. 18 besitzt die integrale Strangpresseinheit 80 eine weitgehend rechteckige Querschnittsform, zumindest unten und an den Seiten und vorzugsweise auch oben. Die Strangpresseinheit 80 passt mit den inneren und äußeren Oberflächen weitgehend fluchtend zwischen die benachbarten Teile 20 und 22 des Koffers 50. Eine Feder oder Lippe 81 hängt an einem sich von einem außen ren Seitenelement 83 aus erstreckenden Verbindungsband 82.
  • Von der unteren Kante des äußeren Seitenelementes 83 aus erstreckt sich eine zweilagige Falte 84a und 84b nach oben, deren Schenkel aufwärts uird wieder abwärts laufen.
  • Danach setzt sich die integrale Einheit 80 in einem ?uß 85 mit einem Stutzen 86 fort. Der Stutzen 86 bildet zusammen mit einem an dem Fuß 85 befestigten inneren Seitenelement 87 eine der Feder 81 komplementäre Nut.
  • Das ganze bildet eine kompakte weitgehend- rechteckige Einheit, die die gleiche Höhe besitzen kann, wie die benachbarten peripheren Teile 20, 22 des Koffers 50. Mit den heute zur Verfügung stehenden ausgezeichneten Klebstoffen läßt sich die rechteckige integrale Einheit 80 mit beiden Seitenflächen an das Gehäuse des Koffers 50 ankleben. Falls gewünscht können andere Befestigung-smittel verwendet werden.
  • Die Schwierigkeit ein Strangprofil mit einem Querschnitt gemäß Fig-. 18 herzustellen, läßt sich dadurch umgehen, daß ein Strangprofil 80 gepresst wird, bei dem gemäß Fig. 18a die normalerweise ineinander gefalteten Teile auseinandergefaltet sind. Danach werden sie dadurch in die endgültige Form gemäß Fig. 18 gebracht, daß das Strangprofil durch eine konische Führung gezogen wird, die das elastomerische Strangprofil im geschlossenen Zustand hält, während die Wärmebehandlung für das abschließende Aushärten durchgeführt wird.
  • Die Decke der Kofferteile 20 and 22 kann sehr gering sein.
  • In diesem Fall haben die Faltenlagen 84a und 84b nur eine geringe Höhe. Wenn der Koffer 50 dadurch nicht ausreichend ausziehbar ist, lassen sich gemäß Fig. 19 zwei oder mehrere Paare von Faltenlagen 90a, 90b und 91a und 91b vorsehen, die auch Teil der integralen Strangpresseinheit 80 sind. Dadurch legt das Deckband in mehreren Falten in der Höhe der integralen Einheit. Infolge der Mehrfachfaltung ermöglicht diese Konstruktionsart die Herstellung von dünnen Produkten, die keine hervortretenden Bänder benötigen, falls nicht der Designer solche Bänder wählt, Gemäß Fig. 20 läßt sich durch einen Zug an einer Lasche 92 das Öffnen der Ausziehverbindung einleiten. Diese Öffnungsmittel bilden einelAlternative zu den in Fig. 1 bis 17 dargestellten Öffnungsmitteln; oder sie lassen sich in Kombination mit diesen Öffnungsmitteln verwenden.
  • Die Lasche 92 ist aus einem mit einem härtbaren elastomerischen Kunststoff imprägnierten Material hergestellt, z.B. einem starken Gewebe. Ein oder mehrere Laschen 92 sind entlang der Ausziehverbindung 80 angeordnet und an einem der Nut- und Feder-Elemente, gemäß Fig. 20 vorzugsweise an der Feder 81, die von der äußeren Oberfläche nach innen ragt,befestigt. Die Lasche 92 passt zwischen das Feder- und das Nutelement, wenn der Koffer 50 zusammengefaltet ist. Das äußere Ende der Lasche 92 bildet einen greifbaren Teil; beim Aushärten wird es niedergedrückt, so daß es in seiner Ruhestellung flach all der Oberfläche des Koffers anliegt, Fig. 21 zeigt ein doppelt gefaltetes Deckband mit einer lasche 92 und einer inneren elastischen Verkleidung 93, Die Verkleidung 93 besteht aus einem dünnen Streifen, der sich in seitlicher Querrichtunq leicht auf en doppelten Wert seiner ursprünglichen Breite dehnen 1äbt , der jedoch einer Dehnung senkrecht zu dieser Richtung einen hohen Widerstand entgegensetzt.
  • Vorzugsweise ist gemäß Fig. 22a und 22b ein in einer Richtung streckbares Gewebe 93 unter einem spitzen Winkel geschnitten. In Fig. 22a und 22b und Fig. 23 repräsentieren die dargestellten Linien die Richtung sehr geringer oder keiner Dehnbarkeit, d.h. daß Gewebe 93 läßt sich rechtwinklig zu diesen Linien leicht dehnen. Das dehnbare Gewebe 93 ist an der inneren Oberfläche des Koffers 50 über der Ausziehverbindung 80 angeordnet. Seine Ränder 93a und 93b sind gemäß Fig. 21 mit der inneren Oberfläche der Kofferteile 20 und 22 verbunden.
  • Gemäß Fig. 23 sind die nicht dehnbaren Fasern des in einer Richtung dehnbaren Gewebes 93 derart orientiert, daß sie in den benachbarten Teilen der Verkleidungen der beiden Ausziehverbindungen immer leicht auseinander laufen, wenn man den oberen Teilen 94 der Verkleidungen von der oberen Mitte nach außen, den seitlichen Teilen 95 der Verkleidungen von oben nach unten und den unteren Teilen 96 der Verkleidungen von außen zur unteren Mitte hin folgt. WAuseinanderlaufentt bedeutet, daß die nicht dehnbaren Fasern von der Mittelebene des Koffers, die durch einen in gestrichelten Linien dargestellten Griff gekennzeichnet ist, weg in Richtung auf die Hauptseitenflächen des Xoffers laufen. Die Ausziehrichtung des Koffers quer zu den Verkleidungsteilen 94, 95 und 96 ist durch Pfeile 97 gekennzeichnet.
  • Die Erfindung besteht also im wesentlichen in einem über seinen gesamten Querschnitt ausziehbaren Koffer o.dgl.
  • mit einer Ausziehverbindung aus Nut- und Feder-Verbindungsschienen, die um die einander gegenüberliegenden Kanten des Koffers o.dgl. an der Ausziehverbindung laufen und von denen mindestens eine entweder eine partielle Lücke, eine Zuglasche oder beides besitzt, mit deren Hilfe sich die Verbindungsschienen in rund außer Eingriff bringen lassen.

Claims (19)

  1. ANSPRÜCHE
    =====-über seinen gesamten Querschnitt an mindestens einer peripheren Verbindungsstelle zwischen zweien seiner-Teile ausziehbarer Koffer o. dgl.; dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein periphere5 Deckband (40, 64, 84, 90, 91) mit weitgehend gleicher Breite um den Koffer (10, 50) herumläuft; daß jedes Deckband (40, 64, 84, 90, 91) mindestens relativ zu einem der beiden Teile (20, 22) des Koffers (10, 5C) bewegbar ist und den Spalt zwischen den einander gegenüberliegenden peripheren Kanten der beiden Teile (20, 22) des Koffers (10, 50) überbrückt, wenn der Koffer (10, 50) ausgezogen ist; daß der Koffer (10, 50) mit um die periphere(n) Verbindungsstelle(n) (16, 17; 52, 54) herumlaufenden, verriegelnden Nut- und Feder-Verbindung-sschienen (30; 60, 62; 81, 85) ausgerüstet ist; daß jede Feder-Verbindungsschiene entlang einer und jede Nut-Verbinclungs schiene entlang der anderen Kante (20, 22) um die periphere Verbindungsstelle (16, 17; 52, 54) lauft; daß sich die Verbindungsschienen (30; 6G, 62; 81, 85) weitgehend um die gesamte Peripherie erstrecken; und daß mindestens eine Verbindungsschiene (30; 60, 62; 81, 85) ihren vollen Querschnitt nur über den größeren Teil der Länge- der Peripherie hat, so daß eine partielle Lücke (42, 70) von kurzer Länge entsteht.
  2. 2. Koffer o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die partielle Lücke (42) örtlich den gegenseitigen Eingriff der Nut- und Feder-Verbindungsschienen (30) derart ausreichend reduziert, daß sich manuell eine örtlich vollständige Trennung der Verbindungsschienen (30) einleiten läßt, die eine progres-sive manuelle Trennung um die gesamte Peripherie ermöglicht; und daß sich die Nut- und Feder-Verbindungsschienen (30) durch ein progressives Zusammendrücken der beiden Teile (20, id) manuell gegenseitig zum Eingriff bringen lassen.
  3. 3. Koffer o. dgl. nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Verbindungsschienen (62) eine Einschnürung (66, 68) zur gleitenden Halterung eines Schiebers besitzt; und daß die partielle Lücke (70) als Ruhestellung für den Schieber dient, wenn dieVerbindungsschienen (bC, 62) im Eingriff und die Kanten der Verbindungsschienen (60, 62) dicht zusammengehalten sind.
  4. 4. Kalter o. dgl.nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daIs sich die Nut- und Feder-Ver--bindungssctwienen (60, 62) selektiv mit Hilfe des Schiebers in und außer Eingriff bringen lassen und ausreicnend t-reiheit besitzen, um sich seitlich ausbiegen und in der Ebene der Verbindung auseinanderspreizen zu lassen; und daß die Verbindungsschienen (60, 62) in und außer Eingriff kommen, ohne daß die benachbarten Kanten (20, 22) des Koffers (l(i, 5) beim Vorbeiziehen des Schiebers örtlich nachgeben.
  5. 5. Koffer o. dgl. nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürung (66, 68) der einen Verbindungs schiene (62) kontinuierlich entlang der Verbindungsschiene (62) läuft und den Schieber aut der Verbindungsschiene (62) festhält.
  6. 6. Koffer o. dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut- und Feder-Verbindungsschienen (60, 6Z) und das Deckband (64) einen integralen stranggepreßten Protilstreifen bilden.
  7. 7. Koffer o.dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsschienen (60, 62) mit Hilfe von nutartigen Verbindungselementen (61, 62) an den Teilen (20, 22) des Koffers (10, 50) befestigt sind; und daß die Verbindungsschienen (60, 62), das periphere Deckband (64) und die, Befestigungselemente (61, 62) einen integralen stranggepressten Profilstreifen bilden.
  8. 8. Koffer o.dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Verbindungsschienen (66, 62) eine durch einen seitlichen Einschnitt gebildete partielle Lücke (70). besitzt; und daß der seitliche-Einschnitt der einen Verbindungsschiene an einer freien Kante einer Windung beginnt und sich schraubenförmig bis zu einer maximalen Einschnitt-Tiefe und dann wieder zurück zur freien Kante erstreckt.
  9. 9. Koffer o.dgl. nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß beide Verbindungsschienen (60, 62) auf diese Art im gleichen Bereich eingeschmitten sind, so daß eine partielle Lücke (70) entsteht; und daß in einem Teil der. partiellen Lücke (70) die Teile der Verbindungsschienen (60, 62) nicht miteinander verriegelt sind.
  10. 10. Koffer o.dgl. nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, daß die -Verbindungsschienen (60, 62) weit genug eingeschnitten sind, so daß in der Ruhestellung der miteinander im Eingriff befindlichen Verbindungsschienen (60, 62) ein Spalt zur Aufnliune des Schiebers freibleibt.
  11. 11. Koffer o.de,l. nich einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Nut-Verbindungsschiene entlang der einen Seite und die Feder-Verbindungsschiene entlang der anderen Seite der peripheren Verbindungsstelle (16, 17; 52, 54) befestigt ist; und daß sich die Verbindungsschienen (30; 60, 62; 81, 85) derart verriegelnd miteinander zum Eingriff bringen lassen, daß sie die Koffer (1D, 50) im zusammengefalteten Zustand halten, und derart außer Eingriff bringen lassen, daß sie dem Koffer (10, 50) gestatten, seinen ausgezogenen Zustand anzunehmen.
  12. 12. Koffer o.dgl. nach Anspruch 1 dadurch gekennzeicbnet, daß die Nut- und Feder-Verbindungsschienen (81, 85) und das Deckband (84; 90, 91) zusammen eine integrale Einheit (80) bilden; daß die integrale Einheit (80) mindestens am Boden und an den Seiten weitgehend rechteckig ist; und daß das Deckband (84, 90, 91).
    innerhalb der Höhe der integralen Einheit (80) zuv sammengefaltet ist.
  13. 13. Koffer o.dgl. nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, daß die integrale Einheit (80) rechteckig ist und weitgehend mit den inneren und äußeren Oberflächen fluchtend zwischen die benachbarten Teile (20, 22) des Koffers (10, 50) passt.
  14. 14. Koffer o.dgl. nach einem der Ansprüche 12 oder 13 dadurch gekennzeichnet, daß das Deckband (90, 91) mehrfach innerhalb der Höhe der integralen Einheit (80) zusammengefaltet ist.
  15. 15. Koffer o.dgl. nach' einem der Ansprüche 1 bis 14 dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Nut- und Feder-Schienen (81) eine Lasche (92) befestigt ist, die zwischen die Nut- und Feder-Schienen (81, 85) passt, wenn der Koffer (10, 50) zusammengefalta-t; ist; und daß sich die Lasche (92) nach außen erstreckt und der äußeren Oberfläche des Koffers (10, 50) einen ergreifbaren Teil besitzt.
  16. 16. Koffer o.dgl. nach Anspruch 15 dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (92) aus einem aushärtb,aren Material besteht; und daß die Lasche (92) in einer Stellung ausgehärtet wird, in der sie an der äußeren Oberfläche des Koffers (10, 50) anliegt, so daß, sie immer elastisch in diese Stellung zurückkehrt und in dieser Stellung verharrt.
  17. 17. Koffer o.dgl. nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch eine dünne, ebene in Querrichtung dehnbare Verkleidung (93), die sich an der inneren Oberfläche des Koffers (10, 50) quer über die periphere Verbindungsstelle (16, 17; 52, 54) erstreckt und die entlang der Wanten der Verbindungsgtelle mit den beiden Teilen (20, 22) des Koffers (10, 50) verbunden ist.
  18. 18. Koffer o.dgl. nach Anspruch 17 dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung (93) aus einem in einer Richtung dehnbaren Material besteht, das in Querrichtung höchst dehnbar, in Längsrichtung dagegen nicht dehnbar ist.
  19. 19. Koffer o.dgl. nach Anspruch 18 dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung des maximalen Widerstandes gegen Dehnung der Verkleidung (93) leicht nach außen geneigt ist, wenn man der Verkleidung (93) von der oberen Mitte zu den Seiten, den Seiten abwärts und von den Seiten zur unteren Mitte folgt.
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DE102009029999A1 (de) * 2009-06-23 2010-12-30 ABUS August Bremicker Söhne KG Fahrradtasche
WO2022039738A1 (en) * 2020-08-19 2022-02-24 Tumi, Inc. Expandable luggage

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