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DE20313769U1 - Walzenpresse - Google Patents

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DE20313769U1
DE20313769U1 DE20313769U DE20313769U DE20313769U1 DE 20313769 U1 DE20313769 U1 DE 20313769U1 DE 20313769 U DE20313769 U DE 20313769U DE 20313769 U DE20313769 U DE 20313769U DE 20313769 U1 DE20313769 U1 DE 20313769U1
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roller
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roller press
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DE20313769U
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Koppern Entwicklungs-Gmbh
Koeppern Entwicklungs GmbH
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Koppern Entwicklungs-Gmbh
Koeppern Entwicklungs GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/04Frames; Guides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B3/00Presses characterised by the use of rotary pressing members, e.g. rollers, rings, discs
    • B30B3/04Presses characterised by the use of rotary pressing members, e.g. rollers, rings, discs co-operating with one another, e.g. with co-operating cones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Abstract

Walzenpresse (1) mit einem Rahmen (4), in dem zumindest zwei zueinander gegenrotierende Walzen (2 und 3) mit parallelen Rotationsachsen (9) von mindestens je einer zu je einer Walze (2 und 3) benachbarten Schutzabdeckung (6 und 7) zumindest teilweise abgedeckt sind, wobei je eine Schutzabdeckung (6 und 7) an die Kontur je einer Walze (2 und 3) angepasst ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Schutzabdeckung (6 und 7) um eine Drehachse (10 und 11) schwenkbar ausgestaltet ist und die Drehachse (10 und 11) als Horizontalachse ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Walzenpresse mit einem Rahmen, in dem zumindest zwei zueinander gegenrotierende Walzen mit parallelen Rotationsachsen von mindestens je einer zu je einer Walze benachbarten Schutzabdeckung zumindest teilweise abgedeckt sind, wobei je eine Schutzabdeckung an die Kontur je einer Walze angepasst ist.
  • Walzenpressen werden für Brikettierungs-, Zerkleinerungs- und Kompaktierungsprozesse eingesetzt. Über einen Einwurfschacht werden Granulate zwischen zwei Walzen gefüllt. Die Walzen pressen das Granulat zusammen, zerkleinern es oder kompaktieren es. Walzenpressen ändern somit den Granulatzustand des Ausgangsmaterials. So werden etwa Briketts geformt oder feine Stäube produziert. Damit während des Betriebes die Walzen nicht von außen beschädigt werden und vor allem keine Eingangs- oder Ausgangsmaterialien ungewollt von der Walzenpresse in der Umgebung verteilt werden, sind Schutzabdeckungen um die Walzen herum vorgesehen. Die Walzen unterliegen einem bedeutendem Verschleiß. Daher müssen die Walzen in bestimmten Abständen gewartet oder gewechselt werden. Wartungs- und damit einhergehende Kontrollarbeiten ziehen Stillstandszeiten der Walzenpresse nach sich.
  • Im Stand der Technik wird ein Teil der Walzenpressen, nämlich ein Teil des Rahmens der Walzenpressen zum Zwecke der Wartung und Kontrolle abgebaut. Dann wird im derzeitigen Stand der Technik die Schutzabdeckung von der Walzenpresse gelöst und über zumindest eine translatorische Bewegung aus der Walzenpresse entfernt. Im Regelfall wird die Schutzabdeckung horizontal verschoben und vertikal, mittels etwa eines Kranes, von der Walzenpresse fortbewegt. Die Schutzabdeckung wird dann in der Nähe der Walzenpresse während der Wartungs- oder Kontrollarbeiten gelagert.
  • Der Ausbau der Schutzabdeckung im Stand der Technik ist somit sehr umständlich. Der Ausbau nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, was in langen Stillstandszeiten resultiert. Diese langen Stillstandszeiten resultieren in einer Kostenerhöhung. Zusätzlich wird ein negativer Eingriff auf die Prozesssicherheit und die Bediensicherheit der Maschine erzwungen. So werden die Schutzabdeckungen im Regelfall in der Nähe der Walzenpresse gelagert. Dadurch stehen die ausgebauten Schutzabdeckungen den normalen Prozessab läufen, wie etwa Antransport oder Abtransport von Werkzeug oder Materialien, im Weg. Die Unfallgefahr ist dadurch erhöht. Prozesse werden behindert.
  • Im Besonderen ist es sehr kostenträchtig und aufwändig, über einen Kran die Schutzabdeckung von der Walzenpresse zu entfernen.
  • Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden. Es ist insbesondere die Aufgabe der Erfindung, ohne großen Demontageaufwand bei der Schutzabdeckung die Walzen für die Demontage freizugeben.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zumindest eine Schutzabdeckung um eine Drehachse schwenkbar ausgestaltet ist und die Drehachse als Horizontalachse ausgebildet ist.
  • Bei dieser Erfindung ist mit wenigen Handgriffen für das Wartungs- und Bedienungspersonal die Möglichkeit gegeben, die Schutzabdeckung von den Walzen der Walzenpresse zu entfernen und somit eine schnelle Sichtkontrolle, eine schnelle Wartung oder einen schnellen Walzenwechsel zu ermöglichen. Ferner stehen keine behindernden Elemente, insbesondere nicht die Schutzabdeckung, in der Umgebung der Walzenpresse herum. Die Unfallgefahr wird vermindert. Die Stillstandszeiten werden drastisch reduziert. Eine kostengünstigere Walzenpresse, über den gesamten Lifecycle gesehen, ist die Folge.
  • Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schutzabdeckung zur Seite geschwenkt wird. Wenn die Drehachse als Horizontalachse ausgeführt ist, so ist es andererseits möglich die Schutzabdeckung nach oben aus der Walzenpresse herauszuschwenken.
  • Im Folgenden werden anhand der Unteransprüche verschiedene alternative Ausgestaltungsformen des erfindungsgemäßen Gegenstandes erläutert.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Drehachse rahmenfest ausgestaltet ist. In einer solchen alternativen Ausgestaltungsform bleibt die Schutzabdeckung selbst im aufgeschwenkten Zustand mit der Walzenpresse verbunden. Dadurch ist vermieden, dass die Schutzabdeckungen zu weit von der Walzenpresse entfernt werden, was in langen Wegen und somit erhöhten Wartungskosten resultieren würde.
  • Um die Unfallgefahr weiter zu minimieren, ist es besonders vorteilhaft, wenn in einer weiteren Ausgestaltungsform die Schutzabdeckung während eines Wegschwenkens von der Walze ausschließlich eine Rotationsbewegung ausführend ausgestaltet ist. Durch diesen gleichmäßigen Bewegungsablauf, in dem translatorische Elemente fehlen, ist es nahezu ausgeschlossen, dass sich das Bedien- und Wartungspersonal verletzt.
  • Eine optimale Raumnutzung einer Werkhalle ergibt sich alternativ dann, wenn die Schutzabdeckung nach oben schwenkbar ausgestaltet ist.
  • Wenn die Drehachse oberhalb einer Rotationsachse der Walze angeordnet ist, so ist die Schutzabdeckung im aufgeschwenkten Zustand derart weit von der Walze entfernt, dass das Bedien- und Wartungspersonal viel Kopffreiheit und Arbeitsraum hat.
  • Um das Aufschwenken der Schutzabdeckung nach oben nicht zu behindern, ist es besonders von Vorteil, wenn eine Alternative der Walzenpresse einen Deckenträger umfasst.
  • Die Stillstandszeiten werden noch mehr gesenkt, wenn einer vorteilhaften Alternativausgestaltung zwei Schutzabdeckungen für je eine Walze gegensinnig zueinander verschwenkbar ausgestaltet sind, da dann beide Walzen gleichzeitig gewechselt werden können.
  • Wenn zumindest an einer Schutzabdeckung ein alternatives Element zur Energieumsetzung, wie etwa eine Gasdruckfeder, ein Hydraulikkolben, eine Zahnstange mit Motor oder eine Feder, die Schutzabdeckung bewegend angreift, so ist in dieser alternativen Ausgestaltung ein die Öffnung unterstützendes Element bereits an der Walzenpresse angebracht. Weitere unterstützenden Elemente, wie etwa Krane oder Seilwinden, sind nicht mehr vonnöten.
  • Eine gleichzeitige Zugänglichkeit zum Senken der Stillstandszeiten beim Wechseln der Walzen wird dadurch erreicht, dass in einer Variante die Schutzabdeckungen gleichzeitig schwenkbar ausgestaltet sind.
  • Wenn zumindest eine Sichtprüföffnungsabdeckung der Walzen zur Öffnung schwenkbar ausgestaltet ist, lässt sich schnell, und ohne den Arbeitsprozess der Walzenpresse oder die die Walzenpresse umgebenden Prozesse negativ zu beeinflussen, eine optische Sichtprüfung der Walzen ermöglichen.
  • Wenn die Schutzabdeckung auch im geöffneten Zustand mit dem Rahmen verbunden ist, ist in dieser Variante sichergestellt, dass die Schutzabdeckung nicht beim Wiedereinbau verwechselt wird. Dies ist besonders beim gleichzeitigen Warten mehrerer Walzenpressen von Vorteil.
  • Die Erfindung wird im Weiteren anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Walzenpresse nach dem Stand der Technik in einer schematischen Ansicht,
  • 2 die Walzenpresse aus 1, wobei die rechte Seite des Rahmens geöffnet ist und eine Schutzabdeckung einer Walze entnommen wird,
  • 3 eine Walzenpresse nach 1 und 2, bei der, nach Demontage der Schutzabdeckung auch eine Walze demontiert wird,
  • 4 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Walzenpresse mit aufgeschwenkter Schutzabdeckung und demontierter Walzenpresse,
  • 5 eine schematische perspektivische Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Walzenpresse mit geöffneter Schutzabdeckung und
  • 6 die Walzenpresse aus 5 mit geschlossener Schutzabdeckung.
  • In 1 ist eine Walzenpresse 1 in schematischer Darstellung von vorne zu erkennen. In dieser Figur, sowie in allen folgenden Figuren, sind dieselben Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen. Die 1 bis 4 sind von vorne in schematischer Ansicht dargestellt. Die Walzenpresse 1 umfasst in 1 zwei Walzen 2 und 3. Die Walzen 2 und 3 sind im inneren eines Rahmens 4 befestigt. Oberhalb der Walzen 2 und 3 und oberhalb des Rahmens 4 befindet sich das Einfüllteil 5. Das Einfüllteil 5 ist trichtertörmig ausgestaltet. Das Einfüllteil 5 hat zwei Öffnungen. In der oberen Öffnung wird das Schüttgut eingefüllt und gelangt durch die untere Öffnung in einen Spalt zwischen die Walzen 2 und 3. Der Rahmen 4 umfasst an beiden Enden des Rahmens abschraubbare und schwenkbare Rahmenendteile: Am Rahmen sind auch Schutzabdeckungen 6 und 7 befestigt. Die Schutzabdeckungen 6 und 7 weisen konkave Ausbuchtungen auf. Die konkaven Ausbuchtungen umfassen die Walzen 2 und 3. Die konkave Ausbuchtung der Schutzabdeckung 6 umgreift zur Hälfte die Walze 2. Die konkave Ausbuchtung der Schutzabdeckung 7 umgreift die Walze 3 zur Hälfte.
  • Die Walzen selber sind mit einer diese haltende Halteeinrichtung verbunden.
  • Die Walzen 2 und 3 rotieren jeweils um eine Rotationsachse 9, welche durch die jeweilige Walze 2 oder 3 hindurch verläuft. Die Rotationsachsen 9 der Walzen 2 und 3 sind zueinander parallel.
  • Das Einfüllteil 5 ist oberhalb der Rotationsachsen 9 angeordnet.
  • Der Rahmen 4 steht auf Füßen, welche wiederum auf dem Boden stehen.
  • In 2 ist die rechte Seite des Rahmens 4 der Walzenpresse 1 geöffnet. In dieser Demontagestellung ist auch die Schutzabdeckung 7 abgeschraubt. Die demontierte Schutzabdeckung 7 wird aus dem Rahmenendteil des Rahmens 4 nach einer Translationsbewegung gemäß Pfeil A und wird nachfolgend in Richtung des Pfeiles B mittels eines Kranes weggehoben.
  • In 3 ist nach Demontage und Verräumung der Schutzabdeckung 7 die demontierte Halteeinrichtung 8 mit noch eingebauter Walze 3 dargestellt. Dieser Verbund aus Halte einrichtung 8 und Walze 3 wird nachfolgend entlang der Pfeilrichtung C nach oben etwa mittels eines Kranes entfernt.
  • In der Walzenpresse 1 gemäß der 1 bis 3 wird Ausgangsmaterial in das Einzelteil 5 eingefüllt, rutscht dann durch die Schwerkraft über die Oberfläche der Walzen 2 und 3 in einen Spalt zwischen den Walzen 2 und 3 und wird durch die Walzen 2 und 3 bearbeitet. Die Schutzabdeckung 6 und 7 schützt die Umgebung vor wegspritzendem zu verarbeitendem Material und schützt gleichzeitig die Walze 2 oder 3 vor Berührung oder Beschädigung von außen.
  • Zum Sichtprüfen und Warten der Walzen ist ein Rahmenendteil des Rahmens 4 erst zu öffnen. Dann ist die Schutzabdeckung 6 oder 7 abzuschrauben. Nachfolgend ist die Schutzabdeckung 6 oder 7 horizontal aus der Walzepresse 1 herauszubewegen. Dann muss die Schutzabdeckung 6 oder 7 vertikal mittels eines Kranes entfernt werden. Erst dann kann die Walze 2 oder 3 zusammen mit der Halteeinrichtung 8 nach einer horizontalen Translationsbewegung vertikal entfernt werden. Das Schwenken wird durch ein alternatives Element zur Energieumsetzung, in dem hier dargestellten Fall, durch eine Gasdruckfeder 12 unterstützt.
  • In 4 ist eine erfindungsgemäße Walzenpresse 1 dargestellt. Die Schutzabdeckung 7 wird um eine Drehachse 10, welche durch den Rahmen 4 hindurchverläuft, im Gegenuhrzeigersinn weggeschwenkt. Die Schwenkrichtung ist dem Pfeil D zu entnehmen. Die Schutzabdeckung 6 wird im Uhrzeigersinn um die Drehachse 11 weggeschwenkt. Dies ist jedoch noch nicht dargestellt.
  • In 4 ist die Schutzabdeckung 7 im aufgeklappten Zustand dargestellt und die Halteeinrichtung 8 mit darin integrierter Walze 3 nach einer horizontalen Translationsbewegung vor dem vertikalen Wegbewegen entlang des Pfeiles E dargestellt.
  • Auch in dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird Ausgangsmaterial in das Einfüllteil 5 eingefüllt, welches dann zu einem verarbeitenden Bereich, in einem Spalt zwischen Walze 2 und 3 gelangt. Die Schutzabdeckungen schützen die Umgebung von Wegspritzteilen und die Walzen vor Beschädigung von außen. Auch schützen die Schutzabdeckungen 6 und 7 das Bedienpersonal vor Berührung mit den rotierenden Walzen. Die Walzen 2 und 3 rotieren in unterschiedlichen Drehrichtungen. Die Walze 2 rotiert im Uhrzeigersinn, die Walze 3 im Gegenuhrzeigersinn.
  • In 5 ist in einer perspektivischen Ansicht ein Blick auf die Walze 2 bei aufgeklappter Schutzabdeckung 6 freigegeben. Die Schutzabdeckung 6 wird genauso wie die Schutzabdeckung 7 über eine Gasdruckfeder 12 (in 5 nicht dargestellt) geöffnet. Dabei dreht sich die Schutzabdeckung 6 um die Drehachse 11 nach oben. Die Walze 2 wird dadurch für Sichtprüfung und Wartung zugänglich. Ähnlich eines PKW-Kofferraumdeckels wird die Schutzabdeckung 6 unter Zuhilfenahme der Gasdruckfeder angehoben. Das Einfüllteil 5 ist oberhalb der Drehachse 10 und 11 angeordnet.
  • In 6 ist die Walzenpresse aus 5 mit geschlossener Schutzabdeckung 6 dargestellt.
  • Im Folgenden soll die Funktions- und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Walzenpresse 1 beschrieben werden.
  • In das Einfüllteil 5 wird Ausgangsmaterial eingefüllt. Es wird das Einfüllteil 5 hindurch in einen Spalt zwischen der Walze 2 und 3 und wird dort vermahlen. Alternativ wird es gepresst oder brikettiert. Es fällt dann aus der Walzenpresse im Endzustand heraus und wird abtransportiert.
  • Um Walzen 2 und 3 und Umgebung zu schützen, sind Schutzabdeckungen 6 und 7 schwenkbar um Drehachsen 10 und 11 in die Walzenpresse 1 eingebaut. Zum Öffnen werden die Schutzabdeckungen 6 und 7 optimalerweise in entgegengesetzter Drehrichtung nach oben jeweils um die Drehachse 10 oder 11 geschwenkt. Eine Demontage der Walzen 2 und 3 ist dann in zwei Schritten einfach möglich. Die Gasdruckfedern 12 unterstützen beim Öffnen der Schutzabdeckungen 6 und 7. Die Gasdruckfedern 12 halten auch die Schutzabdeckung 6 und 7 im geöffneten Zustand oben. Das Gewicht der Schutzabdeckung 6 und 7 wird durch die Gasdruckfedern 12 kompensiert.

Claims (11)

  1. Walzenpresse (1) mit einem Rahmen (4), in dem zumindest zwei zueinander gegenrotierende Walzen (2 und 3) mit parallelen Rotationsachsen (9) von mindestens je einer zu je einer Walze (2 und 3) benachbarten Schutzabdeckung (6 und 7) zumindest teilweise abgedeckt sind, wobei je eine Schutzabdeckung (6 und 7) an die Kontur je einer Walze (2 und 3) angepasst ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Schutzabdeckung (6 und 7) um eine Drehachse (10 und 11) schwenkbar ausgestaltet ist und die Drehachse (10 und 11) als Horizontalachse ausgebildet ist.
  2. Walzenpresse gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (10 und 11) rahmenfest ausgestaltet ist.
  3. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzabdeckung (6 und 7) während eines Wegschwenkens von der Walze (2 und 3) ausschließlich eine Rotationsbewegung ausführend ausgestaltet ist.
  4. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzabdeckung (6 und 7) nach oben schwenkbar ausgestaltet ist.
  5. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse oberhalb einer Rotationsachse (9) der Walze (2 und 3) angeordnet ist.
  6. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenpresse (1) einen Deckenträger umfasst.
  7. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schutzabdeckungen (6 und 7) für je eine Walze (2 und 3) gegensinnig zueinander verschwenkbar ausgestaltet sind.
  8. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einer Schutzabdeckung (6 und 7) eine Gasdruckfeder (12) die Schutzabdeckung (6 und 7) bewegend angreift.
  9. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzabdeckungen (6 und 7) gleichzeitig schwenkbar ausgestaltet sind.
  10. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Sichtprüföffnungsabdeckung der Walzen (2 und 3) zur Öffnung schwenkbar ausgestaltet ist.
  11. Walzenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzabdeckung (6 und 7) auch im geöffneten Zustand mit dem Rahmen (4) verbunden ist.
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