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DE20307794U1 - Laparoskopie-Zange - Google Patents

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DE20307794U1
DE20307794U1 DE20307794U DE20307794U DE20307794U1 DE 20307794 U1 DE20307794 U1 DE 20307794U1 DE 20307794 U DE20307794 U DE 20307794U DE 20307794 U DE20307794 U DE 20307794U DE 20307794 U1 DE20307794 U1 DE 20307794U1
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cutter
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movable handle
rod
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HENSLER MEDIZIN TECHNIK
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Abstract

Laparoskopie-Zange mit einem festen Griffstück (2), das mit einer Aufnahme (8) für ein Schaftrohr (10) versehen ist und an dem ein bewegliches Griffstück (6) angelenkt ist, ferner mit einer in dem. Schaftrohr verschiebbar geführten Betätigungsstange (12), deren vorderes Ende ein Schneidelement (14) betätigt und deren rückwärtiges Ende über ein Koppelement lösbar mit dem beweglichen Griffstück verbunden ist, dadurch gekennzeichnet dass das Koppelelement als ein in einer Führung (Führungsrohr 26) laufender Schieber (20) ausgebildet ist, der auf einer Seite mit einer in Eingriff mit der Betätigungsstange (12) tretenden Spannzange (30) versehen ist und auf der anderen Seite ein Anschlusselement (36, 38) zur Verbindung mit dem beweglichen Griffstück (6) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Laparoskopie-Zange, wie Sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzt ist.
  • Aus der DE 86 00 299.6 U1 ist ein Arthroskopie-Instrument bekannt, welches ein festes Griffstück und ein an diesem scherenartig angelenktes bewegliches Griffstück aufweist. Das feste Griffstück ist mit einer Aufnahme für ein Schaftrohr versehen, in welchem eine Betätigungsstange für ein am äußeren Ende des Schaftrohres befindliches Schneidelement verschiebbar gelagert ist. Auf der Griffseite endet die Betätigungsstange in einem Bolzen, gegen den das obere Ende des beweglichen Griffstückes. drückt, so dass beim Zusammendrücken der beiden Griffstücke die Betätigungsstange nach vorn geschoben wird und das Schneidelement betätigt.
  • Üblicherweise ist bei Laparoskopie-Zangen am griffsseitigen Ende der Betätigungsstange eine Kugel befestigt, die von einem gabelartigen Teil des beweglichen Griffstückes umfasst wird und eine Zwangskopplung der Hin- und Herbewegung der Betätigungsstange mit dem Öffnen und Schließen der beiden Griffstücke gewährleistet. Bei sehr dünnen Schaftrohren, wie Sie für Laparoskopie-Zangen erwünscht sind, ist jedoch wegen der erforderlichen Mindestgröße dieser Kugel bald eine Grenze für die Verringerung des Schaftrohrdurchmessers erreicht, weil dann die Betätigungsstange mit der Kugel nicht mehr durch das Schaftrohr herausgezogen werden kann, was zum Zerlegen der Zange zu deren Sterilisierung notwendig ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine zerlegbare Laparoskopie-Zange zu schaffen, welche auch ein sehr dünnes Schaftrohr haben kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Forderung nach einer Möglichkeit, die Betätigungsstange nach vorn aus dem Schaftrohr herausziehen zu können, was wegen der am hinteren Stangenende befindlichen Kugel oder anderweitigen Verdickung zur Anlenkung am beweglichen Griffstück einen entsprechenden Innendurchmesser des Schaftrohres bedingt hat, wird gemäß der Erfindung auch für dünnere Schaftrohre dadurch erfüllt, dass die Kopplung der Betätigungsstange mit dem beweglichen Griffstück mit Hilfe einer Spannzange erfolgt, deren Klemmbacken in das rückwärtige Ende der Betätigungsstange eingreifen und aus diesem Eingriff gelöst werden können, wenn die Betätigungsstange aus dem Spannrohr herausgezogen werden soll. Dieser Eingriff lässt sich beispielsweise durch eine Ringnut am hinteren Ende der Betätigungsstange realisieren, so dass keine Verdickung der Betätigungsstange vorliegt, sondern die Dicke des Schaftrohres nur noch durch den Durchmesser der Betätigungsstange selbst bestimmt wird. Auf diese Weise kann man vollständig, insbesondere auch im Griffbereich, zerlegbare Laparoskopie-Zangen mit wesentlich dünneren Schaftrohren realisieren als es bisher möglich war. Gegenüber der bisherigen Grenze von etwa 5mm erlaubt die Erfindung nunmehr Durchmesser bis herab zu 2mm.
  • Die Befestigung der Spannzange an einem Schieber, der im festen Griffstück gelagert ist, an dem sich auch die Aufnahme für das Schaftrohr befindet, erlaubt wegen der hier weniger begrenzten Platzverhältnisse ein Spreizen der Spannzange in einer Freigabestellung des Schiebers, bei welcher die Klemmbacken die Betätigungsstange freigeben. Der Schieber kann seinerseits an seinem anderen Ende mit der üblichen Kugel an dem beweglichen Griffstück angelenkt sein, dessen Winkelstellung gegenüber dem festen Griffstück die verschiedenen Stellungen der Betätigungsstange für Betrieb und Wartung (Entfernen der Betätigungsstange aus dem Schaftrohr) bestimmt. Die Lagerung des Schiebers mit den Klemmbacken der Spannzange lässt sich erfindungsgemäß so ausbilden, dass bei rückwärtigen Stellungen des Schiebers, wie sie beim Gebrauch der Laparoskopie-Zange vorliegen, die Klemmbacken nach innen in Eingriff mit der Betätigungsstange gedrückt werden, während in einer voll eingeschobenen Stellung des Schiebers die Klemmbacken in einen Bereich vergrößerten Durchmessers der Schieberführung gelangen und sich dort nach außen wegspreizen können, um außer Eingriff mit der Betätigungsstange zu kommen und diese frei zu geben.
  • Die Erfindung sei nun anhand eines in dem beiliegenden Zeichnungen schematisch veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Laparoskopie-Zange,
  • 2 eine Schemazeichnung zur Darstellung des erfindungsgemäßen Koppelelementes in Spannstellung, und
  • 3 eine der 2 entsprechende Darstellung mit dem Koppelelement in Freigabestellung.
  • Die in 1 dargestellte Laparoskopie-Zange besteht aus einem festen Griffstück 2, mit dem über ein Gelenk 4 ein bewegliches Griffstück 6 verbunden ist. Am festen Griffstück 2 befindet sich eine Aufnahme 8 für ein Schaftrohr 10, in wel chem eine Betätigungsstange 12 für ein am Ende des Schaftrohres befindliches Schneidelement 14 geführt ist. Das gesamte Schaftrohr ist mit gesundheitsverträglichem Kunststoff isoliert, so dass vorteilhafterweise Spalte zwischen Schaftrohr und Isolierung auftreten. Somit kann keine Flüssigkeit und kein Schmutz zwischen Schaftrohr und Isolierung eindringen. 1 zeigt ferner ein Sternrad 16 für die Befestigung eines das Schaftrohr 10 enthaltenden auswechselbaren Aufsatzes am. festen Griffstück 2, sowie einen Anschlussnippel 18 zur Verbindung mit einem Schlauch für die Zuführung eines Mediums, etwa einer Spülflüssigkeit o. ä. zur Operationsstelle.
  • Am rückwärtigen Ende der Aufnahme 8 erkennt man einen Schieber 20, der anhand der 2 und 3 in seiner Funktion näher erläutert wird, und der Kopplung der Betätigungsstange 12 mit dem beweglichen Griffstück 6 dient.
  • Im linken Teil der 2 und 3 erkennt man die Aufnahme 8, die im dargestellten Ausführungsbeispiel einen Stutzen 22 aufweist, auf dem ein Ansatzrohr 24 sitzt. Im Ansatzrohr 24 sitzt ein Führungsrohr 26, zwischen dem und dem Stutzen 22 ein Ringraum 28 freigehalten ist, dessen Funktion noch erläutert wird.
  • Das Führungsrohr 26 dient als Führung für den Schieber 20, der an seinem der Betätigungsstange 12 zugewandten Ende eine Spannzange 30 trägt, deren Klemmbacken 32 in eine Umfangsnut 34 am rückwärtigen Ende der Betätigungsstange eingreifen können, wie es 2 zeigt. Am gegenüberliegenden Ende ist der Schieber 20 über eine Koppelstange 36 mit einer Kugel 38 verbunden, die einen Teil eines Verbindungsgelenks mit dem beweglichen Griffstück 6 bildet.
  • In der zurückgezogenen Stellung des Schiebers 20 gemäß 2 werden die Klemmbacken 32 der Spannzange 30 von dem Führungsrohr 26 nach innen gedrückt, wo sie in die Umfangsnut 34 der Betätigungsstange 12 eingreifen und diese festhalten. Hierbei ist das bewegliche Griffstück 6 über das erwähnte Verbindungsgelenk fest mit der Betätigungsstange 12 gekoppelt, so dass seine Bewegungen über die Betätigungsstange feinfühlig auf das Schneidelement 14 übertragen werden. Beim Gebrauch der Zange bewegt sich der Schieber 20 mit der Spannzange 30 in diesem Bereich des Führungsrohres 26, wobei die Spannzange zusammen gedrückt ist und die Betätigungsstange festhält.
  • Zum Herausnehmen der Betätigungsstange wird das bewegliche Griffstück 6 ganz nach oben geschwenkt, wobei es den Schieber 20 soweit im Führungsrohr 26 nach links schiebt, dass die Klemmbacken 32 in den Ringraum 28 geraten, in welchem sie nach außen ausweichen können und aus der Umfangsnut 34 der Betätigungsstange 12 herausgelangen und die Stange freigeben, die dann nach vorn aus dem Schaftrohr 10 herausgezogen werden kann. Da der Schieber 20 samt Spannzange 30 in der Aufnahme 8 des festen Griffstückes 2 verbleibt, kann die Kugel 38 des Verbindungsgelenks mit dem beweglichen Griffstück ohne Rücksicht auf den Durchmesser des Schaftrohres 10 so groß gemacht werden, wie es aus konstruktiven Gründen zweckmäßig ist.
  • In der in 3 veranschaulichten Position kann die Betätigungsstange 12 in das Schaftrohr 10 eingesetzt werden, bis sie mit ihrem rückwärtigen Ende an den Schieber anstößt und diesen nach rechts verschiebt, wobei die Klemmbacken 32 aus dem Bereich des Ringraumes 28 wieder in das Führungsrohr 26 hineingeschoben werden und dabei wieder in die Umfangsnut 34 der Betätigungsstange eingreifen. Das bewegliche Griffstück 6 gelangt dabei wieder in den aus 1 ersichtlichen Bereich für den normalen Gebrauch der Laparoskopie-Zange. In der Freigabestellung des Schiebers gemäß 2 befindet sich das bewegliche Griffstück 6 dagegen soweit außerhalb des normalen Benutzungsbereichs, beispielsweise in einer waagerechten Position (1) dass Verwechslungen oder Fehlbedienungen ausgeschlossen sind. Die üblichen Verriegelungsmittel für die Befestigung der einzelnen Teile aneinander sind hier der Übersichtlichkeit halber nicht veranschaulicht.

Claims (5)

  1. Laparoskopie-Zange mit einem festen Griffstück (2), das mit einer Aufnahme (8) für ein Schaftrohr (10) versehen ist und an dem ein bewegliches Griffstück (6) angelenkt ist, ferner mit einer in dem. Schaftrohr verschiebbar geführten Betätigungsstange (12), deren vorderes Ende ein Schneidelement (14) betätigt und deren rückwärtiges Ende über ein Koppelement lösbar mit dem beweglichen Griffstück verbunden ist, dadurch gekennzeichnet dass das Koppelelement als ein in einer Führung (Führungsrohr 26) laufender Schieber (20) ausgebildet ist, der auf einer Seite mit einer in Eingriff mit der Betätigungsstange (12) tretenden Spannzange (30) versehen ist und auf der anderen Seite ein Anschlusselement (36, 38) zur Verbindung mit dem beweglichen Griffstück (6) aufweist.
  2. Laparoskopie-Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannzange (30) mehrere nach außen federnde Klemmbacken (32) mit nach innen gerichteten Haken zum Eingreifen in eine Umfangsnut (34) am Ende der Betätigungsstange (12) ausgebildet ist.
  3. Laparoskopie-Zange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (26, 28) für den Schieber sich auf ihrer dem Schaftrohr (10) zugewandten Seite derart erweitert (Ringraum 38), dass die dort federnd anliegenden Klemmbacken (32) bei einer Bewegung des Schiebers (20) zum Schaftrohr (10) hin mit ihren Haken aus der Umfangssnut (34) der Betätigungsstange (12) heraus gelangen und diese freigeben.
  4. Laparoskopie-Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlusselement durch eine an einem Ansatz (Koppelstange 36) des Schiebers (20) befestigte Kugel (38) gebildet wird, die von einer Haltegabel des beweglichen Griffstückes (6) umgriffen wird.
  5. Laparoskopie-Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaftrohr (10) spaltenlos von einer Kunststoffumhüllung umgeben ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107796650A (zh) * 2017-10-18 2018-03-13 宜昌市中心人民医院 一种病理科取样装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107796650A (zh) * 2017-10-18 2018-03-13 宜昌市中心人民医院 一种病理科取样装置
CN107796650B (zh) * 2017-10-18 2019-09-24 宜昌市中心人民医院 一种病理科取样装置

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