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DE2030515A1 - Verfahren und Anordnung zum Fördern von Gütern auf einer geschlossenen Förderbahn - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Fördern von Gütern auf einer geschlossenen Förderbahn

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Publication number
DE2030515A1
DE2030515A1 DE19702030515 DE2030515A DE2030515A1 DE 2030515 A1 DE2030515 A1 DE 2030515A1 DE 19702030515 DE19702030515 DE 19702030515 DE 2030515 A DE2030515 A DE 2030515A DE 2030515 A1 DE2030515 A1 DE 2030515A1
Authority
DE
Germany
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conveyor
goods
transfer
occupancy
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702030515
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz 2000 Hamburg; Lehmann Frank-Dieter Dipl.-Ing.; 2057 Wentorf; Bornfleth Ulrich 2050 Hamburg; Koehn Jürgen Dr.-Ing.Dr. 2053 Hamburg-Neuengamme Selonke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber AG
Original Assignee
Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauni Werke Koerber and Co KG filed Critical Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority to DE19702030515 priority Critical patent/DE2030515A1/de
Priority to GB1910771*[A priority patent/GB1356011A/en
Priority to FR717122057A priority patent/FR2095381B3/fr
Priority to US00154958A priority patent/US3726383A/en
Publication of DE2030515A1 publication Critical patent/DE2030515A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/50Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to destination signals stored in separate systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/35Adaptations of conveying apparatus for transporting cigarettes from making machine to packaging machine
    • A24C5/352Adaptations of conveying apparatus for transporting cigarettes from making machine to packaging machine using containers, i.e. boats

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Bergedorf, den 14. Okt. 1970 Patent Hi/Sch
Stw. ί Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 50 515.1 - .
Verfahren und Anordnung zum Fördern von Gütern auf einer geschlossenen Förderbahn
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Fördern von Gütern auf einer geschlossenen Förderbahn von Aufgabestationen an denen die Güter selbsttätig auf die Förderbahn aufgegeben werden, zu Abnahmestationen, an denen die Güter selbsttätig von der Förderbahn abgenommen werden.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Förderanordnung mit einem eine geschlossene Förderbahn bildenden Förderer zum Fördern von Gütern von Aufgabestationen mit selbsttätig arbeitenden Überführungsvorrichtungen zur Aufgabe der Güter auf den Förderer zu Abnahmestationen mit selbsttätig arbeitenden Überführungsvorrichtungen zur Abnahme der Güter von dem Förderer. Die FörderanOrdnung dient insbesondere zum Ausüben des Verfahrens gemäß der Erfindung. Förderanlagen der eingangs erwähnten Art dienen dazu, Produkt ion sma schinen mit Verbrauchermaschinen zu verbinden, wobei der Transportfluß automatisch ablaufen soll. So sqllen z.B. in der Zigarettenindustrie Zigaretten erzeugende, ständig durchlaufende Produktionsmaschinen mit ständig durchlaufenden Päckmaschinen zur Verpackung der Zigaretten verbunden werden. Die Zigaretten befinden sich für die Förderung in Behältern, sogenannten Schragen, in die sie an meist selbsttätig arbeitenden Füllstationen eingefüllt werden und in denen sie anschließend selbsttätig auf Mitnehmer der Förderanlage übergeben werden, von der sie zu den Packmaschinen gefördert werden. Im Erfassungsbereich der Packmaschinen werden die Behälter selbsttätig von den Mitnehmern der Förderanlage abgenommen und in Magazine der Packmaschinen entleert. Die leeren Behälter werden anschließend wieder selbsttätig auf die Förderanlage aufgegeben,, die sie zu den Füllstationen zurückfördert. Im
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Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Akt ζ, ι P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
Erfassungs"bereich der Füllstationen werden die Behälter wieder selbsttätig abgenommen und mit Zigaretten gefüllt. Anschließend werden die gefüllten Behälter wieder selbsttätig an die Förderanlage aufgegeben und abgeforderte Nicht benötigte volle und leere Behälter verbleiben auf der Förderanlage, bis sie an den Abnahmestationen bzw. Aufgabestationen bei Bedarf abgenommen werden. Überschreitet das Verhältnis von Umlaufzeit der Förderanlage, d.h. der Zeit, die ein Behälter zu einem vollständigen Umlauf benötigt, zu der Produktionszeit, in der die während eines Überführungsschrittes auf dia Förderanlage aufzugebende Menge Zigaretten erzeugt wird, oder in der die während eines Überführungsschrittes abgenommene Menge Zigaretten verbraucht (verpackt) wird, einen bestimmten Wert, so können Schwierigkeiten auftreten» Es können sich nämlich auf der Förderanlage Häufungen und entsprechende Verdünnungen einstellen dergestalt, daß sich Mitnehmer mit bestimmten Belegungsmerkmalen in bestimmten Bereichen der Förderbahn ansammeln und gemeinsam umlaufen, während in anderen Bereichen zuwenig Mitnehmer mit diesen Be le gun gsmer kma= len vorhanden sind, was einer Verdünnung entspricht« Unter dem Begriff "Verteilungsabweichung" wird das Auftreten einer überdurchschnittlichen Zahl von Mitnehmern mit einem bestimmten Belegungsmerkmal in einem bestimmten Bereich der Förderbahn (Häufung) und das Auftreten einer unterdurchschnittlichen Zahl von Mitnehmern mit einem bestimmten Belegungsmerkmal (Verdünnung) verstanden. Sammeln sieh z.B. mit Zigaretten gefüllte Behälter an, so haben zwischen Produkt ionsmasohinen und Förderanlage angeordnete Überführungsvorrichtungen unter Umständen keine Möglichkeit mehr, Mitnehmer zu finden, an die sie in Bereitschaft stehende gefüllte Behälter abgeben können und von denen sie leere Behälter für die erzeugten Zigaretten abnehmen können. Dies gilt auch für den Fall, daß die Überführungsvorrichtungen und/oder die Produktionsmaschinen und/oder die Packmaschinen Puffervorräte von leeren oder vollen Behältern aufnehmen
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Stw. : Kreisförderer-Reehnersteuerung - Eauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30.5.15.1. - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
können. Es kann dann der Pail eintreten, daß insbesondere die am Ende einer Reihe von entlang der Förderbahn der Förderanordnung aufgestellten It od ukt i onsma sch in en befindlichen Produktionsmaschinen nadh Füllung aller ihrer zur Verfügung stehenden Behälter mit Zigaretten abgeschaltet werden müssen, was sehr unerwünscht ist, da ein derartiges Abschalten allein aus fördertechnischen Gründen den leistungsgrad einer Fabrik negativ beeinflußt. Umgekehrt kann ein ähnlich unerwünschter Fall auf der Packmaschinenseite auftreten, wo bei Häufungen von Mitnehmern mit leeren Behältern insbesondere die am Ende einer Reihe von entlang der Förderbahn der Förderanordnung aufgestellten Packmaschinen befindlichen Packmaschinen keine Möglichkeit mehr haben, mittels ihrer Überführungsvorrichtungen gefüllte Behälter abnehmen und leere Behälter aufgeben zu können, so daß diese Maschinen abgeschaltet werden müssen. Die oben geschilderten Schwierigkeiten erhöhen sich noch, wenn in einer Zigarettenfabrik unterschiedliche Marken gefertigt, transportiert und verpackt werden, da dann die Überführungsvorrichtungen zwischen einer Packmaschine und der Förderanlage nicht mehr einfach nur Mitnehmer mit dem Belegungsmerkmal "volle Behälter" , sondern speziell Mitnehmer mit dem Belegungsmerkmal "volle Behälter einer bestimmten Marke" angeboten werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Entstehen von Häufungen und Verdünnungen der vorbeschriebenen Art zu verhindern und zumindest von der Tendenz her - eine Vergleichmäßigung der Belegung der Förderanlage mit Gütern unterschiedlicher Merkmale, z.B. von unbelegten Mitnehmern, Mitnehmern mit vollen Behältern einzelner Marken, Mitnehmern mit leeren Behältern, zu erreichen.
Gemäß der Erfindung läßt sich dies dadurch erreichen, daß der Belegungszustand der Förderbahn mit Gütern selbsttätig, überwacht wird und daß den Aufgabestationen und den Abnahmestationen, an denen Bedarfssignale für die Aufgabe bzw.
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mm Λ. m*
Stw. ί Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.s P 20 30 515.1 - Bergedorf, de» 14* Oktober 1970
Abnahme von Gütern abgegeben werden , Steuersignale so zugeleitet werden, daß ein gewünschter BeIegungszustand erhalten bleibt. Sollten die Güter in Behältern gefördert werden, so ist eine Ausgestaltung der Erfindung für eine selbsttätige Aufgabe und Abnahme der Güter vorteilhaft, bei der an einer Aufgabestation volle Behälter auf die !Förderbahn aufgegeben werden und an einer Abnahmestation volle Behälter von der Förderbahn abgenommen werden.
Einen geschlossenen selbsttätig aufrechterhaltenen Kreislauf erhält man,, wenn das vorgenannte Merkmal so weiter gebildet wird, daß an einer Aufgabestation leere Behälter von der Förderbahn abgenommen und daß an einer Abnahmestation leere Behälter auf die Förderbahn aufgegeben werden. Bei den Gütern handelt es sich bevorzugt um solche Güter, die an einer Stelle produziert und an einer anderen Stelle weiterverarbeitet werden, z.B. um Zigaretten, die iß einer Zigarettenmaschinenabteilung einer Zigarettenfabrik erzeugt und in einer Packmaschinenabteilung verpackt werden und die zwischen Zigarettenmaschinenabteilung und Packmaschinenabteilung in Behältern, sogenannten Schragen, gefördert werden«
Bei Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl von Zigaretten oder Behältern können nach einer Weiterbildung der Erfindung selbsttätig Bedarfssignale abgegeben werden, die die Aufgabe der Zigaretten auf die Förderbahn und nach dem Fördervorgang die Abnahme der Zigaretten von der Förderbahn steuern.
Um die Änderung des Belegungszustandes der Förderbahn mit mit Zigaretten gefüllten oder mit leeren Behältern nach einer Aufgabe oder Abnahme berücksichtigen zu können, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß in Abhängigkeit von der Aufgabe oder Abnahme von Gütern auf bzw. von der Förderbahn ÜberführungsSignaIe abgegeben werden.
Eine Möglichkeit der Überwachung des Belegungszustandes der Förderbahn ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dadurch möglich, daß die Belegung der Förderbahn auf
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Stw.: Ereisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktζ.: P 20 50 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
einer bestimmten Strecke stromaufwärts von den Aufgabe- und Abnahmestationen auf Verteilungsabweichungen eines, bestimmten Belegungsmerkmales geprüft werden und daß in Abhängigkeit von Verteilungsabweichungen Steuersignale zur Aufgabe oder Abnahme von Gütern abgegeben werden, die beim Ausführen eines Aufgabe- oder Abnahmeschrittes die Belegung des Bereichs der Förderbahn, an der sich eine Verteilungsabweichung befindet, ändern. Verteilungsabweichungen können besonders wirksam begegnet werden, wenn nicht nur der Belegungszustand der Förderbahn vor der Überführung der Güter für die Steuerung der Aufgabe oder Abgabe berücksichtigt wird, sondern wenn auch der Belegungszustand "berücksichtigt wird, der sich nach Durchführung der Aufgabe oder Abnahme einstellt.
Die obengenannte Vorrichtung, die insbesondere zum Ausüben des Verfahrens gemäß der Erfindung dient, ist dadurch gekennzeichnet, daß !Easter zur Erfassung des Belegungszustandes des Förderers und Signalgeber zur Abgabe von Bedarf ssignalen zur Aufgabe bzw. Abnahme von Gütern mit Eingängen einer Rechneranordnung verbunden sind, deren Ausgänge zur Abgabe von Steuersignalen mit Steuereinrichtungen der Überführungsvorrichtungen derart verbunden sind, daß ein gewünschter Belegungszustand erhalten bleibt. Der Förderer ist in an sich bekannter Weise vorteilhaft mit Mitnehmern, z.B. in Form von Haken, für die zu transportierenden Güter versehen. Eine bei der Massenfabrikation von Zigaretten, die in einer Betriebsstätte in Millionenstückzahl hergestellt werden, sehr erwünschte Automatisierung des Transportvorgangs läßt sich gemäß einer Weiterbildung der Erfindung erreichen durch eine volle Behälter an einer Aufgabestation auf den Förderer aufgebende Überführungsvorrichtung und durch eine volle Behälter an einer Abnahmestation von dem Förderer abnehmende Überführungsvorrichtung. Die vorgenannte Förderanordnung ist vorteilhaft weiter gekennzeichnet durch eine leere Behälter an einer Auf-
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Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
gabestation von dem Förderer abnehmende Überführungsvorrich-·' tung und durch eine leere Behälter an einer Abnahmestation . ■' auf den Förderer aufgebende Überführungsvorrichtung. Eine Ausgestaltung der FörderanOrdnung, die sich in der Praxis bereits gut bewährt hat und bei der die Erfindung erfolgreich zu realisieren ist, besteht in einer an einer Aufgabestation in einem ersten Förderschritt volle Behälter an einen unbelegten Mitnehmer des Förderers aufgebenden, in einem zweiten Förderschritt leere Behälter von einem Mitnehmer abnehmenden Überführungsvorrichtung und in einer an einer Abnahmestation in einem ersten Förderschritt leere Behälter an einen unbelegten Mitnehmer aufgebenden und in einem zweiten Förderschritt volle Behälter von einem Mitnehmer abnehmenden Überführungsvorrichtung. Eine andere Ausgestaltung der Förderanordnung, bei der die Erfindung vorteilhaft Anwendung finden kann, die keine unbelegten Mitnehmer benötigt und bei der die zu der reinen Förderwirkung hinzukommende Pufferwirkung vergrößert ist, besteht in einer an einer Aufgabestation einen leeren Behälter von einem Mitnehmer des Förderers abnehmenden und einen vollen Behälter auf denselben Mitnehmer aufgebenden Überführungsvorrichtung und in einer an einer Abnahmestation einen vollen Behälter von dem Mitnehmer abnehmenden und einen leeren Behälter auf denselben Mitnehmer aufgebenden Überführungsvorrichtung. Insbesondere wenn mehrere gefüllte oder leere Behälter gefördert werden sollen, ist eine Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, bei der ein Träger zur Aufnahme von mindestens einem, vorzugsweise von mehreren Behältern, jeweils mit einem Mitnehmer verbindbar ist. Der gewünschte Belegungszustand des Ereisförderers, der Behälterfüllanordnungen an Aufgabestationen zum Einfüllen von erzeugten Zigarettenin die Behälter, in denen die Zigaretten transportiert werden, mit Magazinenfülleinrichtungen an Abnahmestationen zum Einfüllen der geförderten Zigaretten aus den Behältern in Magazine von Packmaschinen verbindet, ist eine gleichmäßige Verteilung von Mitnehmern mit einem bestimmten Belegungsmerk-
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mal über die ganze Förderbahn. Bei einer derartigen Verteilung ist der Betriebszustand unwahrscheinlich, bei dem sich Mitnehmer mit einem bestimmten Belegungsmerkmal ansammeln und zusammen umlaufen, so daß einzelne Produktionsmaschinen oder Packmaschinen wegen 'Mangels an leeren bzw. vollen Behältern stillgesetzt werden müssen, weil ihnen nicht rechtzeitig Mitnehmer mit dem erwünschten Belegungsmerkmal angeboten werden können.
Die Überführungsvorrichtungen können gemäß der Erfindung Taster zur Abgabe von Überführungssignalen an die Rechneranordnung in Abhängigkeit von der Ausführung eines Überführungsschrittes aufweisen. Derartige Taster können mittelbar zur Korrektur von den Belegungszustand des Kreisförderers nachbildenden Speicherwerten herangezogen werden, da sie bei einer Änderung des BeIegungszustandes eines Mitnehmers an einer der Stationen ein Signal an die Rechneranordnung abgeben, die auf ein derartiges Signal hin eine Korrektur der Speicherwerte vornimmt. Außerdem können die Überführungsvorrichtungen Signalgeber zur Abgabe von Bedarfssignalen an die ReebneranOrdnung nach Erreichen ihrer Überführungsbereitschaft aufweisen.
Es ist bei ausgedehnten Förderanlagen mit vielen Überführungsvorrichtungen, deren Bewegungscharakteristiken nicht gleich sind, schwierig und/oder aufwendig, die Aufgabe oder Abnahme der Güter mittels der Überführungsvorrichtungen von der Rechneranordnung unmittelbar steuern zu lassen. Mach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung läßt sich diese Schwierigkeit durch eine dezentralisierte Steuerung der Überführungsvorrichtungen vermeiden.
temäß einer Weiterbildung der Erfindung haben die Überführuögs- ¥Qxri©htungen hierzu Steuereinrichtungen, die mit Kennzeicb-Eraagseiementen der Mitnehmer zusammenwirkende Steuerelemente aufweisen, denen mit der Rechneranordnung verbundene ■ Alrfciviertmgsmittel zugeo-rinet sind.
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Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
Figur 1 ein Übersichtsbild über einen Kreisförderer
zwischen einer Zigarettenmaschinen-Abteilung und einer Packmaschinen-Abteilung einer Zigarettenfabrik,
Figur 2 eine Seitenansicht des Kreisförderers in ver
größertem Maßstab,
Figur 3 eine Ansicht des Kreisförderers der Figur 2 in
Richtung des Pfeiles B gesehen, teilweise im Schnitt,
Figur 4 eine perspektivische Ansicht eines Hubwerkes zwi
schen dem Kreisförderer und einer Produktionsmaschineneinheit oder einer Packmaschineneinheit,
Figuren einen Ausschnitt einer Rechneranordnung zur
und i?D steuerung von Packmaschinen zugeordneten Hubwerken ,
Figur 6 Einzelheiten einer Registereinheit,
Figuren einen Ausschnitt einer Rechneranordnung zur
' Steuerung von Zigarettenmaschinen zugeordneten
Hubwerken©
In Figur 1 verbindet ein eine geschlossene Förderbahn bildender Förderer in Form eines Kreisförderers KFA eine Zigarettenmaschinenabteilung ZA mit einer Packmaschinenabteilung PA einer Zigarettenfabrik.
Die von bekannten Produktionsmaschinen-Kombinationen ZE1 ;.. ZE6, Jeweils bestehend aus einer bekannten Zigarettenstrangmaschine Z11 ... Z16 (z.B. vom in der Zigarettenindustrie verbreiteten Typ GARANT der Hauni-Werke, Hamburg-Bergedorf), einer bekannten Filteransetzmaschine FA1 ... FA6 (z.B. vom in der Zigarettenindustrie verbreiteten Typ MAX der Hauni-Werke) und einem bekannten Schragenfüller CC1... 0C6 (z.B. vom in der Zigarettenindustrie verbreiteten Typ CASCADE der
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Hauni-Werke) erzeugten und in Behälter, sogenannte Schragen, gefüllten Filterzigaretten (im folgenden kurz Zigaretten genannt) werden in den Schragen an Aufgabestationen SAG1 SAG6 von selbsttätig arbeitenden Überführungsvorrichtungen in Form von bekannten Hubwerken SZ1 ... SZ6 (z.B. vom in der Zigarettenindustrie verbreiteten Typ SIi der Hauni-Werke) an Mitnehmer des Kreisförderers KPA in Form von unbelegten Haken HL (im folgenden kurz Leerhaken genannt) aufgegeben. Hierdurch werden aus den Leerhaken mit mit Zigaretten gefüllten Schragen belegte Haken (im folgenden kurz Yollschragenhaken HGV genannt).
Yon dem Kreisförderer KFA werden die mit Zigaretten gefüllten, an den Vollschragenhaken HGY hängenden Schragen in Richtung des Pfeiles PF1 zu. der Packmaschinenabteilung PA gefördert. Dort werden gefüllte Schragen an Abnahme Stationen SAN"1 ... SAF4 von selbsttätig arbeitenden Überführungsvorrichtungen in Form von bekannten Hubwerken SP1 ... SP4 von den Vollschragenhaken HGY abgenommen, wodurch diese wieder zu leerhaken Hl werden. Die Hubwerke SP1 ... SP4 sind im wesentlichen gleich ausgebildet wie die Hubwerke SZ1 ... SZ6. Die abgenommenen vollen Schragen werden in der Packmaschinenabteilung PA aufgestellten bekannten Packmaschinen-Kombinationen PE1 ... PE4 zugeführt, die jeweils aus einem bekannten Magazinfüller MM1 ... MM4 (z„Be vom in der Zigarettenindustrie verbreiteten Typ MAGOMAT der Hauni-Werke) und einer bekannten Packmaschine PM1 ... PM4 (z.B. vom in der Zigarettenindustrie bekannten Typ KDW) bestehen. Die von den Magazinfüllern MM1 ... MM4 in die Magazine der Packmaschinen PM1 PM4 entleerten Schragen werden von den Hubwerken SP1 ... SP4 wieder an leerhaken HI des Kreisförderers KFA übergeben, wodurch aus diesen mit leeren Schragen belegte Haken, im folgenden kurz Leerschragenhaken genannt, werden. An derartigen Haken werden die leeren Schragen von dem Kreisförderer KFA in Richtung des Pfeiles PF2 zu der Zigarettenmaschinenabteilung ZA gefördert, wo von Hubwerken SZI ... SZ6 im Bedarfsfalle wieder leere Schragen aufgenommen und den Schragen-
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Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung- Hauni-AWe 1118 Aktζ.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14» Oktober 1970
füllern CC1 ... 006 zugeführt werden.
Die Aufgabestationen SAG1 ... SAG6 für volle Schragen bilden somit gleichzeitig Abnahmestationen für leere Schragen, während umgekehrt die Abnahmestation SANI ... SAN6 für volle Schragen gleichzeitig Aufgabestationen für leere Schragen bilden..
Die Hubwerke SZ1 ... SZ6 an den Aufgabestationen SAG-1 ... SAG6 haben Steuereinrichtungen ÜZ1 ... ÜZ6, die mit Kennzeichnungselementen (Figuren 2 und 3) der Haken zusammenwirkende Steuerelemente KZ1 ... KZ6 aufweisen. Diese Steuerelemente können über mittels leitungen IZ1 ... LZ6 mit der Rechneranordnung verbundene Aktivierungsmittel AZ1 0«<, AZ6, Z0B. in Form von UND-Gliedern, von der RechneranOrdnung RA mittels Steuersignalen aktiviert werden, so daß sie bei Fähen eines Hakens mit der richtigen Belegung die richtige Übergabe oder Übernahme bewirken, die somit dezentralisiert gesteuert ist.
In ähnlicher Weise haben die Hubwerke SP1 '. „ „ SP4 an den Abnahmestationen SAN1 ... SAN4 Steuereinrichtungen ÜP1 o „ „ ÜP4, die mit Kennzeichnungselementen der Haken zusammenwirkende Steuerelemente KP1 ... KP4 aufweisen. Diese Steuerelemente können über mittels Leitungen IP1 ... LP4 mit der Rechneranordnung verbundene Aktivierungsmittel AP1 ... AP4 von der Rechneranordnung mittels Steuersignalen aktiviert werden, so daß sie bei Nahen eines Hakens mit der richtigen Belegung die richtige Übergabe- oder Übernahmebewegung dezentralisiert steuern.
Die Hubwerke SZ1 ... SZ6 geben über leitung BZ1 ... BZ6 Bedarf ssignale an die Rechneranordnung RA ab, wenn sie an den Aufgabestationen SAG1 ... SAG6 zur Aufgabe von vollen Schragen an einen Leerhaken HL bereitstehen, oder wenn sie an den Abnahmestationen SAN1 ... SAN4 zur Aufgabe von leeren Schragen an einen Leerhaken HL bereitstehen. Die Hubwerke SZ1 ... SZ6 und SP1 ... SP4 geben über Leitungen MZ1 ... MZ6 bzw. MP1 ... MP4 Überführungssignale an die
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Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 11-18 •Akt ζ.: P 20 30 515. 1 - Bergedirfm den 14. Oktober 1970
Rechneranordnung RA, wenn sie eine Aufgabe- oder eine Abnahmebewegung durchgeführt haben.
Die Re ohne ran Ordnung RA ist mit einem Ausgabeteil RGr und einem Eingabeteil RE verbunden, deren Zweck; später erläutert wird.
In den Figuren 2 und 3 sind Einzelheiten des Kreisförderers KFA, eines Hakens H und eines Steuerelementes KZ oder KP beschrieben. In gleicher Weise sind alle Baken des Kreisförderers EPA und die Steuerelemente KZ1 ... KZ6 und KP1 KP4 der Steuereinrichtungen ÜZ1 ... ÜZ6 bzw. ÜP1 ... ÜP4 an den Aufgabestationen SAG1 ... SAG-6 bzw. den Abnahme Stationen SAH1 ... SAN4 ausgebildet. In Figur 3 ist dabei nur die Hälfte der symmetrischen Anordnung dargestellt. In fest angeordneten U-förmigen Laufschienen 1a und 1b (in den Figuren 2 und 3 ist 1b nicht sichtbar), die mittels !Tragrahmen 2 an der Decke eines Fabrikraumes befestigt sind, laufen Rollen 3a und 3b (in den Figuren 2 und 3 ist 3b nicht sichtbar), die an einer kontinuierlich bewegten Kette 4 (Figur 3) befestigt sind. An der Kette ist ein Tragarm 6 befestigt, an dem ein Mitnehmer in Form eines Hakens H angeschraubt ist. Auf den Haken H ist eine Schragenaufnahme 7 mit vier leeren Schragen (nicht gezeigt) oder mit vier mit Zigaretten 8 gefüllten Schragen 9 überfübrbar. An dem Haken H befindet sich ein Steuerhebel 11, der von einer Schragenaufnahme 7 unabhängig davon, ob sie volle oder leere Schragen enthält, gegen die Wirkung einer Feder 12 nach unten gedrückt wird. Auf einer Achse 13 der Schragenaufnahme 7 sitzen axial verschiebbare Steuerscheiben 14 und 16. An einer an den Trägern 2 befestigten Tragleiste 17 ist eine wertere Tragleiste 18 befestigt, an der Winkelleisten 19, 21 und 22 angeschraubt sind, welche Steuerschalter 23 bzw. 24 bzw. 26 tragen. Die vorgenannten Steuerschalter sind durch den Steuerhebel 11 bzw. die Steuerscheiben 14 und 16, die Kennzeichnungselemente für die Hakenbelegung darstellen, zur Aufgabe von Steuersignalen für den Antrieb eines zugeordneten Hubwerkesbetätigbar. Die Steuerschalter 23, 24 und 26 bilden im
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Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
Zusammenwirken mit dem Steuerhebel 11 und den Steuerscheiben 14 und 16 Steuerelemente für die zugeordneten Hubwerke.
In Figur 4 ist ein Hubwerk SZ, SP mit einem Teil des Kreisförderers KFA dargestellt, wie es an den Aufnahmestationen SAG-1 ... SAG6 und den Abnahme stat ionen SAN1 . 0# SAN4 Verwendung findet. Das Hubwerk weist eine Vierkantsäule 31 auf, an der ein Kurbelgetriebe 32 von einem Antriebsmotor 33 mittels einer Kette 34 auf - und abbewegbar ist. Pas Kurbelgetriebe 32 trägt an einem Kurbelarm 36 einen Träger 37 für eine Schragenaufnähme 7, die Schragen 9 enthält. Ein Schragenechieber 38 dient zum Abnehmen von Schragen aus der Schragenauf nähme 7 und zum überführen auf eine Leerschragenstation 39z (nur strichpunktiert angedeutet) eines Sohragenfüllers oder auf eine Vollschragenstation 39p (nur strichpunktiert angedeutet) eines Magazinfüllers.
Nach Übernahme von vier vollen Schragen an einer Vollschragenstation 41z (nur strichpunktiert angedeutet) eines Schragenfüllers bei einem Hubwerk der Zigarettenmaschinenabteilung ZA oder von vier leeren Schragen an einer leerschragenstation 41p (strichpunktiert angedeutet) eines Magazinfüllers bei einem Hubwerk der Packmaschinenabteilung PA treibt der Antriebsmotor 33 die Kette 34 zu einer Hubbewegung an, bei der das Kurbelgetriebe 32 samt dem Träger 37 in eine Warteposition in der oberen Endlage gehoben wird. In dieser Position wird ein Signalgeber in Form eines Schalters 42 zur Abgabe von Bedarfssignalen betätigt, die über eine leitung. BZ (bei Hubwerken der Zigarettenmaschinenabteilung ZA) oder eine leitung BP (bei Hubwerken der Packmascbinenabteilung PA) der Reohneranordnung RA zugeführt werden. Bei Freigabe eines Hubwerkes durch das zugehörige über leitung IZ bzw. LP von der Rechneranordnung RA angesteuerte Aktivierungsmittel AZ bzw. AP geben die Steuerelemente KZ bzw. KP (je nach Standort des Hubwerkes) bei Ankunft eines "richtig" belegten, d.h. leeren, in Richtung des Pfeiles PF angeförderten
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Stw.; Kreisförderer-Rechnersteuexung - Bauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
Hakens H Steuersignale an einen Antrieb des Kurbelgetriebes 32, das eine Drehbewegung des Trägers 37 entsprechend dem Pfeil 43 durchführt, bei deren Verlauf die Schragenaufnahme 7 mit den vier Schragen an den Haken H übergeben wird. Der Träger wartet nach Ausführen der Aufgabebewegung in seiner oberen Endposition, bis das zugehörige von der Rechneranordnung RA über leitung IZ bzw. ItP angesteuerte Aktivierungsmittel AZ bzw. AP ihn wieder freigibt, wobei das von dem Steuerelement XZ oder KP ausgelöste Steuersignal eine Drehbewegung des Kurbelgetriebes 32 bewirkt, bei der von einem Haken, der mit einer leerschragen aufweisenden Schragenaufnahme 7 (Zigarettenmaschinenabteilung ZA) oder mit einer Yollscbragen aufweisenden Schragenaufnahme 7 (Paekmaschinenabteilung PA) belegt ist, die richtige Schragenaufnahme 7 abgenommen wird.
Nach Ausführen der Abnahmebewegung wird das Kurbelgetriebe 32 mitsamt dem Träger 37 von dem Antriebsmotor 33 nach unten bis zur Leerschragenstation 39z bzw. der Vollschragenstation 39p bewegt, wo die abgenommenen Schragen von dem Träger 37 mittels des Schragenschiebers 38 wieder abgenommen werden.
Zur Abgabe von Überführungssignalen an die Rechneranordnung RA nach Ausführen einer Übergabe oder Übernahmebewegung durch das Kurbelgetriebe ist ein Taster in Form eines elektromechanisch mit diesem zusammenwirkenden Schalters 44 vorgesehen.
In den Figuren 5a, 5b und 6 ist ein Ausschnitt der Rechneranordnung RA dargestellt, der Funktionselemente für die Steuerung der Hubwerke der Packmaschinenabteilung PA enthält. Die Figuren 5a und 5b bilden eine gemeinsame Figur 5, die an der Linie AB aufgetrennt ist.
Die Rechneranordnung RA weist für jeden Haken H eine Registereinheit R auf. In dem Beispiel sind 150 Registereinheiten R
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für 150 Haken H vorgesehen, die in der Art eines Ringzählers zu einem geschlossenen Kreis miteinander verbunden sind.
Figur 6 zeigt sohematisch den Aufbau einer Registereinheit R, die jeweils aus sieben Teilabschnitten r1 ... r7 besteht. Der erste Teilabschnitt r1 enthält als Informationsinhalt die Adresse A der Einheit; der zweite Teilabschnitt r2 enthält als Informationsinhalt die Hakennummer h; der dritte Teilabschnitt enthält als Informationsinhalt das Belegungsmerkmal des Hakens: χ = Leerhaken HL, y = Leerschragenhaken HGL, ζ = Vollsohragenhaken HGVj der vierte Teilabschnitt r4 enthält als Informationsinhalt ein erstes Dispositions-Be-Iegungsmerkmal T1 (leerschragenhaken) oder x1 (Leerhaken); der fünfte Teilabschnitt r5 enthält als Informationsinhalt die Nummer spi (1 ... 4) desjenigen der Hubwerke SP1 ... SP4, dem das erste Dispositfonsmerkmal zugeordnet ist; der sechste Teilabschnitt r6 enthält als Informationsinhalt ein zweites Disp.ositions-Belegungsmerkmal y2 (Leerschragenhaken); der siebte Teilabschnitt r7 enthält als Informationsinhalt die Nummer sp2 (1 .... 4) desjenigen der Hubwerke SP1 ... SP4, dem das zweite Dispositions-Belegungsmerkmal zügeordnetest. Die vorgenannten Informationsinhalte sind in den einzelnen Abschnitten einer Registereinheit zweckmäßig digital gespeichert. Sie sind mittels über Taktsignalleitung TLP zuführbarer Taktsignale aus den Teilabschnitten einer Registereinheit in die entsprechenden Teilabschnitte der folgenden Registereinheit synchron zu der Bewegung der Haken H auf dem Kreisförderer KPA überführbar, wobei von einem Taktgenerator TG-, bestehend aus einer mit dem Antrieb der Kette 4 des Kreisförderers KFA umlaufenden Taktscheibe TS und einem Taktimpulsgeber IS, jeweils ein Taktimpuls abgegeben wird, wenn ein Haken einen dem Abstand zwischen zwei Haken entsprechenden Weg zurückgelegt hat. Der geschlossene Kreis der Registereinheiten R bildet somit die Förderbahn des1 Kreisförderers KFA nach. ALP ist eine aus mehreren Einzelleitungen bestehende, aus Übersichtsgründen als Einfachleitung dar-
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gestellte Abfrage leitung zu den !Teilabschnitten r3 ... r7 der Registereinheiten R. Ein Abfragesignal auf dieser leitung bewirkt, daß die Informationsinhalte der einzelnen Teilabschnitte r3 ... r7 auf zugehörige leitungen IiB τ3 ... LP r7 überführt werden. ELP ist eine aus mehreren Einzelleitungen bestehende, aus Übersichtsgründen als Einfachleitung dargestellte Einschreibleitung, über die Signale zu den Teilabschnitten r1 ... r7 von Registereinheiten R gelangen können, um deren Informationsinhalte zu ändern.
Beschreibung der Anordnung zur Anpassung des Inhalts einer Registereinheit nach Ausführen eines ersten Überführungsschrittes (Aufgabe) oder eines zweiten Überführungsschrittes (Abnahme) durch ein zugeordnetes Hubwerk an den veränderten BeIegungszustand des betreffenden Hakens:
TP1 ... TP4 sind Torschaltungen, die bei Beaufschlagung ihrer Ebgänge a mit Signalen von Ausgängen a bzw. b bzw. c bzw. d eines zentralen Steuerwerks SWP die Übertragung der Informationsinhalte τοπ den Registereinheiten R13 bzw. R9 bzw. R5 bzw. R1 zu den Leitungen LP r3 ... LP r7 sperren. Die Ausgänge a ... d des Steuerwerkes SWP sind außerdem mit Eingängen a von Korrektur-Rechengliedern KRP1 bzw· KRP2 bzw. KRP3 bzw. KRP4 verbunden, deren Aufgabe es ist, bei Beaufschlagung durch ein Steuersignal von dem Steuerwerk SWP ihnen an Eingängen b zugeführte Informationsinhalte von Teilabschnitten der Registereinheiten R13 bzw. R9 bzw. R5 bzw. R1 jeweils in folgender Weise zu verschieben: Informationsinhalt des Teilabschnitts r4 in Teilabschnitt r3 (entsprechend Pfeil ü 43 in Figur 6), Informationsinhalt des Teilabschnitts r6 in Teilabschnitt r4 (entsprechend Pfeil ü 64 in Figur 6) und Informationsinhalt des Teilabschnitts r? in Teilabschnitt r5 (entsprechend Pfeil ü 75 in Figur 6). Nach dieser Verschiebung wird von einem Ausgang c eines Korrekturrechengliedes KRP 1 *.. KRP4 jeweils der neue Informationsinhalt an
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die Teilabschnitte r3, r4 und r5 der zugeordneten Registereinheiten R13 bzw. R9 bzw, R5 bzw. R1 abgegeben und einge-
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schrieben. PPI ... 3PP4 sind Abfrage glieder, deren Ausgänge c über Leitungen LP1 bzw. 1P2 bzw. IP3 bzw.LP4 mit Aktivierungsmitteln AP1 bzw. AP2 bzw. AP3 bzw. AP4 der Hubwerke SP1 bzw. SP2 bzw. SP3 bzw«, SP4 (Figur 1 und 4) verbunden sind. Die Abfrageglieder ZP1 ... EP4 fragen die Informationsinhalte in den Teilabschnitten r5 der Registereinheiten R13 bzw R9 bzw. R1 ab und geben ein Ausgangssignal, wenn die Nummer des jeweils zugeordneten Hubwerkes erfaßt wird«,
Beschreibung der Anordnung zur Ermittlung von Yerteilungsabweichungen in der Hakenbelegung auf einer Strecke stromaufwärts von den Abnahmestationen SAN1 ... SAN4« SPA ist ein Bedarfssignalspeicher-Abfrager, der auf ein Signal von Ausgang e des Steuerwerkes SWP an seinen Eingang a periodisch die Inhalte von Bedarfssignalspeichern BSP1 ... BSP4 abfragt und sie von seinem Ausgang b einem Eingang f des Steuerwerkes SWP zuführt. Den Bedarfssignalspeichern sind Bedarfssignale über Leitungen BP1 bzw. BP2 bzw. BP3 bzw. BP4 von Schaltern 42 (Pigur 4) der Hubwerke SP1 bzw. SP2 bzw. SP3 bzw. SP4 suführbar. BWP ist ein an seinem Eingang a von einem Signal an Ausgang g des Steuerwerkes SWP beaufschlagbarer Bereichswähler, der an seinem Ausgang b Steuersignale auf Abfrageleitung AIP und einen Eingang a eines Zählers ZPi abgibt0 Bai Aasteuerung des Bereichswählers BWP läuft folgendes Unterprogramm abs Zunächst gibt BWP, ausgehend iron derjenigen Hegistereinheit R13, R9, R5, R1j die zu einem Hubwerk SP1 bzwo SP2 bzw. SP3 bzw. SP4 gehört, welches in seinem zugehörigen Beäarfssignalspeicher BSP1 bzw. BSP2 bzw. BSP3 T)Zw0 BSP4 ein Bedarfssignal eingegeben hat, welches von dem Bedarfssigaalspeieher-Abfrager SPA.ermittelt worden ist, an äi© in bastimmten Abfrage "be reietoSB fei β. 0 b6 eathalt®a©B Registereinhalten aufeinanderfolgead über Abfragslaitimg ILP ibfragesignale ab, so daß die Registersiah®itea sines Abfragebereiches die Informations inhalt© iteer iEeilabsetoitta v3 00o r?
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nacheinander an die leitungen LP r3 ... LP r7 abgeben. Ein Abfragebereich umfaßt in dem Beispiel 9 Registereinheiten. Die Abfragebereiche b1 .., b6 überlappen sich. Der erste Abfragebereich b1, der in dem Ausführungsbeispiel mit der dem ersten Hubwerk SP3 zugeordneten Registereinheit R5 beginnt, umfaßt die Registereinheiten R5 ... R.13» der zweite Abfragebereich b2 die Registereinheiten R9 ... R 1.7 usw. Die sechs Abfragebereiche b1 ... b6, in denen Verteilungsabweichungen der Belegungsmerkmale x, y undz von einer normalen gewünschten Verteilung, also Häufungen und Verdünnungen , festgestellt werden sollen, bilden zusammen den sogenannten Zugriffsbereich zbm. Der Zugriffsbereich zbm ist so groß, daß ein Haken an der Bereichsgrenze, in dem Ausführungsbeispiel also der zur Registereinheit R33 gehörige Haken, das Hubwerk noch erreichen kann, welches Bedarf gemeldet hatte (in dem Ausführungsbeispiel SP3), das also seine Leersehragen auf einen Leerhaken HL des Kreisförderers KPA abgegeben und von einem Vollsohragenhaken dieses Kreisförderers Yollschrage η abnehmen will, wobei wieder ein Leerhaken HL entsteht. Wäre der zu R33 gehörige Haken ein Leerhaken, so könnte wegen der Pufferschragen auf dem Magazinfüller MM3 der Schragenaustauseh für das Hubwerk SP5 noch erfolgen, ohne daß die Packmaschineneinheit PE3 angehalten werden muß. Die Packmaschine PM3 würde in der Fahrzeit des Leerhakens-,' dessen Adresse in der Registereinheit R33 eingeschrieben ist, bis zum Hubwerk SP3, die mit der Schiebezeit des Informationsinhaltes von R33 zur Registereinheit R5 übereinstimmt, mit Zigaretten aus den Vollschragen der Vollschragenstation des Magazinfüllers MM3 gespeist, dessen Leerschragenstation die Leerschragen aufnimmt. Eine Überschreitung des maximalen Zugriffbereichs zbm würde die Gefahr hervorrufen, daß ein Haken die Bedarf meldende Packmaschineneinheit nicht mehr erreicht, die infolge Zigarettenmangels dann stillgesetzt werden müßte. Der Programmablauf des Bereichswählers BWP ist ' so eingestellt, daß er an seinem Ausgang b zunächst Abfrage-
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signale für die neun Registereinheiten R5 bis R13 des ersten Abfragebereiches b1 abgibt, darauf Abfrage Signa Ie an die neun Registereinheiten R9 bis R17 des zweiten.Abfragebereiches b2 abgibt usf., bis er schließlich Abfragesignale für die neun Registereinheiten R25 bis R33 des sechsten Abfragebereiches 66 abgegeben hat. Ein Registereinheitsabschnitt-Umschalter RAP, der an seinem Eingang a Steuersignale von dem Ausgang h des Steuerwerkes SWP erhält, verbindet nach jedem Abfragesignal von BWP zyklisch die Teilabschnitte r6, r4 und r3 der abgefragten Registereinheiten mit Eingängen a von Decodiergliedern DPx, DPy, DPz derart, daß zunächst der !Teilabschnitt r6, dann Teilabschnitt r4, und dann Teilabschnitt r3 mit den Decodiergliedern verbunden werden. Eine Umschaltung von r6 und r4 erfolgt nur, wenn r6 keinen Informationsinhalt hat, von r4 auf r3, wenn r4 keinen Informationsinhalt hat. Ein Decodierglied Dx, Dy, Dz gibt an seinem Ausgang b dann ein Signal ab, wenn der Informationsinhalt des gerade abgetasteten Teilabschnitts χ oder x1 bzw. y oder y1 oder y2 bzw. ζ ist. Die Ausgänge b der Decodierglieder sind mit Eingängen a von Zählern Zx bzw. Zy bzw. Zz verbunden. Die Ausgänge b der Zähler Zx und Zy sind mit Eingängen a bzw. b eines Differenzengliedes Dxy, Ausgänge b der Zähler Zz und Zy mit Eingängen a bzw. b eines Differenzengliedes Dzx verbunden. Dem Eingang a des Differenzengliedes Dxy und dem Eingang b des Differenzengliedes Dzx ist somit ein der Summe SX der Hakenbelegungeη mit dem Merkmal x innerhalb eines Abfragebereiches b entsprechende Signal zuführbar, während dem Eingang b des Differenzengliedes Dxy ein der Summe Sy der Hakenbelegungen mit dem Merkmal y und dem Eingang a des Differenzengliedes Dzx ein der Summe SZ der Hakenbelegungen mit dem Merkmal ζ entsprechendes Signal zuführbar sind. Die Differenzenglieder Dxy und Dzx bilden die Differenzen von sx und ay bzw. sz und sx auf eh Steuersignal hin, das ihnen an ihren Eingängen c von dem Ausgang b des Zählers ZPi zuführbar ist. Der Zähler ZPi ist auf
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eine Zahl i voreingestellt, der die Zahl der Registereinheiten innerhalb eines Abfragebereiches entspricht und gibt bei deren Erreichen ein Signal an seinem Ausgang b ab, im Ausführungsbeispiel also bei Erreichen der Zahl 9. Der Zähler ZPi gibt an seinem Ausgang c außerdem ein Signal an einen Eingang a eines weiteren Zählers ZPb, der auf eine Zahl voreingestellt ist, die der Zahl der Abfragebereiche b, in dem Ausführungsbeispiel also 6, eingestellt, bei deren Erreichen er an seinem Ausgang b ein Signal abgibt.
Die Ausgänge d der Differenzenglieder Dxy und Dzx, an denen den Differenzen der Zählerstände der Zähler Zy, Zx bzw. Zz, Zx entsprechende Signale abgegeben werden, sind mit Eingängen a von Umschaltern Uxy bzw. Uzx verbunden, die bei Eingängen b zugeführten Signalen von Ausgang b des Zählers ZPi nacheinander die Ausgänge c ... h mit den Ausgängen der Differenzenglieder Dxy bzw. Dzx verbinden. Mit den Ausgängen c ... h der Umschalter Uxy und Uzx sind Ebgänge a von SpeichernSxy1 ... Sxy6 verbunden, deren Speicherinhalte über Ausgänge b und Eingänge a von Vergleichsgliedern CPxy bzw. CPzx in letztere übernehmbar sind. Die Übernahme der Speicherinhalte der Speicher in die Vergleichsglieder CPxy und CPzx wird durch ein Steuersignal an Eingang b ausgelöst, das von Ausgang b des Zählers ZPb abgegeben wird. Die Vergleichsglieder CPxy und CPzx ermitteln, welcher der ihnen zugeführten in Abhängigkeit von den Belegungsmerkmalen der Abfragebereiche b1 ... b6 gebildeten Speicherwerte der größte ist und geben an ihren Ausgängen c entsprechende Signale an Eingänge i bzw. k des Steuerwerks SWP. Diese Signale kennzeichnen den günstigen Bereich zur Aufgabe einer leerschragenaufnahme auf den Kreisförderer EPA bzw. zur Abnahme einer Vollschragenaufnähme von dem Kreisförderer, Beschreibung der Anordnung zur Ermittlung eines geeigneten Hakens mit dem gewünschten Belegungsmerkmal innerhalb eines bestimmten Abfragebereiches bi VP6 und VP4 sind Vergleichsglieder.
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Stw.: Kreisförderer-Reehnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
Ein Eingang a von VP6 ist mit Ausgang a eines Nullgebers WP verbunden. Ein Eingang b von VP6 ist mit einem Ausgang c des Registereinheitsabschnitt-Umsohalters RAP verbunden, dem der Informationsinhalt des Teilabschnitts r6 von bestimmten Registereinheiten zuführbar ist. An einem Ausgang c von VP6,der mit einem Eingang 1 des Steuerwerkes SWP verbunden ist, erscheint ein Signal, wenn der Vergleich der an den Eingängen a und b zugeführten Signale ergibt, daß das Eingang b zugeführte Signal Null ist. An einem Ausgang d des Vergleichsgliedes VP6 erscheint ein Signal, wenn das Eingang b zugeführte Signal ungleich Null ist. Ausgang d ist mit einem Eingang c des Bereichswählers BWP verbunden, der bei Beaufschlagung dieses Eingangs an seinem Ausgang b ein Signal auf die Abfrageleitung LAP gibt, das die Abfrage des Informationsinhaltes einer Registereinheit veranlaßt, die benachbart ist einer von dem Steuerwerk SWP entsprechend den von den Tergleichsgliedern CPxy und OPzx übermittelten optimalen Abfragebereichen bestimmten Registereinheit, die z.B. im ersten Drittel eines ausgewählten Abfrage be reiche s liegen kann. In ähnlicher Weise ist das Vergleichsglied VP4 über einen Eingang a mit Ausgang a des Nullgebers verbunden. Ein Eingang b von VP4 ist mit einem Ausgang d des Registereinheitabschnitt-Umschalters RAP verbunden; Eingang b von VP4 ist der Inhalt des Teilabschnittes r4 einer vom Steuerwerk SWP bestimmten Registereinheit zuführbar. An einem Ausgang c von VP4, der mit einem Eingang m des Steuerwerkes SWP verbunden ist, erscheint ein Signal, wenn der Vergleich der an den Eingängen a und b von VP4 zugeführten Signale ergibt, daß das am Eingang b zugeführte Signal Null ist. An einem Ausgang d des Vergleichsgliedes VP4, der mit einem Eingang V des Steuerwerkes SWP verbunden ist, erscheint ein Signal, wenn das dem Eingang b zugeführte Signal ungleich Null ist. Ein Ausgang w des Steuerwerkes SWP ist mit einem Eingang a eines weiteren Vergleichsgliedes VP5 verbunden, dessen Eingang b über eine Torschaltung TP5 mit leitung IPr5 verbindbar ist.
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Die Torschaltung TP5 ist an ihrem Eingang a von einem vom Ausgang η des Steuerwerkes SWP abgegebenen Steuersignal in schließendem und öffnendem Sinn schaltbar. Das ■Vergleichsglied VP5 vergleicht, ob die Hummer des Bedarf meldenden Hubwerkes (im vorliegenden lall ist dies die Nummer 3) kleiner oder größer ist als die im Teilabschnitt r5 der vom Steuerwerk SWP in einem von GPxy oder CPzx ausgewählten optimalen Abfragebereich bestimmten Registereinheit stehende Nummer sP1. Ist die erstgenannte Nummer kleiner als die letztgenannte Nummer, hat das Bedarf meldende Hubwerk also einen Standort, in Förderrichtung gesehen, vor dem Hubwerk, dessen Nummer Sp1 in r5 enthalten ist, dann gibt Ausgang d von VP5 ein Signal an Eingang c des Bereichswählers BWP, der daraufhin die benachbarte Hegistereinheit abfragt. Ist die erstgenannte Nummer größer als die zuletzt genannte Nummer, dann gibt Ausgang c von VP5 ein Signal an Eingang a einer Torschaltung TP6, deren Eingang "b mit leitung LPr4, deren Ausgang ο mit Eingang b1 von VP3 verbunden ist. Dem Vergleichsglied VP3 wird über Eingang b2 ein Signal von einem weiteren Ausgang e von RAP züge führt, das dem Informations inhalt des Teilabschnitts "g> der von dem Steuerwerk SWP bestimmten Registereinheit entspricht. Ist an b1 ein dem Informationsinhalt des Teilabschnitts r4 entsprechendes Signal vorhanden, dann ist dieses dominierend.
Andernfalls wirkt das dem Informationsinhalt in r3 entsprechende Signal an b2. Dem Eingang a des Yergleiohsgliedes VP3 ist von Ausgang ο des Steuerwerkes SWP ein Signal zugeführt, das der Art des gemeldeten Bedarfs, also dem Belegungsmerkmal χ oder ζ entspricht. Stellt das Vergleiohsglied VP3 keine Übereinstimmung der Signale an seinen Eingängen a und b1 bzw* a und b2 fest, so gibt es an Ausgang d ein Signal an Eingang c von BWP ab. Stellt es eine derartige Übereinstimmung hingegen fest, so gibt es an seinem Ausgang ο ein Signal an den Eingang ρ des Steuerwerkes SWP, das daraufhin an seinem Ausgang q ein Ausgangssignal an Einschreibleitung ELP gibt, welches in der vom Steuerwerk SWP bestimmten Registereinheit in
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Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515. 1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
Teilabschnitt r5 die Nummer des Bedarf meldenden Hubwerkes einschreibt. SWP schreibt außerdem in Teilabschnitt r,4 das entsprechende Dispositionsmerkmal y1 oder x1 ein, (wenn der Eingang b2 von VP3 ein Signal erhält). Es schreibt im Teilabschnitt r7 die Nummer des Bedarf meldenden Hubwerkes, in Teilabschnitt r6 das entsprechende Dispositionsmerkmal y2 ein, wenn der Eingang b1 von VP3 ein Signal'erhielt. Eingänge r, s, t und u des Steuerwerkes SWP sind über Leitungen MP1 bzw. MP2 bzw. MP3 bzw. MP4 mit Signalen von Schaltern 44 der Hubwerke SP1 bzw. SP2 bzw. SP3 bzw. SP4 beaufschlagbar.
Die Wirkungsweise der Kreisförderanordnung ist anhand eines Dispositionsvorganges durch die RechneranordiaiaBg RA und der nachfolgenden Steuerung eines Hubwerkes zur Aufgabe einer leere Schragen enthaltenden Schrage na uf nähme auf dan Kreisförderer und zur Abnahme einer volle Schragen enthaltenden Schragenaufnähme von dem Kreisförderer erläutert. Es wird dabei angenommen, daß das Hubwerk SP3 über seinen Schalter 42 und Leitung BP3 ein Bedarfssignal an die leohneranordnung RA abgegeben hatte, das in d@m Bedarfssignalspeicher BSP3 gespeichert wurde. Das Hubwerk SP3 hat also sein Kurbelgetriebe 32 mit der leere Schragen 9 enthaltenden Aufnahme 7 in seine obere Endstellung gefahren, in der es jedoch nicht den ersten ankommenden Leerhaken HL mit der Sohragenaufnähme 7 belegen darf, sondern hierzu erst das Steuersignal über Leitung LP3 von der Reohneranordnung RA abwarten muß, die den geeigneten Haken so bestimmt, daß, zumindest von der Tendenz her, 7erteilungsabweiohungen (Häufungen und Verdünnungen) auf der Seite der Leerhaken HL und der Leerschragenhaken HOL bzw. der Vollsohragenhaken HGV und der Leerhaken HL vermieden werden. Der Bedarfssigna!speicher - Abfrager SPA, der an seinem Eingang a von Ausgang e des Steuerwerkes SWP Signale zur periodischen Abfrag· der Bedarfseignalspeioaer 3SP1 ... BSP4 entgegen der Richtung des Informations fliese a in den Registereinheiten erhält (Abfrage beglnst; alge iait BBM un& endet mit BSP1), gibt an seinem Ausgang > m Bagian eines Taktes
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ein Signal an den Eingang f des Steuerwerkes SWP ab, das diesem meldet, daß der Bedarfssignalspeicher SP3 ein Signal gespeichert hat, das auf Bedarf (Aufgabe von leeren Schragen, Abnahme von vollen Schragen) des Hubwerkes SP3 hinweist.
Das Steuerwerk SVTP leitet nun durch ein Signal an seinem Ausgang g einen Suchvorgang naoh jenen Abfragebereichen ein, die zur Aufgabe von leeren Schragen (erster Überführungsschritt) und zur Abnahme von vollen Sohragen (zweiter Überführungsschritt) optimal sind. Hir die Steuerung des ersten Überführungsschrittes soll der Suchvorgang nicht nur einer Verteilungsabweiohung bei den Leerhaken HL entgegen wirken, sondern auch einer solchen bei den Leersohragenhaken HQL, die bei Belegung eines Leerhakens mit Leersohragen unter umständen geschaffen wird. Mit anderen Worten: die Rechneranordnung RA soll nicht nur einer Häufung oder Verdünnung von Leerhaken HL, sondern gleichzeitig auch einer solchen von Leerschragenhaken HGrL entgegen wirken. Pur den zweiten Überführungsschritt soll der Suchvorgang nicht nur einer Verteilungsabweichung bei den Vollschragenhaken HGrV entgegen wirken, sondern auch einer solchen bei den Leerhaken HL, die bei der Abnahme einer Vollschragenaufnähme unter Umständen geschaffen wird.
Hierzu gibt das Steuerwerk SWP an seinem Ausgang g ein Signal an den Bereichswähler BWP ab, der daraufhin an seinem Ausgang b ein Abfragesignal über die Abfrageleitung ALP an die erste Registereinheit R5 im Abfragebereich b1 abgibt. Der Inhalt des ersten Teilabschnitts r6 oder r4 oder r3 der Registereinheit R5, der eine Information enthält, wird von RAP mit den Eingängen a der Decodierglieder DPx, DPy, DPz verbunden. Das Decodierglied DPx gibt an seinem Ausgang b ein Signal an Eingang a des Zählers Zx, wenn es das Belegungsmerkmal χ oder x1 feststellt. Das Decodierglied DPy gibt an seinem Ausgang b ein Signal an Eingang a des Zählers Zyab, wenn es das Belegungsmerkmal y oder y1 oder y2 feststellt. Das Decodierglied DPz gibt an seinem Ausgang b ein Signal an einen Eingang a des Zählers Zzab, wenn es das Belegungs-
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merkmal ζ feststellt. Nach dieser Abfragung erhält BWP an sei- " nem Eingang a ein weiteres Steuersignal vom Steuerwerk SWP, so daß es an seinem Ausgang b ein Signal über Leitung AIP an die benachbarte Registereinheit r6 abgibt. Der relevante Informationsinhalt von r6 oder r4 oder r3 dieser Registereinheit wird wieder über RAP und eines der Decodierglieder DPx, DPy und DPz auf einen der Zähler Zx, Zy oder Zz übertragen. Auf diese Weise werden alle Registereinheiten des Abfragebereiches b1 abgefragt. In den Zählern Zx, Zy, Zz ist nach Beendigung eines Abfragezyklus1 gespeichert, wie oft das Belegungsmerkmal χ (einschl. xi), das Belegungsmerkmal y (einschl. y1 und y2) und das Belegungsmerkmal ζ in den Registereinheiten eines Abfragebereiches aufgetreten ist. Nach Abfrage der letzten Registereinheit R13 des Abfrage be« reiches b1 gibt der Zähler ZPi an seinem Ausgang b ein Signal an die Eingänge c der Differenzenglieder Dxy und Dzx ab, das die Differenzbildung der Summenwerte sx, sy im Differenzenglied Dxy und der Summenwerte sz, sx im Differenzenglied Dzx auslöst. Das den Eingängen a der Umschalter Uxy und Uzx zugeführte Ausgangssignal von ZPi steuert die Umschalter so, daß die Ergebnisse der Differenzbildungen, die an den Ausgängen d der Differenzenglieder anstehen, zu den Eingängen a der Speicher Sxy1 bzw. Szx1 gelangen, in denen sie abgespeichert werden.
Nunmehr beginnt, ausgelöst vom Steuerwerk SWP, ein zweiter Abfragezyklus im Abfragebereich b2 mit anschließender Speicherung der abgefragten Belegungsmerkmale in den Zählern Zx, Zy und Zz, der nach Abfrage der letzten Registereinheit R17 durch ein Ausgangssignal von ZPi zur Differenzbildung in den Differenzengliedern Dxy und Dzx und zur Speicherung der Differenzen in den Speichern Sxy2 bzw. Szx2 führt. Auf diese Weise werden die Registereinheiten sämtlicher Abfragebereiche b1 ... b6 abgefragt und die Ergebnisse in Form von Differenzen in den Speichern Sxy1 ... Sxy6 bzw. Szxi ... Szx6 abgespeichert.
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Auf ein Ausgangssignal des Zählers ZPb bin an die Eingänge b der Yergleiohsglieder CPxy und CPzx werden die Inhalte der vorgenannten Speicher Sxy1 ... Sxy6 und Szx1 „.. Szx6 Eingängen a dieser Vergleiobsglieder zugeführt, die feststellen, in welchen Abfragebereiohen sich die größten Differenzen ergeben haben und über ihre Ausgänge c diese Bereiche dem Steuerwerk SWP (Eingänge i bzw. k) melden. Damit ist die Suche der günstigsten Abfrageberelohe für den ersten und zweiten Überführungsschritt abgeschlossen·
In dem Ausführungsbeispiel wurden der Übersichtlichkeit halber die Abfragebereiche b1 .,. b6 für den ersten Überführungsschritt (Belegungsmerkmale x, y) und für den zweiten Überführungsschritt (Belegungsmerkmale z, x) gleich gewählt. Da der zweite Überführungssohritt aber nach jeder Bedarfsmeldung eines Hubwerkes erst nach Ausführung des ersten Überführungsschrittes ausgeführt werden kann, werden die Abfrage be reiche für den zweiten Überführungsschritt vorteilhaft in Förderrichtung des Kreisförderers vor die Abfragebereiohe für den ersten Überführungssohritt gelegt, d.h. es kann der maximale Zugriffsbereich zbm für den zweiten Förderschritt erweitert werden.
Nach dem Aufsuchen der optimalen Abfrageberelohe erfolgt das Suchen der Haken innerhalb der Abfrageberelohe, die die richtigen Belegungsmerkmale für die Überführungsschritte haben. Der Suchvorgang für den ersten Überführungsschritt läuft in folgender Weise ab;
Das Steuerwerk SWP gibt an seinem Ausgang g ein Ausgangssignal auf den Eingang a des BereichsWählers BWP, der an seinem Ausgang b ein Abfragesignal über Leitungen ALP einer bestimmten Registereinheit in dem von dem Yergleichsglied CPxy ermittelten optimalen Abfragebereichzuführt. Diese Registereinheit liegt zweckmäßig im ersten Drittel dieses Abfrageberelohs. Der am Ausgang ο von RAP anstehende Informationsinhalt des Teilabschnitts r6 der abgefragten Registereinheit beaufschlagt Eingang b des Vergleiohsgliedes YP6, dessen Eingang a das Ausgangssignal des Nullgebers NP zugeführt ist. Stellt das Vergleiehsglied VP6 fest, daß ein
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Informationsinhalt in r6 vorhanden war, gibt es an Ausgang d ein Signal auf Eingang c des Bereichswählers BWP9 der daraufhin an seinem Ausgang b ein Abfragesignal zu der Registereinheit überträgt, die der zuerst abgefragten Registereinheit im optimalen Abfragebereich benachbart ist.
Weist r6 keinen Informationsinhalt auf, dann gibt Ausgang c von VP6 ein Signal ab, das Eingang 2 des Steuerwerkes SWP zugeführt wird. Das Yergleichsglied YP4 stellt daraufhin fest, ob der Teilabschnitt r4 der Registereinheit einen Informationsinhalt hat. Wenn nicht, gibt VP4 an seinem Ausgang c ein Signal auf Eingang m des Steuerwerkes SWP. Wenn ja, gibt VP4 an seinem Ausgang d ein Signal ,an Eingang ν des Steuerwerkes SWP ab, das daraufhin γόη seinem Ausgang w dem Eingang a von YP5 ein Signal zuführt, das der Hummer des Hubwerkes entspricht, das Bedarf gemeldet hat, in dem Ausführungsbeispiel also der Iumm©r 3„ Eingang b von YP5 wird über die durch ein Steuersignal .von Ausgang η des Steuerwerkes SWP geöffnete !Borschaltung ü!P5 eia Signal zugeführt, das der Nummer sp1 des im Teilafesohisitt r5 der abgefragten Registereinheit gespeicherten Hubwerkes entspricht« "Ergibtder in VP5 durchgeführte Vergleich, daß die Immer des zuerst genannten Bedarf meldenden Hubwerkes kleiner 1st.ale die in r5 gespeicherte Hummer sp1. eines Hubwerkss, dann gibt , VP5 ein Signal an seinem Ausgang d auf Eingang c des Bereichswählers BWP, der daraufhin an deinem Ausgang b <sin Abfragesignal an die dar zuerst abgefragten Registereinheit benachbarte Registereinheit in dem gleichen Abfragebereich abgibt. Ergibt der Vergleich YP5 das umgekehrte, was auf eine Anordnung des Bedarf meldenden Hubwerkes nach der in τ5 gespeicherten Nummer eines Hubwerkes (in fördörriehtung gesehen) schließen läßt, so gibt VP5 an seinem Ausgang ο tin Signal an Eingang a der Torschaltung TBS ab» die an ihrem Ausgang ο ein Signal an Eingang "fei i©s foFgleiobsgliecles VP3 abgibt, das dem Inhalt ü%b Sellalüotaltts j?4 <ä@s abgefragten
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Stw»: Ireisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Berge dor f, den 14. Oktober 1970
Registereinheit entspricht. Dem Eingang 1)2 von ΎΡ3 wird vom Ausgang e von. RAP ein Signal zugeführt, das dem Inhalt des Teilabschnitts r3 entspricht. Dem Eingang a von YP3 wird vom Ausgang ο des Steuerwerkes SWP ein Signal zugeführt, das dem Belegungsmerkmal χ entspricht. Zunächst prüft VP3, ob das Eingang b1 zugeführte Signal mit dem Eingang a zugeführten Signal übereinstimmt. Wenn ja, gibt, VP3 an Ausgang c ein Signal zu Eingang ρ des Steuerwerkes SWP. Wenn nicht, gibt YP3 an Ausgang d ein Signal an Eingang c des Bereichswählers BWP. War in Teilabschnitt r4 der abgefragten Registereinheit überhaupt kein Informationsinhalt vorhanden, dann prüft VP3, ob das Eingang b2 zugeführte Signal mit dem Eingang a zugeführten Signal übereinstimmt. Wenn ja, dann gibt TP3 an seinem Ausgang c ein Signal an Eingang ρ des Steuerwerkes SWP. Wenn nicht, gibt VP3 an seinem Ausgang d ein Signal an Eingang e des BeisLchswählers BWP, der darauf wieder an seinem Ausgang b ein die folgende Registereinheit abfragendes Signal abgibt.
Der Bereichswähler BWP gibt also in folgenden Fällen an seinem Ausgang b ein Signal ab, das die nächste Registereinheit zur Abfrage freigibt:
a) Informationsinhalt im Teilabschnitt r6 der abgefragten Registereinheit ist vorhanden.
b) Informationsinhalt im Teilabschnitt r4 der abgefragten Registereinheit ist vorhanden. Außerdem ist die Nummer sp1 des in r5 gespeicherten Hubwerkes größer als die Hummer des Bedarf meldenden Hubwerkes.
c) Das den Eingängen b1 oder b2 von VP3 zugeführte Signal weicht von dem dem Eingang a zugeführten Signal ab, d.h. der zur abgefragten Registereinheit zugehörige Haken hat nicht das geforderte Belegungsmerkmal.
In allen diesen Fällen wird der Suohvorgang nach einem weiteren Haken in dem durch den ersten Suchvorgang gefundenen optimalen Abfragebereich wiederholt, bis ein Haken mit dem richtigen Belegungsmerkmal gefunden ist. Das Steuerwerk SWP gibt bei positivem Abschluß eines Suchvorganges für einen
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Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
Haken mit einem für den ersten Überführungsschritt richtigen Belegungsmerkmal über Ausgang q. ein Signal auf die Einschreibleitung ELP, durch das die Nummer des Bedarf meldenden Hubwerkes und sein Belegungsmerkmal in die abgefragte Registereinheit eingeschrieben wird. Das Einschreiben erfolgt entweder in die Teilabschnitte r7 und r6, wenn die Teilabschnitte r4 und r3 bereits beaufschlagt waren, oder in die Teilabschnitte r4 und r3, wenn die Teilabschnitte r7 und r6 ohne Informationsinhalte waren. Damit ist ein Dispositionsvorgang für ein Bedarf meldendes Hubwerk abgeschlossen, dem von der Rechneranordnung RA ein Haken zugeordnet ist, auf den das Hubwerk eine leerschragenaufnähme übergibt, wenn der Haken in seinem Erfassungsbereich eingetroffen ist. In ähnlicher Weise erfolgt die Suche nach einem Haken für den zweiten Überführungsschritt"(Abnahme von Vollschragen), wobei Eingang a von VP3 ein Signal zugeführt wird, das dem Belegungsmerkmal ζ entspricht.
Nach dem Einschreiben der Dispositionsmerkmale in eine Registereinheit des passenden Abfragebereichs werden die Informationen in deren Teilabschnitten von Taktsignalen über TaktSignalleitung TLP jeweils von einer Registereinheit in die folgende Registereinheit synchron mit dem disponierten Haken auf dem Kreisförderer KI1A zu der Registereinheit R5 geschoben, der das Abfrageglied 3PP3 zugeordnet ist. Erkennt das Abfrageglied FP3 an der Nummer des disponierten Hubwerkes SP3, daß der Haken sich im Bereich des Hubwerkes SP3 befindet, so gibt es über Leitung LP3 ein Steuersignal an das Aktivierungsmittel AP3» Betätigt nun der zur Le erhake η Kennzeichnung vorgesehene mit dem disponierten Haken mitbewegte Hebel 11 den ortsfesten Schalter 23, so veranlaßt dieser den Antriebsmotor des Kurbelgetriebes 32 zur Ausführung einer Drehbewegung, in deren Verlauf die Leerschragenaufnahme 7 an den disponierten Leerhaken HL übergeben wird. Damit ist der erste Überführungsschritt abgeschlossen· Nach Ausführung der Drehbewegung gibt der Schalter 44 des Hubwerkes SP3 über Leitung MP3 ein Signal an Eingang t des
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Sty.ί Eceisföräerer-Eeohnersteueriing - Hauni-Akte 1118 Aktz.t P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14, Oktober 1970
Steuerwerkes SWP, das daraufhin an seinem Ausgang ο ein Signal an die Eingänge a der Torschaltung TP3 und des Korrekturrechengliedes KRP3 gibt. Dieses Signal "bewirkt eine Abnahme der Informationsinhalte in den Teilabschnitten r3 ... r7 der von dem Abfrageglied 1P3 abgefragten Registereinheit R5 und ihre Überführung zu Eingang b des Korrekturrechengliedes. Das Korrekturrechenglied KRP3 verschiebt die Informationsinhalte in der vorgeschriebenen Weise (entsprechend den Pfeilen ü43, ü64 und ü75 in Pig. 6) und gibt an seinem Ausgang ο entsprechende Signale ab, die neu in die Registereinheit eingeschrieben werden und danach deren Informations inhsLt bilden. Damit ist der Inhalt des die tatsächliche Hakenbelegung enthaltenden Teilabschnitts r3 an den geänderten Belegungszustand desHakens angepaßt. Der Träger 37 des Hubwerks SP3, von dem die Schragenaufnähme 7 mit den leeren Schragen 9 im Verlauf der zuletzt beschriebenen Drehbewegung abgenommen worden war, wartet in der oberen Endposition so lange, bis die von FP3 abgefragte Regi- \ stereinheit R5 wieder die Brummer des Hubwerkes SP3 aufweist. Dies bedeutet, daß die im zweiten Suchvorgang nach einem für den zweiten Überführungeschritt geeigneten Haken in eine Registereinheit eingeschriebene Dispositionsinformation nunmehr an dem Abfrageglied FP3, der synchron bewegte disponierte Haken im Erfassungsbereich des Hubwerks SP3 angelangt sind. Über leitung IP3 erhält dann das Aktivierungsmittel AP3 von SP3 wieder ein Steuersignal. Betätigt dann einer der mit dem Haken bewegten Steuersoheiben 14 oder 16 den zugeordneten Schalter 24 bzw. 26, so erhält der Antrieb des Kurbelgetriebes 32 einen erneuten Befehl zur Ausführung einer Drehbewegung, bei welcher eine Schragenaufnahme 7 mit vollen Sohragen Übernommen wird. Damit ist der zweite Überführungssohritt abgeschlossen, wonach der Träger 37 mit dem Kurbelgetriebe 32 nach unten zur Vollsohragenstation 39p des Magazinfüllers MM3 bewegt wird. Naoh Durchführen der Drehbewegung #bt der Schalter 44 des Hubwerkes SP3 über Leitung MP3 ein Signal an Eingang t des Steuerwerkes SWP, das an
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Stw.j Kreisförderer-Reobnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
seinem Ausgang ο ein Signal an Eingang a der Torschaltung ΪΡ3 und des Korrekturrechengliedes KRP3 abgibt. Dieses Signal bewirkt eine Abnahme der Informationsinhalte in den Seilabsohnitten r3 ... r7 der von FP3 abgefragten Registereinheit 5 und ihre Übernahme in das Korrekturrechenglied KRP3. Das Korrekturrechenglied KRP3 verschiebt die Informationsinhalte und schreibt sie in der oben beschriebenen Weise entsprechend den Pfeilen ü43, ü64 und ü75 in Pig. 6 wieder in die Registereinheit R5 ein. Damit ist der Inhalt der Registereinheit R5 wieder an die tatsächliche Hakenbelegung entsprechend dem geänderten BeIegungszustand angepaßt.
Das gezeigte Schema der ReohneranOrdnung RA kann auf weitere Belegungsmerkmale, z.B. unterschiedliche Zigarettenmarken, erweitert werden, wobei zusätzliche Bile gun gsmerkmale z1 ..» zn hinzukämen«
In prinzipiell der gleichen Weise'kann .die. Steuerung der Hubwerke SZ1 ·,, SZ6 in der Zigari-fetsragasohineaabteiluhg ZA erfolgen. In den Figuren 7a unä 71» ist eine an die Zigarettenmaschinenabtellung angepaßte StaueruagsaBordnung zu sehen, die prinzipiell der in den figuren 5a UBd 5b besöhriebenen Steuerungsanordnung gliicli-fe. Der Haupturiexsohled zu der Anordnung der Figuren 5a und 5b besteht äarin» daß die Differenzenglieder Dxz und Dyx die Differenzen der Zählerstälade der Zähler Zx/Sz und der Zähler Zy/Zz bilden, die dann entsprechend weiterverarbeitet werden«, Έίη Bedarf meldendes Hubwerk fordert zuerst einen Haken mit d©m Belegungsmerkmal x, also einen Le erhake α Hi, sur Abgabe von Tollsohragen im ersten Überführungsschritt, dann eisen Haken mit dem Belegungsmerkmal y, also einen Leersohragenhaken HG-Ir siir Abnahme von Leersohragen im zweiten Überführuagesc?hritt. Im Übrigen ist bei den Steuerungaalement©»;, di@ gleichartigen Steuerungselemente.η der Figures 5$, nwv, 5Φ entspyeehen,. -die gleiche Kennzeichnung gowihlt mit -äoa? Äte«^i@üuag,- daß der
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BAD ORIGINAL
Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30.5-15.1'■- Bergedord, den 14. Oktober 1970
Buchstabe "P" durch "Z" ersetzt wurde.
Die Steuerungsanordnung wurde unter Zuhilfenahme von Registereinheiten mit taktweise synchron mit den Haken weitergeschobenen Informationsinhalten erläutert, weil diese Art der Erfassung des Belegungszustandes auf dem Kreisförderer leicht verständlich ist. Gerätetechnisch erfordert diese Methode jedoch erheblichen Speicheraufwand, so daß es günstiger sein kann, jeder Registereinheit einen Haken fest zuzuordnen und die Registereinheiten periodisch synchron zu der Hakenbewegung abzufragen.
Die gezeigte Steuerungsanordnung ist auch für Kreisfördersysteme verwendbar, die an einer Aufgabe- oder Abnahmestation zunächst eine Schragenaufnähme von einem Haken abnehmen und dann sofort anschließend an derselben Station eine Schragenaufnahme auf denselben Haken aufgeben. In diesem Fall entfallen die Leerhaken auf dem Kreisförderer.
Zur Kontrolle der Übereinstimmung des gespeicherten Belegungszustandes mit dem tatsächlichen Belegungs zustand der Haken läßt sich im Verlauf der Förderbahn des Kreisförderers ein Taster vorsehen, der alle Haken auf ihren BeIegungszustand abfragt und mit dem gespeicherten Informationsinhalt vergleicht. Bei einer Abweichung kann die gespeicherte Information korrigiert werden; gegebenenfalls kann zusätzlich ein Alarmsignal gegeben werden. Der Taster kann im Prinzip ausgebildet sein wie in den Figuren 2 und 3 für die Kennzeichnungselemente dargestellt.
Der Rechnerausgabe RG sind Protokolle über äfe Aufgabe und Abnahme von Schragen während einer bestimmten Produktionszeit und die Verteilung der Belegungsmerkmale der Haken über die Förderbahn abnehmbar.
Über die Reohnereingäbe RE sind Eingriffe in das Programm, z.B. bei stillstehenden Produktionsmasohinen- oder Packmaschineneinheiten oder bei schadhaften Haken oder Hubwerken, möglich. _ 32 -
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Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß eine derartige Steuerung der Aufgabe und Abnahme von Gütern erfolgt, daß, zumindest von der Tendenz her, Häufungen und Verdünnungen von Haken mit bestimmten Belegungsmerkmalen zerstört werden, so daß den Produktionsmaschinen- und Packmaschineneinheiten stets eine ausreichende Anzahl von Schragen der von ihnen benötigten Art angeboten werden können.
Patentansprüche -
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Claims (23)

  1. Bergedorf, den 14. Okt. 1970 Patent Hi/Sch
    Stw.: Kreisförderer-Reehnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.; P 20 50 515.1 .
    Pate η t a η s ρ r ü c h e
    ί. Verfahren zum Fördern von Gütern auf einer geschlossenen Förderbahn von Aufgabestationen, an denen die Güter selbsttätig auf die Förderbahn aufgegeben werden, zu Abnahme stat ionen, an denen die Güter selbsttätig von der Förderbahn abgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Belegungszustand der Förderbahn mit Gütern selbsttätig überwacht wird und daß den Aufgabestationen und den Abnahmestationen, an denen Bedarfssignale für die Aufgabe bzw. Abnahme von Gütern abgegeben werden, Steuersignale so zugeleitet werden, daß ein gewünschter Belegungszustand erhalten bleibt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Güter in Behältern angeordnet sind und daß an einer Aufgabestation volle Behälter auf die Förderbahn aufgegeben werden und daß an einer Abnahmestation volle Behälter von der Förderbahn abgenommen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Aufgabestation leere Behälter von der Förderbahn abgenommen und daß an einer Abnahmestation leere Behälter auf die Förderbahn aufgegeben werden.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Güter in Behälter gefüllte stabförmige Tabakartikel, vorzugsweise Zigaretten, sind.
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der Aufgabe oder Abnahme von Gütern auf bzw. von der Förderbahn Überführungssignale abgegeben werden.
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    Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Bedarfssignale abgegeben werden, wenn an den Aufgabestationen und den Abnahmestationen Bedarf an der Aufgabe bzw. Abnahme von Gütern besteht.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegung der Förderbahn auf einer bestimmten Strecke stromaufwärts von den Aufgabe- und Abnahmestationen auf Verteilungsabweichungen eines bestimmten Belegungsmerkmals geprüft werden und daß in Abhängigkeit von Verteilungsabweichungen Steuersignale zur Aufgabe oder Abnahme von Gütern abgegeben werden, die beim Ausführen eines Aufgabe- oder AbnahmeSchrittes die Belegung des Bereichs der Förderbahn, an der sich eine Verteilungsabweichung befindet, ändern.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß für die Steuerung der Überführung der Güter auf oder von einem bestimmten Bereichder Förderbahn zusätzlich der entsprechende Bereich der Förderbahn auf Verteilungsabweichungen des Belegungsmerkmals, das sich nach Ausführen des Überführungsschrittes einstellt, geprüft wird.
  9. 9. Förderanordnung mit einem eine geschlossene Förderbahn bildenden Förderer zum Fördern von Gütern von Aufgabestationen mit selbsttätig arbeitenden Überführungsvorrichtungen zur Aufgabe der Güter auf den Förderer zu Abnahmestationen mit selbsttätig arbeitenden Überführungsvorrichtungen zur Abnahme der Güter von dem Förderer, insbesondere zum Ausführen des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Taster
    (44) zur Erfassung des BeIegungszustandes des Förderers (KFA) und Signalgeber (42) zur Abgabe von Bedarfssignalen zur Aufgabe bzw. Abnahme von Gütern mit Eingängen einer Rechneranordnung (RA) verbunden sind, deren Ausgänge zur Abgabe von Steuersignalen mit Steuereinrichtungen (ÜP1 ...ÜP4;
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    Stw.': Ereisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
    ÜZ1 ... ÜZ6) der Überführungsvorrichtungen (SP1 ... SP4; SZI ... SZ6) derart verbunden sind, daß ein gewünschter Belegungszustand erhalten bleibt.
  10. 10. Förderanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (KFA) mit Mitnehmern (H) für die zu transportierenden Güter versehen ist.
  11. 11. Förderanordnung nach Anspruch 9 und/oder 10, gekennzeichnet durch in Behältern (9) angeordnete Güter, durch eine volle Behälter an einer Aufgabestation (SAG1 ... SAG6) auf den Förderer (EB1A) aufgebende Überführungsvorrichtung (SZ1 ... SZ6) und durch eine volle Behälter an einer Abnahmestation (SAN1 ... SAN4) von dem Förderer (KE1A) abnehmende Überführungsvorrichtung (SP1 ... SP4).
  12. 12. Förderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11, gekennzeichnet durch eine leere Behälter (9) an einer Aufgabestation (SAG1 ... SAG6) von dem Förderer (EFA) abnehmende Überführungsvorrichtung (SZt ... SZ6) und durch eine leere Behälter (9) an einer Abnahmestation (SAN1 ... SAN4) auf den Förderer (EFA) aufgebende Überführungsvorrichtung (SP1 ... SP4).
  13. 13. Förderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3. bis 12, gekennzeichnet durch eine an einer Aufgabestation (SAG1 ... SAG6) in einem ersten Förderschritt volle Behälter (9) an einen unbelegten Mitnehmer (HIi) des Förderers (EFA) aufgebende, in einem zweiten Förderschritt leere Behälter (9) von einem Mitnehmer (HGL) abnehmende Überführungsvorrichtung (SZ1 ... SZ6) und duroh eine an einer Abnahmestation (SAN1 ... SAN4) in einem ersten Förderschritt leere Behälter (9) an einen unbelegten Mitnehmer (HL) aufgebende und J.n einem zweiten Förderschritt volle Behälter (9) von eiloeni Mitnehmer (1HGL) abnehmende Überführungsvorrichtung (SP1 ... SP4).
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    Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktζ.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
  14. 14. Förderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 12, gekennzeichnet durch eine an einer Aufgabestation einen leeren Behälter von einem Mitnehmer des !Förderers abnehmende und einen vollen Behälter auf denselben Mitnehmer aufgebende Überführungsvorrichtung und durch eine an einer Abnahmestation einen vollen Behälter von einem Mitnehmer abnehmende und einen leeren Behälter auf denselben Mitnehmer aufgebende Überführungsvorrichtung.
  15. 15. Förderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 14» dadurch gekennzeichnet, daß Träger (7) zur Aufnahme von mindestens einem Behälter (9) jeweils mit einem Mitnehmer (HL) verbindbar sind.
  16. 16. Förderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Güter in Behälter gefüllte stabförmige Tabakartikel, vorzugsweise Zigaretten (8), sind.
  17. 17. Förderanordnung nach Anspruch 16? gekennzeichnet duroh eine an einer Aufgabestation (SAG1 ... SAG6) eine Behälterfüllanordnung (CC1 ... CC6) für von einer Zigarettenmaschine (ZM1 ... ZM6) erzeugte Zigaretten (8) mit dem Förderer (KFA) verbindende Überführungsvorrichtung (SZ1 ... SZ6) und durch eine an einer Abnahmestatlon (SAN1 ... SAW4) eine Packmaschine (PM1 ... PM4) oder eine dieser vorgeschaltete Magazinfülleinrichtung (MM1 .., MM4) mit dem Förderer (EFA) verbindende Überführungsvorrichtung (SP1 ·.. SP4).
  18. 18. Förderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der gewünschte Belegungszustand eine gleichmäßige Verteilung von Mitnehmern (HL, HGV, HGL) mit einem bestimmten Belegungsmerkmal über die Förderbahn darstellt.
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    Stw.: Kreisförderer-Rechnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
  19. 19. Förderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungsvorrichtungen (SP1 ... SP4; SZt ... SZ6) Taster (44) zur Abgabe von Überführungssignalen an die Rechneranordnung (EA) in Abhängigkeit von der Ausführung eines Überführungsschrittes aufweisen.
  20. 20. Förderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 19* dadurch gekennzeichnet, daß die Überführungsvorrichtungen Signalgeber (42) zur Abgabe von Bedarfssignalen an die Rechneranordnung (RA) nach Erreichen ihrer Überführungsbereitschaft aufweisen.
  21. 21. FörderanOrdnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine die Belegungsmerkmale der Mitnehmer auf einer bestimmten Strecke stromaufwärts der Aufgabe- und Abnahmestationen auf Verteilungsabweichungen eines bestimmten Merkmals prüfende und jeweils ein Steuersignal an eine Überführungsvorrichtung abgebende Rechneranordnung (RA), wobei die Überführungsvorrichtung beim Ausführen eines Überführungsschrittes das Belegungsmerkmal eines Mitnehmers innerhalb einer Folge von Mitnehmern mit einem bestimmten Belegungsmerkmal (X, Ϊ, Z) ändert.
  22. 22. Förderanordnung nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch eine bei der Steuerung der Überführung eines Behälters auf einen oder von einem Mitnehmer zusätzlich die Mitnehmer mit dem Belegungsmerkmal, das sich nach Ausführen des Überführungsschrittes auf dem Mitnehmer, auf den Behälter aufgegeben oder von dem sie abgenommen werden, einstellt, auf Terteilungsabweichungen prüfende Rechneranordnung (RA).
  23. 23. Förderanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen (ÜP1 ... ÜP4i ÜZ1 ... ÜZ6) der Überführungsvorrichtungen (SPt ... SP4; SZ1 ... SZ6) mit Kennzeichnungsele-
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    Stw.: Kreisförderer-Eaehnersteuerung - Hauni-Akte 1118 Aktz.: P 20 30 515.1 - Bergedorf, den 14. Oktober 1970
    menten (11, 14$ 16) der Mitnehmer zusammenv/irkende Steuerelemente (KP1 ... KP4; 2Z1 ... KZ6) aufweisen, denen mit der .Rechneranordnung verbundene Aktrvierungsmittel (AP1 ... AP4j AZ1 ... AZ6) zugeorduet sind.
    , 33
    Leerse i te
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