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DE2030089A1 - Zementiermischung fur Erdölbohrungen und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Zementiermischung fur Erdölbohrungen und Verfahren zur Herstellung derselben

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Publication number
DE2030089A1
DE2030089A1 DE19702030089 DE2030089A DE2030089A1 DE 2030089 A1 DE2030089 A1 DE 2030089A1 DE 19702030089 DE19702030089 DE 19702030089 DE 2030089 A DE2030089 A DE 2030089A DE 2030089 A1 DE2030089 A1 DE 2030089A1
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DE
Germany
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sinter
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mix
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weight
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Pending
Application number
DE19702030089
Other languages
English (en)
Inventor
Sam Lansing 111 Maravilla (V St A)
Original Assignee
USS Engineers and Consultants Inc Pittsburgh Pa (V St A )
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by USS Engineers and Consultants Inc Pittsburgh Pa (V St A ) filed Critical USS Engineers and Consultants Inc Pittsburgh Pa (V St A )
Publication of DE2030089A1 publication Critical patent/DE2030089A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/345Hydraulic cements not provided for in one of the groups C04B7/02 - C04B7/34
    • C04B7/3453Belite cements, e.g. self-disintegrating cements based on dicalciumsilicate
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P40/00Technologies relating to the processing of minerals
    • Y02P40/10Production of cement, e.g. improving or optimising the production methods; Cement grinding

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

"Zement!ermischung für Erdölbohrungen und Verfahren zur Herstellung derselben"
Die Erfindung betrifft eine Zementiermischung für Erdölbohrungen, ein Verfahren zur Herstellung dieser Zementier- mischung sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Sinters, der in der Zementiermischung verwendet wird.
Die Zementiermischung nach der Erfindung findet insbesondere Verwendung in einer Aufschlämmung für Tiefbohrungen, bei denen Temperaturen über 93°C vorliegen. Die Zementaufschlämmungen für die Ölbohrungen müssen mit einer Verzögerung abbinden, da eine wesentliche Zeit erforderlich ist, um sie zu ihrem Verwendungsort zu pumpen. Bei den bekannten Erdcjlbohrungszementen müssen Verzögerungsmittel
00988A/U84 - 2 -,
Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axe! Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
Opp»nau»r Büro: PATENTANWALT DR. REINHOLD SCHMIDT
bzw. Inhibitoren zugesetzt werden, wie sie bei den herkömmlichen Portland-Zementen verwendet werden. Diese Zemente haben jedoch verschiedene Nachteile, wie beispielsweise ein ungleichmässiges und nicht voraussehbares Verhalten der Aufschlämmung, wenn diese den Erdölbohrungstemperaturen und -drücken ausgesetzt wird. Ausserdem entstehen zusätzliche Kosten für die notwendigen Zusätze.
Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine gleich- | massige Zementiermischung für Erdölbohrungen zu entwickeln, die eine vorteilhafte Härtungsgeschwindigkeit besitzt, eine angemessene Abbindegeschwindigkeit bei den bei Erdölbohrungen vorliegenden Temperaturen und Drücken, bei der keine Verzögerungsmittel notwendig sind und die bei Kombination mit Wasser eine Aufschlämmung bildet, die nicht schaust.
Eine weitere Aufgabe lag in 4er Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung einer Zement!ermischung mit den oben angegebenen Eigenschaften.
Diese Aufgabe wurde erfindungsgemäßs dadurch gelöst, dass ) eine fein vermählene Zementierwischung für Erdölbohrungen entwickelt wurde, die aus 90 bis 98 Gewichtsteilen eines gesinterten Dicalciumsilicats, aus 10 bis 2 Gewichtsteilen eines ungebundenen Calciumoxyds, aus 30 bis 90 Gewichtsteilen Siliciumoxyd und der Best aus kleineren Bestandteilen, wie sie normalerweise in Portland-Zementea vorhanden sind, besteht, wobei die Gesamtzahl der Dicalciumsilicat- und Calciumoxydanteile bei 100 liegt«,
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Verfahren zur Herstellung einer Zementiermischung der obigen Zusammensetzung, bei der eine Eohmiscfeung awe gemahlenem Kalk—
009884/1484 . 3_
BAD ORIGINAL
stein und Sand gesintert wird, der Sinter vermählen wird und .Silieiuraoxydpulver dem Sinter zugesetzt wird.
Die Zeinentiermischung nach der Erfindung und das Verfahren zur Herstellung derselben werden in der folgenden Beschreibung im einzelnen erläutert.
Es konnte festgestellt werden, dass gesintertes Dicalciumsilicat, das sich primär in seiner Beta-Form befindet, mit Caleiumoxyd und Siliciumoxyd kombiniert und als ein Zement für Erdölbohrungen verwendet werden kann, wenn dieser zu einem feinen Pulver vermählen wird, Dicalciumsilicat ist eines der verschiedenen Mineralien, das bei der Erzeugung von Portland-Zementklinkern hergestellt wird. Jedoch ist das Dicalciumsilieat niemals als Zement für Ölbohrungen verwendet worden mit der Ausnahme, dass eine wesentliche Menge an fricaleiumsilicat benutzt wurde. Es konnte jedoch festgestellt werden, dass gute Ergebnisse mit einer fein vermählenen Mischung erhalten weiden, die aus 90 bis 96 Teilen Üicalciumsilicat, das sich primär in der Beta-Form befindet, aus 10 bis 2 Teilen Calciumoxyd und aus 30 bis 90 Teilen Siliciumoxyd besteht, wobei die Gesamtzahl der Dicalciurasilieatanteile und CaIeiumoxydanteile bei an- ä
nähernd 100 liegt. Alle in der vorliegenden Beschreibung angegebenen-Teile sind Gewichtsteile. Wird die Zementiermischung nach der Erfindung in der Form einer Aufschlämmung verwendet, dann wird das Abbinden bei normaler Temperatur verzögert und die Hydratisierung wird am Verwendungsort mit einer ausreichenden Beschwindigkeit fortschreiten, so dass die in den Vorschriften des American Petroleum Institute (APl) geforderten Eigenschaften vorliegen, die auf das Vorhandensein von Wärme und Druck in der Erdölbohrung beruhen. Das Calciumoxyd in der Zementiermischune kann als ein lies tbes tandteil im gesinterten Dicalciumsilicat
00948'4/USV
vorliegen und/oder als ein Zusatz zu dem Sinter zugegeben werden. Die Zementiermischung wird vorzugsweise in folgender Weise hergestellte Eine Rohsnisehung aus Kalkstein (im wesentlichen CaCO,) und Sand (im wesentlichen SiQg.) in den notwendigen Mengenanteilen zur Herstellung von Dicalciumsilicat wird gleichmässig vermischt und in herkömmlicher Weise pelletiert«, Die Rohmischungsanteile zur Herstellung des Dicalciumsilicats (zum grössten Teil in der Beta-Form, jedoch auch etwas Gamma—Form) sollten so gewählt werden, dass ein Sinter erhalten wird, dessen primärer Bestandteil ein molekulares Verhältnis von annähernd 2 CaO zu 1 SiOg besitzt, obgleich das Verhältnis auch etwas variieren kann. Vorzugsweise wird. Seesand so vorgemahlen, dass er durch ein Sieb mit einer Sieböffnung von 0,07.4. mm (200 mesh) durchgeht und der Kalkstein durch ein Sieb mit einer Sieböffnung von 0,84 mm (20 mesh). Zu der Rohmischung, die aus Kalkstein und Sand in der oben angegebenen Korngrösse im korrekten Molekularverhältnis besteht, werden 0,5 Gewichtsprozent Borsäure und 0,2 Gewichtsprozent Methocel bezogen auf das Gewicht des mit Sand kombinierten Kalksteins zugesetzt und miteinander vermählen, so dass 98,5 % des Materials durch ein Sieb mit einer Sieböffnung von 0,074 mm (200 mesh) durchgehen. Borsäure ist ein mineralischer Stabilisator für B-C^S und verhindert eine Inversion zur Gamma-Form. Anstelle der Borsäure können andere bekannte Stabilisatoren, wie beispielsweise Borax und Chromoxyd verwendet werden. Mögliche Zusammensetzungen des Kalksteins und des Sands sind in der Tabelle I angeführt.
00988A/U84
SiO
3 CaO MgO Verluste beim Brennen Gesamtalkalien (K2O + Na2O) Gesamt
TABELLE I Sand "h
Kalkstein % 87,50
0,60 5,30
0,62 1,90
0,10 1,40
54,4 0,40
0,65 0,86
43,5 2,21
99,87
99,57
Die Pellets werden dann getrocknet und schnell auf eine Temperatur zwischen 13710C und 14O4°C und vorzugsweise auf eine Temperatur zwischen 1377°C und-13990C erhitzt. Biese Verfahrensstufe kann in einem herkömmlichen Drehofen durchgeführt werden, wobei die maximale Temperatur wesentlich unter der Temperatur liegt, die zur Herstellung von herkömmlichen Portland-Zementen erforderlich ist* Wenn die in Tabelle I angegebene Mischung verwendet wird, wird ein Sinter erzeugt, der aus 2,6% ungebundenem GaO besteht* Der Rest besteht im wesentlichen aus Beta-Dicalciumsilicato Der Sinter wird dann auf eine Wagner-Feinheit von zwischen 1200 und 3000 cm /g und vorzugsweise auf zwischen. 1300 und 15OO cm /g gemahlen* Zu diesem Material werden vorzugsweise 40 Gewichtsteile Silciumoxydpulver zugesetzt, wie beispielsweise Ottawa-Quarzsand, der auf die gleiche Feinheit wie der Sinter vermählen worden ist» Eine geringe Menge an Oxyde, die auch im normalen Portland-Zement vorhanden sind, kann auch in dieser Mischung enthalten sein, sie haben jedoch keine wesentliche Wirkung auf die Zusammensetzung*
009884/1484
Die Mischung wird dann mit Wasser vermischt und in der Üblichen Weise bei Erdölbohrungen verwendet.
Die Zementiermischung nach der Erfindung kann auch dadurch hergestellt werden, dass ein Sinter verwendet wird, der im wesentlichen aus Dicalciumsilicat besteht und weniger als 2 % ungebundenen Calciumoxyd enthält. Zu diesem Material wird dann ausreichend Calciumoxyd zugesetzt, um dessen Prozentgehalt auf mindestens 2 % zu erhöhen.
In der Tabelle II sind Versuchsproben von gemahlenem Sinter angegeben. Die Proben 12 und 13 sind herkömmliche Materialien. Die Proben E, F und G wurden aus 34,5 kg Kalkstein und 10,9 kg Sand hergestellt und hatten Analysenwerte, wie sie in Tabelle III angeführt werden. Zu diesem Material wurden 0,227 kg Borsäure zugesetzt. Die Proben F und G wurden bei einer Temperatur von 1529°C £ 11°C gesintert, während die Probe E bei einer Temperatur von 1388°C + Ii0C gesintert wurde, wobei die anderen Bedingungen die gleichen waren.
TABELLE II B-CgS-Probe
Wagner*β ehe
spezifische
Oberfläche
484 ungebundene s
CaO
im Sinter %
chspro ben #-Anteile,
die durch
ein Sieb Mit
einer Sieb
öffnung von
0,044 mm
durchgehen
1770 3,0
A 80,8 2080 3,0
B 83,4. 1495 2,3
C 71,7 1320 4,1
D 63,0 1290 2,6
E 79,8 1250 0,6
F 77,8
009884/1
(i ■77,6 1250
1 bis 11 66,0 1260
12 U J 3 ..7S1 2 1365
14 * If) bl,2 1205
0,6 5,3
0,6
TABELLE 111
SiO0 Al0O- Fe0O-CaO MgO Verluste Gesamt- Andere kiel- ""*.---. beim alkalien nere Bestand-Brennen teile
Kalkstein
.0,60 0,20 0,10 54,4 0,65 44,0 — 0,05 Sund
fc»7,5O 5,30 1,90 1,40 0,40 0,86 2,21 0,43
Die Tabelle-IV.-zeigt die Ergebnisse der Dickungszeit und der Druckfestigkeitsversuche, die nach den API-Vorschriften •für Erdölbohrungszemente durchgeführt wurden« Das zugesetzte SiIiciumoxydpulver hatte eine spezifische Oberfläche nach Wagner von 1400 cni"/g und 60,6 % gingen durch ein Sieb mit einer Sieböffnung vonO,O44mm (325 mesh). Es war nicht ausreichend Sinter vorhanden, um den 24 Stunden-Drucktest bei den Proben A und B durchzuführen. Die Bezeichnungen "poises", "Konsistenzeinheiten" und "Uc" werden verwendet, um die Konsistenz der Zementaufschlämmung darzustellen.
TABELLE IV
Versuchs- ungebun- Wasser/ API Sched.9 Druckfestigkeit proben denes CaO Feststoff- IbOOO ft 5 cm Würfel,psi im Sinter verhältnis Dickungszeit API Schedule ■ /ί 70 poises 9S-520F
Std. :Min. 3000 psi liärtungsdruck 6 Std. 24 Std.
A 3,0 0,900 4:12 095
00-9884/U.8A
BAD ORIGINAL
B 3,0 0,940 3:36 940 — Mindesterfordernisse Ü 500 2185
C 2,3 0,547 3819 1220 3375
D 4,1 0,507 3?15 2050 4060
E 2,6 0,506 3 $44 845 3sl0 bei 5490
P 0,6 0,500 3:19 670 100 5950
G 0,6 0,500 4 s 06 790
15 API - Klasse F
1000
Bei Probe F in Tabelle IV wurden 2,5 % CaO als CaO zugesetzt, in Probe G 2,6 % CaO als Ca(OH2), während bei den übrigen Proben kein CaO zugesetzt wurde. In allem Versuchsproben wurde Silickimoxydpulver in einer Menge zugesetzt, die 40 Gew.% des Sinters entsprach.
Tabelle V zeigt die Ergebnisse der Versuche, die mit verschiedenen Prozentsätzen an Siliciumoxyd durchgeführt wurden, das dem Sinter zugesetzt wurde. Im Falle der Versuchsproben 12 und 13 wurde das Siliciumoxyd zu herkömmlichen ASTM-Zementen vom Typ II zugesetzt.
- 9 -■
9884/1484
ORIGINAL INSPECTED
TABELLE V
Υ·rs*«ks~ prohm*
ο ο to co
Zugesetztes YasserzuMlschen Pan Aaerioan Dickungszeit-^Tester SilioiueexjrcU. V*sser/Fe*t»toff« API Schedule 9-16000 ft Casingpulrer rerhftltni* Zementierunge-
Jt 4·· Sinter· Dickungezeit
Konsistenz - U St*:min Anfänglich 15-30 «in 70 ϋΛ iOO U
Versuch wurde nicht durchgeführt
1 0 0,380
8 10 0,404
3 15 0,396
4 20 • ,435
5 30 0,435
6 40 0,435
7 50 0,435
8 60 0,435
9 70 0,427
10 80 0,421
11 90 0,421
It 0 0,380
13 40 0,395
M 10 N 16
H 8 H 8
2 4
6 7
VJl VJl
VJI VJi
6 6
VJI 5
10 36
7 19
Ii 44 3:22 3:30 3i2l 3:28 3:14 3:10 3:26 0:36 0:42
3:24 3:42 3:26
5:31 3:22
3:17 3:39 0:38 0:44
Druckfestigkeit 5 cm Würfel, psi Api Schedule 9S, 320°F
3000 pel Härtungsdruck 8 Std. 24 Std.
125 225 325 555 1200
1660
1620
1695 1670 1510 137O 3685 2225
1265
2810
5650
4690
5750
5525
5125 ,
3390
2915 2450
2585 1980 8940
API CLASS F Erfordernis» 3:10min
ΜΛΧ
500 «in 1000 min
ISJ
O CaJ O O OO CD
2050*089
Tabelle VI zeigt die Ergebnisse, die beim Zusatz von Caleiumhydroxyd und Siliciumoxydpulver zu gemahlenen Sinterproben erhalten wurden, die den Versuchsproben F und G entsprechen.
- 11
009884/1484
TABELLE VI
Zugesetztes
Ca(Ou)2
fo des Sinters
1, 85
(p 13, 10
CD
CO
CO
■es
Gesamtes
ungebundenes CaO
eingestellt
?2)
zugesetztes Wasserzu- Dickungszeit-Tester
2,0
10,0
Siliciumoxydpulver (i) io des Sinters
90 90
mischen Wasser/ Feststoff-Verhältnis
API Klasse F-Erfordernisse
APi Schedule
9-lbOOO ft
Konsistenz-U
Anfänglich*
15-30 Min.**
Dickungszeit
Std.. :Min.
U 100 L"
Druckfestigkeit 5 cm Würfel -psi API Schedule 9S 320 F - 3000 psi Härtungsdruck 8 Std. 2h Std.
h
13
max.
4:07
2:59
1025
2210
2550 6340
3:10 500 1000 ———.-—Minimum—————— (
oo (i) (iew,$ des U-CgS Sinter
^ (2) Schliesst als Ga(OU)2 zugesetztes GaO ein und restliches oder ungebundenes CaO Im Sinter.
CD CO CD O OO CO
Es muss darauf hingewiesen werden, dass die Zementiermischung nach der Erfindung hergestellt werden kann entweder indem ein Sinter hergestellt wird, der das erforderliche ungebundene Caleiumoxyd enthält und Siliciumoxyd zugesetzt wird oder dadurch, dass ein Sinter hergestellt wird, der einen Gehalt an ungebundenem Calciumoxyd besitzt, der geringer ist als der erforderliche und dann Siliciumoxyd und Calciumoxyd und/oder Calciumhydroxyd zugesetzt werden. Der erste Ver— fahrensschritt wird bevorzugt, da hierbei niedrigere Produktionskosten entstehen.
Die Zementiermiscliung wird in üblicher Weise mit Wasser vermischt, wie normalerweise bei Tiefölbohrungen verfahren wird.
Vorzugsweise kann die Iiohmischung aus verschiedenen Gründen pelletiert werden, um beispielsweise Staubverluste auf ein Mindestmass zu reduzieren, eine gleichmässige chemische Zusammensetzung zu erhalten und ein gleichmässigeres Brennen durchführen zu können. Es konnte festgestellt werden, dass vorteilhafte Zementiermischungen auch hergestellt werden können, wenn eine gepulverte iiohmischung gesintert wird. In diesem Falle soll das Sintern bei einer Temperatur zwischen 13i6°C und 1371°C durchgeführt werden. Diese Verfahrensweise hat den Vorteil, dass keine besonderen Pelletiervorrichtungen erforderlich sind.
Bei der Durchführung der Versuche mit gepulvertem Ausgangs» ■aterial wurde Sand verwendet, der identisch ist mit dem Sand, der in Tabelle I angegeben ist und Kalkstein, der der Zusammensetzung nach Tabelle I soweit wie möglich nahekommt. In einem Falle lag der A12Q,-Gehalt bei 0,20 % anstatt bei 0,62 %.
- 13 ■-0 0 9884/1484
Die Versuchsproben l6, 17 und 18 wurden hergestellt, wobei die Probe l6 bei einer durchschnittlichen Temperatur von 0C gesintert wurde, die Probe 17 bei einer durchschnittlichen Temperatur von 1327°C und die Probe 18 bei einer durchschnittlichen Temperatur von 13I8 C gesintert wurden. Zu jeder Versuchsprobe wurden 40 Gew.% Siliciumoxydpulver zugesetzt, indem das Siliciumoxydpulver und der Sinter vermählen wurden. Dann wurde eine Aufschlämmung hergestellt mit einem Wasser/Feststoffverhältnis bei jeder Probe von 0,435« Die Tabelle VII zeigt die Dickungszeit an und die Festigkeitswerte für diese Proben im Vergleich zu den Tabellen IV und V.
TABELLE VII
Versuchs- Ungebundenes API Sched.9 proben CaO im Sinter 16OOO ft
% Dickungszeit 70 poises Std.iMin.
Druckfestigkeit psi 5 cm Würfel
API Schedule 9S-32OF 3OOO psi Härtungsdruck 8 Std. 24 Std.
16 1,7 5:00 + 320 1425
17 4,2 5:53 565 2250
18 8,8 4:26 815 3410
Daraus ist zu ersehen, dass die Versuehsprobe l6 bei 8 Stunden nicht die Mindest-Druekfestigkeitserfordernisse nach API erfüllt. Dies wird jedoch dadurch erreicht, dass lediglich ausreichend CaO zugesetzt werden,muss, um den Gesamtgehalt an nicht gebundenem GaO auf 2 # zu bringen. Die Zementiermischung nach Versuehsprobe 17 wird bevorzugt verwendet.
« 14 .«
009884/1484
Es konnte festgestellt werden, dass das gepulvert im Ausgangsmaterial hergestellte Sinterprodukt mehr kleinere Bestandteile hat als ein Sinter, der aus einem pelletierten Ausgangsmaterial erzeugt wurde. Der Sinter nach Ver-suchsprobe 17 hat beispielsweise ein CaO - SiO2-Verhältnis von nur i,6l % im Vergleich zu dem Verhältnis von 1,97 bei der Versuchsprobe 6.
Die nach dem obigen Verfahren hergestellten Zementierraischungen müssen 90 bis 98 Gewichtsteile eines gesinterten Di— calciumsilicats, zwischen 10 und 2 Gewichtsteilen eines ungebundenen Calciumoxyds, von 30 bis 90 Gewichtsteilen Siliciumoxyd und Hest kleinere Bestandteile enthalten, wie sie normalerweise in Portland—Zementen enthalten sind, wobei die Gesamtanzahl der Dicaleiumsilicat- und Calciumoxydteile bei 100 liegt.
009084/1484

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE/
    Fein vermählene Zementiermischung für Erdölbohrungen, dadurch ('{'kennzeichnet, dass sie aus 90 bis 9B Gewichts— teilen gesinterten Dicalciumsilicats, aus zwischen 10 und 2 Gewichtsteil en eines ungebundenen Calciumoxyds, aus von 3U bis 90 Gewichtsteilen SiIiciumoxyd und aus liest kleineren Des tandteilen besteht, die im Portland-Zement normalerweise enthalten sind, wobei die Gesamtanzahl der Di-calciumsilicat- und Calciumoxydteile bei 100 liegt.
    2. Zeinentiermischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestandteile eine Feinheit nach Wagner zwi-
    sehen 1200 und 300 cm /g besitzen,
    3. Verfahren zur llersteilung einer Zeraentiermischung für Erdölbohrungen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rohmischung aus vermahlenem Kalkstein und Sand gesintert wird, der Sinter vermählen wird und dann Siliciumoxydpulver zu dem Sinter zugesetzt wird.
    k. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sintern bei ei:
    durchgeführt wird.
    das Sintern bei einer Temperatur zwischen 1316 und 1427°C
    5. Verfahren nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, dass die Rohmischung so proportioniert wird, dass ein Sinter erzeugt wird, dessen primärer Bestandteil ein Molekulares Verhältnis von annähernd 2 CaO zu 1 SiO„ besitzt.
    0Ö988A/U84 - 16 -
    BAD ORIGINAL
    6. Verfahren nach Ansprach 3» dass mindestens eiste Verbindung wie Ca© rad Sinter zugesetzt wird.
    7. Verfahren naoh AaspriieM 3» tafl dass ein mineral is eher Stabil is.af or stm «ä©2° zugesetzt wird.
    8« Verfahren naefe (tea jisisprlicfeem' 5 taiafl %p €sfimr©M ψ zeichnet» dass die BohaliseJanag pelletiert liirffl wmü
    Sintern bei einer Tempera tar zwieelaem 1371®G durchgeführt wird»
DE19702030089 1969-06-18 1970-06-18 Zementiermischung fur Erdölbohrungen und Verfahren zur Herstellung derselben Pending DE2030089A1 (de)

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US83453869A 1969-06-18 1969-06-18

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