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DE2025519A1 - Schmutzabweiser - Google Patents

Schmutzabweiser

Info

Publication number
DE2025519A1
DE2025519A1 DE19702025519 DE2025519A DE2025519A1 DE 2025519 A1 DE2025519 A1 DE 2025519A1 DE 19702025519 DE19702025519 DE 19702025519 DE 2025519 A DE2025519 A DE 2025519A DE 2025519 A1 DE2025519 A1 DE 2025519A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dirt
flow
dirt deflector
lamellae
vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702025519
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Graf, Dipl.-Ing., Rupprecht, 6470 Büdingen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Graf, Dipl.-Ing., Rupprecht, 6470 Büdingen filed Critical Graf, Dipl.-Ing., Rupprecht, 6470 Büdingen
Priority to DE19702025519 priority Critical patent/DE2025519A1/de
Priority to BE766794A priority patent/BE766794A/xx
Priority to FR7117956A priority patent/FR2091738A5/fr
Priority to GB1714071A priority patent/GB1340735A/en
Priority to NL7107252A priority patent/NL7107252A/xx
Publication of DE2025519A1 publication Critical patent/DE2025519A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/16Mud-guards or wings; Wheel cover panels
    • B62D25/18Parts or details thereof, e.g. mudguard flaps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

Paul Munderich 646i rothenbergen
vertretungsbereditlgter Frankfurter Strafse 84
Patentingenieur Telefon ooosi/3703
P atentanme 1 dung und
Gebrauchsmuster-Hilfsanmeldung
für Herrn
Rupprecht Graf
Dipl. Ing.
Büdingen
Untere Beunde 13
1 Schmutzabweiser"
109850/0559
Die Erfindung betrifft einen Schmutzabweiser für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge.
Bekannte Schmutzfänger bestehen üblicherweise aus einem glatten oder profilierten Lappen aus Gummi oder Kunststoff. Sie besitzen weder Durchbrüche zum Strömungsdurchtritt, noch Strömungsleiteinrichtungen. Im Gegensatz zu ihren im Verkehr üblichen Bezeichnung als "Schmutzfänger" besitzen solche Einrichtungen keinerlei Möglichkeit, den
™ Schmutz zu "fangen", sondern sie sorgen im Gegen
teil durch die an ihrer Leeseite im Turbulenzbereich erzeugte Wirbelschleppe dafür, daß die von den Fahrzeugrädern hochgewirbelten Schmutz-, Staub- und Wasserteile eher noch stärker hochgewirbelt werden, als dies ohne Vorhandensein der Schmutzfänger der Fallwäre. Auf diese Weise kommt es zu den berüchtigten Wasserfahnen an der Rückfront schnellfahrender Kraftfahrzeuge, welche einerseits die Sicht nachfolgender Kraftfahrzeuge bis zur Verkehrsunsicherheit beeinträchtigen, andererseits dafür verantwortlich sind,
fc daß die Rückfront des Kraftfahrzeuges selbst,
dessen Verkehrssicherheitseinrichtunge^ wie Rücklichter, Blinkleuchten, Kennzeichnungsschilder, Rückscheibe, ebenfalls bis zur Verkehrsunsicherheit mit einem Schmutzfilm überzogen werden.
Im Gegensatz hierzu wird durch den Schnratzabweiser nach der Erfindung ein gegen die Fahrbahn gerichteter Strömungsablauf mit erheblich verringerten Turbulenzerscheinungen erzeugt* der die geschilderten Nachteile mindestens in erheblichem Umfang in Fortfall bringt„
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Die Erfindung besteht in einem Schmutzabweiser für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einem im Bereich des von einem Fahrzeugrad verursachten Schmutzanfalles etwa quer zur Fahrtwindströmung am Fahrzeug angeordneten .flächenhaften Element, welches zum Durchtritt der Fahrtwindströmung den größeren Teil seiner Fläche einnehmende Durchbrüche aufweist, in deren Bereich Einrichtungen zur Leitung der durch sie hindurchtretenden Fahrtwindströmung angeordnet sind.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung besteht das flächenhafte Element aus einem von horizontalen Lamellen gebildeten Strömungsgitter, wobei die Lamellen durch als Rahmen angeordnete Seitenteile im Abstand miteinander verbunden sind.
Es sind auch Ausführungen der Erfindung vorgeschlagen worden, bei welchen das flächenartige Element aus einer waben- oder gitterförmigen Strömungsblende besteht. Dabeikönnen sowohl die Lamellen, als auch die Seitenteile vorzugsweise aus elastischem Material, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff/ ausgeführt sein. Selbstverständlich sind auch Metallausführungen möglich.
Es sind aus der Verfahrenstechnik, ebenso wie aus der Entstaubungstechnik, Einrichtungen bekannt, welche, als "Tropfenfänger" bezeichnet, die Eigenschaft haben, Wassernebel-Luftaerosole in Wasser und Luft zu zerlegen. Eine ähnliche Wirkung übt auch der Schmutzabweiser nach der Erfindung aus.
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Die von der profilierten Radperipherie als feiner Wassernebel hochgerissenen Wasserschleier netzen beim Durchtritt die Oberflächen der Leiteinrichtung des Strömungsgitters/ wobei die nebelfeinen Tröpfchen an einem sich bildenden Wasaerfilm zu größeren Tropfengebilden agglomerieren und an der Abrißkante der StrÖmungsprofile als große Tropfen mit der fahrbahnwärts gerichteten Strömung an die Fahrbahn zurückgefördert werden.
™ Die Strömungsverhältnisse und somit die Wirkungsweise an Kraftfahrzeugen mit handelsüblich bekannten Schmutzfängern und im Gegensatz dazu mit dem Schmutzabweiser nach der Erfindung sind in den beiden Abbildungen 1 und 2, das Gerät nach der Erfindung selbst in den Abbildungen 3 a, 3b, 3 c, 4 und 5 dargestellt.
Abbildung 2 zeigt einen handelsüblichen Schmutzfänger am Hinterrad 2 des Kraftfahrzeuges 3. Der Pfeil 4 zeigt die relative Strömungsrichtung im Verhältnis zum fahrenden Kraftwagen. Hierdurch ergibt sich in Strömungsrxchtung vor dem Schmutzfänger eine schraf-™ fiert dargestellte Überdruckzone 5 und eine auf der Leeseite des Schmutzfängers 1 ebenfalls schraffiert dargestellte Unterdruckzone 6. Dahinter entsteht ein im wesentlichen aufwärts gerichtetes Turbulenzfeld 7, welches nachfolgend die - bei nasser Fahrbahn berüchtigte Wasserfahne 8 nach sich zieht.
In Abbildung 1 ist ein Schmutzabweiser 9 nach der Erfindung dargestellt. Es ist deutlich zu erkennen, daß das Strömungsbild auf der Leeseite 10 einerseits sehr viel weniger turbuliert, andererseits im wesentlichen gegen die Fahrbahn gerichtet, im ganzen eine
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erhebliche Beruhigung der Strömungsverhältnisse aufweist, wobei Schmutzpartikel - gemäß der Bezeichnung des Erfindungsgegenstandes - in Richtung der Fahrbahn abgewiesen werden.
Abbildung 3 a zeigt eine Seitenansicht des Schmutzabweisers 9. Er besitzt eine Einrichtung 10 zur Anbringung am Kraftfahrzeug 3 und fernerhin zwei seitliche, als Rahmen wirkende Seitenteile*11, welche ihrerseits mit den Lamellen 12 zu einem flächenhaften Element verbunden sind. Während in der Abbildung 3 a die Lamellen 12 von unterschiedlicher Größe sind, zeigt Abbildung 3b eine Ausführungsvariante des gleichen Erfindungsgegenstandes mit Lamellen 12'von untereinander gleicher Größe und gleicher Profilierung. ■ In Abbildung 3 c sind abgewinkelte Lamellen 12 " dargestellt, welche besonders der Abscheidung von Wassernebeln förderlich sind. Die Abbildungen 4 und 5 zeigen· in Seitenansicht und Vorderansicht einen Schmutzabweiser mit Lamellen 13 unterschiedlicher Größe.
Der Geräteträger 10' ist an dieser Ausführungsvariante zusätzlich mit einer Strömungsleiteinrichtung 14 versehen, welche gemäß Abbildung 1 eine zusätzliche Strömungsberuhigung unter dem Heck des Fahrzeuges bewirkt.
Es sind im übrigen weitere Ausführungsvarianten,' insbesondere bezüglich der Auswahl des verwendeten Werkstoffs, beispielsweise Kunststoff, Gummi, aber auch Metall, denkbar und fallen unter die Erfindung.
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Claims (4)

  1. P_A TENTANSPRUCHE
    (l^yschmutzabweiser für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einem im Bereich des von einem Fahrzeugrad verursachten Schmutzanfalles etwa quer zur Fahrwindströmung am Fahrzeug angeordneten flächenhaften Element, dadurch gekennzeichnet, daß dieses flächenhafte Element (9) zum Durchtritt der Fahrtwxndströmung den größeren Teil seiner Fläche einnehmende Durchbrüche aufweist, in deren Bereich Einrich- h tungen (12,' 12', 12", 13) zur Leitung der durch sie
    hindurchtretenden Fahrtwxndströmung angeordnet sind.
  2. 2. Schmutzabweiser, nach Anspruch 1
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das flächenhafte Element (9) aus einem von horizontalen Lamellen (12, 12', 12", 13) gebildeten Strömungsgitter besteht, wobei die Lamellen durch wie als Rahmen angeordnete Seitenteile (11) im Abstand miteinander verbunden sind.
  3. 3. Schmutzabweiser, nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet,
    daß das flächenhafte Element (9) aus einer waben- oder ^ gitterförmigen Strömungsblende besteht.
  4. 4. Schmutzabweiser, nach Anspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Lamellen (12, 12', 12", 13), als auch die Seitenteile (11) vorzugsweise aus elastischem Material, beispielsweise aus Gummi oder Kunststoff ausgeführt sind.
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DE19702025519 1970-05-26 1970-05-26 Schmutzabweiser Pending DE2025519A1 (de)

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DE19702025519 DE2025519A1 (de) 1970-05-26 1970-05-26 Schmutzabweiser
BE766794A BE766794A (fr) 1970-05-26 1971-05-06 Pare-boue deflecteur
FR7117956A FR2091738A5 (de) 1970-05-26 1971-05-18
GB1714071A GB1340735A (en) 1970-05-26 1971-05-26 Mud deflector
NL7107252A NL7107252A (de) 1970-05-26 1971-05-26

Applications Claiming Priority (1)

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DE2025519A1 true DE2025519A1 (de) 1971-12-09

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BE (1) BE766794A (de)
DE (1) DE2025519A1 (de)
FR (1) FR2091738A5 (de)
GB (1) GB1340735A (de)
NL (1) NL7107252A (de)

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