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Die Verwendung von enossalen rotationssymmetrischen
dentalen wurzelförmigen
Implantaten hat sich in der Zahnheilkunde in den vergangenen Jahrzehnten
als „Goldstandard" etabliert (Branemark 1982).
Dentale Implantate haben eine Dimension in der Größenordnung
von Zahnwurzeln und werden in den verschiedensten Indikationen zum
Ersatz natürlicher
Zahnwurzeln einzeln oder im Verbund mehrerer Implantate als Basis
zur Fertigung von Brücken oder
zur Verankerung von Prothesen verwendet. Zweiphasige rotationssymmetrische
wurzelförmige Implantate
werden im Alveolarfortsatz auf die folgende Weise verankert:
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- 1.) Sicherung der Implantatposition durch Einbringen
des Implantates in eine paßgenaue
Knochenbohrung unter Klemmspannung
- 2.) Stabilisierung des Implantates durch die Gewindeverankerung
im Knochen
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Unstrittig hängt der Erfolg von enossalen
Implantaten in hohem Maße
davon ab, ob durch Primärstabilisierung
die Voraussetzungen für
eine primäre Knochenbruchheilung
eingehalten werden, insbesondere, ob durch adäquate Verankerung der Implantate
im Knochen eine unzulässige
Mikrobewegung relativ zum Knochenlager defintiv ausgeschlossen werden
kann.
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Reichen diese Methoden zur Stabilisierung bei
reduziertem Knochenangebot oder bei unzureichend stabiler Knochenstruktur
nicht aus, so muss der Monokörper
des rotationssymmetrischen dentalen Implantates auf komplexere Weise
im Knochen verankert werden. Hier kommt die oberflächliche Kompaktazone
des Kieferkammes als tragende Struktur zur Verankerung von Implantaten
in Frage: Aus Haereus (1957) ist ein subperiostales Implantat für den zahnlosen
Kiefer bekannt, das eine Vielzahl von Perforationen aufweist, die
geeignet sind, hierdurch standardisierte Schrauben in den Kieferkamm einzubringen,
ebenso standardisierte Pfosten für
die Suprakonstruktion. Der in dieser Schrift beschriebene anformbare
flacher Grundkörper
ist in seiner Dimension offensichlich für eine Anwendung am gesamten
Kiefer ausgerichtet. Besagtes Implantat hat sich nach heutigem Kentnisstand
in der beschriebenen Form nicht bewährt. Es sieht eine Stabilisierung von
enossalen Implantaten nicht vor. Um mit dem von Haereus beschriebenen
Implantat enossale Implantate reversibel fixieren zu können bedürfte es
einer umfänglichen
Anpassung, der Aufwand stünde
in keinem vernünftigen
Verhältnis
zum Nutzen Aus Lodde et al. (1991) ist ein dentales Implantat bekannt,
das sich über
Extensionen auf der Knochenoberfläche abstützt und seine Stabilität ausschließlich über Schraubenverankerung
der Extensionen in der Kortikalis gewinnt., In der Schrift von Lodde
et al. (1991) wird auch eine Kombination des vorgeschlagenen Implantates
mit einem Pfosten vorgeschlagen, der durch den epiossär gelegenen
Grundkörper
in den Knochen geführt
wird und so einer enossalen Form nahe kommt. Neuere Literaturrecherchen
ergeben jedoch keine Hinweise auf eine wissenschaftlich dokumentierte
klinische Anwendung dieser Variante, offensichtlich hat sie sich
in der Praxis nicht bewährt, was
nicht verwundern würde,
da in der Patentschrift nicht erläutert wird, wie der zentrale
Pfosten , als Variante des besagten Implantates ohne Extensionen als
wurzelförmiges
Implant nach Entfernung der Extensionen nutzbar sein sollte.
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Aus Gunze (1993) ist eine Befestigungsvorrichtung
für künstliche
Wurzeln (Implantate) bekannt, die aus einer in eine Platte eingepassten
retikulären Schale
besteht, die Platte wird mit einer Schraube am Implantat verankert.
Das Netz soll die Kieferknochenreproduktion unterstützen. Konstruktionsbedingt
ist bei dieser Vorrichtung die Fixierung von Implantaten an der
an das Implantat angrenzenden Kortikaliszone nicht zu erzielen.
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Aus Teichmann (1993) ist ein Implantat
bekannt, das eine Fußplatte
zur Verschraubung auf dem Kieferkamm aufweist, mit einer Gewindebuchse zur
Befestigung einer dentalen Suprastruktur. Dies Implantat ist ein
kombiniert enossal- subperiostaler Monokörper, es ist ebenso wie das
von Lodde et al. (1991) beschriebene Implantat nicht ohne Funktionsverlust
in ein ausschließlich
enossales wurzelförmiges
Implantat zu überführen, also
für den
temporären Gebrauch
zur Stabilisierung eines enossalen Implantes ungeeignet.
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Aus Schmidt et al. (1995) ist ein
Implantat bekannt, das zugleich als Augmentationskammer fungieren
soll. Sein Grundkörper
greift mit dornartigen Fortsätzen
in den darunterliegenden Knochen ein , über ein Gerüst wird ein Diaphragma ausgespannt,
das einen regenerativen Raum für
Knochenwachstum darstellen soll, letzteres kann mit Schrauben am
Kieferkamm fixiert werden. Es ist auch ein Zwischenstück zur Adaptation
von Zahnersatz vorgesehen. Aufgrund der anatomisch ungeeigneten
Gestaltung als rechteckiger Grundkörper kann es nur in Ausnahmefällen in
realen klinischen Situationen eingesetzt werden, eine Zerlegung
in Komponenten mit dem Ziel, ein funktionsfähiges enossales wurzelförmiges Implantat
zu erhalten ist ohne Zerstörung
des Implantates nicht möglich,
lediglich das Diaphragma erscheint entfernbar. Eine Stabilisierung
eines dentalen rotationssymmetrischen wurzelförmigen Implantes der eingangs
beschriebenen Art ist mit dem System nicht möglich.
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Lang ( 2000) beschrieb einen
so genannten Sinus Implantat Stabilisator, eine längs am Kieferkamm
angebrachte Osteosyntheseplatte mit definierten Lochabständen zur
temporären
Befestigung von eingangs beschriebenen Implantaten in noch nicht ausgereiftem
Knochen des augmentierten Oberkiefer- Seitenzahnbereiches nach Anhebung
des Kieferhöhlenbodens.
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Die Vorrichtung von Lang bezieht
sich ausschließlich
auf vertikal in den Kieferkamm inserierte Implantate mit definierten
Abständen
zu einander. Eine variable Nutzung der interapproximalen Räume und
der Kortikaliszonen vestibulär
und oral der Implantate ist nicht möglich.
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Eine individuell im Approximalraum
nutzbare Verankerungsart für
eingangs beschriebene Implantate, d. h. die reversible Verbindung
eines rotationssymmetrischen wurzelförmigen dentalen Implantates über Elemente
seiner Suprastruktur mit kleineren sogenannten Satellitenimplantaten
wurde von Engelke 2000 beschrieben. Satellitenimplantatkonnektoren (SIK)
verbinden Implantate subgingival mit Satellitenimplantaten, also
Knochenschrauben ohne selbst Zahnersatz tragende Funktion zu haben.
Dies Therapiekonzept sich in den letzten drei Jahren zur Erhöhung der
Primärstabilität von enossalen
Implantaten bewährt.
Es konnte nachgewiesen werden, dass durch Satellitenimplantate die
Primärstabilität in frischen
Extraktionsalveolen signifikant erhöht wird. Somit entsteht abhängig von
den Ausgangsvoraussetzungen entweder suffiziente Primärstabilität zur konventionellen
Einheilung oder aber bei Anwendung in ausreichend fester Kortikalis
sogar ein Stabilitätsgrad,
der die Sofortversorgung und Sofortbelastung von Implantaten erlaubt.
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Für
die Anwendung von Satellitenimplantaten in der Praxis ist eine optimale
Anpassung der Extensionen des Satellitenimplantatkonnektors ( SIK) an
die Knochenoberfläche
von ausschlaggebender Bedeutung. Des weiteren ist eine vereinfachte
Verbindung zum Zentralimplantat für die Anwendung entscheidend.
Schließlich
soll die Anordnung der Extensionen minimal invasiv ohne umfängliches
Ablösen
der Gingiva erfolgen können.
Diese Aspekt sind in der Schrift von Engelke (2000) bisher nicht
ausreichend gewürdigt
worden.
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Die Anpassung erfolgt bisher frei
Hand außerhalb
der Mundhöhle.
Wurden dazu Satellitenimplantatkonnektoren (SIK)zuvor fest mit der
Verschlussschraube des Implantates verbundenen, so hat diese Konstruktion
Vorteile aufgrund des einfachen Designs, es ergeben sich jedoch
Anwendungsschwierigkeiten in Abschnitten, in denen ein Implantat
in der Nähe
eines natürlichen
Zahnes angeordnet werden soll, da der SIK zusammen mit der Verschlusschraube
beim Einbringen um die Implantatachse rotiert werden muss.
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Mehrteilige, separat verschraubbare
SIK nach Engelke (2000) haben diesen Nachteil nicht, sie erfordern
jedoch die Lagerhaltung verschiedenster individueller Komponenten
für jedes
einzelne Implantatsystem sowie für
diverse Implantatdurchmesser, um daraus die jeweiligen inividuellen
SIK für
den einzelnen Patienten zu fertigen. Daneben ist der Ein- und Ausschraubvorgang
bei jedem Anpassungsschritt zeitraubend.
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Bisher verfügbare SIK bedürfen im
Fall einer ungünstigen
spitzwinkeligen Kieferkammform in erheblichem Umfang einer Kaltverformung
während der
Anpassung. Diese umfangreiche Verformung des SIK an den Kieferkamm
erhöht
die Operationszeit und ist fehlerträchtig, da Inkongruenzen zwischen dem
angepasstem SIK und der Kammform nicht vollständig vermieden werden können.
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In der 1 ist
das grundsätzliche
Problem der plastischen Anformung dargestellt. Ein Satellitenimplantatkonnektor
oder eine Osteosyntheseplatte können
generell nur mit einer mässigen
Präzision
frei Hand angeformt werden. In situ wird durch Anziehen der Schraube
eine Deformierung der SIK bewirkt, die je nach Schraubenrichtung
u. U. zu einer unerwünschten
Aufwerfung der Platte mit Entfernung von dem darunter liegenden
Kieferkamm führen
kann. Diese Phänomene
spielen in der praktischen Anwendung insofern eine Rolle, als ein
unerwünschter
supraossärer
Hohlraum entsteht und der SIK unter Wechsellast beim Kauvorgang
auf Druck und Zug beansprucht wird.
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Ein bisher wenig beachteter Aspekt
von rotationssymmetrischen dentalen Implantaten ist die Verschlussschraube.
Verschlussschrauben gängiger
Implantatsysteme weisen derzeit eine Aufnahme von wenigen mm Tiefe
und ca. 1,2 mm Durchmesser für Sechskant-Steckschlüssels auf,
der eine sichere Führung
des Implantates beim Einbringen ermöglicht. Die Aufnahmen werden
nur während
des Einsetzens des Implantates und während der Entfernung der Verschlussschraube
verwendet, ansonsten jedoch nicht benötigt. Die Verschlussschraube
ist nicht dazu geeignet, regelmässig
normale Kaukräfte in
das Implantat einzuleiten, sie soll lediglich in der Einheilphase
das Einwachsen von Gewebe in das Innere des Implantates verhindern.
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Der Überlegung, Verschlussschrauben
anderweitig zu nutzen standen bisher mehrere Argumente gegenüber, z.
B. der Erhalten der Passform des Schlüssels, unzureichende Stabilität der Verbindung
und nicht bestehenden Rotationssicherung der Verschlussschraube.
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Sie ist deshalb bisher unseres Wissens
nicht als Interface für
darauf ausbauende Komponenten genutzt worden. Aus genannnten Gründen wurde deshalb
auch bei der Anwendung von Satellitenimplantkonnektoren bisher die
Verschlussschraube nur zur Befestigung eines SIK mittels Kleinspannung durch
Verschrauben mit dem Implantat verwendet. Die vorliegend Erfindung
weist demgegenüber
eine neuartige Nutzung der Verschlussschraube als Interface für Satellitenimplanatkonnektoren
aus.
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Minimalinvasive Chirurgie des Kieferkammes
erfordert heute die möglichst
geringe Ablösung von
Weichgeweben mit dem Ziel eines möglichst atraumatischen Vorgehens
und des Erhaltes der nutritiven Funktion des Periostes bei möglichst
ungestörter
Durchblutung. Deshalb war es eine weitere wichtige Aufgabe der Erfindung,
die Anwendung der Konzeption der Satellitenimplantate soweit zu
vereinfachen, dass eine transgingivale Platzierung der Satellitenimplantate
ohne größere Ablösung eines
Mukoperiostlappens unter atraumatischer Platzierung des Satellitenimplantatkonnektors
erfolgen kann sowohl beim Einbringen als auch beim Entfernen.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung
war es, eine subgingivale Verbindungsvorrichtung mit besonders hoher
Stabilität
für den
zahnlosen Unter – und Oberkiefer
zu beschreiben, die eine Sofortbelastung mit hohen Kaukräften zulässt. Diese
Verbindung kann durch grazile umfänglich plastisch anformbare Elemente
nur unvollständig
erfolgen, da eine dreidimensionale Belastung der an den Knochen
individuell angeformten Bauteilen aufgrund der o. g. Überlegung
nur mit gewissen Kompromissen bei der Anformung erfolgen kann.
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Deshalb sollte eine Alternative beschrieben werden,
bei der die Extensionen im Bereich des stärksten Bedarfes an Krümmung vorteilhafter
und materialschonender angepasst werden können.
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Grundsätzlich sind für die Konzeption
von Satellitenimplantatkonnektoren (SIK) folgende en zu erfüllen:
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- 1.Einfaches Verbindungskonzept zwischen zweiteiligem
Implantat und SIK unabhängig
von der Typenvielfalt der dentalen Implantate
- 2. Freie Drehbarkeit und rasche exakte Reponierbarkeit des SIK
während
der Anpassungsphase
- 3. Einfache Identifizierung der Aufnahmen bei transgingivalem
Platzieren von Satellitenimplantaten
- 4. Verankerung durch einfache Zuggurtung bei unbelasteter subgingivaler
Einheilung
- 5. Belastungsfähige
Verankerung durch dreidimensional stabile Mikroosteosynthese bei
Sofortversorgung und Sofortbelastung
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Aufgabe der Erfindung war es nun
für die
genannten Probleme anwendungsgerechte Lösungen aufzuzeigen.
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Beschreibung der Erfindung
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Verschussschraubensteckverbindung
des SIK
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Die Verschlußschraube von dentalen Implantaten
hat die Aufgabe, während
der Einheilungszeit das Einwachsen von Gewebe in das Innere von mehrteiligen
dentalen Implantaten zu verhindern. Zum Eindrehen und zum Lösen der
Verschlussschraube ist sie mit einer grazilen Aufnahme für Schlüssel, zumeist
Sechskantschlüssel
versehen. Am verschlossenen, für
die Einheilung vorbereiteten Implantat ist also regehnässig eine
zentrisch angeordnete Aufnahme vorhanden, deren ausschließliches
Ziel bisher darin bestand, beim Einbringen sowie beim Ausdrehen
die Verbindung zum Schlüssel form-
und kraftschlüssig
zu gewährleisten.
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Erfindungsgemäß wird nun der zum Zentralimplantat
gerichtete zentrale Anteil des Satellitenimplantatkonnektors mit
einem vorzugsweise zentral angeordneten rotationssymmetrischen Zapfen
versehen. Dieser Zapfen hat näherungsweise
den Durchmesser der Steckverbindung und kann in die Aufnahme der
Verschlussschraube bündig
eingesteckt werden. Während
der Anpassungsphase gibt der Stift ausreichend Halt und kann beliebig
oft und rasch reponiert werden, wenn eine Anpassung der Extensionen
des SIK erforderlich ist. Nach Auffinden der gewünschten Position des SIK und
der Anpassung der Extensionen an die Kieferkammform wird der Stift
mit einem in der Zahnheilkunde gebräuchlichen adhäsiven bioverträglichen
Zement versehen und stabil an der Verschlussschraube befestigt.
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Die Verwendung einer Steckverbindung
vom SIK zum Implantat, die durch plastisch aushärtbares bioverträgliches
Material verstärkt
wird, macht die Aufnahme für
die Verwendung eines Steckschlüssels unbrauchbar.
Bei der Entfernung der Schraube ist deshalb erfindungsgemäß am SIK
eine Aufnahme für einen
Schlüssel
vorhanden, somit lassen sich über die
feste Verbindung des SIK zur Verschlussschraube beide Komponenten
zusammen wieder entfernen und das dentale Implantat in gewohnter
Weise nutzen.
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Der Zapfen des SIK kann mit einer
flachen zur Verschlussschraube annähernd formschlüssigen tellerartigen
Form umgeben sein. Zumeist sind die Verschlussschrauben plan gestaltet,
in diesem Falle ist der Teller ebenfalls plan, ggf. etwas überstehend, um
sich auf dem Knochen abstützen
zu können..
Einige Hersteller bevorzugen demgegenüber eine geringfügig konvexe
Form, dies kann entweder beim Zementieren durch plastisches Material
ausgeglichen oder gegebenenfalls durch wenige Formvarianten berücksichtigt
werden.
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Der Zapfen garantiert freie Drehbarkeit
des SIK und exakte Repositionierbarkeit auf dem Implantat das bereits
in den Kieferkamm eingebracht ist, der Zapfen ist im Querschnitt
kreisförmig
gestaltet.. In der Anpassungsphase kann die Steckverbindung vom SIK
zum Implantat mit freier Drehbarkeit beliebig oft genutzt werden,
erst nach Fixierung mit einem geeigneten biokompatiblen Zement ist
die Rotation aufgehoben und die gewünschte Position gesichert.
Zur Verstärkung
der Retention kann der Zapfen geeignete Mikro-oder Makroretentionen
aufweisen, um die Verbindung zum Zement zu optimieren. Dies kann
z. B. durch Perforationen, Längsnuten
Fräsungen
etc. gewährleistet
werden. In Fällen
einphasiger dentaler r Implantate, die bereits einen Pfosten transgingival aufweisen,
kann statt des Zapfens der zentrale Anteil des SIK als Ring ausgeführt sein,
der auf den Implantatpfosten aufgesetzt wird und über Klebung
fixiert wird.
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Extensionen für das Zuggurtungsverfahren Die
Anpassung der Extensionen an unregelmässig geformte Kieferkammstrukturen
kann erfindungsgemäss
nach dem Prinzip der Zuggurtung erfolgen. Dazu wird mindestens der
nach zentral gelegene Abschnitte der Extensionen aus flexiblem Material
gefertigt. Durch einnader gegenüber
liegende Anordnung der Extensionen kann eine angemessene Zugspannung
des SIK mit dem Implantat im Verbund mit Knochengewebe und Satellitenimplantaten
erzielt werden. Da keine größeren Kräfte auf
das Implantat einwirken, ist dieser einfache Weg komplexeren Verfahren
zur Erzielung von Adaptationsstabilität zu bevorzugen Zuggurung führt zu einer
optimalen Reduzierung des Arbeitsaufwandes bei der Anpassung Hierzu
werden die Extensionen , die mit entsprechend flexiblen Abschnitten
versehen sind, in die gewünschten
Position gebracht, das SIK zementiert und anschließend die
Satellitenimplantate unter Zuggurtung eingebracht. Diese Vorgehensweise
ist insbesondere dann angezeigt, wenn lediglich anatomische Stabilität gefordert
ist, also keine Kaubelastung erfolgt und das Implantat mit dem Knochenniveau
abschließt.
Zusammen mit den Satellitenimplantaten wird in der Einheilungsphase
ein stabiler Komplex erzielt, der einen Ablauf der knöchernen
Remodellation am Interface ohne störende Mikrobewegungen ermöglicht.
Als mögliche
Konstruktionsmerkmale für die
Zuggurtungsfixation kommen geringe Bauhöhen der SIK mit leichter plastischer
Verformbarkeit in Frage, des weiteren bandartige Extensionen aus
flexiblen bioverträglichen
flexiblen Metallbändern
oder Geweben mit hinreichend stabilen Aufnahmen für die Satellitenimplantate.
Ferner sind andere auf Zug beanspruchbare Werkstoffe denkbar wie
Drähte,
Bleche ggf. auch geflochtene Bänder,
auch aus resorbierbarem Material. Für die endständigen Zonen der Extensionen
ist charakteristisch, dass die Materialstärke ausreichen muss, eine sichere
Verankerung der Satellitenimplantate zu erlauben. Die Beanspruchbarkeit
auf Zug muß während der
gesamten Einheilungsphase gegeben sein, insbesondere bei resorbierbaren
Materialien. Die uneingeschränkte
Biokompatibilität
ist selbstverständlich.
Eine Gestaltung der endständigen
Zone aus flexiblem Material ist nicht erforderlich, jedoch auch
nicht nachteilig. Insofern kann auch der gesamte Konnektor aus flexiblem Material
bestehen, sofern die sichere Fixation der Satellitenimplantate gewährleistet
ist.
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Um die Regeneration von Knochengewebe im
Approximalraum nicht zu behindern, sollte der Abgang des Konnektors
vom zervikalen Niveau des Implantates möglichst nicht oder nicht vollständig im Approximalraum
liegen. Daraus resultieren Formen von Extensionen, die einen Abgang
vom zentralen Abschnitt des SIK in ca. in 45 Grad Winkel relativ
zum Kieferkamm aufweisen, und durch von der vestibulären und
oralen Fläche
abschwenkende Extensionen erzielt werden.
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Ist statt der Zuggurtung eine bisher
bevorzugte dreidimensional stabile Fixation mit Satellitenimplantatkonnektoren
vorgesehen, werden die folgenden Strukturmerkmale bedeutsam: Durch
Gestaltung der Extensionen als flacher Körper mit Randverstärkung und
dazwischen angeordneten Zone geringerer Materialstärke wird
die Kaltverformbarkeit senkrecht zur Haupterstreckungsebene erleichtert und
die exakte Anpassung im Interdentalraum unterstützt. Extensionen können längliche
zur Längsausdehnung
parallele Aufnahmen besitzen Auf diese Weise können die Satellitenimplantate
bei zunächst zentrischer
Anordnung im Längsloch
geringfügige Relativbewegungen
ausführen
ohne die Platte aufzuwerfen. Im zweiten Schritt erfolgt dann die
Sicherung der Position durch Setzen weiterer Satellitenimplantate
in den runden Aufnahmen. Die Anordnung der Extensionen soll in der
von Engelke beschriebenen Weise erfolgen, so dass mindestens eine
Extension, in der Regel aber zwei gegenüberliegende Extensionen mesial
und distal in den Approximalräumen
angeordnet werden können.
Konnektoren können
auch mit dem Zentralimplantat durch Aufschrauben der dafür vorgesehenen
Verschlussschrauben fixiert werden, also nicht durch einen Komponente,
die mit einem Zapfen in die Verschlußschraube eingreift. Vielmehr
wird der zentrale Anteil des Konnektors zwischen Verschlussschraube
und Zentralimplantat kraftschlüssig
eingeklemmt.
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Schwenkbare
Extensionen für
hohe Lastaufnahme im spitzen Kieferkamm
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Stabile Sonderformen von Extensionen
müssen
geeignet sein, im Kammbereich auf Kaltverformung möglichst
zu verzichten, um die Materialeigenschaftennicht nachteilig zu beeinflussen.
Hier kommen aufsteckbare Extensionen in Frage, die z. B. auf eine
mit dem SIK verbundene Achse aufgesteckt werden oder aber in ein
Gehäuse
eingeführt
an den Kieferkamm angeschwenkt werden. Bei diesen Formen ist lediglich
eine geringe Anpassung durch Kaltverformung der peripheren Abschnitte
erforderlich. Durch geeignete Gestaltung der proximalen Abschnitte
der schwenkbaren Extensionen kann der Forderung nach einem rein
subgingivalen Konzept Rechnung getragen werden. Diese Versorgungsform kommt
insbesondere bei zahnlosen Patienten mit Deckprothesen am Oberkiefer
in Frage, bei denen die Sofortbelastung gegenüber aestetischen Faktoren höheren Stellenwert
hat. Die peripheren Abschnitte schwenkbarer Extensionen können zum Zwecke
besserer Adaptierbarkeit aus geringerer Materialstärke bestehen.
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T
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Transversale Verriegelung
bei schmalem Kieferkamm
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Bei einem Kieferkamm, der zur Aufnahme des
Implantates transversal nicht ausreicht, muß im Approximalraum durch Satellitenimplantate
eine optimale Stabilisierung erzielt werden. Häufig sind Kompaktazonen vorhanden,
deren Breite von ca. 2 mm eine Lastaufnahme erlaubt, das konventionelle
Implantat jedoch an Dimension weit unterschreitet. Hier ist eine
besonders widerstandsfähige
Verankerung angezeigt, die erfindungsgemäß über eine Transversalverschraubung
mit einem Satellitenimplantat erfolgen kann. Die Extensionen können dabei
bereits passend zur spitzwinkeligen Kammoberfläche spitzwinkelig vorgeformt
sein oder aber aufsteckbar rotierbar angeordnet werden. Extensionen
und Satellitenimplantate sind so aufeinander abgestimmt, dass die vestibuläre Aufnahme
als Gleitloch und die gegenüberliegende
orale Aufnahme als Gewinde ausgeführt ist. Auf diese Weise kann
auch bei minderer Knochenqualität
die vestibulär
und die oral gelegene Extension gegeneinander verschraubt werden,
was zu einer optimalen Stabilisierung des Zentralimplantates führt.
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Diese Form der Verankerung kann mit
der Suprastruktur nach Art der von Engelke definierten Satellitenimplantate
mit dem Zentralimplantat verbunden sein oder aber als zementierbare
aufsteckbare Anordnung entsprechend der vorliegenden Schrift verbunden
werden. Insbesondere im Oberkiefer, der bisher für Sofortbelastung nicht in
Frage kam, wird somit eine sofortige Retention für Prothesen möglich.
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Schablone für transgingivale
Lokalisation der Satellitenimplantate
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Bei möglichst gering invasivem Vorgehen beim
Platzieren von Satellitenimplantaten ebenso wie bei der Entfernung
derselben ist es notwendig, genau den Ort der Insertion zu kennen,
um durch eine kleine Stichinzision oder lediglich eine Punktion mit
Instrumenten den Ort der Satellitenimplantate ohne Eröffnung durch
Bildung eines mukoperiostalen Lappens zu identifizieren. Verwendet
man nun eine auf dem SIK exakt reponierbare Schablone, die einerseits
flexibel ist, andererseits einen Distanzhalter aufweist, so dass
sie aussen auf die Gingiva aufgelegt werden kann, so können die
Satellitenimplantate mikrochirurgisch einwandfrei ohne Lappenpräparation
platziert werden und andererseits bei Bedarf ohne Lappenpräparation
mikrochirurgisch wieder entfernt werden. Dazu bedarf es einer sicheren
Verbindung der Schablone mit dem Satellitenimplantatkonnektor. Diese
Verbindung kann analog zur Verbindung von Implantatverschlussschrauben über eine
Steckverbindung für
genormte Schlüssel
erfolgen, naheliegenderweise z. B. über eine Steckverbindung eines Innensechskantes
an der Schablone in einer zentralen Aufnahme am Satellitenimplantat.
Bei flexibler Gestaltung der Schablone ist ein Andrücken an
die Schleunhautoberfläche
ohne Schwierigkeft möglich, so
dass die Satellitenimplantate transgingival inseriert werden können, ebenso
wird ein transgingivales Ausschrauben ohne Ablösen eines Gingivalappens unterstützt.
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Anordnung der Aufbaupfosten
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Bei einer Reihe von Prozessen in
der Einheilungsphase sind vom Implantat Aufgaben wahrzunehmen, die
eine Verbindung des dentalen Implantates mit anderen Komponenten
erfordern, die jedoch im Gegensatz zur späteren defnitiven Nutzung des Implantates
geringere Anforderungen an die Verbindung zwischen Implantat und
Suprastruktur erfordern als die dauerhafte Gewährleistung von Stabilität gegenüber Kaukräften.
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Für
provisorische , also nicht kaufunktionell belastete Suprastrukturen
kann die oben geschilderte Technik der subgingivalen Verbindungsvorrichtung genutzt
werden, um einen Ausbaupfosten für
Implantate oder einen retentiven Anker zu tragen. Pfosten und SIK
werden dabei vorzugsweise in geeigneter Form als Monokörper hergestellt,
durch Rotationsfreiheit in der Anpassungsphase wird die Anordnung der
Extensionen und deren Anformung an den Alveolarkamm unterstützt, nach
definitiver Anformung wird der Zapfen in der zentralen Aufnahme
der Verschlussschraube fixiert und mit plastischem Material gesichert,
die Satellitenimplantate geben dreidimensionalen Halt, insbesondere
Rotationsschutz. In der Phase der provisorischen Versorgung kann
der Pfosten Zahnersatz trafen oder retinieren.
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Bei der definitiven Versorgung werden
die Satelliten gelöst,
die Extensionen gekürzt
und der Pfosten mitsamt der Verschlussschraube ausgedreht. Das Implantat
ist nachfolgend gebrauchsfertig eingeheilt. Der Pfosten sollte in
diesem Zusammenhang eine Form aufweisen, die es erlaubt, ein Ausdrehwerkzeug
einzusetzen (z.B. Aufnahme für Schlüssel).
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Ein zentraler Abschnitt des SIK,
der die Verschlussschraube und das Implantat geringfügig transversal überragt
( z. B. dreipunktartig) und sich somit auf dem Knochen abstützt insbesondere
im lastragenden Seitenzahnabschnitt), kann zur Sicherung der Implantate
gegen unerwünschte
transversale und exzentrische Krafteinleitung genutzt werden und
dient dem Schutz des Zentralimplantates . Daneben z. B. über eine
konische Gestaltung des Zapfens gezielte zentrische Belastung für das Implantat
im Verbund mit den Satellitenimplantaten erzielt werden. Eine Sonderform
des Kronenausbaus sollte zur Herstellung einer besonders festen
Verbindung zur Suprastruktur aus parallel stehenden Lamellen bestehen,
in die ein kongruenter Kronenausbau eingreifen kann. Hierdurch wird
eine extrem kurze Bauweise bei hoher Retention ermöglicht.
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Die Erfindung wird an mehreren Ausführungsbeispielen
erläutert.
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In der 2 ist
das Konzept der Verbindung der Satellitenimplantate zur Verschlußschraube
von dentalen Implantaten dargestellt. Das zweiteilige dentale Implanat
(1) mit einer Aufnahme für die Suprastruktur (2)
trägt während der
Einheilphase eine Verschlußschraube
(3) mit einer Aufnahme für einen Steckschlüssel (7).
Der Satellitenimplantatkonnektor (4) greift mit einem Zapfen
(5) in die Aufnahme der Verschlußschraube (7) frei
drehbar ein. Der Satellitenimplantatkonnektor (4) besteht
aus einem flachen Grundkörper
mit Extensionen (8) zur Aufnahme von Satellitenimplantaten
(9) der zentrale Abschnitt des Satellitenimplantatkonnektors
(4) weist eine Aufnahme (7) für einen Steckschlüssel gegenüberliegend zum
Zapfen (5) auf. Wird der Zapfen (5) mit der Verschlußschraube
(3) durch Klebung verbunden, erfolgt das Ausdrehen der
Verschlußschraube
(3) gemeinsam mit dem Satellitenimplantatkonnektor (4) nach
Abtrennen der Extensionen (8) unter Einstecken eines Schlüssels in
die Aufnahme (7), die sich am Satellitenimplantatkonnektor
(4) befindet. Auf diese Weise wird der Verbund zum Implantat
(1) gelöst.
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Die 3 zeigt
einen Satellitenimplantatkonnektor an den Kieferkamm angepasst.
Das dentale Implantat (1), ist in den Kieferkamm eingebracht und
bedarf verstärkter
Primärstabilität. Im rechten Bildanteil
ist zur Verdeutlichung das dentale Implantat vor Einsetzten des
Satellitenimplantatkonnektors gezeigt. Die Aufnahme (2)
enthält
die bereits eingeschraubte Verschlussschraube (3) mit einer
Aufnahme (7) für
Steckschlüssel.
In diese Aufnahme greift der zentrale Anteil ( 6) des Satellitenimplantatkonnektors
ein, dabei wird die Verbindung zwischen Verschlussschraube des zweiteiligen
dentalen Implantates (1) und zentralem Anteil des Satellitenimplantatkonnektors
(6) durch einen bioverträglichen zahnärztlichen
adhäsiven
Zement (nicht dargestellt) gesichert. Die Extensionen (8)
sind an den Kieferkamm (16) angelegt und stabilisieren
unter Zuggurtung mit den Satellitenimplantaten (9) das
dentale zweiphasige Implantat (1) über dessen Verschlussschraube (3).
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4 zeigt
ein wurzelförmiges
rotationssymmetrisches zweiphasiges dentales Implantat (1) ohne
Suprastruktur mit Verschlussschraube (3) vor dem Einsetzen
des Satellitenimplantatkonnektors (4) sowie das schrittweise
Einbringen des Satellitenimplantatkonektors (4) in die
Verschlußschraube
(3). Nach Einstecken des Zapfens (5) in die Aufnahme
(7) der Verschlusschraube ist der Satellitenimplantatkonnektor
(4) zunächst
frei drehbar. Erst nach Verbindung des Zapfens (5) mit
der Aufnahme (7) über
einen biokompatiblen adhäsiven
Zement wird die Position der Extensionen (8) in definitiver
Anordnung festgelegt.
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Die 5 und 6 zeigen verschiedene Anordnungen
der runden (12) und länglichen
Aufnahmen (11) an den Extensionen (8) von Satellitenimplantatkonnektoren
(4). Die untere Reihe der 6 zeigt
die Formvariation bei der Anpassung der Extensionen in den flexiblen
Abschnitten (10) sowie die Position der Satellitenimplantate
(9).
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In der 7 wird
die Verwendung des Satelitenimplantatkonnektors (4) zur
sofortigen Versorgung mit Zahnersatz erläutert. Der Satellitenimplantkonnektor
(4) ist fest verbunden mit einem Aufbaupfosten (14)
zur Aufnahme von Zahnkronen. Nach dem Einsetzen des SIK (4)
mit integriertem Aufbau (14) in das mit Verschlussschraube
versehene zweiteilige dentale Implantat (1) kann der SIK
(4) frei rotiert werden, bis er sich in der gewünschten
Position befindet. Dort werden Satellitenimplantate (9)
inseriert, zugleich wird die Verbindung zum Implantat (1) über adhäsiven Zement
erzielt. Die Zahnkrone (15) kann sofort auf dem Pfosten
(14) angefertigt werden.
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In den 8 bis 10 werden Satellitenimplantatkonnektoren
vorgestellt, die bei spitzwinkeligem Kieferkamm zur sofortigen stabilen
Verankerung von herausnehmbaren Prothesen vorgesehen sind.
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In der 8 erkennt
man eine längs
zum Kieferkamm ausgerichtete Achse (19) verbunden mit dem
zentralen Abschnitt des Satellitenimplantatkonnektors ( 6)
beim Einsetzen in eine Verschlussschraube (3). Darauf aufgesteckt
befinden sich zwei schwenkbare Extensionen (20), durch
deren Aufnahme (11) ein Satellitenimplantat ( 9)
in den #kortikalen Teil (18) des Alveolarkamms (16)
geführt
wird. Ein Kugelanker ( 21) kann eine Zahnprothese sofort
retinieren, das Implantat (1) wird in der Einheilungsphase
in der Kortikalis (18) verankert, nach der Einheilungsphase
können
Satellitenimplantate einschließlich
Achse entfernt werden und gegen einen Standardkugelanker auf dem
dentalen Implantat (1) ausgetauscht werden. Die 9 zeigt eine alternative Verankerungsform
schwenkbarer Extnsionen (23) in einem am SIK (6)
angebrachten zylindrischen Gehäuse
(22). (9a)
Durch geeignete Form der Zapfen der Extensionen können sie
in horizontal geschwenktem Zustand in das Gehäuse eingebracht werden, nach
Anrotieren ( 9b) werden
die Zapfen im Gehäuse
fixiert, die Satellitenimplantate werden gesetzt und ggf. eine zusätzliche
Klebung im Gehäuse
durchgeführt.
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Die 10 stellt
eine besonders stabile transversale Verankerung zweier gegenüberliegender
vorgeformter Extensionen (24) für den spitzwinkeligen Kieferkamm
(16) dar. Sie können
z. B. auf eine Achse des Satellitenimplantatkonnektors aufgesteckt
werden.. Das Satellitenimplantat wird als transversale Schraube
durch den Alveolarkamm geführt,
durch ein Gleitloch auf der vestibulären Seite wird es in eine vorzugsweise
längliche
gewindeartige Aufnahme an der oralen Seite eingebracht. Beim Anziehen
der Schraube werden beide Schenkel unter Kompression gegen den Kieferkamm
einander angenähert
und die gesamte Konstruktion stabil verriegelt.
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11 und 12 zeigen die Lokalisationsschablone
zum Auffinden der Aufnahmen der Satellitenimplantatkonnektoren:
Wenn die Extensionen (8) mit ihren Aufnahmen (11, 12)
unter der Gingiva (31) angeordnet sind. Durch Aufsetzen
der Lokalisationsschablone in die Aufnahme (7) wird durch
die Perforationen (28) die Lage der Aufnahmen (11, 12)
für die Satellitenimplantate
(9) angezeigt. Mit einem Fräsinstrument (28) kann
somit die Bohrungen ohne Ablösen
der Gingiva in den Kieferkamm (16) eingebracht und das
Satellitenimplantat (9) sowohl gesetzt als auch wieder
entfernt werden.
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1:
Satellitenimplantlatkonnektor am Alveolarfortsatz 2: Ausbau eines Satellitenimplantatkonnektors
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3:
Satellitenimplantatkonnektor an den Kieferkamm angepasst
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4:
Einsetzen des Satellitenimplantatkonnektors mit Rotationsfreiheit 5: Formvarianten von Satellitenimplantkonnektoren 6: Anpassung flexibler Extensionen
für die
Zuggurtung
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7:
Satellitenimplantatkonnektor mit Kronenausbau
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8:
Satellitenimplantatkonnektor mit schwenkbaren Extensionen
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9a:
Einsteckbare schwenkbare Extensionen
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9b:
Gehäuse
für einsteckbare schwenkbare
Extensionen
-
10:
Transalveoläre
Verriegelungsextension
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11 Lokalisationsschablone
für Satellitenimplantate
-
12 Lokalisastionsschablone
in situ
-
- 1
- Dentales
Implantat ( Zentralimplantat, zweiteiliges Implanat für Spätbelastung)
- 2
- Aufnahme
des Implantates für
Suprastruktur
- 3
- Verschlußschraube
des dentalen Implantates
- 4
- Satellitenimplantatkonnektor
- 5
- Zapfen
des Satellitenimplantatkonnektors
- 6
- Zentraler
Abschnitt des Satellitenimplantatkonnektors
- 7
- Aufnahme
für Schlüssel
- 8
- Extension
- 9
- Satellitenimplantat
l0 flexible Zone der Extension 11 längliche Aufnahme für Satellitenimplantate
- 12
- runde
Aufnahme für
Satellitenimplantate
- 13
- nach
approximal gebogene Extension
- 14
- Aufbaupfosten
- 15
- Zahnkrone
- 16
- Alveolarkamm
- 17
- Kompaktazone
- 18
- Spongiosazone
- 19
- Achse
- 20
- aufsteckbare
Extension (ein-oder beidseitig)
- 21
- Retentionselement
- 22
- Spezialgehäuse zur
Aufnahme von rotierbaren Extensionen
- 23
- Rotierbare
Extension mit zylindrischer Steckvorrichtung
- 24
- Transalveoläre Schraube
- 25
- Schenkel
der verbundenen Extensionen
- 26
- Lokalisationsschablone
- 27
- Extensionen
der Lokalisationsschablone
- 28
- Fräsinstrumen
- 29
- Perforation
- 30
- Zapfen
der Lokalisationsschablone
- 31
- Gingiva