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DE2020383C3 - Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung - Google Patents

Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung

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Publication number
DE2020383C3
DE2020383C3 DE19702020383 DE2020383A DE2020383C3 DE 2020383 C3 DE2020383 C3 DE 2020383C3 DE 19702020383 DE19702020383 DE 19702020383 DE 2020383 A DE2020383 A DE 2020383A DE 2020383 C3 DE2020383 C3 DE 2020383C3
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DE
Germany
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line
clamp
bending point
predetermined bending
identification
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Expired
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DE19702020383
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English (en)
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DE2020383A1 (de
DE2020383B2 (de
Inventor
Friedrich 7050 Waiblingen Luetze
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Publication of DE2020383C3 publication Critical patent/DE2020383C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/36Insulated conductors or cables characterised by their form with distinguishing or length marks
    • H01B7/368Insulated conductors or cables characterised by their form with distinguishing or length marks being a sleeve, ferrule, tag, clip, label or short length strip

Landscapes

  • Clamps And Clips (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kennzeichnungsvorrichtung für elektrische Leitungen, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer aus der CH-PS 3 64 539 bekannten Kennzeichnungsvorrichtung dieser Art ist für die Verriegelung in der Schließstellung ein keilartig wirkendes Spannstück vorgesehen, das über die Sollbiegestelle eingeschoben wird. Für die Kennzeichnung sind getrennt hergestellte Markierungsteile vorgesehen, die jeweils voneinander abweichende Markierungssymbole tragen und daher in einer großen Vielfalt in Vorrat gehalten werden müssen. Sie können außerdem nur in der Weise auf den als Verriegelungsstück dienenden Spieß aufgeschoben werden, daß die Beschriftung in Längsrichtung der gekennzeichneten Leitung verläuft. Die Kennzeichnung bei der bekannten Vorrichtung ist außerdem schwer ablesbar, wenn die Vorrichtung für Drähte und Kabel in Schaltgeräten verwendet werden soll, die regelmäßig senkrecht verlegt werden. Außerdem sind Beschriftungsänderungen bei der bekannten Kennzeichnungsvorrichtung nur mit Schwierigkeiten durchführbar, weil dort die ganze Kombination auseinandergebaut werden muß und dann die nicht mehr benötigten Kennzeichnungsteile praktisch wertlos sind.
Aus dem Prospekt der Fa. Siemens-Schuckert AG (SSW 456/241) ist ein Gerätekennzeichnungsschild N 5215 mit rechteckförmigem Kennzeichnungsfeld bekannt, das von dem zu kennzeichnenden Kabel senkrecht nach beiden Seiten absteht, jedoch im Bereich der Kabeldurchführung geschlossen ist und deshalb auf das Kabel aufgeschoben werden muß und nicht aufgeklemmt werden kann. Bei Drähten mit Kabelschuhen oder anderen Anschlagmitteln muß das Schild bereits aufgeschoben sein, bevor die Kabelschuhe angeschlagen werden können. Ein Wechsel des gesamten Schildes bei festgeklemmtem Kabel ist dort
jo nicht möglich, vielmehr muß das Kabel vor dem Wechseln des Schildes gelöst werden, damit es aus der Kabeldurchführung wieder herausgezogen werden kann. Nachteilig ist außerdem, daß bei dem bekannten Gerätekennzeichnungsschild nur bei Drähten bzw.
r> Kabeln mit einem Größt-Querschnitt von etwa 6 mm2 eine Klemmwirkung erzielt wird, aber nur an der kleineren, an einer der beiden Stirnseiten liegenden Bohrung, während in jedem Falle am anderen Ende der Bohrung ein demgegenüber sehr loser Sitz zustande kommt, was insbesondere Lei kleineren Geräten dazu führen kann, daß bei Steigleitungen und bei Kabeln mit senkrechtem Verlauf das Kennzeichnungsschild unter dem Einfluß von Vibrationen und dergleichen nach unten wegrutschen kann.
Ar> Bei einer aus der DE-PS 10 32 805 bekannten Kennzeichnungsvorrichtung ist wegen ihrer erheblichen Baulänge eine Verwendung nur bei ausreichenden Platzverhältnissen möglich oder vor allem dort, wo die Leitungen waagerecht verlaufen. Das bekannte Kennen Zeichnungsschild klemmt nur aufgrund seiner Eigenelastizität, wobei eine echte Verrastung oder Verriegelung fehlt und demzufolge bei senkrechter Leitungsführung ein Verrutschen des Kennzeichnungsschildes bei Vibrationen und Temperaturwechseln nicht ausgeschlossen werden kann. Dort sind außerdem keine Arretierungen für den Bcschriftungsstreifen vorgesehen, der lediglich eingeschoben wird und demgemäß bei vertikaler Leitungsführung aus dem Schild nach unten herausfallen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kennzeichnungsvorrichtung gemäß dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 so auszubilden, daß sie auf bereits verlegte, waagerecht oder senkrecht verlaufende Leitungen leicht aufgeklemmt und dort verriegelt oder verrastet werden kann, jedoch eine leichte Auswechslung ihres Kennzeichenschildes gestattet
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Maßnahmen.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Gegenstandes nach dem Patentanspruch 1 sind in den Ansprüchen 2 und 3 beschrieben.
Die erfindungsgemäße Kennzeichnungsvorrichtung hat folgende Vorteile:
Die Beschriftung steht im rechten Winkel zum Leitungverlauf. Das Schild wird durch das Einsetzen der Klarsicht-Deckplatte zusammen mit dem Bezeich nungsstreifen verrastet, wobei die Klarsicht-Deckplatte iu den Bezeichiiungsstreifen unverlierbar festhält. Von besonderer Bedeutung ist, daß durch schneidenartige Kanten an den beiden Enden des Aufnahmekanals ein Ausgleich der unterschiedlichen Draht- oder Kabelstärken erreicht wird. Außerdem umfassen die Klemmarme in Schließstellung mit ihrem Klammermaul die Leitung unter gegenseitigem Anschlag vollständig, wobei das Klammermaul geschlossen ist, was den weiteren Vorteil mit sich bringt, daß die Kennzeichnungsvorrichtung nicht unbeabsichtigt abgerissen werden kann. Vielmehr muß zum Abnehmen der Kennzeichnungsvorrichtung zuerst die Klarsicht-Deckplatle entfernt werden, wozu die Klammerarme so weit über die Schließstellung hinaus zurückgebogen werden müssen, daß die Schmalseiten der Deckplatte aus den schwalbenschwanzförmigen Rastnuten ausrasten können. Hierzu können die Rasteinnchtungen durch hinterschnittene, vorzugsweise schwalbenschwanznutartige Bereiche zum Einschieben der stirnseiligen schmalen Kantenflächen des Kennzeichnungsleils gebildet sein. Auch kann der Kennzeich- 1» nungsteil bzw. die Klarsicht-Deckplatte in der Riegei stellung am Nutgrund in dem hinterschnittenen Bereich abgestützt sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher beschrieben und sr> erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Kennzeichnungsvorrichtung in montiertem Zustand in perspektivischer Darstellung.
Fig. 2 Die Kennzeichnungsvorrichlung gemäß F i g. 1 in Lösestellung,
Fig.3 eine weitere perspektivische Darstellung der Kennzeichnungsvorrichtung im geschlossenen Zustand.
Wie die Fig. 1 — J zeigen, weist die Kennzeichnungsvorrichtung eine Klammer 1 auf, die durch die sich gegenüberliegenden, etwa parallelen Arme 3 zweier symmetrisch zueinander liegender und einstückig miteinander ausgebildeter Winkelhebel 2 in einfacher Weise gebildet ist. Die beiden Winkelhebel 2 sind an ihren einander zugewandten Eckbereichen über eine Zone 5 geschwächten Querschnittes miteinander w verbunden, wobei die Zone 5 am Grund des Klammermaules 6 liegt. Durch die geschwächte Zone 5 sind die beiden Winkelhebel 2 gegeneinander aus der Stellung gemäß F i g. 1 in die Stellung gemäß F i g. 2 um eine in der Mittelebene des Klammermaules 6 liegende v> und zur Längserstreckung des Klammermaules 6 parallele Achse schwenkbar. Jeder Klammerarm 3 weist an seiner Innenseite eine >m Querschnitt etwa halbkreisförmige Längsnut 7 auf, wobei diese beiden Längsnuten 7 bei geschlossener Klammer einen etwa zylindrischen Aufnahmekanal 8 für die Leitung 9 bilden. Der Ai'fnahmekanal 8 kann im Axialschnitt auch lang, rund oder ellypsenförmig ausgebildet sein, so daß er an seinen Enden verengte, beispielsweise durch schneidenartige Kanten am Umfang begrenzte Bereiche aufweist, durch die Leitungen verhältnismäßig stark unterschiedlichen Durchmessers mit der Kennzeichnungsvorrichtung versehen werden können.
Die beiden von den Klammerarmen 3 abgewandten Arme 4 der Winkelhebel 2 liegen bei geschlossener Klammer in einer gemeinsamen Ebene, so daß an ihrer gemeinsamen, von der Klammer 1 abgewandten Außenfläche 10 ein Beschriftungsschild 11 angelegt werden kann. An ihren zum Aufnahmekanal 8 parallelen, schmäleren Außenkanten weisen die Hebelarme 4 jeweils einen über die Fläche 10 vorstehenden Steg 12 auf, wobei jeder Steg 12 an seiner Innenseite eine hinterschnittene Fläche 13 aufweist, derart, daß bei geschlossener Klammer 1 eine sich parallele zum Aufnahmekanal 8 erstreckende Schwalbenschwanznut gebildet ist. In diese Schwalbenschwanznut kann ein plattenförmiges Klarsichtdeckteil 14 eingeschoben werden, das an seinen den Flächen 13 zugeordneten Schmalkanten 15 entsprechend schräg ausgebildet ist, so daß nach dem Einschieben des Kiarsichtdeckteils 14 die Klammer nicht mehr geöffnet werden kann und das Schild 11 abgedeckt ist. An den zur Längsachse der Schwalbenschwanznut rechtwinkligen Längskanten weist der Klarsichtdeckteil 14 zwei Längsstege 16 auf, die in montiertem Zustand zur Klammer 1 gerichtet sind und die Seitenflächen der Hebelarme 4 übergreifen, so daß der Klarsichtdeckteil gegen Verschieben in Längsrichtung der Schwalbenschwanznut gesichert ist. Der Klarsichtdeckteil 14 ist unter Aufbietung entsprechender Kräfte trotzdem dadurch in einfacher Weise montierbar bzw. demontierbar, daß die Winkelhebel 2 aus elastischem Werkstoff, beispielsweise Gummi, bestehen. Die Längsstege 16 bilden außerdem eine Sicherung gegen Verschieben des Kennzeichnungsschildes 11. Wie Fig. 1 zeigt, kann die Kennzeichnungsvorrichtung von der Leitung 9 nur dann abgelöst werden, wenn der Klarsichtdeckteil 14 abgenommen wird, wonach dann auch das Kennzeichnungsschild 11 gelöst ist.
Das Klarsichtdeckteil 14 liegt in montiertem Zustand mit seiner Innenfläche an der Oberfläche des sich am Nutgrund der Schwalbenschwanznut abstützenden Beschriftungsschildes 11 an, so daß die Klammer 1 spielfrei in Schließstellung gehalten ist. Die Außenfläche des Kiarsichtdeckteils 14 liegt in der Ebene der zugehörigen Außenflächen der Stege 12.
Die beschriebene Kennzeichnungsvorrichtung kann auch für Rohre oder dgl. verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kennzeichnungsvorrichtung für eine elektrische Leitung, mit einer einen Aufnahmekanal für die Leitung bildenden, aus biegeelastischem Werkstoff gepreßten oder gespritzten, auf die Leitung aufsteckbaren Befestigungsklammer, die eine sich in Längsrichtung der Leitung und parallel zu dieser erstreckende Sollbiegestelle und auf der Befestigungsseite zwei beiderseits im Abstand von der Sollbiegestelle angeordnete Klammerarme enthält, zwischen denen die Leitung aufgenommen wird, bei der durch Einschieben eines keilartig wirkenden Spannstückes über der Sollbiegestelle auf der Kennzeichnungsseite eine Verriegelung vorgesehen ist, und mit einem auf die Befestigungsklammer lösbar aufsetzbaren Kennze'chnungsteil, welches gleichzeitig das Spannstück darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Sollbiegestelle senkrecht abstehenden Klammerarme (3) in der Schließstellung mit ihrem Klammermaul (6) die Leitung mit gegenseitigem Anschlag vollständig umfassen, daß der vom Klammermaul (6) gebildete Aufnahmekanal (8) in seiner Mitte erweitert ist und an seinen Enden verengte, durch schneidenartige Kanten begrenzte Bereiche aufweist, daß in Schließstellung eine ebene, quer zur Leitung sich erstreckende Auflagefläche für das Kennzeichnungsteil (14) vorhanden ist, daß an den von dem Klammermaul am weitesten entfernt liegenden Enden der Kennzeichnungsseite Rasleinrichtungen zur Aufnahme der Schmalseiten einer rechteckförmigen Klarsicht-Deckplatte (U) angeformt sind und daß die Deckplatte entlang ihrer Längskanten gegen die Seitenflächen der Klammerarme zur Anlage kommende Längsstege (16) aufweist, daß ferner die Klammerarrne (3) jeweils einen Arm von zwei zweiarmigen Winkelhebeln (2) bilden, die untereinander an der einen verringerten Querschnitt aufweisenden Sollbiegestelle (5) eins'ückig verbunden sind, und daß in die einander zugekehrten Seitenflächen der Klammerarme (3) je eine Symmetriehälfte des Klammermaules (6) bzw. Aufnahmekanals (8) eingeformt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammerarme (3) jeweils einen Arm von zwei zweiarmigen Winkelhebeln bilden, die untereinander an der einen verringerten Querschnitt aufweisenden Sollbiegestelle (5) einstückig verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteinrichtungen durch hinterschnittene, vorzugsweise schwalbenschwanznutartige Bereiche (13) zum Einschieben der stirnseitigen schmalen Kantenflächen (15) des Kennzeichnungsteils (14) gebildet sind.
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DE2020383B2 DE2020383B2 (de) 1980-04-10
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