DE202011052167U1 - Aufbau einer Brille - Google Patents
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Abstract
Aufbau einer Brille, aufweisend: eine Brillenfassung (1), die auf beiden Seiten jeweils mit einem Verlängerungsabschnitt (11) versehen ist, auf dem eine Durchgangsnut (12) ausgebildet ist, wobei ein elastischer Abschnitt (13) an der Durchgangsnut (12) anliegend auf dem Verlängerungsabschnitt (11) vorgesehen ist, zwei Verbindungselemente (2), die jeweils in die Durchgangsnut (12) des Verlängerungsabschnitts (11) der Brillenfassung (1) eingesteckt sind, wobei Verbindungsbohrungen (21) auf dem Verbindungselement (2) ausgebildet sind, zwei Brillenbügel (3), die mit Verbindungsabschnitten (31) versehen sind, welche zur Positionierung mit den Verbindungsbohrungen (21) in Verbindung kommen, wobei ein Rastelement (32) auf dem Brillenbügel (3) angeordnet ist, und zwei Koppelelemente (4), dessen erster Endabschnitt an dem auf dem Verlängerungsabschnitt (11) der Brillenfassung (1) befindlichen elastischen Abschnitt (13) befestigt ist, während der zweite Endabschnitt des Koppelelementes (4) mit dem Rastelement (32) des Brillenbügels (3) verrastet ist.
Description
- Aufbau einer Brille
- [Technisches Gebiet]
- Die Erfindung betrifft einen Aufbau einer Brille, bei dem die Brillenfassung und der Brillenbügel ohne Verwendung von Scharnieren miteinander zusammengebaut werden können, indem ein elastisches Verbindungselement unmittelbar an der Brillenfassung gebildet ist, derart, dass der Verzicht auf Schrauben zum Zusammenbauen möglich ist. Außerdem kann der Bügel der erfindungsgemäßen Brille mit geringer Kraft zusammengezogen werden.
- [Stand der Technik]
- Herkömmliche Brille besteht aus einer Brillenfassung, Brillenbügeln und Gläsern. Hierbei sind die Brillenfassung und der Brillenbügel zum Zusammenbauen jeweils mit einem Verbindungsabschnitt versehen. Durch Ankopplung der Verbindungsabschnitte ist der Zusammenbau der Brillenfassung mit den Brillenbügeln realisiert, wobei Scharniere zum Einsatz kommen müssen.
- Wie vorstehend ist der Zusammenbau der Brillenfassung mit den Brillenbügeln sowie den Nasenstegen meistens durch Scharniere realisiert. Bei langfristiger Verwendung ist unvermeidlich, dass sich die Scharniere lockern und somit runterfallen. Werden die Scharniere nicht rechtzeitig zugeschraubt, fallen sie runter und gehen somit verloren, derart, dass sich die Bauelemente der Brille voneinander entfernen. Selbst wenn die Scharniere gefunden werden, ist die Montage der Scharniere auf Grund ihrer geringfügigen Masse nicht leicht zu handhaben. Dies bereitet viele Umstände bei Montage, was für Benutzer sehr unpraktisch ist.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Aufbau einer Brille zu schaffen, bei dem die Brillenfassung und der Brillenbügel ohne Verwendung von Scharnieren miteinander zusammengebaut werden können, indem ein elastisches Verbindungselement unmittelbar an der Brillenfassung gebildet ist. Auf diese Weise ist der Verzicht auf Scharniere möglich. Außerdem kann der erfindungsgemäße Brillenbügel in diesem Fall mit einem geringen Kraftaufwand zusammengeklappt werden.
- Gemäß der Erfindung wird ein Aufbau einer Brille, die eine Brillenfassung aufweist, wie nachfolgend beschrieben vorgeschlagen Auf beiden Seiten der Brillenfassung ist jeweils ein Verlängerungsabschnitt gebildet, in den ein Verbindungselement zum Zusammenbau der Brillenfassung mit einem Brillenbügel eingesteckt ist. Auf dem Verlängerungsabschnitt ist weiterhin ein elastischer Abschnitt angeordnet, der mit einem Koppelelement in Verbindung kommt. Der andere Endabschnitt des Koppelelements ist hingegen mit dem entsprechenden Brillenbügel verrastet. Beim Aufklappen der Brillenbügel wird der elastische Abschnitt unter Wirkung des Koppelelementes verformt, derart, dass der Brillenbügel aufgeklappt bleibt. Dank der Elastizität des elastischen Abschnitts kann der Brillenbügel mit einem geringen Kraftaufwand wieder zusammengeklappt werden.
- [Kurze Beschreibung der Zeichnungen]
- Im Folgenden werden die Erfindung und ihre Ausgestaltungen anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
-
1 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Brille, -
2 eine erste Vorgehensweise zur Montage der erfindungsgemäßen Brille, -
3 eine zweite Vorgehensweise zur Montage der erfindungsgemäßen Brille, -
4 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Brille in einer aufgeklappten Stellung und -
5 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Brille in einer zugeklappten Stellung. - [Erläuterung der bevorzugten Ausführungsform]
- In den
1 bis5 ist ein erfindungsgemäßer Aufbau einer Brille dargestellt, der eine Brillenfassung1 , zwei Verbindungselemente2 , zwei Brillenbügel3 und zwei Koppelelemente4 aufweist. - Die Brillenfassung
1 ist auf beiden Seiten jeweils mit einem Verlängerungsabschnitt11 versehen, auf dem eine Durchgangsnut12 ausgebildet ist. Außerdem ist ein elastischer Abschnitt13 an der Durchgangsnut12 anliegend auf dem Verlängerungsabschnitt11 vorgesehen. Der elastische Abschnitt13 besteht aus zwei zueinander versetzten Stützstäbchen131 . - Die beiden Verbindungselemente
2 sind jeweils in die Durchgangsnut12 des Verlängerungsabschnitts11 der Brillenfassung1 eingesteckt. Außerdem sind Verbindungsbohrungen21 auf den Verbindungselementen2 ausgebildet. - Die beiden Brillenbügel
3 sind mit Verbindungsabschnitten31 versehen, die in der entsprechenden Verbindungsbohrung21 des Verbindungselementes2 befestigt sind. Außerdem ist ein Rastelement32 auf dem Brillenbügel3 angeordnet. - Ein Endabschnitt des jeweiligen Koppelelementes
4 ist an dem auf dem Verlängerungsabschnitt11 der Brillenfassung1 angeordneten elastischen Abschnitt13 befestigt, indem die beiden versetzten Stützstäbchen131 des elastischen Abschnitts13 durch den Endabschnitt des Koppelelementes4 hindurchgeführt werden. In den anderen Endabschnitt des Koppelelementes4 greift hingegen das Rastelement32 des Brillenbügels3 ein. - Zur Montage werden die beiden Verbindungselemente
2 – wie in1 bis5 gezeigt – jeweils durch die Durchgangsnut12 des auf der Seite der Brillenfassung1 gebildeten Verlängerungsabschnitts11 hindurchgeführt. Anschließend greift der elastische Abschnitt13 des Verlängerungsabschnitts11 in das Koppelelement4 ein, derart, dass die beiden versetzten Stützelemente131 durch den ersten Endabschnitt des Koppelelementes4 hindurchgeführt, um das Koppelelement4 an dem auf dem Verlängerungsabschnitt11 der Brillenfassung1 befindlichen elastischen Abschnitt13 zu befestigen. Danach wird der Verbindungsabschnitt31 des Brillenbügels3 zur Befestigung des Brillenbügels3 in die Verbindungsbohrung21 des Verbindungselementes2 eingeführt, wobei das Rastelement32 des Brillenbügels3 in den zweiten Endabschnitt des Koppelelementes4 eingreift. Auf diese Weise wird die Montage beendet. - Zum Aufklappen der Brillenbügel
3 werden die Brillenbügel3 zur jeweiligen Seite gezogen, wobei der Verbindungsabschnitt31 des Brillenbügelsr um die Verbindungsbohrung21 des Verbindungselementes2 nach außen gezogen wird. Beim Hochziehen der Brillenbügel3 wird der elastischer Abschnitt13 des Verlängerungsabschnitts11 der Brillenfassung1 unter Wirkung des an dem Rastelement32 des Brillenbügels3 befindlichen Koppelelementes4 so bewegt, dass der elastische Abschnitt13 zum Aufrechterhalten des Zustands des Brillenbügels3 gebogen und somit verformt wird. Das Zusammenziehen des Brillenbügels3 kann durch Schieben des Brillenbügels3 mit geringfügiger Kraft realisiert werden. In diesem Fall bewegt sich der Brillenbügel3 nach innen, wobei der verformte elastische Abschnitt13 unter Wirkung seiner Elastizität zurückgestellt wird. Durch den elastischen Abschnitt13 und einen Endabschnitt des Koppelelementes4 kann der Brillenbügel3 mit Hilfe des Koppelelementes4 schnell zusammengezogen werden. - Darüber hinaus können der Verlängerungsabschnitt
11 auf der Brillenfassung1 und die Durchgangsnut12 sowie der elastische Abschnitt13 auf dem Verlängerungsabschnitt11 durch Stanzen einstückig gebaut sein. Das Gleiche gilt auch bei dem Verbindungsabschnitt31 und dem Rastelement32 des Brillenbügels3 . Dadurch wird der Herstellungsprozess sehr vereinfacht. - Im Vergleich zu herkömmlichen Brillen lassen sich folgende Vorteile durch den erfindungsgemäßen Aufbau realisieren:
- 1. Der Erfindung gemäß ist ein elastisches Verbindungselement unmittelbar an der Brillenfassung gebildet, wodurch ein Verzicht auf Verwendung von Scharnieren möglich ist. Auf diese Weise ist die Montage leichter zu handhaben.
- 2. Beim Aufklappen des erfindungsgemäßen Brillenbügels wird der elastische Abschnitt unter Wirkung des Koppelelements verformt, derart, dass der Brillenbügel aufgeklappt bleibt. Dank der Elastizität des elastischen Elements kann der Brillenbügel mittels geringer Kraft wieder zusammengezogen werden.
- Die Erfindung betrifft somit den Aufbau einer Brille, die eine Brillenfassung aufweist. Auf beiden Seiten der Brillenfassung ist jeweils ein Verlängerungsabschnitt gebildet, in den ein Verbindungselement zum Zusammenbau der Brillenfassung mit einem Brillenbügel eingesteckt ist. Auf dem Verlängerungsabschnitt ist weiterhin ein elastischer Abschnitt angeordnet, der mit einem Koppelelement in Verbindung kommt. Der andere Endabschnitt des Koppelelements ist hingegen mit dem entsprechenden Brillenbügel verrastet. Beim Aufklappen der Brillenbügel wird der elastische Abschnitt unter Wirkung des Koppelelementes verformt, derart, dass der Brillenbügel aufgeklappt bleibt. Dank der Elastizität des elastischen Abschnitts kann der Brillenbügel mit einem geringen Kraftaufwand wieder zusammengeklappt werden.
Claims (5)
- Aufbau einer Brille, aufweisend: eine Brillenfassung (
1 ), die auf beiden Seiten jeweils mit einem Verlängerungsabschnitt (11 ) versehen ist, auf dem eine Durchgangsnut (12 ) ausgebildet ist, wobei ein elastischer Abschnitt (13 ) an der Durchgangsnut (12 ) anliegend auf dem Verlängerungsabschnitt (11 ) vorgesehen ist, zwei Verbindungselemente (2 ), die jeweils in die Durchgangsnut (12 ) des Verlängerungsabschnitts (11 ) der Brillenfassung (1 ) eingesteckt sind, wobei Verbindungsbohrungen (21 ) auf dem Verbindungselement (2 ) ausgebildet sind, zwei Brillenbügel (3 ), die mit Verbindungsabschnitten (31 ) versehen sind, welche zur Positionierung mit den Verbindungsbohrungen (21 ) in Verbindung kommen, wobei ein Rastelement (32 ) auf dem Brillenbügel (3 ) angeordnet ist, und zwei Koppelelemente (4 ), dessen erster Endabschnitt an dem auf dem Verlängerungsabschnitt (11 ) der Brillenfassung (1 ) befindlichen elastischen Abschnitt (13 ) befestigt ist, während der zweite Endabschnitt des Koppelelementes (4 ) mit dem Rastelement (32 ) des Brillenbügels (3 ) verrastet ist. - Aufbau einer Brille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische Abschnitt (
13 ) aus zwei zueinander versetzten Stützstäbchen (131 ) besteht, die durch den ersten Endabschnitt des Koppelelementes (4 ) hindurchgeführt sind, um das Koppelelement (4 ) an dem elastischen Abschnitt (13 ) zu befestigen. - Aufbau einer Brille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsabschnitt (
11 ) der Brillenfassung (1 ) sowie die Durchgangsnuten (12 ) und der elastische Abschnitt (13 ) des Verlängerungsabschnitts (11 ) durch Stanzen einstückig ausgebildet sind. - Aufbau einer Brille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsabschnitte (
31 ) und das Rastelement (32 ) des Brillenbügels (3 ) durch Stanzen einstückig ausgebildet sind. - Aufbau einer Brille nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsabschnitte (
31 ) und das Rastelement (32 ) des Brillenbügels (3 ) durch Stanzen einstückig ausgebildet sind.
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