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DE202019105303U1 - Rakel für eine Siebdruckvorrichtung und Siebdruckvorrichtung - Google Patents

Rakel für eine Siebdruckvorrichtung und Siebdruckvorrichtung Download PDF

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DE202019105303U1
DE202019105303U1 DE202019105303.8U DE202019105303U DE202019105303U1 DE 202019105303 U1 DE202019105303 U1 DE 202019105303U1 DE 202019105303 U DE202019105303 U DE 202019105303U DE 202019105303 U1 DE202019105303 U1 DE 202019105303U1
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doctor blade
center
blade surface
doctor
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DE202019105303.8U
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Exentis Innovations De GmbH
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Jonas und Redmann Automationstechnik GmbH
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Rakel (10; 40) für eine Siebdruckvorrichtung mit einer Rakelfläche (16; 46), die beim Rakeln in einer Rakelrichtung (14) vorne liegt, wobei die Rakelfläche (16; 46) entgegen der Rakelrichtung (14) gesehen eine Mitte und zwei seitliche Enden hat, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitte der Rakelfläche (16; 46) oder ein die Mitte umgebender Mittenbereich (26) der Rakelfläche (16; 46) gegenüber den seitlichen Enden der Rakelfläche (16; 46) in der vorgesehenen Rakelrichtung (14) gesehen zurückgesetzt ist und wobei die Rakelfläche (16; 46) von der Mitte oder von dem Mittenbereich (26) ausgehend zu beiden Seiten zumindest abschnittsweise schräg zur Rakelrichtung (14) nach vorne verläuft, um beim Rakeln Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche (16; 46) zurückzufördern.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rakel für eine Siebdruckvorrichtung mit einer Rakelfläche, die beim Rakeln in einer Rakelrichtung vorne liegt, wobei die Rakelfläche entgegen der Rakelrichtung gesehen eine Mitte und zwei seitliche Enden hat. Die Erfindung betrifft auch eine Siebdruckvorrichtung mit wenigstens einer erfindungsgemäßen Rakel.
  • Mit der Erfindung sollen eine Rakel und eine Siebdruckvorrichtung verbessert werden.
  • Erfindungsgemäß ist hierzu eine Rakel für eine Siebdruckvorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 und eine Siebdruckvorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 14 vorgesehen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung finden sich in den Unteransprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Rakel ist für eine Siebdruckvorrichtung vorgesehen, beispielsweise als Flutrakel zum Verteilen von Farbe oder Druckpaste über das Drucksieb vor dem eigentlichen Druckvorgang, oder als Druckrakel, um die Druckpaste oder Druckfarbe durch die Öffnungen des Siebes hindurch auf ein zu bedruckendes Substrat zu drücken. Die Rakel weist eine Rakelfläche auf, die beim Rakeln in einer Rakelrichtung vorne liegt, wobei die Rakelfläche entgegen der Rakelrichtung gesehen eine Mitte und zwei seitliche Enden hat. Eine Bewegungsrichtung der Rakel beim Verteilen von Druckpaste auf dem Drucksieb oder dem Drucken selbst wird als Rakelrichtung bezeichnet. Die Mitte der Rakelfläche oder ein die Mitte umgebender Mittenbereich der Rakelfläche ist gegenüber den seitlichen Enden der Rakelfläche in der vorgesehenen Rakelrichtung gesehen zurückgesetzt, wobei die Rakelfläche von der Mitte oder von dem Mittenbereich ausgehend zu beiden Seiten zumindest abschnittsweise schräg zur Rakelrichtung nach vorne verläuft, um beim Rakeln Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche zurückzufördern.
  • Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass eine solche Formgebung der Rakelfläche, also von der Mitte oder dem Mittenbereich ausgehend zu beiden Seiten schräg nach vorne verlaufend, in der Lage ist, einen Rakelvorgang, und zwar sowohl beim Flutrakeln als auch beim eigentlichen Druckvorgang, wesentlich zu verbessern. Denn aufgrund der gewölbten bzw. gebogenen Kontur der Rakelfläche kann die Druckpaste oder Druckfarbe beim Rakelvorgang zur Mitte der Rakelfläche hin gefördert werden. Dadurch bleibt die Druckpaste besser in dem vorgesehenen Bereich und wird insbesondere nicht nach links und rechts zu den seitlichen Enden der Rakelfläche und sogar gegebenenfalls über die Enden hinaus gedrängt.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist der Mittenbereich senkrecht zur Rakelrichtung angeordnet und nimmt maximal 50 % der Breite der Rakelfläche ein, insbesondere nimmt der Mittenbereich zwischen 10 % bis 15 % der Breite der Rakelfläche ein.
  • Eine solche Bemessung eines senkrecht zur Rakelrichtung angeordneten Mittenbereichs kann beispielsweise erforderlich sein, um die Rakel als Blechbiegeteil herzustellen. Solange der senkrecht zur Rakelrichtung angeordnete Mittenbereich aber eine Breite von maximal 50 % der Breite der Rakelfläche nicht überschreitet, kann die Druckpaste beim Rakeln immer noch zuverlässig in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche zurückgefördert werden. Der Mittenbereich kann im Rahmen der Erfindung selbstverständlich wesentlich schmäler sein und sogar ganz entfallen, wenn die Rakelfläche von der Mitte ausgehend zu beiden Seiten schräg zur Rakelrichtung nach vorne verläuft. Beispielsweise bildet die Mitte der Rakelfläche dann eine Biegestelle, von der aus die beiden Seiten schräg nach vorne verlaufen, so dass in diesem Fall dann die Rakelfläche wenigstens um ihre Mitte herum eine V-Form hat.
  • In Weiterbildung der Erfindung verläuft die Rakelfläche von einer Mitte der Rakelfläche ausgehend oder zu beiden Seiten des Mittenbereichs schräg zur Rakelrichtung nach vorne.
  • In Weiterbildung der Erfindung nimmt die Rakelfläche in den von der Mitte ausgehenden Bereichen oder in den seitlich an den Mittenbereich angrenzenden Bereichen einen Winkel zwischen 45° und 88°, insbesondere 86° bis 87°, zur Rakelrichtung ein. Selbst eine auf diese Weise geringe Zurücksetzung der Mitte der Rakelfläche kann bereits einen positiven Effekt dahingehend bewirken, dass beim Rakeln die Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche zurückgefördert wird.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind seitliche Endbereiche der Rakelfläche, die sich bis zu den seitlichen Enden der Rakelfläche erstrecken, konvex gekrümmt oder verlaufen schräg nach vorne zur Rakelrichtung.
  • In diesen seitlichen Endbereichen ist der Krümmungsradius dann größer als in der Mitte der Rakelfläche oder der Winkel, den die Endbereiche zur Rakelrichtung einnehmen, ist deutlich kleiner als in den von der Mitte oder dem Mittenbereich ausgehenden Bereichen. Durch solche, sich schräg nach vorne erstreckende seitliche Endbereiche kann erreicht werden, dass beim Rakeln die Druckpaste nicht über die seitlichen Enden hinausströmt und dadurch für den eigentlichen Rakelvorgang verloren geht.
  • Die seitlichen Enden der Rakelfläche können im Extremfall parallel zur Rakelrichtung angeordnet sein.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist die Rakelfläche in Rakelrichtung gesehen konkav gekrümmt.
  • Auch durch eine konkave Ausbildung der Rakelfläche kann erreicht werden, dass beim Rakeln die Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche zurückgefördert wird.
  • In Weiterbildung der Erfindung weist die Rakelfläche einen konstanten Krümmungsradius auf.
  • Insbesondere kann die Rakelfläche eine Halbkreisform einnehmen, wenn dies die räumlichen Gegebenheiten in der Siebdruckvorrichtung erlauben.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist der Krümmungsradius der Rakelfläche im Mittenbereich größer als in den seitlichen Endbereichen.
  • Die seitlichen Endbereiche können einen vergleichsweise kleinen Krümmungsradius aufweisen, so dass dadurch verhindert wird, dass die Druckpaste beim Rakeln über die seitlichen Enden der Rakelfläche hinausfließt. Ausgehend von der Mitte wird dahingegen ein vergleichsweise großer Radius vorgesehen, so dass die Rakel in Rakelrichtung nicht allzu viel Raum in Anspruch nimmt. Auch bei vergleichsweise großen Radien, die die Mitte der Rakelfläche nur geringfügig gegenüber den weiter außen liegenden Bereichen zurücksetzen, beispielsweise nur um wenige Millimeter, wird aber bereits erreicht, dass beim Rakeln die Druckpaste in die Mitte der Rakelfläche zurückgefördert wird.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist die Rakelfläche, in einer Richtung senkrecht zur Rakelrichtung und parallel zur Breite der Rakel gesehen, schräg nach vorne gekippt zur Rakelrichtung angeordnet.
  • Eine untere Begrenzung der Rakelfläche bildet eine Rakelkante. Die Rakelkante ist beim Rakeln einem Drucksieb zugewandt und spannt einen Ebene auf, die parallel zum Drucksieb liegt.
  • Auf diese Weise nimmt die Rakelfläche also zu dieser Ebene einen Winkel von weniger als 90° ein, beispielsweise 60°. In einer Siebdruckvorrichtung nimmt die Rakelfläche dadurch zu einer Drucksiebebene einen Winkel von weniger als 90° ein, beispielsweise 60°.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist die Rakelfläche mit einer Leitflächenstruktur versehen, die wenigstens zwei Segmente mit schräg zur Rakelrichtung nach vorne verlaufenden Oberflächen aufweist. Auch durch eine solche segmentierte Leitflächenstruktur kann erreicht werden, dass die Rakelfläche zumindest abschnittsweise schräg zur Rakelrichtung nach vorne verläuft, um beim Rakeln Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche zurückzufördern. Eine segmentierte Leitflächenstruktur ist gerade bei sehr breiten Rakeln geeignet, wenn aufgrund der großen Breite der Rakel eine Krümmung oder Biegung der Rakel in Rakelrichtung gesehen zu große Abmessungen der Rakel verursachen würde. Mit einer segmentierten Leitflächenstruktur können mehrere kurze Abschnitte mit schräg nach vorne verlaufenden Oberflächen ausgebildet werden, die dann jeweils innerhalb eines Segments dafür sorgen, dass Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche zurückgefördert wird. Dadurch wird erreicht, dass Druckpaste nicht über die seitlichen Enden der Rakel hinausgefördert wird und dort für den Rakelvorgang verloren geht. Solche Leitflächenstrukturen mit mehreren Segmenten können auf gekrümmte Rakelflächen oder auch ebene Rakelflächen aufgebaut werden. Die Leitflächenstruktur kann auf eine Rakel aufgesetzt werden und beispielsweise als Blechbiegeteil oder Kunststoffformteil ausgebildet sein. Es ist im Rahmen der Erfindung auch möglich, die Leitflächenstruktur einstückig mit der Rakel auszubilden.
  • In Weiterbildung der Erfindung weist die Leitflächenstruktur sägezahnartige Segmente auf.
  • Mittels sägezahnartiger Segmente, wobei die Segmente in der Draufsicht auf die Rakel, also bei einer Siebdruckvorrichtung senkrecht von oben auf das Drucksieb, sägezahnartig erscheinen, können vergleichsweise große schräg nach vorne gerichtete Oberflächen der Segmente erzielt werden. Die Segmente können dabei zur Mitte der Rakelfläche symmetrisch ausgebildet sein, so dass die Oberflächen der Segmente also jeweils von der Mitte weg schräg nach vorne in Rakelrichtung ansteigen.
  • In Weiterbildung der Erfindung weist die Leitflächenstruktur wellenartige Segmente auf.
  • Auch mittels wellenartiger Segmente können Oberflächen bereitgestellt werden, die schräg nach vorne in Rakelrichtung verlaufen und die dann innerhalb eines Segments Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche zu zurückfördern.
  • In Weiterbildung der Erfindung endet die Leitflächenstruktur in Abstand vor einer Rakelkante, die eine untere Begrenzung der Rakelfläche bildet.
  • Auf diese Weise kann die Rakelkante selbst geradlinig oder gleichmäßig gekrümmt verlaufen, so dass eine gleichmäßige Verteilung der Druckpaste beim Flutrakeln bzw. ein gleichmäßiges Druckergebnis beim Drucken erzielt werden kann. Dennoch wird durch die Leitflächenstruktur erreicht, dass keine Druckpaste beim Rakeln über die seitlichen Enden der Rakel hinausgefördert wird.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Siebdruckvorrichtung mit wenigstens einer erfindungsgemäßen Rakel.
  • Durch Verwendung der erfindungsgemäßen Rakel in einer Siebdruckvorrichtung kann erreicht werden, dass die Druckpaste beim Rakeln, beispielsweise beim Flutrakeln oder auch beim eigentlichen Drucken, nicht seitlich über die Enden der Rakelfläche hinausgefördert wird und gleichmäßig vor der Rakelfläche verteilt bleibt. Dies wird dadurch erreicht, dass durch das Zurücksetzen der Mitte der Rakelfläche Druckpaste beim Rakeln in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche zurückgefördert wird.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Einzelmerkmale der unterschiedlichen beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen lassen sich dabei ohne weiteres miteinander kombinieren, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. Dies gilt auch für die Kombination von Einzelmerkmalen ohne weitere Einzelmerkmale, mit denen sie im Zusammenhang beschrieben sind. In den Zeichnungen zeigen:
    • 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Rakel für eine Siebdruckvorrichtung von schräg rechts vorne,
    • 2 die Rakel der 1 von schräg links vorne,
    • 3 die Rakel der 1 von schräg hinten,
    • 4 die Rakel der 1 von vorne,
    • 5 die Rakel der 1 von oben,
    • 6 die Rakel der 1 von der Seite,
    • 7 eine erfindungsgemäße Rakel gemäß einer weiteren Ausführungsform von schräg links oben,
    • 8 die Rakel der 7 von schräg rechts oben,
    • 9 die Rakel der 7 von vorne,
    • 10 die Rakel der 7 von oben und
    • 11 die Rakel der 7 von der Seite.
    • 12 eine erfindungsgemäße Rakel gemäß einer weiteren Ausführungsform von vorne,
    • 13 die Rakel der 12 von oben,
    • 14 die Rakel der 13 von der Seite,
    • 15 eine erfindungsgemäße Rakel gemäß einer weiteren Ausführungsform von vorne,
    • 16 die Rakel der 15 von oben und
    • 17 die Rakel der 16 von der Seite.
  • Die Darstellung der 1 zeigt eine als Flutrakel ausgebildete Rakel 10 in einer Ansicht von schräg rechts oben.
  • Die Rakel 10 weist einen Rakelhalter 12 auf, mit dem die Rakel 10 in eine geeignete Halterung eingespannt wird. Die Halterung wird dann zusammen mit der Rakel 10 über ein Drucksieb bewegt, um einen Rakelvorgang auszuführen und beispielsweise Druckpaste über ein Drucksieb zu verteilen. Das Rakeln erfolgt dabei nur in einer Rakelrichtung, die in 1 mittels eines Pfeils 14 angedeutet ist. Nach dem Ende des Rakelvorgangs wird die Rakel 10 mittels der Halterung angehoben und entgegen der Rakelrichtung 14 zurückbewegt, bis ein neuer Rakelvorgang beginnt.
  • Die Rakel weist eine Rakelfläche 16 auf, die in der Rakelrichtung 14 gesehen vorne liegt. Die Rakelfläche 16 ist durch die Vorderfläche eines gebogenen Blechstreifens realisiert. Die Rakel 10 ist als Blechbiegeteil ausgebildet. Der die Rakelfläche 16 aufweisende Blechstreifen ist über eine Biegestelle 16 einstückig mit einem Halterungsabschnitt 20 verbunden, der wiederum Teil des Rakelhalters 12 ist. Der Halterungsabschnitt 20 weist zwei seitlich der Mitte liegende Ausnehmungen 22 auf, in die Vorsprünge 24 an der Oberseite des gebogenen Blechstreifens eingreifen, der die Rakelfläche 16 bildet. Durch diese Ausnehmungen 22 und Vorsprünge 24 können der Blechstreifen und der Halterungsabschnitt 20 verzahnt werden bzw. ineinander eingreifen, um gegebenenfalls eine Versteifung des Blechstreifens zu erzielen.
  • In 1 ist zu erkennen, dass die Rakelfläche 16 einen Mittenbereich 26 aufweist. Zu beiden Seiten des Mittenbereichs schließt sich jeweils ein unter einem ersten Winkel schräg zur Rakelrichtung nach vorne verlaufender Bereich 28 an. Seitlich der Bereiche 28 ist wiederum jeweils ein seitlicher Endbereich 30 angeordnet. Die seitlichen Endbereiche 30 sind unter einem größeren zweiten Winkel schräg zur Rakelrichtung nach vorne gebogen oder können auch konvex gekrümmt sein. Die seitlichen Endbereiche 30 verhindern, dass Druckpaste beim Rakeln seitlich über die Enden der Rakelfläche 16 hinausfließt. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die seitlichen Endbereiche durch insgesamt vier ebene Teilbereiche gebildet, die an Biegekanten aneinander anschließen und insgesamt eine konkave Gestaltung der Endbereiche 30 bewirken.
  • Im Rahmen der Erfindung kann der Mittenbereich 26 bis maximal 50 % der Breite der Rakelfläche 16 einnehmen. Bei der dargestellten Ausführungsform liegt die Breite des Mittenbereichs 26 bei etwa 10 % bis 15 % der Breite der Rakelfläche 16.
  • Im Rahmen der Erfindung kann die Rakelfläche 16 auch durchgehend konkav gekrümmt sein. Bei der dargestellten Ausführungsform bewirkt die Biegestelle 22, dass der Mittenbereich 26 eben ausgebildet ist. Wesentlich ist, dass die seitlich an den Mittenbereich 26 anschließenden Bereiche 28 schräg nach vorne in Rakelrichtung verlaufen, um beim Rakeln Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche 16 bzw. den Mittenbereich 26 zurückzufördern.
  • 2 zeigt die Rakel 10 der 1 von links oben und 3 zeigt die Rakel 10 der 1 von schräg unten.
  • Die Darstellung der 4 zeigt die Rakel 10 von vorne. Es ist zu erkennen, dass die Breite des Mittenbereichs 26 wesentlich geringer ist als die Gesamtbreite der Rakelfläche 16 und bei der dargestellten Ausführungsform zwischen 10 % und 15 % der Breite der Rakelfläche 16 beträgt.
  • 5 zeigt die Rakel 10 in einer Ansicht von oben. In 5 ist die Rakelrichtung 14 eingezeichnet. Es ist zu erkennen, dass der Mittenbereich 26 senkrecht zur Rakelrichtung 14 angeordnet ist. Die seitlich an den Mittenbereich 26 anschließenden Bereiche 28 nehmen hingegen einen Winkel von etwa 86° bis 87° zur Rakelrichtung 14 ein. Bei dem in 5 rechts des Pfeils 14 angeordneten Bereich 28 wird dieser Winkel im Uhrzeigersinn gemessen, bei dem in 5 links dargestellten Bereich 28 gegen den Uhrzeigersinn. Es ist 5 zu entnehmen, dass der Mittenbereich 26 bereits gegenüber den äußeren Enden der Bereiche 28 entgegen der Rakelrichtung 14 zurückgesetzt ist. Diese vergleichsweise geringe Zurücksetzung genügt, um beim Rakeln Druckpaste in Richtung auf den Mittenbereich 26 zurückzufördern.
  • Die seitlichen Endbereiche 30 sind, wie beschrieben, stärker nach vorne gekrümmt bzw. gebogen und verhindern, dass Druckpaste beim Rakeln seitlich über die Enden der Rakelfläche 16 hinausgefördert wird.
  • 6 zeigt die Rakel 10 in einer Seitenansicht. Die Rakelfläche 16 ist in dieser Ansicht durch einen der seitlichen Endabschnitte 30 verdeckt. Es ist aber zu erkennen, dass der Blechstreifen, dessen Vorderfläche die Rakelfläche 16 bildet, senkrecht zur Rakelrichtung 14 angeordnet ist. Infolgedessen ist auch die Rakelfläche 16 senkrecht zur Rakelrichtung 14 angeordnet. Die Rakelrichtung 14 liegt wiederum parallel zur Ebene eines Drucksiebs 8. Eine untere Begrezung der Rakelfläche 16 bildet eine Rakelkante 38. In der Darstellung der 6 ist das Drucksieb 8 ebenfalls schematisch eingezeichnet. Die Rakelkante 38 der Rakel 10 kann dabei auf dem Drucksieb 8 aufsitzen oder leicht beabstandet vom Drucksieb 8 geführt werden, abhängig davon, ob beispielsweise die Rakel 10 als Flutrakel oder als Druckrakel eingesetzt wird.
  • Die Darstellungen der 7 bis 11 zeigen eine weitere erfindungsgemäße Rakel 40, die sehr ähnlich zu der Rakel 10 der 1 bis 6 aufgebaut ist. Zu der Rakel 10 funktionsgleiche oder identische Elemente der Rakel 40 werden daher nicht erneut erläutert und tragen auch dieselben Bezugszeichen.
  • Im Unterschied zur Rakel 10 ist bei der Rakel 40 eine Rakelfläche 46 schräg nach vorne geneigt und nimmt dadurch zur Rakelrichtung 14 einen von 90° abweichenden Winkel ein, bei der dargestellten Ausführungsform, siehe auch 11, ist dies ein Winkel von 60°. Gegenüber der Rakelfläche 16 der Rakel 10 der 1 bis 6 wurde der Blechstreifen, dessen Vorderseite die Rakelfläche 46 bildet, infolgedessen um 30° nach hinten, abgebogen. Zusätzlich wurde die Unterkante der Rakelfläche 46, die eine Rakelkante 48 bildet, so bearbeitet, dass die Rakelkante 48 in einer Ebene liegt, die parallel zu einer Drucksiebebene und auch parallel zur Rakelrichtung 14 angeordnet ist. Dies ist beispielsweise anhand der 11 zu erkennen.
  • In der Darstellung der 11 ist ein Drucksieb 8 schematisch eingezeichnet. Es ist zu erkennen, dass die Rakel 40 parallel in der Rakelrichtung 14 zum Drucksieb 8 bewegt wird, um Druckpaste über das Drucksieb 8 zu verteilen. Die Rakelkante 48 liegt in einer Ebene, die parallel zum Drucksieb 8 angeordnet ist.
  • Die Darstellungen der 12 bis 14 zeigen eine weitere erfindungsgemäße Rakel 60, die sehr ähnlich zu der Rakel 10 der 1 bis 6 aufgebaut ist. Zu der Rakel 10 funktionsgleiche oder identische Elemente der Rakel 60 werden daher nicht erneut erläutert und tragen auch dieselben Bezugszeichen.
  • Im Unterschied zur Rakel 10 ist bei der Rakel 60 auf die Rakelfläche 16 eine Leitflächenstruktur 62 aufgesetzt, die verhindert, dass mit der Rakel 60 verteilte Druckpaste nach außen und über die seitlichen Enden der Rakel 60 hinaustransportiert wird. Die Leitflächenstruktur ist auf die Leitfläche 16 im Bereich des Mittenabschnitts 26 und der Bereiche 28 aufgesetzt, die sich seitlich an den Mittenabschnitt 26 anschließen. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Leitflächenstruktur 62 auf die Leitfläche aufgesetzt und kann beispielsweise lediglich aufgeklipst sein. Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, die Leitflächenstruktur 62 einstückig mit der Rakelfläche 16 bzw. dem Blechstreifen, dessen Vorderseite die Rakelfläche 16 bildet, auszubilden.
  • Die Leitflächenstruktur endet kurz oberhalb der Unterseite der Rakelfläche 16, die die Rakelkante 38 bildet. Die Rakelkante 38 ist von der Leitflächenstruktur 62 daher unbeeinflusst. Beispielsweise endet die Leitflächenstruktur 62 etwa 1 mm oberhalb der Rakelkante 38.
  • Die Leitflächenstruktur 62 weist, siehe auch die Draufsicht auf die Rakel 60 in der 13, mehrere im Querschnitt etwa sägezahnartige Segmente 64a, 66a, 68a und 64b, 66b sowie 68b auf. Die Leitflächenstruktur 62 ist symmetrisch zur Mitte der Rakelfläche 16 angeordnet. Die Segmente 64a, 66a, 68a sind auf der in 12 rechts der Mitte der Rakelfläche 16 angeordneten Seite angeordnet, die Segmente 64b, 66b, 68b sind links der Mitte der Rakelfläche 16 angeordnet. Ausgehend von der Mitte der Rakelfläche 16 weist das Segment 64a bzw. 64b eine sanft gekrümmt in der Rakelrichtung 14 ansteigende Oberfläche auf. Die Oberfläche des Segments 64a ist bei der dargestellten Ausführungsform konkav ausgebildet, kann aber im Rahmen der Erfindung auch eben oder sogar leicht konvex sein. Wesentlich ist, dass die Fläche der Segmente 64a, 64b zu dem jeweils näher liegenden seitlichen Ende der Rakelfläche 16 hin ansteigt, so dass die Oberfläche der Segmente 64a, 64b also schräg nach vorne in Rakelrichtung 14 ausgerichtet ist. Über die Oberflächen der Segmente 64a, 64b wird somit Druckpaste beim Rakeln in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche 16 zu gefördert.
  • Die Segmente 64a, 64b enden auf ihrer, der Mitte der Rakelfläche 16 abgewandten Seite an einer Kantenfläche, die im Wesentlichen parallel zur Rakelrichtung 14 angeordnet ist und die im Wesentlichen bis kurz vor die Rakelfläche 16 reicht. Dadurch weisen die Segmente 64a, 64b in der Draufsicht der 13 eine sägezahnartige Struktur auf.
  • An das Segment 64a schließt sich das Segment 66a an, das im Wesentlichen gleich aufgebaut und gleich angeordnet ist wie das Segment 64a. Auch die Oberfläche des Segments 66a steigt schräg nach vorne in Rakelrichtung 14 an, um Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche 16 beim Rakeln zurückzufördern. Auch das Segment 66a ist in der Draufsicht der 13 sägezahnartig ausgebildet.
  • An das Segment 66a schließt sich ein weiteres Segment 68a an, das ebenfalls in der Draufsicht der 13 sägezahnartig ausgebildet ist und im Wesentlichen gleich ausgebildet ist wie das Segment 66a. An dem in 13 rechten Ende des Segments 68a weist dieses eine im Wesentlichen parallel zur Rakelrichtung 14 verlaufende Kantenfläche auf, die wieder auf die Rakelfläche 16 zurückführt. An der rechts außen liegenden Kantenfläche des Segments 68a endet die Leitflächenstruktur 62. Die Segmente 66b und 68b sind spiegelsymmetrisch zu den Segmenten 66a bzw. 68a aufgebaut.
  • Mit der Leitflächenstruktur 62 kann verhindert werden, dass Druckpaste beim Rakeln über die seitlichen Enden der Rakelfläche 16 hinausgefördert wird und dadurch für den eigentlichen Rakelvorgang verloren geht. Dies wird dadurch erreicht, dass jedes der Segmente 64a, 64b, 66a, 66b, 68a, 68b die mit der Rakel 60 beförderte Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche 16 zurückfördert. An jeder der seitlichen Kantenflächen der Segmente wird die Druckpaste dann zwar festgehalten, der wesentliche Effekt ist aber, dass durch das Zurückfördern der Druckpaste wenigstens innerhalb eines einzelnen Segments sicher verhindert wird, dass die Druckpaste seitlich über die seitlichen Enden der Rakelfläche 16 hinausgefördert bzw. hinaustransportiert wird.
  • Die Rakelkante 38 selbst wird von der Leitflächenstruktur 62 nicht beeinflusst, da die Leitflächenstruktur 62 kurz oberhalb der Rakelkante 38 endet.
  • Die Darstellungen der 15 bis 17 zeigen eine weitere erfindungsgemäße Rakel 80, die sehr ähnlich zu der Rakel 10 der 1 bis 6 aufgebaut ist. Zu der Rakel 10 funktionsgleiche oder identische Elemente der Rakel 80 werden daher nicht erneut erläutert und tragen auch dieselben Bezugszeichen. Bei der Rakel 80 ist auf die Rakelfläche 16 wie bei der Rakel 60 eine Leitflächenstruktur 82 aufgesetzt, die sich von der Leitflächenstruktur 62 der Rakel 60 unterscheidet.
  • Speziell weist die Leitflächenstruktur 82 mehrere, in Breitenrichtung der Rakelfläche 16 angeordnete wellenförmige Segmente 84a, 86a, 88a und 84b, 86b, 88b auf. In der Draufsicht der 16 sind die Segmente 84a, 86a, 88a rechts der Mitte der Rakelfläche 16 zu erkennen, die Segmente 84b, 86b, 88b links der Mitte der Rakelfläche 16. Zwischen den Segmenten 84a, 84b liegt die Mitte der Rakelfläche 16 und in der Mitte der Rakelfläche 16 befindet sich ein Wellental zwischen den beiden wellenförmigen Segmenten 84a, 64b. Die Oberfläche der Leitflächenstruktur 82 liegt in der Mitte der Rakelfläche 16 somit direkt vor der Rakelfläche 16. An die Mitte der Rakelfläche 16 schließen sich im symmetrischen Abstand die Wellenberge der beiden Segmente 84a, 84b an. Auf diese Wellenberge folgt wieder ein Wellental, wobei im Wellental dann die Segmente 86a bzw. 86b beginnen. In gleicher Weise schließt sich an das Segment 86a das Segment 88a und an das Segment 86b das Segment 88b an. Die in 16 rechte Seitenkante der Leitflächenstruktur 82 wird durch das rechte Ende des Segments 88a markiert. Das Ende des Segments 88a liegt wieder auf Höhe der Rakelfläche 16. In gleicher Weise ist das in 16 ganz linke Segment 88b ausgebildet.
  • Auch durch die Wellenform der Segmente 84a, 86a, 88a und 84b, 86b, 88b wird Druckpaste innerhalb eines jeden Segments in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche 16 zurückgefördert und es wird vor allem verhindert, dass beim Rakeln Druckpaste über die seitlichen Enden der Rakelfläche 16 hinausgefördert wird.
  • In 15 ist zu erkennen, dass die Leitflächenstruktur 82 kurz oberhalb der Rakelkante 38 endet. Die Rakelkante 38 ist somit unbeeinflusst von der Leitflächenstruktur 82.
  • Die Leitflächenstruktur 82 kann auf die Rakelfläche 16 aufgeklipst oder in anderer geeigneter Weise mit dieser verbunden werden. Die Leitflächenstruktur 82 kann auch einstückig mit dem Blechstreifen ausgebildet sein, dessen Vorderseite die Rakelfläche 16 bildet.
  • Bei den Ausführungsformen der 12 bis 14 bzw. 15 bis 17 sind die Leitflächenstrukturen 62, 82 jeweils vor einer konkav ausgebildeten Rakelfläche 16 dargestellt. Im Rahmen der Erfindung können die Leitflächenstrukturen 62, 82 auch auf ebene Rakelflächen aufgesetzt werden, also Rakelflächen, die senkrecht zur Rakelrichtung 14 verlaufen, bzw. können Leitflächenstrukturen 62, 82 oberhalb von senkrecht zur Rakelrichtung verlaufenden Rakelkanten angeordnet werden.

Claims (14)

  1. Rakel (10; 40) für eine Siebdruckvorrichtung mit einer Rakelfläche (16; 46), die beim Rakeln in einer Rakelrichtung (14) vorne liegt, wobei die Rakelfläche (16; 46) entgegen der Rakelrichtung (14) gesehen eine Mitte und zwei seitliche Enden hat, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitte der Rakelfläche (16; 46) oder ein die Mitte umgebender Mittenbereich (26) der Rakelfläche (16; 46) gegenüber den seitlichen Enden der Rakelfläche (16; 46) in der vorgesehenen Rakelrichtung (14) gesehen zurückgesetzt ist und wobei die Rakelfläche (16; 46) von der Mitte oder von dem Mittenbereich (26) ausgehend zu beiden Seiten zumindest abschnittsweise schräg zur Rakelrichtung (14) nach vorne verläuft, um beim Rakeln Druckpaste in Richtung auf die Mitte der Rakelfläche (16; 46) zurückzufördern.
  2. Rakel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittenbereich (26) senkrecht zur Rakelrichtung (14) angeordnet ist und maximal 50 Prozent, insbesondere 10% bis 15%, der Breite der Rakelfläche (16; 46) einnimmt.
  3. Rakel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakelfläche (16; 46) von einer Mitte der Rakelfläche (16; 46) ausgehend oder zu beiden Seiten des Mittenbereichs (26) schräg zur Rakelrichtung (14) nach vorne verläuft.
  4. Rakel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakelfläche (16; 46) in den von der Mitte ausgehenden Bereichen oder in den seitlich an den Mittenbereich (26) angrenzenden Bereichen einen Winkel zwischen 45° und 88°, insbesondere 86° bis 87°, zur Rakelrichtung (14) einnimmt.
  5. Rakel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass seitliche Endbereiche (30) der Rakelfläche (16; 46), die sich bis zu den seitlichen Enden der Rakelfläche (16; 46) erstrecken, konvex gekrümmt sind oder schräg nach vorne zur Rakelrichtung (14) verlaufen.
  6. Rakel nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakelfläche (16; 46) in Rakelrichtung (14) gesehen konkav gekrümmt ist.
  7. Rakel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakelfläche (16; 46) einen konstanten Krümmungsradius aufweist.
  8. Rakel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius der Rakelfläche (16; 46) im Mittenbereich (26) größer ist als in den seitlichen Endbereichen (30).
  9. Rakel nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakelfläche (46), in einer Richtung senkrecht zur Rakelrichtung (14) und parallel zur Breite der Rakel (40) gesehen, schräg nach vorne gekippt zur Rakelrichtung (14) angeordnet ist.
  10. Rakel nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rakelfläche (16) mit einer Leitflächenstruktur (62; 82) versehen ist, die wenigstens zwei Segmente (64a, 64b, 66a, 66b, 68a, 68b; 84a, 84b, 86a, 86b, 88a, 88b) mit schräg zur Rakelrichtung /14) nach vorne verlaufenden Oberflächen aufweist.
  11. Rakel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitflächenstruktur (62) sägezahnartige Segmente (64a, 64b, 66a, 66b, 68a, 68b) aufweist.
  12. Rakel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitflächenstruktur (82) wellenartige Segmente (84a, 84b, 86a, 86b, 88a, 88b) aufweist.
  13. Rakel nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitflächenstruktur 62; 82) im Abstand vor einer Rakelkante (38) endet, die eine untere Begrenzung der Rakelfläche (16) bildet.
  14. Siebdruckvorrichtung mit wenigstens einer Rakel (10; 40) nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110757946A (zh) * 2019-10-17 2020-02-07 晋能清洁能源科技股份公司 一种适用于太阳能电池丝网印刷的刮刀装置
CN115179670A (zh) * 2022-07-15 2022-10-14 泰州隆基乐叶光伏科技有限公司 一种印刷方法、太阳能电池和光伏组件
CN115366529A (zh) * 2021-05-18 2022-11-22 株式会社日立功率半导体 刮板

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