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Die Erfindung betrifft allgemein ein System zur lösbaren Befestigung von einem Teil-/Vollzahnersatz (herausnehmbaren Prothesen) an einem Ober- oder Unterkiefer einer Person, wobei der Zahnersatz durch eine starre und feste Stützkonstruktion befestigt werden kann.
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Der teilweise oder vollständige Verlust der natürlichen Zähne einer Person, entweder im Ober- oder im Unterkiefer, auf Grund von Alter, Unfall, Krankheiten oder anderen Gründen hat sowohl funktionell wie auch sozial, schwerwiegende Auswirkungen auf eine Person. Das Fehlen von Zähnen bereitet mehrere ernste funktionelle Probleme, wie z. B. die Unfähigkeit zu kauen, Sprechschwierigkeiten usw. Vor allem wird auch ein Lächeln mit einem vollen Satz weißer Zähne als etwas Wünschenswertes betrachtet, d. h. die Ästhetik spielt eine wichtige Rolle.
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Die Anwendung von Zahnersatz-Teilen bleibt ein Problem. Während ein Zahnersatz genau an den Alveolarkamm einer Person angepasst werden kann, ist es schwierig, den Zahnersatz in seiner Position zu halten. Vor allem beim normalen Kauen oder Sprechen weist ein Zahnersatz die Neigung auf, sich aus seiner Position auf dem Alveolarkamm zu entfernen, was zu Sprechschwierigkeiten, Kauproblemen und einem allgemein unbefriedigenden Gebrauch des Zahnersatz-Teils führt.
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Da der Zahnersatz eine künstliche Vorrichtung ist, die an lebendes Gewebe angepasst ist, sollte diesem Gewebe die Möglichkeit gegeben werden, sich jeden Tag für eine gewisse Zeit ohne Druck zu erholen. Viele Leute weisen auch die Gewohnheit auf, ihre Zähne aufeinander zu beißen, wenn sie gerade schlafen, und dies führt zu noch mehr Druck auf das Gewebe und die Knochen im Mund. Es wird daher empfohlen, den Zahnersatz für eine gewisse Zeit des Tages oder der Nacht herauszunehmen und den Mund und das Zahnfleisch zu behandeln und den Zahnersatz zu reinigen.
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Der Zahnersatz ist eine abnehmbare Dentalprothese, die künstliche Zähne hat, welche in den Sockel des Zahnersatzes eingebettet sind, die dem Zahnfleisch oder der Gingiva ähnelt. Der Zahnersatz-Sockel sorgt für die Abstützung des Zahnersatzes durch Aufliegen auf der Gingiva. Die Unterseite des Sockels hat eine Vertiefung, die mindestens einen Teil der Gingiva aufnimmt, um so für eine festsitzende, lösbare Passung des Zahnersatzes auf der Gingiva zu sorgen, die sich in der Nähe der verloren gegangenen Zähne befindet.
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Eine Vollprothese wird zum Ersetzen eines vollständigen Satzes von Zähnen verwendet. Eine Vollprothese ersetzt den unteren Satz von Zähnen (”untere Prothese”) oder den oberen Satz von Zähnen (”obere Prothese”). Bei der Vollprothese haftet die Oberfläche der Vertiefung an der entsprechenden Gingiva des Prothesenträgers durch Speichel aus dem Mund des Trägers, der ein Vakuum zwischen der Oberfläche der Vertiefung und der Schleimhaut der Gingiva bewirkt.
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Eine Brücke ist einer Zahnprothese ähnlich, außer dass die Brücke normalerweise eine Teilprothese ist, die nicht abnehmbar festzementiert oder auf andere Weise an den benachbarten Zähnen befestigt ist.
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In den letzten Jahren hat sich die Praxis entwickelt, Zahnimplantate (die auch als Haltepfosten oder Anker bezeichnet werden) dauerhaft in die Knochenstruktur des Mundes einzusetzen. Diese dauerhaften Zahnimplantate werden normalerweise aus Titan hergestellt, das von den biologischen Prozessen des Körpers besser angenommen wird, und die durch Osseointegration (Knochenwachstum) in ihrer Position fixiert werden. Durch die Nutzung der dauerhaft eingebrachten Implantate im Mund der Person besteht dann die Möglichkeit, leichter einen Zahnersatz an seinem Ort fest oder herausnehmbar zu fixieren.
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Das
US-Patent 5954506 offenbart beispielsweise eine magnetische Befestigung zum Halten einer Zahnprothese, mit einem Steckerteil, der an einem Aufbau befestigt werden kann, und einem Buchsenteil, der an der Zahnprothese befestigt werden kann. Das
US-Patent 5997300 beschreibt einen Pfeiler, der im Basis- oder Wurzelteil des Zahns verankert wird, und eine Abdeckkappe, die auf dem Zahnersatz befestigt ist. Ein Eingriffselement in Form eines weichen ringförmigen Kunststoffelements wird in die Glockenkammer gebracht. Wenn ein Kugelkopf auf dem Pfeiler darin eingreift, wird der Zahnersatz fest an seinem Platz gehalten. Der Zahnersatz kann aber zum Herausnehmen auch herausgezogen werden, so dass das Befestigen und das Herausnehmen des Zahnersatzes im Bereich der fehlenden Zähne bequem auszuführen ist.
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Gemäß einigen anderen besonderen Anordnungen wird der Zahnersatz auf einem Ankerelement befestigt, das wiederum mittels ständig implantierter Implantate dauerhaft am Zahnfleisch der Person befestigt ist. Der Zahnersatz ist gemäß mehreren Ausführungsformen abnehmbar und gemäß anderen Ausführungsformen fest mit dem Ankerelement verbunden.
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Das
US-Patent 4184252 betrifft eine Deckprothesenkonstruktion und ein Verfahren zum Befestigen derselben am restlichen Kieferkamm eines Patienten. Der Nerv von mindestens einem gesunden Zahn wird entfernt und der Wurzelkanal wird wie bei einer Wurzelkanalbehandlung mit einer Dentalpaste gefüllt. Die Krone des Zahns wird in der Nähe der Zahnfleischgrenze entfernt und ein ferromagnetischer Stab wird in die gefüllte Wurzel eingebettet. Magnetisches Material wird in die Deckprothese in einer solchen Position eingebettet, dass es an den Schließpunkten zum ferromagnetischen Stab ausgerichtet ist. Das Dentalmaterial, das den ferromagnetischen Stab umgibt, und das magnetische Material, das in die Deckprothese eingebettet ist, sind so geformt, dass sie zueinander passende geformte Flächen aufweisen. In einer alternativen Ausführungsform wird eine Wurzelkanalbehandlung an zwei gesunden Zähnen ausgeführt, und in die Wurzeln dieser Zähne werden Stäbe eingebettet. Eine ferromagnetischer Stange verbindet die Enden der zwei Stäbe. Magnetisches Material wird in der Deckprothese eingebettet, um mit der gesamten Länge der ferromagnetischen Stange ausgerichtet zu werden. Das Dentalmaterial, das die ferromagnetischen Stäbe umgibt, und das magnetische Material, welches in die Deckprothese eingebettet ist, sind so geformt, dass sie zueinander passende, konturierte Flächen aufweisen.
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Das
US-Patent 4784608 betrifft eine Befestigung zum lösbaren Halten von Zahnersatz im Mund eines Patienten, wobei der Patient mindestens zwei mit Abstand angeordnete Zahnimplantate hat; die Befestigung weist einen ersten Grundteil in Form eines Ankerelementes auf, das semipermanent am Ankerimplantat befestigt ist und allgemein entsprechend der Form des Alveolarkamms des Patienten gekrümmt ist sowie einen Stabteil hat, der sich zwischen den beabstandeten Zahnimplantaten erstreckt, wobei das Ankerelement Haltemittel an seinen Enden z. B. in Form einer Vertiefung an jedem Ende hat. Der zweite Grundteil der Befestigung ist ein Zahnersatzelement, das im allgemeinen konform zur Kontur des Ankerelementes ist und in der Nähe mit dem Ankerelement in Eingriff gebracht werden kann. Das Zahnersatzelement wird in den Zahnersatz eingegossen, welcher nachgeformte Zahnfleisch- und Zahnabschnitte hat. Das Zahnersatzelement hat Haltemittel, wie z. B. integral geformte Implantate, die lösbar in die Vertiefung im Ankerelement eingeführt werden können, wobei die Achse der Implantate und die Achse der Vertiefungen zu den Ebenen des Ankerelements und des Zahnersatzelementes geneigt sind. Das Zahnersatzelement enthält einen Arm, der schwenkbar zwischen einer verriegelten und einer entriegelten Position ist. Der Arm hat einen Blattteil, der mit dem Ankerelement an einem Punkt zwischen den Haltemitteln in Eingriff kommt, so dass der Arm, wenn er sich in der verriegelten Position befindet, den Zahnersatz im Mund hält, wobei der Arm an seinem äußeren Ende mit dem Fingernagel in Eingriff gebracht werden kann, so dass er in die entriegelte Position geschwenkt werden kann, was das Herausnehmen des Zahnersatzes ermöglicht.
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Das
US-Patent 6506052 offenbart ein System von nachrüstbaren, nicht dentalen, an Implantaten befestigten Prothesen mit Zahnimplantationstechnik, um Zeit und Kosten für den Träger des Zahnersatzes zu sparen und eine Marketingmöglichkeit zu schaffen, die die Vorteile der nachgerüsteten Prothesen nutzt, wie den Trägern von Zahnersatz mitgeteilt wird, um die Träger von Zahnersatz zu überzeugen, sich Zahnimplantate einsetzen zu lassen. Die Nachrüstung des Zahnersatzes umfasst das Ändern der Aufnahmevertiefung für den Zahnersatzgrundkörper, um einen Abschnitt des freiliegenden Teils des mindestens einen Implantats aufzunehmen, das am Träger des Zahnersatzes befestigt ist, und einen Abschnitt der Befestigungsvorrichtung des Zahnimplantats aufzunehmen. Ein Abschnitt der Befestigungsvorrichtung des Zahnimplantats ist an der Aufnahmevertiefung befestigt, um die Befestigungsvorrichtung des Zahnimplantats so zu positionieren, dass sie zumindest an einem Abschnitt des freiliegenden Teils des mindestens einen Implantats reversibel befestigt ist, das am Träger des Zahnersatzes befestigt ist, wenn der Zahnersatz am Träger des Zahnersatzes befestigt ist.
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Die Erfindung sieht ein System zum festen, jedoch lösbaren Stützen eines Zahnersatzes im Mund einer Person vor, wobei der Zahnersatz starr befestigt ist, jedoch so, dass er leicht und bequem entfernt und in einer robusten Lage im Mund der Person wiedereingesetzt werden kann.
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Mehr im einzelnen sieht die Erfindung ein System wie in Anspruch 1 definiert vor; vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Die Erfindung sieht somit ein Zahnersatzsystem vor, bei dem die Toleranz zwischen einem Stützbalken (im Fachgebiet oft auch als (Halte-)Riegel oder unterer Riegel bezeichnet), der fest am Kieferknochen der Person befestigt ist, und einem Aufbau (der in den abnehmbaren Zahnersatz integriert ist) im Wesentlichen sehr gering ist, um so alle Freiheitsgrade zwischen ihnen im Wesentlichen zu eliminieren, jedoch nur zum Herausnehmen des Zahnersatzes. Gemäß der Erfindung wird eine Verriegelungsanordnung für den Zahnersatz, zum Verhindern eines unbeabsichtigten Lösens, vorgesehen, die jedoch im Wesentlichen nicht zum Aufnehmen von Lasten bestimmt ist. Damit ist gemeint, dass das Verriegelungssystem im Wesentlichen keinen mechanischen Belastungen ausgesetzt wird, sondern alle Belastungen vom Stützbalken aufgenommen werden, um sie über die Implantate in den Kiefer abzuleiten.
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Der Stützbalken ist mittels mehrerer Haltepfosten fest mit dem Kiefer der Person verbunden, und der Zahnersatz kann über dem Stützbalken mittels eines Aufbaus lösbar befestigt werden, der in den Zahnersatz integriert ist, so dass der Zahnersatz robust über dem Stützbalken montiert ist.
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Zumindest ein oberer Abschnitt des Stützbalkens (d. h. der Abschnitt, der sich fern vom Kieferknochen befindet) kann einen nahezu rechteckigen Querschnitt haben, d. h. zumindest dessen Seitenflächen sind im Wesentlichen parallel zueinander, und vorzugsweise hat dieser Abschnitt eine im Wesentlichen ebene Oberseite, wodurch eine rechteckige Querschnittsform entsteht, oder in einigen speziellen Fällen ist die Oberseite unter einem Winkel zu den Seitenflächen angeordnet, wodurch eine rechteckige Querschnittsform entsteht.
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Ein entsprechender Querschnitt des Aufbaus des Zahnersatzes schließt praktisch den Stützbalken ein, wodurch alle Freiheitsgrade eliminiert oder im Wesentlichen ausgeschaltet werden, um so Kraftmomente zu reduzieren, die sich über Zahnimplantate/Haltepfosten und weiter entwickeln, so dass eine Person, die mit einem Zahnersatz gemäß der Erfindung versehen ist, kein unangenehmes und unsicheres Gefühl durch einen sich im Mund bewegenden Zahnersatz erfährt.
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Der Stützbalken hat gemäß einer speziellen Konstruktion einen nahezu rechteckigen Querschnitt, mit einem nach außen laufenden Winkel (Winkel der Seitenwände) von etwa 4° bis 12° und insbesondere von etwa 6°.
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Vorzugsweise weist die Zahnersatz-Verriegelungsanordnung nach innen verschiebbare Verriegelungsglieder (d. h. in Richtung zum Mund der Person zurückziehbar) und durch eine spezielle Konstruktion zwei Sicherungsstifte auf, die seitlich nach innen zurückziehbar sind, wobei sich jeder an oder in der Nähe eines Seitenabschnitts des Zahnersatzes erstreckt (d. h. sich seitlich von der Zunge erstreckt), obwohl eine mediale (frontale) Positionierung ebenfalls möglich ist, um so eine minimale Unterbrechung und Beschwerden an Gingiva und Zunge zu verursachen.
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Eine leicht lösbare Verriegelung des Zahnersatzes mit dem Stützbalken kann durch eine formschlüssige Verriegelung erfolgen, d. h. nicht von dem Typ, der auf Reibung, Magnetkraft, elastischem Einrasten usw. beruht, sondern vielmehr unter Verwendung von Verriegelungsstift-Systemen oder Drehzapfenartigen Verriegelungssystemen.
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Bevorzugt ist der Stützaufbau ein oberer Riegel, der in den Zahnersatz integriert ist, wobei eine Bodenfläche desselben zum Auflagern in eine Kontaktfläche über einer Oberseite des Stützbalkens eingepasst ist (welcher in dieser speziellen Anwendung als unterer Riegel bezeichnet werden kann).
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Auch kann der Stützaufbau ein Aufbau sein, der mit einer Stützbalkenaufnahme gebildet ist, welche einen U-förmigen Querschnitt hat, der konform zum mindestens einen oberen – Abschnitt des Stützbalkens ist, um ihn dadurch fest zu umschließen. Gemäß einer Modifikation ist der Stützbalken fest angepasst, nicht abnehmbar, mit einem oberen Riegel (was zu einem einheitlichen Stützbalken mit einer größeren Höhe führt), wobei der Stützaufbau ein Aufbau ist, der mit einer Stützbalkenaufnahme gebildet ist, die einen U-förmigen Querschnitt hat, welcher zu dem des mindestens einen oberen Abschnitts des befestigten oberen Riegels zum festen Einschließen desselben konform ist, obwohl er abnehmbar ist.
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Im ersten Fall kann der Stützaufbau ein oberer Riegel sein, der in den personalisierten Zahnersatz integriert ist, d. h. der Zahnersatz wird über den oberen Riegel geformt, wobei die Verriegelungsglieder durch den oberen Riegel zum Verriegelungseingriff mit Verriegelungsansätzen, die vertikal aus dem Stützbalken vorstehen, zurückgezogen werden kann.
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Im anderen Fall kann der personalisierte Zahnersatz in den Aufbau integriert sein, der zur festen Aufnahme des Stützbalkens angepasst ist, wobei die Verriegelungsglieder durch den Aufbau zum Verriegelungseingriff direkt mit geeigneten Bohrungen zurückgezogen werden können, die im Stützbalken gebildet sind. Der Begriff ”fest” oder ”eng”, wie er hier verwendet wird, bezieht sich auf den engen Kontakt zwischen dem Aufbau und dem Stützbalken, d. h. es liegt ein enger Flächenkontakt über der im Wesentlichen ganzen Oberfläche des Aufbaus vor.
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Der Verriegelungseingriff zwischen den Verriegelungsgliedern und den Verriegelungsansätzen erfolgt zum Beispiel durch einen Verriegelungsstift, der zum Eingriff mit einer gequetschten Bohrung geformt ist, welche im Verriegelungsansatz gebildet ist, oder durch Eingriff des Stiftes mit einer peripheren Nut, die am Verriegelungsansatz gebildet ist, um den Zahnersatz zu arretieren und dadurch seine unbeabsichtigte Entfernung zu verhindern. Vorzugsweise wird die axiale Verschiebung der Sicherungsstifte beschränkt, um dadurch ihr vollständiges Zurückziehen zu verhindern.
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Vorzugsweise wird ein individueller und personalisierter Stützbalken maßgefertigt, der der speziellen Anatomie der Person angepasst ist (nämlich bezüglich Kieferaufbau und -lage); dazu dienen verschiedene Parameter, die zum Beispiel durch periapikale Röntgenaufnahme, Panoramaröntgenaufnahme, CT-Abbildung, Studienmodelle usw. der Person erhalten werden. Dementsprechend wird ein personalisiertes Kit vorbereitet, wodurch ein Stützbalken und Zahnimplantate (Haltepfosten) zusammen mit einem Haltepfosten-Kit bereitgestellt werden, die Positionierschablonen, Stifte, Bohrer, Dorne usw. umfassen. Der Stützbalken wird dann zuverlässig am Kieferknochen über den Implantaten befestigt, die im Kiefer (mit oder ohne Einebnung des Alveolarkamms) vorimplantiert wurden, und danach wird ein personalisierter Zahnersatz abnehmbar über dem Stützbalken gemäß einer der Ausführungsformen befestigt, die vorstehend offenbart wurden.
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Der Begriff ”personalisierter Zahnersatz”, wie er hier verwendet wird, bezeichnet einen Zahnersatz, der die natürlichen Zähne und das Zahnfleisch einer Person (d. h. Farbe, Form, Größe und Übereinstimmung mit den Zähnen/dem Gebiss des gegenüber liegenden Kiefers) nachahmt, und er ist normalerweise aus Acrylmaterial hergestellt (manchmal mit einem Porzellanüberzug der künstlichen Zähne, die darin gebildet sind). Es ist sehr wünschenswert, dass jeder Zahnersatz gemäß der Erfindung mit einer Schürze (seitliche und vordere Flanschabdeckung) ausgestattet ist, die sich nach unten bis zum engen Kontakt mit dem Vestibulärbereich erstreckt, d. h. über zumindest einen größeren Abschnitt des Zahnfleisches. Der Schürzenteil simuliert und komplettiert den Gingivalbereich, er bietet ein ästhetisches Aussehen, und er verbirgt einerseits alle künstlichen Aufbauten, andererseits verdeckt er alle Lücken, die normalerweise vorhanden sind, um so phonetische Störungen (fehlerhafte Aussprache) und das Austreten von Speichel und Essen zu verhindern.
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Jede der oben beschriebenen Techniken eignet sich sowohl für den Ober- als auch für den Unterkiefer, und alle Verriegelungsanordnungen eignen sich zum lösbaren, jedoch zuverlässigen Befestigen des Zahnersatzes am fixen Stützbalken. Im Fall, dass die Verriegelungsglieder nach innen zurückziehbare Stifte sind, kann eine enge Bohrung an der Vorderseite des Zahnersatzes gebildet werden, durch die ein Hilfsmittel als Hilfe beim Zurückziehen der Sicherungsstifte angewendet werden kann.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. In der Zeichnung zeigen im einzelnen:
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1A bis 1F aufeinanderfolgende Schritte zum Installieren eines vorgefertigten Präzisionsaufbaus im Unterkiefer einer Person, und zwar gemäß Stand der Technik;
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2A eine isometrische auseinander gezogene Ansicht der Komponenten der vorgefertigten Präzisionskomponenten gemäß Stand der Technik;
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2B einen Schritt des dauerhaften Befestigens eines unteren Riegels am Kiefer der Person gemäß Stand der Technik.
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3 eine Vorderansicht eines Unterkiefers, der mit einem vorgefertigten Stützsystem gemäß Stand der Technik versehen ist;
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4A eine isometrische Draufsicht auf die Innenseite eines Zahnersatzes gemäß der Erfindung;
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4B eine Unteransicht des Zahnersatzes von 4A;
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5A und 5B Querschnittsansichten entlang der Schnittlinien IV und V in 4A bzw. 4B, die einen Verriegelungsmechanismus gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung illustrieren;
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6A das Positionieren und die Verriegelung eines Zahnersatzes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
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6B einen Zahnersatz gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, der in den Mund einer Person eingepasst ist;
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7A eine auseinandergezogene Schnittansicht eines Zahnersatzes und Stützbalkens gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
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7B einen Längsschnitt, der den Zahnersatz gemäß 7A illustriert, welcher abnehmbar über den Kiefer einer Person gepasst wird;
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8A bis 8H aufeinanderfolgende Schritte des Herstellens und Anpassens eines Stützbalkens gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung; und
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9 einen Längsschnitt, der illustriert, wie ein Zahnersatz auf einen Stützbalken gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gepasst wird.
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In den 1A bis 1F sowie in 2A und 2B ist ein chirurgisches Protokoll mit aufeinanderfolgenden Schritten zum Anpassen eines starren Zahnersatz-Stützbalkens 10 (s. 2A) gemäß Stand der Technik gezeigt. Nach einer präoperativen röntgenographischen Untersuchung zum Bestimmen der Merkmale des Kieferknochens 12 (des unteren Kieferknochens im gezeigten Beispiel) wird die Person anästhesiert, und es wird ein Kammschnitt ausgeführt, um den Kieferknochen 12 durch Einschneiden der Schleimhaut 13 freizulegen (s. kleines Fenster in 1A). Dann wird der Kamm des Kieferknochens 12 im vorderen Bereich mittels eines Trimmers 14 abgetragen, um so eine breite Knochenplattform 16 zu erhalten, die sich zum Aufnehmen einer vorgefertigten Titanmatrize (z. B. 18 in 1B) eignet. Mehrere verschiedene Matrizen werden während des Bohrverfahrens zum allmählichen Vergrößern des Durchmessers der Präparationen verwendet, die mit Bohrern 20 ausgeführt werden. Die als erste verwendete Matrize ist eine sog. Führungsmatrize, die die Position der Stellen für die Implantate einstellt, beginnend mit dem Markieren einer zentralen Befestigungsposition mit einem Standard-Rundbohrer 24 (1B); die markierte Position wird dann unter Verwendung eines Spiralbohrers (28 im kleinen Fenster von 1B) vergrößert. Ein Führungsstift 30 (1C) wird danach durch die Führungsmatrize 18 hindurch platziert, und zwei weitere Befestigungspunkte 34A, 34B (1B) werden markiert. Die Evaluierungs-Matrize 18 wird dann durch Positionierungsmatrizen 18B bis 18E unter Verwendung von Bohrführungen (38, s. 1D) ersetzt, um allmählich die Abmessung der zentralen Befestigungsposition zu vergrößern, und dann wird, wie in 1E zu erkennen ist, ein Haltepfosten 42 durch die Matrize 18D hindurch eingeführt. Die zwei Seitenstellen, die vorher als Befestigungspunkte 34A und 34B markiert wurden, werden dann gebohrt (1E), und ihre Abmessung wird vergrößert (s. kleines Fenster in 1F), um das Einführen von zwei Seitenpfosten 44, 46 zu erleichtern.
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Dann wird unter Verwendung eines Satzes von Titanschrauben 50 (2B) ein unterer Riegel 54 stabil an den Haltepfosten 42, 44 und 46 auf dauerhafte Weise befestigt.
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Optional wird eine dünne Silikonstützfolie 58 (2B und 3) auf der Schleimhaut 13 angebracht, die die Implantate, also die Haltepfosten 42, 44 und 46, umgibt, was Ödemen entgegenwirkt und den Einschnitt abdichtet, der zuvor erzeugt wurde. In 2A, 2B und 3 ist zu sehen, dass der untere Riegel 54 eine ebene Oberseite 60 hat, die mit mehreren Gewindebohrungen 64 vorgeformt ist. Auf den unteren Riegel 54 wird ein oberer Riegel 70 (s. 2A und 3) aufgebracht, der aus Titan hergestellt ist und mittels Schrauben 74 stabil, unter Aufsitzen auf dem unteren Riegel 54, derart befestigt wird, dass die Unterseite 78 des oberen Riegels 70 flächig gegen die Oberseite 60 des unteren Riegels 54 drückt, wie am besten in 3 zu sehen ist. Dadurch wird eine starr integrierte Baugruppe des Stützbalkens 10 gebildet. Die Schrauben 74 passen in vorgefertigte Bohrungen 76 (2A), die zu den Gewindebohrungen 64 im unteren Riegel 54 koaxial ausgerichtet sind.
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Die obige Technik folgt zumindest teilweise dem sog. ”Branemark Novum®-Verfahren”, wie in der Literatur erläutert.
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In den 4A und 4B ist ein Zahnersatz 100 gezeigt, der aus einem Acrylmaterial hergestellt ist und integral mit mehreren Zähnen 111 versehen ist, die die natürlichen Zähne der Person in Bezug auf Form, Größe, Farbe usw. nachahmen, und der ferner Zahnfleisch nachahmende Teile in Form von Schürzen aufweist die als vorderer Zahnfleisch-Schürzenteil 104 und hinterer Zahnfleisch-Schürzenteil 106 vorgesehen sind, und deren Farbe und Textur das natürliche Aussehen des Zahnfleisches der betreffenden Person nachahmen. Die Schürze, nämlich die seitliche und vordere Flanschabdeckung, erstreckt sich nach unten in einem engen Kontakt mit dem vestibulären Bereich, und zwar über zumindest einen größeren Bereich des Zahnfleisches. Der Schürzenteil simuliert und schließt den Gingivalbereich ab, er ermöglicht ein ästhetisches Aussehen und verbirgt einerseits alle künstlichen Aufbauten und andererseits alle Lücken, die normalerweise vorhanden sind, und er verhindert so phonetische Störungen (fehlerhafte Aussprache) und das Austreten von Speichel und Essen.
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In den Zahnersatz 100 integriert und fest aufgenommen ist ein Aufbau 110 (4B), der aus einem harten Material, z. B. Metall, hergestellt ist, und der einen U-förmigen Querschnitt aufweist, welcher zumindest dem oberen Abschnitt 80 eines unteren Riegels 70 entspricht und zum festen Aufnehmen und Umschließen desselben ausgelegt ist, wie nachstehend noch näher erläutert wird. Der Zahnersatz 100 ist dafür ausgelegt, über einen unteren Riegel (in 4B nicht zu sehen, in 7A und 7B mit 200 identifiziert) in einer im Wesentlichen vertikalen Position angebracht und in derselben Weise und ferner derart entfernt zu werden, dass die Toleranz zwischen dem unteren Riegel 200 und dem Aufbau 110 des Zahnersatzes 100 im Wesentlichen ganz eng ist, um dadurch alle Freiheitsgrade zwischen ihnen im Wesentlichen zu eliminieren (abgesehen von der Möglichkeit des Herausnehmens des Zahnersatzes, wie erwähnt).
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Wie ferner aus 4A und 4B ersichtlich, ist der Zahnersatz 100 mit zwei Verriegelungen 112 ausgestattet, die mit Schnapp- bzw. Rast-Stiften ausgeführt sind, wie insbesondere in 5A und 5B zu ersehen ist. Die Verriegelungen 112 weisen je ein Gehäuse 116, das starr in den Zahnersatz 100 eingebettet ist, wobei das Gehäuse 116 innen mit einer Muffe 118 versehen ist, die normalerweise aus einem Elastomer- oder Keramikmaterial hergestellt ist, und außerdem einen Verriegelungsstift 120 auf, welcher mit einem kranzförmigen, eine Verschiebung begrenzenden Ring 122 zum Einschnappen bzw. Einrasten in der Muffe 118 in einer verriegelten Position (4B bzw. 5B) und einer offenen Position (4A bzw. 5A) ausgebildet ist. Der Verriegelungsstift 120 ist ferner mit einem Kopf 126 versehen, der in der verriegelten Position (s. 5B) im Wesentlichen bündig mit der Oberfläche der inneren Seite des Zahnersatzes 100, d. h. des inneren Schürzenteils 106 ist, um eine maximale Annehmlichkeit zu erzielen. Gegebenenfalls kann jedoch ein kleiner Zwischenraum 130 (4B, 5B) gegeben sein, der das Herausziehen des Verriegelungsstiftes 120 erleichtern soll, z. B. mit Hilfe des Fingernagels. Die Anordnung ist derart, dass der Verriegelungsstift 120 zur festen Anbringung in Bohrungen ausgelegt ist (die auch als Verriegelungsaufnahmen 220 in 7B bezeichnet sind), welche im unteren Riegel 200 gebildet sind.
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Wenn vorstehend ein spezieller Verriegelungsmechanismus erläutert wurde, so ist doch zu erkennen, dass andere Formen von Verriegelungsanordnungen ebenfalls verwendet werden können, z. B. ein sog. Drehverriegelungsmechanismus (nicht dargestellt).
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Es ist zu ersehen, dass der vorliegende Verriegelungsmechanismus im Wesentlichen nicht dazu dient, Lasten aufzunehmen, er soll vielmehr ein unbeabsichtigtes Lösen des Zahnersatzes verhindern. Ferner ist der Verriegelungsmechanismus 112 an eine Innenfläche der das Zahnfleisch nachahmenden Schürze bevorzugt seitlich von der Zunge angeordnet, um so eine minimale Störung zu bewirken und unangenehme Gefühle zu vermeiden, und um ein ästhetisches Aussehen vorzusehen. Gelegentlich kann jedoch ein oder können mehrere Verriegelungsmechanismen in einer frontalen Position angebracht werden (nicht dargestellt).
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Um ein leichtes Herausziehen des Verriegelungsstiftes 120 zu ermöglichen, kann der Zahnersatz 100 auch mit zwei Durchgangsbohrungen 150 (6B) versehen werden, die nur beim Zurückziehen der Unterlippe 152 der Person, und auch dann kaum wahrnehmbar sind, wobei ein dünner Gegenstand in sie eingeführt werden kann, um so gegen das Ende des jeweiligen Verriegelungsstiftes 120 zu drücken und so sein Herausziehen zu erleichtern.
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Es ist ferner in 6B zu bemerken, dass der vordere Schürzenteil 104 sich nach unten erstreckt, um so mit dem natürlichen Zahnfleisch der betreffenden Person zu ”verschmelzen” und im Wesentlichen den gesamten Stützaufbau zu verbergen. Das hat einerseits eine ästhetische Bedeutung, andererseits dient es auch dazu, Lücken abzudecken, die normalerweise vorhanden sind, um so phonetische Störungen (Ausspracheprobleme) und das Entweichen von Speichel und Essen durch solche Lücken zu verhüten, die offensichtlich unangenehme Zwischenfälle verursachen können.
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In den 7A und 7B ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei der der Stützbalken 200 über den Implantaten (Haltepfosten) 202 am Kiefer 204 einer Person befestigt ist. Der Stützbalken 200 liegt in Form eines unteren Riegels vor, der eine ebene, glatte Oberseite 208 hat. Ein Aufbau 214 ist in den Zahnersatz 210 integriert und von demselben fest aufgenommen. Der Aufbau 214 ist aus einem harten Material hergestellt, z. B. aus Metall, und hat eine glatte, ebene Bodenfläche 216, die für eine bündige Lage auf der Oberseite 208 des unteren Riegels 200 konform zu dieser geformt und ausgelegt ist.
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Auch der Zahnersatz 210 gemäß 7A, 7B ist mit einer Zahnfleisch nachahmenden Schürze versehen, wie in Verbindung mit den vorherigen Ausführungsformen beschrieben, und er weist ferner zwei Verriegelungen 220 von der Art eines Schnapp- bzw. Raststiftes auf; der untere Riegel 200 ist mit entsprechenden Verriegelungsbuchsen 222 zum Arretieren der Verriegelungen 220 gebildet, z. B. von der Art, die vorstehend in Verbindung mit 5A und 5B erläutert wurden.
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Die Anordnung gemäß 7A, 7B ist derart, dass der Zahnersatz 210 über dem unteren Riegel 200 (7B) so aufgebracht wird, dass die Bodenfläche 216 des Aufbaus 214 in vollem flächigen Kontakt mit der Oberseite 208 des unteren Riegels 200 vorliegt.
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Die Anordnung ist weiters derart, dass der Zahnersatz 210 im Wesentlichen vertikal über den Stützbalken 200 aufgebracht und von demselben entfernt wird, wobei in der montierten Position gemäß 7B und ferner beim Arretieren der Verriegelungen 220 alle Freiheitsgrade zwischen denselben im Wesentlichen eliminiert sind.
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Diese Anordnung ist von großer Bedeutung für die Langlebigkeit des Zahnersatz-Stützsystems, wenn sich minimale Trägheitsmomente im System und in den Halteelementen entwickeln. Wichtig ist auch die Tatsache, dass eine Person, die mit einem System gemäß der Erfindung versehen ist, keine unangenehmen Gefühle durch einen Zahnersatz, der sich im Mund bewegt, erfährt.
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In den 8A bis 8H und 9 ist eine Zahnersatz-Baugruppe gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und ein Verfahren zu ihrer Herstellung veranschaulicht. Gemäß dieser Ausführungsform wird ein individueller und personalisierter Stützbalken in Form eines unteren Riegels 180, angepasst an die spezielle Physiologie der Person, maßgerecht angefertigt. Dies wird dadurch erreicht, dass zuerst ein Abdruck (Modell) des Kiefers der Person hergestellt wird und dann, nachdem weitere anatomische Informationen gewonnen wurden, z. B. betreffend Kieferaufbau, Lage des Kieferknochens usw., beispielsweise aus CT-Bildern (8A), Panoramaröntgenaufnahmen, periapikalen Röntgenbildern, Studienmodellen usw., werden Implantate im Abdruck an den am besten geeigneten Positionen, entsprechend der Anatomie der Person und auf der Grundlage der Informationen, eingesetzt. Dann wird ein zweiter Abdruck hergestellt, der die genaue Lage und Position der Implantate enthält. Auf der Grundlage dieses zweiten Abdrucks läuft ein computergestütztes Herstellungssystem (8B) zur Herstellung eines hoch-präzisen unteren Riegels 180 (8C bis 8E), der mit den vorpositionierten Bohrungen 186 zur festen Anbringung an Haltepfosten 190 (8F und 9) gebildet wird, welche im Kiefer der Person positioniert werden sollen (8F bis 8H), je nach den erhaltenen Parametern. Gleichzeitig wird ein Zahnersatz 191 (im Schnitt in 9 zu sehen) ähnlich der Anordnung hergestellt, die in 4A und 4B gezeigt ist, mit einem integrierten U-förmigen Aufbau 192, der zum festen Aufsetzen auf den unteren Riegel 180 bestimmt ist. Der untere Riegel 180 wird maschinell in seine Endform gebracht, wie in 8G und 8H zu ersehen ist, mit einem oberen Abschnitt 194, der einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt hat. Danach wird der untere Riegel 180 fest an den Haltepfosten 190 mittels Schrauben 196 befestigt (s. 8G und 8H), wodurch sich der untere Riegel erübrigt, der in Verbindung mit den vorherigen Ausführungsformen erläutert wurde.
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Der Zahnersatz 191 wird auf dem unteren Riegel 180 auf dieselbe Weise angebracht, wie in Verbindung mit der vorherigen Ausführungsform offenbart und wie z. B. anhand der 7 erläutert wurde, nämlich durch ein im Wesentlichen vertikalen Verschieben, wobei ein Verriegelungseingriff des Zahnersatzes 191 mit dem unteren Riegel 180 mit Hilfe eines Verriegelungsmechanismus beliebiger Art (nicht dargestellt) erleichtert wird, wie z. B. mit der speziellen Art der Raststift-Verriegelung, die in 5A und 5B gezeigt ist.
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Wenn vorstehend einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung erläutert wurden, so sind doch im Rahmen der Erfindung zahlreiche Abwandlungen möglich. So können modifizierte Verriegelungsmechanismen verwendet werden, um einen Verriegelungseingriff zwischen dem Zahnersatz und dem Stützelement sicherzustellen. Es ist ferner zu erkennen, dass die Systeme, welche hier beschrieben wurden, auf den Oberkiefer ebenso wie auf den Unterkiefer angewendet werden können, wobei eine besondere Sorgfalt anzuwenden ist, um einen geeigneten Stützaufbau an die speziellen anatomischen Parameter und Merkmale der Person anzupassen.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- US 5954506 [0009]
- US 5997300 [0009]
- US 4184252 [0011]
- US 4784608 [0012]
- US 6506052 [0013]
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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- ”Ein neues Behandlungskonzept zur Sanierung des zahnlosen Kiefers. Vorläufige Ergebnisse aus einer prospektiven klinischen Nachsorgestudie” [Clinical Implant Dentistry Related Res. 1999; 1(1): 2–16; von Branemark PI, Engstrand P, Ohrnell LO, Grondahl K, Nilsson P, Hagberg K, Darle C, Lekholm U.] [0014]