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DE2019867A1 - Laufrolle,insbesondere Lenkrolle - Google Patents

Laufrolle,insbesondere Lenkrolle

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DE2019867A1
DE2019867A1 DE19702019867 DE2019867A DE2019867A1 DE 2019867 A1 DE2019867 A1 DE 2019867A1 DE 19702019867 DE19702019867 DE 19702019867 DE 2019867 A DE2019867 A DE 2019867A DE 2019867 A1 DE2019867 A1 DE 2019867A1
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DE
Germany
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fork
halves
bearing
bearing shell
roller
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DE19702019867
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DE2019867C3 (de
DE2019867B2 (de
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auf Nichtnennung. P Antrag
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Tente Rollen GmbH and Co
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Tente Rollen GmbH and Co
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B33/00Castors in general; Anti-clogging castors
    • B60B33/0002Castors in general; Anti-clogging castors assembling to the object, e.g. furniture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Laufrolle, insbesondere Lankrolle.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Laufrolle, bei der das Laufrad in einer Gabel gelagert ist, die mit einem Befestigungszapfen oder einem Befestigungsflansch ausgestattet int¢ Die bisherige Konstruktion der Laufrollengabel hat sowohl in fertigungstechnischer Hinsicht als auch in bezug auf die Lagerhaltung der Laufrollen sowie auch in gebrauchsmäßiger Hinsicht verschiedene Nachteile.
  • Bei gegossenen oder aus Stahlblech gepreßten Gabelgehäusen müssen die gießtechnischen und preßtechnischen Erfordernisse berücksichtigt werden, weshalb die Laufrollengabeln für den Regelfall keine Hinterschneidungen besitzen dürfen. Da die Laufrollen in verschiedener Weise mittels rundem oder vierkantigem Befestigungszapfen oder mittels Befestigungsschraube oder Befestigungsflansch anmontiert werden, sind bei jeder Rollengröße von jeder Art der Befestigungsmöglichkeit Laufrollen lagermäßig vorrätig zu halten, um den Kunden kurzfristig itt Laufrollen in der richtigen Gre und Befestigungsart beliefern zu können, was sowohl bein Hersteller egks auch beim Zwischenhändler und im Verkaufsgeschäft erhebliche Kapitalinvestitionen erforderlich macht. Bei der Verwendung können die Laufrollen verschiedener Befestigungsarten nicht gegeneinander ausgetauscht werden, selbst wenn es sich ansonsten um Laufrollen derselben Größe und desselben Modells handelt.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und liefert eine Laufrolle, die sowchl in fertigungstechnischer Hinsicht als auch in bezug auf die lagermäßige Vorratshaltung von Laufrollen verschiedener Befestigungsarten sowie in bezug auf die Austauschbarkeit der Laufrollen unter einander eim Gebrauch besonders vorteilhaft ist Die neue Lauf rolle, bei ddr das Laufrad in bekannter Weis in einer mit einen Befestigungszapfen oder Befestigungsflansch ausgestatteten Gabel gelagert ist, ist gemäß dem Grundgedanken der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollengabel aus zwei spiegelbildlich geformten Gabelhälften zusammengesetzt ist, die an ihrem oberen Ende als Lagerschalenhälften ausgebildet sind, die gemeinsam einen Fortsatz des Befestigungszapfens oder des Befestigungsflanschs umfassen und ein Lager für den Befestigungszapfen oder Befestigungsflansch bilden.
  • Durch die Zweiteilung der Laufrollengabel kann diese in fertigungstechnischer Hinsicht wesentlich einfacher hergestellt werden. Dies gilt sowohl für die Herstellung als metallene Druckgußteile oder Tempergußteile als auch für die Herstellung als Gesenkschmiedeteile oder Preßt eilt aus Blech und insbesondere für die Herstellung als Preß- oder Spritzgußteile aus Kunststoff. Falls es sich bei der Laufrolle um eine Bockrolle handelt, sind die zwei spiegelbildlich geformten Gabelhälften, aus der die Laufrollengabel erfindungsgemäß zusammengesetzt ist, sogar in ihrer Formgebung identisch, wodurch die Kosten für die Gieß- oder Preß- oder Spritzformen wesentlich geringer sind und jeweils nur eine Form von Gabelhälften hergestellt zu werden brancht, von denen jeweils zwei Stück zu einer Laufrollengabel zusammengesetzt.
  • werden. Ds die beiden Gabelhälften an ihres oberen Ende jeweils als Lagerschalenhälften für die Aufnahme eines Fortsatzes des Befestigungszapfens oder des Befestigungsflanschs ausgebildet sind, kann die Laufrolle je nach der gewünschten Befestigungsart beim Zusammenbau beliebig mit einem runden oder einem vierkantigen oder als Schraube ausgebildeten Befestigungszapfen oder mit einem Befestigungsflansch ausgerüstet werden. Dadurch brauchen ftir Jede Laufrollengröße nur die Gabelhälften und eine entsprechende Anzahl der verschiedenartigen Befestigungsvorkehrungen vorrätig gehalten zu werden, um sofort jeden Kundenwunsch hinsichtlich der jeweiligen Befestigungsart erfüllen zu können, was die lagermäßige Vorratshaltung auf einen Bruchteil der bisher nötigen Menge reduziert. Dies gilt nicht nur für den Hersteller und Zwischenhändler, sondern auch für den Verkauf im Einzelhandelsgeschäft an den Letztverbraucher. Sofern beim Gebrauch der Laufrollen solche mit verschiedenartiger Befestigungsvorkehrung ausgewechselt werden sollen, brauchen lediglich die Gabelhälften auseinander genommen und der in ihren oberen Lagerschalenhälften gelagerte Befestigungszapfen gegen einen anders geformten oder gegen einen Befestigungsflansch oder umgekehrt ausgetauscht zu werden, wodurch die erfindungsgemäßen Laufrollen universell verwendbar sind.0 Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ergeben ich ganz besondere Vorteile, wenn es sich bei der erfindungsgemäßen Laufrolle um eine schwenkbare Laufrolle, also um eine Lenkrolle handelt.
  • Eine Lenkrolle besteht normalerweise aus einem verschwenkbaren Gabelgehäuse und einem Laufrad. Das Gehäuse setzt sich zusammen aus einer Gabel und den Lagerelementen der Schwenklagerung, wobei in den meisten bekannten Ausführungen der Gabelhals als Gleitfläche oder beispielsweise als Kugellauffläche ausgebildet ist.
  • Bedingt durch die ungleiche Beanspruchung der Schwenklagerung infolge Hebelwirkung, die durch die erforderliche Ausladung der Rolle verursacht wird, ist das drehbare Rückenlager allgemein das am stärksten beanspruchte Teil der Lenkrolle. Dies hat einen erhöhten Verschleiß an dieser Stelle zur Folge. Bei den bekannten Konstruktionen von schwenkbaren Laufrollen läßt der Umstand, daß die Laufrollengabel mit als Lagerelement verwendet wird, einen Austausch der Verschleißteile der Schwenklagerung nicht zuo Bei einer defekten oder verschlissenen Schwenklagerung ist daher in den meisten Fällen das ganze Laufrollengehäuse nicht mehr verwendungsfähig, so daß die Lenkrolle ganz ersetzt werden muß.
  • Die Weiterbildung des Grundgedankens der Erfindung beseitigt auch diesen erheblichen Nachteil und liefert eine Lenkrolle, deren Schwenklager unabhängig von der Rollengabel einbaufertig als komplette Baugruppe hergestellt und im Falle eines Verschleißes in einfachster Weise ausgetauscht und duroh ein neuea Schwenklager ersetzt werden kann.
  • Die neue Lenkrolle, bei der das Laufrad in bekannter Weise in einer verschwenkbaren Gabel gelagert ist, die ein mit einem Befestigungszapfen oder Befestigungsflansch ausgestattetes drehbares Rtlckenlager besitzt, ist gemäß der Weiterbildung der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz des Befestigungszapfens oder Befestigungsflansche ein Drehzapfen ist und die oberen Lagerschalenhälften der Gabelhälfton gemeinsam ein Drehlager für den Rückenlager-Drehzapfen bilden.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Weiterbildung der Erfindung iet dadurch gekennzeichnet, daß.
  • die Lagerschalenhälften der Gabelhälften gemeinsam ein Lagergehäuse bilden und das Rückenlager als einbaufertige.
  • Baueinheit ausgebildet ist, die aus einem Befestigungszapfen oder Befestigungsflansch mit Drehzapfen und einem auf diesem montierten Rollen- oder Kugellager besteht, das in dem von den Gabelhälften gebildeten Lagergehäuse untergebracht ist.
  • Für ein einwandfreies Funktionieren einer Lenkrolle ist nicht nur eine einwandfreie lagerung des laufrades, sondern auch ein einwandfreies Funktionieren des dreh baren Rückenlagers in jeder Stellung und bei jeder Belastung erforderlich. Die Erfindung eröffnet die Möglichkeit, beim drehbaren Rückenlager eine Zwei-Punktlagerung vorzusehen, die das Kippmoment einwandfrei aufnehmen kann, das durch die bei Lenkrollen erforderhohe Ausladung der Rolle verursacht iato Entsprechend ist eine Ausführungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Drehzapfen zwei Rollen oder Kugellager mit Abstand voneinander angel ordnet sind und hierfür die Lagerschalenhälften der Gabelhälften zwei Lagersitzflächen aufweisen Zweckmäßig sind dabei die Außenlaufringe der beiden Rollen oder Kugellager zu einer gemeinsamen Zwillingshülse zusammengefaßt, die eine Außennut aufweisen kann, in die ein innerer Vorsprung der lagerschalenhälften eingreift. Die Zwillingshülse kann an der Stelle ihrer Außennut oder auch an anderer Stelle als Vierkant oder Sechskant o.dgl. geformt sein, um sie in dem Lagergehäuse, das aus den oberen Lagerschalenhälften der Gabelhälften gebildet ist, verdrehungssicher zu lagern, Der Drehzapfen des Befestigungszapfens oder Befestigungs@ flansches, auf dem das eine oder die mehreren Rolle oder Kugellager montiert sind, kann au seines unteren Ende mit einem Gewindestutzen mit einer Mutter für die Nachstellung des Lagerspiels ausgestattet sein, wobei das aus den Lagerschalenhälften gebildete Lagergehäuse zur Gabelhöhlung hin offen und dadurch die Nachstellmutter zugänglich ist.
  • Die spiegelbildlich geformten Gabelhälften und ihre oberen Lagerschalenhälften können als einstückige Metall-Druckgußteile oder als Tempergußteile hergestellt ein. Sie können aber auch als einstückige Gesenkschmiedeteile oder als Preßteile aus Blech gefertigt sein. Insbesondere eröffnet die Erfindung die Möglichkeit, die spiegelbildlich geformten Gabelhälften und ihre oberen Lagerschalenhälften als einstückige Preßteile oder Spritzgußteile nunmehr auch aus Kunststoff herzustellen. Durch die Zweiteilung der Laufrollengabel sind die Gießformen oder Preß- oder Spritzgußformen oder die Preß- bzw. Schmiedegesenke wesentlich einfacher und dadurch auch billiger herzustellen. Die Gabelhälften können nunmehr entsprechend der kräftemäßigen Beanspruchung geformt und zur Gabelhöhlung hin gegebenenfalls durch Rippen o.dgl. ausgesteift und mit Materialaussparungen gestaltet werden, was im Falle der bisher bekannten einteiligen Laufrollengabeln wegen der her stellungsmäßig ungünstigen Gabelhöhlung nicht oder nur schwierig möglich war.
  • Als weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Zweiteilung der Laufrollengabel ergibt sich die Möglichkeit, die Gabel schenkel in nur geringer Dicke breitflächig auszubilden, insbesondere als dünnwandiges Preß- oder Spritzgußteil aus Kunststoff, was bei den bisherigen Laufrollengabeln fertigungstechnisch nicht möglich war.
  • Dadurch läßt sich nicht nur durch besondere Formge staltung der Gabel schenkel ein gefälliges modernes Aussehen der Laufrollen erreichen, sondern auch technische Vereinfachungen vornehmen. Entsprechend ist eine besondere Ausführungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der spiegelbildlich geformten Gabelhälften von den oberen Lagerschalenhälften ausgehend scheibenförmig verbreitert sind und gleichzeitig Fadenschutzscheiben bilden, wodurch sich eine Ausrüstung des laufrades mit den sonst nötigen deckelförmigen Fadenschutzscheiben aus Blech erübrigt.
  • Ergänzend können die Schenkel der spiegelbildlich geformten Gabelhälften zur Gabelhöhlung hin kreisförmige Vorsprünge o.dgl. besitzen, die als Padensperre itn die Seitenhöhlungen des laufrades eintauchen. Die scheiben förmig verbreiterten Gabelsohenkel können gegenüber den oberen Lagerschalenhälften durch Rippen ausgesteift sein,die wegen der Zweiteilung der Laufrollengabel und der Herstellung als Gabelhäiften nunmehr auch Hinter schneidungen bilden können, was bei den bisherigen Laufrollengabeln in der Gabelhöhlung nicht zulässig war.
  • Der Zusammenhalt der beiden Gabelhälften kann unter Berücksichtigung der bei den einzelnen Rolleniorzen auftretenden Belastungen und Kräfte in verschiedener Weise erfolgen, beispielsweise durch Verschraubung, wobei an den oberen Lagerschalenhälften Nocken oder eingespritzte oder eingegossene Segmente vorgesehen sein können, um den Befestigungszapfen oder Befestigungsflansch und insbesondere die als vormontierte fertige Baueinheit ausgebildete Schwenklagerung verdrehungssicher zu halten.
  • Ein besonders einfacher Zusammenhalt der Gabelhälften ergibt sich bei einer Ausführungsform, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die beiden spiegelbildlich geformten Gabelhälften an ihren unteren Schenkelenden mittels einer als Rpndachse dienenden Schraube und an den oberen Lagerschalenhälften mittels eines diese umfassenden aufgepreßten Ringes zusammengehalten sind.
  • Im Palle einer Lenkrolle kann der obere Haltering gleichseitig als Schutzdeckel iUr das Kugellager der Schwenklagerung ausgebildet sein. Der Zusammenhalt erfolgt dann oben über den Abdeckring und unten Uber die Rad achse, die zugleich auch die Radlagerung des Laufrades zusammenhält In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Porm einer Lenkrolle schentisch verdeutlicht: Fig.1 zeigt die Lenkrolle teilweise im Schnitt von der Seite.
  • Fig.2 zeigt die Lenkrolle der Pig. 1 halbseitig im Schnitt in Laufrichtung gesehen.
  • Fig.3 zeigt die Einzelteile der Lenkrolle der Fig.2 auseinandergenommen gezeichnet, wobei das Laufrad weggelassen ist.
  • Fig.4 zeigt die aus den Einzelteilen der Fig.3 und dem Laufrad wieder zusammengesetzte komplette Lenkrolle.
  • Bei der gezeichneten Lenkrolle ist das Laufrad 1 in einer verschwenkbaren Gabel 2 gelagert, die ein dreh bares Rückenlager 3 besitzt, das hier mit einem runden Befestigungszapfen 4 ausgestattet ist. Der Befestigungszapfen könnte aber auch eine Vierkantform besitzen, um die Lenkrolle an Vierkantrohrfüßen anbringen zu können, er könnte aber auch mit einem Gewinde zum Einschrauben in eine Gewindebohrung versehen sein. Statt des Befestigungszapfens 4 könnte die Lenkrolle auch mit einem Befestigungsflansch ausgestattet sein.
  • Die Lautrollensabel 2 ist aus zwei spiegelbildlich geformten Gabelhälften 2a und 2b zusammengesetzt, die au ihrem oberen Ende, wo sich das RUckenlager 3 befindet, al Lagerschalenhälften 5a und 5b ausgebildet sind. Der Befestigungszapfen 4, an dessen Stelle auch ein Befestigungsflansch vorgesehen sein könnte, besitzt einen hier runden Fortsatz 6, der von den Lagerschalenhälften 5a und 5b fest umschlossen ist. Dadurch bilden die Lagerschalenhälften 5a und 5b ein Lager 5 für den Befestigungs zapfen 4 oder stattdessen des Befestigungsflanschs.
  • Der Fortsatz 6 des Befestigungszapfens 4 ist bei der gezeichneten vorzugsweisen Ausführungsform als Lenkrolle ein Drehzapfen. Die oberen Lagerschalenhälften 5a und 5b der Gabelhälften 2a und 2b bilden gemeinsam ein Drehlager für den Rückenlager-Drehzapfen 4,6.
  • Das Rückenlager 9 ist bei der gezeichneten Ausführungsform als einbaufertige und auswechselbare Baueinheit ausgebildet. die aus den Befestigungszapfen 4 und seinem Drehzapfen 6 aowie aus einer Kugellagerung 7 besteht, die in den Lagergehäuse 5 untergebracht ist, das aus den Lagerschalenhälften 5a und 5b der Gabelhälften 2a und 2b gebildet ist. Um das Kippmoment einwandfrei aufnehmen su können, das durch die Ausladung der verschwenkbaren Lenkrolle verursacht ist, sind auf dem Drehzapfen 6 zwei Kugellager 7a und 7b mit Abstand von einander angeordnet, und die Lagerschalenhälften 5a und 5b der Gabelhälften 2a und 2b besitzen hierfür zwei Lagersitzflächen 8a und 8b. Die Außenlaufringe 9a und 9b der Kugellager 7a und 7b sind zu einer gemeinsamen Zwillingshülse 9 zusammengefaßt. Die Zwillingshülse 9 besitzt eine Außennut 10, in die ein innerer Vorsprung 10 der lagerschalenhälften 5a und 5b eingreift. Die ZwillingshUlse 9 und die Lagerschalenhälften 5a und 5b können durch Nocken oder eingespritzte oder eingegossene Segmente o.dgl. drehungssicher miteinander verbunden sein.
  • An seinem unteren Ende besitzt der Drehzapfen 6 einen Gewindestutzen 12 mit einer Mutter 13 £r die Ein stellung des Lagerspiels der beiden Kugellager 7a und 7b.
  • Da das aus den Lagerschalenhälften 5a und 5b gebildete Lagergehäuse 5 bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel zur Gabelhöhlung 14 hin offen ist, verbleibt die Mutter 13 auch nach dem Zusammenbau der Lenkrollen gabel 2 zugänglich. Dadurch kann die Mutter 13 als Nachstellmutter für die Kugellagerung 7 dienen, so daß eine durch Verschleiß verursachte Vergrößerung des Lagerspiels jederzeit wieder ausgeglichen werden kann, ohne daß deshalb die Laufrollengabel 2 in ihre Einselteile zerlegt zu werden braucht. Ist nach längerem Gebrauch der Lenkrolle oder duroh zu hohe Überbelastung das Rtlckenlager 3 gänzlich verschlissen oder unbrauchbar geworden, dann kann das als Baueinheit ausgebildete ganze Rückenlager einfach gegen ein neues vormontiertes Rückenlager ausgewechselt werden, wodurch die Lebensdauer der Laufrolle mit nur geringem Kostenaufwand beträchtlich verlängert werden kann.
  • Die spiegelbildlich geformten Gabelhälften 2a und 2b und ihre obere Lagerschalenhälften 5a und Sb bestehen bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus Kunststoff und sind einstückige Preß- bzw. Spritzgußteile.
  • Die Schenkel 2o und 2d der spiegelbildlich geformten Gabelhäiften 2a und 2b sind, von den oberen Lagerschalenhälften 5a und Sb ausgehend, scheibenförmig verbreitert und bilden dadurch gleichseitig Faden schutzscheiben 15. Zur Gabelhöhlung 14 hin besitzen die spiegelbildlich geformten Gabelhälften 2a und 2b kreisförmige Vorsprunge 16, die in die Seitenhöhlungen 21 des laufrades 1 eintauchen und dadurch als Fadensperre fungieren. Hierdurch wird eine Verschmutzung des Laufrades und das Einziehen von Fäden in die Hadlagerung vermieden, da die Gabel schenkel 2c und 2d das laufrad 1 nach außen hin seitlich weitgehend abdichten. Die scheibenförmig verbreiterten Gabelschenkel 20 und 2d sind gegenüber den oberen Lagerschalenhälften 5a und 5b durch Rippen 17 und 18 ausgesteift.
  • Die beiden spiegelbildlich geformten Gabelhälften 2a und 2b sind an ihren unteren Schenkelenden 20 und 2d mittels einer gleichseitig als Radachse 19 dienende Schraube sowie an den oberen Lagerschalenhälften 5a und 5b mittels eines diese umfassenden aufgepreßten Ringes 20 zusammengehalten. Der obere Haltering 20 ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel einer Lenkrolle gleichzeitig als Schutzdeckel für die Kugellagerung 7 ausgebildet.

Claims (14)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Laufrolle, bei der das Laufrad in einer mit einem Befestigungszapfen oder Befestigungsflansch ausgestatteten Gabel gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollengabel aus zwei spiegelbildlich geformten Gabelhälften (2a,2b) zusammengesetzt ist, die an ihrem oberen Ende als lagerschalenhälften (5a,5b) ausgebildet sind, die gemeinsam einen Fortsatz (6) des Befestigungszapfens (4) oder Befestigungsflanschs umfassen und ein lager (5) ftlr den Befestigungszapfen (4) oder Befestigungsflansch bilden.
2. laufrolle als Lenkrolle nach Anspruch 1, bei der das lauf rad in einer verschwenkbaren Gabel gelagert ist, die ein mit einem Befestigungszapfen oder Befestigungsflansch ausgestattetes drehbares Rückenlager besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (6) des Befestigungszapfens (4) oder Befestigungsflanschs ein Drehzapfen ist und die oberen Lagerschalenhälften (5a,5b) der Gabelhälften (2a,2b) gemeinsam ein Drehlager für den Rückenlager-Drehzapfen (4,6) bilden.
3. Laufrolle als Lenkrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschalenhälften (5a,5b) der Gabelhälften (2a,2b) gemeinsam ein Lagergehäuse (5) bilden und das Rückenlager (3) als einbaufertige ueinheit ausgebildet ist, die aus einem Befestigungszapfen ( oder Befestigungsflansch mit Drehzapfen (6) und einem darauf montierten Rollen- oder Kugellager (7) besteht, das in dem von den Gabelhälften (2a*2b) gebildeten Lagergohäuse (5) untergebracht ist.
4. laufrolle als Lenkrolle nach Anspruch 3, dadurch gekennseichnet, daß auf den Drehzapfen (6) zwei Rollen- oder Kugellager (7a,7b) mit Abstand voneinander angeordnet sind und hierfür die Lagerschalenhälften (5a,5b) der Gabelhälften (2a,2b) zwei Lagersitzflächen (8a,8b) aufweisen.
5. Laufrolle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlaufringe (9a,9b) beider Rollen oder Kugellager (7a,7b) zu einer gemeinsamen Zwillingshülse (9) zusammengefaßt sind, die eine Außennut (10) aufweist, in die ein innerer Vorsprung (11) der Lagerschalenhälften (5a,5b) eingreift.
6. Laufrolle als lenkrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (6) an seinem unteren Ende einen Gewinde stutzen (12) mit einer Mutter (13) für die Nachstellung des Lagerspiels besitzt und das aus den Lagerschalenhälften (5a,5b) gebildete Lagergehäuse (5) zur Gabelhöhlung (14) hin offen ist und die Nachstellmutter (13) zugänglich beläßt.
7. laufrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die spiegelbildlich geformten Gabelhälften (2a,2b) und ihre oberen Lagerschalenhälften (5a,5b) einstückige Metall-Druckgußteile oder Tempergußteile sind.
8. Laufrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die spiegelbildlich geformten Gabelhälften (2a,2b) und ihre oberen Lager schalenhälften (5a,5b) einstückige Gesenkschmiedeteile oder Preßteile aus Blech sind.
9. Laufrolle nach einem oder mehreren dar Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die spiegelbildlich geformten Gabelhälften (2a,2b) und ihre oberen Lagerschalenhälften (5a,5b) einstückige Preß oder Spritz gußteile aus Kunststoff sind.
10. Laufrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (2¢,2d) der spiegelbildlich geformten Gabelhäiften (2a,2b) von den oberen Lagerschalenhälften (5a,5b) ausgehend scheibenförmig verbreitert sind und gleichseitig Fadenschutzscheiben (15) bilden,
11. Laufrolle nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (2c,2d) der spiegelbildlich geformten Gabelhälften (2a,2b) zur Gabelhöhlung (14) hin kreisförmige Vorsprünge (16) besitzen, die als Fadenschutzsperre in die Seitenhöhlungen g21) des laufrades (1) eintauchen.
12. Laufrolle nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenförmig (15) verbreiterten Gabelachenkel (2c,2d) gegenüber den oberen Lagerschalen.
hälften 65a,5b) durch Rippen (17,18) ausgesteift sind.
13. Laufrolle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden spiegelbildlich geformten Gabelhälften (2a,2b) an den unteren Schenkelenden (2c,2d) mittels einer als Radachse (19) dienenden Schraube und an den oberen Lagerschalenhälften (5a,5b) mittels eines diese umfassenden aufgepreßten Ringe. (20) zusammengehalten sind.
14. Laufrolle nach Anspruch 13, dadurch gekennseichnet, daß der obere Haltering gleichzeitig als Sohutzdeckel (20) iür das Kugellager (7) ausgebildet ist.
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DE2019867A1 true DE2019867A1 (de) 1971-11-18
DE2019867B2 DE2019867B2 (de) 1975-02-20
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EP0039610A3 (en) * 1980-05-06 1982-07-14 Flexello Castors & Wheels Limited Improvements in castors
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