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DE2019773A1 - Mittel zur Aktivierung der Fibrinolyse des Blutes - Google Patents

Mittel zur Aktivierung der Fibrinolyse des Blutes

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Publication number
DE2019773A1
DE2019773A1 DE19702019773 DE2019773A DE2019773A1 DE 2019773 A1 DE2019773 A1 DE 2019773A1 DE 19702019773 DE19702019773 DE 19702019773 DE 2019773 A DE2019773 A DE 2019773A DE 2019773 A1 DE2019773 A1 DE 2019773A1
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DE
Germany
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taurine
blood
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fibrinolytic
fibrinolysis
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702019773
Other languages
English (en)
Inventor
Alberto Giotti
Federigo Sicuteri
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Individual
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Individual
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Description

DR. ING. E. HOFFMANN · DIPL. ING. W. EITLE · DR. RER. NAT. K. HOFFMANN PA-TBNTATiWALTK D-8000 MÖNCHEN 80 · MARIA-TH ERESIA-STRASSE 6 · TELEFON (0811) 441061 ZO I 97/3
1. Alberto GIOTTI, Pirenze / Italien
2. Federigo SICUTERI, Pirenze / Italien
Mittel zur Aktivierung der Pibrinolyse des Blutes
Bekanntlich können Krankheiten des Herzens und der Gliedmaßen, insbesondere Angina pectoris und Claudicatio intermittens erfolgreich durch Mittel mit einer spezifischen vasodilatierenden Wirkung (den sog. Vasodilatatoren und insbesondere den Coronar-Dilatatoren) oder durch Mittel, die auf diese Art der Gefäße keine spezifische Wirkung ausüben, behandelt werden. In beiden Fällen ist jedoch der Wirkungsmechanismus noch nicht vollständig geklärt.
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Bei gefäßaktiven Mitteln geht die Diskussion um die Möglichkeit, daß eine vasodilatierende Wirkung die Blutzufuhr in die Gewebe verbessert» während man für die nichtvasodilatierenden Mittel einräumt, daß die Wirkung in den Geweben selbst erfolgt, wobei der Stoffwechsel und der Sauerstoffbedarf in bestimmter Weise modifiziert wird. Derartige Beobachtungen sind von F. Sicuteri und A. Giotti in "Perspectives in the field of antianginal non coronary ~ dilating agents" in "Circulatory drugs" North Holland Publ. Co. Amsterdam 1969*beschrieben worden.
Bei der Behandlung von ischämischen Krankheiten der Gefäße und der Eingeweide hat sich auch die Pyrotherapie als besonders geeignet erwiesen. Der Mechanises ist zunächst auf eine Vasodilatation zurückgeführt worden., .die die Hyperpyrexie begleitet. Auf der anderen Seite wurde festgestellt, daß auch bei nlcht-Fieber-erzeugenden Dosierungen klinische Reaktionen erhalten werden, sowohl wie leukozytische und enzymatisch^ Verschiebungen wid insbesondere ein Anstieg der Fibrinolyse und. der Betaglucoronidase«, Letztere stellt ein Enzym dar, welches hauptsächlich einen lysomonialen Ursprung besitzt (vergl, A* Bev-asano, M. Panciullacci, P. Sicuteri "Effect of the endotoxins in sub-febrific dosages on some plasmatic, enzymatic levels (betaglucoronidase, acid phosphatase) and on the diuresis of the man" in Boll.Soc.Ital.Sper. 43, l4O5, 1967).
Ein nicht-dilatierender Wirkstoff mit einer günstigen Wirkung auf die Angina pectoris (F, Sicuterl, G. Pranehi, A. Giotti, A. Guidotti in "On the antianginal action of a non coronary dilating sulphurated aminoaeid™ in Clinica Terap. 49, 205, 1969 und in "Taurin als ein therapeutisches
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Mittel bei Gefäßbeschwerden (angina pectoris und claudicatio intermittens)" in Clinical Medicine, im Druck befindlich bei M(yocardinfarkten (P. De Rango, P. Del Corso "Elektrocardiographic modifications induced by the taurine in the coronary cardiodiseases" in Rec. Progr, Med. 44, 19, 1968) sowie auf die Claudicatio intermittens von U. Becattini "Perspectives of a novel drug in the therapy of the vasculopathies: the taurine" in Sett. Med. 55» 1355» 1967) ist eine sulphonierte Aminosäure und insbesondere die 2-Amino-äthansulfonsäure (Taurin-Verbindung) i sind von J.G. Jaeobsen und LH. Smith in "Biochemistry and physiology of Taurina and Taurina derivatives" (Physiol. Rev. .48./te4, 1968) und von A. Guidotti und A. Giotti in "Taurine and cardiovascular system" (Rec. Progr. in Medicina, in Veröffentlichung) beschrieben worden oder daß ein indirekter kompetitiver Mechanismus auf die StoffWechselwirkungen des Adrenalins besteht.
Da die fibrinolytisch wirkenden Mittel (Pyrogene, orale Antidiabetika, Nicotinsäure) eine bestimmte Wirksamkeit auf ischämische Krankheiten ausüben und da sich hierüber
in der Literatur keine Informationen finden, wurde es |
versucht, die möglichen Wirkungen des Taurins auf die' fibrinolytische Homöostasis zu untersuchen, wobei gemäß der Erfindung überraschenderweise gefunden wurde, daß dieses Mittel eine intensive fibrinolytische Wirkung entfaltet.
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h -
Auch die Salz-Derivate des Taurins entfalten eine starke1 fibrinolytische- Wirksamkeit. Die Salze des Tä'urins mit anorganischen, und organischen Basen,- die Na+, K-, Ca++, Mg++ Ionen ergeben sowie mit Diäthylamin,, Morpholin und der gleiches,, haben sich bis Jetzt als geeignet erwiesen.
Es konnte insbesOndere experimentell bestätigt werden, daß obgleich die 2-Ämino-sulfoneäure (Taurin) beim hematischen Spiegel nicht aktiv ist, wo sie tatsächlich bei hohen Konzentrationen in vitro oder bald nach einer venösen Verabreichung die Fibrinolyse inhibiert, dasselbe eine bestimmte Latenz nach einer Anfangsperiode einer hohen plasmatischen Konzentration an dem Zeitpunkt, wenn die Passage in die Gewebe stattfindet und einen dauernden-und relevanten Anstieg der fibrinolytischen Wirksamkeit bewirkt. Dieses Verhalten des Taurins und insbesondere die Aktvierung der Fibrinolyse, die dadurch praktisch erhältlich ist, ermöglicht die Verwendung dieses Stoffes für fibrinolytische-thrombolytische Zwecke,
Es ist zu beachten, daß das Taurin eine sulfurierte Aminosäure darstellt, die in dem menschlichen Organismus beiologisch vorhanden ist, und daß sie es nach peroraler oder venöser Verbareichung sehr gut vertragen wird.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Mittel zur Aktivierung der Fibrinolyse des Blutes, das dadurch gekennzeichnet ist, daß es neben einem pharmazeutisch üblichen Träger 2-Amino-äthansulfonsäure oder ein Salz dieser Säure enthält.
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- 5 — . ■ ■
Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich zunächst auf das Täurin.
Wenn die Verabreichung des Taurins durch Phieböcyclyse durchgeführt wird^ dann beträgt die bevorzugte Dosierung 2 g Taurin, verabreicht in aufeinanderfolgenden Fraktionen von 10 mg/min.
Wenn die Verabreichung peroral erfolgt, dann beträgt die bevorzugte Dosierung 2 g alle 8 Stunden, und zwar über einen GesamtZeitraum von 24 Stunden,
Die Erfindung soll nun unter Beschreibung klinischer Versuche näher erläutert werden. Die Versuche wurden mit einem Gesamtpatientengut von 18 Personen der medizinischen Klinik der Universität Florenz durchgeführt. Das Krankengut enthielt 'sowohl angiopathische Personen sowie Patienten, die von derzeitigen cardiozirkulatorischen Krankheiten frei waren.
Die l8 Personen wurden in folgende drei Gruppen aufgeteilt?
Gruppe A; 8 Personen Gruppe B; 5 Personen Gruppe C: 5 Personen
Venöse Verabreichung von Taurin
Am Morgen wurde von den Personen (8) der Gruppe A, die seit 12 Stunden nüchtern waren und die seit 2 Stunden horizontal lagen, unter Vermeidung von Stasen, 2 Mengen von jeweils 4 cnr citratisiertem venösem Blut von einer
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Oberflächenvene des Ellbogens entnommen. Den Personen wurde Taurin verabreicht, und zwar durch Phlebocyclyse mit einer Dosierung von 100 mg/min, bis zu einer Gesamtdosis von 2 g. (Als Taurin wurde ein Produkt des Istituto Parmochimico Falorni, Florenz verwendet.) Sodann wurden weitere Mengen von jeweils 4 cnr citratisiertes Blut am Ende der Phlebocyclyse, nach 2 Stunden, 6 Stunden und 24 Stunden abgenommen. In den erhaltenen Blutproben wurde die fibrinolytische Aktivität des gesamten Blutes, das verdünnt und mit Thrombin koaguliert worden war, (vergl, G.R. Fearuley, "Fibrinolysis" in Edward Arnold Pub. London 1965) bestimmt, wozu eine Modifikation der Messung des Hemoglobins der roten Körperchen verwendet wurde, die in einer festen Inkubationszeit (vergl. z.B. L. Andreotti und G. Nuzzani) von dem Koagulum befreit worden waren. Die Methode war dadurch verbessert, daß das Koagulum des gesamten verdünnten und citratisierten Blutes in einer festen Inkubationszeit von 2 Stunden gemessen wurde (XfBf * Astrupt Abet "Activator of bovin plasminogen, .by the plasminogen activator in animal tissue" in Thrombos. Diathes Haemorrh. 4, 201, i960 und A.G. Dottori und 0. Ponari "The fibrinolysis" in Ed. Min. Med. Torino 1964). Da das Verhältnis des Fibrinogens in dem Blut sehr gering ist, ist das Blut praktisch nicht koagulierbar und es ist daher möglich, eine falsche Bewertung der Lyse zu erhalten. Bei den untersuchten Personen war die Fibrinogenhämie immer dosiert gewesen. Die Fibrinogenhämie schien immer einen solchen Wert zu·besitzen, daß eine normale Kogaulation gewährleistet war, d.h. sie war größer als J54O mg/ 100 cnr Plasma.
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Verabreichung von Taurin auf.peroralem Wege
Die Verabreichung wurde bei den Personen (5) der Gruppe B durchgeführt. Bei diesen Personen, die seit 12 Stunden nüchtern und seit 2 Stunden in liegender Stellung waren, wurde am Morgen die fibrinolytische Aktivität des gesamten Blutes nach der oben beschriebenen Methode bestimmt. Daran anschließend wurde Taurin mit einer Dosis von 2 g alle 8 Stunden peroral verabreicht. Nach 24 Stunden wurde bei den gleichen Bedingungen wie bei der Bestimmung der spontanen fibrinolytischen Aktivität die fibrinolytische Aktivität erneut bei dem gesamten Blut bestimmt.
In vitrQ--Versuche
Bei den Personen der Gruppe C (5) wird die fibrinolytische Wirksamkeit bestimmt. Gleichzeitig wird bei einer analogen· Blutprobe die Wirkung des Taurins in vitro bei einer Dosis von 12,5 mg/cnr verdünntes Gesamtblut bestimmt.
Die Ergebnisse der,mit den Personen der Gruppen A und B durchgeführten Versuche sind in den Figuren 1 und 2 zusammengefaßt. In diesen Diagrammen ist die erhaltene Pibrinolyse gegen die Zeit aufgetragen, die von der Beendigung der Taurin-Verabreichung gemessen worden ist.
Die Dosierungen sind die für die Gruppen A und B angegebenen.
Bei der Gruppe A (8 Personen) verminderte sich die fibrinolytische Aktivität des gesamten Blutes bald nach der Phlebocyclyse und fiel welter ab, bis zur zweiten Stunde
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von der Verabreichung der Substanz an. Bei der 6. Stunde stieg sie von einem grundlegenden Durchschnittswert von 4o,8 % zu einem Durchschnittswert von 79*> % an und kehrte nach 24 Stunden auf den Grundwert zurück, (vergl. Figur I)."
Bei den Personen (5) der Gruppe B, denen das Taurin auf peroralem Wege verabreicht worden war, wurde nach 24 Stunden eine Zunahme der fibrinolytisehen Aktivität in dem Blut festgestellt, die sich von einem Durchschnittswert von 16 % zu einem Durchschnittswert von 6?,4 % erstreckte (vergl. Figur 2).
In den Fällen, wo die fibrinolytische Aktivität des Taurins in vitro gestet wurde (Gruppe C, 5 Personen) wurde keine Aktivierung bemerkt. Vielmehr erstreckte sich bei den gewählten Dosierungen ein Block der fibrinolytischen Aktivität des Gesamtblutes von einem Durchschnitt sgrundwert von 4o auf einen Durchschnittswert von 11,6 ^.
Aus den obigen Ergebnissen kann geschlossen werden, daß das Taurin die Fibrlnolyse in zwei verschiedenen Richtungen beeinflußt% Bei der venösen Infusion, bei welcher hohe Konzentrationen der sulfurierten Aminosäure im Blut erreicht werden, liegt in den ersten Stunden nach der Infusion eine Inhibierung der fibrinolytisehen Aktivität vor. Dieser Zeitpunkt steht im Einklang mit der Inhibierung des Plaminogen-Plasmin-Systems, welches durch die Inkubierung von Taurin mit Gesamtblut in vitro erhalten wird.
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Nach der Anfangsperiode einer hohen plasmatischen Konzentration ist zu dem Zeitpunkt, wenn das Taurin in die Gewebe einzudringen beginnt, ein relevanter und ausgedehnter Anstieg der fibrinolytischen Aktivität festzustellen. Dieses Verhalten der Fibrinolyse legt die Hypothese nahe, daß das Taurin die Fibrinolyse nicht bei einem plasaatischen Spiegel beeinflußt, sondern bei einem Gewebespiegel, wodurch freie Kinase gebildet wird, oder die Wirkung der Gewebeaktivatoren beschleunigt wird. Wenn die Möglichkeit einer Einwirkung auf das Plasminogen-Plasmin, beginnend von den Geweben her, eingeräumt wird, dann ist die Hypothese einer Mobilisierung der Gewebeaktivatoren die wahrscheinlichste, da, wie vorstehend beschrieben wurde, die fibrinolytische Aktivität des sulfurierten Amins zu gering ist, um den Beginn zu bewirken und über einen ziemlich langen Zeitraum anhält. Die Einwirkung der Gewebeaktivatoren auf das Plasminogen-Plasmin-System ist definiert langsamer als diejenige der plasmajbisehen Aktivatoren, die durch Strepto-Kinase und Urokinase stimuliert werden, welche die Wirkung der plasmatischen Aktivatoren sind, die sich auf einer Reaktion im stöchiometrisehen Verhältnis aufbauen. Zu Gunsten der Möglichkeit der Einwirkung des sulfurlerten Amins im Gewebespiegel kann auch die Tatsache bewertet werden, daß das Taurin einen hohen Tropismus für diese Gewebe, (vergl, J. Awapara "Amino^aclde pools" in J.T. Edition, Elsevier Publ. Amsterdam 1962* pag. 158) besitzt, welche die höchsten Aktivatorgehalte besitzen (vergl. O.K. Albrechtsen "Pibrinolytic activity of human tissues" in Brit. Haemat. 3, 284, 1957).
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- ίο -
Von dieser Hypothese, die sich mit dem pharmakologisehen Mechanismus befaßt, unabhängig ist die praktische Wichtigkeit der fibrinolytischen Kraft des Amins. Anders ausgedrückt wird diese, im Organismus biologisch vorhandene, sulfurierte Aminosäure ausgezeichnet vertragen und ist
bei
dazu imstande, peroraler Verabreichung die Pibrinolyse mit einer derartigen Wirksamkeit zu aktivieren, daß ein Einsatz für therapeutische Zwecke möglich ist.
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Claims (3)

  1. -.11, Patentansprüche
    Mittel zur Aktivierung der Fibrinolyse des Blutes, dadurch gekennzeichnet, daß es neben einem pharmazeutisch üblichen Träger 2-Aminoäthansulfonsäure oder ein Salz dieser Verbindung enthält.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η
    zeichnet, daß zur Salzbildung Basen verwendet werden, die Na+, K+, Ca++ und/oder Magnesium-Ionen freisetzen.
  3. 3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η
    zeichnet, daß das Salz ein Salz des Taurins mit Diethylamin, Morpholin und dergleichen ist.
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    Leerseite
    νοργ
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