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DE2019085C - Federtriebwerk, insbesondere für Fahrspielzeuge - Google Patents

Federtriebwerk, insbesondere für Fahrspielzeuge

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DE2019085C
DE2019085C DE19702019085 DE2019085A DE2019085C DE 2019085 C DE2019085 C DE 2019085C DE 19702019085 DE19702019085 DE 19702019085 DE 2019085 A DE2019085 A DE 2019085A DE 2019085 C DE2019085 C DE 2019085C
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DE
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spring
shaft
spring drive
pinion
ratchet
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DE19702019085
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Der Anmelder Ist
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Publication date
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Priority to CA110522A priority patent/CA934671A/en
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Priority to FR7113965A priority patent/FR2093446A5/fr
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Priority to SE7105096A priority patent/SE377429B/xx
Priority to US00135662A priority patent/US3812933A/en
Priority to NL717105336A priority patent/NL154426B/xx
Priority to GB1054671*[A priority patent/GB1351621A/en
Priority to JP46026004A priority patent/JPS5921633B1/ja
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Priority to JP58098127A priority patent/JPS5932484A/ja
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Description

Die Erfindung betrifft ein Federtriebwerk mit einer Spiralfeder, das insbesondere für Fahrspielzeuge, wie z. B. Spielzeugautos, geeignet ist.
Federtriebwerke dieser Art weisen in der Regel eine Spiralfeder auf, deren inneres Ende mit einer Federwelle und deren äußeres Ende über ein Über-
Setzungsgetriebe mit der Abtriebswelle verbunden ist. Die Feder kann hierbei mit einem Schlüssel mittels der Federwelle aufgezogen werden, wobei das Getriebe und damit das äußere Federende arretiert werden müssen;
Erfahrungsgemäß sind Kleinkinder nicht in der Lage, das Federwerk zu bedienen, so daß federgetriebene Spielzeuge nur für Kinder ab eines bestimmten Alters geeignet sind.
So kann man beobachten, daß Kinder die Antriebsfeder häufig durch entgegengesetzte Drehung der Abtriebswelle bzw. der mit dieser verbundenen Antriebsräder und nicht mittels des hierfür bestimmten Aufzugschlüssels, der außerdem oft genug verlorengeht, aufzuziehen versuchen. Wegen des zwischen der Spiralfeder und der Abtriebswelle vorgesehenen Übersetzungsgetriebes ist ein derartiges Aufziehen langwierig und mühsam. Außerdem besteht die Gefahr, daß das Federtriebwerk durch Verdrehen der Abtriebswelle in falscher Richtung oder durch Überdrehen beschädigt wird.
Zum schlüssellosen Aufziehen sind daneben Triebwerke bekannt, deren Triebfeder mit Hilfe eines Reibrades, das gegen den Boden gedrückt wird, durch Abrollen des Fahrspielzeuges entgegen der Fahrtrichtung aufgezogen werden kann (vergleiche z. B. deutsche Patentschrift 655 878 bzw. deutsches Gebrauchsmuster 1 706 387). Auch kann das Triebwerk selbst so ausgebildet sein, daß die Aufzugskraft hierbei nicht über ein gesondertes Reibrad, sondern über die Abtriebsräder übertragen wird. In diesem Fall sind zusätzliche Getrieberäder vorgesehen, die beim Niederdrücken des Fahrspielzeuges gegen den Boden derart zwischen Abtriebswelle und Triebfeder eingeschaltet werden, daß der zum Aufzug der Triebfeder erforderliche Weg gegenüber der Ablaufstrecke wesentlich verkürzt wird (vergl. britische Patentschrift 1 192 230).
Auch diese Federtriebwerke haben den Nachteil, daß das Fahrspielzeug zum Aufziehen des Triebwerkes nur in einer Richtung verschoben werden muß. Aus diesem Grunde sind auch derartige Fanrspielzeuge für Kleinkinder weniger geeignet, die das Bestreben haben, das Fahrzeug hin und her zu schieben.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein bedertriebwerk zu schaffen, das bei Verdrehen der Abtriebswelle in beiden Drehrichtungen rasch und gefahrlos aufgezogen werden kann. Bei Anwendung dieses Federtriebwerk." auf Fahrspielzeuge soll also das Triebwerk sowohl beim Vorais auch Zurückschieben des Spielzeuges auf dem Untergrund aufgezogen werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe eignet sich grundsätzlich ein an sich bekanntes Differentialgetriebe, wie es z. B. mit der älteren Patentanmeldung P 17 51756.6 vorgeschlagen wird. Bei einem derartigen Differentialgetriebe erzeugt der Antriebsmotor zv/ei gegeneinanderwirkende Drehmomente, die mittels des Getriebes derart überlagert werden, daß an dessen Abtriebsseite ein kleineres Differenz-• moment auftritt.
Beim Gegenstand der Erfindung dient als Antriebsmotor eine Spiralfeder, deren inneres Ende über die Federwelle und deren äußeres Ende über das Federhaus jeweils mit Zahn/ädern unterschiedlicher Durchmesser verbunden sind, die über ein zwei Zahnkränze mit unterschiedlichen Durchmessern aufweisendes Ritzel in Triebverbindung stehen. Zum Aufziehen der Spiralfeder müssen entweder die Federwelle oder das Federhaus arretiert werden, so daß im ersten Fall die Feder von ihrem äußeren und im zweiten Fall von ihrem inneren Ende her aufgezogen werden kann. Zur Ruhestellung eines Federendes sind an Federwelle und Federhaus Sperräder mit entgegergesetzt gerichteter Verzahnung angebracht, die mit Hilfe von Sperrklinken jeweils für eine Drehrichtung arretiert werden können.
ίο LJm bei einem derartigen Federtriebwerk die Spiralfeder sowohl von ihrem inneren als auch ihrem äußeren Ende her aufziehen zu können, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, im Kraftfluß zwischen Federwelle und Federhaus zwei Richtgesperre mit entgegengesetzt gerichteten Sperrwirkungen derart vorzusehen, daß die Spiralfeder durch Rechts- oder Linksdrehung einer einzigen Welle je nach Drehrichtung von ihrem inneren bzw. "ußeren Ende her bei gleichzeitiger Ruhestellung de: ieweils gegenüber-
ao liegenden Endes aufgezogen werden kann. Hierbei sind Federwelle und Federhaus mittels der mit diesen verbundenen Sperräder, in deren Verzahnungen Spe..klinken gleichzeitig eingebracht werden müssen, jeweils für entgegengesetzte Drehrichtungen zu arretieien. Bei dieser Anordnung kann die Spiralfeder durch wenige Drehungen der Ritzelwelle, die vorzugsweise als Abtriebswelle dient, aufgezogen werden, wobei die Drehrichtung beliebig ist.
Bei einem konstruktiv besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind die beiden Richtgesperre mit dem Ritzel selbst kombiniert. In diesem Fall sind die Zahnkränze des Ritzels nicht fest miteinander verbunden, sondern gegeneinander verdrehbar auf einer fest mit der Welle verbundenen Nabe angeordnet. Zwischen Nabe und den beiden Zahnkränzen ist jeweils ein Richtgesperre vorgesehen.
Dieses Richtgesperre kann beispielsweise in radialer Richtung elastisch federnde Innenklinken besitzen, die an der Nabe des Ritzels angebracht sind und jeweils mit einer Innengespeireverzahnung in beiden Ritzelzahnkränzen zusammenwirken.
In weiterer Abwandlung dieses Vorschlages können auch an der Ritzelnabe beidseitig nach Art von Kronenzahnrädern ausgebildete Gesperreverzahnungen vorgesehen sein, die in entsprechende, an den Ritzelzahnkränzen angebrachte Gesperreverzahnungen eingreifen. In diesem Fall müssen die Ritzelzahnkränze axial verschiebbar auf der Nabe angeordnet sein, wobei sie zweckmäßigerweise unter Wirkung einer in Axialrichtung vorgespannten Feder stehen.
Werden dis mit den Sperrädern von Federhaus
und Federwelle zusammenwirkenden Sperrklinken mit den Sperrädern in Eingriff gebracht, kann die Spiralfeder mit wenigen Umdrehung=- der "i^lwelle unabhängig von deren Drehrichtung aufgezo gen werden. Wenn dieses Federtriebwerk insbesondere zum Antrieb eines Spielzeugauto? bestimmt ist, empfiehlt es sich, die mit den Sperrädern von Federhaus und Federwelle zusammenwirkenden Sperrkünken derart elr-stisch federnd auszubilden, daß sie in Ruhelage mit den Sperrädern außer Eingriff sind und nur beim Niederdrücken der Karosserie in Eingriff gebracht werden. Damit die Sperrklinken nach dem Aufziehen der Spiralfeder und nach Freigabe der Karosserie des Spielzeugautos mit Sicherheit aus der Verzahnung der Sperräder wieder ausgehoben werden, sind nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung elastisch federnde Steuerhebel vorgesehen, die
bei Einlegen der Klinken gespannt werden und letztere zur Aufhebung der Sperrung aus der Sperradverzahnung selbsttätig ausheben.
Dies setzt voraus, daß das Federtriebwerk gegenüber der Karosserie des Spielzeugautos um eine vorzugsweise zu den Fahrzeugachsen parallele Achse schwenkbar angeordnet ist und daß die Karosserie einen Anschlag aufweist, an welchem die Steuerhebel bei Niederdrücken der Karosserie anliegen. Auch kann das Federtriebwerk mit einem schwenkbar gelagerten Hebelarm versehen sein, mit welchem die beiden Steuerhebel gleichzeitig niederdrückbar und ν jrzugsweise auch arretierbar sind.
Damit die Spiralfeder oder das Getriebe bei übermäßigem Aufziehen nicht beschädigt werden, sollte das äußere Ende der Spiralfeder in an sich bekannter Weise als Rutschzaum ausgebildet sein. Zweckmäßigerweise ist hierbei die Innenfläche des Federhauses, an welcher der Rutschzaum anliegt, mit quer zur Drehrichtung verlaufenden Rasten od. dgl. Ausnehmungen versehen, so daß der über die Rasten gleitende Rutschzaum ein Rattergeräusch erzeugt, wenn die Feder aufgezogen ist. Hierdurch wird akustisch angezeigt, daß die Feder aufgezogen ist. Um das Rattergeräusch noch zu verstärken, wird ferner vorgeschlagen, in das äußere umgebogene Ende der Spiralfeder, welche den Rutschzaum bildet, eine stärker bemessene Schlcppfeder einzulegen und Spiral- und Schleppfederende nach außen abzukröpfen.
Das erfindungsgemäße Getriebe ist so einfach aufgebaut, daß es ohne weiteres, mit Ausnahme der Spiralfeder, vollständig aus Kunststoff gefertigt werden kann.
Die Zahnräder können hierbei, soweit sie gegen Axialverschiebung gesichert werden müssen, im Bereich ihrer zentralen Bohrungen elastisch federnde, vorspringende Lippen besitzen, die an Stelle der sonst üblichen Sprengringe zur Lagesicherung in an der Zahnradwelle vorgesehene Ringnuten eingreifen. Zweckmäßigerweise besteht diese Lippe aus einem radial in die Bohrung des Zahnrades vorspringenden Kragen, der die erforderliche Elastizität durch radiale Einschnitte erhält.
Diese Vorschläge sind besonders zweckmäßig zur Sicherung der Ritzelzahnkränze, deren Sicherungslippen in an der Nabe vorgesehene Ringnuten verdrehbar eingreifen.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand bevorzugter Ausführungsbeispiele, die in der Zeichnung dargestellt sind, im einzelnen erläutert.
In dieser zeigt
F i g. 1 Seitenansicht des erfindungsgemäßen Federtriebwerkes, bei welchem die vordere Platine und der vordere Ritzelzahnkranz 9 zum Teil aufgebrochen dargestellt sind,
Fig. la Schnitt längs der Linie Ia-Ia in Fig. 1, Fig. 2 Unteransicht des Getriebes gemäß Fig. 1, F i g. 3 Schnitt längs der Linie III-III in F i g. 2,
Fig.4 schematischc Darstellung einer Spenklinkenanordnung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,
F i g. 5 zum Teil im Schnitt dargestellte Aufsicht eines Ritzels für das erfindungsgemäße Getriebe nach einem anderen Ausführungsbeispiel,
F i g. 6 vergrößerter Teilschnitt eines Ritzelzahnkranzcs des erfindungsgemäßen Getriebes,
F i g. 7 Radialschnitt längs der Linie VII-VII in F i g. 6 und
F i g. 8 Seitenansicht eines Spielzeugautos mit erfindungsgemäßem Getriebe in schemafischer Darstellung.
Aufbau unü Funktionsweise des erfindungsgemäßen Getriebes sind an Hand der F i g. 1 bis 3 im einzelnen erläutert.
Das ernndungsgemäße Getriebe weist lediglich zwei zwischen den Platinen 13 und 14 gelagerte Wellen, die Federwelle 3 und die Ritzelwelle 11, auf,
ίο auf welchen sämtliche Zahnräder gelagert sind. Auf der mit dem Zahnrad 5 fest verbundenen Federwelle 3 ist das Zahnrad 4 mit Federhaus gelagert, während die Ritzelwclle 11 die mittels einer Nabenscheibe life voneinander getrennten Ritzelzahnkränze 9 und 10 trägt.
Die Antriebskraft für das Getriebe wird von der aus F i g. 3 ersichtlichen Spiralfeder 1 geliefert, die im Federhaus 2 untergebracht ist und deren inneres Ende 1 α mit der Federwelle 3 verbunden ist. Die
ao Zahnräder 4 und S von Federhaus 2 und Federwelle 3 sind jeweils mit Sperrädern 6 und 7 entgegengerichteter Verzahnung fest verbunden. Dem Sperrad 6 ist die in F i g. 1 dargestellte Sperrklinke 8 zugeordnet. Die mit dem Sperrad 7 zusammenwirkende, nicht
as dargestellte Sperrklinke entspricht im Aufbau der Sperrklinke 8, ist jedoch gegenüber dieser um 180 verdreht.
Das Zahnrad 4 des Federhauses 2 kämmt mit dem Zahnkranz 9 und das Zahnrad 5 der Federwelle 3 mit dem Zahnkranz lö des Ritzeis R. Innerhalb beider Zahnkränze 9 und 10 sind Richtgesperre angeordnet, die folgende Wirkung haben:
• a) Bei Verdrehen der Ritzelwelle 11 im Uhrzeigersinn λ werden die Zahnräder 9 und 4 und mittels des Federgehäuses 2 das äußere Federende 1 b mitgenommen. Da die nicht dargestellte Klinke über Sperrad 7, Zahnrad 5 und Federwelle 3 das innere Federende 1 α festhält, wird die Feder 1 von ihrem äußeren Ende her aufgezogen. Der Klinkenzahn 8a gleitet hierbei über die Verzahnung des Sperrades 6 hinweg.
b) Bei Verdrehen der Ritzelwelle 11 im Gegen-Uhrzeigersinn /i werden die Zahnräder 10 und 5
und mittels der Federwelle 3 das innere Federende 1 α mitgenommen. Da die Klinke 8 über das Sperrad 6, Zahnrad 4 und Federhaus 2 das äußere Federende 1 b festhält, wird die Feder 1 ^0 von ihrem inneren Ende her aufgezogen. Der Zahn der nicht dargestellten Klinke gleitet hierbei über die Verzahnung des Sperrades 7 hinweg
Die beiden innerhalb der Ritzelzahnkränze 9 und 10 vorgesehenen Richtgesperre bestehen bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 3 jeweils aus mit der Ritzelwelle 11 verbundenen Sperrklinken, von welchen jeweils nur eine Sperrklinkella bzw.
lift dargestellt ist, und einer Innenverzahnung9a bzw. 10 a mit Sägezähnen.
Diese Richtgesperre bewirken, daß die Welle 11 gegenüber dem Zahnkranz 9 nur im Gegenuhrzeigersinn ρ und gegenüber dem Zahnkranz 10 nur im Uhrzeigersinn α frei verdrehbar ist
Soll die Spiralfeder 1 aufgezogen werden, sind zunächst die Sperrklinken 8 in die Verzahnungen der Sperräder 6 und 7 einzubringen. Durch Verdrehen
der Ritzclwellc 11 in beiden Richtungen wird die Spi- Nocken ISc des Steuerhebels 15 unmittelbar an
ralfeder abwechselnd von ihrem äußeren und ihrem einem Karosserieteil 39 anliegen und die Sperrklin-
inneren Linde her aufgezogen. kenanoidnungen durch Niederdrücken der Karosse-
Im oberen Bereich der Platinen 13 und 14 sind die rie in Richlung des Pfeiles /' betätigt werden können,
mit den Sperrädern 6 und 7 zusammenwirkenden 5 Die fahrzeugachse 37 kann hierbei mit der Ritzel-
Sperrk'i iken 8 vorgesehen. Die elastisch federnde welle 11 nach f·' i g. I bis 3 bzw. 26 nach F i g. 5
Sperrklinke 8 mit Klinken/ahn 8« ist mit einem identisch sein.
gleichfalls elastisch federnden, jedoch stärker ausgc- Ein anderes Ausführuugsbeispiel einer Reihe von
bildeten Steuerhebel 15 verbunden, der bei 16 an der möglichen, nach demselben Prinzip arbeitenden
Platine 13 drehbar gelagert ist. Sein freies linde 15« io Sperrklinkenanordnungen ist in F i g. 4 schcmatiseh
ist in einem Einschnitt 13« der Platine 13 längsver- dargestellt.
schiebbar gelagert und von einem Stift 13/), dereine Hei diesem Ausführungsbeispiel ist die elastisch Ausnehmung des Steucrhebelendes 15« durchsetzt. federnde Sperrklinke 19 mit Sperrzahn 19« um die geführt. Ferner weist der Steuerhebel 15 einen Aus- Achse 20 drehbar und im Platineneinschnitt entsprelösearni 15 b auf, der die Klinke, wie Fig. la ver- 15 chend der /Xnordiuing gemäß F i g. I längsverschiebdcutlicht, mit seinem rechtwinklig abgebogenen linde bar gelagert. Sie weist einen elastisch federnden Arm unterfängt. Oberhalb des Auslösearms 15/) ist ein 22 auf, der funktionell dem Steuerhebel 15 entspricht .Sleucrnocken 15c vorgesehen, auf welchem der um und mit seinem freien finde auf einem an der Platine die Achse 17 schwenkbare Betätigungshebel 18 auf- vorgesehenen Widerlager 23 aufliegt. Wird die Spcrrliciit. Mit demselben Hebel 18 ist die nicht darge- 20 klinke 19 niedergedrückt, gelangt der Sperrzahn 19« stellte, an der Platine 14 vorgesehene Sperrklinke in ciie Verzahnung des Sperrades. Gleichzeitig wird gleichzeitig betätigbar. Das freie abgewinkelte Ende der Federarm 22 derart gespannt, daß er nach Frei-18« des Betätigungshebels 18, das beim Niedcrdrük- gäbe der Klinke 19 den Sperrzahn 19« aus der Verken mit seiner Stirnfläche auf dem Absatz 13c der zahiiung des Sperrades wieder aushebt.
Platine 13 aufliegt, begrenzt den Schwenkweg des 25 In Fig. 5 der Zeichnung ist eine andere Ausbil-Hebels 18. Ferner dienen die Flächen 13d und 13c dung eier Richtgesperre für das erfindungsgcmäße der Platine 13 als Begrenzuni; für die Vertikal- bzw. Getriebe dargestellt. Auch in diesem Fall sind die Horiz'..italbewegung der Klinke 8 und die Fläche Richtgesperre mit den beiden Ritzelzahnkränzen 24 13/als rückwärtiger Anschlag für den Steuerhebel 15. und 25 kombiniert. Das in Fig. 5 dargestellte Ritzel Wird der Steuerhebel 15 mittels des Armes i« nach 30 kann grundsätzlich an Stelle des bei dem Getriebe unten bewegt, gelangt der Sperr/ahn 8« mit der Ver- gemäß Fig. 2 dargestellten Ritzels R verwendet zahiiung des Sperrades 6 in IüngrilT. D.i die Sperr- werden. Wie F i g. 5 zeigt, sind die beiden Ritzelzahnklinke elastisch federnd ausgebildet ist, kann das mit kränze 24 und 25 auf der Ritzelwelle 26 axial verdem Zahnrad 4 verbundene Sperrad 6 im Gegen- schiebbar und verdrehbar gelagert. Sie stehen unter Uhrzeigersinn frei verdreht werden, wobei der Sperr- 35 der Wirkung vorgespannter Federn 27 und 28. so zahn über die Verzahnung des Sperrades 6 gleitet daß sie mit ihren Sperradverzahnungen 24« bzw. 25« und das freie Finde der Sperrklinke von dem recht- an den entsprechenden Verzahnungen 29« und 2'W> winklig abgewinkelten Finde des Auslösearmes 15 Λ der Nabenscheibe 29 anliegen. Nur aus Gründen der abschoben wird. Wird der Steuerhebel 15 wieder besseren Darstellung sind die Ritzclzahnkränze 24 freigeiiebcn, nimmt der Arm 15/» die Sperrklinke 8 40 und 25 in einem Abstand von der Nabenscheibe 29 mit und hebt diese aus der Sperradvetzahnung 6 aus. gezeichnet. Die Nabenscheibe 29 ist mit der Ritzel-Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß die welle 26 kst verbunden. Die Sägezähnc der Sperrad-Federeigenschaftcn der Sperrklinke 8 und des Steuer- verzahnungen 24« und 25« sowie der entsprechenhebels 15 den jeweiligen Erfordernissen angepaßt den Verzahnungen 29« und 29/> der Nabenscheibe werden können. So darf die Vorspannung der nieder- 45 29 weisen einander entgegengesetzte Ncigungsrichecdriickten Sperrklinke 8 nicht zu groß sein, um die tungen auf. so daß je nach Drehungsrichtung der Reibung zwischen dem Klinkenzahn 8« und dem im Ritzelwelle 26 und der Naocnschcibe 29 nur einer Gegenuhrzeigersinn durchdrehenden Sperrad 6 klein djr beiden Ritzelzahnkränzc 24 und 25 milgenomzu halten. Eine relativ große Rückstellkraft ist da- men wird. Der in der eingangs erläuterten Weise gegen erforderlich, um bei aufgezogener Feder den 5° blockierte Zahnkranz wird hierbei entsprechend der Zahn 8 a wieder aus der Verzahnung auszuheben. Zahntiefe axial verschoben, wobei eine der beiden Für diesen Zweck ist der stärkci bemessene Steuer- Federn 27 oder 28 für die Rückführung des Zahn hebel 15 vorgesehen. kranzes sorgt. Rückwärtig stützen sich die Federn Wirkt auf das Sperrad 6 und damit auf das Zahn- 27 und 28 gegen an der Ritzelwelle 26 vorgesehene rad 4 ein Drehmoment im Uhrzeigersinn, so blök- 55 Rinpbünde 30, 31 ab.
kiert die niedergedrückte Klinke 8 die Drehung in Mit der Erfindung wird gleichzeitig eine für die
dieser Richtung, wobei sie sich gegen die Flächen KunststolTspritztechnik besonders zweckmäßige Lage-
13i/ und 13ί· der Platine 13 abstützt. Fn entspre- scliLrung für Zahnräder vorgeschlagen. Während
chender Weise liegt der Steuerhebel 15 an der Fläche man üblicherweise zur Lagesicherung von Rädern.
13/ an. 6o wie z. B. Zahnrädern, auf einer Welle Sprengringe
Für die gleichzeitige Betätigung der beiden Sperr- verwendet, die in eine Nut der Welle elpstisch federnd
klinkcnanordnungen für die Sperräder 6 und 7 ist, eingesetzt werden, sind die Zahnräder und die Ritzelwie erwähnt, der um die Achse 17 schwenkbare Be- Zahnkränze bei dem Ausführungsbeispiel gcmäC
tätigungshebel 18 vorgestnen. Fig. 1 bis 3 selbst mit elastisch federnden L.ippm Wird das Getriebe für ein Spieizcugauto benutzt, 65 verschen, die entsprechend dem Sprengring in eine ist es auch möglich, dieses um die zu den Fahrzeug- Ringnut der Achse eingreifen,
achsen 37 und 38 parallele Achse 17 innerhalb der Diese Idee ist mit den Fig. 6 und 7 der Zeich Karosserie 36 derart schwenkbar zu lagern, daß die nungen veranschaulicht. Konzentrisch zur Mitte!
bohrung eines Zahnrades 32 sind kreisscgmentförmige Lippen 33 vorgesehen, die in eine Ringnut 34« einer mit der Welle 35 fest verbundenen Nabe 34 eingreifen. Bei der Montage ist das Zahnrad 32 über das konische Ende 34 fr auf die Nabe 34 aufzuschieben, wobei der Konus 34/) die elastisch federnden
10
Lippen 33, die durch Einschnitte 33« voneinander getrennt sind, aufspreizt, bis sie schließlich in die Nut 34« einrasten. Auf diese Weise erübrigt sich der bisher zur Fixierung erforderliche Sprengring, wodurch die Montage vereinfacht und die Herstellungskosten herabgesetzt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Federtriebwerk, insbfsondere für Fahrspielzeuge, mit einer Spiralfeder, deren inneres Ende über die Federwelle und deren äußeres Ende über das Federhaus jeweils mit Zahnrädern unterschiedlicher Durchmesser verbunden sind, die nach Art eines Differentialgetriebes über ein zwei Zahnkränze mit unterschiedlichem Durchmesser aufweisendes Ritzel in Triebverbindung stehen. wobei zur Ruhestellung eines Federendes an Federwelle und Federhaus Sperräder mit entgegengesetzt gerichteter Verzahnung angebracht sind, die mit Hilfe von Sperrklinken jeweils für eine Drehrichtun^ arretierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Kraftfluß zwischen Federwelle (3) und Federhaus (2) zwei Richtgesperre (9α, 11α; 24α, 25α, 29) mit entgegengesetzt gerichteten Sperrwirkungen derart vorgesehen sind, daß die Spiralfeder (1) durch Rechtsoder Linksdrehung einer einz:gen Welle (11, 26) je nach Drehrichtung von ihrem inneren bzw. äußeren Ende (la, Ib) her bei gleichzeitiger Ruhestellung des jeweils gegenüberliegenden Endes (Ib, la) aufziehbar ist.
2. Federtricowerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß cas Rn .el (R) zwei gegenüber der Ritzelweüe (11, 26) verdrehbare Zahnkränze (9, 10; 24, 25) aufweist md daß zwischen Welle (11, 26) und den beiden Zahnkränzen (9, 10; 24, 25) jeweils ein Richtgesperr vorgesehen ist.
3. Federtriebwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Ritzelwelle (11) in radialer Richtung elastisch federnde Innenklinken (11a, 11 b) vorgesehen sind, die jeweils mit einer Innengespervverzahnung (9 a, 10a) der beiden Ritzelzahnkränze (9 bzw. 10) zusammenwirken (F i g. 1 und 3).
4. Federtriebwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ritzelwelle (26) eine Nabenscheibe (29) mit beidseitig nach Art von Kronenzahnrädern ausgebildete Gesperrverzahnungen (29a, 29 b) vorgesehen sind, die in entsprechende, an den Ritzelzahnkränzen (24, 25) vorgesehene Gesperrverzahnungen (24a, 25a) eingreifen, wobei auf die Ritzelzahnkränze (24, 25) in Axial richtung vorgespannte Federn (27,28) wirken (Fig. 5).
5. Federtriebwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Sperrädern (6, 7) vor. Federhaus (2) und Federwelle (3) zusammenwirkenden Sperrklinken (8, 19) derart elastisch federnd ausgebildet sind, daß sie in Ruhelage mit den Sperrrädern (6, 7) außer Eingriff sind.
6. Federtriebwerk nach Anspruch 5, dadrrch gekennzeichnet, daß jeder Sperrklinke (8, 19) ein elastisch federnder Steuerhebel (15, 22) zugeordnet ist, der bei Einlegen der Klinke gespannt wird und diese 7 ir Aufhebung der Sperrung aus der Sperradverzahnung aushebt.
7. Fedenriebwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende (Ib) der Spiralfeder (1) als Rutschzaum ausgebildet ist.
8. Federtriebwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen des Federhauses (2), an welcher der Rutschzaum anliegt, mit quer zur Drehrichtung verlaufenden Rasten (2a) od. dgl. Ausnehmungen versehen ist.
9. Federtriebwerk nach Anspruch 7 oder 8. dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende (1 b] der Spiralfeder (1) zur Bildung des Rutschzaunvs umgebogen ist und in dieses umgebogene Ende eine stärker bemessene Sch'.eppfeder (12) eingelegt ist, wobei Spiral- und Schleppfederende nach außen abgekröpft sind (F i g. 3).
10. Federtriebwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es in einem Spielzeugauto od. dgl. derart angeordnet ist, daß die Sperrklinken (8) der mit Federhaus (2) und Federwelle (3) zusammenwirkenden Klinkengesperre bei Niederdrücken des Autos mit den Sperrädern (6) in Eingriff gebracht werden.
11. Federtriebwerk nach Anspruch 10 mit Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es in der Karosserie (36) des Spielzeugautos um eine zu den Fahrzeugai-hsen (37, 38) vorzugsweise parallele Achse (17') schwenkbar angeordnet ist und daß die Karosserie einen Anschlag (39) aufweist, an welchem die Steuerhebel (15) bei Niederdrükken der Karosserie (36) anliegen (F i g. 8).
12. Federtriebwerk nach Anspruch 10 mit Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen schwenkbar gelagerten Hebelarm (18), mit welchem die beiden Steuerhebel (15) gleichzeitig niederdrückbar und vorzugsweise arretie/bar sind.
13. Federtriebwerk insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12 mit aus Kunststoff bestehenden, gegen Axialverschiebung gesicherten Zahnrädern, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Zahnräder im Bereich ihrer zentralen Bohrungen elastisch federnde, vorspringende Lippen (33) besitzen, die zur Lagesicherung in an der Zahnradwellc bzw. -nabe (34) vorgesehene Ringnuten (34a) eingreifen (Fig. 6 und 7).
14. Federtriebwerk nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe aus einem radial in die Bohrung des Zahnrades eingreifenden Kragen (33) mit radialen Einschnitten (33 a) besteht (Fig. 7).
15. Federtriebwerk nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzelzahnkränze (9, 10) und das Federhaus (2) Sicherungslippen (33) nach Anspruch 14 aufweisen, die in Ringnuten (34 a) der Nabe (34) verdrehbar ein-
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DE3403296C1 (de) * 1984-01-31 1985-05-02 Helmut Darda Spielwaren- und Maschinenbau GmbH, 7712 Blumberg Federtriebwerk fuer Fahrspielzeuge
DE3702457A1 (de) * 1987-01-28 1988-08-11 Helmut Darda Schaltbares federtriebwerk

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