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DE2018772A1 - Maschine zum Herstellen adressierter und gefüllter Briefhüllen in einem einzigen Arbeitsgang - Google Patents

Maschine zum Herstellen adressierter und gefüllter Briefhüllen in einem einzigen Arbeitsgang

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Publication number
DE2018772A1
DE2018772A1 DE19702018772 DE2018772A DE2018772A1 DE 2018772 A1 DE2018772 A1 DE 2018772A1 DE 19702018772 DE19702018772 DE 19702018772 DE 2018772 A DE2018772 A DE 2018772A DE 2018772 A1 DE2018772 A1 DE 2018772A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
blanks
envelopes
machine
possibly
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702018772
Other languages
English (en)
Inventor
Günter 5453 Niederbieber. MP Ehlscheid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Winkler and Duennebier Maschinefabrik und Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Winkler and Duennebier Maschinefabrik und Eisengiesserei GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Winkler and Duennebier Maschinefabrik und Eisengiesserei GmbH filed Critical Winkler and Duennebier Maschinefabrik und Eisengiesserei GmbH
Priority to DE19702018772 priority Critical patent/DE2018772A1/de
Priority to SE7104966A priority patent/SE7104966L/xx
Priority to CH350971A priority patent/CH528365A/de
Priority to US132121A priority patent/US3894905A/en
Priority to ES390038A priority patent/ES390038A1/es
Priority to CA110,536A priority patent/CA967866A/en
Priority to GB2733471*A priority patent/GB1351151A/en
Publication of DE2018772A1 publication Critical patent/DE2018772A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B70/00Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
    • B31B70/005Making flexible containers, e.g. envelopes or bags involving a particular layout of the machinery or relative arrangement of its subunits
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    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M3/00Devices for inserting documents into envelopes
    • B43M3/04Devices for inserting documents into envelopes automatic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2150/00Flexible containers made from sheets or blanks, e.g. from flattened tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B2160/00Shape of flexible containers
    • B31B2160/10Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • B31B2170/00Construction of flexible containers
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

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WINKLER & 23ÜKNEBIER · - -.' ' iW
Maschinenfabrik und
!■eisengießerei K. G. · ·
Maschine zum Herstellen adressierter und gefüllter Briefhüllen in einem einzigen Arbeitsgang
Die Erfindung betrifft eine Rotationsmaschine zum Herstellen von Briefumschlägen, Flachbeuteln od. dgl., in der weiteren Beschreibung nur als "Briefhüllen" bezeichnet, wel- ehe zusätzliche Stationen enthält, um wahlweise jede Brief- ™ hülle während ihrer Herstellung mit der Adresse des späteren Empfängers zu versehen und/oder in Jede Briefhülle .während ihrer Herstellung eine oder mehrere Einlagen, vorzugsweise Drucksachen od. dgl. , einzufalten·, alles in einem einzigen, ununterbrochenen Durchlauf durch die Maschine zum Herstellen der Briefhüllen.
In steigendem Maße werden Massensendungen adressierter Briefe mit der Post verschickt, ?. ß. »Verbooendungen der· großen Versandhäuser oder der Lqtterieeinnehmer. Me dazu verwendeten Briefhüllen werden meistens als randgelocht93 Band sogenannter "Endloshüllen11 in einer besonderen idres- ■ siermaschine mit den verschiedenen Adressen versehen, im- " schließend worden die adressierten Briefhüllen von.dem Bande abgetrennt, und schließlich wird mittels einer besonderen Füllmaschine der Inhalt in die J3riefhvllsn eingefüllt. Wegen des gegenüber normalen Ein^elbriefhüllen wesentlich höheren Preises der "Endloshüllen" und wagen der Transport- und Lohnkosten der zusätzlichen Arbeitsgänge de« Adreasierens, Abtrermens und Füllens der Briefhüllen sind die Herstellungskosten solcher MaEsensendungen bisher verhältnismäßig hoch.
Aufgabe der Erfindung ist c?s, die He.rstollungH'KCßte:i von n dor beschriebenen Art wesentlich zu vor-·
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ringorn. Die Aufgabe wird gelöst durch eine Maschine zum Herstellen von Briefhüllen aua ICinzelzucchnitten oder aus einem Bande aus Papier od. dgl. in einem einzigen, ununterbrochenen Durchlauf durch die Maschine, welche in verschieden möglicher Reihenfolge Stationen für folgende Arbeits- . stufen vollzählig oder teilweise enthält:
1) Einziehen-von Einzelzuschnitten oder einem Band,
2) eventuell Band in Zuschnitte schneiden,
3) ;eventuell Band oder Zuschnitto bedrucken,
4) eventuell Fensteröffnung schneiden,
5) eventuell Festerabschnitt aufkleben,
6) Staffeln,
7) Gummieren der Verschlußklappen,
8) Trocknen der Gummierung der Verschlußklappen,
9) Vereinzeln aus der Staffelung,
10) Ausrichten der vereinzelten Zuschnitte,
11) Vorbrechen der Faltlinien,
12) Falten dor Seitenklappen,
1J) Gummieren der Seitenklappen,
14) Falten der Bodenklappe auf die gummierten Seiten-
15) Falten der Verschlußklappe, und klappen,
16) Ablegen der fertigen Briefhüllen,
wobei die Maschine an geeigneter Stelle zwischen den Stationen 1) bis 16) eine zusätzliche Station zum Aufbringen der verschiedenen Adressen auf die Briefhüllen enthält, und vor der Station 12) zum Falten.der Seitenklappen eine zusätzliche Station zum Aufbringen einer oder mehrerer Einlagen.
Die Stationen 2) bis 11) können in der Maschine abweichend von der aufgezählton Reihenfolge ungeordnet sein. Lie Station 2) ir>t nur in einer Maschine vorhanden, welche Briefhüllen aus einem Bande aus Papier od. dgl. erzeugt.
Die erfindungsgemäße Maschine ist geeignet sowohl zur wirtschaftlichen Herstellung normaler Briefhüllen, z.B. nach DIN 16 551 > wahlweise iait oder ohne Innen- oder Außendruck und mit oder ohne Fenster, als auch adressierter und mit Einlagen gefüllter Briefhüllen dieser Art für Lassen.sen-
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düngen, oder auch bedruckter und gefüllter· Briefhüllen ohne Adresse, z. B. für Postwurfsendungen, oder auch adressierter nicht gefüllter Briefhüllen, alles in einem einzigen,, ununterbrochenen Durchlauf durch die Maschine.
Zum Aufbringen der verschiedenen Adressen kann ein von einem Informationsträger gesteuertes Typ ens ehre ib"v/erk vorgesehen sein. Es kann, auch ein Kopierdruckwerk vorgesehen sein, das von einer Vielzahl von Adressen, welche mit abfärbender Farbe auf einem von einer Rolle abgezogenen BandeVvorgeschrieben sind, jeweils eine durch Anpressen des Bandes auf bewegte, ungefüllte oder gefüllte Briefhülle überträgt.Ä
t) spiegelbildlich fa f Falls ein Typenschreibwerk zwischen den"Btationen 1J?/ UGd*'
16) angeordnet ist, so kann die außen auf die vorher ga^ füllte Briefhülle aufgeschriebene Adresse oder auch eineV^ * " f % andere, eventuell von außen unsichtbare Information auf den Inhalt der Briefhülle übertragen werden, wenn entweder die Innenseite der Briefhülle an der entsprechenden Stelle eine Karbonschicht hat, oder dort ein Stück Karbonpapier eingeklebt ist. Zum Einkleben eines solchen Stücks Karbonpapier, das zweckmäßig von einem Bande abgetrennt wird, ist die Station 5) geeignet, in welcher sonst Abschnitte durchsichtigen Fensterwerkstoffs über ^vorher geschnittene Fensteröffnungen geklebt v/erden..
Die Zuschnitte der Briefhüllen können erfindungsgemäß auch in der Weise adressiert werden, daß in der Station 5) über die ausgeschnittene Fensteröffnung jedes Zuschnitts anstatt eines Abschnitts Fensterwerkstoff ein mit einer Adresse vershener Abschnitt eines von einer Rolle abgezogenen Bandes Papier geklebt wird, welches mit einer Vielzahl von Adressen vorbedrtlckt wurde. .
Die Station zum Aufbringen einer oder mehrerer Einlagen ist zweckmäßig zwischen den Stationen 11) und 12) angeordnet, sodaß die Klappen der Briefhülle gleich nach dem Aufbringen der Einlagen um dieselben herumgefaltet werden.
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,Wenn die Maschine zum Herstellen von Briefhüllen ohne eingefaltete Einlagen verwendet wird, so erfolgt das Gummieren der Verschlußklappen der in der Station 6) gestaffelten Zuschnitte in der Station 7) der Maschine, und der auf die frei liegenden Ränder der Verschlußklappen aufgetragene Klebstoff wird an- \ schließend i,n der Station 8) getrocknet. Falls jedoch in -die von der Maschine erzeugten Briefhüllen ira gleichen Durchlauf eine oder mehrere Einlagen mit eingefaltet-werden sollen, so unterbleibt zweckmäßig das Gummieren der Verschlußklappen in der ,Station 7)· In diesem Falle wird in der Station 13) zum Gummieren der Seitenklappen außer auf die bereits über die Eilagen gefalteten Seitenklappen mit eineta zusätzlichen Profilguminieror auch Klebstoff auf die Verschlußklappe aufgetragen, sodaß die Briefhülle gefüllt und verschlossen abgelegt wird. Bei als Drucksache zu versendenden Briefhüllen bleibt eine Seitenklappe völlig unverklebt oder wird nur mit einem Klebstoffpunkt leicht angeheftet als Sogenannter "Scheinverschluß", sodaß sie zur Postinspektion leicht zu öffnen ist.
Bei Briefhüllen mit einem durchsichtigen Fenster ist das Adressieren schließlich mittels der erfindungsgemäßen Maschine auch in der Weise möglich, daß die hinter dem Fenster liogende erste Einlage die vorgedruckte Adresse trägt, welche dann durch das Fenster sichtbar ist.
Drei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Maschine mit einer Station zum Einfüllen von Einlagen und mit· verschieden ausgebildeten Stationen zum Adressieren während der Herstellung der Briefhüllen sind anschließend an Hand rein schematischer Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen isti:
Fig. 1 bis 3 eine unterteilte Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Maschine gemäß der Erfindung,
FiK. 4 eine Seitenansicht der Station zum Aufbringen von Einlagen gemäß Fig. .3 in größerem Maßstab,
Fig. *p eine Seitenansicht der als Kopierdruckwerk ausgebildeten Station zum Adressieren fertiger Briefhüllen gemäß Fig. 2 in größerem Maßstab,
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6 eine Draufsicht auf ein Stück Adreafjondruckband in Pfeil.richturig 6 in Fig. 5, '
ΕΪΜλ-2. oine Seitenansicht einer mit einem Typenschreibwerk: ausgerü.oteten Station zum Adressieren der fertigen Briefhüllen am Abgabeende der Maschine, .
Fig. 8 eine Seitenansicht einer mit Typenschreibwerken ausgerüsteten Station zum Adressieren der noch nicht gefalteten Zuschnitte in dor Maschine,
/Sicht ·
Fig._ 9 eine Drauf auf einen Briefhüllenzuschnitt mit Fenster und vorgebrochenen Faltlinien, ■
Fig. 10 eine Draufsicht in Pfeilrichtung* X, Fig. 4-, auf
einen Briefhüllenzuschnitt mit aufgebrachten Einlagen, i
£iSj-_H eine Draufsicht in Pfeilrichtung XI, Fig. 7, auf zum Adressieren Hit TypenSchreibwerk zwischen Förderbändern gehaltene fertige Briefhüllen, und
Fig_._1_2 eine Draufsicht in Pfeilrichtung XII, Fig- ö, auf zum Adressieren mit Typenschreibwerk zwischen Förderbandern gehaltene Briefhüllenzuschnitte.
Die an. sich bekannte Maschine zum Herstellen von Briefhüllen aus vorgestanzten Zuschnitten ist in Fig. 1 bis 3 nur soweit rein schematisch .dargestellt, wie zur Beschreibung ihrer Wirkungsweise erforderlich. Hauptteile dieser Maschine sind ein Einzug 1 für die vorgestanzten Zuschnitte, drei Anilindruckwerke 3, 3'j 31'» eine Fensterschneidstation 4, eine Fenster- " einklebestation 5» eine Staffeistation 6, eine Verschlußklappengunimierstation 7, eine Trockenbahn 8, eine Station 9 zum Vereinzeln der gestaffelten Zuschnitte, eine Station 10 zum Ausrichten der vereinzelten Zuschnitte, eine Station 11 zum Vorbrechen der späteren Faltlinien der Seitenklappen, Boden- und Verschlußklappe, eine Station 12 zum Falten der Seitenklappen, eine Station 13 zum Gummieren der Seitenklappen, eine Station 14 zum Falten der Bodenklappe, eine Station 15 zum Falten der"Verschlußklappe und eine Station 16 zum Ablegen der fertigen Briefhüllen. Erfindungs^erauß sind an
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dieser Maschine eine zusätzliche Station 1.7 zun Aufbringen von Einlagen vor dem Falten der Seitenklappen sowie eine Station 18 zum Aufducken von Adressen auf die mit Einlagen gefüllten Briefhüllen vorgesehen.
Ohne Berücksichtigung der zusätzlichen Stationen 17 und 18 arbeitet die Maschine, wie folgt: Der Einzug 1 , Fig. 1, zieht durch einen nicht dargestellten Schwingsauger und Segmente 21 den jeweils untersten Zuschnitt Z einzeln unter dem Zuschnittstapel 19 hinweg ein, und die Zuschnitte werden einzeln hintereinander auf dem in dicker— Linie gezeichneten'Wege durch in Pfeilrichtung umlaufende Druckzylinder 22, 23und Saugwalzen 24, 25, 26 zu der Fensterschneidstation 4 befördert, in bekannter V/eise durch gesteuerte Saugluft gehalten. Auf dem Druckzylinder 22 wird die Innenseite der Zuschnitte durch das Druckwerk 3 bedruckt, welches aus einem einem Farbtrog 27, einer Schöpfwalze 28, einer Zwischenwalze 29 und einem Plattenzylinder 30 besteht. Auf dem Druckzylinder 23 wird die Außenseite der Zuschnitte durch gleichartige Druckwerke 3' und 3'' mit Plattenzylindern 30' und 30'' in zv/ei Farben bedruckt. Die vorzuweise entsprechend dem DBP 1 215 4-95 ausgebildete Fensterschneidstation 4 mit einem ein geschlossenes Schneidmesser tragenden Schneidzylinder 31 und einer ortsfesten Leiste 32 aus Hartmetall schneidet in jeden Zuschnitt eine Fensteröffnung. Durch nicht dargestellte Förderwalzen werden die Zuschnitte in Pfeilrichtung auf einen Saugzylinder 33 befördert und auf letzterem rings um die Fensteröffnung gunuaiert durch eine Gummierwalze y\ mit einem nicht dargestellten Gummierprofil, welches aus einem Trog über eine Schöpfwalze 36 und Zwischenwalze 37 Klebstoff erhält, über einen oaugzylinder 38 der entsprechend dem DBP 1 258 718 ausgebildeten Fenstereihklebestation 5 wird auf die ringsum gummierte Fensteröffnung der Zuschnitte je ein Abschnitt durchsichtigen Fensterwerkstoffs aufgebracht, der
als in dicker Linie gezeichnetes Band durch ein Paar
Zugwalzen 39» 40 von einer Vorratsrolle 41 abgezogen, durch einen mit 42 angedeuteten Rotationsquerschneider abgetrennt,
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#von dein Saugsylinder 38 übernoiniaeri, beschleunigt Lind auf den auf der Saugwalze 33 gehaltenen Zuschnitt aufgebracht v/ird. Fall» in der Station 4 zwei Fensteröffnungen in jeden Zuschnitt geschnitten werden, v/ird der Saugwalze 38 von einer zweiten Vorratsrolle 41 · ein zweiter Fensterabschnitt für die zweite Fensteröffnung zugeführt. Die befensterten Zuschnitte gelangen dann über Saugscheiben 43, 44 in die Staffelstation 6, zwischen derer mit wesentlich geringerer Umfangsgeschwindigkeit umlaufenden Rollen 45, 46 und nachgeordneten, nicht dargestellten Gurten sie derart gestaffelt werden, daß nur die in der folgenden Station 7 zu gummierenden. Ränder der Ver-
schluiiklappen frei liegen, auf welche eine Gummierwalze 47 Klebstoff auftrügt, den sie aus einem Troge 48 über eine Schöpf v/alze 49 und Zwischcnwalze 50 erhält, sofern Brief hüllen mit später durch Arrfbuchten zu verklebender VerschluBklappe hergestellt werden. .
Die Zuschnitte laufen anschließend, gehalten, zwischen nicht dargestellten Paaren von Rollenketten, in gestaffelter Lage auf dem als dicke linie gezeichneten V/ege durch die unter der Maschine angeordnete Trockenbahn 8 und dann wieder aufwärts zu der Station 9 zum Vereinzeln, Fig. 3» wo jeder vorderste Zuschnitt zwischen mit wesentlich höherer Geschwindigkeit umlaufenden Segmenten 53 und Gegenrollen 54 aus der Staffelung herausgezogen und der Station 10 zum Ausrichten zugeführt wird, in dtr ein Paar in Pfeilrichtung laufender Rollenketten " 55 mit Stiften 56 angeordnet ist, welch letztere hinter die Eckenausschnitte 19^» Fiß· 9t ^er einzelnen Zuschnitte greifen und die Zuschnitte in genau ausgerichteter Lage in die Station 11 zuc Vorbrechen befördern, in welcher eine zwei geradlinige , nicht dargestellte Vorbruchmesser tragende C^uervor-"bruchwalze 57 mit Gegenwalze 58 sowie zwei nicht dargestellte kreisförmige Vorbruchaiösser tragende Längsvorbruchrollen -59 , mit Gegcnrollen 60 angeordnet sind. Die vorgebrochenen Zuschnitte werden dann einzeln nacheinander unter der später beschriebenen Station 17 sum Aufbringen von Einlagen hindurch in die Seitenklappenfaltstation 12, Fi^.2,
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befördert, in welcher Faltschlaufen 63 die Seitenklappon 190 der Zuschnitte aufwärts umfalten, gegebenfalls über vorher in der Station 17 aufgebrachte Einlagen. In der anschließenden Station 13 wird durch mit 64 angedeutete rrofilgunmierer eines eines Gümmierwerks der weiter oben beschriebenen Art auf die gefalteten »Seitenklappen Klebstoff zum Verkleben derselben mit der Bodenklappe 191 aufgetragen. In der nachfolgenden Faltstation 14 wird die in Forderrichtung vorn liegende Bodenkl-appe 191 dicht hinter ihrer Vorderkante durch eine Saußvval/.o 68 erfaßt und soweit nach aufwärts mitgenommen, daß sie zwischen den nachgeordneten walzen 69, 70 nach hinten umgefaltet und auf die gummierten Seitenklappen gepreßt wird. In der anschließenden Faltstation 15 wird der gefaltete Teil der Briefhülle durch eine Saugwalze 75 aufwärt« bis gegen einen Anschlag einer oait 7^ angedeuteten Falztasche geleitet, durch eine Saugwalze 75 dicht hinter der Vorbruchlinie 19?' seiner Versohlußklappe 192 erfaßt und unter einer Walze- 76 hindurch unter Faltung der Verschlußklappe an eine nachgeordnete Saugwalze 77 übergeben. Die fertig gefalteten Briefhüllen B v/erden dann einzeln nacheinander über Saugwalzen 78, je in einen Schlitz 80 von Ablogescheiben 81 der Ablagcstation 16 eingeführt und in Form eines aufrecht stehendun Utapels-84 vor einem losen Anschlag 83 auf einen Ablagct.ioch 82 abgesetzt.
Ein Beispiel eines in der' beschriebenen Maschine zu verarbeitenden Briefhüllenzuschnitts Z mit einen eingeklebten Fenster ist in Fig. 9 dargestellt. Der Zuschnitt hat zwei Seitenklappen 190, eine in der durch einen Pfeil angedeuteten Förderrichtung durch die Maschine vorn liegende Bodenklappe 191 und eine Vei-schlußklappe 192, zwei in Förderrichtung hintere Eckenauüscbnitte 194und zwei vordere Eckenausschnitte 195· Durch die vier Ecken der Eckenausschnitte laufen die angedeuteten Vorbruchlinien 19o', 19I', 192' zurc späteren Falten der Klappen 190, 191, 192 und schließen das I.vittelfeld 193 ein/ Der Zuschnitt läuft .mit der späteren Irmon- C\or Fii'j cfluJ.i.lt: nach oben durch dir: »SLatj oricn 4, 5 und
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9 biß 14 der M eic chine. Kr hat eine Fensteröffnung; 1'1X) und •einen ringsum mit mit dein Mittelteil 193 verklebton, nur . teilweise dargestellten durchsichtigen. Fensterabschnitt 197· Der Klebstoffauftrag auf der Verschlußklappe ist mit 198 angedeutet, der erst nach dem Palten der Seitenklappen aufzutragende Klebstoff auf den Seitenklappen mit 199·
Die Station 17· zum Aufbringen von Einlagen, Fig. 3 und 4,' enthält zwei an sich bekannte, dein Einzug 1 der Maschine ähnliche Einzüge, welche je auf einer Platte 91 > 91' einen Stapel_92, 92' von Drucksachen od. dgl. Einlagen 90, 90' tragen, die zwischen Anschlägen 93» 93' ausgerichtet sind. Unter der Platte 91 sind eine Walze· 94 und Einzugsegmente 95 mit nicht dargestellten Sfiuglöchern angeordnet, die in Pfeilrichtung " umlaufen. Der über die Platte 91 überragende Teil dos Sta pels 92 ist durch im Takt der umlaufenden Einzugsegmente 9 schwingende Stapelstützen 96 abgestützt, denen iingleichen
Takt schwingende Sauger zugeordnet sind. Gleiche Teile des, i\ t zweiten Einzugs sind mit 94' bis 97' bezeichnet. Don Einzug V segmenten 95 ist eine Saugwalze 93 nachgeordnet. Eine Sa^ walze 99 ist mit zum Durchgang der Einlagen ausreichendem Abstand von der Saugwalze 98 und den Einzugsegmenten 95' angeordnet. Die Umfangsgeschwindigkeit der in Pfeilrichtung rotierenden Teile ^5> 95'» 98 und 99 gleicht der Feuergeschwindigkeit der Zuschnitte unter der Station 17· Über die Saugwalze 99 und Umleitrollen 100, 101 sind zwei FörderbJin- · i der 102 gespannt. Über die .Saugwalze 98 und Umleitrollen 104, 105 sind zwei Förderbänder 103 gespannt, die auch einen Teil der Saugwalze 99 bezw. der um diese gespannten Förderbänder 102 umschlingen.
Unter dem Förderweg der Zuschnitte unter der Station 17 hindurch ist eine Mehrzahl Förderwalzen 106 vorgesehen, übex· die ein breites Förderband 108 läuft und mittels einer Spannrolle 109 gespannt ist. Preßrollen 107 pressen die oberen Förder- ' , bänder 102 go^en das untere Förderband 108 Lezw. gegen die letzteres stützenden Ford erwalz en 1.06.
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Zum etwa gewünschten Auftragen von Klebstoff ρ unkt on aaf die
später auf dem Zuschnitt aufliegende Seite der untersten. Einlage ist ein Guirimierer 110 mit nicht dargestellten, punktförmigen Guiuraierprofilen vorgesehen, welche aus einem Troge 111 über eine ßchöpfwalze 112 und Zwischenwalze 11^ Klebstoff erhalten.
Die Stution 17 arbeitet, wie folgt: Die schwingenden Sauger 97» 97' ziehen die jeweils unterste Einlage der Stapel 92, 92' abwärts in den Bereich der Einzugsegwente 95» 95'» welche sie im Zusammenwirken mit den Walzen 94-, 94·' ganz unter dem Stapel herausziehen, mit Saugluft halten und an die nachgoordnete
Saugwalze 98 bezw. 99 übergeben, derart,'daß die Saugwalze 98 eine Einlage vom Stapel 92 erhält, die Saugwalze 99 eine Einlage vom Stapel 92', und beide Einlagen einander überdeckend zwischen die Förderbänder 102 und 103 gelangen, zwischen welchen sie an dem Gummierer 110 vorbeigeführt werden, der gegebenenfalls auf die äußere Einlage Klebstoffpunkte aufträgt,
und auf einen auf den Förderwalzen 106 mib gleicher Geschwindigkeit ankommenden Zuschnitt aufgebracht werden, genau zwischen den Vorbruchlinien 19(3', 191 ' ι 192' der Klappen dessel-
ben, siehe Fig. 10. Der Zuschnitt mitsamt den darauf liegenden Einlagen wird zwischen dem unteren förderband 108 und den oberen Förderbändern 102 gehalten in die Station 12 zum Falten der Soitenklappen befördert. In den Stationen 12 bis 15 werden die ooitenklappen 19ö, Bodenklappe 191 und Verschlußklappe 192 in oben beschriebener V/eise um die Einlagen' herum gefaltet und verklebt.
Die Station 18 zum Aufdrucken der verschiedenen Adressen 122 auf die fertigen gefüllten Briefhüllen B ist der Saugwalze 73 zugeordnet, siehe Fig. 2 und 5» und ist als Kopierdruckwcrk
ausgebildet. Sie enthält eine Vorratsrolle 119 des Adressenbandes 120, Fig. 6, mit Randlochung 121, auf welchem die verschiedenen Adressen 122 in einer Teilung t mit unter Pressung abfärbender Farbo'-'ü.uf gedruckt sind, ein Paar Zu^'.valzen 124,
125» einen zweckmäßig durchsichtigen Vorratskaslen 126 mit
■t) spiegelbildlich
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mit einer U:aloitrolle 127 und einem Llikroschaltcr 128 mit leicht lederndem Fühler 129» eine Druckrolle 150 mit Binom etwas vor rillenden Drucksegment 131» ein periodisch an^etriebenes Stachelrad 152 mit Gegenrad 153» eine Uraleitrolle 134-, eine an schwenkbaren Armen 135 gelegerte Pendelrolle 136 und eine Aufspulrolle 137· Alle erwähnten Teile des Xopierdruckwerks bewegen sich im Sinne der eingezeichneten Pfeile. Die Zurjwalzen 124, 125 und die Aufcpulrolle 137 sind zeitweilig über nicht dargestellte Magnetkupplungen, angetrieben.
Um beim Adressieren eine geringe Geschwindugkeit der Briefhüllcn zu erreichen, ist der in diesem Falle ohne Saugluft arbeitenden Saugwalze 78 ein Paar Bänder.141 zugeordnet, die über Umleitrollen 142, 143, 14-4· gespannt sind und die Briefhüllen ohne größeren Zwischenraum am Umfang der Walze 78 halten. Das Kopieräu'ckwerk arbeitet folgendermaßen:
Die an den nicht bedruckten Seiten des Adressenbundes 120 unreifenden Zugv/alzon 124, 125 fördern das von der Vorratsrolle 119 abgezogene Band 120 in den Vorratskasten 126, v/o es Schlaufen 123 bildet und bei einer gewissen Füllung des Vorrat skast ens über den Fühlhebel 129 den !«ikroschalfcer 128 betätigt, der die iuagnetkupplung der Zugv/alzen 124, 125 aus- «ehaltet, lias ständig mit Förderge^chwindigkeit der Briefhiü-len rotierende Drucksegment 13Ί» dessen wirk3ame Abwicklung gleich der Teilung t der Adressen 122 auf dem Bande 120 · ist, preßt bei jedem Umlauf.eine abfärbende Adresse gegen ei- nc auf der VValae 78 ankommende Brief hülle und überträgt die Adresse auf die Briefhülle. Das periodisch angetriebene, in die Randlochung 121 des Bandes 120 eingreifende Paar otachelräder 132 bewegt sich'während dieses üruckvorgan^;:; ebenfalls, zieht das Band 120 um eine Teilung -C vor und hält danach wieder an, sodaß sich die nächste Adresse auf dem Bande in der richtigen Lage zum Bedrucken der nächsten Briefhülle befindet, und so fort. Das von der.\ Paar Stacht-lrädor 132-"'vorgezogene Band wird über die Pendelrolle I36 auf die Rollo 157 aufgespult, welche über eine Magnetkupplung anr;e!.rieben ist,
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dio durch einen nicht dargestellton Mikroschaltor bei tiefster Stellung der Arme 155 eingeschaltet, bei oberster Stellung 125' der Arme ausgeschaltet wird.
An dom letzten Ende des von der Vorratsrolle 119 ablaufenden Adreysimbandes 120 sind zweckmäßig anstelle von Adressen ein oder mehr größere Löcher vorgesehen, um über einen mechanischen Fühler oder eine Fotozelle die Maschine stillzusetzen, sob£ild die letzten Adressen abgedruckt sind und eventuell ein neues Adressenband eingesetzt werden muß.
In Fig. 7 ist ein Ausführungsbeispiel einer mit 118 bezeichneten Station zum Adressieren der fertigen gefüllten Briefhüllen mit einem Typenschreibwerk dargestellt, welches von einem W "7*4*"*£nforraationsträger gesteuert wird, z. B. einem Lochband oder einem Komputer. Sie ist zwischen der Saugwalz'e 79 und den Ablagescheiben 81 angeordnet. Ihre Hauptteile sind eine Saug-
über eine bogenförmige "Platte 152 und Umleitrollen gespanntos, durch Stachelräder 15^ angetriebenes Paar randgeloehüer Förderbänder 155» ein über Uralcitrollen 156 gespanntes, ebenfalls durch die Stachelrädej? 15^ angetriebenes Paar ranOgolochter Förderbänder 157» und das eigentliche Typenschreibwerk 153, welches in verschiedener handelsüblicher Form ausgebildet sein kann, z. B. iuj.ü einer Typenwaa-ze 159 und dieser gegenüberliegenden Hämmern 160. Wie aus Fig. 11 zu ersehen, sind die Briefhüllen B an ihren Seiten zwischen dem nicht gelochten Teil der Förderbänder 155» 157 gehalten. Der gegenseitige Abstand der in die Randlochung 167 der Förderbäridijaare eingreifenden Stacheiräder 15'J- und der Förderbandpeare 155» 157 ist entsrechend dem Format der Briefhüllen B einstellbar. Die einzeln nacheinander über die Saugwalzcn .78, 79 ankommenden Brief hüllen werden von der SaugWcils^ I5I übernommen und zwischen nicht dargestellten Führungen zwischen die Förderbandpaare befördert 155> 157 » deren Eewegungsgeschv/indigkeit so gering ist, daß die zwiscncn den Förderbändern gehaltenen Briefhüllen B ohne gegenseitigen Abstand aufeinanuer'foloen und sich ihr Adresseni'old 16*T in
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rieht.ige.ρ Lage zu dom Typo π Schreibwerk 158 befindet-,
Dem Abgabeende der Förderbandpaare 155 t 157 sind Förderband- ' paare 161, 162 nachgeordnet, die über Umleitrollen 163 bezw. 164 gespannt und mit solcher Geschwindigkeit angetrieben sind, daß die von den Förderbanspaaren 155» ^ 57 übernommenen Briefhüllen je einzeln in einen Schlitz 80 der Ablägescheiben 81 eingeführt v/erden, welche die adressierten Brief hüllen aufrecht stehend als Stapel 165 vor dem losen Anschlag 83 auf dem Ablagetisch 82 absetzen. Federnd gegen das untere Ende des Förderbandpaars 161 pressende Rollen 166 sind in ihrem Abstand von den AbIagescheiben 8,1 einstellbar entsprechend der Höhe der jeweils verarbeiteten Briefhüllen.
Eine als Typenschreibwerk ausgebildete Station züin Adressieren kann auch an einer anderen Stelle der Maschine zum Herstellen von Briefhüllen angeordnet sein, z. B. vor der Station 6 «um Staffein der Zuschnitte, besonders dann, wenn die Maschine koine Stationen 4 und. 5 zum Befenstern der Zuschnitte hat. Bei einer Maschine mit einer für ein Typenschreibwerk zu hohen Leistung in Briefhüllen pro Minute können erfindungsgemäß zwei iypenschreibwerke derart angeordnet sein, daß abwechselnd ein Zuschnitt dem einen und ein Zuschnitt ui.ru anderen Typenschreibvverk zum Adressieren zugeführt wird, wodurch für das einzelne Typenachreibwerk die doppelte Zeit pro Briefhülle zur Verfügung 'steht.
Eine solche Anordnung zweier mit 218 und 318 bezeichneter Adressier«tationen.vor der Süation 6 zum Staffeln der Zuschnitbo an einer, kaschine ohne Stationen 4 und 5 zum Befenstern der Zuschnitte ist als Ausführungebeispiel rein senematisch, in Fig. 8 dargestellt. Dabei ist der Saugwalze 26 einer i»i as chine entsprechend Fig. 1 eine Saugwalze 1?O nachgeorduut, weichet von den über die Saugwalze Pb ankommenden Zuschnitten abwechselnd, je einen der Adressierstation 213 und einen der Adrecsierstation 3^8 zuleitet. Jlaupfcteile der Adressixrßtation 218 sind ein über Stacüelräder 1V1 und Un-
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leitrollen 172, 173 gespanntes Paar randgclochtör Förderbänder 17'», ein über üfcachelräder 175 und Umleitrollen 1?G, gospanntes Paar randgelochter Förderbänder 178, deren an den Förderbändern 174 anliegendes Trum auf seiner Rückseite durch ein Führungsblech 179 abgestützt ist, welches einen Durchbruch für die Typenwalze 180 und die sieser gegenüberliegenden Häiümer 161 enthält. Beide Paare rand^elochter Förderbänder 1?4, I78 sind durch die Stachelräder 171, 175 mit einer solchen Geschwindigkeit angetrieben, daß die von der Saugwalze I70 zugeführten Zuschnitte Z zwischen den Förderbändern -174 und Otaffelrollon 132 derart gestaffelt v/erden, daß zumindest das Adressenfeid 168.der Zuschnitte Z frei bleibt, siehe Fig. 12. " '
Den UiDleitrollen 175,-177 an Abgabeende der Förderbänder 174, 1"78 sind Saugsegjnente 183 mit federnd gegen dieselben pressen den Rollen 184 nacfcgeordnet, welche die adressierten Zuschnitte? wieder vereinzeln und über eine Saugwalze 185 μ die üaugüchoiben ΊΊ· der Station 6 der Maschine übergeben.
Die zweite Adressierstation 318 gleicht in Aufbau und Arbeitsweise' völlig der beschriebenen Adressierstaticn 218, sodaß sich eine besondere Beschreibung derselben erübrigt. Ihre Hauptteile sind mit den gleichen Bozugsziffern mit Strichindex bezeichnet, z. B. F&are rantlgelochter Förderbänder 174' und 17c j Typenwalze 180' usw.. Zwischen den Saugsegiaenten 183' Ci-i' Ädressierstation 318 und der Saug'walze 185 sind zwei·' Saugwalzen 186, 187 angeordnet, welche die durch die oaugseg·- mente 183' wieder vereinzelten adressierten Zuschnitte der Saugwalze 185 derart zuführen, daß letztere abwechselnd einen Zuschnitt aus der Adressiorstation 218 und einen Zuschnitt au3 der Adressierctation 3I8 übernimmt und an die Saugschciben 4-'f übergibt.
Es ist erfindungsgonäß auch oiöglich, die am Ab{;abeende der Iviaschine angeordnete Adronoierstation 118 Kit !',fpenach werk, Fig. 7> sinngemäß zweifach vorzusehen, wie für die Adresßieratationon 218, 318 beschrieben.
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Claims (16)

Ansprüche Iiaschine zum Herstellen von Brief halloa aus r scnnitton oder aus einem Bande aus Papier od. dgl» in eines ei naiven, ununterbrochenen Durchlauf durch die Liaschlne, .welche in verschieden möglicher-'Reihenfolge Stationen für folgende Arbeitsstufen vollzählig' oder teilweise enthält:
1) Einziehen von Einzelzuschnitten oder einem Bande,
2) eventuell Band in Zuschnitte schneiden,
3) eventuell Band oder Zuschnitte bedrucken,
4) eventuell Fensteröffnung schneiden, .
5>) eventuell Fensterabschnitt aufkleben, ■'.'-·
6) Staffeln, - - ..
7) Guicinicrcn der Verschlußklappeu,
8) Trocknen.der Gunmqerung der Verschlußklappen,
9) Vereinzeln-aus der Staffelung,
10) Ausrichten dt?r vereinzelten Zuschnitte,
11) Vorbrechen der Faltlinien,
12) Palten der Seitenklappen, ■
13) GuE-miererj der Seitenklappen,
14) Falten dur Bodenklappe auf die gumnierten oeitenkiappen, ;
15) I?alten der Verschlu3klsppe, und
16) Ablegen der fertigen Briefhüllen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Liascliine vor der ötation k (12) zuQ JPaILen der öeitenklappen eine Station (V/) zum Auf- \ bringen einer oder mehrerer jflinlagen (90) angeordnet ist.
2. 'Maschine zum Herstellen von Briefhüllen aus Üin^elsuschnitten oder aus einem Bande aus Papier od. dgl, in tinem einzigen, ununterbrochenen Durchlauf durch die aschiner welche in verschieden liöglicher Meihenfolce Ütatioaon für
ende Arbeit-^f tuf cn.vollzählig oder tc-5 !weise enthält:""-1) LinsiGheji von 3,inz el zuschnitten odex' einem Bande, f?) eventuell B;uid in Zuschnitte '.--chneicleji,- . '
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3) eventuell Eand oder Zuschnitte bedrucken,
4) eventuell Fensteröffnung schneiden,
5) eventuell Fensterabschnitt aufkleben,
6) Staffeln,
7) Gummieren der Verschlußklappen,
8) '.Trocknen der> Gureinierung der Verschlußklappen,
9) Vereinzeln aus der Staffelung,
10) Ausrichten, der vereinzelten Zuschnitte,
11) Vorbrechen der Faltlinien,
12) Falben der Seitenklappen,
) Gui/uuioren der Seitenklappen,
Falten dur Bodenklappe auf die Gummierten Seitenklappen,
15) Falten der Verschlußklappe, und
16) Ablegen der fertigen Briefhüllen,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Maschine an geeigneter Stelle zwischen den Stationen (1) bis (16) eine Station (18, 118, 21ü) zum Aufbringen der verschiedenen Adressen (122) auf die Briefhüll on oder Zuschnitte vorgesehen ist.
5· "Maschine nach Anspruch 1 und·2, dadurch gekennzeichnet, daß in Kombination eine Station (17) zum Aufbringen einer oder mehrerer Einlagen und eine- Station (18, 118, 218) zum Aufbringen der verschiedenen Adressen auf die Briefhüllen oder Zuschnitte vorgesehen ist.
*4. Maschine nach Anspruch 2 mit einer Station (4) zum Ausschneiden einer Fensteröffnung und einer Station (5) »uri Aufkleben eines Feristerabschnitts, dadurch gekennzeichnet, daß die letztgenannte Station (5) zura Aufkleben von vorher ir.it verschiedenen Adressen bedruckten Abschnitten anstelle durchsichtiger Fensteri.bschnitte (197) ausgebildet ist.
5. Maschine n.-.ch Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Station (18) zum Aufbringen der verschiedenen Adiw.js/.on als Kopierdruclrv/ork (119 bis 137) ausgebildet ist, v.eJcne.s von einem Adressenbande (120) mit einer Vielz-ibl In unt-i·
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Pressung abfärbender .Farbe spiegelbildlich vor^edruckten Adressen (122) je eine Adresse auf eine Brief hülle oder einen. Zuschnitt überträft.
6. iviaschnne nach Anspruch 2, dadurch ßekermzeiclmet, daß die Station (118, 218) sum Aufbringen der verschdedonen Adressen als durch einen Informationsträger gesteuertes, an sich bekanntes Typenschreibwerk ausgebildet ist.
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