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DE2016607C - Rontgenmarkierter Katheter - Google Patents

Rontgenmarkierter Katheter

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Publication number
DE2016607C
DE2016607C DE19702016607 DE2016607A DE2016607C DE 2016607 C DE2016607 C DE 2016607C DE 19702016607 DE19702016607 DE 19702016607 DE 2016607 A DE2016607 A DE 2016607A DE 2016607 C DE2016607 C DE 2016607C
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DE
Germany
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catheter
ray
plastic
catheters
opening
Prior art date
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Expired
Application number
DE19702016607
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English (en)
Other versions
DE2016607B2 (de
DE2016607A1 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sheridan David S Argyle N Y V St A
Original Assignee
Sheridan David S Argyle N Y V St A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sheridan David S Argyle N Y V St A filed Critical Sheridan David S Argyle N Y V St A
Publication of DE2016607A1 publication Critical patent/DE2016607A1/de
Publication of DE2016607B2 publication Critical patent/DE2016607B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2016607C publication Critical patent/DE2016607C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

3. Katheter nach Anspruch 2, dadurch gekenn- die ganze Röhre bzw. der ganze Schlauch sowohl für zeichnet, daß der geometrische Ort der erwähnten sichtbares Lieh' als auch für Röntgenstrahlen dadurch Einlaßöffnung (14) sich in einer Ebene befindet, undurchlässig gemacht, daß dem Schlauch bzw. der die einen spitzen Winkel mit der Achse der Längs- as Röhre ein Farbstoff einverleibt worden ist. Bei einer öffnung des Katheters bildet, welche Einlaßöff- anderen Bauform wurden an den Kathetern gesonderte nungeine <;'.Iiptische Form hat. Linien ais für Röntgenstrahlen undurchlässigem Ma-
4. Katheter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- terial vergesehen. Ein weiteres Verfahren bestand zeichnet, daß der Ring (26) aus einem Kunststoff darin, den Kunststoff in Schlauchform mit einem korhergestellt ist, der starrer al.«= der Kunststoff ist, aus 30 tinuierlichen, für Röntgenstrahlen undurchlässigen dem der Katheter geformt ist. Streifen zu extrudieren, der sich in der Längsrichtung
5. Katheter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- des Schlauches über dessen volle Länge erstreckt zeichnet, daß die Einlaßöffnung (34) sich durch (USA.-Patentschrift 3 190 290).
die Seitenwand des distalen Endteils (6) erstreckt Bei vielen chirurgischen oder klinischen Arbeitsund der Abstand zwischen einer Einlaßspitze (32) 35 verfahren ist die Kenntnis dei I.age des distalen End- und der erwähnten Einlaßöffnung (34) von be- teils des Katheters am wichtigsten. Das Erfordernis stimmter Länge mit Bezug auf die Art und Größe kann darin bestehen, die Lage der distalen Spitze des des Katheters ist. Katheters zu kennen oder die Stellung des am weite-
6. Katheter nach Anspruch 1, dadurch gekenn- sten proximal liegenden Auges im distalen Endteil, das zeichnet, daß in einer in Achsrichtung des Käthe- 40 sich durch die Seitenwand des Katheters in einem kurters verlaufenden Längsöffnung (94) in der Käthe- zen Abstand von der distalen Spitze zurück erstreckt, terwand ein Faden (96) eines röntgenopaken Färb- Diese Bestimmung der Öffnung im distalen Endteil Stoffs eingesetzt ist, um eine an sich bekannte kann dadurch erreicht werden, daß die kontinuierliche röntgenopake Längsmarkierung am Katheter zu Röntgenlinie, die in einem Katheter geformt ist, durch liefern. 45 eine öffnung im distalen Endteil des Katheters unter-
7. Katheter nach Anspruch 6, dadurch gekenn- brochen wird.
zeichnet, daß der genannte Faden (96) in der Nähe Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
des distalen Katheterendes durch eine zweite Ein- Katheterbauform zu schaffen, bei welcher nicht nur laßöffnung unterbrochen ist. das distale Ende des Katheters im lebenden Gewebe
50 durch Röntgenbeobachtung ermittelt werden kann, sondern auch die Lage des durch die Katheteröffnung
gebildeten Winkelabschnitts, wobei zugleich ein größerer Röntgenopazitätskontrast erhalten wird, als es bisher mit den bekannten röntgenmarkierten K
Die Erfindung betrifft einen Katheter aus trans- 55 möglich war.
parentem, nicht faserhaltigen!, wasserdichtem und was- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geserbeständigem Kunststoff, der für Körperflüssigkeiten löst, daß der distale Endteil mindestens eine Einlaß-' nicht absorptiv und mit einem röntgenopaken Material öffnung besitzt, deren Umfang weich gerundet ist und versehen ist, mit einem proximalen Ende, einem dista- durch eine angeformte Kunststoffringscheibe gebildet len Endteil und mindestens einer sich dazwischen er- 60 wird, .lie den röntgenopaken Farbstoff gleichmäßig streckenden Längsbohrung. dispergiert enthält.
Um die Möglichkeit von Übertragungsinfektionen Die Bestimmung der Lage eines distalen Endteils
herabzusetzen und um die Kosten für das Sterilisieren von Kathetern ist am wichtigsten bei Endotrachialwiederverwendbarcr Katheter auszuschalten, wird ein Schläuchen, Absaugkathetern, Magenschläuchen, ausgedehnter Gebrauch von Wegwerf-Kathetern ge- 65 Gastrointestinal-Kathetem, Brusthöhlenkathetern, macht, die für einen einzigen Patienten und für einen Bauchhöhlen-Drains, Herzkathetern, Uretral-Katheeinmaligen Gebrauch bestimmt sind. Solche Wegwerf- tern undZufuhrsch'.äuchen, und die erfindungsgemäße katheter werden fast ausschließlich durch Extrudieren Ausbildung ist am vorteilhaftesten für solche Katheter.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Katheters ist eine einzige Einlaßöffnung am distalen Endteil angeordnet, welche öffnung das äüßr -ste Ende bildet und die volle Längsöffnung des Katheters umfaßt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, einen maximalen Zufluß zum Katheter oder eicöa maximalen Abfluß vom Katheter zu gestatten.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform befindet sich der geometrische Ort der erwähnten Einlaßöffnung in einer Ebene, die einen spitzen Winkel mit der Achse der Längsöffnung des Katheters bildet, welche Einlaßöffnung eine elliptische Form hat. Diese Anordnung liefert eine erhöhte Röntgenundurchlässigkeit der Einlaßöffnung, wenn der Katheter von der Seite betrachtet wird.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Ring aus einem Kunststoff hergestellt, der starrer als der Kunststoff ist, aus c":m der Katheter geformt ist. Dadurch wird ein Biegen oder ein Drücken des Katheters im Bereich der Einlaßöffnung beim Einfüllen des Katheters verhindert.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsger aßen Katheters erstreckt sich die Einlaßöffnung durch die Seitenwand des distalen Hndteils, und der Abstand zwischen einer Einlaßspitze und der erwähnten Einlaßöffnung ist von bestimmter Länge mit Bezug auf die Art und Größe des Katheters. Eine derartige Ausbildung ist bei gewissen klinischen Verfahren vorteilhaft und gestattet eine genaue Anordnung der Einlaßöffmrnt; an der Seitenwand während des Gebrauchs des Katheters.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Katheters ist in einer in Achsrichtung des Katheters verlaufenden Längsöffnung in der Katheterwand ein Faden eines röntgenopaken Farbstoffs eingesetzt, um eine an sich bekannte röntgenopake Längsmarkierunp am Katheter zu liefern.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist dabei der genannte Faden in der Nähe des distalen Katheterendes du.ch oinc zweite Einlaßön'nung unterbrochen. Auf diese Weise wird die Feststellung der räumlichen Lage der Katheters weiter erleichtert.
Zum besseren Verständnis des Aufbaus des erfindungsgemäßen Katheters wird auf die Zeichnungen verwiesen, und zwar zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht eines erfindungsgenulßen Katheters,
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab eine Teilansicht des distalen Endteils des in F i g. 1 dargestellten Katheters,
F i g. 3 eine Endansicht des Katheters nach Fig. 1,
F i g. 4 eine Tf ilansicht in schematischer Darstellung, teilweise im Schnitt, weiche einen Schritt bei der Herstellung der neuen Katheter zeigt,
F i g. 5 eine Teilansicht von der Seite, teilweise im Schnitt, welche den Abschluß des in F i g. 4 gezeigten Herstellungsschritts darstellt,
F i g. 6 eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung einer anderen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Katheters,
F i g. 7 eine Tfii.lansicht in schaubildlichcr Darstellung eines offenendigen erfindungsgemäßen Katheters,
F i g. 8 eine Teilansicht von der Seite des distalen Endteils des Katheters nach F i g. 7,
F i g. 9 eine Teilansicht in schematischer Darstellung eines geschlossenendigen erfindungsgemäßen Katheters,
F i g. 10 eine Teilansicht von der Seite des distalen Endteils des Katheters nach F i g. 9,
Fig. 11 eine schaubildliche Teilansicht des distalen Endteils eines Katheters mit einem röntgenumrissenen
5 offenen Ende, einem Röntgen-Seitenauge und einem Röntgen-Anzeigefleck gemäß der Erfindung,
Fig. 12 eine schaubildliche Teilansicht einer weiteren Ausführungsform eines Katheters, die der Ausführungsform nach Fig. 11 ähnlich ist, jedoch ein
ίο Röntgen-Anzeigeband statt eines Fleckes aufweist,
Fig. 13 eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung wieder einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Katheters,
F i g. 14 eine Teilansicht in auseinandergezogener und schaubildlicher Darstellung, welche eine Stufe bei der Herstellung des Katheters nach F i g. 13 zeigt,
Fig. 15 eine TeilansicUi in aiiseinandergezogener und schaubildlicher DarsteUung einer Stufe bei der Herstellung des Katheters, welchem jenem nach der F i g. 1 entspricht.
Der mit näheren Einzelheiten in F ι g. 1 bis 3 dargestellte Katheter 2 bildet einen Endotrachial-Schlauch ^mit einem proximalen Ende 4, einem distalen Endteil 6 und einer sich dazwischen erstreckenden Längsbohrung8. Der Katheter! ist aus einem transparenten, nicht faserhaltigen, wasserdichten und wasserbeständigen Kunststoff geformt. Der mittlere Körperteil 10 ist mit Markierungen 12, beispielsweise mit Farbe eingeprägten Markierungen, zur Anzeige des Abstandes längs des Katheters von der Einlaßspitze, z. B. von • 12, 13,5 und 15 cm, für einen Endotrachialschlauch mit einem Innendurchmesser von 5,5 mm versehen.
F i g. 2 zeigt mit näheren Einzelheiten die Gestaltung des distalen Endteils des Katheters 2, der eine einzige Einlaßöffnung 14 aufweist, deren geometrischer Ort eine Ebene ist, die mit einem spitzen Winkel zur Achse der Längsöffnung 8 des Katheters verläuft. Daher hat der Umfang 16 der Einlaßöffnung 14, von der Seite wie in F i g. 2 gesehen, eine elliptische Form. Bei der endweisen Betrachtung wie in F i g. 3 erscheint jedoch die Einlaßöffnung kreisförmig, da sie die Einlaßspitze des Katheters begrenzt und im Schnitt die volle Längsöffnung des Katheters umfaßt. Der Umfang 16 des röntgenopaken Kunststoffabschnitts ist von begrenzter Längserstreckung mit Bezug auf die Länge des Schlauches und von veränderter Lage mit Bezug auf die Längsachse des Schlauches.
Der Umfang 16 der Einlaßöffnung 14 hat weich abgerundete Kanten 18, und die Einlaßöffnung wird durch einen angeformten Ring aus Kunststoff begrenzt, der einen röntgenopaken Farbstoff gleichmäßig dispergiert enthält.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten röntgenmarkierten Kathetern ist es mit Hilfe der erfindungsgemäßen Katheter möglich, den Winkel der Einlaßspitze mit Bezug auf das Gewebe, in welches der Katheter eingeführt werden kann, zu bestimmen. Ferner ergibt die Einlaßspitze bei Bestrahlung von der Seite, beispielsweise in der Ebene der Zeichnung von Fig. 5, eint. Abschirmung gegen Röntgenstrahlen um mehr als die doppelte Dicke der Wand des Katheters. Daher ist der erzielbare Opazitätskontrast kritisch verbessert im Vergleich zu der Abschirmung von einfacher Dicke, welche mit einer Röntgenmarkierung bekannter Art in Form einer kontinuierlichen Linie erreicht werden kann.
Erfindungsgemäße Katheter können durch die in Fig. 4 und 5 schematisch dargestellten Verfahren
erhalten werden. Man beginnt mit einem Schlauch von Die Bildung des Röntgenumrißauges 54 in der vorgeeignctcr Größe, der in beliebiger geeigneter Weise angehend beschriebenen Weise ergibt nicht nur eine hergestellt werden kann. Vorteilhaft wird ein Abschnitt Röntgenumriß-Suchhilfe, sondern hat auch einen weieines Schlauches 20 aus einem nicht faserhaltigen, leren Vorteil, d.h., es wird durch das Auge die dieses transparenten, wasserbeständigen und wasserdichten 5 umgebende Schlauchwand versteift. Wie es den Bc-Kunststof!material durch Extrudieren hergestellt. Die- nutzem von Kunststoffkathetern bekannt ist, haben scr Schlauch wird dann auf eine erforderliche Länge diese eine Neigung, sich an den Einlaßaugen beim Eingeschnitten, und eine Einlaßöffnung bzw. mehrere Ein- führen in einen Patienten oder bei einer anderweitigen laßöffnungcn werden in seinen distalen Endteil gc· Handhabung zu biegen eier zu krümmen. Dieses schnitten. Bei dem in F i g. 4 dargestellten Schlauch io Krümmen kann beim Patienten eine Verletzung her-20 geschieht dies dadurch, daß das Fnde 22 des vorrufen oder andere Probleme für das richtige EinSchlauches 20 mit einem .spitzen Winkel zur Längs- führen oder den richtigen Gebrauch des Katheters bohrung 24, die sich durch den Schlauch erstreckt, ge- hervorrufen. Durch die Verwendung eines rönigcnschnitlcn wird. In einem gesonderten Arbeitsvorgang opaken Ringes, der aus einem steiferen oder starreren wird ein Ring 26, der einen röntgenopaken Farbstoff is Kunststoffmatcrial geformt ist als der Schlauch 58, mit gleichmäßig dispergiert enthält, hergestellt, z. B. durch dem er verschmolzen ist, zeigt das erhaltene Röntgsn-Extrudiercn eines Schlauches aus Kunststoffmatcrial umrißaugc 54 eine wesentlich geringere Neigung, sich mit dem opaken Farbstoff, aus welchem dann die Ringe zu biegen oder zu krümmen.
26 geschnitten werden. Diese Kombination wird dann Die Form des in Fi g. 12 gezeigten Katheters 60
in ein geeignet geformtes Werkzeug eingesetzt und ao weist eine röntgenopake Einlaßöffnung 62, ein Rönt-
Wärmc angewendet, um das Schlauchende und den geninnrißauge 64 und ein röntgenopakes Band 66
Ring 26 zu erweichen, wobei ein Druck ausgeübt wird, auf. Das Band 66 ist aus einem röntgenopaken Kunst-
um die beiden Teile gegeneinander zu pressen und eine stoff hergestellt und kann in die Wand des Schlauches
einteilige Einheit aus dem Schlauch 20 und dem Ring 61 entweder von innen oder von außen eingeschmolzen
26 zu bilden, wie in F i g. 5 gezeigt. Durch diese »5 werden. Gegebenenfalls kann das Band mit einem gc-
Wärme- und Druckanwendung auf das Gebilde wird sonderten Schlauchvorderteil 70 und einem Schlauch-
die Ringscheibe mit dem Schlauch verschmolzen, und hauptteil 68 stumpfgeschveißt werden, wodurch ein
es entsteht gleichzeitig die abgerundete Kante 28 an Katheter mit einem gleichmäßigen Querschnitt im Bc-
dcr Einlaßöffnung. reich des Bandes 66 erhalten wird.
Wie in F i g. 6 gezeigt, können andere Formen von 30 F i g. 13 und 14 zeigen einen Katheter 72 mit einem erfindungsgemäßen Kathetern mehrere Einlaßöffnun- röntgenopaken Band 74 an der Kalhelcrspitzc. Diese gen im distalen Endteil haben, von denen jede mit einer Ausführungsform ist nützlich, wenn ein größerer Röntgensuchhilfe versehen ist. Der Katheter 30 hat röntgenopaker Bereich als bei dem Katheter 40 nach beispielsweise eine senkrecht zu seiner Achse ge- F i g. 7 erforderlich ist. Der Katheter 72 kann dadurch schnittene Einlaßöffnung 32, die durch einen an- 35 hergestellt werden, daß ein rohrförmigen röntgengeformten Ring gebildet wird, welcher einen röntgen- opaker Kunststoffabschnitt 76 in die Bohrung des opaken Farbstoff enthält, sowie eine zweite Einlaß- Schlauches 78 eingeschoben und der Abschnitt 76 mit öffnung 34, die sich durch die Seitenwand des Schlau- dem Schlauch durch ein Lösungsmittel oder durch ches 30 erstreckt und von einem weiteren angeformten Wärme und Druck verschweißt wird.
Ring36 begrenzt wird, welcher gleichmäßig disper- 40 Die in Fig. 15 gezeigte Katheterausführungsform gicrtes röntgenopakes Pulver enthält. 90 besitzt eine Längsöffnung 92 und eine enge Boh-Eine weitere Ausführungsform eines offenendigen rung 94. Ein Abschnitt eines röntgenopaken Fadens Katheters 40 ist in F j g. 7 und 8 dargestellt. Die 96 ist in die Bohrung 94 eingesetzt. Der röntgenopake röntgenopake, dislale Einlaßöffnun 42 ill im Quer- Faden 96 kann in die Bohrung 94 an einer gewünschschnitt im Vergleich zur Längsöffnung des Schlauches 45 ten Stelle durch Lösungsmittelwirkung oder durch etwas verengt. Die meisten offenendigen Katheter Wärme eingeschmolzen werden. Gegebr icnfalls kann haben eine solche Einlaßöffnung von verringerter der Fadenabschnitt lediglich dadurch in seiner Lage Qucrschnitlsflächc. gehalten werden, daß ein enger Sitz zwischen ihm und Eine geschlossenendige Form eines Katheters 44 ist dem engen Lumen hergestellt wird. Nach dem Einsetin F i g. 9 und 10 dargestellt. Die röntpenopake Ein- so zen des röntgenopaken Fadens können die freiliegenlaßspitze 46 wird dadurch hergestellt, daß eine flache den Enden der Längsöffnung 94 zugeschmolzen oder Scheibe aus röntgenopakem Kunststoff mit dem offe- in anderer Weise abgedichtet werden, um die engere nen Ende des Schlauches 38 verschmolzen und gleich- Bohrung 94 gegen nachfolgendes Eindringen von Flüszeitig die durch Wärme erweichte Scheibe in die ab- sigkeiten zu verschließen. Auf diese Weise kann eine gerundete Form der Spitze 46 preßgeformt wird. 55 Vielfalt von röntgenopaken Markierungen gebildet
Der in Fig. 11 gezeigte Katheter 50 besitzt eine werden, z. B. die Markierung 12 gemäß Fig. 1.
offene Einlaßspilze 52 mit einem röntgenopaken Um- Beim Gebrauch der beschriebenen neuartigen Ka-
riß, ein Röntgenumnßauge 54 und einen Röntgen- theter sind keine besonderen Handhabungsmaßnah-
anzeigefleck 56. Die Einlaßspitze 52 und das Röntgen- men erforderlich. Die erfindungsgemäßen Katheter umrißauge 54 werden dadurch geformt, daß röntgen- 60 können beispielsweise sterilisiert, gehandhabt, ver-
opakc Ringe von geeigneter Größe mit dem Umfang packt, manipuliert und unter den gleichen Bedingun-
von Löchern im Schlauch 58 verschmolzen und preß- gen und Handhabungsmaßnahmen gelagert werden,
geformt werden. Der Rönlgenanzeigefleck 56 wird da- die Ärzten, Chirurgen und anderem Personal, welches
durch geformt, daß eine röntgenopake Kunststoff- an das Arbeiten mit Wegwerf-Kunslstoffkatbetern gescheibc mit einem Loch in der Seitenwand des Schlau- 65 wohnt ist, vertraut sind. Außerdem können die Kathe-
ches 58 verschmolzen und gleichzeitig die Scheibe so ter so geformt werden, daß sie Blasen, sich t crjün-
preßgcformt wird, daß ein glatter Stumpfstoß zwi- gcndc Abschnitte, zusätzliche Dichtungsringe oder
sehen dem Schlauch und der Scheibe erhalten wird. andere Hilfselemente aufweisen, mit welchen Katheter
nun hergestellt werden oder in Zukunft hergestellt werden sollen. In ähnlicher Weise können die Katheter so geformt werden, daß sie über ihre Länge eine im iv£sentlichen gleichmäßige Wandstärke haben, oder es können, wenn die besondere Anwendung oder der
professionelle Vorzug dieo notwendig machen, sich verjüngende Teile oder WandabschniUe von veränderlicher Dicke in den Kathetern durch Blasen mittels Luft, Vakuumziehen oder andere in der Kunststofftechnik bekannte Verfahren vorgesehen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
309610/371

Claims (2)

von wasserdichtem und wasserbeständigem Kunststoff-Patentansprüche: material hergestellt, das nicht toxisch wirkend ist, nicht absorptiv ist und beständig gegen den Angriff oder
1. Katheter aus transparentem, nicht faserhalti- gegen eine Schädigung durch Flüssigkeiten von Körgem, wasserdichtem und wasserbeständigem S pc^geweben ist, in welche der Katheter oder die andere Kunststoff, der für Körperfiüssigkeiten nicht ab- medizinisch-chirurgische Röhre im Verlaaf einer chirsorptiv und mit einem röntgenopaken Material urgiscben oder klinischen Behandlung eingeführt werversehen ist, mit einem proximalen Ende, einem den kann.
distalen Endteil und mindestens einer sich dazwi- Bsi vielen chirurgischen oder klinischen Behandlun-
schen erstreckenden Längsbohrung, dadurch io gen ist es wichtig, daß die Lage oder Stellung des
gekennzeichnet, daß der distale Endteil (6) Katheters innerhalb des Körpers des Patienten, in wel-
mindestens eine Einlaßöffnung (14) besitzt, deren chen er eingeführt worden ist, festgestellt werden kann.
Umfang (16) weich gerundet ist (18) und durch Die Röntgenbeobachtung, z. B. durch Röntgenphoto-
einen angeüonnten Ring (26) aus Kunststoff gebil- graphie oder durch den Leuchtschirm, ist ein zweck-
det wird, der den röntgenopaken Farbstoff gleich- 15 mäßiges Verfahren für eine solche Bestimmung, jedoch
mäßig d'spergiert enthält. ist das übliche Kunststoffmaterial, aus dem die Weg-
2. Katheter nach Anspruch 1, gekennzeichnet werfkatheter geformt werden, nicht für Röntgenstrahdurch eine einzige Einlaßöffnung (14) am distalen len undurchlässig. Es wurden daher mehrere Katheter-Endteil (6), welche Öffnung das äußerste Ende bil- ausbildungsformen entwickelt, um die Stellung von det und die volle Längsöffnung des Katheters um- 20 Kathetern im Körper durch Röntgenbeobachtung befaßt, stimmen zu können. Bei einer bekannten Bauform ist
DE19702016607 1969-04-07 1970-04-07 Rontgenmarkierter Katheter Expired DE2016607C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US81406169A 1969-04-07 1969-04-07
US81406169 1969-04-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2016607A1 DE2016607A1 (de) 1970-11-05
DE2016607B2 DE2016607B2 (de) 1972-07-27
DE2016607C true DE2016607C (de) 1973-03-08

Family

ID=

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4265848A (en) 1978-08-30 1981-05-05 Willy Rusch Gmbh & Co. Kg Method for the production of a medical instrument
EP0052841A1 (de) * 1980-11-20 1982-06-02 Intermedicat Gmbh Zentralvenöser Katheter

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