DE2015651A1 - omega-Guanidinosäurediamid-Derivate und deren Oniumsalze - Google Patents
omega-Guanidinosäurediamid-Derivate und deren OniumsalzeInfo
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Description
T 234. ItV]WTk. JGÜ
30. 3, 1970
899 Lindau (Bodensee) Rennerle 10 Postfach 365
Taiho Pharmaceutical Company Limited
Oj -Guanidinosäurediamid-Derivate und deren Oniumsalze
Diese Erfindung betrifft neue und nützliche tu-Guanidinosäurediamid-Derivate
und deren Oniumsalze, die hohe phar makologische Aktivität
aufweisen und ein Verfahren zur Herstellung derselben.
Die ui-Guanidinosäurediamid-Derivate der Erfindung sind von der
folgenden Formel:
) CONHRNHOC(CH0) NHC
m 2'm
NH
NH
009842/19 72
(D
worin m eine ganze Zahl von 1-10 und R ein Alkylin von 1-12 Kohlenstoffatomen ist oder (CH9) -
-<CH2>n
wobei η gleich 0 oder eine ganze Zahl von 1-3 ist.
Die vorliegenden Diamid-Derivate mit der obigen Formel (I) und
deren Oniumsalze weisen ausgezeichnete, pharmakologische Aktivität auf, insbesondere gegen Bradykinin und die Hemmung
von Ödem und sind somit als entzündungshemmendes Mittel anwendbar.
Die repräsentativen Beispiele der A mid-Derivate der Erfindung
sind in der folgenden Tabelle 1 angegeben, in welcher die Schmelzpunkte jene der Essigsäuresalze der jeweiligeriVterfcindungen zeigen.
) CONHRNHOC(Ch ) NHC
NHP
"NH
. 2CH COOH
Schmelzpunkt ( C)
-(CH ) -
215 - 218
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1-2 ■' '-(CHn)--- -(CH0L- 101-115
■ . Δ Ό
ί D
1-3 -(CH0).- -(CH0J10- ~ 123-125
212 -,Hn-
1-4 -(CH0)-- -H0C- JT** ölige Substanz
Von diesen Verbindungen werden besonders, bevorzugt bis ( <£ -Guanidinokapronyl)
Hexamethylendianiid (I - 2), bis ( & -Guanidinokapronyl)
Dodecanlthylendiamid (I - 3), etc.
Die Diamid-Derivate der Erfindung können durch verschiedene Verfahren
hergestellt werden^ es wird jedoch bevorzugt, sie durch Reduzieren
eines ^o -Nitroguanidinosäurediamid-Derivats der folgenden
Formel (II) mit Wasserst off gas herzustellen, wobei die Reaktion in
der folgenden Gleichung dargestellt ist:
NO0NH ^^ NHNO2
>CNH(CH0) CONHRNHOC(CH0) HNC^
2m 1
NH (ID
NH
2 / NH2
CONHRNHOC(Ch2) HNC <C
ΝΗ
worin R und rn dieselben sind wie oben angegeben. Djiiese Reaktion
kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden, z. B, durch Einführen von Wasserstoffgas in ein Lösungsmittel der Verbindung (II).
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Bevorzugte Lösungsmittel für den Zweck sind Ameisensäure, Essigsäure,
Propionsäure, eine Mischung aus Methanol und Salzsäure, etc. und durch die Verwendung eines solchen Säure-Lösungsmittels
können die vorliegenden Diamid-Derivate in der Form von Oniumsalzen erhalten werden, welche bessere Stabilität und Wasserlöslichkeit
aufweisen als die Diamide selbst. Die Temperatur der Reduktion liegt in dem Bereich von Zimmertemperatur bis zu einem
Siedepunkt der verwendeten Lösungsmittel, wird jedoch vorzugsweise
bei einer mäßig erhöhten Temperatur von etwa 60-100 C ausgeführt. Um die Reaktion zu beschleunigen, werden herkömmliche
reduzierende Katalysatoren, wie beispielsweise Palladiumschwarz, Palladiumholzkohle, etc. verwendet.
Die in der obigen Realction als Aus gangs material verwendete Verbindung
(II) ist eine ölige oder kristalline neuartige in Wasser unlösliche Substanz und Beispiele davon sind in der folgenden Tabelle
2 angegeben:
NO2NH NHNO0
"^CNH(CH9) CONHRNHOC(Ch2) CNH ^C
) CONHRNHOC(Ch2)
NH NH
NH NH
009842/ 1 972
| No. | - 2 m" | R | Schmelzpunkt |
| II-l | : -(CH2>5- | ο -(CH2J2- | 230 - 231 |
| II-2 | -(CH2^5- | 170 - 174 | |
| II-3 | _(CH2)5. | .-(CH2J12- | 167 - 169 |
| II-4 | -(CH 2V | 2 /CH2- -H2C-A |
157 - 162 |
NO2NH
J^
NH
(ΠΙ)
NO NH
R'OCOCl ."^>
CNH(CH0) COOCOOR'
^ 2m
_6-
NH
tiv) 00 98 4 2/197 2
Die obige Verbindung (II) kann vorzugsweise durch die folgenden Verfahren
(A) bis (C) hergestellt werden, unter Verwendung von £ -Nitroguanidines
ä.ure (IH) als A us gangs material, obwohl sie auch durch andere
Verfahren hergestellt werden kann.
Verfahren (A)
Die in diesem Verfahren vorkommenden Reaktionen sind wie folgt ™
dargestellt: .. - . '
NO NH
CNH(CH0) COOCOOR '
NH " m
(IV)
NO NH NHNO0
2 \ /2
NH RNH ^CNH(CH ) CONHRNHOC(CHO) .
—i—-L>
mf
2m 2m NH
(Π)
fc worin R und m dieselben sind wie oben angegeben und R' ein niedrigeres
Alkyl von 1-4 Kohlenstoffatomen ist.
Die als A us gangs material verwendeten ui -Nitroguanidinosäuren (III)
sind bekannt und können leicht durch Nitrieren von to -Guanidinosäure
mit rauchender Salpetersäure bei einer Temperatur von - 10 bis + 1OC
hergestellt werden. Die rauchende Salpetersäure wird vorzugsweise in Mischung mit rauchender Schwefelsäure oder konzentrierter Salpeter-
^ säure oder beiden verwendet. In Schwefelsäure gelöstes Amoniumnitrat
kann auch als Nitriermittel verwendet werden. Alternativ kann die ω -Nitroguanidinesäure durch die Reaktion von (^ -Aminosäure mit
2-Methyl/Nitroisourea in Alkalylösung hergestellt werden. Dieses Verfahren
ist bekannt und ausführlich in dem beiliegenden Beispiel 5 beschrieben. Durch die Einführung der Nitrogruppe in die co -Guanidinosäure
wird die Guanidinogruppe in der erhaltenen to -Nitroguanidinosäure
in den anschließenden chemischen Reaktionen stabil gemacht, um somit die Herstellung der α) -Nitroguanidinosäurediamid-Derivate (II)
009842/ 1 972
mit hoher Ausbeute und minimaler Erzeugung von Nebenprodukten zu ermöglichen.
Die Reaktion von - (A -Nitroguanidines äure (III) mit einem niedrigeren
Alkylchlorkarbonat zur Erzeugung von gemischtem Anhydrid (IV). wird in der Anwesenheit eines Lösungsmittels ausgeführt, wie beispielsweise
Ν, N-Dimethylformamid, Toluol, Chloroform, etcbei
einer Temperatur von - 10 bis + 10 C, vorzugsweise - 5 bis Ö C.
Bevorzugte Alkylchlorkarbonate sind Äthylchlorkarbonat und Isobutylchlorkarbonat.
Um die Reaktion zu beschleunigen, wird dem Reaktionssystem ein dehydrochlorierendes Mittel zugesetzt, wie
beispielsweise Triäthylamin, Tri-n-Butylamin und dergl. tertiäre
Basen. Das erhaltene gemischte Anhydrid (IV) wird dann der anschließenden
Reaktion mit einem primären Diamin unterworfen, um ein ij-Nitroguanidines äured ι amid (II) herzustellen. Verschiedene |
Diamine können verwendet werden, jedoch primäre Amine mit 5 12 Kohlenstoffatomen werden bevorzugt. Die Reaktion wird bei einer
Temperatur von - 10 bis +JO C3 vorzugsweise - 5 bis 0 C ausgeführt.
Das erhaltene W -Nitroguanidinosäureamid (IIj kann durch
den Zusatz von Wasser leicht von der R eaktions mischung separiert
werden.
Verfahren (B) .-
' ![ ' "'■'* ■■'-'' _8 _ 009842/197 2-
201565?
In diesem Verfahren sind die folgenden Reaktionen enthalten:
NO2NH
CNH(CH0) COOH y 2 m
NH (in)
ONO NH
-NO0 ^>CNH(CHJ COO-ΛΛ-NO
-NO0 ^>CNH(CHJ COO-ΛΛ-NO
■?· NH
(V)
NO NH NHNO0
+H0NRNHn J>CNH(CHO) CONHRNHOC(CH0) NHC^
JL NH^ 2m 2
(ID
worin R und m dieselben sind wie oben angegeben.
Nach diesem Verfahren wird (J -Nitroguanidinesäure (III) mit p-Nitrophenol
reagiert, um p-Nitrophenylester von OJ -Nitroguanidinosäure
(V) herzustellen. Diese Reaktion wird vorzugsweise in einem trägen Lösungsmittel ausgeführt, wie beispielsweise N, N-Dimethylformamid
in der Anwesenheit eines Entwässerungsmittels, wie beispielsweise Hexylzyanamid. Die Reaktionstemperatur ist üblicherweise
Zimmertemperatur. Anstelle von p-Nitrophenol können di-p-
Nitrophenylsulfit, Tri-p-Nltrophenylphosphit, etc. verwendet werden
und in diesem Fall wird die Reaktion in einem Lösungsmittel ausgeführt, wie beispielsweise Pyridin oder eine Mischung von Pyridin
und Äthylazetat bei Zimmertemperatur oder mäßig erhöhter Tempera-
_ 9 . 00984.2/ 1 972
2.815651
tür von 5 α - 6'Q ° C,
Der erhaltene Ester (V): wird dann mit einem primären Diamin reagiert,
um die gewünschte Verbindung (II) herzustellen« Diese Reaktion wird in der Anwesenheit von Lösungsmitteln ausgeführt, wie
beispielsweise Chlor af or ms Methylazetat, N, N-Dimethylformamid,
etc. Die Reaktionstemperatur ist üblicherweise Zimmertemperatur, |
Yerfahren( C) .
Dieses Verfahren enthält die folgenden Schritte der Reaktion:
.) COOH
- (in)
NO9NH
R u QH ^>€NH(CHJ COOR"
. ■ .· NO^NB -■-.■-■■"■■--■■
+NH„NH9.H„O ^-CNH(CHΛ . CONHNH
ά l '·■
NH ^m
^CNH(CH9r
(νιο)
..:. HOJlB. ■■■..■..■... -+NH9RNH9
^CNH(CH9). CONHRNHOc(CH9) NHC
., -t
NH .:■;. 2m
2m
(Π)
. ; 0a98A 2/197 2
worin R und m dieselben sind wie oben angegeben und R"ein niedrigeres
Alkyl von 1-4 Kohlenstoffatomen ist.
Die Veresterungsreaktion zur Herstellung von Ester (VI) wird durch
herkömmliche Verfahren ausgeführt. Zum Beispiel wird CC -Nitroguanidinosäure
(III) mit einem niedrigeren, mit Eis^wasser gekühlten Alkohol reagiert, während trockenes Salzsäuregas zugeführt wird.
Die Reaktion kann auch durch Rückfließen eines niedrigeren Alkohols in der Anwesenheit von p-Toluolsulfonsäure, Benzolsulf ons äure, etc.
ausgeführt werden. Dem erhaltenen Ester (VI) wird eine überschüssige Menge von Hydrazin zugesetzt und die Mischung wird bei Zimmertemperatur
oder mäßig erhöhter Temperatur von 50-80 C stehenlassen, um W -Nitroguanidines äurehydrazid (VII) herzustellen. Das
Hydrazid (VII) ist in Salzsäure, Essigsäure oder dergl. Säure gelöst
und auf niedriger als 0 C gekühlt, worauf Natriumnitrit zugesetzt wird, wodurch Azid (VIII) erhalten werden kann. Das erhaltene Azid
wird mit einem Diamin bei - 10 bis +5 C reagiert, um Cv -Nitroguanidinosäureamid-Derivat
(II) herzustellen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung sind im folgenden Beispiele
der Herstellung der vorliegenden Diamin-Derivate und deren pharmakologischen Aktivitäten angegeben.
- 11 -
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100 ml rauchende Salpetersäure wurde unter Rühren einer Lösung
aus 60 ml rauchender Schwefelsäure und 40 ml eisgekühlter, kon- v
zentrierter Schwefelsäure zugesetzt. Während die Temperatur der
erhaltenen Flüssigkeit auf unter 10 G gehalten wurde, wurden 65a 7 g £ -Guanidin okapr ons äure schrittweise zugesetzt. Nach
der Beendigung des Zusatzes wurde die Lösung 2 Stunden lang kontinuierlich in dem Eisbad weiter gerührt. Die erhaltene Reaktionslösung wurde unter Rühren in 1 kg Eis geschüttet und die
ausgefällten Kristalle wurden gefiltert und mit Wasser gewaschen.
Durch Rekristallisation von heißem Wasser wurden 64, 8 g weiße,
nadelähnliche Kristalle von t -Nitroguanidinokaprons äure mit
ο
einem Schmelzpunkt von 156,5 - 158 C erhalten. Die Ausbeute betrug 78, 2 %. Die Elementaranalyse ergab di'e folgenden Ergebnisse:
einem Schmelzpunkt von 156,5 - 158 C erhalten. Die Ausbeute betrug 78, 2 %. Die Elementaranalyse ergab di'e folgenden Ergebnisse:
-C HN
Berechnet: (C7H14O4N4) 38,53% 6,47% 25,68%
Ermittelt: * 38,72% 6,24% 26,00·%
9, 6 g der somit erhaltenen t -Nitroguanidinokapr ons äure und 4, 5 g
Triethylamin wurden in 50 ml N, N-Dimethylformamid gelöst. Der
Lösung wurde tinter Rühren 4, 8 g Äthylchlorkarbonat bei 0 bis - 5 C
-n 009842/ 1972
tropfenweise zugesetzt. Nach dem Zusetzen wurde die Mischung 15 Minuten lang weiter gerührt. Der erhaltenen Mischung wurde
unter Rühren 4, 0 g 1,12-Dodecamethylendiamin, gelöst in 100 ml
Chloroform,bei 0 bis - 5 C tropfenweise zugesetzt, wonach das
Rühren 1 Stunde lang bei der Temperatur fortgesetzt wurde und die Mischung wurde bei Zimmertemperatur über Nacht stehenlassen,
um die Kristalle auszufällen. Die ausgefällten Kristalle wurden gefiltert und mit Wasser gewaschen. Die Rekristallisation
von N, N-Dimethylformamid ergab 9, 6 g.weisse Kristalle von
l,12-bis-( £ -Nitroguanidinokapronyl) Dodecamethylendiamid. Die
Ausbeute betrug 79,9 %. Dieses Produkt hatte einen Schmelzpunkt von 167 - 169 C und seine Elementaranalyse ergab die folgenden
Ergebnisse:
C HN
Berechnet:(C HNO) 51,98% 8,72% 23/31%
26 5" 10 6
Ermittelt: 51,'58 % 9,00% 23,14%
3 g des somit erhaltenen l,12-bis-( £. -Nitroguanidinokapronyl)
Dodecamethylendiamid wurde in 50 ml Eisessigsäure gelöst und Palladiumschwarz wurde der Lösung zugesetzt. Dann wurde Wasserstoffgas
bei 70-80 C 8 Stunden lang in die Mischung eingeführt und bei Zimmertemperatur 9 Stunden lang weiter dahindurch strömen
lassen. Palladiumschwarz wurde dann durch Filtern entfernt und die
-13- 009842/1972
Mischung unter reduziertem Druck konzentriert. Die Rekristalli- ■
sation von Äthanol-Äther ergab 2, 9 g weiße, pulverige Kristalle - ■
von lt 12-bis-( £ -Guanidinokapronyl) Dodecamet'hylendiamiddiazetat
mit einem Schmelzpunkt von. 123 - 125 C. Die Ausbeute '■
betrug 91,.3 %."■-■■ · ' ■ ■ ·
Die Sakaguchi-Reaktion des Produktes war positiv und seine EIe- |
mentaranalyse ergab die folgenden Ergebnisse:
Berechnet: „ Λ ·
(C26H54O2N8.2CH3COOH) 57,12% 9,91% 17,76%
Ermittelt: \ . - , ._ . .. . . 56,79 % 10,11 % ■ 18,01 % -
Die pharmakologis ehe Aktivität der Verbindung wurde untersucht
und die folgenden Ergebnisse wurden erhalten:
1, Gegenwirkung auf Bradykinin
a) Depressive Wirkung auf die Kontraktion eines glatt en-Muskels
Bei der Untersuchung des depressiven Effektes der Verbindung auf
die Kontraktion des isolierten Uterus -Muskels von Ratten durch
-5 Bradykinin übte die Verbindung bei einer Konzentration von 10
Mol/lit, eine ausgeprägte depressive Wirkung aus.
• - '-141: 0098-42/1972
Die depressive Wirkung der Verbindung ist bei weitem stärker als
die verschiedener Substanzen,bei welchen eine Antibradykininwirkung
ermittelt worden ist.
b) Depressive Wirkung auf vaskuläre Permeabilität
Die depressive Wirkung der Verbindung auf die Beschleunigung vaskulärer Permeabilität in dem Fall der intrakutanen Verabreichung
von Bradykinin an Kaninchen, Ratten, Mäuse, etc. wurde untersucht und eine ausgeprägte depressive Wirkung wurde bei
einer Dosis von 10 mg/kg ausgeübt.
2. Depressive Wirkung auf Ödem
Die depressive Wirkung der Verbindung auf die Zunahme von Ödem im Verlauf der Zeit nach Verabreichung von Carrageenin durch die
Ferse von Ratten wurde untersucht und durch die Verabreichung einer Dosis von 10 mg/kg wurde das Ödem ausgeprägt unterdrückt.
24,0 g fc -Nitroguanidinokapronsäure und 11,1 g Triäthylamin
wurden in 120 ml N, N-Dimethylformamid gelöst. Der auf 0 bis
009842/1972
- 15 -
■ 201565T
- 5 G gekühlten Lösung wurden tropfenweise 11, 9 g Äthylchlor- β
karbonat unter Rühren zugesetzt, wonach die Mischung 15 Minuten lang weitergerührt wurde. Der erhaltenen Reaktionsmischung wurden
bei 0 bis - 5 C tropfenweise 5,8 g 1, 6-Hexamethylendiamin; gelöst in einem gemischten Lösungsmittel aus 60 ml N, N-Dimethylformamid
und 60 ml Chloroform langsam zugesetzt und bei der Temperatur eineStunde lang weitergerührt und über Nacht bei
Zimmertemperatur stehenlassen. Die Reakti'onsmischung wurde
unter Rühren in Wasser geschüttet und die ausgefällten Kristalle wurden gefiltert. Die Rekristallisation von N, N-Dimethy!formamid
ergab 16, 8 g weiße Kristalle von 1, 6-bis ( S -Nitroguanidinokapronyl)
Hexamethylendiamid mit einem Schmelzpunkt von 170 174
C. Die Ausbeute betrug 65,1 % und die Elementar analyse
ergab die folgenden Ergebnisse:
■ CHN
Berechnet: (C„ H. WnOJ 46,50% 7,80% 27,11%
ZU 4U IU b
Ermittelt: ' 46,74% 8,01% 27,42%
5,2 g l,6-bis( & -Nitroguänidinokapronyl) HexamethylendiamM
wurde in 100 ml Eisessigsäure gelöst und Palladiumschwarz wurde der Lösung zugesetzt. Wasserst off gas würde in die Mischung bei
70 - 80 C 15 Stunden lang eingeführt muLdann.wurde das Palladiumschwarz durch Filtern entfernt. Di.ei Mischung wurde unter reduzier-
- 16 -
0 0 9-8A2/1B72
tem Druck konzentriert und durch Rekristallisation von Äthanol-Äther
wurden 4,2 g weiße, pulverförmige Kristalle von I3 6 - bis
( ?" - Guanidin okapronyl) Hexamethylendiamiddiazetat mit einem
Schmelzpunkt von 101-115 C erhalten. Die Ausbeute betrug 76 %. Die Verbindung zeigte eine positive Sakaguchi-Reaktion und
die Elementar analyse ergab die folgenden Ergebnisse:
Berechnet:
.2CH3COOH) 52,73% 9,22% 20,50%
Ermittelt: 52,41% 9,48% 20,73%
Die depressive Wirkung der Verbindung auf die Kontraktion des isolierten Uterusmuskels von Ratten durch Bradykinin wurde unter
sucht und die Verbindung übte eine aus geprägte depressive Wirkung
_4
bei einer Konzentration von 10 Mol/lit. aus.
bei einer Konzentration von 10 Mol/lit. aus.
14,2 g t -Nitroguanidinokapronsäure und 5, 6 g Triethylamin
wurden in 60 ml N, N-Dimethylformamid gelöst. Der auf 0 bis
- 5 C gekühlten Lösung wurden 6 g Athylchlorkarbonat tropfenweise
unter Rühren zugesetzt, wonach das Rühren 15 Minuten lang fortgesetzt wurde. Der Mischung wurde 1,8 g Äthylendiamin,
gelöst in 30 ml N, N-Dimethylformamid langsam tropfenweise
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- 17 -
zugesetzt und nach 1-stündigem, weiteren Rühren bei der Temperatur
wurde die Lösung über Nacht stehenlassen. Die erhaltene Reaktionsmischung
wurde unter Rühren in Wasser geschüttet und die ausgefällten Kristalle wurden gefiltert. Die Rekristallisation von N, N-Dimethy!formamid-Äther
ergab 10 g weiße, pulverige Kristalle von bis f c -Nitroguanidinokapronyl) Äthylendiamid mit einem Schmelzpunkt von 230 - 231 ° C. Die Ausbeute betrug 76,2 0Jo. Die Elementar-
analyse ergab die folgenden Ergebnisse:
C H . N
Berechnet: (C10H32N10O6) 41j73% 7j00% 30j43%
Ermittelt: 42,00% 7,27% 30,68%
3,3 g bis ( £ -Nitroguanidinokapronyl) Äthylendiamid wurde in
200 ml Eisessigsäure suspendiert und der Suspension wurde Palladiumschwarz zugesetzt. Wasserstoffgas von 70 - 80 C wurde 20
Stunden lang in die Mischung eingeführt. Danach wurde das Palla- '
diumschwarz durch Filtern entfernt und die Mischung wurde unter
reduziertem Druck konzentriert. Durch Rekristallisation von Methanol-Äther wurden 2,4 g weiße, pulverige Kristalle von bis
( L -Guanidinokapronyl) Äthylendiamindiazetat mit einem Schmelz punkt von 215 - 218 C erhalten. Die Ausbeute betrug 68,6 %. Die
Sakaguchi-Reaktion der Verbindung war positiv und ihre Elementaranalyse
ergab die folgenden Ergebnisse:
009842/1972 - ie -
Berechnet: CHN
(C16H34N8O3.2CH3COOH) 48,96% 8,63% 22,84%
Ermittelt: 48,85% 8,75% 23,08%
Der depressive Effekt der Verbindung auf die Kontraktion des isolierten
Uterusmuskels von Ratten durch Bradykinin wurde untersucht und eine ausgeprägte depressive Wirkung wurde bei einer Konzentra-
-3
tion von 10" Mol/lit. ausgeübt.
tion von 10" Mol/lit. ausgeübt.
14,4 g £ -Nitroguanidinokapronsäure und 6, 7 g Triäthylamin
wurden in 50 ml N, N-Dimethy!formamid gelöst. Der auf 0 bis - 5
C gekühlten Lösung wurde 7, 2 g Äthylchlorkarbonat tropfenweise unter Rühren zugesetzt, wonach 15 Minuten lang weiter gerührt
wurde. Der Mischung wurde tropfenweise 4,1 g m-Xylylendiamin,
gelöst in 25 ml N, N-Dimethylformamid langsam zugesetzt und nach 1-stündigem Rühren bei der Temperatur wurde die Mischung
über Nacht stehenlassen. Die R eakt ions mischung wurde unter Rühren in Wasser geschüttet und die ausgefällten Kristalle wurden
gefiltert und von Dimethylformamid rekristallisiert, wodurch 10,5 g 1,3 -bis ( h -Nitroguanidinokapronyl) Xylylendiamid mit einem
- 19 -
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Schmelzpunkt von 157 - 162 C erhalten wurde. Die Ausbeute betrug
66%. Die Elementaranalyse ergab die folgenden Ergebnisse:
CH N
Berechnet: (G^HggN^Og) ^ M % ^176 % ^ 1Q
Ermittelt: ' ; 49,55% 6,95% 26,29% ■
5,4 g l,3-bis( £ -Nitr ©guanidin ökapronyl);Xylylendiamid wurde ■ \
in 70 ml Eisessigsäure gelöst und Palladiumschwarz wurde zugesetzt.
Die Mischung wurde dann durch Einführen von Wasserstoff-
gas bei 70 - 80 C 15 Stunden lang reduziert, dann wurde PaIIa-.
diumschwarz durch Filtern entfernt und die Mischung unter reduziertem
Druck konzentriert. Die erhaltene, ölige Substanz wurde gründlich mit Äthanol-Äther gewaschen, wodurch eine leicht gelb- - '
liehe, transparente, klebrige und ölige Substanz 1,3-bis ( £ -Guäni- ,
dmokapronyl) Xylyleridiamid erhalten· wurde. . . - . ■ g
Diese Verbindung zeigte eine positive Sakaguehi-Reaktion.und übte ;
, -3
bei einer Konzentration von 10 "Mol/lit; eine ausgeprägte de- ,
pressive Wirkung auf die Kontraktion des isoliertenUterus muskels-.
von Ratten durch Bradykinin aus, .
Beispiel 5- - . · , . .
- 20 -
0 0 9 R Λ 2 / 1 9 7 2
5,4g t -Aminokapronsäure wurde in einer Mischung von 40 ml
Wasser und 20 ml 2 N-Natriumhydroxyd gelöst und unter Kühlung wurde 4, 8 g 2 - Methyl-1-Nitrois our ea langsam zugesetzt. Nach
2-stündigem Rühren wurde die Mischung mit Salzsäure sauer gemacht,
um Kristalle auszufällen. Die ausgefällten Kristalle wurden gefiltert und von heißem Wasser rekristallisiert, wodurch
3j 8 g weiße, nadelähnliche t -Nitroguanidinokapronsäure mit
einem Schmelzpunkt von 156-158 C erhalten wurde:
CHN Berechnet: (C H4O4N ): 38,53% 6,47% 25,68%
Ermittelt: 38,23% 6,42% 25,78%
h -Nitroguanidinokapronsäure wurde auch durch das folgende Verfahren
hergestellt:
In 20 ml auf weniger als 10 C abgekühlte konzentrierte Schwefelsäure
wurde 8, 7 g t -Guanidinokapronsäure gelöst. Der Lösung
wurde 5, 2 g Amoniumnitrat unter Rühren zugesetzt und das Rühren wurde 2 Stunden lang fortgesetzt. Die Mischung wurde danach in
Eiswasser geschüttet, um Kristalle auszufällen. Die ausgefällten Kristalle wurden von heißem Wasser rekristallisiert, wodurch 6,5
g weiße, nadelähnliche t -Nitroguanidinokapi-onsäure mit einem
Schmelzpunkt von 156-158 C erhalten wurde.
- 31 - 00 9 !U 2/ 1 97 2
Berechnet: (CH O N4)
Ermittelt:
C H N
38,53 % 6,47 % 25,68 %
3 83 59 % 6 ,- 5 2 % 25, 84 %
4,3 g der somit erhaltenen £ -Nitroguanidinokapronsäure und 3Λ Γ
g p-Nitrophenol wurden in 30 ml N, N-Dimethylformamid gelöst
und unter Kühlung wurde 4, 4 g Dizyklohexylzyanamid zugesetzt und
nach 3-stündigem Rühren wurde die ausgefällte Substanz durch
Filtern entfernt. Dem Filtrat wurde Wasser zugesetzt, um die
Kristalle auszufällen. Durch Rekristallisation von N, N-Dimethylformamid-Was
S er wurden 2, 9 g gelber, pulveriger p-Nitrophenylester
von L· -Nitroguanidinokapronsäure mit einem Schmelzpunkt .
von 111 -11.2,5 C erhalten.
desselben
Die Elementaranalyse/ergab die folgenden Ergebnisse:
Die Elementaranalyse/ergab die folgenden Ergebnisse:
Berechnete Ermittelt: ,
C HN
4ß,03 % 5,05 % 20/65 % 45,72% 5,17% 20,48%
8 g p-Nitrophenylester von £ -Nitroguanidinokapronsäure und
3 g 1,12-Dodecamethylendiamin wurden in 40 ml N, N-Dimethyl- '
formamid gelöst und über Nacht bei Zimmertemperatur stehenlassen.
Nach der Reaktion wurde Wasser zugesetzt, um die Kristalle auszufällen.
Durch Rekristallisation der Kristalle'von N, N-Dimethylform-
00 9842/1972
amid-Wasser wurde 5,4 g weißes, pulveriges 1,12-bis ( t -Nitroguanidinokapronyl)
Dodecamethylendiamid mit einem Schmelzpunkt von 167 - 169 C erhalten. Die Elementar analyse ergab die folgenden
Ergebnisse:
CHN Berechnet: (C00KL0N1nOJ 51,98 % 8,72 % 23,31 %
ΔΌ DZ IU O
Ermittelt: 52,01% 8,46% 23,37%
Nach dem gleichen Verfahren wie in Beispiel 1 wurde 1,12-bis
( t -Nitroguanidinokapronyl) Dodecamethylendiamid reduziert, wodurch 3,4 g weißes, pulverförmiges 1,12-bis ( ί -Guanidinokapronyl)
Dodecamethylendiamiddiazetat mit einem Schmelzpunkt von 123-125 C erhalten wurde. Die Elementaranalyse ergab
die folgenden Ergebnisse:
u ,· CH N
Berechnet:
C II O N .2CH COOH) 57,12% 9,91% 17,76%
26 54 Zo ο
Ermittelt: 56,83% 10,02% 17,49%
-5
Bei der Konzentration von 10" Mol/lit. übte die erhaltene Verbindung
eine depressive Wirkung auf die Kontraktion des isolierten Uterusmuskels bei Ratten durch Bradykinin aus. Auch auf die Beschleunigung
der vaskulären Permeabilität bei intrakutaner Ver-
009842/ 1 972
abreichung von Histarain an Meerschweinchen mit einer.Dosis von
10 mg/kg (intraperiotoneale Verabreichung) wurde eine bemerkenswerte
depressive Wirlmng ausgeübt. -
In 80 ml N, N-Dimethylformamid wurden 24,3 g von auf dieselbe
Weise wie in Beispiel 5 erhaltenem L -Nitroguanidinokapron- |
säure p-Nitrophenylester und 1,8 gÄthylendiamin gelöst und die
Iiösung wurde über Nacht bei Zimmertemperatur stehenlassen. Der erhaltenen Reaktionsmischung wurde danach Wasser zugesetzt,
um Kristalle auszufällen. Die Rekristallisation der ausgefällten Kristalle von N, N-Dimethylformamid-Äther ergab 14, 2 g
weißes, pulverförmiges bis ( t -Nitroguanidinokapronyl) Äthylendiamid
mit einem Schmelzpunkt von 230 - 231 C. Die.Elementaranalyse
desselben ergab die folgenden Ergebnisse: ■ ■ '■""■" - . ■ '
'...■■■ CH N
Berechnet (C16H32N10O6) 41,73% 7,00% 30,43% ■
Ermittelt: V - 41,57% 7,18% 30,72%
4, 6 g bis ( £ -Nitroguanidinokapronyl) Äthylendiamld wurde in
200 ml Eisessigsäure suspendiert, worauf Palladiumschwarz zugesetzt wurde. Wasserstoffgas mit 70 - 8O1^ C wurde 20 Stunden
- 24 -
009842/197 2
lang in die Mischung eingeführt und das Palladiumschwarz wurde dann durch Filtern entfernt. Das Filtrat wurde unter reduziertem
Druck konzentriert und durch Rekristallisation von Methanol-Äther wurden 3, 2 g weißes, pulverförmiges bis ( t -Guanidinokapronyl)
Athylendianaiddiazetat mit einem Schmelzpunkt von 215 -
218 C erhalten. Die Elementaranalyse desselben ergab die folgenden
Ergebnisse:
Berechnet: CHN
(C6H34N8O2^CH3COOH) 48,96% 8,63% 22,84%
Ermittelt: 48,65% 8,87% 23,08%
Durch die Untersuchung der Verbindung auf dieselbe Weise wie in
-3
Beispiel 1 wurde bei der Konzentration von 10 Mol/lit. depressive
Wirkung auf Bradykinin beobachtet.
21,8 g t -Nitroguanidinokapronsäure wurde in 450 ml Methanol
suspendiert und die Suspension wurde unter Kühlung gerührt, während Chlorwasserstoffgas eingeführt wurde, bis die Säure
gründlich gelöst war. Nach der Reaktion wurde die Mischung unter reduziertem Druck konzentriert und Wasser wurde dem
009R42/1972
2015551
Rest zugesetzt, um die Kristalle auszufällen. Durch Rekristallisation von Methanol-Äther wurden 11 g weißer, nadelähnlicher
c -Nitroguanidinokapronsäuremethylester mit einem Schmelzpunkt
von 99 - 100 C erhalten. Die Elementar analyse ergab die
folgenden Ergebnisse:
C H N
Berechnet: (C8H16N4O4) 41,37% 6,94% 24,12%
Ermittelt: 41,33% 7,19% 24,30%
8,1 g £ -Nitroguanidinokapronsäuremethylester wurde in 60 ml
Methanol gelöst. Der Lösung wurde 4, 3 g 80 %-iges Hydrazinhydrat
zugesetzt und die Lösung wurde bei Zimmertemperatur 40 Stunden lang stehenlassen. Danach wurde der Reaktionsmischung Äther zugesetzt,
um Kristalle auszufällen. Durch Rekristallisation von
Äthanol-Äther wurde 4,1 g weißes h. -Nitroguanidinokapronyl- , |
hydrazid mit einem Schmelzpunkt von 141 - 145 C erhalten. Die
Elementaranalyse desselben ergab die folgenden Ergebnisse:
C H N
Berechnet: (C„H, .N O0) '36,20% 6,94% 36,19%
I ID g O
Ermittelt: 36,60% 7,24% 35,90%
5,5 g i -Nitroguanidinokapronylhydrazid wurde in 60 ml 1 N-SaIz-
säure gelöst und unter Kühlung würden 29 ml 1 N-Natriumnitrit zu-
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gesetzt. Das separierte Produkt wurde mit Äthylazetat extrahiert und der Äthylazetatschicht wurde unter Kühlung 1,2 g 1,6-Hexamethylendiamin,
gelöst in 10 ml Äther zugesetzt. Nach 2-stündigem Rühren wurde die Mischung über Nacht stehenlassen. Dann
wurde Äther zugesetzt, um Kristalle auszufällen und die ausgefällten Kristalle wurden gefiltert und von N, N-Dimethylformamid-Äther
rekristallisiert, wodurch 3,1 g weißes, 1,6-bis ( £ -Nitro guanidinokapronyl) Hexamethylendiamid mit einem Schmelzpunkt
von 170-174 C erhalten wurde. Die Elementaranalyse desselben
ergab die folgenden Ergebnisse:
CHN
Berechnet:
Ermittelt:
46,50% 7,80% 27,11%
46,72% 7,69% 27,46%
Mit demselben Verfahren wie in Beispiel 2 wurde 1,6-bis ( £ -Nitroguanidinokapronyl)
Hexamethylendiamin reduziert, wodurch 19, 8 g weißes, pulverförmiges bis ( £ -Guanidinokapronyl) Hexamethylen-
diamiddiazetat mit einem Schmelzpunkt von 101-115 C erhalten wurde. Die Elementar analyse ergab die folgenden Ergebnisse:
Berechnet:
Ermittelt:
2CH„COOH)
_27_
52,38% 9,37% 20,82% 009842/1972
Die erhaltene Verbindung wurde in der Weise ähnlich Beispiel 3
-4 untersucht und übte bei der Konzentration von 10 Mol/lit. eine
depressive Wirkung auf Bradykinin aus.
Beispiel 8
5,5 g auf dieselbe Weise wie in Beispiel 7 erhaltenes £ -Nitroguanidinokapronylhydrazid
wurde in 60 ml 1 N-Salzsäure gelöst und unter Kühlung wurde 29 ml 1 N-Natriumnitrit zugesetzt. Das
separierte Produkt wurde mit Äthylazetat separiert und der
Äthylazetatschicht wurde 1,4g m-Xylylendiamin, gelöst in 10 ml
Äther unter Kühlung zugesetzt. Nach 2-stündigem Rühren wurde die Mischung über Nacht stehenlassen. Dann wurde Äther zugesetzt,
um Kristalle auszufällen. Die ausgefällten Kristalle wurden gefiltert und aus N, N-Dimethylformamid-Wasser rekristallisiert,
wodurch 27, 8 g 1, 3- bis ( £ -Nitroguanidinökapronyl) Xylylendiamid
mit einem Schmelzpunkt von 157 - 162 C erhalten wurde. Die Elementaranalyse ergab die folgenden Ergebnisse:
.-■-■- C H N :
Berechnet: (C22H36N10O6) ^34 % Q^% ^10 %
Ermittelt: - ... 49,09% 6,97% 26,32%
Auf dieselbe Weise 'wie in Beispiel 4 wurde 1,3-bis ( £ -Nitro-
009342/1972
- 28 -
guanidinokapronyl) Xylylendiamid mit Wasserst off gas reduziert,
wodurch 1,4 g 1,3-bis ( C -Guanidinokapronyl) Xylylendiamiddiazetat
als eine hellgelbe, transparente, klebrige und ölige Substanz erhalten wurde.
In der Untersuchung, ähnlich jener von Beispiel 3, wurde die depressive
Wirkung der Verbindung auf Bradykinin bei der Kon-
-3
zentration von 10 Mol/lit. ausgeübt.
- 29 -
009H42/1972
Claims (1)
- Patentansprüche/ £-* -Guanidinos äurediamid-Derivat gekennzeichnetdurch die folgende FormelCNH(CHj CONHRNHOc(CHJZm i vexNH . · NHworin m eine ganze Zahl von 1 - 10 und R ein Alkylen von 1 - 12 Kohlenstoffatomen ist oderwobei η 0 oder eine ganze Zahl von 1 - 3 ist.2, 'j -Guanidinos äurediamid-Derivat nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß R ein Alkylen von ' f 1-12 Kohlenstoffatomen ist.3. Cu) -Guanidinos äurediamid-Derivat nach Anspruch 1 , d a durch gekennzeichnet, daß R-(CH2»„ist, wobei η 0 oder eine ganze Zahl von 1-3 ist.- 30 - 009R A4. tu - Guanidinosäurediamid -Derivat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß m eine ganze Zahl von 5 ist.5. U - Guanidinosäurediamid-Derivat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß m eine ganze Zahl von 5 und R Dimethylen ist,6. u: -Guanidinosäurediamid-Derivat nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß m eine ganze Zahl von 5 ist und R Hexamethylen ist.7. w -Guanidinosäurediamid-Derivat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß m eine ganze Zahl von 5 ist und R Dodecamethylen ist.8. Lh -Guanidinosäurediamid-Derivat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß m eine ganze Zahl von 5 ist und R XyIylen ist.9. OJ -Guanidinosäureamid-Derivat nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß es ein Oniumsalz aufweist.009B42/1972lQ. CJ -Nitroguanidinosäurediamid-Derivat zur Herstellung von- ■ ■ «"OJ -Guanidinosäurediamid -Derivat nach Anspruch I3 gekennzeichnet durch eine Strukturformel vonNOJH · NHNO;>CNH(CHJ CONHRNHOC(CH0) NHC <C ^^ 2 na 2 m ^»wNIT NHworin m eine ganze Zahl von 1 - 10 ist und R ein Alkylen von 1-12Kohlenstoffatomen ist oder .- -5"(CH ) _-(CH2'n wobei η O oder eine ganze Zahl von 1-3 ist.11. Verfahren zur Herstellung von ά) -Guanidinosäurediamid-Derivat nach Anspruch I^ g e k e h η ζ e ic h η e t durch das Reduzieren eines Co -Nitroguanidinesäurediamid-Derivats nach Anspruch 10 mit Was S er st off gas.0 09 8A2/ 1972ORIGINAL IHSPECTED
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| DE (1) | DE2015651A1 (de) |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994015909A1 (en) * | 1993-01-14 | 1994-07-21 | Magainin Pharmaceuticals, Inc. | Amino acids and peptides having modified terminals |
| US5654451A (en) * | 1993-01-14 | 1997-08-05 | Magainin Pharmaceuticals Inc. | Amino acids and peptides having modified C-terminals and modified N-terminals |
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| JPH075537B2 (ja) * | 1985-07-23 | 1995-01-25 | 大日本インキ化学工業株式会社 | イミノクタジン・3アルキルベンゼンスルホン酸塩の製造方法 |
| US5162581A (en) * | 1989-05-29 | 1992-11-10 | Takaru Shuzo Co., Ltd. | Crystalline deoxyspergualin, process for its preparation and suppository containing the same |
| US6008255A (en) * | 1994-01-21 | 1999-12-28 | The Picower Institute For Medical Research | Guanylhydrazones and their use to treat inflammatory conditions |
| US5599984A (en) | 1994-01-21 | 1997-02-04 | The Picower Institute For Medical Research | Guanylhydrazones and their use to treat inflammatory conditions |
| CA2352076A1 (en) * | 1998-12-18 | 2000-06-22 | Alcon Laboratories, Inc. | Bis-amido polybiguanides and the use thereof to disinfect contact lenses and preserve pharmaceutical compositions |
| CA2641544C (en) * | 2006-02-10 | 2011-01-11 | Mitsui Chemicals, Inc. | Process for producing o-methyl-n-nitroisourea |
-
1970
- 1970-04-02 US US00025240A patent/US3799988A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-04-02 FR FR7011849A patent/FR2051495B1/fr not_active Expired
- 1970-04-02 DE DE19702015651 patent/DE2015651A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3799988A (en) | 1974-03-26 |
| FR2051495A1 (de) | 1971-04-09 |
| FR2051495B1 (de) | 1974-08-30 |
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