DE2015246C3 - Vorrichtung zum Austragen von Cellulosebrei aus einem Behälter - Google Patents
Vorrichtung zum Austragen von Cellulosebrei aus einem BehälterInfo
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- D21C—PRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
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Description
Vertiefung ausgebildet ist und durch eine zylin- zone. Wenn gewünscht, können auch nur drei Schadrische
Wand 15 begrenzt ist, die einen seitlichen bevorrichtungen verwendet werden, in welchem Falle
rohrförmigen Fortsatz 17 aufweist, an den eine der von den Schabevorrichtungen bedeckte Bereich
Leitung angeschlossen werden kann. Dem nicht kleiner ist, oder es können mehr als vier Schabevurdargestellten
Oberteil des Behalten: wird ein CeIIuIo- 5 richtungen verwendet werden. Femer ist es möglich,
sefasermaterial, das in dem Behälter behandelt wer- daß die Arbeitsbereiche sich überschneiden, in weiden
soll, vorzugsweise kontinuierlich zugeführt. Die- chem Falle die Bewegungen der Schabearme so synses
Material kann aus Cellulosebrei bestehen, z. B. chronisiert werden müssen, daß sie sich nicht berühaus
einem Cellulosebrei hoher Dichte rr.it einem ren.
Trockengehalt von 8 bis 10 %. Die in dem Behälter io Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausfühdurchgeführte
Behandlung kann z. B. ein Bleichvor- rungsbeispiel ist jede Schabevorrichtung mit zwei gegang
des Breies sein, der mit Hilfe eines Bleichmit- genüberliegenden Schabearmen versehen, die sich
tels beliebiger Art durchgeführt werden kann. diametral von der Nabe 31 erstrecken. Vorzugsweise
Entlang der vertikalen Achse des Behälters er- wird die Welle 35 so angetrieben, daß sie den Scha-
streckt sich eine Welle 19, die die Form eines Rohres 15 bearm um einen Winkel von ungefähr 180° in eine
haben kann und für die Zuführung von Bleichmit- Richtung schwenkt, und zwar in eine Endlage, in
teln, Waschflüssigkeit u. dgl. dient und die mit Rühr- welcher der Arm im wesentlichen in einer vertikalen
armen od. dgl. versehen sein kann. Das untere Ende Ebene liegt, worauf dann der Arm um einen gleichen
der WeUe 19 erstreckt sich zentrisch durch die Ver- Winkel in die entgegengesetzte Richtung zurück in
tiefung 15 des Behalterbodens und ist dort mittels 30 seine Ausgangslage gedreht wird. Diese Bewegung
einer Stopfbuchse 21 abgedichtet An der Außenseite wird ständig wiederholt. Der Schabeann kann mit
trägt diese Welle eine Zahnscheibe 23, die ir.it Hilfe einem dreieckförmigen Querschnitt versehen sein,
einer Kette mit einer Antriebsvorrichtung für die wie es in F i g. 2 gezeigt ist, wobei die Seite 43 der
Drehung der WeUe 19 verbunden sein kann. Behälterwand zugekehrt ist, während die Seite 45
Der oben beschriebene Behälter ist mit einer Aus- 25 hierzu etwa senkrecht verläuft und die Seite 47 nach
tragvorrichtung versehen, die gemäß der Erfindung einwärts gerichtet ist und mit der Behälterwand einen
ausgebildet ist und vier gleiche bewegbare Schabe- Winkel bildet. Die Seitenfläche 45 bewegt wirksam
vorrichtungen enthält, von denen nur drei, nämlich den Brei, wenn der Schabearm so geschwenkt wird,
die Schabevorrichtungen 25, 27 und 29, in der daß diese Seitenfläche in die Bewegungsrichtung
Zeichnung dargestellt sind. ™ zeigt, während der Brei durch die geneigte Seiten-
Die Schabevorrichtung 25 besteht aus einer Nabe fläche 47 mehr beiseite gestoßen wird, wenn diese in
31 und Schabearmen 33, die sich von der Nabe ra- die Bewegungsrichtung zeigt. Wenn also der untere
dial erstrecken. Die Nabe ist befestigt an einer Welle Schabearm 33 aus der dargestellten unteren Endlage
35, die sich durch eine Stopfbuchse 37 im Behälter- nach aufwärts geschwenkt wird, gleitet dieser leicht
boden erstreckt und mit einem Motor 39 verbunden 35 durch den Brei. Wenn der Schabeann dagegen aus
ist, der an einem Träger 41 an der Außenseite des einer oberen Endlage erneut abwärts geschwenkt
Behälterbodens befestigt ist. Der Motor 39 kann ent- wird, wird die quer verlaufende Seitenf'äche 45 wirkweder
so ausgebildet sein, daß er die Schabevor- sam und fördert den Brei nach abwärts in Richtung
richtung 25 dreht oder sie hin- und herbewegt, und auf den Auslaß 15. Eine geeignete Geschwindigkeit
zwar jeweils um einen Winkel von etwa 180°. Im 40 für die Schwenkung der Schabearme ist beispielsletzteren
Falle kann der Motor aus einem hydrauli- weise eine Schwenkung mit 5 bis 30 Zyklen pro Mischen
Servo-Motor oder gegebenenfalls auch aus nute.
einem umsteuerbaren Elektro-Motor bestehen. Die Natürlich kann jede Schabevorrichtung mehr als
Welle 35 ist unter einem Winkel von 40 bis 50° zur zwei Schabearme enthalten, und es könen die Arme
Vertikalen geneigt und fällt zusammen mit einem 45 in Längsrichtung gekrümmt sein, um den Brei bei
Radius der kugelartigen Wölbung des Bodens. Die Schwenkung in einer Richtung leichter zu bewegen
Länge der Schabearme 33 ist vorzugsweise gleich V2 als bei Schwenkung in der anderen Richtung. Wenn
oder V3 des Radius der Wölbung des Behälterbodens gewünscht, können die Arme durch Schaufeln ersetzt
oder des Radius des anschließenden zylindrischen werden, die nur in einer Richtung gedreht werden.
Teiles 11 des Behälters. Die Arme 33, die gerade ,50 Ungefähr in der Höhe der Schabevorrichtung ist sind und einen Querschnitt haben, der in Richtung die Welle 19 mit einem konischen Teil 49 versehen, auf ihre freien Enden abnimmt, sind an der Welle 35 der sich in Abwärtsrichtung erweitert und durch eine unter einem Winkel angeordnet, der etwas geringer ringförmige Fläche 51 begrenzt wird. Der maxials 90° ist. Wahlweise können die Arme leicht ge- male Durchmesser dieses konischen Teiles ist etwa krümmt sein, damit sie der kugelförmigen Wand in 55 gleich dem Durchmesser der zylindrichen Vertiefung geringerem Abstand folgen können. In einer Rieh- 15 im Behälterboden. Auf diese Weise wird ein enger tung reichen die äußersten Enden der Arme fast bis Durchgang im unteren Teil der Arbeitsbereiche der an den zylindrischen Wandteil 11 und in der anderen Schabevorrichtungen gebildet. Wenn der Brei durch Richtung fast bis an die Kante der zylindrischen Ver- diesen engen Durchgang durch die Schabevorrichtuntiefung 15. Somit überstreicht jeder Schaber einen 60 gen hindurchgefördert worden ist, wird seine fortgekalottenförmigen Teil des Behälterbodens, der exzen- setzte Bewegung zum Auslaß 15, 17 erleichtert auf trisch zum Auslaß liegt. Alle Schabevorrichtungen Grund der Erweiterung des Durchganges. Das Aussind symmetrisch um den Auslaß angeordnet, und es tragen des Breies kann auch gefördert werden durch bedecken ihre Arbeitsbereiche, die fast ineinander- Zuführung von Spülflüssigkeit durch Sprühdüsen, die greifen, den größeren Teil der kugelförmigen Boden- 65 im Boden des Behälters eingesetzt sind.
Teiles 11 des Behälters. Die Arme 33, die gerade ,50 Ungefähr in der Höhe der Schabevorrichtung ist sind und einen Querschnitt haben, der in Richtung die Welle 19 mit einem konischen Teil 49 versehen, auf ihre freien Enden abnimmt, sind an der Welle 35 der sich in Abwärtsrichtung erweitert und durch eine unter einem Winkel angeordnet, der etwas geringer ringförmige Fläche 51 begrenzt wird. Der maxials 90° ist. Wahlweise können die Arme leicht ge- male Durchmesser dieses konischen Teiles ist etwa krümmt sein, damit sie der kugelförmigen Wand in 55 gleich dem Durchmesser der zylindrichen Vertiefung geringerem Abstand folgen können. In einer Rieh- 15 im Behälterboden. Auf diese Weise wird ein enger tung reichen die äußersten Enden der Arme fast bis Durchgang im unteren Teil der Arbeitsbereiche der an den zylindrischen Wandteil 11 und in der anderen Schabevorrichtungen gebildet. Wenn der Brei durch Richtung fast bis an die Kante der zylindrischen Ver- diesen engen Durchgang durch die Schabevorrichtuntiefung 15. Somit überstreicht jeder Schaber einen 60 gen hindurchgefördert worden ist, wird seine fortgekalottenförmigen Teil des Behälterbodens, der exzen- setzte Bewegung zum Auslaß 15, 17 erleichtert auf trisch zum Auslaß liegt. Alle Schabevorrichtungen Grund der Erweiterung des Durchganges. Das Aussind symmetrisch um den Auslaß angeordnet, und es tragen des Breies kann auch gefördert werden durch bedecken ihre Arbeitsbereiche, die fast ineinander- Zuführung von Spülflüssigkeit durch Sprühdüsen, die greifen, den größeren Teil der kugelförmigen Boden- 65 im Boden des Behälters eingesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Austragen von Cellulose- —
brei aus einer zentrischen Bodenöffnung eines 5
Behälters mit einem nach unten einwärts zusam- , menlaufenden, vorzugsweise halbkugelförmig ge- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auskrümmten
Boden, dadurch gekenn- tragen von Cellulosebrei aus einer zentrischenBodenzeich
η e t, daß drei oder mehr Schabevorrich- öffnung eines Behälters mit nach unten einwärts zutungen
(25, 27, 29) um den Auslaß herum verteilt io sammenlaufendem, vorzugsweise halbkugellormig
angeordnet sind, wobei jede Schabevorrichtung gekrümmtem Boden. Dieser Behälter kann beispielsum
eine radial einwärts und schräg aufwärts ge- weise ein Zellulosekocher, eine Waschvorrichtung
richtete Achse drehbar ist oder ein Bleichturm sein, und es kann der Brei ent-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- weder kontinuierlich oder schubweise ausgetragen
kennzeichnet, daß die Achsen der Schabevorrich- 15 werden.
hingen symmetrisch um den Auslaß (15) herum Um ein Verstopfen des Auslasses zu verhindern
angeordnet sind und mit der Vertikalen einen und auch eine gleichmäßige Abwärtsbewegung des
Winkel von 40 bis 50° bilden. Breies über den gesamten Querschnitt des Behalters
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- 2U erreichen, sind derartige Behälter gewohnlich mit
durch gekennzeichnet, daß der Boden (13) des ao einem Bodenschaber ausgerüstet, der sich urn eine
Behälters kugelartig geformt ist und daß jede zentrische vertikale Achse dreht und radial nach aus-Schabevorrichtung
so angeordnet ist, daß sie wärts sich erstreckende Arme aufweist, die den groeinen
exzentrisch zum Auslaß (15) liegenden ku- ßeren Teil des Behälterbodens überstreichen und so
gelabschnittförmigen Teil des Behälterboden den Brei zu dem im Zentrum des Bodens liegenden
überstreicht. as Auslaß befördern.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Es ist eine Vorrichtung zur Hersteilung eines Favorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekenn- serbreies für die Papierherstellung bekannt, bei welzeichnet,
daß die Schabevorrichtungen an Wellen eher ein aufrecht stehender Behälter mit einem nach
(35) angeordnet sind, die den Behälterboden unten einwärts zusammenlaufenden, z. B. konischen
durchsetzen und außerhalb des Behälters je mit 30 Boden an den Schrägflächen dieses Bodens mit
einer Antriebsvorrichtung (39) verbunden sind, gleichmäßig um den Umfang angeordneten Flugelrawelche
die Schabe vorrichtungen dreht oder nur dem versehen ist, die eine Trennung der Faserteildie
Drehachse hin- und herschwenkt. chen voneinander und eine Vermischung der Faser-
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- teilchen mit der im Behälter befindlichen Flüssigkeit
kennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtungen (39) 35 und schließlich einen Umlauf des Breies in dem Befür
die Schabevorrichtungen so ausgebildet sind, hälter bewirken sollen. Zum Austragen des entstedaß
die Schabevorrichtungen jeweils um 180° henden Faserbreies auf der am Boden vorgesehenen
hin- und hergeschwenkt werden. Auslaßleitung sind diese Flügelräder nicht vorgese-
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der hen.
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- 40 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
zeichnet, daß die Schabevorrichtungen mit im Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
wesentlichen geraden Schabearmen (33) versehen die für den Fall geeignet ist, wenn der Raum in der
sind, die sich radial von der Welle (35) weg er- Umgebung des Zentrums des Behälterbodens für anstrecken,
daß vorzugsweise an jeder Antriebs- dere Zwecke vorgesehen ist, z.B. für den Einsatz
welle (35) zwei diametral gerichtete Schabearme 45 eines vertikalen Flüssigkeitseinlaß- oder -auslaßrohvorgesehen
sind und daß diese Arme vorzugsweise res oder für die Lager eines solchen Rohres oder für
eine Länge haben, die V2 bis V3 des Radius der eine mit Abstand voneinander angeordnete Plattfor-Behälterbodenkrümmung
oder des Radius des men oder Rührarme tragende Welle od. dgl. Dies
angrenzenden zylindrischen Teiles (11) des Be- wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß drei
hälters entspricht. 50 oder mehr Schabevorrichtungen um den Auslaß
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge- herum verteilt angeordnet sind, wobei jede Schabekennzeichnet,
daß die Schabearme (33) so ausge- vorrichtung um eine radial einwärts und schräg ausbildet
sind, daß sie den Brei bei ihrer Schwen- wärts gerichtete Achse drehbar ist. Hierdurch ergibt
k'iing in einer Richtung leichter bewegen als bei sich die Möglichkeit, im Mittelteil des Behälterbo-Schwenkung
in entgegengesetzter Richtung. 55 dens einen Raum frei zu lassen, der für andere
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch ge- Zwecke verwendet werden kann.
kennzeichnet, daß die Schabearme in Längsrich- Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeich-
tiing gekrümmt sind und/oder einen unregelmäßi- nung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert,
gen Querschnitt haben. In der Zeichnung zeigt
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der 60 F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Behälter,
vorhergehenden Ansprüche, die in einen Behälter der mit einer Schabevorrichtung gemäß der Erfinmit
drehbarer vertikaler Welle eingesetzt ist, die dung versehen ist und
sich durch den Behälterboden erstreckt, dadurch Fig.2 einen Schnitt nach der Linie H-II in
gekennzeichnet, daß die Welle (19) etwa in Höhe F i g. 1.
der Schabevorrichtung mit einem sich erweitern- 65 Die Zeichnung zeigt das untere Ende des aufrecht
den Teil (49), vorzugsweise mit konischer Form, stehenden Behälters mit einer zylindrischen Wand 11
versehen ist, dessen maximaler Durchmesser etwa und einem halbkugelförmigen Boden 13. Im Zen-
g'leich dem Durchmesser der Vertiefung (15) in trum des Bodens ist ein Auslaß vorgesehen, der als
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