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DE2014915A1 - Fördereinrichtung - Google Patents

Fördereinrichtung

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Publication number
DE2014915A1
DE2014915A1 DE19702014915 DE2014915A DE2014915A1 DE 2014915 A1 DE2014915 A1 DE 2014915A1 DE 19702014915 DE19702014915 DE 19702014915 DE 2014915 A DE2014915 A DE 2014915A DE 2014915 A1 DE2014915 A1 DE 2014915A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
driver
carriage
drive
rail
stop
Prior art date
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Application number
DE19702014915
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English (en)
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DE2014915C3 (de
DE2014915B2 (de
Inventor
George Donald Detroit Mich. Lempio (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jervis B Webb Co
Original Assignee
Jervis B Webb Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Jervis B Webb Co filed Critical Jervis B Webb Co
Publication of DE2014915A1 publication Critical patent/DE2014915A1/de
Publication of DE2014915B2 publication Critical patent/DE2014915B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2014915C3 publication Critical patent/DE2014915C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B10/00Power and free systems
    • B61B10/02Power and free systems with suspended vehicles
    • B61B10/025Coupling and uncoupling means between power track abd vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pusher Or Impeller Conveyors (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

Patentanwälte
Dr. Ing. H, NegendanJc
D'pi. Ing. H. Hauck ßfpl. Phys. W. Schmitz
»München 15, Moiartsfr. 23
Tel. 5380586
2 6. März ft?
Jervis B. Webb Company
9000 Alpine Avenue
Detroit. Mich« 48204. USA Anwaltsakte M - 1062
For dereinrichtung
Die Erfindung betrifft eise Fördereinrichtung derjenigen Art» bei welcher Laufwagen zum Anhalten und Sammeln lösbar angetrieben, kraftschlüssig angetrieben und zwischen Antriebswegen überführt werden.
-ßine solche Fördereinrichtung besitzt üblicherweise ein schienengestütztes Antriebsglied mit Mitnehmern, das als Antriebsschiene bezeichnet werden soll und in der Nähe einer laufschiene angeordnet ist, auf welcher Laufwagen geführt sind, von denen jeder einen in Richtung auf die Antriebsschiene vorstehenden Antriebsanschlag besitzt, der mit einem Mitnehmer in Eingriff kommen kann. Eine Fördereinrichtung dieser Art kann ein Netz von Laufwagenschienen und eine Vielzahl von Antriebsschienen mit zusätzlichen Einrichtungen zum Überführen der Laufwagen zwischen den Antriebsschienen aufweisen. Ferner kann dieses System das Anhalten und Speichern von Laufwagen entlang einer Antriebsschiene und den Antrieb der Laufwagen in vertikalen Kurven mit einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Mitnehmer und dem Laufwagen ermöglichen.
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Zwei Typen von Fördereinrichtungen sind verwendet baw. vorgeschlagen worden, um dem Erfordernis des Anhaltens und Speicherns von Laufwagen zu genügen. Bei einem dieser Typen ist der Laufwagen mit einem Antriebsanschlag versehen, welcher zwischen einer Fahr- und einer Haltestellung relativ zu einem Mitnehmerbewegbar ist. Das zweite System verwendet einen Mitnehmer, welcher relativ zu einem Antriebsarischlag des Laufwagens zwischen solchen Stellungen bewegbar ist, wobei eine Steuereinrichtung entweder an den Laufwagen oder an der Antriebsschiene vorgesehen ist.
Die vorliegende Erfindung befriedigt den Bedarf nach einer einfachen und billigen Fördereinrichtung mit einem bewegbaren Mitnehmer, welche nicht nur das Anhalten und Speichern der Laufwagen gestattet, sondern auch die Anforderungen nach kraftschlüssigem Antrieb der Laufwagen und der Überführung der Laufwagen zwischen den Antriebsschienen erfüllt.
Gemäß der Erfindung ist eine Transporteinrichtung mit einer Laufwagenschiene, einer mit Abstand zur Laufwagenschiene angeordneten Antriebsschiene, einem auf der Laufschiene verfahrbaren Laufwagen mit einem Antriebsanschlag, der mit einer Anlagefläche eines Mitnehmers in Eingriff kommt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer einen eteuerkurvenförmigen Auslöseteil besitzt und einen Teil einer Mitnehmer-Antriebseinheit bildet, die eine Hilfsanlagefläche aufweist und daß ein Laufwagen ausgerüstet ist mit einem Hilfsantriebsanschlag, der bei normalem Abstand zwischen der Laufwagenschiene und der Antriebsschiene mit dem Auslöseteil und bei einem gegenüber dem normalen Abstand verringerten Abstand mit der Hilfsanlagefläche in Eingriff kommen kann.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen in Verbindung mit den Ausführungsbeispielen, die
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in der Zeichnung flareoteilt eind. In dieetr «eigt:
fig« 1 ein· Seitenansicht eine· Teile· einer Fördereinrichtung ge*tB der Erfindung, bei der: der Antrieb» das Anhalten Speich$ria tobIftttfwagen erläutert ist ί
Pig. 2 eiaen Schnitt nach der Linie 2-2 gemäß Fig. 3, der eine AnhalteTorrichtung darstellt;
j Fif. 3 el·· Aneicht toq oben auf die AuefUhrungefora gemäß f . v ΪΊ|. ti teilweise geschnitten;
iig. 4 ein« Seitenanaicht eines'Ausschnittes aus der fördereinrichtung mtt zwangeläufigem Antrieb eines laufwagena bei Teraindertem Abstand zwischen der Antriebsechiene und der Laufwagenschiene; ;
Fig. 5 eine der Fig. 4- Ähnliche Seitenansicht, jedoch mit
Antrieb eines Laufwagens durch Eingriff eines HilfsmitnehBers an einem zusätzlichen Antriebsanschlag; und
Fig. 6 und 7 jeweils Ausschnitte aus Seitenansichten, wobei
der Antriebs- und Speichervorgang und eine andere Ausfuhr ungs form eines Mitnehmers dargestellt sind«
Geaäfi denFig. 1, 2 und 6 besteht die Antriebeschiene aus einer geschlossenen Schiene 10,die ein Antriebeglied 12 abstutzt, welches «as untereinander abwechselnden Gliedern 13 und 16 aufgetaut ist, τοη denen die Glieder 13 ein Stützräderpaar an einer horizontalen Achse 15 und die Glieder 16 ein Führungsrad 17 an einer vertikalen Achse 18 tragen, wobei die Glieder
13 und 16 mittels Bolzen 19 verbunden sind. Diese StUtzräder
14 laufen auf den unteren Flanschen 20 der Schiene 10. Mitnehmeri-Antriebseinheiten 22 (Fig. 1, 4 und 5) sind mit dem Antriebsglied 12 mit gewünschten Abständen angeordnet, und
das Antriebsglied 12 wird in Richtung des Pfeilee 21 durch eine übliche, nicht dargestellte Antriebseinheit angetrieben.
Jede Mitnehmer-Antriebseinheit 22 besteht aus einem an dem unteren Teil des Gliedes 16 befestigten Arm 23» und einem mittels einem am Arm 23 angeordneten Zapfens 25 drehbar gelagerten Mitnehmer 24. Der Arm 23 ist ein plattenartiges Glied mit einer Anbaukonsole 26, die einem Teil der Oberfläche des Gliedes 16 angepaßt ist und durch seitlich vorstehende Flnasche einer nach hinten vorstehenden Zunge 27 und einem erweiterten Teil 28 aufgebaut ist, der in Vorwärtsrichtung des Mitnehmers 24 hervorsteht und eine Hilfsanlagefläche bil det. Der Mitnehmer 24 besitzt ein Paar Seitenteile 30, die einen Bügel bilden, welcher den Arm 23 umgreift und den Zapfen 25 aufnimmt, wobei diese Seitenteile durch einen querverlaufenden Steg 31 miteinander verbunden sind, der unterhalb des Armes verläuft. Ein weiterer, die Seitenteile verbindender Steg 32 liegt oberhalb der Armzunge 27· I>er Mitnehmer kann frei um den Zapfen 25 schwenken und ist durch die Stege in seiner Bewegung relativ zum Antriebsglied 12 zwischen einer zurückgezogenen, in Fig. 4 dargestellten und einer ausgeschwenkten Lage gemäß Pig. 5 beschränkt, in die er durch die Schwerkraft gedrängt ist.
Eine Hauptaηlagefläche 34 und eine Rückhaltefläche 35 sind an Mitnehmer 24 vorgesehen, wobei die Hauptanlagefläche weiter vom Schwenkzapfen 25 entfernt angeordnet ist als die Rückhaltefläche 35 und er nach vorne geneigt ist, als daß die Tangentiale in bezug auf die Schwenkachse verläuft. Die Teile des Mitnehmers, an denen die Anlagefläche 34 und die Rückhaltefläche 35 angeformt sind, sind breiter als der Bügelteil 30, wie dies in Pig. 2 dargestellt ist, wobei jede dieser Anlage- und Rückhalteteile abgeschrägte Seitenränder besitzen. Die äußere querverlaufende fläche des Steges 36
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j an dem Rückhalteteil erstreckt sich unter einem spitzen Winkel ! zur länge verlaufenden Mitteliinie des Antriebsgliedes, wenn ! der Mitnehmer 24 sich in seiner ausgeschwenkten Lage "befindet, , und bildet so einen steuerkurvenförmigen Auslöseteil 36, der
den Mitnehmer in die zurückgezogene Stellung drängt, wenn die-. ser Rückhalteteil Mt einem Gegenstand in Berührungkommt, der in der Bewegungsbahn dieses Rückhälteteiles liegt.
Unterhalb der Antriebsschiene IO sind ein Paar in Querrichtung mit Abstand zueinander angeordnete IJ-förmige Schienenteile 39 und 40 vorgesehen, welche eine Laufwagenschiene bilden, die in geeigneter Weise an der Antriebsschiene 10 gehalten ist. Ia. Mg» 1 ist aus Gründen der besseren Darstellung der Konstruktion eines Laufwagens 42 nur der Teil 40 der Laufwagehschiene dargestellt. Der Laufwagen 42 besitzt eine vordere Laufkatze 44 und eine hintere Laufkatze 45, die untereinander durch eine Zugstange 46 verbunden sind, wobei die Laufkatzen untereinander ähnlich, jedoch nicht identisch ausgebildet sind.
Jede der Laufkatzen 44 und 45 (Fig. 1 und 2) besitzen ein Paar Vorder- und Hinterräder 47, wobei jedes Räderpaar an einer Achse 48 angeordnet ist, welche durch Öffnungen in einem ; Plattenpaar 49 und einem zwischen den Platten angeordneten -: Bauteil 50 hindurchragen, das in Pig. 2 gezeigt ist. Pührungs- ; rollen 52 sind an den Platten angeordnet, welche an ihrem ι unteren Seil mit Abstand zueinander liegen, um ein Verbindungsglied 53 aufzunehmen, welches zwischen den Platten an einem Zapfen 54 befestigt ist und welches einen·. Zugstangentragarm , 55 schwenkbar hält.
! Der Laufkatzrahmen 50 kann eine von drei Formen besitzen. An der vorderen Laufkatze 44 (Mg. 6 und 7) besitzt der Bauteil 50 einen nach oben in Richtung auf die Antriebsschiene 10 vorstehenden Teil 56, der einen Hauptantriebsanschlag 58, einen
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Hauptrtickhalteanschlag 59, eine horizontale Führungefläche und einen sekundären Rückhalteanschlag 61 besitzt. Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, ist das obere Ende des Teiles 56 in Querrichtung verbreitert und mit abgeschrägten Seitenflächen 57 versehen. An der hinteren Laufkatze 4-5 besitzt der Rahmen 50 einen nach oben vorstehenden Teil 62, welcher einen Haltebügel 63, einen zusätzlichen Antriebsanschlag 64, eine Führungsscheibe 65 und einen nach vorn gerichteten Keil 66 aufweist, welcher am besten in Fig. 3 zu sehen ist. Die dritte Form des Rahmens 50 ist eine Kombination der ersten und zweiten beschriebenen Form, die den nach oben vorstehenden !eil 56 der vorderen Laufkatze 44 und den nach oben hervorstehenden Teil 62 der hinteren Laufkatze 45 besitzt. Diese dritte Form ist für Einzellaufkatzwagen oder für die vordere Laufkatze eines Mehrfachlaufkatzenwagene bei Einrichtungen vorgesehen, bei denen die Laifwagen an verschiedenen Stellen aus der Hintereinander-Anordnung einer einzelnen Schiene entsprechend der Darstellung in eine Nebeneinander-Anordnung an einem Paar paralleler Schienen überführt werden.
Eine abweichende Ausfuhrungeform einer Mitnehmer-Antriebseinheit ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Diese Einheit besteht ebenfalls aus einem Arm 70 und einem an einem Schwenkzapfen 72 gelagerten Mitnehmer 71. Der Arm 70 besteht aus einem Paar paralleler Platten, die an dem Glied 16 des Antriebsgliedes befestigt sind, wobei diese Platten durch den Schwenkzapfen 72 und einen Anschlagzapfen 73 miteinander verbunden sind. Der Mitnehmer 71 ist zwischen den Armplatten angeordnet und besitzt eine Anlagefläche 74» eine Rückhalte- fläche 75, eine den Anschlagzapfen 73 aufnehmende Ausnehmung 76 und ein vorderes Ende 78, welches nach vorne über den Schwenkzapfen 72 hinausragt und zwar zumindest so weit, wie der Teil des Armes am Schwenkzapfen, wobei dieses vordere Ende eine Hilfsanlageflache bildet.
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Bit voret§fa#nd htschriebenen Seile bewirken zusammen mil; Veränderungen des Abstandes zwischen den Antriebs- und Laufwagen8cb.itnen jede Art einer Laufwagenbswegung und eines Laufwagenantriebs, wie es bei einem derartigen System gefordert werden kann, nämlich das Anhalten und Speichern der Laufwagen, das Überführen τοη Laufwagen unter Last sowie den kraftschlüseigen und iwangeläufigen Antrieb der laufwagen.
Das Anhalten und Speichern der Laufwagen ist in den Fig. 1, 2, 3, 6 und 7 dargestellt und für diese Arbeitsweise sind die Antriebs- und Laufwagenschienen mit normalem Abstand zueinander angeordnet, der mit dem Bezugszeichen 80 bezeichnet 1st. Bei diese» Schienenabstand' und mit einem Mitnehmer 24 oder 71 in der ausgeschwenkten Lage, in welche er durch Schwerkraft gelangt, kann der Hauptantriebsanschlag 58 des Laufwagens ait der Hauptanlagefläche 34 bzw. 74 eines Mitnehmers in Eingriff kommen. Hierbei ist der RUckhalteanschlag 59 des Laufwagens durch die Rückhaltefläche 35 bzw. 75 des Mitnehmers überlappt, obgleich der Grad der Überlappung geringer ist als zwischen den Mitnehmer und dem Antriebsanschlag. Der Auslöseteil des Mitnehmers erstreckt sich ebenfalls in eine Eingriffslage relativ zu dem Hauptantriebsanschlag 58, dem Hilfsantriebsanschlag 64 und dem Haltebügel 63·
Die schwenkbare Lagerung des Mitnehmers gestattet eine Bewegung «wischen einer EingriffsBtellung relativ zum AntriebsanschlAg §8 des Laufwagens uod einer relativ hierzu entkuppelten Stellung wie sie in den Pig. 2 und 7 dargestellt ist, wobei eine solche Bewegung sich aus der Berührung zwischen dem Auslöseteil eines Mitnehmers und einer Laufwagenanhalteplatte 81 bzw. aus der Berührung zwischen dem Hilfsantriebsanschlag 64 und eine« eingeholten Laufwagen ergibt.
Dit Anhalteplatte 81 bildet einen Teil einer in den Pig. 2 und 3 dargestellten Anordnung. Diese Anordnung besitzt eine
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Befestigungsplatte 82, die in geeigneter Weise an der Antriebsschiene 10 angeordnet ist. Eine Grundplatte 83 mit einem oberen Teil 84 und einem Teil 85,der eine in vertikaler Richtung abgesetzte Plattform 86 bildet, ist einstellbar an der Befestigungsplatte 82 mittels eines Paares nach oben stehender Schrauben 87 befestigt, von denen nur eine dargestellt ist. Jede dieser Schrauben ist mit einem Paar Muttern 88 versehen, ßine Schwenkwelle 89 ist zwischen dem Paar von Blöcken 90 gehalten, die an dem oberen Teil 84 der Grundplatte 83 befestigt sind. Die Anhalteplatte 81 ist durch den unteren Flansch
" eine C-förmigen Armes 91 gebildet, der einen oberen Teil 92 besitzt, welcher an eine Hülse 93 auf der Welle 89 angeschweißt ist. Der Arm 91 kann daher durch ein geeignetes Betätigungsglied wie z.B. durch einen Elektromagneten 94 verschwenkt werden, der auf der abgesetzten Plattform 86 der Grundplatte angeordnet und mit dem Arm 91 durch einen Hebel 95 verbunden ist. Ein auf dem oberen Teil 84 der Grundplatte 83 angeordneter Puffer 96 begrenzt die Auswärts- bzw, Auslösebewegung des Armes 91, wie dies durch die mit gestrichelten Linien angedeutete Lage des Armes 91 in Fig. 2 dargestellt ist. Ein an der Seite des Armes 91 in der Nähe der Antriebsschiene 10 befestigter Puffer 97 bestimmt die Laufwagen-Haltestellung des Armes 91 und seiner Anhalteplatte 81. Wie in Fig. 3 dargestellt, ragt die Anhalteplatte 81 bei der Anhaltelage in die Bewegungsbahn nur eines seitlich hervorstehenden Teiles des Rückhalteanschlages 59 des Laufwagens und reicht nicht so weit quer über die Bahn des Laufwagens, daß ein kraftschlüssiger Eingriff durch den Haltebügel 63 des Laufwagens möglich wäre. Ein solcher kraftschlüssiger Eingriffs ist durch das keilförmige vordere Ende 66 des Haltebügels verhindert.
Die Anhalteanordnung besitzt auch noch eine Rückfahrsperre 98 an dem unteren Ende eines Armes 99, der an eine zweite Hülse.
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auf der Schwenkwelle 89 zur freien Schwenkbewegungangeschlossen und in die in S1JLg* 3 dargestellte lage uurch Schwerkraft gedrängt ist, in welcher das Glied 98 den Antriebsanschlag 58 dea Laufwagens überlappt.
Die Achse der Schwenkwelle 89 der Anhalteanordnung ist unter ; einem spitaen Winkel zur Mittellinie der Schienen angeordnet und der. Anhaltearm 91 ist an der Hülse 93 derart "befestigt, daß der senkrechte Seil des Armes 91 sich parallel zur Seiire der Antriebsschiene 10 erstreckt. Aufgrund dieser Winkelbeziehung dieser Teile schließt die Bewegung des Armes 91 in die gelöste Stellung eine nach vorne gerichtete Bewegungskomponente der Anhalteplatte 81, um das lösen dieser Anhalteplatte von dem Rückhalteanschlag 59 des Laufwagens zu erleichtern. Diese : Winfcelbeiiehung ist nicht bei der Anordnung des Amres 99 der Rückfahrsperre vorgesehen.
Wenn ein laufwagen, der durch eine Mitnehmer-Antriebseitteit bei normalem Sehienenabstand gemäß Pig· 1 angetrieben ist, die Anhalteplatte 81 erreicht, welche sich in der Anhaltelage • befindet, tritt *ueri*t zwischen dem vorderen. Ende der Anhalteplatte und dem Auflöseteil· 36 des Mitnehmers 24 eine Berührung ein, welche eine Schwenkbewegung des Mitnehmers in eine : Lage bewirkt, in welcher der Mitnehmer von dem Antriebsanschlag: 58 des Laufwagens gelöst ist und in welcher der Mitnehmer durch Γ die obere Fläche der Anhalteplatte gehalten ist, wenn der Rückhaltenanschlag 59 dee, Laufwagens gegen das vordere Ende der ] A- Anhalteplatte 81 anstößt und die Rückfahrsperre 98, welche ; \ zur Seite gestoßen wurde, wieder in diejenige Lage zurück-■ schwenkt, in welcher sie den Antriebsanschlag 58 des Laufwa-ί gens überlappt, um eine Rückfahrbewegung des Laufwagens zu ! verhindern.
Bei angehaltenem Laufwagen wird ein Mitnehmer 24,der einen nachfolgenden Laufwagen antrieibt, der den angehaltenen Lauf-
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wagen eingeholt hat, wie dies durch eine mit gestrichelten 3dnien dargestellte vordere laufkatze 44A einea nachfolgenden Laufwagens im linken Teil der Pig. 1 angedeutet ist, in eine gelöste Stellung durch den Hilfsantriebsanschlag 64 an der hinteren laufkatze 85 bewegt und wird in dieser lage während des Vorbeigleitens an dem Haltbügel 63 des angehaltenen Laufwagens gehalten. Dieser Vorgang ist dem in Fig. 7 dargestellten Vorgang beim Mitnehmer 71 ähnlich. Der nachfolgende laufwagen wird durch Eingriff seines Rückhalteanschlages 59 mit dem Hilfsantriebsanschlag 64 des vorangehenden Laufwagena angehalten, wobei dieser Eingriff durch die abgeschrägte Fläche 64 an dem vorausgehenden Laufwagen und durch die Führungsfläche 60 an dem folgenden Laufwagen gesichert ist«
Das Überführen eines Laufwagens unter Last von einem Transportweg auf einen anderen wird durch Verringerung des Abstandea zwischen der Antriebsschiene und der Laufwagenschiene des abgebenden Transportweges erreicht, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Bei vermindertem Abstand, wit dies durch das Bezugszeichen 102 angedeutet ist, kommt der Hilfemitnehmer 2Θ, der an dem vorderen feil de· Mitnehmer**»«· 23 (b«w. d«r alIfsmitnehmer 78 an dem Mitnehmerglied 71 der Fig. 6 und 7) mit dem Hilfsantriebsanschlag 64 einee Laufwagens in Eingriff, um den Laufwagen in eine Lage su bringen, in welcher der Hauptantriebsanschlag von einer Mitnehmer-Antriebeeinheit des aufnehmenden Transportwege· aufgenommen werden kann«
Der kraftechlüssige und zwangsläufige Antrieb eine» Laufwage», welcher für das Durchlaufen vertikaler lurven eines Systems , bevorzugt wird, wird ebenfalls durch Verringerung des Abstandes zwischen der Antriebsschiene 10 und der Laufwagenschiene erreicht, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist· Der verringerte und mit 104 bezeichnete Abstand zwingt einen Mitnehmer, wenn dieser mit dem Hauptantriebsanschlag 58 des Laufwagens in EIn-
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griff steht, sich bis fast zur Grenze der zurückgezogenen Stellung zu bewegen, die durch Anschlag ,zwischen der Armzunge 27 und dem Mitnehmersteg 31 bestimmt ist. In dieser zurückgezogenen lage des Mitnehmers ist dieüberlappung der Hauptanlagefläche 34- dieses Mitnehmers mit dem Antriebsanschlag 58 ver größert. Ebenso ist der Eingriff der Rückhaltefläche 35 des
Mitnehmers, welche den RückhalteanscHag .6.1 des Laufwagens überlappt, vergrößert und hierdurch ist die Möglichkeit eineijre- lativen Bewegung zwischen dem Laufwagenund einem Mitnehmer in Längsrichtung der Bewegungsbahn verringert. .
- Patentansprüche -
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Claims (12)

20H915 PATENTANSPRÜCHE
1. Fördereinrichtung mit einer Laufwagenschiene, einer mit Ab-
^ stand zur Laufwagenschiene angeordneten Antriebeschiene,
einem auf der Laufwageηschiene verfahrbaren Laufwagen mit einem Antriebsanschlag, der mit einer Anlagefläche eines Mitnehmers in Eingriff kommt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (24, 71) einen steuerkurvenförmigen Auslöse- | teil (36) besitzt und einen Teil einer Mitnehmer-Antriebseinheit (22) bildet, die eine Hilfsanlageflache (28, 78) aufweist, und daß ein Laufwagen (42) ausgerüstet ist mit einem Hilfsantriebsanschlag (64), der bei normalem Abstand (80) zwischen der Laufwagenschiene (39, 40) und der Antriebsschiene (10) mit dem Auslöseteil (36) und bei einem gegenüber dem normalenAbstand (80) verringerten Abstand (102) mit der Hilfsanlageflache (28, 78) in Eingriff kommt«
2. Fördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsantriebsanschlag (64) einen Teil eines Haltebügels (63) bildet, der bei normalem Abstand (80) der Laufschiene mit dem Auslöseteil (36) in Eingriff kommt.
3. Fördereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufwagen (42) einet Führungsfläche (60) besitzt, die von dem Haltebügel (63) des vorhergehenden Laufwagens überdeckbar ist.
4. Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer-Antriebseinheit (22) einen am Antriebsglied (12) angeordneten Mittehmerarm (23» 70) besitzt, an dem mittels eines Schwenkzapfens (25, 72) der Mitnehmer (24, 71) angelenkt und zwischen
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einer zurückgezogenen und eitter ausgeschwenkten lage, in ;-Γ deren !Richtung er vorbeiästet ist, relativ zum Antriebs-, glied (12) vei'schwenkbar ist und daß sich der Mitnehmer {24, 71) mit Bezug auf die Vorwärtsbewegung vom Schwenkzapfen (25» 72) aus nach rückwärts erstreckt, eine Hauptanlagefläche (34, 74) und eine Rückhalteflache (35, 75) besitzt, wobei die Anlage- und Rückhalteflächen in Längsrichtung des Mitnehmers mit Abstand zueinander liegen, während die Hilfsanlageflache (28, 78) der Mitnehmer-Antriebseinheit (22) vor der Hauptanlagefläche (34, 74) liegt.
5» lördereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Mitnehmer (24, 71) und am Mitnehmerarm (23, 70) angeordnete Anschläge (27, 32, 35ϊ 73, 76) die Schwenkbewegung des Mitnehmers (24* 71) gegenüber dem Antriebsglied (12) beschränken.
6. Fördereinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsanlageflache (28) an einem Teil des Mitnehmerarmes (23) ausgebildet ist, der über den Schwenkzapfen (25) nach vorn hervorragt,
7. Fördereinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsanlageflache (78) zumindest teilweise an einemleil des Mitnehmers (71) ausgebildet ist, der über denSchwenkzapfen (72) hervorragt.
8. Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhalteflächen (35, 75) des Mitnehmers (24, 71) in der zurückgezogenen Lage desselben mehr an der Laufwagenschiene (39, 40) liegen als die Hauptanlageflächen (34, 74).
9. Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch.: gekennzeichnet, daß der laufwagen (42) einen Hauptrück-
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halteanschlag (59) besitzt, der ait einem Hilfeantriebsanschlag (64) eines unmittelbar vorher eingeholten Laufwagens kuppelbar ist.
10, Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufwagen (42) einen Hauptrüokhalteanschlag (59) und einen sekundären Rückhalteanschlag (61) aufweist, wobei der erstere weiter vorn angeordnet ist und einen geringeren Abstand zur Antriebsschiene (10) aufweist und daß der sekundäre Rückhalteanschlag (61) bei einem gegenüber dem normalen Abstand (80) zwischen Laufwagenschiene (39, 40) und Antriebsschiene (10) verringerten Abstand (104) mit der Rückhaltefläche (35, 75) in Eingriff kommt.
11. Fördereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptrückhalteanschlag (59) einen Teil (57) besitzt, der seitlich über die Laufwagenschiene (39, 40) weiter als der Hilisantriebsanschlag (64) hervorragt, daß der seituch vorstehende Teil (57) an eine Anhalteplatte (81) anlegbar ist, die neben der Laufwagenschiene (39, 40) an einer Stelle bewegbar gelagert ist, an der die Laufwagenschiene zur Antriebsschiene den normalen Abstand
(80) besitzt und daß ein seitlicher Ansatz (37) an dem Auslöseteil (36) des Mitnehmers (24) an der Anhalteplatte
(81) anlegbar ist.
12.Fördereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebügel (63) vorne ein teilförmiges Ende (66) besitzt, das beim Anstoßen an der Anhalteplatte (81) dieser eine Bewegung erteilt. ι
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Leersei'te
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