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DE2014112A1 - Hydrophile wasserunlösliche Polymere - Google Patents

Hydrophile wasserunlösliche Polymere

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Publication number
DE2014112A1
DE2014112A1 DE19702014112 DE2014112A DE2014112A1 DE 2014112 A1 DE2014112 A1 DE 2014112A1 DE 19702014112 DE19702014112 DE 19702014112 DE 2014112 A DE2014112 A DE 2014112A DE 2014112 A1 DE2014112 A1 DE 2014112A1
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DE
Germany
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groups
polymer according
copolymer
polymer
side groups
Prior art date
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Pending
Application number
DE19702014112
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English (en)
Inventor
Roger Dr. Dudley Worcestershire Epton (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koch Light Laboratories Ltd
Original Assignee
Koch Light Laboratories Ltd
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Filing date
Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F8/00Chemical modification by after-treatment
    • C08F8/30Introducing nitrogen atoms or nitrogen-containing groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
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    • C08F20/02Monocarboxylic acids having less than ten carbon atoms, Derivatives thereof
    • C08F20/52Amides or imides
    • C08F20/54Amides, e.g. N,N-dimethylacrylamide or N-isopropylacrylamide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N11/00Carrier-bound or immobilised enzymes; Carrier-bound or immobilised microbial cells; Preparation thereof
    • C12N11/02Enzymes or microbial cells immobilised on or in an organic carrier
    • C12N11/08Enzymes or microbial cells immobilised on or in an organic carrier the carrier being a synthetic polymer
    • C12N11/082Enzymes or microbial cells immobilised on or in an organic carrier the carrier being a synthetic polymer obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C12N11/087Acrylic polymers

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Description

Patentanwälte Dipi.-ing. Walter Meissner Dipimg. Herbert Tischer
1 BERLIN 33, HerbertstraBe 22 - MÜNCHEN
Fernsprecher: 8 87 72 37 - Drahtwort: Invention Berlin . .. Postscheckkonto: W. Meißener, Berlin Wert 12282 ' Bankkonto: W.Mel8»ner, Berilner Bank A.-Q,D»pka86, * , j. tlln ...«_«,
Berlln-Haleneee, Kurfüretendamm 130, Konto Nr. ΘΒ 718 1 BERLIN 33 (GRUNEWALD), den | fl. MR/ 1Q7ft
HerbertetraBe 22 .
Rm 23 898
KOCH-LIGHT LABORATORIES LIMITED, Colnbrock, England Hydrophile wasserunlösliche Polymere-
Die Erfindung betrifft hydrophile wasserunlösliche Polymere und insbesondere Polymere, die funktioneile Seitengruppen aufweisen, welche mit Verbindungen, wie Enzymen verknüpft. werden können.
Die Enzyme als solche sind normalerweise in Wasser löslich und wenn sie für die Katalyse verschiedener Umsetzungen angewandt werden, ist es oftmals schwierig und kostspielig sie von den Umsetzungsprodukten und von deren eigenen Zersetzungsprodukten abzutrennen. Um diese Schwierigkeit auszuräumen, würde es sich als vorteilhaft erweisen einen Weg des Anwen* dens der Enzyme in einer derartigen Form zu finden, in der dieselben wasserunlöslich sind, ohne natürlich, deren Aktivität zu beeinflussen.
Eine entsprechende Möglichkeit würde darin bestehen, die Enzyme mit einem langkettigen, wasserlöslichen Polymer zu verknüpfen ,das verschiedene funktionelle Stellen längs dessen Kette aufweist, mit denen die Enzymraoleküle chemisch verbunden werden können. Hierbei muß jedoch sichergestellt werden, daß die katälytischen Eigenschaften des Enzyms nicht verändert werden, d.h. das Enzym darf nicht über irgendwelche seineir \ katalytisch wirksamen Gruppen mit dem Polymer verbunden werden.
Eine der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, Polymere zu schaffen, die hervorragend für das Verknüpfen von · Enzymmolekülen mit denselben geeignet sind.
Erfindungsgemäß wird ein hydrophiles wasserunlösliches Polymer geschaffen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß dasselbe
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Ketten aufweist, die hiermit verknüpft sich wiederholende primäre Amidseitengruppen besitzen unter Hydrophiolmachen des Polymer, sowie weitere sich wiederholende funktionelle Seitengruppen aufweisen, wobei die Ketten so vernetzt sind, daß das Polymer wasserunlöslich wird, wenigstens einige der anderen sich wiederholenden funktioneilen Seitengruppen Säurehydrazidgruppen oder aromatische Aminogruppen darstellen.
Die primären Amidseitengruppen bedingen die hydrophile Natur des Polymer, so daß normalerweise eine große Anzahl derselben vorliegt. Die primären Amidseitengruppen können aus Acrylamid abgeleitet sein, wenn auch andere Monomere, wie Methacrylamid ■t angewandt werden können. Das Vernetzen führt andererseits dazu, daß das Polymer wasserunlöslich wird und um diese Wasserunlöslichkeit zu erreichen, sollte ein ausreichendes Maß an Vernetzung vorliegen. Das Vernetzen kann in jeder geeigneten Weise z.B. mit N,N'-Methylen-bis-acrylamid-Vernetzungseinheiten oder anderen Vernetzungseinheiten erreicht werden.
Die erfindungsgemäßen Polymeren können leicht mit deren funktioneilen Seitengruppen Ensymmoleküle verknüpfen und die mit den Enzymmolekülen verknüpften Polymeren sind in Wasser und in vielen organischen Lösungsmitteln, einschließlich z.B. Essigsäure, Aceton, Benzol, Dimethylformamid, Diozan, Äthanol, Xthylacetat, Methylenfehlorid und Pyridin löslich. Andererseits können die _ mit den Polymeren verkntpften Enzymmoleküle immer noch für das ™ Katalysieren verschiedener Umsetzungen angewandt werden, und die Polymeren als solche sind allgemein gegenüber den Umsetzungen inert, bei denen die Enzyme zur Katalyse angewandt werden, nachdem die katalytisch* Umsetzung abgeschlossen ist, kann das feste Enzymeopolymerprodukt leicht von den Umsetzungsteilnehmern und Produkten entfernt und hiervon befreit werden. Pas feste Enzympolymerprodukt kann vorteilhafterweise als das aktive Füllmittel einer Säule angewandt werden, durch die ein Gemisch der Umsetzungsteilnehmer hindurchgeführt wird.
Ein weiterer erfindungsgemäßer Vorteil besteht darin, daß bei Verknüpfen eines Enzymmoelküls mit einem erfindungsgemäßen Polymer die Stabilität des Enzymmoleküls oftmals verbessert t wird.
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Die erfindungsgemäßen Polymeren können damit gekuppelt Proteinmoleküle, die keine Enzymmoleküle darstellen, z.B. andere Proteinmoleküle, wie Antikörper und Proteinantigene aufweisen. Um ein Enzymmolekül mit den Säurehydrazid-Seitengruppen zu verbinden, können dieselben zunächst dadurch aktiviert werden, daß sie in die Säureacidgruppen umgewandelt werden, z.B. durch Einwirkung von verdünnter salpetriger Säure. Die Aminogruppen eines Enzyms oder anderen Proteinmoleküle können leicht mit / diesen Säureazidgruppen verbunden werden. Ein Beispiel eines mit dem Säurehydrazig-Seitengruppen nach Aktivieren in die Säureazidgruppen verknüpfbares Enzym stellt die drAmylase dar.
_ „v t
In dem Fall von aromatischen Aminoseitengruppen können Enzym- i moleküle mit denselben dadurch verbunden werden, daß zunächst ein Aktivieren vermittels Umwandeln der Gruppen in Isothiocyanogruppen erfolgt, z.B. vermittels Umsetzen mit Thiophospgen oderdurch Diazotieren der Gruppen. Sodann können die Enzymmoleküle mit den aktivierten Seitengruppen verbunden werden. Beispiele für Enzyme, die mit den aromatischen Aminoseitenruppen nach Aktivieren in Isothiocyanogruppen verbunden werden können, sind *- und ß-Amyläse, und nach Aktivieren vermittels Diazotieren die Cftrboxypeptidase A und ^- und ß-Amyläse.
Die Art der Seitengruppen und Arbeitsweisen, vermittels derer ein Aktivieren vor Verknüpfen eines speziellen Enzyms erfolgt, wird so ausgewählt, daß eine Zerstörung oder sterische %
Blockierung der katalytisch wirksamen Stellen an dem Enzymmolekül vermieden wird.
Die die genannten funktioneilen Seitengruppen in den Polymerenketten enthaltenden Eiheiten können aus N-Acryloyl-N'-tert.-butoxycarbonylhydrazin (mit sich anschließendem Entfernen von tert.-Butoxycarboriylgruppen) abgeleitet werden unter Ausbilden der Säurehydrazid-Seitengruppen, sowie ausgehend von '♦-Nitroacryloylanilid (mit sich anschließender Reduktion) nnter Ausbilden der aromatischen Aminoseitengruppen.
In dem Fall von Copolymeren aus Acrylamid und Ί-Nitroacryloylanilid vernetzt mit N,N'-Methylenbisacfylamid beläuft sich ein
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geeignetes Molverhältnis der drei monomeren Komponenten auf angenähert 25:1:2. Ein derartiges Copolymer kann vermittels Erwärmen der drei monomeren Umsetzungetilnehmer zusammen in Gegenwart eines Katalysators, wie Benzoylperoxid und sodann Reduzieren wenigstens einiger der Nitrogruppen in dem sich ergebenden vernetzten Copolymer in Aminogruppen z.B. vermittels Behandeln mit Titan-II~chlorid in wässriger Salzsäure hergestellt werden.
In dem Fall von Copolymeren aus Acrylamid und N-Acryloyl-N1-tert.-butoxycarbonylhydrazin vernetzt mit Ν,Ν'-Methylenbisacrylamid sollten die drei monomeren Komponenten in einem Molverhältnis von 20:5:2 bis 25:1:2 polymerisiert werden. Ein derartiges Copolymer kann vermittels Bestrahlen mit UV-Licht eines Gemisches der monomeren Komponenten in Lösung, wie z.B. Athylenglykol hergestellt werden. Sodann können wenigstens einige tert.-Butoxycarbonylgruppen entfernt werden dergdstalt, daß die Säurehydrazid-Seitengruppen verbleiben, z.B. vermittels Behandeln mit Salzsäure.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Reihe von Ausführungsbeispielen weiter erläutert:
Beispiel 1 Herstellen von 4-Nitroacryloylanilid
Es werden 27,6 g (0,2 Mol) p-Nitroanilin in torckenem Äther ( 1 1 stellt die kleinste Menge dar) gelöst. Es werden 9,05 g oder 8 ml (0,1 Mol) Acryloylchlorid zugesetzt und das Rühren 2 Stunden lang fortgeführt. Sodann wird eine weitere Menge von 1 ml Acryloylchlorid zugesetzt. Nach weiterem 2 stündigem Rühren werden die Kristalle abgetrennt und der Äther verdampft, wodurch eine weitere Menge Peststoff erhalten wird. Die Kristalle und der Feststoff werden vereinigt undfünfmal mit Wasser (jeweils 500 ml) bei 80 bis 85°C extrahiert. Der Rückstand ist 4-Nitroacryloylanilid und wird aus Aceton umkristallisiert. Die Ausbeute beläuft sich auf 10,5 g entsprechend 51It. Der Fp s 22H-226°C.
— R —
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/Herstellen des Copolymers aus Acrylamid, NjN'-Methylenbiaacrylamid und 4-Nitroacryloylanilid
Es werden 3,55 g (0,05 Mol) Acrylamid, O,6l6 g (0,004 Mol) NjN'-Methylenbisacrylamid und 0,38 g (0,002 Mol) 4-Nitroacryloylanilid direkt in 25 ml Äthanol bei 750C gelöst. Durch die Lösung wird langsam 20 Minuten lang Stickstoff hindurchgeperlt und eine Lösung von Benzoylperoxid (angenähert 100 mg) in Chloroform (1 ml) zugesetzt. Das Rohr wird mit Stopfen versehen und 12 Stunden bei 75°C gehalten. Das erhaltene Copolymer wird sodann unter Äthanol grob zerkleinert und durch eine grobe Injektionsnadel hindurchgeführt. Das Copolymer wird sodann dreimal nahe dem Siedepunkt des Äthanols (jeweils 500 ml) gewaschen. Es war er- I forderlich, das Polymer jeweils vermittels Zentrifugieren abzutrennen. Das Copolymer wird im folgenden als Copolymer A bezeichnet.
Reduktion des Copolymer A
Es werden 2 g getrocknetes Copolymer A in 100 ml Titan-II-chloridlösung (in 6 N HCl und vor dem Anwenden filtriert) - 5-6Ϊ- filtriert und schnell auf 100°C gebracht. Das Gemisch wird bei 1000C 5 Minuten lang gehalten und sodann schnell (in einem Eisbad) abgekühlt und der größte Teil der Lösung dekantiert. Das Polymer wird mehrmals mit destilliertem Wasser gewaschen (das Polymer wird jeweils vermittels Zentrifugieren abgetrennt) bis dasselbe frei von Titansalzen ist. Schließlich wird das Copolymer in eine (| Aufschlämmung mit Wasser überführt, sanft zerkleinert und durch eine grobe Injektionsnadel hindurchgeführt, mit Aceton gewaschen und der Luft getrocknet.
Das erhaltene reduzierte Copolymer stellt Copolyacrylamid/Ν,Ν1-Methylenbisacrylamid/4-Iminoacrylanilid dar und weist aromatiche Aminoseitengruppen auf.
Das Polymer enthält ebenfalls Carboxylatreste aufgrund der während der Reduktionsstufe eintretenden Hydrolyse.
Beispiel 2 .
Herstellen von N-Acryloyl-N'-tert. -butoxycarbony!hydrazin !Es werden 2,6 g (0,02 Mole) tert.-Butylcarbäzat in 15 ml destilliertem Wasser bei Raumtemperatur gelöst und 6 g Natriumbicarbonat
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!zugesetzt. Das Gemisch wird kräftig gerührt und 1,8 g oder 2,05 ml (0,02 Mole) Acryloylchlorid innerhalb von 5 Minuten zugesetzt. Die Lösung wird 30 Minuten lang gerührt und ein weiteres Aliquot in einer Menge von 1 ml an Acryloylchlorid zugesetzt. Nach 30 minütigem Rühren wird der weiße Feststoff abfiltriert und gut mit Wasser gewaschen. Derselbe wird aus Xthylacetat/Petroläthergemisch bei 4O-6O°C umrkristallisiert. Die Ausbeute beträgt 1,8 g, entsprechend 50£ und der Fp = 159-16O0C.
Diese Umsetzung läßt sich leicht im großen Maßstab durchführen.
Herstellen des Copolymeren aus Acrylamid, N,N'-Methylenbisacrylamid und N-Acryloyl-N'-tert.-butoxycarbonylhydrazin mit einem Molverhältnis von 25:2:1
Es werden 3,55 g (0,05 Mol) Acrylam id, O,6l6 g (0,004 Mole) NTl'-Methylenbisacrylamid und O,372g( 0,002 Mole) N-Adryloyl-N'-tert.-butoxycarbonylhydrazin in 25 ml Xthylenglykol gelöst und 20 Stunden lang mit einer UV-Lampe bestrahlt. Der erhaltene Block des Copolymer wird aufgeteilt und zerkleinert und sodann zunächst mit Wasser und sodann mit Aceton gewaschen. Dasd Copolymer besitzt ausgezeichnete Starrheit und quillt geringfügig in Wasser. Das Copolymer wird als Copolymer B im folgenden bezeichnet.
Entfernen der Schutzgruppen au» dem Copolymer B
™ Das Entfernen der Schutzgruppen aus dem Copolymer B erfolgt vermittels Schütteln mit einem Überschuß an 2 N Salzsäure 4 Tage lang bei Raumtemperatur. Es tritt ein geringes Quellen ein, jedoch besitzt das Copolymer immer noch gute Starrheit. Abschließend wird das Polymer mit destilliertem Wasser gewaschen, vermittels tropfenweisem Zusatz von Aceton eingeschrumpft und an der Luft getrocknet.
Das von den Schutzgruppen befreite Copolymer enthält zusätzlich zu Amidgruppen auch Carboxylatgruppen (durch Hydrolyse des Amides gebildet) und Säurehydrazidgruppen (durch Entfernen wenigstens einiger der tert.-Butoxycarbonylgruppen gebildet).
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Beispiel 3 Aktivieren und Kuppeln von Copolymer A
Es werden 100mg Copolymer A in ein Kunststoff-Zentrifugenrohr eingewogen und magnetisch mit 5 ml 2 N verdünnter HCl bei O0C gerührt. Es werden sodann 1I ml(2 Gew.jC )eiskalte Natriumnitritlösung zugesetzt. Das Rühren wird 15 Minuten fortgesetzt und sodann das Produkt viermal mit einem geeigneten Puffer (Phosphat mit einem pH-Wert von 7,5) für die Enzymkupplung gewaschen. Nach dem Zentrifugieren und Dekantieren der Waschwässer werden 2,5 mg eines Enzyms in 0,5 ml eines geeigneten Puffers zugsetzt. Man läßt sich das Kuppeln unter magnetischem Rühren 48 Stunden lang abspielen. Es wird eine 0,01 Gew.JJige eiskalte Lösung von Phenol in 10 Gew.% Natriumacetat zugesetzt. Nach weiteren 15 Minuten " wird das Copolymer mit dem gekuppelten Enzym mit verdünnter Pufferlösung (mit einem pH-Wert entsprechend demjenigen für die größtmögliche Enzymaktivität) gewaschen und im Anschluß hieran erfolgt ein Waschen mit einer 0,5 m Natriumchloridlösung in dem gleichen Puffer. Jedes Waschen erfolgt 20 Minuten unter kräftigem magnetischen Rühren. Es wird eine Blindprobe durchgeführt, bei der kein diazotierten Copolymer der Kupplung und dem Waschen unterworfen wird. Das Waschen wird mehrfach wiederholt, bis in den Waschwässern oder in der Blindproben-Copolymerensuspension keine Aktivität mehr festgestellt wird.
Beispiel 4
Aktivieren und Kuppeln des Copolymer A %
Es werden 100 mg Copolymer A magnetisch mit einem 3,5 m entsprechend 1,0'ml (pH-6,8-7,0) Phosphatpuffer gerührt, bis eine dicke Suspension erhalten wird. Es werden 10 Gew.% Thiophosgen in 0,2 ml Chloroform unter kräftigem magnetischen Rühren zugesetzt, das 20 Minuten lang ausgeführt wird. Sodann wird ein weieres Aliquot in einer Menge von 0,2 ml Thiophosgenlösung zugesetzt und 20 Minuten später wird das Produkt einmal mit Aceton, zweimal mit 0,5 m NaHCp,-Lösung und zweimal mit einem Puffer (Boratmit einem pH-Wert von 8,5) geeignet für die Enzymkupplung gewaschen. Nach dem Zentrifugieren und Dekantieren der abschließenden Waschwässer werden 2,5 mg eines Enzyms in 0,5 ml eines geegneten Puffers zugesetzt. Man läßt sich das Kuppeln 48 Stunden
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abspielen, und sodann wird das Copolymer mit dem Kupplungsenzym wie weiter oben beschrieben dem Waschverfahren unterworfen. Eine Blindprobe ist angezeigt,bei der ein nite Nicht-mit Thiophosgen behandeltes Copolymer in der gleichen Weise angewandt wird, wie es im Beispiel 3 beschrieben ist.
Beispiel 5 Aktivieren und Kuppeln des Copolymer B
Is werden 100 mg des Copolymer B mit Salpetriger Säure in der gleichen Weise wie das Copolymer A nach Beispiel 3 behandelt. Das in dieser Weise gebilete Produkt wird mit einem für die Enzymkupplung geeigneten Puffer (Borat,pH = 8,5) gewaschen. Das sich anschließende Kuppeln mit einem Enzym und Waschverfahren sind ähnlich den im Beispiel 4 beschriebenen.
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Claims (1)

  1. Dipi.-ing. Walter Meissner q djpi.-ing. Herbert Tischer
    1 BERLIN 33, Herbertstraße 22 -3 MÜNCHEN
    Fernsprecher: 8 87 72 37—.Drahtwort: Invention Berlin '
    Postscheckkonto: W. Meissner, Berlin West 12282 MA UOT * im
    Bankkonto: W.Meissner, Berliner Bank A.-G.,Depka 36, Il V. MHZ. 19/0
    Berlln-Halensee, KurfQrstendamm 130, Konto Nr. 95 716 \ BERLIN 33 (GRUNEWALD), den
    HerbertstraBe 22
    Koch-Light Laboratories Ltd. Rm 23 898
    Patentansprüche
    1. Hydrophiles wasserunlösliches Polymer, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe Ketten aufweist, die hiermit verknüpft sich wiederholende primäre Amidseitengruppen besitzen unter Hydrophilmachen des Polymer, sowie weitere sich wiederholende funktionelle Seitengruppen aufweisen, wobei die Ketten so vernetzt sind, daß das Polymer wasserunlöslich wird, wenigstens einige der | anderen sich wiederholenden funktionellen Seitengruppen Säurehydrazidgruppen oder aromatische Aminogruppen darstellen.
    2. Polymer nach Anspruch 1,, dadurch gekennzeichnet, daß die primären Amidseitengruppen aus Acrylamidmonomereneinheiten abgeleitet sind.
    3. Polymer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus Acrylamid, 4-Nitroacryloylanilid und NjN'-Methylenbisacrylamid monomeren Einheiten abgeleitet ist.
    4. Polymer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Molverhältnis der drei monomeren Einheiten auf angenähert
    25:1:2 beläuft. ^
    5./Polymer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Copolymer aus Acrylamid, NjN'-Methylenbisacrylamid, und N-Acryloyl-N'-tert.-butoxycarbonylhydrazin monomeren Einheiten in einem Molverhältnis von 20:5:2 bis 25:1:2 abgeleitet ist.
    6. Polymer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenketten mit Ν,Ν'-Methylenbis- acrylamid-Vernetzungseinheiten vernetzt sind.
    7· Verfahren zum Herstellen eines Polymer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptanteil eines vermittels Doppelbindungen ungesättigten Monomeren mit einer primären Amidgruppe mit einem kleineren Anteil eines Copolymerisierbaren
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    Monomeren, das die genannten funktioneilen Seitengruppen oder eine Gruppe enthält, die nach der Polymerisation in die genannte funktioneHe Seitengruppe umgewandelt werden kann, copolymerisiert wird, sowie die in dieser Weise ausgebildeten Copolymerenketten ausreichend unter überführen des Copolymeren in einen in Wasser unlöslichen Zustand vernetzt werden.
    8. Verfahren nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß Acrylamid, Ί-Nitroacryloylanilid und !!,N'-Methylenbisacrylamid sodann in Gegenwart eines Polymerisationskatalysators erwärmtn werden, das sich ergebende Copolymer so reduziert wird, daß wenigstens einige der Nitroseitengruppen in Aminoseitengruppen umgewandelt werden.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das sich ergebende Copolymer vermittels Behandeln mit Titan-II-chlorid in wässriger Salzsäure reduziert wird.
    10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemisch aus Acrylamid, N-Acryloyl-Nf-tert.-butoxycarbonylhydrazin und N,N)-Methylenbisacrylamid in einem Molverhältnis von 20:5:2 bis 25:1:2 in Lösung mit UVJLicht Bestrahlt wird unter Ausbilden eines Copolymer und sodann wenigstens einige tert.-Butoxycarbonylgruppen entfernt werden unter Zurücklassen von Säurehydrazidseitengruppen.
    11. Verfahren nach Anspruch 10, iadurch gekennzeichnet, daß die tert.-Butoxycarbonylgruppen vermittels Behandeln mit Salzsäure entfernt werden.
    12. Polymer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe vermittels eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 7 bis 11 hergestellt ist.
    13· Polymer nach Ansprüchen 1 bis 6 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Säurehydrazid- oder aromtischen Aminoseitengruppen so aktiviert sind, daß dieselben in der Lage sind zu einer Verknüpfung mit Enzymmolekülen zu führen.
    14. Polymer nach Anspnuch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe vermittesl Umwandeln der Säurehydrazidseitengruppen in Säureazidgruppen aktiviert wird.
    009846/1751
    ΛΑ
    15· Polymer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Säurehydrazidgruppen in Säureazidgruppen-vermittels Behandeln mit verdünnter salpetriger Säure umgewandelt worden sind«"
    16. Polymer nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet> daß dasselbe vermittels Umwandeln der aromatischen Aminoseitengruppen in Isothiocyanogruppen aktiviert worden ist. -'.".
    17. Polymer nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die aromatischen Aminoseitengruppen in Isothiocyanogruppen vermittels Behandeln mit Thiophosgen umgewandelt worden sind.
    18. Polymer nach Anspruch Ig, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe vermittes Diazotieren der aromatischen Aminoseitengruppen aktiviert worden ist.
    19. Polymer nach den Ansprüchen 1 bis 6 und 12 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe mit dessen funktionell^ .Seitengruppen Enzymmoleküle verknüpft aufweist. //.' / /
    0098A6/1751
    ORIGlMAL INSPECTED
DE19702014112 1969-03-19 1970-03-18 Hydrophile wasserunlösliche Polymere Pending DE2014112A1 (de)

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