DE2014020A1 - Auswechselbare Ventilsitz Baugruppe, insbesondere für Hochdruckarmaturen - Google Patents
Auswechselbare Ventilsitz Baugruppe, insbesondere für HochdruckarmaturenInfo
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- DE2014020A1 DE2014020A1 DE19702014020 DE2014020A DE2014020A1 DE 2014020 A1 DE2014020 A1 DE 2014020A1 DE 19702014020 DE19702014020 DE 19702014020 DE 2014020 A DE2014020 A DE 2014020A DE 2014020 A1 DE2014020 A1 DE 2014020A1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/34—Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
- F16K1/42—Valve seats
- F16K1/422—Valve seats attachable by a threaded connection to the housing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
Anmelderini Reglerbau Hannemann GmbH & Co. KG
4000 Düsseldorf-Holthausen, Reishalzer Werftstraße 64
"Auswechselbare Ventilsitz-Baugruppe,
insbesondere für Hochdruckarmaturen"
Die Erfindung bezieht sich auf Ventile und hat eine auswechselbare
Ventilsitz-Baugruppe zum Gegenstand, die eine Verbesserung der Abdichtung zwischen dem Ventilsitz und dem Gehäuse
ergibt. Eine solche Verbesserung ist insbesondere bei Ventilen für Hochdruckarmaturen erstrebenswert.
Es sind für Hochdruckventile, insbesondere Hoehdruek-RegelYentile,
verschiedene Ausführungen von Ventilsitzen be« kannt, die entweder eingeschraubt und dicht verschweißt werden oder aber nur durch Schweißen befestigt werden. Alle bekannten
Ausführungen weisen aber Nachteile auf, die mit die«
ser Art der Befestigung und Abdichtung zusammenhängen. Wegen der Schweißnaht ergibt sfch beim Auswechseln eines Ventilsitzes
stets eine mechanische Nachbearbeitung als notwendig, beispielsweise
durch Abdrehen oder Fräsen.-Auch sind solche Ventile
nur in einer einzigen Richtung anströmbar. Beispielsweise bei Ventilen mit einer dichtenden Schweißnaht kann das Anströmen
nur in einer solchen Richtung erfolgen, daß diese Schweißnaht dabei nicht auf Druck beansprucht wird.
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Aufgrund der Erkenntnis dieser Mangel ist die Erfindung
von derAufgabe ausgegangen, eine Ventilsitz-Baugruppe zu schaffen,
die in beiden Richtungen anströmbar ist, bei der aber • trotz dieser Eigenschaft der Ventilsitz leicht ausgewechselt
werden kann, ohne daß dadurch eine mechanische Nachtfarbeitung
notwendig wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe baut sich die Ventilsitz-Baugruppe gemäß der Erfindung auf der üblichen Grundform auf, bei
der ein rohrförmiger Ventilsitz in ein ebenfalls rohrförmiges Gehäuse abgedichtet eingesetzt ist. Im Uhterschied zu den bekannten
Ausführungsformen dieser Art 1st die Ventilsitz-Baugruppe gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der Ven~
tilsitz zwei ringförmige Dichtflächen aufweist, von denen die
eine an Beinern Stirnende angeordnet ist und in axialer Richtung gegen eine entsprechende, im Innern des Gehäuserohres
angebrachte Gegenfläche dichtet, während die zweite Dichtfläche auf dem Außenmantel des Ventilsitzes angeordnet und konisch,
in Anpreßrichtung divergierend ausgebildet ist und unter dem in dieserRichtung wirkenden Druck eines mittels eines einschraubbaren Gewinderinges angedrückten Stahldichtringes steht, der
zwischen diese konische Dichtfläche und die Innenfläche des Gehäuses eingelegt ist.
Eine solche Ventilsitz-Baugruppe gemäß der Erfindung ist
in beiden Richtungen anströmbar, well sie ohne Schweißdichtung auskommt, die bei den bekannten Ausführungsformen in dieser
Hinsicht zu Schwierigkeiten Anlaß gibt. Es handelt sich also
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~5~ 20HÖ2Ü,
nicht um eine Weichstoffdichtung, sondern an beiden Dicht stellen
wirken Stahlflächen auf Gegenf lachen, die ebenfalls aus *
Stahl bestehen. Daraus ergibt sich weiterhin, daß beim Auswechseln
eine mechanische laehbearbeitung entfällt.
Zur yeranschaulichung des Erfindungsgedankens ist in
der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel im Schnitt dargestellt. Hierbei ist ein Ventil gewählt worden, bei dem der rohrfÖrmige
Ventilsitz 1 in den ebenfalls rohrförmigen Gehäuseteil 2 eingesetzt ist. ..
Die erste der beiden vorstehend benannten Dicht stellen
ist die kreisringförmige Diehtstelle 3/4» deren Flächen vorzugsweise in einer die Rohrachse senkrecht schneidenden Ebene
liegen, wenngleich natürlich eine konische Ausbildung möglich
ist, beispielsweise mit Dichtflächen unter 45°. "-■".-...
An der zweiten Dichtstelle erfolgt die Abdichtung nicht
unmittelbar zwischen Ventilsitz 1 und Gehäuse 2, sondern über
einen Stahldichtring 5. Die Dichtfläche 6 des Ventilsitzes
ist hierbei konisch ausgebildet, und zwar divergiert dieser
Konus in der Dichtrichtung der zuerst genannten Abdichtung. Die Gegenfläche des Gehäuses, an die der Stahldiehtring 5
anliegt, ist die zylindrische Fläche 7. Der Dichtungsdruek wird mittels eines einschraubbaren Gewinderinges 8 erzeugt.
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Beim Einschrauben dieses Gewinderinges 8 drückt der Stahldichtring 5 den Ventilsitz 1 über seine konische Dichtfläche
6 in axialer Richtung. Hierdurch wird einmal die einwandfreie Abdichtung zwischen den beiden Kreisringflächen 3
und 4 der Dichtung 3/4 bewirkt. Zum anderen wird hierdurch auch eine gute Abdichtung zu beiden Seiten des Stahldichtringes
5 erzielt.
Beiläufig sei erwähnt, daß hierzu die äußere Dichtfläche des Gehäuses, gegen die der Stahldichtring 5 drückt, nicht
unbedingt zylindrisch sein muß sondern ebenfalls etwas konisch
sein kann. Wichtig ist nur, daß dann, wenn auch diese Fläche in Druckrichtung divergiert, ihr Spitzenwinkel kleiner sein
muß als der Spitzenwinkel des Konus 6, so daß der freie Spalt zwischen den beiden Konen in Druckrichtung kleiner wird.
Es 1st ersichtlich, daß diese Ventilsitz-Baugruppe «ue
beiden Richtungen angeströmt werden kann, weil es bei dieser Konstruktion eine gefährdete Weichstoffdichtung nicht gibt.
Erfolgt das Anströmen in Richtung des Pfeiles, so wird durch den Druck des Mediums der Anpressungsdruck beider Dichtungen
erhöht. Verläuft die Strömung jedoch in der entgegengesetzten Richtung, bo bleibt die Dichtung zwischen Ventilsitz 1 und G·-
häuBe 2 auch in diesem Falle zuverlässig bestehen. Be wirkt sich dieser Druck zwar in Form einer den Ventilsitz 1 naoh oben
druckenden Kraft aus, so daß sich an der Dichtstelle 3/4 ein«
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Minderung des abdichtenden Anpressungsdruckes ergibt. Dafür
wird aber wegen des konischen Verlaufs der Dichtfläche 6 der
Dichtungsdruck an dieser Stelle erhöht, so daß in diesem Fall
die Zuverlässigkeit der Abdichtung in erster Linie auf derjenigen durch den Stahldichtring 5 beruht. Die beiden Dichtungen
sind also voneinander unabhängig und wirken selbstdichtend, so daß die Abdichtung in allen Fällen der Beaufschlagung zuverlässig gewährleistet ist. Dieses gilt für alle in
Frage kommenden flüssigen und gasförmigen Medien.
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Claims (2)
1.) Ventilsitz-Baugruppe, insbesondere für Hochdruckarmatüren,
mit rohrförmigem Ventilsitz, der in ein ebenfalls rohrförmiges
Gehäuse abgedichtet eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (1) zwei ringförmige Dichtflächen
aufweist, von denen die eine (3) an seinem Stirnende angeordnet ist und in axialer Richtung gegen eine entsprechende, im
α Innern des Gehäuserohres (2) angebrachte Gegenfläche (4) dichtet,
während die zweite Dichtfläche (6) auf dem Außenmantel des Ventilsitzes angeordnet und konisch, in Anpreßrichtung divergierend
ausgebildet ist und unter dem in dieser Richtung wirkenden Druck eines mittels eines einschraubbaren Gewinderinges
(8) angedrückten Stahldichtringes (5) steht, der zwischen diese konische Dichtfläche und die Innenfläche des Ge
häuses eingelegt ist·
2. Ventilsitz-Baugruppe nach Anspruch 1, dadurch g·--.
kennzeichnet, daß die Innenfläche des Gehäuses längs desjenigen Abschnittes (7), innerhalb dessen der Stahldichtring liegt»
zylindrisch ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702014020 DE2014020A1 (de) | 1970-03-24 | 1970-03-24 | Auswechselbare Ventilsitz Baugruppe, insbesondere für Hochdruckarmaturen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702014020 DE2014020A1 (de) | 1970-03-24 | 1970-03-24 | Auswechselbare Ventilsitz Baugruppe, insbesondere für Hochdruckarmaturen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2014020A1 true DE2014020A1 (de) | 1971-10-07 |
Family
ID=5766093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702014020 Pending DE2014020A1 (de) | 1970-03-24 | 1970-03-24 | Auswechselbare Ventilsitz Baugruppe, insbesondere für Hochdruckarmaturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2014020A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0022672A1 (de) * | 1979-07-13 | 1981-01-21 | Lepontine Pty. Ltd. | Ventilanordnung, Ventilsitzeinsatz und Verfahren zum Montieren des Ventilsitzes in einen Wasserhahn |
-
1970
- 1970-03-24 DE DE19702014020 patent/DE2014020A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0022672A1 (de) * | 1979-07-13 | 1981-01-21 | Lepontine Pty. Ltd. | Ventilanordnung, Ventilsitzeinsatz und Verfahren zum Montieren des Ventilsitzes in einen Wasserhahn |
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