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DE2013819A1 - Porous- light-weight building material prodn - Google Patents

Porous- light-weight building material prodn

Info

Publication number
DE2013819A1
DE2013819A1 DE19702013819 DE2013819A DE2013819A1 DE 2013819 A1 DE2013819 A1 DE 2013819A1 DE 19702013819 DE19702013819 DE 19702013819 DE 2013819 A DE2013819 A DE 2013819A DE 2013819 A1 DE2013819 A1 DE 2013819A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ice
water
mixture
porous
mixtures
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702013819
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dr. 6700 Ludwigshafen Peterhans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Badische Anilin and Sodafabrik AG filed Critical Badische Anilin and Sodafabrik AG
Priority to DE19702013819 priority Critical patent/DE2013819A1/de
Publication of DE2013819A1 publication Critical patent/DE2013819A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B38/00Porous mortars, concrete, artificial stone or ceramic ware; Preparation thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/06Inhibiting the setting, e.g. mortars of the deferred action type containing water in breakable containers ; Inhibiting the action of active ingredients
    • C04B40/0683Inhibiting the setting, e.g. mortars of the deferred action type containing water in breakable containers ; Inhibiting the action of active ingredients inhibiting by freezing or cooling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung poröser Beichtbaustoffe Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung poröser Leicht baustoffe aus hydraulisch abbindenden Stoffen, wie Zement, gebranntem Gips und Anhydrit und insbesondere die Mitverwendung von Zuschlagstoffen, die bei herabgesatzter Kompressibilität der Mischung die Bildung offener Poren begünstigen und im hinreichenden Umfang sicherstellen.
  • Poröse Beichtbaustoffe sind bereits in vielen Arten bekannt. Sie werden entweder durch Einführung von Gasblasen oder durch Beimischung von expandierbaren bzw. expandierten Stoffen, wie vorgeschäumten Polystyrolperlen, Blähton, Vermiculit oder dergleichen in eine hydraulische Bindemittel enthaltende Masse herge--sellt. Die bereits bekannten Herstellverfahren haben jedoch verschiedene Nachteile. So bereitet die Einführung von Gasblasen insofern Schwierigkeiten, als das Herstellen einer Mischung mit dfiniert em Hohlraumvolumenanteil, und dessen Konstanthaitung über alle Verarbeitungsgänge hinweg nicht immer allen hohen Anforderungen entsprechend gelingt, weil die Gasblasen - wie auch andere Zuschläge mit sehr niedrigem spezifischem Gewicht, insbesondere auch Schaumstoffperlen - dazu neigen, in der Mischung nach oben zu steigen. Hierbei entstehen Baustoffe mit sehr ungleichmäßiger Porenverteilung. - Ein weiterer Nachteil bekannter Mischungen ist ihre Kompressibilität im nicht abgebundenen Zustand, die besonders beim Herstellen gepreßter Formlinge oder beim Einstampfen in eine Form'stört. - Es ist auch kaum möglich, nach bisher bekannten Verfahren Baustoffe mit offenen Poren herzustellen, die z.B. für eine gute Absorption von Raumschall oder als Filterwerkstoff für schwebstoffhaltige Gase und Flüssigkeiten gefordert werden. Ferner bringen offene Poren auch allgemein dort Vorteile, wo eine höhere Gasdurchldssigkeit erwünscht ist.
  • Der Erfindung liegt demzufolge die Aufgabe zugrunde, -Leichtbaustoffe mit herabgesetzter Kompressibilität und gleichmäßig verteilten offenen Poren herzustellen, deren Hohlraumvolumen bis zum vollständigen Abbinden von Formkörpern über die geometrischen Abmessungen hinweg konstant bleibt, - Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß den die hydraulischen Bindemittel enthaltenden feuchten Mischungen im wesentlichen aus Wasser bestehende Festkörper im Ansatz beigegeben werden. - Praktisch bringt man also entweder Schnee und/oder feinstückiges Eis oder aber gelartige, überwiegend aus Wasser bestehende Körper in die feuchte Mischung ein. Der Mischungsansatz ist so auszuführen, daß die durch Zugabe von Eis und/oder von wäßrigen Gelkörpern vorgebilieten Strukturen in der nachfolgend verarbeiteten Mischung noch so lange erhalten bleiben, bis die hydraulisch abbindenden Bestandteile im Verlauf ihrer Reaktion mit Wasser ein starkes Gerüst gebildet haben. Die beim vollständigen Schmelzen desstückigen Eises bzw. beim nachfolgenden Verdunsten des Wassers entstehenden Hohlräume bleiben dann als solche erhalten und man erhält nach weitgehender Austrocknung einen porösen Körper von relativ niedrigem Raumgewicht.
  • Als hydraulische Bindemittel eignen sich zunächst die bekannten Zementsorten wie Portland -, Eisenportland- und Hochofenzement, aber auch solche Zemente, die keinen Gips oder weniger als üblich enthalten und daher schneller erstarren. Gute Baustoffe mit den verbesserten Eigenschaften ergeben ferner gebrannter Gips, Estrichgips, Anhydrit, hydraulischer Kalk, sowie auch Mischungen dieser Bindemittel untereinander, wobei besonders gebrannter Gips und Mischungen desselben mit Zement und/oder Anhydrit wegen ihres raschen Erstarrens auch bei Temperaturen um OOC technische Vorteile bringen.
  • Aus dem Variationsbereich der Mischung der Ausgangsstoffe mit den Zusätzen ergeben sich unterschiedliche Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Zugabe von Eis oder Schnee setzt - besonders bei der Herstellung von relativ kleinen bzw.
  • dünnen Formteilen - Außentemperaturen voraus, die nicht zu weit vom Gefrierpunkt des Wassers abweichen. Höhere Temperaturen erfordern demzufolge wärmeisolierende Schalungen. Bei ausschließlicher Verwendung der gebräuchlichen Zementsorten als hydraulische>Bindemittel ist meist die Zugabe eines geeigneten Beschleunigers nötig, da sonst die Abbindungsreaktion bei 0°C nur sehr träge verläuft. Bei Zugabe von Beschleunigern in größeren Mengen ist zu beachten, daß jene meist wasserlöslichen Substanzen den Gefrierpunkt des Wassers erniedrigen und daher das zugesetzte Eis teilweise zu früh zum Schmelzen bringen. - Eine hinreichend schnelle Verfestigung der Mischung -läßt sich jedoch erzielen, wenn man den Zement zum Teil, beispielsweise zu' 25 Gewichtsprozent, durch gebrannten Gips ersetzt. Es empfiehlt sich für diese erste Ausführungsart des Verfahrens ganz allgemein die Mitverwendung von gebranntem Gips als Bindemittel Besonders dort, wo Eis oder Schnee leicht zu beschaffen oder zu erzeugen sind, wie etwa in arktischen. Breiten oder während des Winters in gemäßigten Klimazonen, bringt diese Ausführungsart des Verfahrens große Vorteile, allein schon wegen der die Wirtschaftlichkeit bestimmenden Transportkosten, da dort auch die bisher üblichen eichtzuschläge erst herbeigeschafft werden müssen. Die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung von Leichtzuschlägen am Ort in arotischen Breiten ist wegen der allgemein niedrigen. Bevölkerungsdichte ebenfalls unrentabel. Demgegenüber ist das erfindungsgemäße Verfahren auch unter den Verhältnissen weit abgelegener Polargebiete wirtschaftlich ausführbar.
  • Hat die in die Form gebrachte, Eis oder Schnee enthaltende feuchte Mischung durch fortschreitendes Abbinden des Bindemittels eine ausreichende Formbeständigkeit erreicht, so kann die Schalung entfernt werden. Den entstandenen Körper läßt man entweder an der Lüft trocknen oder erwärmt ihn, um ein Schmelzen des noch enthaltenen Eises und eine beschleunigte Erhärtung und Austrocknung des entstandenen porösen Materials zu erreichen.
  • Die Erwärmung kann mit Heißluft oder Dampf erfolgen, gegebenenfalls im Autoklaven. Auch ist es möglich, das beim Auftauen des Eises entstehende Wasser'durch Absaugen teilweise zu entfernen, um die Trocknung zu beschleunigen.
  • Für eine andere Ausführungsform des Verfahrens verwendet man anstelle von Eis bzw., Schnee als, Por;enbildner wäßrige Gele, in denen der Wasseranteil hinreichend hoch sein soll. Der Wasseranteil ist so zu wählen, daß die Gelkörper beim Mischen mit den übrigen Bestandteilen der Mischung nicht zerrieben werden, sondern neben dem eigentlichen Anmachwasser zunächst weitgehend als separate Phase erhalten bleiben. - Als solche Zuschläge kommen beispielsweise kolloidale Kieselsäuregele in Betracht, die man durch Versetzen von Wasserglas mib Säuren erhalten kann, ferner auch gequollene natürliche, chemisch modifizierte oder synthetische Hochpolymere. Diese Ausführung des Verfahrens ist von den thermischen Einflüssen, wie z.B. der Temperatur der Mischung während des Erstarrens, der Reaktions- und Schmelzwärme, den Wärmeübergangszahlen usw. gegenüber der zuvor beschriebenen Ausführung wesentlich unabhängiger. Sie ist daher bevorzugt für weniger rasch erstarrende hydraulische Bindemittel geeignet und auch bei ausschließlicher Verwendung von Zement als Bindemittel ohne weiteres anwendbar. - Will man den Erhärtungsprozeß durch Erwärmen beschleunigen, so kann die Zuführung von Wärme sofort im Anschluß an die Einbringung der feuchten Mischung in die entsprechende Form einsetzen. Andererseits ist herbei eine Beschleunigung der Trocknung der Formkörper durch Absaugen von Wasser kaum durchführbar.
  • Porengröße und Porengrößenverteilung der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Leichtbaustoffe lassen sich durch entsprechende Wahl des Zerkleinerungsgrades der zugesetzten Eis- oder Gelkörper beliebig variieren. So können etwa bei Verwendung von Schnee sehr feine Poren, - bei Zueatz größerer Eisstücke Hohlräume beliebiger Größe erzeugt werden. Der Porositätsgrad Hohlraumvolumen P = Gesamtvolumen ist von mehreren Faktoren abhängig, in erster Linie vom Verhältnis des Volumens der Eis- oder Gelkörper zum Gesamtvolumen der Mischung, ferner vom Volumenanteil jener Eismenge, die vor dem Erstarren des Mineraliengerüstes im Zuge der Hydratationsreaktion des Bindemittels in flüssiges Wasser übergeht. Dieser Anteil ist wiederum abhängig von der Temperatur, der spezifischen Wärme und dem Gewichtsanteil jeder Komponente beim Ansetzen der Mischung, ferner von der sich einstellenden Hydratationswärme, der Außentemperatur, der Wirksamkeit der Isolierung, der Wärmeleitfähigkeit der Mischung selbst und dem Oberflächen-Volumen-Verhältnis des Form oder Schalungshohlraumes. Daraus folgt auch, welche gezielte Maßnahmen die Porosität des fertigen Endproduktes beeinflussen. Man kann z.B. durch Vorkuhlen des Bindemittels, der Zuschlagstoffe oder des gegebenenfalls zugesetzten Wassers die Porosität in gewissem Umfang variieren. In der generellen Praxis wird man es jedoch möglichst vermeiden, mit vorgekühlten Zuschlagstoffen und Bindemi-tteln zu arbeiten und- die Temperatur des verwendeten Eises wird in der Mehrzahl der fälle kaum von 0°C abweichen. Unter diesen Bedingungen reicht meist der Wärmeinhalt der Bindemittel und Zuschlagstoffe zum teilweisen Schmelzein des Eises aus, um das für die Hydratation benötigte flüssige Wasser zu erzeugen, ohne zusätzliche Wassermengen einzuführen. -Es ist im Gegenteil manchmal erforderlich, das ,dem zerkleinerten Eis anhaftende Wasser durch Abschleudern oder Absaugen vor dem Ansetzen der Mischung teilweise zu entfernen, um eine Festigkeitsminderung durch überschüssiges Wasser zu vermeiden. Das Abtrennen des Eiswassers kann entfallen, wenn man zunächst gröbere Eis-Stücke zusetzt und diese später in Anwesenheit der übrigen- Komponenten zerkleinert-.
  • Selbstverständlich können neben den hydraulischen Bindemitteln, den Ets- bzw.'Gelkörpern, dem flüssigen Anmachwasser und körnigen oder faserigen Zuschlagstoffen, wie Gesteinsmehl, Sand, Kies, Splitt; Asbest-, Glas-, Miner&lwolle-, organische Natur-oder Synthesefasern o. ä., noch die bisher üblichen Leichtuschläge oder auch Korkschrot,-Holzmehl, Holzspäne usw. bei der Herstellung der Mischungen Verwendung finden. Auch Abbindebeschleuniger oder -verzögerer, Luftporenbildner, Betonverflüssiger, Hydrophobier- -und Dichtungsmittel, ferner auch Kunststoffpulver, Kunststoffdispersionen bzw. -lösungen, Farbstoffe und Pigmente können zugegeben werden. Schließlich besteht ohne Nachteil für das Verfahren-auch die Möglichkeit, was-seriösliche oder--dispergierbare Zusätze erst allmählich mit dem Bindemittel in Kontakt zu bringen, indem man Eis- oder Gelkörper verwendet, die solche Zusätze enthalten. Dabei kann der Zusatz auch in Mikrokapseln eingeschlossen sein, deren Wände in neutralem oder alkalischem Medium löslich sind. Hierfür geht man bei der Herstellung der Eis- bzw. oder Gelkörper nicht von neutralreagierendem, sondern von sauer eingestelltem Wasser aus. - Das erfindungsgemäße Verfahren ist auch ganz generell dazu geeignet, den hydraulisch erhärtenden Komponenten Stoffe einzufügen, deren Wirkung verzögert zur Geltung kommen soll, indem man nämlich Gelpartikel zusetzt, die den Wirkstoff in gelöster, fester oder eingekapselter Form enthalten und ihn erst allmählich im Zuge eines Diffusionsprozesses an die Umgebung freisetzen. Dabei können in speziellen Fällen, je nach den Umgebungstemperaturen, an die Stelle der Gelpartikel auch in dieser Weise vorbereitete Eispartikel treten.
  • Die Abmessungen der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Leichtbaustoffe müssen nicht unmittelbar den für Bauzwecke benötigten Formen und Maßen entsprechen. Wegen der wählbar sehr hohen Porosität der erhaltenen Baustoffe lassen sich, insbesondere be Gipsmineralien als Bindemittel, ohne Verwendung größerer Mengen harter Zuschlagstoffe hergestellte große Körper leicht und schnell zersägen. Diese Eigenschaft ist insbesondere für die Herstellung von porösen Platten von Vorteil. Man benötigt dann anstatt vieler kleinerer Formate z.B. nur eine große Quaderform. Diese Halbzeugtechnik erleichtert außerdem die Wärmeisolierung der erhärtenden Masse und führt im Sinne unverminderter Durchlässigkeit und Raumschallabsorption zu Bauteilen, deren Porosität an der Oberfläche nicht verringert ist. Die nach dem Zersägen z.T. mit Staub zugesetzten Oberflächenporen lassen sich durch Abblasen wieder freilegen.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Formkörper lassen sich auch weiter behandeln bzw. veredeln. Sie können beispielsweise mit Hydrophobiermitteln, Farbstofflösungen, Kunstharzlösungen o.ä. getränkt, mit Anstrichen, Putz oder anderen Beschichtungen versehen oder mit anderen Werkstoffen durch Verkleben verbunden werden. Es ist z.B. möglich, mit ungesättigten Polyesterharzen oder mit Epoxidharzen imprägnierte Glasfasergewebe oder -vliese, ferner Sperrholz-, Karton- oder Kunststoffodert Metallfölien, Metallbleche u. dergi. auf ihre Oberfläche aufzubringen-« Be4 beidseitigem Verbinden von Platten'mit'Flächengebilden von- nie-driger spezifischer Dehnung lassen sich biege- und--verwindungssteife Leichtbauplatten erzeugen, -z .B.
  • solche-'?de-eHonigwabenprinzips'.- - Verbundkonsimktionen mit Papier, Kartbn, massivem Gips u-.ä. als Außenschicht können auf direktem Wege hergestellt werden, indem man eine entsprechende Port ganz oder teilweise mit diesen Schichtstoffen auslegt, erst dann die Eis- und bzw. oder Gelkörper enthaltende Mischung einfüllt und abbinden läßt. - Soll eine geschlossene Außenschicht aus hydraulisch erhärtendem Material erzeugt werden, so kann-die Form an ihrer Innenseite mit einer wasserhaltigen Mischung des Materials vorbeschichtet werden. Die die Eis- oder Gelkörper enthaltende feuchte Mischung wird dann in den noch verbitbenen Formhohlraum eingefüllt, wenn die-hydraulisch härtende Vorbeschichtung bereits erstarrt ist.
  • Die Erprobung des erfindungsgemäßen Verfahrens nach folgenden Beispielen verdeutlicht den technischen Fortschritt. Die Versuche wurden bei Raumtemperatur durchgeführt; die Mischungsverhältnisse sind in Gewichtsteilen ausgedrückt.
  • Beispiel 1 Je 200 Teile Stuckgips wurden mit 200 bzw. 350 bzw. 500 Teilen zerkleinertem Eis von 0°C, Größtkorn ca. 10 mm, vermengt, wobei das. dem Eis anhaftende Wasser für eine sofortige Benetzung des Bindemitteks ausreichte. Unmitelbar nach dem Mischen wurde die erhaltene Mischung in Formen aus Schaumpolystyrol gefüllt, die Körper nach zwei Stunden entformt und anschließend bei 50°C im Trockenschrank getrocknet. - Die trockenen Körper sind von gleichmäßig gemischtporiger Struktur, besitzen mit steigender Porosität eine verminderte Wärmeleitfähigkeit und sind wesentlich schlagfester als massiver, abgebundener Stuckgips. Ihre Raumgewichte liegen entsprechend den Anteilen des beigemischten stückigen Eises bei 0,80 bzw. 0,53, bzw. 0,41 kp/dm3.
  • Beispiel 2 225 Teile Eisenportlandzement, 275 und 75 Teile Stuckgips wurden trocken vorgemischt und dann mit 350 bzw. 500 bzw. 700 Teilen zerkleinertem Eis von OOC, Größtkorn ca. 10 mm, dem der größte Teil des anhaftenden Wassers durch vorheriges Abschleudern entzogen wurde, versetzt. Das Mischen wurde so lange fortgesetzt, bis durch Wärmezufuhr aus der Umgebung eine ausreichende Menge Eis geschmolzen war, um das Bindemittelgemisch vollständig mit Wasser zu benetzen. Diese Mischung erstarrte in Formen aus Schaumpolystyrol über Nacht, danach wurden die Formen entfernt, die Formlinge einen Tag bei Raumtemperatur an der Luft gelagert und anschließend bei 500C im Trockenschrank behandelt. - Die hierbei erhaltenen Formkörper besitzen Raumgewichte von 0,84 bzw. 0,59 bzw. 0,43 kp/dip3 und sind fester als die nach Beispiel 1 hergestellten von vergleichbarem Raumgewicht.
  • Beispiel 3 270 Teile synthetischer Anhydrit und 30 Teile Stuckgips wurden trocken vorgemischt und 350 Teile zerkleinertes, durch Abschleudern vom Großteil des anhaftenden flüssigen Wassers befreites Eis und außerdem 5,4 Teile Anhydrit-Anreger in Form einer 15%igen wäßrigen Aufschlämmung zugegeben. Das Mischen wurde fortgesetzt, bis das mineralische Gemisch vollständig mit Schmelzwasser benetzt war. - Die erhaltene Masse erstarrte in Formen aus Schaumpolystyrol über Nacht und die entformten Körper lagerten bei Raumtemperatur an der Luft bis zur Austrocknung. -Die hierbei erhaltenen porösen Formlinge besitzen ein Raumgewicht von 0,81 kp/dm3 und entsprechen in ihrer Festigkeit den nach Beispiel 2 hergestellten Proben vom Raumgewicht 0,59 kp/dm3.

Claims (3)

Pat entansprüche
1. Verfahren zur Herstellung poröser Leichtbaustoffe aus hydraulisch abbindenden Stoffen wie Zement, Gipsmaterialien oder hydraulischemx Kalk oder aus Mischungen solcher Stoffe, gegebenenfalls unter Mitverwendung bekannter Zuschlag- und Zusatzstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß den die hydraulochen Bindemittel enthaltenden Mischungen im wesentlichen aus Wasser bestehende feste Körper im Ansatz beigegeben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzei-chnet, daß den die Bindemittel enthaltenden Mischungen zerkleinertes Eis und/oder Schnee beigegeben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den feuchten Mischungen überwiegend aus Wasser bestehende Gelkörper im Ansatz beigegeben werden.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997001517A1 (de) * 1995-06-27 1997-01-16 Heinz Boxleitner Aushärtbares gemenge zur herstellung eines leichten baustoffes mit hohlräumen und verfahren zur herstellung eines leichten baustoffes mit hohlräumen
WO2002036523A1 (de) * 2000-11-03 2002-05-10 Messer Griesheim Gmbh Verfahren und vorrichtung zur betonherstellung
CN108298697A (zh) * 2018-02-24 2018-07-20 河海大学 一种水工建筑物表面多孔糙度喷浆制备方法

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WO2002036523A1 (de) * 2000-11-03 2002-05-10 Messer Griesheim Gmbh Verfahren und vorrichtung zur betonherstellung
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