DE2012949A1 - Wandkonstruktion und Luftzufuhrlöcher für ein Gasturbinentriebwerk - Google Patents
Wandkonstruktion und Luftzufuhrlöcher für ein GasturbinentriebwerkInfo
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Description
United Aircraft Corporation
4OO Main Street ■ riLLa'::-'-/;; ■ .ν... ^"*37#
jsast Hartford, Connecticut Ο61υ8, U.S.A. XL·. ra.L5 si as7
WANDKONSTRUKTIOK UND JjUFTZUFUHRJjOCHER FUR UlN GASTURBINÜNTRIKBWKRK
Priorität: Vereinigte Staaten von Amerika Patentanmeldung vom 2. April 1969 (U.S. Serial Nr. 812.748)
Die Erfindung bezieht sich auf eine hitzebestä'ndige wandkonstruktion#
und insbesondere auf eine Wandkonstruktion, die besonders
bei den in Gasturbinentriebwerken auftretenden hohen Temperaturen zur Anwendung gelangt.
In den meisten Gasturbinen begreifen die Brennkammern (Hauptbrennkammern oder Nachbrenner) einen gekühlten Mantel oder eine Wandkonstnktion,
um die Temperatur des Aufbaues für die Haupttriebwerkslager zu begrenzen. Bei einer Hauptbrennkammer dient dieser
Mantel ausserdem zum Regeln der Brennstoff-Luft Verteilung in
der primären Brennzone und regelt die Durchmischung von unverbrauchter Luft mit den Abgasen, um die erwünschten Turbineneinlasstemperaturen
zu erreichen.
Der Mantel oder die Wandkonstruktion begrenzt die Brennzone, in welcher
die Verbrennung stattfindet und soll die Temperatur der
Mantelwand und die Temperatur des die Mantelwand umgebenden Aufbaues
für das Hauptlager begrenzen. Dies wird durch eine Verringerung der wärmestrahlung von den Verbrennungsgasen erreicht t indem
verhindert wird, dass die Verbrennungsgase in unmittelbare Berührung
mit den Bauteilen das Aufbaues gelangen. Bei den bekannten Konstruktionen wurden zur .Lösung dieser Aufgabe im wesentlichen
zwei Anordnungen verwendet; nämlich erstens, eine durch Wärmekonvention gekühlte Anordnung und zweitens, eine durch einen
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Kühlstrom gekühlte Anordnung. Bei der durch Wärmekonvektion gekühlten
Anordnung wird ein Kühlstrom zwischen die Mantelwand und die
Aufbauteile geleitet, während in der durch einen Kflhlstrom gekühlten
Anordnung ein strom oder Ströme von Kühlluft, durch eine Anzahl
von iiufteintrittslöcher in den Mantel, oder die Brennzone
eingeleitet werden·
Die üblichen, oder bekannten Brennkammern, oder Nachbrenner haben
mehrere Nachteile, so sind z.B. in diesen bekannten Konstruktionen
grossere Mengen Kflhlluft erfordert, wodurch die zur Verbrennung
und/oder zur Auflösung bei einer Hauptbrennkammer zur Verfügung siÄiende jjuft verringert wird. Dadurch wird natürlich die schub-P
zunähme bei Nachbrennern verringert und bei einem Hauptbrenner sind
längere Brennkammern erfordert, um mit der verringerten Auflösungsluftmenge die gewünschte Turbineneinlasstemperatur zu erreichen.
Diese Nachteile ergeben natürlich einerseits eine Verringerung der Triebwerksleitung und andereseits eine Vergrösserung des
Triebwerksgewichtes.
Ein anderes Problem, das bei den bekannten Konstruktionen auftritt
ist darin zu sehen, dass durch die strömungsveränderung«, oder
durch andere, in einer Brennkammer oder einem Nachbrenner vorliegende Veränderliche, es fast unmöglich wird, die durch wärmekonvektion
oder wärmestrahlung von den Verbrennungsgasen auf die * Wände übertragen« Hitze mit der durch die Kühlluft von den Mantelwänden
abgeführte Hitze in Kinklang.zu bringen. Da es nicht möglich
ist, einen einheitlichen wärmeschutz zu erreichen, entstehen sogar
in einem gut gekühlten Mantel, starke Temperaturschwankungen mit den dazugehörigen Ausdehnungsbelastungen· Infolge dieser starken
TemperaturSchwankungen, muss szhon nach relativ kurzer Betfiebszeit
mit der Beschädigung des Mantels oder der Brennkammerwand gerechnet werden.
Es sei anschliessend noch erwähnt, dass die Anordnung von Luftzufuhr
löcher in der Brennkammer bekannt ist. In der Wandkonstruktion nach der vorliegenden Erfindung bringt die Anwendung von lAiftzufuhrlöcher
die weitere Anordnung mit sich, dass ebenfalls ein
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Kühlluftstrom zu den Strömungskanälen stromabwärts der luftzufuhrlöcher
erhalten werden muss. Bei Anwendung von Üblichen oder bekannten Luftzufuhrlöchern würde der Kühlluftstrom durch die Löcher
austreten, sodass der Teil der Brennkammerwand stromabwärts der
Zufuhrlöcher nicht gekühlt werden könnte.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Brennkammer
zu schaffen, welche die obenerwähnten, wesentlichen Nachteile
der bekannten Brennkammern nicht besitzt. Insbesondere,
schafft die vorliegende Erfindung eine neue Brennkammer, wobei die
erforderliche Kühlluftmenge, im Vergleich zu den bekannten Brennkammern, um ungefähr 50% verringert wird. Ausserdem treten in dem
Mantel oder der Wandkonstruktion keine Temperaturechwankungen auf,
wodurch die Lebensdauer des Brenners vergrössert wird. Die Kühlluft: vermischt sich nicht mit den Verbrennungsgasen bis sie vollständig
ausgenützt wurde, wodurch die Brennkammerwand auf ihrer ganzen Länge, eine im wesentlichen einheitliche Temperatur erhält.
Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die juuftzufuhrlöcher in einer doppelten wand ausgebildet sind und
dabei die Eigenschaften und wesentlichen Merkmale der Wandkonstruktion beibehalten werden.
Die obige Beschreibung und Erklärung wurde an Hand einer Konstruktion
vorgenommen,.die sich besonders zur Anwendung in einem Gasturbinentriebwerk
eignetj es sei jedoch darauf hingewiesen, dass
die vorliegende Erfindung in vielen anderen Gebieten Anwendung finden kann, so z.B. überall wo eine doppelte Wandbauweise erfordert
ist, um eine Strömung zwischen zwei Wänden zu führen.
Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung liegt darin eine Wandkonstruktion
zu schaffen, welche sich insbesondere zur-Anwendung in einem Gasturbinentriebwerk eignet, insbesondere wird die Wandkonstruktion
dazu verwendet, um den Mantel für die Brennkammer, oder den Nachbrenner in einem Gasturbinentriebwerk zu bilden.
Durch die neuartige Wandbauweise werden die Bauteile, welche die
Brennkammer, oder den Nachbrenner umgeben, auf einer annehmbaren Betriebetemperatur gehalten und es treten keine nachteiligen
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Temperaturechwankungen in diesen Bauteilen auf. Ausserdem werden
durch die Anordnung der .buftzufuhrlöcher in der Wandkonstruktion
die soeben erwätrten Wirkungen nicht nachteilig beeinflusst.
Zum Zwecke der Erklärung und für eine bessere Übersichtlichkeit wird die Wandkonstruktion nach der vorliegenden Erfindung an
Hand einer Brennkammer erläutert. Es sei jedoch hervorgehoben, dass
die Wdndkonstruktion ebenfalls in anderen Konstruktionen, wie z.B.
einem Nächbrenner, oder bei Turbineneinlasschaufeln verwendet werden
kann.
Um die obenerwähnte wirkung zu erreichen, begreift die Brennkammer
einen Mantel, oder eine Wandbauweise die aus zwei radial in Abstand liegenden wänden besteht. Der radiale Abstand bildet einen
Strömungsweg, der sich über die ganze iiänge eines wandabschnittes
erstreckt. Der Strömungsweg begreift eine Anzahl Kanäle mit relativ kleinem Durchmesser. Die Kanäle sind entweder durch Öffnungen oder
durch Anwendung eines Wellblechstreifens gebildet. In der bevorzugten Ausführungsform ist eine Anzahl dieser Wandabschnitte
aneinander gereiht, um die gesamte axiale .Länge des Brennkammermantels
zu bilden, wie schon oben erwähnt wurde, erstrecken sich die Strömungskanäle Ober die ganze ijänge der Wandabschnitte; und
deshalb hat jeder Strömungskanal ein verhältnismässig grosses Länge/Durchmesser Verhältnis. Dieses Verhältnis ist von grosser
Wichtigkeit und liegt in einem Bereich von 10 bis 200. Für eine ausführlichere Erklärung über die Wichtigkeit der Regelung der
Reibungsdruckverluste wird auf die am zweiten Apzi.1 1969 eingereichte
U.S. Anmeldung Nr. 812.793 verwiesen.
Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung, kann der Kühlstrom genau geregelt werden und die Temperatur der Innenwand
wird auf einem gleichmässigen wert gehalten, da sich die Strömungskanäle
über die gesamte Länge erstrecken. Infolgedessen werden die nachteiligen Temperaturschwankungen und Ausdehnungsbelastungen
im wesentlichen ausgeschaltet.
In der Art der Verbindung zwischen den aneinandergereihten Mantel-
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abschnitte ist ein weiteres Merkmal der Konstruktion nach der vorliegenden
Erfindung zu finden. Insbesondere sind die einzelnen Abschnitte darart angeordnet, dass die aus den Strömungskanälen
austretende Kühlluft entlang der Innenwände von jedem Abschnitt geleitet wird. Um dies zu erreichen, ist die Querschnittsfläche
eines stromaufwärtsliegenden Wandabschnittes kleiner als die Querschnittsflä'che des nachzufolgenden stromabwärteliegenden Wandabschnittes
._ Durch diese Bauweise kann die Wirkung des Kühlstromes
wesentlich erhöht werden. In diesem Zusammenhang wird auf die am 2. April 1969 eingereichte U.S. Anmeldung 812.761 verwiesen,
welche den Zusammenbau zwischen den einzelnen Wandabschnitten
näher erläutert.
Ein weiteres Merkmal der Wandkonstruktion nach der vorliegenden
Erfindung liegt in der Anordnung der jjuftzufuhrlöcher am Umfang
der Brennkammer. Zur Anordnung der .Luftzufuhrlöcher wird ein Ring
durch die aussere wand und die innere wand sowie durch die
Strömungskanäle des Mantels eingeführt. Der Ring hat einen Umfangskanal
der mit jedem Strömungskanal in Verbindung steht, welcher durch den Ring unterbrochen wird. Infolgedessen entsteht eine
ununterbrochene Strömung zwischen allen Strömungskanälen und deshalb wird eine Kühlluftströmung zu allen Strömungskanälen erreicht.
Durch den Ritj soll Verbrennungsluft in die Brennkammer eingeführt
werden und zu diesem Zweck ist die Einlassöffnung des Ringes gekrümmt und hat eine geeignete Form, um ein tiefes Eindringen der
Verbrennungsluft in die Brennkammer zu erreichen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben· Es zeigen:
Figur 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Brennkammer, die
einen Mantel nach der vorliegenden Erfindung begreift.
Figur 2 eine vergrösserte Ansicht einer Ausführungsform der Luftzufuhr
löcher.
Figur 3 eine vergrösserte Ansicht einer zweiten Aus führ ungs form
der liufsuf-ahrlöaher. * .
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In Figur 1 ist ein Diffusorgehäuse Io dargestellt, welches
zwischen dem Kompressor und der Turbine eines Gasturbinentriebwerkes liegt. Ein Gasturbinentriebwerk, in welchem eine Brennkammer
nach der Erfindung verwendet werden kann, ist z.B. in der U.a. Patentschrift Nr. 2.747.367 dargestellt.
Die Brennkammer kann mehrere, ringförmig angeordnete, einzelne Brennertöpfe begreifen. In Figur 1 ist nur ein solcher Brennertopf
dargestellt. Es sei hervorgehoben, dass die Brennkammer auch einen einzigen, ringförmigen Brennraum begreifen kann, wie aus
Figur 1 hervorgeht, begreift die Brennkammer 14 ein Gehäuse 16, eine Brennstoffeinspritzdüse 18 und einen Mantel 2o. Der Mantel
hat einen gewölbten, vorderen Abschlussteil 22. Desweiteren begreift der Mantel 20 einen vorderen Abschnitt 24, in welchem die
primä're Verbrennung stattfindet, sowie einen offenen Endabschnitt
26, von welchem die ausströmenden Verbrennungsgase zu einer nicht dargestellten Turbine geleitet werden.
Hochverdichtete Kompressorluft gelangt in das Diffusorgehäuse Io
und strömt zum vorderen Ende der Brennkammer. Ein Teil dieser Luft gelangt in dem Mantel 20 durch mehrere Brennluftzufuhrlöcher
28, welche in jenem Abschnitt des Mantels 20 vorgesehen sind.
DiesäBrennluftzufuhrlöcher werden später ausführlicher beschrieben.
Wie schon vorher erwähnt wurde, ist es wesentlich, dass die Bauteile, welche den Mantel 20 umgeben, auf einer annehmbaren Betriä»-
temperatur gehalten werden. Um dies zu erreichen, besteht der Mantel 20 aus einer neuartigen Bauweise.
In Figur 2 ist eine bevorzugte AusfOhrungsform der Erfindung dargestellt.
In dieser Figur begreift der Mantel 2o eine erste Wand
40 und eine zweite wand 42, die radial in Abstand zu der ersten Wand liegt. In dieser Figur bildet die erste wand 40 die innere
Wand des Mantels und begrenzt den Raum für die heiseen Verbrennungegase.
Diese wand ist deshalb den verhXltnismKssig warmen
Strömungen ausgesetzt und es ist erfordert die innere wand 40 auf
einer annehmbaren Betriebstemperatur zu halten, wie oben erwlhnt
wurde, liegen die wÄnde 40 und 42 in radialem Abstand voneinander
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und es ist ein Strömungsweg 44 zwischen den wänden vorgesehen.
Zu einem Zwecke, der schon vorher erwähnt wurde, verläuft der Strömungsweg ober die gesamte Xjänge von jedem Mantelabschnitt. Insbesondere begreift der Mantel nach dieser Ausführungsform eine
Anzahl Abschnitte 50, deren stromabwärtsliegendes Ende 52 mit dem stromaufwärts liegenden Ende 54 des nächstfolgenden Mantelsegmentes
56 verbunden ist. Diese Konstruktion und der axial verläufende
Strömungsweg 44 ist deutlicher in Figur 1 dargestellt.
Aus Figur 2 ist ersichtlich, dass der Strömungsweg 44 mehrere,
verhältnismässig kleine Strömungskanäle 60 begreift, die am Umfang
des Mantels 2o verteilt sind. Ausserdem verlaufen diese
Strömungskanäle 6o über die gesamte jbänge von jedem Mantelabschnitt
und demnach über die gesamte jjänge des Mantels 2u. In der Ausführungsform
nach Figur 2 sind die Strömungskanäle 6o öffnungen,
welche durch mehrere Rippen 62 gebildet sind, die sich von einer der beiden wände z.B. von der inneren wand 4o erstrecken. Insbesondere
ein die Strömungskanäle 6o von einer Anzahl Rippen 62
gebildet, die von der wand 4ü nach der Wand 42 ragen. Diese Rippen 62 sind unter Abstand zueinander angeordnet, liegen jedoch
verhältnismässig nahe aneinander, um Strömungskanäle 60 mit verhältnismässig kleinem Durchmesser zu bilden.
Der Durchmesser der Strömungskanäle 6o ist von grösster Wichtigkeit
und in der bevorzugten Ausführungsform beträgt der Durchmesser
fürjeden Strömungskanal o,25 mm bis 5 mm. Die Geometrie
der Strömungskanäle ist wichtig, da durch sie der wärmedurchgangssatz von den heissen Verbrennungsgasen und der inneim wand
geregelt wird. Ein Kühlluftstrom, der wesentlich kälter ist als
die heissen verbrennungsgase, wird bei 64 in den Strömungsweg
eingeleitet. Dieser Kühlluftstrom durchsetzt die Strömungskanäle
60 und kühlt somit den ganzen Umfang des Mantels 2o über seiner
gesamten liänge. Wie schon vorher erwähnt wurde, ist die. Geometrie
dieser Strömungskanäle 6o sehr wichtig, da durch sie die Reibungsdruckverluste
des Kühlstromes geregelt werden. Um eine Brennkammer mit einer Mantelbauweise nach der Erfindung zu versehen,
ist es erforderlich, dass ein Zusammenhang zwischen dem Durchmes-
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ser der Strömungskanäle und der jjänge von jedem btrömungskanal
besteht, um die wand 4ü auf einer annehmbaren Betriebstemperatur zu halten. Um die Strömungsdruckverluste der durch die strömungskanä'le
fliessenden Kühlluft zu regeln und somit einen Wärmedurchgangssatz von der heissen Innenwand zu dem Kühlstrom
zu erzeugen und dabei die wand 4ü auf einer annehmbaren Betriebstemperatur zu halten, wird ein jüänge/üurchmesser Verhältnis
in der Grössenordnung von Iu bis 2ου vorgezogen.
In Figur 1 ist ebenfalls die Verbindung zwischen den einzelnen Mantelabschnitten dargestellt. Die Verbiüung zwischen dem Mantelabschnitt
5u und dem Mantelabschnitt 56 wird nun erläutert. Der P erste Mantelabschnitt 5u hat an seinem Ende 52 eine kleinere
üuerschnittfläche als der zweite Mantelabschnitt 56 an seinem
ünde 64. Infolgedessen können die zwei Abschnitte ineinander geschoben werden* und es wird hervorgehoben, dass die weiter
stromabwärts oder stromaufwärts liegenden Abschnitte auf ähnliche weise miteinander verbunden werden können·
Durch diese Verbindung zwischen den einzelnen Abschnitten wird der Kühlstrom beim Austritt aus den Strömungskanälen über die
Innenwand eißs nächstfolgenden Abschnittes geleitet. Auf diese weise wird der Kühlstrom sehr wirkungsvoll angewendet, da er
erstens, nicht von der durch wärmekonvektion gekühlten wand ab-) getrieben wird uhdzweitens, ein zusätzliches Wärmeabfuhrmittel
darstellt, das verwendet werden kann, um die Wandtemperatur des stromabwärtsliegenden Mantelabschnittes zu regeln.
In Figur 3 ist der Aufbau eines Verbrennungslufzufuhrloches dar gestellt.
Ein Teil der Innenwand 4u, der Strömungskanäle 6υ und der Aussenwand 42 ist aus der Wandkonstruktion ausgearbeitet und
in diesem ausgearbeiteten Teil ist ein strömungsverbindungsmittel
28 eingeführt. Das S tr ömungs verbindungsmittel begreift eine Einlassöffnung
72, die an der Aussenwand 42 liegt und eine Auslassöffnung 74, welche an der Innenwand 4o vorgesehen ist. Das
Strömungsverbindungsmittel 28 ist quer zu der Achse der Brennkammer
14 eingesetzt und die Achse des Strömungsverbhdungsmittels
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28 steht im wesentlichen radial zur Brennkammer 14. Es ist in Figur 3 nur ein Strömungsverbindungsmittel 28 dargestellt; es sei
jedoch erwähnt, dass eine beliebige Anzahl von strömungsverbindungämitteln 28 am Umfang des Mantels verteilt sein kann, wie schon
oben erwähnt wurde.
wenn bei einer wandbauweise nach der beschriebenen Art ein Verbrennungsluftzufuhrloch einzuarbeiten ist, so ist zu beachten
dass Verehrungen getroffen werden müsse, damit der Kühlstrom auch
zu den Strömungskanälen 6o gelangen kann, welche stromabwärts von dem iiuftzufuhrloch liegen. Dies wird durch die strömungsverbindungsmittel 28 auf bemerkenswerte Art und weise erreicht, wie aus
Figur 3 hervorgeht, ist das strömungsverbindungsmittel 28, durch
welche die Verbrennungsluft in die Brennkammer 14 geleitet wird,
ein ringförmig ausgebildeter Teil. Um den erforderlichen Strömungsweg zwischen den Strömungskanälen stromaufwärts und stromabwärts vom Ring 72 aufrecht zu halten, begreift dieser Ring eine
Umfangenut 78, die in Verbindung mit dem Strömungeweg 44 ist. Infolgedessen steht die Umfangsnut 78 mit jadem strömungskaral welchen
sie unterbricht in Verbindung und erzeugt somit eine ununterbrochene Strömung des Kühlstromes von den Strömungskanälen stromaufwärts
des strömungsverbindungsmittel« 28 zu den StrömungskanÄlen stromabwärts von de* strömungsverbindungsmittel 28.
In Figur 2 ist eine andere Ausführungsform des Strömungsverbindungsmittels 28 dargestellt. Diese Ausführungsform besteht aus
zwei Teilen und begreift einen erste*rohrförmigen Teil 9o, der
durch die Öffnung zwischen der Innenwand 40 und der Aussenwand
eingeführt wird. Es wird hervorgehoben, dass die Konstruktion und der Zweck des Rohres 9o dieselben sind wie für das Strömungsverbindungemittel 28nach Figur 3 und dass dabei dieselben Bauteile
die gleichen Aufgaben zu erfüllten haben, jedoch mit der im folgenden beschriebenen Ausnahme. Es ist nämlich ein zweiter Flansch
vorgesehen, der sich von der Aussenwand 42 zu dem Rohr 9υ erstreckt.
Der Flansch 94 ist mit dem Rohr 90 verbunden, um die rigförmige Umfangsnut 98 zu bilden. Die Umfangenut 98 hat dieselbe Aufgabe
wie äi® Umfangenut 78 nach Figur 3· Durch die Umfangenut 98 wird
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mm XU ·*
also auch eine geeignete KCfhlmittelströmung von den Strömungskanälen stromaufwärts des Strömungsverbindungsmittels 28 zu den
Strömungskanälen stromabwärts des Strömungsverbindungsmittel 28 geleitet.
Strömungskanälen stromabwärts des Strömungsverbindungsmittel 28 geleitet.
Anschliessend wird noch hervorgehoben, dass der Mantel 20 radial in Abstand von dem Gehäuse 16 (sieteFigur 1) angeordnet ist, wodurch
ein Strömungsweg 8o zwischen dem Mantel 2ü und dem Gehäuse 16 gebildet wird, durch welchen eine dritte Strömung geleitet
werden kann. Diese dritte strömung kann als wärmeöbergangsmedium verwendet werden und kann das Gehäuse 16 in zusätzlicher weise
vor den heissen Verbrennungsgasen schützen.
werden kann. Diese dritte strömung kann als wärmeöbergangsmedium verwendet werden und kann das Gehäuse 16 in zusätzlicher weise
vor den heissen Verbrennungsgasen schützen.
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Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE( 1.)Brennkammer, insbesondere für ein Gasturbinentriebwerk, mit einem in radialem Abstand von einem Gehäuse getragenen doppelwandigen Mantel, wobei die Mantelwände radial in Abstand liegen und einen Strömungsweg bilden, der in eine Anzahl strömungskanä'ie eingeteilt ist, welche am ManteXumfang angeordnet sind und sich über die gesamte i,änge des Mantels erstrecken, und wobei jeder Strörnungskanal ein bestimmtes Verhältnis von .bange zu Durchmesser hat, um die Reibungsdruckverluste des Kühlstromes in den StrömungskanSIen zu regeln/ dadurch gekennzeichnet, dass in dem Mantel eine Anzahl iiuft zufuhr rohre eingesetzt sind, um Verbrennungsluft in das Mantelinnere zu leiten, wobei jedes Rohr durch den doppelwandigen Mantel und die strömungskanä'ie verläuft, und dass jedes Rohr Strömungsverbindungsmittel begreift, um die Kühlluftströmung kontinuierlich von den Strömungskanälen stromaufwärts des Rohres zu den Strömungskanälen stromabwärts des Rohres zu leiten.
- 2. Brennkammer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass jedes Rohr einen Ring begreift mit einer an der Aussenwand angeordneten Einlassöffnung und einer an der Innenwand vorgesehenen Auslassöffnung und dass die Achse der Einlassöffnung quer zu den Strömungskanälen angeordnet ist.
- 3. Brennkammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ring einen hohlen Umfangskanal begreift der mit jedem Strömungskanal stromaufwärts und stromabwärts des Ringes in Verbindung steht, sodass der Umfangskanal eine ununterbrochene Strömung zwischen den Strömungskanälen stromaufwärts und stromabwärts des Ringes erzeugt.
- 4. Brennkammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung von jedem Ring derart geformt ist, um ein Eindringen der Verbrennungsluft in die Verbrennungsgase zu gewähren.009841/1198Λ.Leerseite
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|---|---|---|---|
| US81274869A | 1969-04-02 | 1969-04-02 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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