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DE2012002A1 - Elektronenstrahl-Ablenksystem - Google Patents

Elektronenstrahl-Ablenksystem

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DE2012002A1
DE2012002A1 DE19702012002 DE2012002A DE2012002A1 DE 2012002 A1 DE2012002 A1 DE 2012002A1 DE 19702012002 DE19702012002 DE 19702012002 DE 2012002 A DE2012002 A DE 2012002A DE 2012002 A1 DE2012002 A1 DE 2012002A1
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DE
Germany
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windings
deflection
horizontal
electron beam
winding
Prior art date
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Application number
DE19702012002
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English (en)
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DE2012002C3 (de
DE2012002B2 (de
Inventor
Kimitake Tokio; Yasuda Hitoshi Ageo Saitama; Utsunomiya (Japan)
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Sony Corp
Original Assignee
Sony Corp
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Publication date
Application filed by Sony Corp filed Critical Sony Corp
Publication of DE2012002A1 publication Critical patent/DE2012002A1/de
Publication of DE2012002B2 publication Critical patent/DE2012002B2/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/70Arrangements for deflecting ray or beam
    • H01J29/701Systems for correcting deviation or convergence of a plurality of beams by means of magnetic fields at least

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  • Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)

Description

It 1522 "-
SONY CORPORATION, Toyko/Japan
Elektronenstrahl-Ablenksystem
Die Erfindung betrifft ein Elektronenstrahl-Ablenksystem, insbesondere für Kathodenstrahlröhren von Farbfernsehempfängern.
In Farbfernsehempfängern laufen drei Elektronenstrahlen, die der roten* grünen und blauen Farbe entsprechen, gleichzeitig durch magnetische Ablenkfelder, die von einer Horizontal- und Vertikalablenkungsspulenanordnung erzeugt werden i hierdurch werden diese Elektronenstrahlen horizontal und vertikal abgelenkt. In diesem Falle weisen jedoch die dr&I Elektronenstrahlen einen vorgegebenen gegenseitigen Abstand auf, während die Horizontal- und Vertikalablenkungs-Magnetfeider für diese drei Strahlen gemeinsam sind. Man muß daher darauf achten, daß die Form-und Verteilung der ■ Horizontal- und Vertikalablenkmagnetfelder derart ist, daß keine relative Verschiebung der Raster der Strahlen aufeinander sowie eine Größendifferenz zwischen den Rastern der Strahlen entsteht. Es wurden Ablenkspulenanordnungen vorgeschlagen, bei denen die Horizontal- und Vertikal-Ablenkelemente überlappend auf einen rohrförmigen Magnetkern aufgewickelt sind; diese bekannte Anordnung erfprdert jedoch eine große Spulenwindungszahl und führt daher zu einem raumaufwendigen,
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teuren Aufbau und der Notwendigkeit einer verhältnismäßig großen Ablenkleistung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Elektronenstrahl-Ablenksystem unter Vermeidung dieser Mängel so auszubilden, daß bei üblicher Abtastung des Phosphorschirmes der Farbkathodenstrahlröhre eine Mißkonvergenz der Strahlen vermieden wird. Weiterhin sollen erfindungsgemäß die magnetischen Ablenkfelder auf besonders einfache Weise, insbesondere energie- und raumsparend erzeugt werden. Angestrebt wird erfindungsgemäß ferner, das Elektronenstrahl-Ablenksystem so auszubilden, daß eine Anzahl gleichförmiger Wicklungen auf einfache Weise auf einen Magnetkern aufgebracht werden kann.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Ablenkspulenanordnung einen rohrförmigen Magnetkern und eine Anzahl von toroidförmig auf den Magnetkern gewickelten, gesonderten Wicklungen enthält, die im wesentlichen den ganzen Umfang bedecken.und voneinander vorgegebene Abstände aufweisen, daß ferner die Wicklungen aus solchen bestehen, die von der Horizontalablenkungs-Stromquelle mit einem Horizont alablenkungsstrom versorgt werden, ferner solche, die von der Vertikalablenkungs-Stromquelle mit einem Vertikalablenkungsstrom gespeist werden sowie weiterhin aus kombinierten Horizontal- und Vertikalwicklungen, die von der Horizontal- und Vertikalablenkungs-Stromquelle mit Horizontal- und Vertikalablenkungsströmen gespeist werden.
Einige Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Ab-
lenkspulenanordnung;
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Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 und 1J Schaltungen von zwei Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Ablenkspulenanordnung;
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie V-V der Fig. 2 (zur Veranschaulichung der erzeugten Magnetfelder bei den Schaltungen der Fig. 3 und H);
Fig. 6 bis 10 verschiedene Ausführungsformen von Abstandselementen für die erfindungsgemäße Ablenkspulenanordnung.
Es sei zunächst ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ablenkspulenanordnung erläutert. Auf einen rohrförmigen Hagnetkern 1 sind erfindungsgemäß mehrere, beim dargestellten Ausführungsbeispiel zweiundzwanzig gesonderte Wick- ' lungen L1 bis L22 in Form eines Toroids auf die ganze ümfangsflache des Kernes aufgewickelt. Der Abstand zwischen benachbarten Wicklungen L- bis L22 ist so gewählt, daß eine Mißkonvergenz der Elektronenstrahlen mit Sicherheit vermieden wird. Vorzugsweise sind diese Wicklungen L1 bis L22 nach Windungszahl, Breite und Abmessungen gleich.
Diese Wicklungen L1 bis Lp2 können in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise miteinander verbunden sein. Die Wicklungen sind dabei gleichsinnig gewickelt, wobei Bezugszeichen a und b den Wicklungsanfang und das Wicklungsende jeder Wicklung kennzeichnen. Das Wicklungsende b der Wicklung L1 ist mit dem Wicklungsanfang a der Wicklung L2 verbunden, das Ende b der Wicklung L2 mit dem Anfang a der Wicklung L,; hierdurch ist eine Wicklungsgruppe V1 gebildet. In gleicher Weise sind Wicklungsgruppen Vp, H^ und H2 aus den Wicklungen
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L12 bis L12. L7 und Lg sowie L^ und L1- hergestellt. Ferner sind Wicklungsgruppen VH1, VH2, VH, und VH^ vorgesehen, die aus den Wicklungen Lu bis Lg, Lg bis L11J L1,- bis L17 und Lp0 bis L22 bestehen.
Der Anfang a der Wicklungen L1,- und Llg und das Wicklungsende b der Wicklung L11 sind miteinander verbunden und an den positiven Anschluß T,,.( + ) einer Horizontalablenkungs-Stromquelle 3, angeschlossen. Das Ende b der Wicklung L1 η ist mit dem Ende b der Wicklung Lg verbunden; die Anfänge a der Wicklungen L2, und L7 und das Ende b der Wicklung L22 sind miteinander verbunden und an den negativen Anschluß ΤττΒ(-) der Stromquelle S„ angeschlossen. Außerdem sind der Anfang a der Wicklung L?o und das Ende b der Wicklung L17 miteinander verbunden; der Anschlußpunkt ist an den positiven Anschluß ^yA+ ) einer Vertikalablenkungs-Stromquelle S angeschlossen. Das Ende b der Wicklung L^ und der Anfang a der Wicklung L„ sind miteinander verbunden und an den Anfang a der Wicklung L1 und das Ende b der Wicklung L12 angeschlossen. Ferner ist das Ende b der Wicklung L, mit dem Anfang a der Wicklung L12, verbunden und an einen negativen Anschluß Tyß(") der Stromquelle S„ angeschlossen. Auf diese Weise ist ein Brückenkreis gebildet, dessen Brückenseiten von den Wicklungsgruppen VH1 bis VHi, gebildet wird, während die Wicklungstruppen Ii1 und Hp, die in der einen Wicklungsdiagonalen liegen, nur mit einem Horizontalablenkungsstrom versorgt werden, während die Wicklungsgruppen VIL bis VH2, sowohl mit Horizontalablenkungsstromen als auch mit Vertikalablenkungsströmen gespeist werden. Es werden infolgedessen im Kern 1 durch die Horizontal- und Vertikalablenkungsströme Magnetflüsse in Richtungen erzeugt, die durch voll ausgezogene und gestrichelte Pfeile angedeutet sind (Tig. 5). Es entsteht auf diese Weise ein nach unten gerichtetes Horizontalablenkungs-Magnetfeld 2H und ein von rechts nach links gerichtetes Vertikalablenkungs-Magnetfeld 2V. Es wird nämlich
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eine Horizontal- und Vertikal-Ablenkspulenanordnung gebildet, in der die Wicklungsgruppen H1 und Hp, V1 und V2 sowie VH1 bis VH^. jeweils als Horizontalablenkungswicklungen, Vertikalablenkungswicklungen bzw. kombinierte Horizontal- und Vertikalablenkuhgswicklungen dienen.
In diesem Falle wird eine Mißkonvergenz der Strahlen dadurch vermieden, daß der Abstand zwischen benachbarten Wicklungen der zweiundzwanzig gesonderten Wicklungen L1 bis L22 entsprechend einem vorbestimmten Wert gewählt wird. Wird eine Ablenkspulenanordnung, in der Bündel von vier Drähten .mit einem Durchmesser von 0,32 mm fünfundzwanzigmal als Wicklungen L1 bis Lp2 auf einen Magentkern 1 der Abmessungen wie in Fig. 2 dargestellt aufgewickelt sind, in einer 10-Zoll-Trinitron (Warenzeichen) benutzt, die einen Phosphorschirm verwendet, der aus roten, grünen und blauen Phosphorstreifen besteht, die aufeinanderfolgend in horizontaler Richtung angeordnet sind und die ferner ein Gitter enthält, beispielsweise ein Öffnungsgitter mit zahlreichen Schlitzen in horizontaler Richtung, wobei das Gitter dem Phosphorschirm gegenüberliegend angeordnet ist und Elektronenstrahlen ent- ■ sprühend den roten, grünen und blauen Farben in Reihe (Linie) emittiert werden, kann eine Mißkonvergenz der Strahlen im •wesentlichen dadurch vermieden werden, daß die Wicklungen Lp bis L7 derart angeordnet werden, daß die Winkel,.die gebildet werden von den Wicklungen Lp und L-,, L, und L^, L^ und L1-, L,-" und Lg, LV und L7 sowie L7 und einer geraden Linie Y-Y, die senkrecht zu einer geraden Linie X-X verläuft, die ihrerseits durch die Zentren der Wicklungen L2 und L^ und die Rohrachse 0 geht, jeweils betragen 28,5 , 9*5 , 17°,- 15°, 10° und 10°, während die übrigen Wicklungen symmetrisch zu den oben genannten Wicklungen relativ zu den ger raden Linien X-X und Y-Y angeordnet werden.
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Fig. H veranschaulicht eine abgewandelte Ausführung der Wicklungsverbindungen.' Hierbei sind die Wicklungsgruppen V1, V2, H1, H2 und VH1 bis VH2J in genau gleicher Weise wie bei Fig. 3 aufgebaut; es bilden jedoch die Wicklungsgruppen VH1 und VH,, VH2 und VH11 sowie zwei Kondensatoren 3A und 3B einen Brückenkreis. Eine Reihenschaltung, bestehend aus den Wicklungsgruppen IL und H2 und der Horizontalablenkungs- Stromquelle SH ist zwischen die Verbindungspunkte der Kondensatoren 3A und 3B und die Wicklungsgruppen VH2 und VH-, eingeschaltet, während ein Parallelkreis, bestehend aus der Reihenschaltung der Wicklungsgruppen V1 und V« und der Vertikalablenkungs-Stromquelle S zwischen den beiden andere- R^ückendiagonalpunkten angeordnet ist. In diesem Falle sind die Horizontal- und Vertikal-Magnetfeider, welche aus dieser Schaltung resultieren, genau die gleichen wie bei der Anordnung gemäß Fig. 3·
Es versteht sich, daß zahlreiche andere Wicklungsverbindungen möglich sind. Werden viele verhältnismäßig kleine Wicklungseinheiten vorgesehen, so kann man ohne Schwierigkeit eine vorgegebene Magnetfeldverteilung genau erzielen; dies bedingt jedoch eine etwas umständliche Herstellung der Ablenkanordnung. In der Praxis kann die Zahl der Wicklungseinheiten zwischen 16 und 28 liegen. Bei der oben erläuterten erfindungsgemäßen Ablenkspulenanordnung lassen sich Horizontal- und Vertikal-Ablenkungsmagnetfelder vorgegebener Größe und Verteilung leicht und genau durch Einstellung des Abstandes zwischen benachbarten Wicklungen auf vorgegebene Werte erzielen; dabei wird praktisch keine Konvergenzkorrektur benötigt. Man kann ferner die gewünschten Ablenkmagnetfelder auch lediglich in der Weise erzielen, daß eine Anzahl von Wicklungen toroidförmig auf den Magnetkern aufgewickelt und die Lagen der Wicklungen eingestellt werden, so daß sich die Herstellung der Ablenkspulenanordnung besonders einfach
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gestaltet und diese Spule wesentlich kleiner gehalten werden kann als eine, bei der die Horizontal- und Vertikalablenkungswicklungen einander überlappend auf den Kern aufgewickelt sind; außerdem können auf diese Weise Ablenkmagnetfelder vorgegebener Stärke mit einer verhältnismäßig kleinen Ablenkstromquelle erzeugt werden.
Um mit einer solchen Ablenkspulenanordnung eine genaue Horizontal- und Vertikalablenkung zu gewährleisten, ist es jedoch erforderlich, die Abstände zwischen den Wicklungen genau zu bestimmen und die Wicklungen in ihrer Lage starr festzuhalten, so daß sich diese Abstände nach dem Anbringen der Ablenkspulenanordnung in einer Farbkathodenstrahlröhre nicht mehr ändern können.
Die Fig. 6 bis 10 zeigen Trenn- bzw. Abstandselemente zur Gewährleistung eines bestimmten Abstandes zwischen benachbarten Wicklungen sowie zur Festlegung der Wicklungen auf dem Magnetkern.
Das in den Fig. Sk und 6B dargestellte Ausführungsbeispiel eines Abstandselementes besteht aus Kunststoff und enthält eine ringförmige Basisplatte 60*4 und eine Anzahl von paarweise angeordneten Vorsprüngen 6O5A und 6O5B, deren Breiten a jeweils den bestimmten Abständen der Wicklungen L., bis L22 entsprechen;diese Vorsprünge sind voneinander um Abstände getrennt/ die der Breite jeder Wicklung entsprechen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die ringförmige Basisplatte 6θΊ auf dem Rand des größeren, offenen Endes des Magnetkernes so angebracht, daß die Vorsprünge 6O5A und 6O5B zwischen benachbarten Wicklungen liegen und dadurch die vorgegebenen Abstände gewährleisten, wodurch eine Mißkonvergenz der Elektronenstrahlen vermieden wird.
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Die Fig. 7A und 7B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Abstandselementes 704, das gleichfalls aus Kunststoff besteht und in Form eines Bandes ausgebildet ist, das an seiner Innenseite Vorsprünge 705 trägt. Das Abstandselement 704 ist so auf dem mit den Wicklungen L1 bis Lp2 versehenen Hagnetkern angeordnet, daß die Vrosprünge 705 zwischen benachbarten Wicklungen liegen und deren Abstände gewährleisten. In diesem Falle sind die Breiten a und die Abstände b der Vorsprünge 705 wie bei dem zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel gewählt; es sind jedoch außerdem an der Oberfläche des Abstandselementes 704 eine Anzahl von Anschlüssen 707 vorgesehen, über die die Verbindungen der Wicklungen L1 bis Lpp mit den äußeren Anschlußleitungen hergestellt werden.
In den Fig. 8A und 8B ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Abstandselementes dargestellt, das ebenfalls aus Kunststoff hergestellt ist und einen ringförmigen Kupplungsteil 8O4A enthält, dessen Durchmesser dem des kleineren offenen Endes des Magnetkernes 1 entspricht. Ferner enthält dieses Abstandselement eine Anzahl von Armen 8O4B, die einstükkig mit dem Kupplungsteil 8O4A ausgebildet sind und radial hiervon in Abständen b abstehen, die den Abständen der Wicklungen L1 bis Lp2 entsprechen. Die Arme 8o4B sind an ihren Verbindungsstellen mit dem Kupplungsteil 8O4A nach unten abgebogen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der ringförmige Kupplungsteil 8O4A am Rand des kleineren Endes des Hagnetkernes so angebracht, daß die Arme 8O4B zwischen benachbarten Wicklungen L1 bis L^2 liegen und fest mit dem Magnetkern verbunden sind; auf diese Weise werden die Abstände zwischen benachbarten Wicklungen genau definiert. Auf dem ringförmigen Kupplungsteil 8O4A sind Anschlüsse 805 vorgesehen, über die Wicklungen L1 bis Lp« an äußere Anschlußleitungen angeschlossen sind.
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In den Pig. 9A bis 9C ist ein an seinem oberen Ende offener, tassenförmiger Halterungsteil 904 veranschaulicht, der zur Verbindung der Ablenkspulenanordnung mit der Farbkathodenstrahlröhre dient. Der Halterungsteil 904 ist so 'geformt, daß er den Magnetkern 1 in weitgehender Anpassung an seine Form abdeckt. An seiner Innenseite besitzt er Vorsprünge 905 zur Festlegung der Abstände zwischen benachbarten Wicklungen. Die Vorsprünge 905 sind in Abständen b angeordnet, die den jeweiligen Abständen der Wicklungen L1 bis L22 entsprechen. Auf diese V/eise werden die Abstände zwischen den Wicklungen entsprechend der Breite a der Vorsprünge 905 gewährleistet. Der Halterungsteil 904 ist an seinem kleineren offenen Ende mit der Parbkathodenstrahlröhre verbunden.
Gemäß den Fig. 1OA bis IOC ist der Magnetkern 1 in zwei Hälften unterteilt. Ein aus flexiblem Kunststoff hergestellter Rohrteil 1004 besitzt etwa denselben Querschnitt wie jede Kernhälfte. Dieser Rohrteil 1004 weist ferner Ausnehmun-, gen IOO5 auf, die so geformt sind, daß sich der Rohrteil der Form des Magnetkernes 1 anpaßt. Weiterhin besitzt der Rohr-Heil 1004 eine Anzahl von Flanschen IOO6, die die Breite unci Abstände der Wicklungen bestimmen. Die Wicklungen L^ bis L22 sind auf den Rohrteil 1004 zwischen benachbarte Flansche IOO6 aufgewickelt; die geteilten Kernhälften werden dann in den Rohrteil 1004 eingesetzt, und es wird der Rohrteil 1004 kreisförmig gekrümmt, so daß er sich der Form der Kernhälften aufgrund der Ausnehmung 1005 anpaßt (vgl. Fig. 10A); danach werden die Kernhälften fest miteinander verbunden, womit die Ablenkspulenanordnung fertig ist.
Bei Verwendung der in den Fig. 6 bis 10 dargestellten Abstandselemente wird der Abstand zwischen benachbarten Wicklungen genau festgelegt, und es werden die Wicklungen
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sicher in ihrer Lage gehalten, so daß die Horizontal- und Vertikalablenkungs-Magnetfeider leicht und genau in der vorgegebenen Form und Verteilung erzeugt werden. Man vermeidet auf diese Weise auch die Notwendigkeit einer Konvergenzkompensation der Elektronenstrahlen; man vermeidet ferner eine Dispersion in den Charakteristika der Ablenkspulenanordnung.
Die Montage der Ablenkspulenanordnung gestaltet sich sehr einfach. Bei Verwendung der Abstandselemente der Fig. 6 bis 9 brauchen lediglich die Abstandselemente zwischen benachbarte Wicklungen eingesetzt zu werden. Gemäß Fig. 10 werden lediglich die Wicklungen auf den Rohrteil aufgewikkelt und der Kern in den Rohrteil eingesetzt. Die Fertigung der Ablenkspulenanordnung wird auf diese V/eise wesentlich vereinfacht.
Die erfindungsgemäße Ablenkspulenanordnung ist ferner kleiner als eine Ablenkspulenanordnung, bei der die Horizontal- und Vertikal-Ablenkungswicklungen in Lagen auf den Kern gewickelt sind; außerdem können erfindungsgemäß die Ablenkmagnetfelder vorgegebener Stärke mit einer kleineren Ablenkleistung erzeugt werden. Ein Änderung der Breite der Abstandselemente ermöglicht Änderungen in den Horizontal- und Vertikal-Magnetfeldern der Ablenkspulenanordnung; die erfindungsgemäße Anordnung läßt sich daher ohne grundsätzliche Änderung der Abmessungen der V/icklungen und des Magnetkernes an die verschiedensten Kathodenstrahlröhren anpassen.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Iy Elektronenstrahl-Ablenksystem für eine Farbkathodenstrahlröhre mit einem Farbschirm und einer Elektronenkanone zur Erzeugung von Elektronenstrahlen, die den Farbschirm abtasten, ferner mit einer um den Ilalsteil der Farbkathodenstrahlröhre herum angeordneten Ablenkspulenanordnung sowie mit Horizontal- und Vertikalablenkungs-Stromquellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkspulenanordnung einen rohrförmigen Magnetkern und eine Anzahl von toroidförmig auf den Magnetkern gewickelten, gesonderten Wicklungen enthält, die im wesentlichen den ganzen Umlang bedecken und voneinander vorgegebene Abstände aufweisen, daß ferner die" Wicklungen aus solchen bestehen, die von der Horizontalablenkungs-Stromquelle mit einem Horizontalablenkungsstrom versorgt werden, ferner solchen, die von der Vertikalablenkungs-Stromquelle mit einem Vertikalablenkungsstrom gespeist werden sowie weiterhin aus kombinierten Horizontal- und Vertikalwicklungen, die von der Horizontal- und Vertikalablenkungs-Stromquelle mit Horizontal- und Vertikalablenkungsströmen gespeist werden.
    2. Elektronenstrahl-Ablenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wicklungen gleichförmig ausgebildet sind.
    3. Elektronenstrahl-Ablenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen zu einer Brückenschaltung verbunden sind, wobei vier Wicklungsgruppen jeweils die Brückenseiten bilden, wobei ferner eine Wicklungsgruppe und eine Ablenkungsstromquelle parallel zueinander zwischen zwei Brückendiagonalpunkte geschaltet sind, während eine andere Wicklungsgruppe und die andere Ablenkungsstromquelle in Reihe zueinander zwischen die beiden anderen Diagonalpunkte der Brücke geschaltet sind.
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    H. Elektronenstrahl-Ablenksystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Seiten der Brückenschaltung durch Kondensatoren gebildet werden.
    5. Elektronenstrahl-Ablenksystem nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Magnetkern aufgebrachten Wicklungen starr in ihrer Lage gehalten sind, wobei Abstandselemente die vorgegebenen Abstände benachbarter Wicklungen sichern.
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DE2012002A 1969-03-17 1970-03-13 Elektronenstrahlablenkeinrichtung Expired DE2012002C3 (de)

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