DE2012002A1 - Elektronenstrahl-Ablenksystem - Google Patents
Elektronenstrahl-AblenksystemInfo
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Description
It 1522 "-
SONY CORPORATION, Toyko/Japan
Elektronenstrahl-Ablenksystem
Die Erfindung betrifft ein Elektronenstrahl-Ablenksystem, insbesondere für Kathodenstrahlröhren von Farbfernsehempfängern.
In Farbfernsehempfängern laufen drei Elektronenstrahlen,
die der roten* grünen und blauen Farbe entsprechen, gleichzeitig
durch magnetische Ablenkfelder, die von einer Horizontal- und Vertikalablenkungsspulenanordnung erzeugt werden
i hierdurch werden diese Elektronenstrahlen horizontal und vertikal abgelenkt. In diesem Falle weisen jedoch die
dr&I Elektronenstrahlen einen vorgegebenen gegenseitigen Abstand
auf, während die Horizontal- und Vertikalablenkungs-Magnetfeider
für diese drei Strahlen gemeinsam sind. Man muß daher darauf achten, daß die Form-und Verteilung der ■
Horizontal- und Vertikalablenkmagnetfelder derart ist, daß keine relative Verschiebung der Raster der Strahlen aufeinander
sowie eine Größendifferenz zwischen den Rastern der Strahlen entsteht. Es wurden Ablenkspulenanordnungen vorgeschlagen,
bei denen die Horizontal- und Vertikal-Ablenkelemente überlappend auf einen rohrförmigen Magnetkern aufgewickelt
sind; diese bekannte Anordnung erfprdert jedoch eine große
Spulenwindungszahl und führt daher zu einem raumaufwendigen,
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teuren Aufbau und der Notwendigkeit einer verhältnismäßig großen Ablenkleistung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Elektronenstrahl-Ablenksystem unter Vermeidung dieser Mängel
so auszubilden, daß bei üblicher Abtastung des Phosphorschirmes der Farbkathodenstrahlröhre eine Mißkonvergenz der
Strahlen vermieden wird. Weiterhin sollen erfindungsgemäß die magnetischen Ablenkfelder auf besonders einfache Weise,
insbesondere energie- und raumsparend erzeugt werden. Angestrebt wird erfindungsgemäß ferner, das Elektronenstrahl-Ablenksystem
so auszubilden, daß eine Anzahl gleichförmiger Wicklungen auf einfache Weise auf einen Magnetkern aufgebracht
werden kann.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Ablenkspulenanordnung einen rohrförmigen Magnetkern und eine
Anzahl von toroidförmig auf den Magnetkern gewickelten, gesonderten Wicklungen enthält, die im wesentlichen den
ganzen Umfang bedecken.und voneinander vorgegebene Abstände aufweisen, daß ferner die Wicklungen aus solchen bestehen,
die von der Horizontalablenkungs-Stromquelle mit einem Horizont alablenkungsstrom versorgt werden, ferner solche, die
von der Vertikalablenkungs-Stromquelle mit einem Vertikalablenkungsstrom
gespeist werden sowie weiterhin aus kombinierten Horizontal- und Vertikalwicklungen, die von der Horizontal-
und Vertikalablenkungs-Stromquelle mit Horizontal- und Vertikalablenkungsströmen gespeist werden.
Einige Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung veranschaulicht.
Es zeigen
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Ab-
lenkspulenanordnung;
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Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie II-II der
Fig. 1;
Fig. 3 und 1J Schaltungen von zwei Ausführungsbeispielen
der erfindungsgemäßen Ablenkspulenanordnung;
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie V-V der Fig. 2
(zur Veranschaulichung der erzeugten Magnetfelder bei den Schaltungen der Fig. 3 und H);
Fig. 6 bis 10 verschiedene Ausführungsformen von Abstandselementen
für die erfindungsgemäße Ablenkspulenanordnung.
Es sei zunächst ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ablenkspulenanordnung erläutert. Auf einen rohrförmigen
Hagnetkern 1 sind erfindungsgemäß mehrere, beim dargestellten Ausführungsbeispiel zweiundzwanzig gesonderte Wick- '
lungen L1 bis L22 in Form eines Toroids auf die ganze ümfangsflache
des Kernes aufgewickelt. Der Abstand zwischen benachbarten Wicklungen L- bis L22 ist so gewählt, daß eine
Mißkonvergenz der Elektronenstrahlen mit Sicherheit vermieden wird. Vorzugsweise sind diese Wicklungen L1 bis L22 nach
Windungszahl, Breite und Abmessungen gleich.
Diese Wicklungen L1 bis Lp2 können in der aus Fig. 3
ersichtlichen Weise miteinander verbunden sein. Die Wicklungen sind dabei gleichsinnig gewickelt, wobei Bezugszeichen
a und b den Wicklungsanfang und das Wicklungsende jeder Wicklung kennzeichnen. Das Wicklungsende b der Wicklung L1 ist
mit dem Wicklungsanfang a der Wicklung L2 verbunden, das Ende
b der Wicklung L2 mit dem Anfang a der Wicklung L,; hierdurch
ist eine Wicklungsgruppe V1 gebildet. In gleicher Weise
sind Wicklungsgruppen Vp, H^ und H2 aus den Wicklungen
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-H-
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L12 bis L12. L7 und Lg sowie L^ und L1- hergestellt. Ferner
sind Wicklungsgruppen VH1, VH2, VH, und VH^ vorgesehen, die
aus den Wicklungen Lu bis Lg, Lg bis L11J L1,- bis L17 und
Lp0 bis L22 bestehen.
Der Anfang a der Wicklungen L1,- und Llg und das Wicklungsende
b der Wicklung L11 sind miteinander verbunden und
an den positiven Anschluß T,,.( + ) einer Horizontalablenkungs-Stromquelle
3, angeschlossen. Das Ende b der Wicklung L1 η
ist mit dem Ende b der Wicklung Lg verbunden; die Anfänge a
der Wicklungen L2, und L7 und das Ende b der Wicklung L22
sind miteinander verbunden und an den negativen Anschluß ΤττΒ(-) der Stromquelle S„ angeschlossen. Außerdem sind der
Anfang a der Wicklung L?o und das Ende b der Wicklung L17
miteinander verbunden; der Anschlußpunkt ist an den positiven Anschluß ^yA+ ) einer Vertikalablenkungs-Stromquelle
S angeschlossen. Das Ende b der Wicklung L^ und der Anfang
a der Wicklung L„ sind miteinander verbunden und an den Anfang
a der Wicklung L1 und das Ende b der Wicklung L12 angeschlossen.
Ferner ist das Ende b der Wicklung L, mit dem Anfang a der Wicklung L12, verbunden und an einen negativen
Anschluß Tyß(") der Stromquelle S„ angeschlossen. Auf diese
Weise ist ein Brückenkreis gebildet, dessen Brückenseiten von den Wicklungsgruppen VH1 bis VHi, gebildet wird, während
die Wicklungstruppen Ii1 und Hp, die in der einen Wicklungsdiagonalen liegen, nur mit einem Horizontalablenkungsstrom
versorgt werden, während die Wicklungsgruppen VIL bis VH2,
sowohl mit Horizontalablenkungsstromen als auch mit Vertikalablenkungsströmen
gespeist werden. Es werden infolgedessen im Kern 1 durch die Horizontal- und Vertikalablenkungsströme
Magnetflüsse in Richtungen erzeugt, die durch voll ausgezogene und gestrichelte Pfeile angedeutet sind (Tig. 5). Es
entsteht auf diese Weise ein nach unten gerichtetes Horizontalablenkungs-Magnetfeld
2H und ein von rechts nach links gerichtetes Vertikalablenkungs-Magnetfeld 2V. Es wird nämlich
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eine Horizontal- und Vertikal-Ablenkspulenanordnung gebildet,
in der die Wicklungsgruppen H1 und Hp, V1 und V2 sowie VH1
bis VH^. jeweils als Horizontalablenkungswicklungen, Vertikalablenkungswicklungen
bzw. kombinierte Horizontal- und Vertikalablenkuhgswicklungen dienen.
In diesem Falle wird eine Mißkonvergenz der Strahlen dadurch vermieden, daß der Abstand zwischen benachbarten
Wicklungen der zweiundzwanzig gesonderten Wicklungen L1 bis
L22 entsprechend einem vorbestimmten Wert gewählt wird.
Wird eine Ablenkspulenanordnung, in der Bündel von vier Drähten .mit einem Durchmesser von 0,32 mm fünfundzwanzigmal
als Wicklungen L1 bis Lp2 auf einen Magentkern 1 der Abmessungen
wie in Fig. 2 dargestellt aufgewickelt sind, in einer 10-Zoll-Trinitron (Warenzeichen) benutzt, die einen Phosphorschirm
verwendet, der aus roten, grünen und blauen Phosphorstreifen besteht, die aufeinanderfolgend in horizontaler
Richtung angeordnet sind und die ferner ein Gitter enthält, beispielsweise ein Öffnungsgitter mit zahlreichen Schlitzen
in horizontaler Richtung, wobei das Gitter dem Phosphorschirm
gegenüberliegend angeordnet ist und Elektronenstrahlen ent- ■
sprühend den roten, grünen und blauen Farben in Reihe (Linie)
emittiert werden, kann eine Mißkonvergenz der Strahlen im •wesentlichen dadurch vermieden werden, daß die Wicklungen
Lp bis L7 derart angeordnet werden, daß die Winkel,.die gebildet
werden von den Wicklungen Lp und L-,, L, und L^, L^
und L1-, L,-" und Lg, LV und L7 sowie L7 und einer geraden Linie
Y-Y, die senkrecht zu einer geraden Linie X-X verläuft, die ihrerseits durch die Zentren der Wicklungen L2 und L^
und die Rohrachse 0 geht, jeweils betragen 28,5 , 9*5 , 17°,- 15°, 10° und 10°, während die übrigen Wicklungen symmetrisch
zu den oben genannten Wicklungen relativ zu den ger raden Linien X-X und Y-Y angeordnet werden.
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Fig. H veranschaulicht eine abgewandelte Ausführung
der Wicklungsverbindungen.' Hierbei sind die Wicklungsgruppen V1, V2, H1, H2 und VH1 bis VH2J in genau gleicher Weise
wie bei Fig. 3 aufgebaut; es bilden jedoch die Wicklungsgruppen VH1 und VH,, VH2 und VH11 sowie zwei Kondensatoren
3A und 3B einen Brückenkreis. Eine Reihenschaltung, bestehend aus den Wicklungsgruppen IL und H2 und der Horizontalablenkungs-
Stromquelle SH ist zwischen die Verbindungspunkte
der Kondensatoren 3A und 3B und die Wicklungsgruppen VH2
und VH-, eingeschaltet, während ein Parallelkreis, bestehend
aus der Reihenschaltung der Wicklungsgruppen V1 und V« und
der Vertikalablenkungs-Stromquelle S zwischen den beiden
andere- R^ückendiagonalpunkten angeordnet ist. In diesem
Falle sind die Horizontal- und Vertikal-Magnetfeider, welche
aus dieser Schaltung resultieren, genau die gleichen wie bei der Anordnung gemäß Fig. 3·
Es versteht sich, daß zahlreiche andere Wicklungsverbindungen möglich sind. Werden viele verhältnismäßig kleine
Wicklungseinheiten vorgesehen, so kann man ohne Schwierigkeit eine vorgegebene Magnetfeldverteilung genau erzielen;
dies bedingt jedoch eine etwas umständliche Herstellung der Ablenkanordnung. In der Praxis kann die Zahl der Wicklungseinheiten zwischen 16 und 28 liegen. Bei der oben erläuterten
erfindungsgemäßen Ablenkspulenanordnung lassen sich Horizontal- und Vertikal-Ablenkungsmagnetfelder vorgegebener
Größe und Verteilung leicht und genau durch Einstellung des Abstandes zwischen benachbarten Wicklungen auf vorgegebene
Werte erzielen; dabei wird praktisch keine Konvergenzkorrektur benötigt. Man kann ferner die gewünschten Ablenkmagnetfelder
auch lediglich in der Weise erzielen, daß eine Anzahl von Wicklungen toroidförmig auf den Magnetkern aufgewickelt
und die Lagen der Wicklungen eingestellt werden, so daß sich die Herstellung der Ablenkspulenanordnung besonders einfach
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gestaltet und diese Spule wesentlich kleiner gehalten werden kann als eine, bei der die Horizontal- und Vertikalablenkungswicklungen
einander überlappend auf den Kern aufgewickelt sind; außerdem können auf diese Weise Ablenkmagnetfelder
vorgegebener Stärke mit einer verhältnismäßig kleinen Ablenkstromquelle erzeugt werden.
Um mit einer solchen Ablenkspulenanordnung eine genaue Horizontal- und Vertikalablenkung zu gewährleisten, ist es
jedoch erforderlich, die Abstände zwischen den Wicklungen genau zu bestimmen und die Wicklungen in ihrer Lage starr
festzuhalten, so daß sich diese Abstände nach dem Anbringen der Ablenkspulenanordnung in einer Farbkathodenstrahlröhre
nicht mehr ändern können.
Die Fig. 6 bis 10 zeigen Trenn- bzw. Abstandselemente zur Gewährleistung eines bestimmten Abstandes zwischen benachbarten
Wicklungen sowie zur Festlegung der Wicklungen auf dem Magnetkern.
Das in den Fig. Sk und 6B dargestellte Ausführungsbeispiel eines Abstandselementes besteht aus Kunststoff und
enthält eine ringförmige Basisplatte 60*4 und eine Anzahl von
paarweise angeordneten Vorsprüngen 6O5A und 6O5B, deren Breiten
a jeweils den bestimmten Abständen der Wicklungen L., bis
L22 entsprechen;diese Vorsprünge sind voneinander um Abstände
getrennt/ die der Breite jeder Wicklung entsprechen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die ringförmige Basisplatte
6θΊ auf dem Rand des größeren, offenen Endes des Magnetkernes
so angebracht, daß die Vorsprünge 6O5A und 6O5B zwischen benachbarten
Wicklungen liegen und dadurch die vorgegebenen Abstände gewährleisten, wodurch eine Mißkonvergenz der Elektronenstrahlen
vermieden wird.
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Die Fig. 7A und 7B zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Abstandselementes 704, das gleichfalls aus Kunststoff
besteht und in Form eines Bandes ausgebildet ist, das an seiner Innenseite Vorsprünge 705 trägt. Das Abstandselement
704 ist so auf dem mit den Wicklungen L1 bis Lp2 versehenen
Hagnetkern angeordnet, daß die Vrosprünge 705 zwischen
benachbarten Wicklungen liegen und deren Abstände gewährleisten. In diesem Falle sind die Breiten a und die Abstände
b der Vorsprünge 705 wie bei dem zuvor erläuterten Ausführungsbeispiel gewählt; es sind jedoch außerdem an der
Oberfläche des Abstandselementes 704 eine Anzahl von Anschlüssen
707 vorgesehen, über die die Verbindungen der Wicklungen L1 bis Lpp mit den äußeren Anschlußleitungen hergestellt werden.
In den Fig. 8A und 8B ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Abstandselementes dargestellt, das ebenfalls aus
Kunststoff hergestellt ist und einen ringförmigen Kupplungsteil 8O4A enthält, dessen Durchmesser dem des kleineren offenen
Endes des Magnetkernes 1 entspricht. Ferner enthält dieses Abstandselement eine Anzahl von Armen 8O4B, die einstükkig
mit dem Kupplungsteil 8O4A ausgebildet sind und radial hiervon in Abständen b abstehen, die den Abständen der Wicklungen
L1 bis Lp2 entsprechen. Die Arme 8o4B sind an ihren
Verbindungsstellen mit dem Kupplungsteil 8O4A nach unten abgebogen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der ringförmige Kupplungsteil 8O4A am Rand des kleineren Endes
des Hagnetkernes so angebracht, daß die Arme 8O4B zwischen
benachbarten Wicklungen L1 bis L^2 liegen und fest mit dem
Magnetkern verbunden sind; auf diese Weise werden die Abstände zwischen benachbarten Wicklungen genau definiert. Auf dem
ringförmigen Kupplungsteil 8O4A sind Anschlüsse 805 vorgesehen, über die Wicklungen L1 bis Lp« an äußere Anschlußleitungen
angeschlossen sind.
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In den Pig. 9A bis 9C ist ein an seinem oberen Ende
offener, tassenförmiger Halterungsteil 904 veranschaulicht, der zur Verbindung der Ablenkspulenanordnung mit der Farbkathodenstrahlröhre
dient. Der Halterungsteil 904 ist so 'geformt, daß er den Magnetkern 1 in weitgehender Anpassung
an seine Form abdeckt. An seiner Innenseite besitzt er Vorsprünge 905 zur Festlegung der Abstände zwischen benachbarten
Wicklungen. Die Vorsprünge 905 sind in Abständen b angeordnet,
die den jeweiligen Abständen der Wicklungen L1 bis
L22 entsprechen. Auf diese V/eise werden die Abstände zwischen
den Wicklungen entsprechend der Breite a der Vorsprünge
905 gewährleistet. Der Halterungsteil 904 ist an seinem
kleineren offenen Ende mit der Parbkathodenstrahlröhre verbunden.
Gemäß den Fig. 1OA bis IOC ist der Magnetkern 1 in zwei
Hälften unterteilt. Ein aus flexiblem Kunststoff hergestellter Rohrteil 1004 besitzt etwa denselben Querschnitt wie jede
Kernhälfte. Dieser Rohrteil 1004 weist ferner Ausnehmun-, gen IOO5 auf, die so geformt sind, daß sich der Rohrteil
der Form des Magnetkernes 1 anpaßt. Weiterhin besitzt der Rohr-Heil 1004 eine Anzahl von Flanschen IOO6, die die Breite
unci Abstände der Wicklungen bestimmen. Die Wicklungen L^
bis L22 sind auf den Rohrteil 1004 zwischen benachbarte Flansche
IOO6 aufgewickelt; die geteilten Kernhälften werden
dann in den Rohrteil 1004 eingesetzt, und es wird der Rohrteil 1004 kreisförmig gekrümmt, so daß er sich der Form der
Kernhälften aufgrund der Ausnehmung 1005 anpaßt (vgl. Fig. 10A); danach werden die Kernhälften fest miteinander verbunden,
womit die Ablenkspulenanordnung fertig ist.
Bei Verwendung der in den Fig. 6 bis 10 dargestellten
Abstandselemente wird der Abstand zwischen benachbarten Wicklungen genau festgelegt, und es werden die Wicklungen
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sicher in ihrer Lage gehalten, so daß die Horizontal- und Vertikalablenkungs-Magnetfeider leicht und genau in der vorgegebenen
Form und Verteilung erzeugt werden. Man vermeidet auf diese Weise auch die Notwendigkeit einer Konvergenzkompensation
der Elektronenstrahlen; man vermeidet ferner eine Dispersion in den Charakteristika der Ablenkspulenanordnung.
Die Montage der Ablenkspulenanordnung gestaltet sich sehr einfach. Bei Verwendung der Abstandselemente der Fig.
6 bis 9 brauchen lediglich die Abstandselemente zwischen benachbarte Wicklungen eingesetzt zu werden. Gemäß Fig. 10
werden lediglich die Wicklungen auf den Rohrteil aufgewikkelt
und der Kern in den Rohrteil eingesetzt. Die Fertigung der Ablenkspulenanordnung wird auf diese V/eise wesentlich
vereinfacht.
Die erfindungsgemäße Ablenkspulenanordnung ist ferner kleiner als eine Ablenkspulenanordnung, bei der die Horizontal-
und Vertikal-Ablenkungswicklungen in Lagen auf den Kern gewickelt sind; außerdem können erfindungsgemäß die Ablenkmagnetfelder
vorgegebener Stärke mit einer kleineren Ablenkleistung erzeugt werden. Ein Änderung der Breite der Abstandselemente
ermöglicht Änderungen in den Horizontal- und Vertikal-Magnetfeldern
der Ablenkspulenanordnung; die erfindungsgemäße Anordnung läßt sich daher ohne grundsätzliche Änderung
der Abmessungen der V/icklungen und des Magnetkernes an die verschiedensten Kathodenstrahlröhren anpassen.
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Claims (1)
- PatentansprücheIy Elektronenstrahl-Ablenksystem für eine Farbkathodenstrahlröhre mit einem Farbschirm und einer Elektronenkanone zur Erzeugung von Elektronenstrahlen, die den Farbschirm abtasten, ferner mit einer um den Ilalsteil der Farbkathodenstrahlröhre herum angeordneten Ablenkspulenanordnung sowie mit Horizontal- und Vertikalablenkungs-Stromquellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkspulenanordnung einen rohrförmigen Magnetkern und eine Anzahl von toroidförmig auf den Magnetkern gewickelten, gesonderten Wicklungen enthält, die im wesentlichen den ganzen Umlang bedecken und voneinander vorgegebene Abstände aufweisen, daß ferner die" Wicklungen aus solchen bestehen, die von der Horizontalablenkungs-Stromquelle mit einem Horizontalablenkungsstrom versorgt werden, ferner solchen, die von der Vertikalablenkungs-Stromquelle mit einem Vertikalablenkungsstrom gespeist werden sowie weiterhin aus kombinierten Horizontal- und Vertikalwicklungen, die von der Horizontal- und Vertikalablenkungs-Stromquelle mit Horizontal- und Vertikalablenkungsströmen gespeist werden.2. Elektronenstrahl-Ablenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wicklungen gleichförmig ausgebildet sind.3. Elektronenstrahl-Ablenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklungen zu einer Brückenschaltung verbunden sind, wobei vier Wicklungsgruppen jeweils die Brückenseiten bilden, wobei ferner eine Wicklungsgruppe und eine Ablenkungsstromquelle parallel zueinander zwischen zwei Brückendiagonalpunkte geschaltet sind, während eine andere Wicklungsgruppe und die andere Ablenkungsstromquelle in Reihe zueinander zwischen die beiden anderen Diagonalpunkte der Brücke geschaltet sind.009840/1910H. Elektronenstrahl-Ablenksystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Seiten der Brückenschaltung durch Kondensatoren gebildet werden.5. Elektronenstrahl-Ablenksystem nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Magnetkern aufgebrachten Wicklungen starr in ihrer Lage gehalten sind, wobei Abstandselemente die vorgegebenen Abstände benachbarter Wicklungen sichern.009840/1910Leerseite
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