-
Randeinfassung für Gitter, insbesondere für Drahtgitterzäune Die
Erfindung betrifft eine-Randeinfassung für Gitter, insbesondere für Drahtgitterzäune,
mit einem, einen Gitterrand umgreifenden Profilelement mit gegenseitigen Verrastungakanten.
-
Zweck der Erfindung ist Drahtgitter, insbesondere für Zäune, auf einfache
Art, ohne Schweißstelle mit einer Randeinfassung zu versehen, die als Träger des
Zaungitters dasselbe fixiert.
-
Drahtgitterzäune werden vom Schlosser hergestellt. Soll ein solcher
Zaun erstellt werden, muß für die Aufnahme der Zaunpfosten erst die erforderliche
Maurerarbeit vorausgehen. Dabei wird die Zaunfront in Pfostenabstände aufgeteilt.
Diese Pfostenabstände nennt man Felder, sie sind in ihrer Länge bei jedem Zaun uerschieden.
Deshalb werden die Drahtgitter für diese Falder nach maß, in Plattenform, verlangt
und gefertigt. Weil nun die Kanten dieser Gitter lose Enden haben, werden sie mit
eiserner Rahmen eingefaßt, wobei Zaunpfosten und Rahmen mit Laschen, zum verschrauben
miteinander, versehen werden.
-
Für diese Rahmen wird neben Winkel- und Flacheisen meistens Stahlrohr
verwendet. Bei Verwendung von Stahlrohr werden die Gitter in die fertigen Rahmen
elektrisch stumpf eingeschweißt, Draht um Draht. Oder sie werden durch bohren von
Löchern an der Innenseite der 4 Rahmenteile in diese eingesteckt und erst dann zur
Rahms zusammengeschweißt.
-
Wird für die Rahmen Winkel- oder Flacheisen verwendet, werden die
Gitter ebenfalls elektrisch eingeschweißt oder aufgepunktet, oder werden sie mit
einer 2. Rahme aus Flacheisen abgedeckt und vernietet.
-
Derartige Zäune sind sehr schon und haltbar, doch ist die Herstellung
derselben bis heute sehr lohnintensiv und verteuert sie dadurch in hohem Maße. Dazu
kot noch der aufzubringende Rostschutz und die ebenfalls großen Unterhaltungskosten.
-
Auch hat die mit viel Schweißerarbeit verbundene Herstellung dieser
Drahtgitterzäune eine Verwendung von kunststoffummantelten Drähten, für diese Gitter,
wegen ihrer Beschädigung bei der Weiterverarbeitung, bis heute verhindert.
-
Bekannt ist das Patent Nr.111 070 Klasse 37 (Einfriedigungen).
-
Dabei wird ein Schlitzrohr verwendet, in dessen Schlitz der Länge
nach, 4-eckiges Drahtgeflecht eingeschoben wird. Um dein Drahtgeflecht in dein Schlitzrohr
einen Halt zu geben, müssen an der Uber- und Unterkante des Geflechts knotenartige
Verdickungen angebracht werden.
-
Dieses Schlitzrohr könnte an auch für Drahtgitter verwenden.
-
Es kann aber nur der Längs nach, horizontal, aufgeschoben werden.
-
Um seinen Zweck zu erfüllen, müßte der Schlitz des Rohres passen,
as zur Folge hätte, daß sich das Rohr nicht, oder sehr schwer aufschieben ließe.
Bei Verwendung von kunststoffummanteltem Drahtgitter würde dasselbe verletzt. Wollte
wen dieses Schlitzrohr von oben her aufstecken, müßte der Schlitz so weit sein,
daß das Gitter keinen Halt ehr darin hätte. Ein Zusaininenpressen wäre ohne Apparatur
gar nicht mdglich.
-
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Sie ist aus einem Schlitzrohr
weiterentwickelt, inden die beiden Schlitzkanten nach innen schräg zueinander angewinkelt
sind. Dabei entsteht eine keilartige Flor, die ein aussinanderfedern be aufdrücken
auf den Citterrsnd gewährleistet. Wird dieses Profilelement über den 1. Längedraht
des Gitters gedrückt, federt es wieder zurück und verrastet sich so nt seinen Längskanten
hinter de.selben, daß eine absolut hsltb.re Verbindung hergestellt ist.
-
Der Erfindung ist die Aufgabe gestellt: Die acit- und materialraubende
Rahmeneinfassung d.r Drahtgitter nach herkömmlicher Art zu umgehen, inde. derselbe
nicht mehr in Pfetten, sondern en
einem Stück von der Roll'e weg
verwendet wird. Dabei wird erfindungsgemäß das Profilelement auf den oberen Gitterrand
aufgesteckt und am Zaunpfosten festgemacht, um so das Drahtgitter zu tragen und
demselben eine feste Kante zu geben. Dies ermöglicht es, einen Drahtgitterzaun mit
einer ganz erheblichen Ersparnis an Arbeitszeit und Material herzustellen.
-
Diese Aufgabe wird dadurch gelöet, daß für die Randeinfaasung des
Drahtgitters ein den Gitterrand federnd umgreifendes mit den vorstehenden Gitterelementen,
in Richtung quer zum Gitter rand hin, beidseitig verrastendes Profilelement vorgesehen
ist.
-
Dieses Profilelement besteht in einem Schlitzrohr aus Stahl mit ellipsischem
Uusrachnitt.1, dessen Schlitzkanten 2 + 3 schräg nach innen paralell zu einander
angewinkelt sind, und hinter den vorstehenden Gitterelementen verrasten. -Die mit
der Erfindung erzielten Vorteile sind beachtlich. So entfällt das aufwendige Einfassen
der Gitter in Eisenrahmen.
-
Es können alle Drahtzaungitterarten verwendet werden insbesondere
auch kunstatoffummantelte.
-
Die Drahtgitter werden an einem Stück von der Rolle weg verwendet
und sind dadurch gegenüber der Fertigung nach -Maß in Platten, billiger. Der ganze
Zaun kann ohne Schweißstelle angefertigt und montiert werden. Das gibt die Mtiglichkeit,
für alle Zaunteile kunststoffbeschichtete Material zu verwenden. Damit ist der Zaun
weitgehend wartungsfrei. Der ganze Zaun ist durch die Erfindung so einfach gehalten,
daß er im Selbstbau von jedermann ohne Vorkenntnisse, in kürzester Zeit, zu montieren
ist.
-
Die montage geht folgendermaßen vor sich: Wenn die Zaunpfosten einbetoniert
und festgetrocknet sind, wird das Drahtgitter abgerollt und an die Pfosten angestellt.
Damit es stehen bleibt, wird'es an jedem 2. Pfosten in der mitte trofisoriach angebunden.
-
Nun wird das Profilelement, welches verschiedene Längen' haben kann,
bis ca. 4 m und an einem Ende verjüngt ist, von oben auf den Drahtgitterrand aufgesteckt.
Die geschieht durch schlagen mit einem Holz oder Cummihammer auf das Profilelement,
vom Anfang an nach und nach dem Ende zu.
-
Ist'dann das nächstfolgende Profilelement aufgesteckt, schiebt man
es der Länge nach zurück über die Verjüngung des vorhergehenden. Es entsteht so
eine Verbindung bzw. ein Stoß, wie das bei Ofenrohren angewendet wird. So wird die
ganze Zaunlänge mit dem Profilelement versehen und ist nun fertig zum festmachen
an den Zaunpfosten. Dies geschieht mittels den Drahthaken 6, 7 + 8 der Fig. 2. Dieselben
werden durch die vorhandenen Löcher im Zaunpfosten hindurchgesteckt und hinten umgeschlagen.
-
Die gleiche Rsndeinfassung kann natürlich auch am unteren Gitterrand
angebracht werden. Für den Wasserabfluß müßten dann aber am Profilelement Löcher
vorhanden sein.
-
Das Drahtgitter für diesen Zaun wird oben und unten mit einer doppelten
Kante 4 + 5, Fig. 1 + 2, gefertigt, um ein ausreißen der Drähte auch beim Versand
zu verhindern.
-
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Vorderansicht des Drahtgitterzaunes
mit den doppelten Gitterkanten 4 + 5.
-
In Fig. 2 ist der Schnitt A-B im maßstab 1:1 dargestellt.
-
man ht das Profilelement 1, die beiden Verrastungrkanten 2 + 3, die
doppelten Gitterkanten 4 + 5, sowie die Befestigungahaken 6, 7 + 8.