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DE2011450A1 - Photographische Blitzlichteinrlehtung - Google Patents

Photographische Blitzlichteinrlehtung

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DE2011450A1
DE2011450A1 DE19702011450 DE2011450A DE2011450A1 DE 2011450 A1 DE2011450 A1 DE 2011450A1 DE 19702011450 DE19702011450 DE 19702011450 DE 2011450 A DE2011450 A DE 2011450A DE 2011450 A1 DE2011450 A1 DE 2011450A1
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DE
Germany
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light
photoresistor
time
flash
shutter
Prior art date
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Application number
DE19702011450
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English (en)
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DE2011450B2 (de
DE2011450C3 (de
Inventor
auf Nichtnennung. P G03b 7-08 Antrag
Original Assignee
Kabushiki Kaisha Koparu, Tokio
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kabushiki Kaisha Koparu, Tokio filed Critical Kabushiki Kaisha Koparu, Tokio
Publication of DE2011450A1 publication Critical patent/DE2011450A1/de
Publication of DE2011450B2 publication Critical patent/DE2011450B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2011450C3 publication Critical patent/DE2011450C3/de
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    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/04Combinations of cameras with non-electronic flash apparatus; Non-electronic flash units
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
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    • GPHYSICS
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    • G03B2215/05Combinations of cameras with electronic flash units

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Photographische Blitzlichteinriehtung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Blitzlichteinriehtung für eine photographische Kamera, die mit einem elektronischen Verschluß ausgerüstet ist, und insbesondere auf eine Blitzlichteinriehtung für eine Kamera mit einem elektronischen Verschluß, der so ausgelegt ist, daß die Beleuchtungsstärke in der zu photographierenden Szene durch einen Photowiderstand ermittelt und der Schließzeitpunkt für die Verschlußglieder entsprechend der so ermittelten Beleuchtungsstärke gesteuert wird und wobei der Photowiderstand zunächst vor dem Aufleuchten der Blitzlampe mit dem von einer Lichtquelle abgegebenen Licht bestrahlt wird und darin nach dem Aufleuchten der Blitzlampe das von der zu photographierenden Szene kommende reflektierte Licht auffängt.
Wenn eine Kamera mit einem elektronischen Verschluß ausgerüstet ist, der bei photographischen Blitzliehtaüfnahmen durch
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eine elektronische Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung gesteuert wird, kann infolge der Arbeitsweise der mit dem elektronischen Verschluß versehenen Kamera nur dann eine einwandfreie Belichtung bei der Aufnahme erhalten werden, wenn die Steuerschaltung den elektronischen Verschluß entsprechend der Beleuchtungsstärke des von der Blitzlichteinrichtung abgegebenen Blitzlichts steuert.
Wenn zur Anfertigung von Blitzlichtaufnähmen eine Kamera mit einem herkömmlichen elektronischen Verschluß in unveränderter Ausführung verwendet wird, ist die in der elektronischen Verschlußvorrichtung enthaltene elektronische Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung jedoch nicht in der Lage, die gewünschte richtige Steuerung des elektronischen Verschlusses auszuführen. Das ist darauf zurückzuführen, daß der bei derartigen Steuerschaltungen zur Ermittlung der Beleuchtungsstärke der zu photographierenden Szene im allgemeinen verwendete Photowiderstand wie z.B. ein CdS-Element, den Nachteil hat, daß seine Ansprechgeschwindigkeit für einfallendes Licht sehr gering ist, im Gegensatz zu seinen übrigen hervorragenden Eigenschaften, wie seines verhältnismäßig großen Sichtbereiches, seiner Zuverlässigkeit über längere Zeiträume hinweg und seiner Empfindlichkeit für das auf ihn auftreffende Licht. Dabei ist außerdem zu beachten, daß die Blitzlichtphotographie in den meisten Fällen bei niedrigen Beleuchtungsstärken in den aufzunehmenden Szenen erfolgt, wodurch sich der Nachteil ergibt, daß der Photowiderstand nicht in einwand-
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freier Weise auf das von der zu photögraphierenden Szene reflektierte Licht ansprechen kann und damit wiederum auch die vorgenannte Steuerschaltung nicht in der Lage ist, den elektronischen Verschluß in der erforderlichen Weise zu steuern. Wenn unter diesen Bedingungen eine photographische Blitzlichtaufnahme angefertigt wird, ist die dabei erhaltene Photographic überbelichtet. Wenn eine Blitzlichtaufnähme von einer Szene gemacht wird, die mit einer noch geringeren Beleuchtungsstärke. i ausgeleuchtet ist,ergibt sich der noch größere Nachteil, daß der Photowiderstand praktisch nicht in der Lage, ist, auf den Lichtblitz anzusprechen und daher die Verschlußglieder in der geöffneten Stellung gehalten werden.
Zur Beseitigung der vorgenannten Schwierigkeiten sind seither folgende Gegenmaßnahmen getroffen worden. Zum Zwecke der Blitzlichtphotographie wurde entweder zusammen mit einem Photowiderstand oder in wahlweise austauschbarer Verbindung mit einem Photowiderstand ein Element wie z.B. eine Silizium-Solarzelle oder - Sonnenzelle oder auch eine Selen-Photozelle (im nachfolgenden einfach als Photozellen bezeichnet) verwendet, die eine kürzere Ansprechzeit als der vorgenannte Photowiderstand aufweist. Die Kurve der spektralen Empfindlichkeit der Silizium-Sonnenzelle hat jedoch ein Maximum für Licht einer längeren Wellenlänge als die des Maximums der spektralen Empfindlichkeitskurve des menschlichen Auges. Wenn daher eine Silizium-Sonnenzelle zur Messung der Beleuchtungsstärke einer zu photögraphierenden Szene verwendet wird, wird das Licht in der für
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die Photographie geeigneten Weise gemessen. Die Selen-Photozelle dagegen hat keine ausreichend lange Lebensdauer. Beiden Photzellen ist gemeinsam, daß sie kostspielig sind, ein geringes Ansprechvermögen bei niedrigen Beleuchtungsstärken aufweisen und ihre Ansprechempfindlichkeit gegenüber niedrigen Beleuchtungsstärken im Vergleich zu ihrer Ansprechempfindlichkeit für hohe Beleuchtungsstärken ganz erheblich abfällt. Auch bei Vergleich eines Photowiderstandes mit einer Photozelle ergibt sich ein grundlegender Unterschied in dem Verhalten der beiden, indem der Photowiderstand in Abhängigkeit von der Beleuchtungsstärke seinen Widerstandswert ändert, während bei der Photozelle eine Veränderung der elektromotorischen Kraft auftritt. Daher müssen diese Elemente in unterschiedlicher Weise mit der elektronischen Steuerschaltung verbunden werden.
Eine photographische Kamera wird im allgemeinen in einer solchen Weise verwendet, daß ohne Blitzlampe mehr Aufnahmen gemacht werden als mit einer Blitzlampe. Aus diesem Grunde weisen photographische Kameras, die mit einem elektronischen Verschluß ausgestattet sind, der durch eine elektronische Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung gesteuert wird, in der Regel einen Photowiderstand wie z.B. ein CdS-Element auf, der zur Ermittlung der Beleuchtungsstärke in der zu photographierenden Szene dient. Aus diesem Grunde ist es wünschenswert, daß eine derartige Kamera auch für die Blitzlichtphotographie verwendbar ist und eine einwandfreie Belichtungseinstellung bei einer Blitzlichtaufnahme gestattet.
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Wie oben ausgeführt, läßt sich jedoch eine einwandfreie Belichtungseinstellung nicht durch gleichzeitige Verwendung der vorgenannten Photozelle und des PhotowiderStandes oder durch wahlweise austauschbare Verbindung zwischen diesen beiden Typen erzielen. In derartigen Fällen muß die Schaltung in · einer besonderen Weise ausgelegt sein, wie bereits oben angedeutet ist. Um außerdem die Anordnung eines Photowiderstandes für normale Photoaufhahmen und einer Photozelle für Blitzlicht- , aufnahmen an ein und derselben Kamera zu ermöglichen, sind für jedes dieser beiden Elemente mehrere Lichteintrittsfenster erforderlich, oder falls die beiden Elemente hinter einem einzigen Fenster angeordnet sein sollen, muß eine Umschaltvorrichtung vorgesehen sein, vermittels welcher das für die jeweilige Aufnahmeart erforderliche Element innerhalb des Fensters angeordnet wird bzw. das Licht zu diesem Element gelangen kann.
Derartige Anordnungen haben den Nachteil, daß dadurch die Kamerämechanik erheblich kompliziert wird und die Herstellungs- Λ kosten der Kamera steigen.
Durch die Erfindung soll eine Lösung der vorstehend genannten Probleme erzielt werden, und es ist daher in erster Linie Aufgabe der Erfindung, eine vereinfachte und kompakte photographische Blitzlichteinrichtung zu schaffen, durch welche gewährleistet ist, daß eine mit einem elektronischen Verschluß ausgerüstete photographische Kamera, bei welcher der Verschluß durch eine elektronische Steuerschaltung für die selbsttätige ,Belichtungseinstellung gesteuert wird, eine einwandfreie
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Belichtungseinstellung auch für Blitzlichtaufnahmen gestattet. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine photographische Blitzlichteinrichtung vorgeschlagen, die in einer zur Steuerung des elektronischen Verschlusses einer Kamera dienenden elektronischen Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung enthalten und in einer solchen Weise ausgelegt ist, daß der zur Ermittlung der Beleuchtungsstärke in _ einer Szene, die photographiert werden soll, dienende Photowiderstand einer vorbereitenden Bestrahlung mit dem von einer Lichtquelle abgegebenen Licht ausgesetzt und anschließend die Blitzlampe zum Aufleuchten gebracht und der Photowiderstand dem von der durch das Blitzlicht der Blitzlampe beleuchteten Szene reflektierten Licht ausgesetzt wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die photographische Blitzlichteinrichtung in einer solchen Weise ausgelegt, daß eine mit dem Erregungskreis für die Blitzlampe verbundene A Lichtquelle so gegenüber dem Photowiderstand angeordnet ist, daß sie den Einfall des von der Szene reflektierten Lichts auf den Photowiderstand nicht behindert, und wobei die Lichtquelle in einer solchen Weise betrieben wird, daß sie zu Beginn des öffnungsVorgangs der Verschlußvorrichtung der Kamera Licht abgibt und den Photowiderstand bestrahlt und anschließend diese Bestrahlung unterbrochen und die Blitzlampe zum Aufleuchten gebracht wird.
Die Lichtquelle der Blitzlichteinrichtung dient dabei zur vorbereitenden Bestrahlung des Photowiderstandes und zur Kompen-
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sation der Zeitdifferenz zwischen dem Zeitpunkt, an dem der Elektromagnet des elektronischen Verschlusses ein Signal erhält» und dem Zeitpunkt, an dem die Verschlußglieder mit dem Verschließen der Belichtungsöffnung beginnen, vermittels der durch den Abklingverlauf des Photowiderstandes bedingten Verzögerung, welche sich aufgrund der vorbereitenden Bestrahlung des Photowiderständes mit Licht ergibt.
Die vorgenannten Merkmale und die Einzelheiten der erfindungsgemäßen Einrichtung werden im nachstehenden anhand der Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 ist einschematischer Schaltplan einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, " ■ : ' .
Fig. 2 ist ein Schaltplan des zum Auffangen des Lichts dienenden Abschnitts in einer bekannten Einrichtung dieser Art, - Λ Fig. 3 ist eine schematisierte Darstellung der
Schaltglieder für die in den Zeichnungen dargestellten Schalter, sowie eines Teils der diesen Gliedern zugeordneten Verschlußvorrichtung,
. Figuren 4a - Ae sind schematisehe Kurvendarstellungen, welche die Veränderungen der Faktoren in den verschiedenen Abschnitten der erfindungsgemäßen Einrichtung zeigen, ,
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Figuren 5, 6, 7 und 8 sind Ausschnitte aus Schaltplänen von weiteren Ausführungsformen der Erfindung.
In Figur 1 ist die Art der Verbindung einer elektronischen Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung 1 bekannter Ausführung, welche zur Steuerung des elektronischen Verschlusses dient, mit einer Steuerschaltung 2 der photographischen Blitzlichteinrichtung dargestellt. Die Belichtungs-Steuers ehaltung 1 weist ein Steuergerät 4 mit einem zum Einschalten der Steuerschaltung 1 dienenden Schalter 3, sowie einen Elektromagneten 5 und einen Photowiderstand 6 auf, wobei die beiden letztgenannten mit dem Steuergerät 4 verbunden sind. Eine Spannungsquelle in der Form eines Akkumulators 7 ist über einen Schalter 8 mit dem Steuergerät 4 verbunden. Die Steuerschaltung 2 weist dagegen eine Glühlampe 9 auf, die in einer solchen Lage gegenüber dem Photowiderstand 6 angeordnet ist, daß die Lampe 9 das Auffallen des von der zu photographierenden Szene reflektierten Lichts auf den Photowiderstand 6 nicht behindert. Außerdem enthält die Steuerschaltung 2 einen Transistor 10 zur Steuerung des Ein- und Ausschaltens der Glühlampe 9, eine Blitzlampe 11 und weitere Schaltglieder, d.h. einen Kondensator 12, der zur Erzeugung der zum Aufleuchten der Blitzlampe 11 erforderlichen Stromstärke dient, die Widerstände 13 und 14, einen Schalter 15 und einen Freigabeschutzschalter 16. Der normalerweise geöffnete Schalter 15 ist ein sogenannter synchronisierter Schalter, der mit der Öffnungsbewegung
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der (nicht dargestellten) Verschlußglieder oder -lamellen gekoppelt ist und durch diese geschlossen wird. Der Freigabeschutzschalter 16 ist dagegen normalerweise geöffnet und wird nur bei Verwendung der Blitzlichteinrichtung geschlossen. Wenn die Blitzlichteinrichtung in die Kamera eingebaut ist, erfolgt das Schließen des Schalters 16 durch Einsetzen einer Blitzlampe 11 in die Einrichtung, und wenn die Blitzlichteinrichtung nicht in die Kamera eingebaut ist, wird der Schalter 16 vermittels einer in der Einrichtung vorgesehenen Umschaltvorrichtung geschlossen, die entweder von Hand betätigt wird oder durch das Anschließen eines Anschlußkabels der Blitzlichteinrichtung zwischen Kamera und Einrichtung betätigt werden kann.
In Fig.. 2 ist die gegenseitige Zuordnung zwischen einer Verzögerungsschaltung 17 einer herkömmlichen Schaltung zur Steuerung des elektronischen Verschlusses und eines für die Blitzlichteinrichtung beabsichtigten Lichtauffangabschnittes dargestellt. Die Verzögerung wird durch einen Photowiderstand 18 und einen Kondensator 19 vorgegeben. Nach Ablauf dieser Verzögerung wird ein Transistor angesteuert und durch diesen die Stromzufuhr zu dem (nicht dargestellten) Elektromagneten gesteuert. Durch Betätigung eines Umschalters 22 wird die Verbindung zum Photowiderstand 18 unterbrochen und stattdessen werden die Basis und der Kollektor eines Transistors 21 kurzgeschlossen. Zwischen der Basis und dem Emitter des Transi- store 21 ist eine Photozelle 23 geschaltet.
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In Fig. 3 ist ein Teil der Verschlußvorrichtung in gespannter Stellung dargestellt und zeigt die Zuordnung zwischen diesem Teil und den in den Figuren 1 und 5-8 dargestellten und diesem Teil zugeordneten Schaltern. Ein Antriebsglied 24 für ein oder mehrere Verschlußglieder ("Verschlußlamellen" oder "Vorhänge") wird durch eine Feder 25 gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Ein Stift 24a, der von dem einen Arm des Antriebsglieds 24 nach oben vorsteht, greift in einen Schlitz der Verschlußglieder eines aus zwei Teilen bestehenden (und nicht dargestellten) Verschlusses ein. Der Stift 24a kann die Verschlußglieder öffnen, wenn das Antriebsglied 24 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Ein Sperrglied 26 weist zwei Arme auf, von denen der eine mit einem abgewinkelten Abschnitt 26a versehen ist. Das Sperrglied 26 wird durch eine Feder 27 gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Die gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Drehung des Antriebsgliedes 24 kommt zum Stillstand, wenn der abgewinkelte Abschnitt 26a in einen Eingriff mit dem anderen Arm 24b des Antriebsgliedes 24 gelangt. Ein Anschlag 28 begrenzt die gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Drehung des Sperrgliedes 26. Ein Entriegelungsglied 29 wird vermittels einer Feder 30 gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Ein Stift 29a steht von dem Ertriegelungsglied 29 senkrecht nach oben vor. Das Entriegelungsglied 29 weist ebenfalls einen in einem Stück mit dem Qlied ausgebildeten Hakenabschnitt 29b auf. Der Stift 29a drückt auf den anderen Arm 26b des Sperrgliedes 26, wenn das Entriegelungsglied 29 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird.
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Dadurch wird wiederum das Sperrglied 26 durch die Feder 27 im Uhrzeigersinn gedreht. Durch die im Uhrzeigersinn erfolgende Drehung des Sperrgliedes 26 gelangt der abgewinkelte Abschnitt 26a des Sperrgliedes 26 außer Eingriff mit dem anderen Arm 24b des Antriebsgliedes 24. Ein Auslöseglied 31 wird durch eine Feder 32 für eine gegen den Uhrzeigersinn gerichtete.:. Drehung beaufschlagt und weist zwei Arme auf, von denen der eine einen in einem Stück mit diesem ausgebildeten abgewinkel- | ten Abschnitt 31a aufweist. Dieser abgewinkelte Abschnitt 31a steht in einem Eingriff mit dem Hakenabschnitt 29b des Ent- , riegelungsgliedes 29 und verhindert eine im Uhrzeigersinn gerichtete Drehung des letztgenannten Gliedes 29. Ein Anschlag 33 grenzt die gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Drehung des Auslösegliedes 31 ab. Die Schalter 3* 8 und 15 entsprechen den in dem Schaltplan der Fig. 1 mit den gleichen Bezugszeichen bezeichneten Schaltern. Diese Gruppe von Schaltern wird entsprechend der Bewegung des Entriegelungsgliedes 29 betätigt. Wenn das Entriegelungsglied 29 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, verändert sich entsprechend auch die Lage des Stiftes 29a in bezug auf die Schaltergruppe. In Verbindung mit den aufeinanderfolgenden Veränderungen in der Lage des Stiftes 29a wird durch die Spannung der Feder 34 zunächst der Schalter für die Spannungsquelle geschlossen und dann der Schalter 3 zur Inbetriebnahme der Steuerschaltung 1 geöffnet. Gleichzeitig damit wird der Schalter 15 für das EinschaItTn der Blitzlampe geschlossen. In der Praxis ist jedoch in Reihe mit dem ■ " ' ■ .;' ■■'■..■... '. : ■ -. . _ - 12 -
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Schalter 8 für die Spannungsquelle ein zusätzlicher Schalter vorgesehen. Dieser (nicht dargestellte) zusätzliche Schalter ist einem (nicht dargestellten) Schließglied der ■Verschlußvorrichtung zugeordnet. Dieser zusätzliche Schalter wird durch Spannen des Verschlusses geschlossen und nach der auf die Öffnung des Verschlusses durch Auslösen der Verschlußvorrichtung der Kamera erfolgende Schließbewegung desselben geöffnet.
In den Figuren 4a - 4e sind verschiedene Abschnitte der Steuerschaltung für die Belichtung 1 in Verbindung mit einem Abschnitt der Verschlußvorrichtung dargestellt. Fig. 4a zeigt die'Veränderung der an der Lichteintrittsfläche des Photowiderstandes 6 einfallenden Beleuchtungsstärke in Abhängigkeit von der Zeit. Der Abschnitt A der ausgezogenen Kurve stellt die Veränderung der Beleuchtungsstärke an der Lichteintrittsfläche des Photoelementes 6 dar, die sich aus der vorbereitenden Bestrahlung oder Beleuchtung mit dem Licht der Glühlampe 9 ergibt. Der Abschnitt B der ausgezogenen Kurve zeigt die Veränderung der Beleuchtungsstärke an der Lichteintrittsfläche des Photowiderstandes 6, die sich nach dem Aufleuchten der Blitzlampe 11 durch das von der Szene reflektierte Licht ergibt. Der in gestrichelten Linien dargestellte Abschnitt A1 stellt den durch die Abklingzeit des Photowiderstandes 6 bedingten Kurvenabschnitt dar, der sich durch das Nachleuchten der Glühlampe 9 ergibt. Der in gestrichelten Linien dargestellte Abschnitt B1 zeigt den Anstiqgsabschnitt der Kurve des Photowiderstandes 6, der
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sich zu Beginn des Aufleuchtens der Blitzlampe 11 durch das reflektierte Licht ergibt. Fig. 4b zeigt die Veränderungen der Leitfähigkeit des Photowiderstandes 6, welche durch die Veränderung der Beleuchtungsstärke an der Lichteintrittsfläche des Photowiderständes 6 bedingt sind. Der Abschnitt C und der Abschnitt D der ausgezogenen Kurve zeigen die Veränderungen in der Leitfähigkeit des Photowiderstandes 6, welche den Veränderungen der Beleuchtungsstärke in dem Abschnitt A bzw. dem Abschnitt B der Fig. 4a entsprechen. Die Veränderungen in der Leitfähigkeit sind jedoch zeitlich versetzt gegenüber den Veränderungen in der Beleuchtungsstärke. Der Abschnitt C1 der gestrichelten Kurve stellt den Abklingzeitabschnitt des Photowiderstandes 6 dar und zeigt die Verzögerung für die Veränderung der Leitfähigkeit des Photowiderstandes 6, wenn dieser nur der Bestrahlung durch das Vorbereitungslicht ausgesetzt ist. Dieser Abschnitt der Abklingkurve entspricht dem Abschnitt A1 in Fig. 4a. Die aus abwechselnd zwei Punkten und einer Linie bestehende Kurve E stellt die Veränderungen der Leitfähigkeit ^ des Photowiderstandes 6 dar, die sich aus dem Aufleuchten der Blitzlampe 11 ergeben, wenn der Photowiderstand 6 keiner vorbereitenden Bestrahlung durch das von der Lichtquelle abgegebene Licht ausgesetzt ist. Es läßt sich ohne weiteres ersehen, daß die Kurve E im Vergleich zur Kurve D eine ausgeprägte Verzögerung im Anstieg ihrer Kennlie aufweist und der von der Kurve E erreichte Spitzenwert wesentlich niedriger ist als der von der Kurve D. Außerdem besteht ein erheblicher Zeitunter schied zwischen dem Scheitelwert der Kurve B1, welche den
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Verlauf der Leitfähigkeit eines Photowiderstandes mit einer idealen Ansprechkennlie darstellt, bei der für einen nur dem Licht der Blitzlampe ausgesetzten Photowiderstand 6 keine Verzögerung gegenüber den an der Liehteintrittsfläche des Photowiderstandes 6 auftretenden Beleuchtungsstärkeschwankungen auftritt, und der Kurve E, welche den Verlauf der Leitfähigkeit des Photowiderstandes 6 zeigt, wenn dieser keiner vorbereitenden Bestrahlung durch die Lichtquelle ausgesetzt ist. Wenn daher eine Kamera verwendet wird, bei welcher nur die elektronische Steuerschaltung 1 für die selbsttätige Belichtungseinstellung zur Belichtungssteuerung bei einer Blitzlichtauf nähme verwendet wird, wird aus den vorstehend dargelegten und weiter oben angegebenen Gründen eine überbelichtete Photographie erhalten, oder es kann sogar der unerwünschte Fall auftreten, daß die Verschlußglieder für eine längere Zeit in der Öffnungsstellung gehalten werden. Fig. 4c zeigt den Strom, welcher an den zur Steuerung der Verzögerungszeit dienenden Kondensator angelegt wird, um nach Einschaltung der elektronischen Steuerschaltung 1 für die selbsttätige Belichtungseinstellung die Verzögerung entsprechend dem in Fig. 4b dargestellten Leitfähigkeitsverlauf des Photowiderstandes 6 zu steuern. Der Anstieg des Kurvenverlaufs F ist abhängig von dem Verlauf der Kurve D der Fig. 4b, welche den Leitfähigkeitsverlauf zeigt. In Fig. 4d ist die Betätigungsweise des mit den Ausgangsklemmen der elektronischen Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung 1 verbundenen Elektromagneten 5 dargestellt.
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Der Kurvenverlauf G zeigt den an die Erregungsspule des Elektromagneten 5 angelegten Strom* Der mit H bezeichnete Kurvenverlauf stellt die durch die elektromotorische Gegenkraft in der Spule des Elektromagneten 5 hervorgerufene Stromänderung dar, wenn der Strom abgeschaltet worden ist. Der Elektromagnet 5 bewirkt das Schließen der Verschlußglieder. Der Kurvenverlauf G zeigt das Verhältnis einer Reihe von aufeinanderfolgenden Vorgängen, in-dem durch das Schließen des Schalters 8 für « die Spannungsquelle in der Steuerschaltung 1 dem Elektromagneten 5 ein Strom zugeführt wird und anschließend entsprechend der Kurve F in Fig. 4c der zur Steuerung der Verzögerungszeit dienende Kondensator durch einen Strom aufgeladen wird und schließlich die Stromzufuhr zu dem Elektromagneten 5 durch das Steuergerät k unterbrochen wird, wenn die durch diese Stromzufuhr erreichte Spannung einen vorbestimmten Wert erreicht hat. Fig. 4e zeigt die Art und Weise, in welcher die (nicht dargestellten) Versehlußglieöer geöffnet und wieder geschlossen werden, wobei das öffnen derselben mechanisch ausgelöst und das Schliessen durch den Elektromagneten 5 gesteuert wird, Die Öffnungsund Schließkurve 1 der Belichtungsöffnung des Verschlusses zeigt die Zeitdifferenz T zwischen dem Zeitpunkt, an welchem DIE Betätigung des Elektromagneten beendet ist, und dem Zeitpunkt, an welchem sich die Belichtungsöffnung zu schließen beginnt.
Als nächstes soll die Arbeitsweise der einzelnen Teile der Einrichtung betrachtet werden. Wenn eine Schaltung der in Fig. 2 dargestellten herkömmlichen Ausführung verwendet wird,
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bei welcher anstelle des Photowiderstandes 18 durch Betätigung eines Umschalters 22 eine Photozelle 23 mit der Verzögerungsschaltung 17 verbunden wird, ist es entsprechend der Darstellung in den Zeichnungen in der Praxis erforderlich, eine aus einer Photozelle 23 und einem Transistor 21 bestehende Kombination (d.h. also nicht nur die Photozelle 23 für sich) in einer solchen Weise mit der Verzögerungsschaltung 17 zu verbinden, daß eine wahlweise Umschaltung von dem Photowiderstand zur Photozelle möglich ist. Außerdem ist der in der Zeichnung dargestellte Transistor 20, dessen Schaltzeit durch die von dem Photowiderstand 18 und einem Kondensator 19 gebildete Zeitkonstantenschaltung gesteuert wird, in einer solchen Weise geschaltet, daß seine Emittervorspannung vermittels eines Potentiometers verändert werden kann, wobei dieses Potentiometer im allgemeinen zur Einstellung der Empfindlichkeit des in der Kamera befindlichen Films verwendet wird. Wenn jedoch mit einer derartigen Schaltung zum Zwecke der Blitzlichtphotographie anstelle eines Photowiderstandes 18 eine Photozelle verbunden ist, deren elektromotorische Kraft sich in Abhängigkeit von der Beleuchtungsstärke des auf sie auffallenden Lichts verändert, ergibt sich der Nachteil, daß sich die Emittervorspannung der Photozelle jedes Mal dann verändert, wenn eine Veränderung der elektromotorischen Kraft auftritt. Aus diesem Grunde ist die Verwendung einer derartigen Photozelle 23 für Blitzlichtphotographie nicht zweckmäßig.
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Wie bereits im vorstehenden ausgeführt, ist die bekannte Schaltung für Blitzlichtphotographie mit vielen Nachteilen ■ behaftet, einschließlich der vorgenannten Unzuträglichkeiten. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene photographische Blitzlichteinrichtung ist demgegenüber vollständig frei von den aufgeführten Nachteilen und Unzuträglichkeiten. Die Einzelheiten der besonderen und hervorstehenden Merkmale der erfindungsgemäßen Einrichtung sind aus den Figuren 1, 3 und 4a-4e ersichtlich. · I
Wenn die photographische Blitzlichteinrichtung in die Kamera eingebaut ist, wird der Preigabeschutzschalter 16 durch das vor der Blitzlichtaufnähme erforderliche Einsetzen der Blitzlampe 11 geschlossen. Wenn jedoch die Einrichtung nicht in die Kamera eingebaut ist, wird die in der photographischen Blitzlichteinrichtung vorgesehene (nicht dargestellte) Umschaltvorrichtung entweder von Hand wahlweise umgeschaltet, oder es kann eine selbsttätige Umschaltung durch Anschließen des Anschlußkabels .zwischen Kamera und Blitzlichteinrichtung erfolgen. In beiden Fällen wird der Freigabeschutzschalter 16 geschlossen, wie anhand der Fig. 1 ersichtlich ist. Dadurch ist der Akkumulator^ 7 mit dem Kondensator 12 verbunden und lädt diesen auf. Wenn eine photographische Aufnahme durch Drücken des Kameraauslösers erfolgt, wird das Auslöseglied 31 gegen die Spannung der Feder 32 im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der abgewinkelte Abschnitt 31a des Auslösegliedes 31 außer Eingriff mit dem Hakenabschnitt 29b des Entriegelungsgliedes 29 kommt und letzteres durch die Feder 30 gegen den Uhrzeigersinn
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gedreht wird, wie sich anhand der Fig. 3 ersehen läßt. Dabei verändert der Stift 29a des Entriegelungsgliedes 29 seine Lage, wodurch zunächst als erster Schritt in einer Reihe aufeinanderfolgender Vorgänge der Schalter 8 für die Spannungsquelle geschlossen und dadurch die elektronische Steuerschaltung 1 für die selbsttätige Belichtungseinstellung in ihren ersten Betriebszustand gebracht wird. Dadurch wird wiederum der Erregungsspule des Elektromagneten 5 ein Strom zugeführt, und das zur Sperrung der Schließbewegung der (nicht dargestellten) Verschlußglieder dienende (und ebenfalls nicht dargestellte) Glied wird von dem Elektromagneten 5 angezogen und an diesem gehalten. Gleichzeitig wird der Transistor 10 leitend gemacht und bringt die Glühlampe 9 zum Aufleuchten. Dadurch ist der Photowiderstand 6 der vorbereitenden Bestrahlung durch die von der Glühlampe 9 abgegebenen Lichtstrahlen ausgesetzt. Wenn dann der Stift 29a seine Lage wiederum verändert, wird der Schalter 3 geöffnet, und gleichzeitig der Schalter 15 geschlos- ^ sen. Dabei drückt der Stift 29a gegen den Arm 26b des Sperrgliedes 26, wodurch das Sperrglied 26 im Uhrzeigersinn gedreht wird, da die Feder 30 so ausgelegt ist, daß sie eine größere Spannung als die Feder 27 ausüben kann. Infolgedessen kommt der abgewinkelte Abschnitt 26a des Sperrgliedes 26 außer Eingriff mit dem Arm 24b des Antriebsgliedes 24, so daß das Antriebsglied 24 durch die Feder 25 gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden kann. Dadurch drückt der Stift 24a des Antriebsgliedes 24 die (nicht dargestellte) Verschlußglieder in die Öffnungsstellung. Durch das Schließen des Schalters 15 wird
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andererseits die Basis des Transistors 10 auf das gleiche Potential wie sein Emitter gebracht, wodurch der Transistor
10 gesperrt und die Glühlampe 9 abgeschaltet wird und zum Erlöschen kommt. Jetzt bildet jedoch der Kondensator 12 einen geschlossenen Stromkreis mit der Blitzlampe 11. Daher wird der bis zu diesem Zeitpunkt aufgeladene Kondensator 12 nunmehr durch die Blitzlampe 11 entladen, wodurch die Blitzlampe 11
zum Aufleuchten kommt. . i
Durch das öffnen des Schalters 3 wird andererseits die Steuerschaltung 1 in den zweiten Betriebszustand gebracht, in welchem die Schaltung 1 die Beleuchtungsstärke in der zu photographierenden Szene mißt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Photowiderstand 6 der Schaltung 1 durch die Vorbereitende Bestrahlung mit dem von der Glühlampe 9 abgegebenen Licht in der bereits beschriebenen Weise . "aktiviert", so daß der Photowiderstand 6 nahezu verzögerungsfrei auf das von der durch das Licht der Blitzlampe
11 beleuchtete Szene reflektierte Licht ansprechen kann. Sobald (f das von dem Photowiderstand 6 aufgefangene Licht den vorbestimmten Wert erreicht, wird die Anziehungskraft des Elektromagneten 5 unterbrochen, wodurch das bereits erwähnte Glied, welches zur Arretierung der Schließbewegung der Versehlußglieder dient, freigegeben wird,und somit die Versehlußglieder geschlossen werden.
Wie aus den Figuren 4d und 1Ie ersichtlich, besteht jedoch andererseits eine Zeitdifferenz T zwischen dem Zeitpunkt, an dem
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die Stromzufuhr zur Erregungsspule des Elektromagneten 5 unterbrochen wird, und dem Zeitpunkt, an welchem die Verschlußglieder mit ihrer Schließbewegung beginnen, welche durch das vorgenannte Glied erfolgt, das dazu dient, die Schließbewegung der Glieder zu verhindern, bis diese durch den Elektromagneten 5 ausgelöst wird. Diese Zeitdifferenz wird vermutlich einerseits durch die Auswirkung der in dem Elektromagneten 5 erzeugten gegenelektromotorischen Kraft und andererseits durch die bei der mechanischen Bewegung des Teils der Verschlußvorrichtung auftretenden Verluste hervorgerufen., die zwischen dem Zeitpunkt der Freigabe des Arretierungsgliedes und dem Zeitpunkt auftreten, an dem die von den Verschlußgliedern freigegebene Öffnung die gleiche Größe wie die Belichtungsöffnung angenommen hat. Aus diesen Gründen wird der Zeitpunkt, an welchem die Stromzufuhr zur Erregungsspule des Elektromagneten 5 unterbrochen wird, unter Berücksichtigung dieser Zeitdifferenz so festgelegt, daß die erforderlichen Belichtungszeiten erhalten werden. Das läßt sich im einzelnen besser anhand der Fig. 4b erläutern. Der in der Zeichnung durch die schräg nach links unten verlaufende Schraffierung angezeigte Bereich X stellt die Integration des Leitfähigkeitswertes für den Photowiderstand 6 dar. Dieser integrierte Betrag entspricht der Zeitdifferenz zwischen dem Zeitpunkt, an welchem ein Schließsignal an den Verschluß erfolgt, und dem Zeitpunkt, an welchem das Schließen der Belichtungsöffnung durch die Verschlußglieder gerade beginnt. Der in der Zeichnung dargestellte Bereich Y, welcher aus den durch die schräg nach links unten bzw.
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nach rechts, unten verlaufenden Schraffierungen angedeuteten Gebieten Y1 und Y2 besteht, stellt den Integrationsbetrag für die Abschnitte dar, in denen ein Unterschied zwischen dem Verlauf des Leitfähigkeitswertes eines nur dem von der Blitzlampe abgegebenen Blitzlichts ausgesetzten PhotowiderStandes mit einer idealen Ansprechkennlinie oder ohne die geringste Verzögerung, und den Änderungen im Verlauf eines Leitfähigkeitswerts des gleichen Photowiderstandes besteht, der sich dann λ ergibt, wenn die Ansprechgeschwindigkeit des Photowiderstandes 6 verzögert ist, weil dieser bereits vorher einer Bestrahlung durch das von der Glühlampe 9 kommende Licht und dann erst dem Licht der Blitzlampe 11 ausgesetzt war. Mit anderen Worten, wenn bei der Blitzlichtphotographie einwandfreie Belichtungen erhalten werden sollen, müssen die Bereiche X und Y so beschaffen sein, daß sie gleiche Größe aufweisen. Diese Feststellung bezieht sich auf einen Fall, bei welchem der Zeitpunkt, für den eine einwandfreie Belichtung von Blitzlochtaufnahmen erhalten wird, auf dem Abklingzeit-Kurvenäbschnitt der Licht-Zeit-Kurve für die Blitzlampe 11 liegt. Jedoch auch dann, wenn der Zeitpunkt für die richtige Belichtung auf dem Anstiegsabschnitt der Licht-Zeit-Kurve der Blitzlampe liegt, wie in den Figuren 4d und 4e in gestrichelten Linien angedeutet ist, wird eine korrekte Einstellung gewährleistet, wenn der vorgenannte Zeitpunkt entsprechend den in dem vorstehenden Beispiel genannten Kriterien gewählt wird. Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Zeitpunkt, an dem die elektronische Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungs-
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einstellung 1 eingeschaltet wird, genau mit dem Zeitpunkt zusammengelegt, an dem die Blitzlampe 11 aufleuchtet. Im Gegensatz dazu ist in Fig. 5 nur ein weiteres Ausführungsbeispiel des in der photographischen Blitzlichteinrichtung enthaltenen Steuerschaltungsabschnittes dargestellt, bei welchem der Einstellzeitpunkt des Steuerschaltungsabschnittes in bezug auf den der Blitzlichteinrichtung später gelegt ist.
Der Unterschied zwischen der in Fig. 1 dargestellten Steuerschaltung 2 und der in diesem weiteren Ausführungsbeispiel dargestellten Steuerschaltung besteht darin, daß in der letzteren Schaltung ein Halbleitergleichrichter 35 zwischen dem Anschlußpunkt a zwischen dem Schalter 15 und dem Widerstand 13 der Fig. 1 und einem Anschlußpunkt b der Blitzlampe 11 derart geschaltet ist, daß die Kathode des Gleichrichters 35 mit dem Anschlußpunkt a, und die Anorde desselben mit dem Anschlußpunkt b verbunden ist. Die Steuerelektrode des Gleichrichters ist mit der negativen Klemme des Akkumulators 7 über einen Kondensator 36, und außerdem über einen Regelwiderstand 37 mit dem Kollektor des Transistors 10 verbunden. Der Anschlußpunkt a ist durch einen Widerstand 38 mit der positiven Klemme des Akkumulators 7 verbunden. Wenn mit dieser Ausfuhrungsform eine Blitzlichtaufnahme gemacht werden soll, besteht wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel der erste Schritt darin, daß der Freigabeschutzschalter 16 geschlossen wird. Bei der Aufnahme selbst wird der Auslöser der Kamera gedrückt, wodurch
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zunächst der Schalter 8 für die Spannungsquelle geschlossen wird. Dadurch leuchtet die Glühlampe 9 auf. Sobald der zur Inbetriebnahme der Steuerschaltung 1 dienende Schalter 3 geöffnet wird, wird gleichzeitig der Schalter 15 geschlossen, wodurch die Glühlampe 9 erlischt. In der ganzen Zeit, in welcher die Glühlampe 9 angeschaltet ist und leuchtet, d.h. mit anderen Worten, vor dem Schließen des Schalters 15» befindet sich der Gleichrichter 35 in einem Zustand, in welchem sein | Kathodenpotential höher ist als das an seiner Steuerelektrode anliegende Potential. Daher befindet sich der Gleichrichter 35 im Sperrzustand. Auch wenn der Schalter 15 geschlossen wird, während sich der Transistor 10 im Sperrzustand befindet, wird das Potential der Steuerelektrode in der unmittelbar darauffolgenden Zeitspanne nicht sehr stark angehoben, so daß der Gleichrichter 35 weiterhin im Sperrzustand verbleibt. Wenn anschließend der Kondensator 36 über die Glühlampe 9 und den Regelwiderstand 37 aufgeladen wird und das Potential des g Kondensators einen vorbestimmten Wert erreicht, wird der Gleichrichetr 35 in den leitenden Zustand gebracht. Während der Kondensator 12 entladen wird, leuchtet die Blitzlampe ii stuf. In diesem Teil des Vorgangs wird die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an dem der Schalter 15 geschlossen wird, und dem Zeitpunkt, an dem der Gleichrichter 35 leitend gemacht wird, durch die Zeitkonstante bestimmt, welche wiederum durch die entsprechenden Widerstandswerte der Glühlampe 9 und des Regel-.widerständes 37 und durch den Kapazitätswert des Kondensators '
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36 bestimmt. Diese Zeitkonstante läßt eich auf einfache Weise durch Regeln des Widerstandswertes des Regelwiderstandes
37 verändern* Das bedeutet, daß sich auf diese Weise die Beträge X und Y der Ladungeintegration des Leitfähigkeitswerts des vorgenannten Photowiderstandes 6 einfach aufeinander abstimmen lassen.
Xn Fig. 6 ist lediglich die Steuerschaltung entsprechend einer weiteren Ausfuhrungsform der photographischen Blitzlichteinrichtung dargestellt, in welcher die vorgenannte Zeitspanne auf mechanische Weise bestimmt und eingestellt werden kann. Bei dieser Ausführung kann der Schalter 15 durch wahlweise Umschaltung entweder den Stromkreis für die Glühlampe 9 oder den Stromkreis für die Blitzlampe 11 schließen. Dabei entspricht die Zeitspanne, während welcher der Schalter 15 von der Anschlußklemme c (die in Fig. 3 in gestrichelten Linien dargestellt ist) zur Anschlußklemme d der Fig. 6 umgeschaltet wird, der in Verbindung mit der vorstehend beschriebenen Ausführungsform angegebenen Zeitspanne. Die Wirkungsweise dieses Schalters 15 soll nachstehend in Verbindung mit der Verschlußvorrichtung anhand der Fig. 3 betrachtet werden. Wenn der Stift 29a aufgrund einer gegen den Uhrzeigersinn gerichteten Drehung des Entriegelungsgliedes 29 seine Lage ändert, wird dadurch zunächst der Schalter 3 geöffnet, welcher zur Inbetriebnahme der Steuerschaltung dient. Gleichzeitig wird der Kontakt zwischen dem feststehenden Kontaktstreifen, der durch die gestrichelten Linien angedeutet ist (und in Fig. 3 durch den Anschluß c darge-
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stellt wird), und dem beweglichen Kontaktstreifen des Schal- " ters 15 unterbrochen. Nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne gelangt der bewegliche Kontaktstreifen in Kontakt mit einem weiteren, feststehenden Kontaktstreifen, der in ausgezogenen Linien dargestellt ist (und der Klemme e in Fig. 3 entspricht)* Die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an welchem der Kontakt zwischen dem beweglichen Kontaktstreifen und dem einen feststehenden Kontaktstreifen unterbrochen wird, bis zu dem Zeit*- f punkt, an welchem der bewegliche Kontaktstreifen in einen Kontakt mit dem anderen feststehenden Kontakt gelangt, kann einstellbar gemacht werden, vorausgesetzt, daß beispielsweise die Lage des letztgenannten feststehenden Kohtaktstreifens einstellbar ist.
In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem der Zeitpunkt, an welchem die Glühlampe 9 abgeschaltet wird, mit einer bestimmten Verzögerung gewählt ist, so daß nicht nur der Zeitpunkt, an welchem die elektronische Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung eingeschaltet wird, sondern auch der Zeitpunkt, an welchem die Blitzlampe 11 zum Aufleuchten gebracht wird, eine bestimmte, einstellbare Verzögerung aufweist. Bei der hier zur Rede stehenden Ausführung sind außerdem ein Transistor 39» ein Kondensator 40 und ein Regelwiderstand 41 zusätzlich zu den bereits beschriebenen Schaltungselementen vorgesehen. Wenn mit einer Kamera, die mit einer derartigen phobographischen Blitzlichteinrichtung ausgestattet ist, eine Blitzlichtaufnahme gemacht werden
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soll, wird zunächst der Freigabeschutzschalter 16 geschlossen. Bei der Aufnahme selbst wird zunächst der Schalter 8 für die Spannungsquelle geschlossen, wodurch die Glühlampe 9 zum Aufleuchten gebracht wird. Nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne wird der zur Inbetriebnahme der Steuerschaltung 1 dienende Schalter 3 geöffnet, wobei gleichzeitig die Verbindung des Schalters 15 mit der Klemme c auf der Seite der Glühlampe
™ 9 unterbrochen und dieser in einen Kontakt mit der Klemme d auf der Seite der Blitzlampe 11 gebracht wird. Infolge der dadurch bedingten Entladung des Kondensators 12 wird die Blitzlampe 11 zum Aufleuchten gebracht. Die Glühlampe 9 bleibt jedoch hierbei weiter angeschaltet, auch wenn ihr Anschluß über den Schalter 15 unterbrochen ist, weil sich der Transistor 39 in der auf das öffnen des Schalters 15 anschließenden Zeitspanne im leitenden Zustand befindet. Wenn dann der Kondensator 40 über die Glühlampe 9 und einen Regelwiderstand hl auf-
φ geladen wird, wird das Basispotential des Transistors 39 auf einen unterhalb des Betriebspotentials für den Transistor liegenden Wert gesenkt. Dadurch wird der Transistor 39 gesperrt, und die Glühlampe 9 wird zum ersten Mal ausgeschaltet. Bei diesem Vorgang kann die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an welchem die Verbindung des Schalters 15 mit der Glühlampe 9 unterbrochen wird, und dem Zeitpunkt, an welchem der Transistor 39 in den Sperrzustand gebracht wird, durch Veränderung des Widerstandswertes des Regelwiderstandes kl verändert werden. Der auf die vorstehend beschriebene Zeitspanne zwischen
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dem Zeitpunkt, an welchem ein Signal an den Elektromagneten -5 abgegeben wird, und den Zeitpunkt, an welchem die Schließbewegung der Belichtungsöffnung tatsächlich beginnt» zurückzuführende Belichtungsunterschied läßt sich vermittels der vorstehend beschriebenen Anordnung auf einfache Weise ausgleichen. Dabei ist darauf hinzuweisen, daß es nicht wünschenswert ist, wenn der Photowideretand 6 einer sehr hohen Beleuchtungsstärke oder einer länger anhaltenden Bestrahlung ausge- g setzt ist, während die Beleuchtungsstärke in der Szene gemessen wird. Der Grund dafür besteht darin, daß während einer sehr starken oder einer länger anhaltenden Bestrahlung diejenigen Lichtstrahlen, die für die Beleuchtung der Szene selbst nicht ausschlaggebend sind, einen sehr erheblichen schädlichen Einfluß auf die Paktoren ausüben, welche für die Belichtungseinstellung verantwortlich sind. Aus diesen Gründen ist es erforderlich, daß die für eine derartige Photographic erforderliche vorbereitende Lichtbestrahlung in angemessener Weise erfolgt.
In Fig. 8 ist schließlich noch ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei Welchem anstelle der Glühlampe"eine Leuchtdiode (luminescibIe diode) verwendet wird. Bei diesem Beispiel sind in der vorstehend beschriebenen Steuerschaltung zusätzlich eine Leuchtdiode 42 Λ ein Kondensator 43, ein Regelwiderstand 44 und ein Widerstand 45 geschaltet.
Als Leuchtdiode 42 wird eine Gap-Leuchtdiode verwendet, die Licht der Wellenlänge von 5800 fi abgibt, das innerhalb des'
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sichtbaren Spektralbereiches liegt.
Zur Ausführung einer Blitζlichtaufnahme erfolgt eine Reihe von Vorgängen, die denen entsprechen, die in Verbindung mit der in Pig. 7 dargestellten Ausführungsform beschrieben worden sind. Der Schalter 15 ist mit der Leuchtdiode 42 verbunden, so daß die Umschaltung des Schalters 15 zur Blitzlampe 11 erfolgt, wenn die Leuchtdiode 42 angeschaltet ist. Durch das Umschalten wird die Blitzlampe 11 zum Aufleuchten gebracht. Dabei ist je-
doch zu bemerken, daß die Leuchtdiode 42 auch nach Unterbrechung der Verbindung des Schalters 15 mit der Leuchtdiode 42 noch weiterhin Licht abnehmender Helligkeit abgibt, und zwar innerhalb einer durch die Zeitkonstante bestimmten Zeitspanne, welche wiederum durch die Werte des Kondensators 73 und des Regelwiderstandes 44 festgelegt ist. Diese Leuchtdauer, d.h. die Stärke der HelligkeitsVerringerung der Leuchtdiode 42 läßt sich durch Regelung des Regelwiderstandes 44 verändern. Auch bei einer abgeänderten Ausführungsform, in welcher die Leuchtdiode 42 W als Lichtquelle verwendet und die aus Kondensator 43 und Regelwiderstand 44 bestehende Zeitkonstantenschaltung nicht mit der Lichtquelle verbunden ist, erfolgt die Betätigung der Einrichtung in der Weise, daß die Leuchtdiode 42 nach dem öffnen des Schalters 15 augenblicklich und ohne jedes "Nachleuchten" zu leuchten aufhört, was jedoch bei Verwendung einer Glühlampe 9 der Fall ist.
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Wenn in einer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Freigabeschutzschalter 16 weggelassen und in diesem Teil der Schaltung eine unmittelbare Verbindung hergestellt wird und wenn anstelle des Freigabeschutzschalters 16 ein' Unterbrecherschalter an einer der Anschlußklemmen der Blitzlichtlampe 11 vorgesehen ist, wird der Photowiderstand 6 auch bei , normalen photographischen Aufnahmen stets der vorbereitenden Lichtbestrahlung ausgesetzt. Daher ersetzt diese Anordnung -Jt das vorstehend beschriebene Verfahren, durch welches der Zeitpunkt eingestellt werden soll, an dem der zum Einschalten der Steuerschaltung dienende Schalter in bekannter Weise geöffnet wird, und ermöglicht einen einfachen Ausgleich für die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an welchem ein Signal an den Elektromagneten 5 abgegeben wird, bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Schließen der BeIichtungsöffnung des Verschlusses tatsächlich beginnt. Für die hier beschriebene Lichtquelle kann im Prinzip jede Lichtquelle verwendet werden, die im einge- " "i schalteten Zustand den Photowiderstand in der beschriebenen Weise "aktiviert".
- Patentansprüche -
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Claims (3)

  1. 201U50
    . - 30 -
    Patentansprüche :
    ,I.) Photographische Blitzlichteinrichtung für eine photographische Kamera, die eine zur Ermittlung von Veränderungen in der Beleuchtungsstärke einer unterschiedliche Beleuchtungsstärken aufweisenden Szene, die photographiert werden soll, dienenden Photowiderstand, eine den Photowiderstand flt enthaltende elektronische Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung, welche den Zeitpunkt, an dem der Verschluß zum Schließen gebracht wird, in Abhängigkeit von der durch den Photowiderstand ermittelten Beleuchtungsstärke steuern kann, und einen mit der Steuerschaltung verbundenen Elektromagneten, welcher aufgrund des von der Steuerschaltung
    abgegebenen Signals den Verschluß zum Schließen bringen kann, aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß die Blitzlichteinrichtung außerdem mit einer Lichtquelle (9, ^2) versehen ist, die in einer solchen Lage angeordnet ist, in welcher sie den Photowiderstand (6) wenigstens zu Beginn des öffnens der Verschlußvorrichtung der Kamera und vor dem Aufleuchten der Blitzlampe (11) bestrahlen kann, ohne dadurch den Photowiderstand an einem Auffangen des von der zu photographierenden Szene reflektierten Lichts zu behindern.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (9, 42) so geschaltet ist, daß sie zu Beginn des Öffnens der Verschlußvorrichtung der Kamera Licht
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    abgibt, dann ihr Leuchten aufhört und anschließend die Blitz- ~ lampe zum Aufleuchten gebracht wird.
  3. 3. - Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die, Lichtquelle (9» 42) so geschaltet ist, daß sie zu Beginn des öffnens der Verschlußvorrichtung der Kamera Licht abgibt, dann die Blitzlampe zum Aufleuchten gebracht wird und anschließend nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne die Lichtabgabe der Lichtquelle aufhört.
    1J. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle aus einer Glühlampe (9) besteht.
    5* Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle aus einer Leuchtdiode (42) besteht.
    0 0 9 8 k k I 11 5 2
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