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DE20110262U1 - Transportables Traggestell - Google Patents

Transportables Traggestell

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Publication number
DE20110262U1
DE20110262U1 DE20110262U DE20110262U DE20110262U1 DE 20110262 U1 DE20110262 U1 DE 20110262U1 DE 20110262 U DE20110262 U DE 20110262U DE 20110262 U DE20110262 U DE 20110262U DE 20110262 U1 DE20110262 U1 DE 20110262U1
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DE
Germany
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support frame
arms
frame according
mast
transportable
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DE20110262U
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Publication of DE20110262U1 publication Critical patent/DE20110262U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45FTRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
    • A45F3/00Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
    • A45F3/22Hammocks; Hammock spreaders
    • A45F3/24Stands; Supports

Landscapes

  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Fencing (AREA)

Description

Patentanwalt
Dipl.-ing. Detief Brandt
Vertreter beim Europäischen Patentami und
beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
Meisenstraße 96
D-33607 Bielefeld
Fon 0521.29S7367
Fax 0521.2997368
Stefan Mayr
Schopenhauerweg 9
33659 Bielefeld
"ransportables Traggestell
Die Erfindung betrifft gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1 ein transportables Traggestell, wie es insbesondere für die Befestigung einer Hängematte zum Einsatz kommen kann.
Um eine Hängematte aufhängen zu können, benötigt man prinzipiell zwei Aufhängepunkte oberhalb des Untergrundes. Die Entfernung der Aufhängepunkte zueinander sowie ihre erforderliche Höhe über dem Boden richtet sich nach den Abmessungen der Hängematte. Da es in der freien Natur häufig nicht einfach ist, zwei den Abmessungen der Hängematte entsprechend voneinander entfernte Aufhängepunkte zu finden, die darüber hinaus auch noch annähernd die gleiche Höhe aufweisen, setzen sich Traggestelle zur Befestigung einer Hängematte mehr und mehr durch.
Bei bekannten Traggestellausführungen ist es jedoch nachteilig, dass sie im Hinblick auf den Abstand der Aufhängepunkte zumeist nur für eine begrenzte Anzahl von Hängemattenausführungen geeignet sind. Ist zum Beispiel eine Hängemattenausführung verschlissen und soll durch eine neue, andere Abmessungen aufweisende Hängematte ersetzt werden, ist das Traggestell in der Rege! unbrauchbar und muss ebenfalls durch ein neues ersetzt werden.
■..'■•■·:&Lgr; ·_
Stefan Mayr .**..** ·**;;** ; I ·; Beschreibung Seite: 2
Darüber hinaus bringt das heutige Freizeitverhalten, einem gestiegenen Bedürfnis nach mehr Mobilität folgend, mehr und mehr die Forderung mit sich, leichte, flexible und einfach transportierbare Traggestelle mit geringem Volumen zur Verfügung zu stellen. Bei all diesen Anforderungen muss jedoch trotzdem die erforderliche Sicherheit bei der Befestigung einer Hängematte und deren Gebrauch gewährleistet sein.
Dieses Problem ist schwierig zu lösen, da sich die Hängematte während ihrer Benutzung bewegt und damit eine dynamische Belastung auf das Traggestell wirkt, dieses also eine höhere Dauerfestigkeit aufweisen muss als eine rein statisch belastete Vorrichtung. Somit ist naturgemäß eine gewisse Grundstabilität unerlässlich.
Aus der DE 28 53 993 A1 ist ein recht stabiles, jedoch transportables Traggestell für eine Hängematte bekannt, dass zwei beabstandet zueinander angeordnete Maste aufweist. An diesen Masten sind seitliche Stützarme angebracht. Die Verbindung zwischen den Masten und den Armen ist gelenkig ausgeführt. Um die Höhenanordnung der an den Masten befestigten Hängematte variierbar zu gestalten, wird in dem Dokument eine Rasteinrichtung beschrieben, welche mit den gelenkig am Mast verschwenkbaren Armen zusammenwirkt. Durch die Anwahl der gewünschten Raststufe ist die Neigung des Hauptmastarmes veränderbar. Dieser ist seinerseits über ein Gelenk und eine Traverse mit dem gegenüberliegenden Mast verbunden. Die Traverse kann ein mittleres Gelenk aufweisen, sodass die einzelnen Teile des Traggestelles gegeneinander verschwenkbar sind und somit in eine zusammengeklappte Stellung verbracht werden können, wenn das Traggestell nicht mehr seinem Einsatzzweck entsprechend benötigt wird. Insgesamt ist die bekannte Ausführung eines Traggestelles jedoch sperrig, wenig flexibel und schwergewichtig, sodass sie der Forderung nach einer vereinfachten Transportierbarkeit nur unzureichend gerecht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Traggestell zu entwickeln, das einfach zu handhaben und zu transportieren ist, ein geringes Volumen und ein minimales Gewicht aufweist und darüber hinaus möglichst flexibel einsetzbar sein sollte.
Die Erfindung löst diese Aufgabenstellung mit den Merkmalen des Schutzanspruches 1.
Stefan Mayr · ; :.. : ::.. : : *: Beschreibung Seite: 3
Weitere besondere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Das erfindungsgemäße Traggestell ist modular aufgebaut. Durch diese Bauweise wird es dem Benutzer ermöglicht, seinen Bedürfnissen entsprechend einzelne Baugruppen des gesamten Traggestelles oder das gesamte Traggestell einzusetzen, um seine Hängematte darin oder daran zu befestigen.
So wird hiermit ein transportables Traggestell vorgestellt, das mindestens einen Mast mit wenigstens zwei, begrenzt gelenkig miteinander verbundenen Armen aufweist, wobei die Arme teleskopierbar sind und das Traggestell durch wenigstens ein Halteseil verzurrt ist.
Als Mast ist dabei die kleinste trennbare Einheit oder Baugruppe des insgesamt modularen, transportablen Traggestelles zu verstehen. Die gelenkig miteinander verbundenen Arme sind dabei in ihrem Ausschlagwinkel begrenzt vorgesehen, sodass ein unerwünschtes Aufklappen der Arme über einen maximal zulässigen Öffnungswinkel verhindert wird, was einen wesentlichen Sicherheitsaspekt bildet. Durch die Teleskopierbarkeit der Arme wird es möglich, eine der Hängematte entsprechende Höheneinstellung vorzunehmen. Darüber hinaus wird das Traggestell durch wenigstens ein Halteseil verzurrt, wobei unter „Verzurren" ein Festspannen beispielsweise als Verankerung im Boden zu verstehen ist, wobei die Arme zusätzlich über Spannseile miteinander verspannt werden können.
Kommt lediglich ein Mast zum Einsatz, so ist es erforderlich, dass der Benutzer beispielsweise in der Natur einen Ast eines Baumes oder eine andere Befestigungsmöglichkeit zur Anbringung des anderen Endes der Hängematte zur Verfügung hat. Dies wird in aller Regel keine Schwierigkeiten bereiten, sodass ein erfindungsgemäßes transportables Traggestell aus lediglich einem Mast bestehen kann, der selbstverständlich in zusammengeschobenen, d. h. unteleskopierten Zustand, mit einem äußerst niedrigen Gewicht und einem sehr geringen Platzbedarf einfach zu transportieren ist.
Stefan Mayr " I!.. J I &iacgr;·· · * ** Beschreibung Seite: 4
Darüber hinaus ist der Aufbau beziehungsweise Abbau eines erfindungsgemäßen transportablen Traggestelles denkbar einfach. Das System ist aufgrund seines modularen Aufbaus beliebig erweiterbar.
Gemäß einer ersten besonderen Ausgestaltung der Erfindung weist der Mast zwei Arme auf, deren Verbindung ein Gelenkknoten ist, wobei die um je ein Gelenk schwenkbaren Arme Standbeine gleicher Länge bilden. Ein derartiger Mast ist ähnlich einem zweibeinigen Fotostativ aufgebaut. Zu seiner Stabilisierung wird ein Halteseil benötigt, dass beispielsweise im Untergrund mittels einer Befestigungsvorrichtung arretiert wird oder in anderer Weise verzurrt werden muss, um einen sicheren Stand des Mastes zu gewährleisten.
Als BefestigungsvoiTichtung kann gemäß einer Weiterbildung dieser erfinderischen Idee eine Öse, ein Anker, ein Haken oder ein Saugnapf zum Einsatz kommen. Saugnäpfe sind insbesondere dann von Vorteil, wenn sich lediglich glatte Oberflächen in der näheren Umgebung der zu befestigenden Hängematte auffinden lassen. Hier sind handelsübliche Saugnäpfe einsetzbar, die von einer ganz einfachen bis hin zu einer mittels Unterdruck wirkenden Ausführung nutzbar sind.
Eine weitere erfinderische Idee ist ferner darin zu sehen, dass der Mast drei Arme aufweisen kann, deren Verbindung in einem Gelenkknoten erfolgt, von denen zwei um je ein Gelenk schwenkbare Arme Standbeine gleicher Länge sind, wobei der zentral angeordnete dritte Arm als Tragarm ausgeführt ist. Dabei sollte jeweils mindestens der zur Befestigung der Hängematte dienende Arm teleskopierbar sein. Die hier vorgestellte Lösung eines Mastes mit drei Armen ist sehr stabil - sie eignet sich deshalb auch zur Befestigung größerer und schwerer Hängematten - zeichnet sich darüber hinaus jedoch auch durch ein besonders geringes Gewicht aus, da gegenüber herkömmlichen aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen durch die geringere Gesamtlänge der Bestandteile des Traggestellfachwerkes der Materialeinsatz reduziert ist.
Bei einem dreiarmigen Mast wäre es sinnvoll, Spannseile zwischen den Enden der einzelnen Arme vorzusehen, die diese miteinander verbinden und sicher verzurren. Zur Realisierung des erforderlichen Haltes der Masten muss darüber hinaus ergän-
Stefan Mayr 4 : :.. ', '.'... I I ". Beschreibung Seite: 5
zend ein Halteseil mit einem endseitig daran befestigten Befestigungsmittel zum Einsatz kommen.
Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Standbeine bildenden Arme an ihrem untergrundseitigen Ende jeweils Standfüße auf. Diese können gelenkig an den Armen befestigt sein. Somit passen sich die Arme ihrem Untergrund optima! an und gewährleisten einen sehr sicheren Stand.
Steht dem Benutzer des erfindungsgemäßen Traggestelles keine in der freien Natur vorhandene Befestigungsmöglichkeit eines Endes der Hängematte zur Verfügung, so ist es, dem modularen Aufbau des erfindungsgemäßen transportablen Traggestelles folgend möglich, zwei entsprechend der Länge der Hängematte beabstandet zueinander angeordnete Maste zum Einsatz zu bringen. Diese werden in der bereits beschriebenen Weise durch Halteseile verzurrt.
Darüber hinaus ist es möglich, eine Verbindung in Form einer Traverse zwischen den Masten vorzusehen. Die Traverse weist dabei eine Länge auf, die größer als der Abstand zwischen den Masten ist, sodass sie über den Befestigungspunkt an den jeweiligen Masten hinaus auf jeder Mastseite einen Überstand aufweist, dessen Endabschnitt mit mindestens einem Halteseii verbunden ist. Durch eine derartige Konstruktion wird ein sicheres, standfestes und mit Halteseilen verspanntes Traggestell realisiert, das eine Unabhängigkeit von der Bodenbeschaffenheit am Einsatzort gewährleistet.
Die Traverse sollte gemäß einer Weiterbildung des zuvor beschriebenen Erfindungsgedankens ebenfalls teleskopierbar sein oder wenigstens einen Gelenkknoten aufweisen, um dessen Gelenke die Traverse klappbar ist. Vorzugsweise sollte die Traverse lösbar an dem Gelenkknoten beziehungsweise lösbar an den Masten befestigt werden. Dadurch kann das gesamte Traggestell einfach zerlegt beziehungsweise zusammengeklappt oder zusammengeschoben werden.
Im erfindungsgemäßen Sinne sind sämtliche teleskopierbaren Bauteilverbindungen Feder-Rast-Verbindungen. Sie können jedoch ebenso durch Stifte, Dorne, Nieten oder Schrauben ermöglicht werden, sodass mehrere, sich lediglich in ihrem Querschnitt unterscheidende, Einzelteile zusammengesetzt werden können, die dann
Stefan Mayr · ; ;.. ; ::.. : : *: Beschreibung Seite: 6
beispielsweise durch eine Steckverbindung aneinander festlegbar sind. Somit wird zwar die Teilevielzahl eines erfmdungsgemäßen transportablen Traggestelles etwas erhöht, jedoch steigert sich damit auch die Variantenvielfalt, sodass der Anwender seinen Bedürfnissen entsprechend flexibler mit dem Traggestell umgehen kann.
Nachfolgend werden verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen transportablen Traggestelles anhand der Figurendarstellungen näher erläutert.
Er zeigt:
Figur 1 einen zweiarmigen, teieskopierten Mast,
Figur 2 den unteleskopierten Mast nach Figur 1,
Figur 3 einen dreiarmigen Mast,
Figur 4 den dreiarmigen Mast aus Figur 3 im unteleskopierten Zustand,
Figur 5 ein transportables Traggestell mit zwei beabstandet zueinander angeordneten Masten,
Figur 6 ein transportables Traggestell mit zwei Masten und einer Verbindung mittels einer ersten Ausführung einer Traverse,
Figur 7 zwei beabstandet zueinander angeordnete Maste, deren Verbindung eine zweite Ausführung einer Traverse darstellt,
Figur 8 einen dreiarmigen Mast mit einem Schnitt durch die Traverse.
In der Figur 1 ist ein zweiarmiger Mast in vollständig teleskopierter, das heißt komplett ausgefahrener Version gezeigt. Er weist die Arme 1 und 2 auf, die jeweils aus drei Abschnitten 1a bis 1c sowie 2a bis 2c bestehen. Die Arme 1 und 2 des Mastes sind in einem Geienkknoten 9 miteinander verbunden. Dieser Geienkknoten weist zwei beabstandet zueinander angeordnete Gelenke 11 und 12 auf, um welche die Arme 1 beziehungsweise 2 begrenzt schwenkbar sind. Begrenzt schwenkbar bedeutet, dass die Gelenke einen Endanschlag aufweisen. Im Bereich des Gelenk-
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Stefan Mayr '::!! : &iacgr; &Igr;.. I \ *C Beschreibung Seite: 7
knotens 9 ist eine Vorrichtung vorgesehen, an der die Hängematte befestigt werden kann. Darüber hinaus setzt an dem Gelenkknoten 9 ein Halteseil 5 an, welches an seinem anderen Ende eine Befestigungsvorrichtung 13 aufweist. Diese vorliegend als Anker ausgeführte Befestigungsvorrichtung 13 wird im Boden verankert. Hiermit kann ein sicherer Stand des Mastes gewährleistet werden. Zur weiteren Verbesserung der Standsicherheit sind im bodennahen Bereich der Arme 1 und 2 Standfüße 15 beziehungsweise 16 gelenkig mit den Armen 1 und 2 verbunden.
In der Figur 2 wird der Mast gemäß der Figur 1 im unteleskopierten Zustand, das heißt in vollständig zusammengeschobener Version dargestellt. Da die einzelnen Abschnitte 1a bis 1c beziehungsweise 2a bis 2c ineinander geschoben sind, ist hier lediglich noch ein Abschnitt der Arme 1a beziehungsweise 2a erkennbar.
In der Figur 3 ist eine weitere mögliche Ausführungsform eines Mastes gezeigt, wie er für ein erfindungsgemäßes transportables Traggestell zum Einsatz kommen kann. Dieser Mast weist drei Arme 1, 2 und 14 auf. Die Arme treffen sich in dem Gelenkknoten 9, wobei wie bei dem vorherigen Beispiel die Arme 1 und 2 um Gelenke 11 und 12 schwenkbar an dem Gelenkknoten 9 angebracht sind. Auch bei dieser gelenkigen Verbindung der Arme mit dem Gelenkknoten 9 ist eine Begrenzung des Schwenkbereiches vorgesehen. Die schwenkbaren Arme 1 und 2 bilden hier wiederum Standbeine mit Standfüßen 15 und 16 an ihrem untergrundseitigem Ende. Zentral ist im Gelenkknoten 9 der dritte Arm 14, welcher als Tragarm ausgeführt ist, angebracht. Bei der Ausführungsvariante in Figur 3 ist lediglich der Tragarm 14 teleskopierbar. Die drei Arme des Mastes sind über Spannseile 3 beziehungsweise 4 miteinander verzurrt. Somit bilden sie eine sichere und standfeste Konstruktion. Darüber hinaus ist auch bei der in Figur 3 gezeigten Ausführung eines Mastes ein Halteseil 5 mit einem endseitig daran befestigten Befestigungsmittel 13 vorgesehen. Eine Besonderheit ist hierbei darin zu sehen, dass die Spannseile 3 im oberen, endseitigen Bereich des Tragarmes 14 durch eine Öse 23 geführt sind und eine Schlaufe 24 bilden. Diese Schlaufe kann unmittelbar zur Einhängung der Hängematte verwendet werden. Das bedeutet jedoch, dass das Verzurren der Arme gegeneinander überwiegend durch die Gewichtsbelastung der in Benutzung befindlichen Hängematte erfolgt.
Stefan Mayr ' : :.. *. &iacgr;;.. : 1 ". Beschreibung Seite: 8
In der Figur 4 ist die in Figur 3 gezeigte Ausführungsform wiederum im unteleskopierten Zustand, das heißt in vollständig zusammengeschobener Ausführung dargestellt. Die Arme 1, 2 und 14 sind dabei zusammengeklappt, wobei dabei der Gelenkknoten 9 auf dem Arm 14 in Richtung der Öse 23 verschoben ist.
Die Figur 5 zeigt eine weitere Anwendungsmöglichkeit eines erfindungsgemäßen transportablen Traggestelles. Dieses besteht aus zwei, beabstandet zueinander angeordneten Masten 7 und 8, welche jeweils in der zuvor beschriebenen dreiarmigen Ausführung gestaliet sind. Die Arme sind jeweils durch Spannseile 3 beziehungsweise 4 fest miteinander verzurrt. Zur Einhängung der Hängematte dient hierbei eine separate Befestigung, welche an der Öse 23 am oberen Ende des jeweiligen Tragarmes 14 befestigt ist. Um eine stabilen Stand zu gewährleisten, ist bei dieser Ausführung an jedem der Maste 7 und 8 ein Halteseil 5 beziehungsweise 6 vorgesehen, das mit einer Befestigungsvorrichtung 13 im Boden verankert wird. Zwischen den Masten 7 und 8 ist die Hängematte 25 eingehängt.
Figur 6 stellt eine Ausführung eines transportablen Traggestelles dar, die sehr kompakt und sehr stabil ist. Sie muss keine zusätzliche Befestigung im Boden erfahren. Hierbei sind zwei Maste 7 und 8 beabstandet zueinander angeordnet. Die Maste weisen drei Arme 1, 2 und 14 auf, die über Spannseile 3 beziehungsweise 4 verzurrt sind. Zur Stabilisierung sind die Maste 7 und 8 in ihrem bodennahen Bereich über eine Traverse 17 miteinander verbunden. Die Traverse 17 ist etwa im Bereich der Gelenkknoten 9 beziehungsweise 10 eines jeden Mastes 7 beziehungsweise 8 an diesen befestigt.
Die Traverse 17 verfügt darüber hinaus über drei Gelenkteile 18, welche jeweils zwei Drehgelenke 19 und 20 - welche auch als Steckverbindungen ausgeführt sein können - aufweisen, über die mehrere Einzelteile zu der Traverse klappbar bzw. zusammensetzbar sind.
Die Traverse 17 weist über ihre Befestigung im Bereich der Gelenkknoten 9 beziehungsweise 10 der Maste 7 und 8 hinausreichend einen Überstand 21 und 22 auf. Diese Überstände 21 beziehungsweise 22 dienen der Befestigung eines Halteseiles 26, welches an seinem Ende mit dem Arm 14 des Mastes 7 beziehungsweise 8 verbunden ist.
Stefan Mayr * : 1,. : : :.. .* : *: Beschreibung Seite: 9
Um die Verzurrung der Spannseile beziehungsweise Halteseile insgesamt zu optimieren, ist es sinnvoll, eine Spanneinrichtung an wenigstens einem der Seile vorzusehen. In den Figurendarstellung ist eine derartige Spannvorrichtung allerdings aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt worden.
Die in der Figur 6 gezeigte Ausführung eines erfindungsgemäßen transportablen Traggestelles stellt eine sehr stabile Konstruktion dar, die sinngemäß einen kompletten Rahmen für die Aufhängung einer Hängematte beschreibt. Aufgrund der auftretenden Zugkräfte sind dabei einzelne Rahmenteile durch Spannseile realisiert.
In der Figur 7 ist abschließend noch einmal ein transportables Traggestell in einer weiteren Ausführungsvariante gezeigt. Im Unterschied zu dem in Figur 6 beschriebenen Ausführungsbeispie! weist die Traverse 17 hierbei teleskopierbare Einzelabschnitte auf. In ihrem zentralen Mittenbereich ist ein Gelenkknoten 18 vorgesehen, der zwei Gelenke 19 und 20 aufweist, sodass die Traverse einerseits um diesen Gelenkknoten schwenkbar ist und andererseits die Endabschnitte jeweils teleskopiert werden können. Da auch bei der in Figur 7 gezeigten Variante eines Traggestelles die Masttragarme 14 teleskopierbar sind und darüber hinaus in der zuvor beschriebenen Weise die Arme 1 und 2 der Masten 7 und 8 schwenkbar ausgeführt wurden, lässt sich diese Vorrichtung sehr einfach zusammenlegen und auf kleinstem Raum verstauen.
Die Figur 8 zeigt einen dreiarmigen Mast, wie er bereits in der Erläuterung zur Figur 3 näher beschrieben wurde. Einziger Unterschied des in Figur 8 gezeigten Ausführungsbeispiels ist, dass es sich hierbei um einen Mast handelt, an dessen Gelenkknoten 9 die Traverse 17 lösbar befestigt ist. Die Traverse 17 ist hier im Schnitt dargestellt.
Stefan Mayr
Beschreibung Seite: 10
BEZUGSZEICHENLISTE:
1. Arm
1a Abschnitt 1b Abschnitt 1c Abschnitt
2. Arm
2a Abschnitt 2b Abschnitt 2c Abschnitt
3. Spannseil
4. Spannseil
5. Halteseil
6. Halteseil
7. Mast
8. Mast
9. Gelenkknoten
10. Gelenkknoten
11. Gelenk
12. Gelenk
13. Befestigungsvorrichtung
14. Tragarm
15. Standfuß
16. Standfuß
17. Traverse
18. Geienkteii
19. Gelenk
20. Gelenk
21. Überstand
22. Überstand
Stefan Mayr
Beschreibung Seite: 11
23. Öse
24. Schlaufe
25. Hängematte
26. Spannseil
?5 062001

Claims (15)

1. Transportables Traggestell insbesondere für eine Hängematte bestehend aus mindestens einem Mast, der wenigstens zwei begrenzt gelenkig miteinander verbundene Arme aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (1, 2) teleskopierbar sind und das Traggestell durch wenigstens ein Halteseil (5, 6) verzurrt ist.
2. Transportables Traggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (7, 8) zwei Arme (1, 2) aufweist, deren Verbindung ein Gelenkknoten (9, 10) ist, wobei die um je ein Gelenk (11, 12) schwenkbaren Arme Standbeine gleicher Länge sind.
3. Transportables Traggestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteseil (5, 6) an dem Gelenkknoten (9, 10) befestigt ist und endseitig wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (13) aufweist.
4. Transportables Traggestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (13) eine Öse, ein Anker, ein Haken oder ein Saugnapf ist.
5. Transportables Traggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast (7, 8) drei Arme aufweist, deren Verbindung ein Gelenkknoten (9, 10) ist, von denen zwei um je ein Gelenk (11, 12) schwenkbare Arme (1, 2) Standbeine gleicher Länge sind und der zentral angeordnete dritte Arm (14) als Tragarm ausgeführt ist.
6. Transportables Traggestell nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (1, 2) durch mindestens ein Spannseil (3, 4) miteinander verbunden sind.
7. Transportables Traggestell nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Standbeine bildenden Arme (1, 2) an ihrem untergrundseitigen Ende einen Standfuß (15, 16) aufweisen.
8. Transportables Traggestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße (15, 16) gelenkig an den Armen (1, 2) befestigt sind.
9. Transportables Traggestell nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggestell aus zwei Masten (7, 8) besteht, deren Verbindung eine Traverse (17) bildet.
10. Transportables Traggestell nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (17) teleskopierbar ist oder wenigstens ein Gelenkteil (18) aufweist, um deren Gelenke (19, 20) sie zusammenklappbar ist.
11. Transportables Traggestell nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (17) lösbar an dem Gelenkknoten (18) festgelegt ist.
12. Transportables Traggestell nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (17) eine Länge aufweist, die größer als der Abstand zwischen den Masten (7, 8) ist, sodass auf jeder Mastseite ein Überstand (21, 22) vorhanden ist, dessen Endabschnitt mit mindestens einen Halteseil (5, 6, 26) verbunden ist.
13. Transportables Traggestell nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannseile (3, 4) oder Halteseile (5, 6) durch Ösen (23) geführt sind.
14. Transportables Traggestell nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die teleskopier baren Bauteile des insgesamt modular zusammengesetzten Traggestells durch Klemmverbindungen durch Dorne, Stifte, Nieten, Schrauben oder Rastmittel miteinander verbunden und zumindest zeitweilig aneinander fixierbar sind.
15. Transportables Traggestell nach einem der vorstehenden Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Spannseil (3, 4) oder Halteseil (5, 6) an dem wenigstens einen oberen Mastende eine Schlaufe (24) zum Einhängen der Hängematte (25) aufweist.
DE20110262U 2001-06-25 2001-06-25 Transportables Traggestell Expired - Lifetime DE20110262U1 (de)

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