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DE20108244U1 - Behälter zur Lagerung zahntechnischer Produkte - Google Patents

Behälter zur Lagerung zahntechnischer Produkte

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Publication number
DE20108244U1
DE20108244U1 DE20108244U DE20108244U DE20108244U1 DE 20108244 U1 DE20108244 U1 DE 20108244U1 DE 20108244 U DE20108244 U DE 20108244U DE 20108244 U DE20108244 U DE 20108244U DE 20108244 U1 DE20108244 U1 DE 20108244U1
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DE
Germany
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container
container according
moistening agent
cells
moistening
Prior art date
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Application number
DE20108244U
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English (en)
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WEGOLD EDELMETALLE AG
Original Assignee
WEGOLD EDELMETALLE AG
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/036Cleaning devices for dental prostheses removed from the oral cavity
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances
    • A61C19/02Protective casings, e.g. boxes for instruments; Bags

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

Wegold Edelmetalle AG , Nibelungenstraße 5, 90530 Wendelstein
Behälter zur Lagerung zahntechnischer Produkte
Die Erfindung betrifft einen Behälter zur Lagerung zahntechnischer Produkte wie Zahnersatz, Brücken (auch keramisch verblendete Brücken), Kronen (auch keramisch verblendete Kronen), Inlays, Voll-und/oder Teilprotesen, Abformungen, Abdrücke und dergleichen.
Bei der Lagerung insbesondere zahntechnischer Produkte tritt häufig das Problem auf, dass diese Produkte feucht gelagert werden müssen. Die Benutzer insbesondere zahntechnischer Produkte empfinden es jedoch häufig als unschön und unhygienisch, Brücken und anderen Zahnersatz - beispielsweise über Nacht - in einem Glas Wasser zu lagern. Aber auch Zahntechniker müssen ihre Produkte oft feucht lagern und verwenden hierfür Behälter, insbesondere, damit hierin die Produkte zum Zahnarzt transportiert werden können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, einen Behälter der eingangs genannten Art anzugeben, in dessen Innerem auf möglichst einfache, hygienische und preisgünstige Weise eine bestimmte Luftfeuchtigkeit eingestellt und reguliert werden kann. Die zum Einstellen der Luftfeuchtigkeit benötigten Mittel sollten zudem preiswert herstellbar sein, möglichst keine Betriebskosten verursachen und leicht zu reinigen sein.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Behälter der eingangs genannten Art, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er ein poröses Befeuchtungsmittel umfasst.
In den Poren des Befeuchtungsmittel kann auf vorteilhaft einfache Weise Wasser und/oder eine Pflegelösung mit Duft-, Aroma- und/oder Reinigungsstoffen aufgenommen werden, indem das Befeuchtungsmittel in Wasser und/oder einer Pflegelösung eingelegt oder damit befeuchtet wird (Wässerung). Während der Lagerung entweicht das Wasser bzw. die Pflegelösung aus den Poren und geht in die Gasphase über, bis die Gasphase (bei gegebener Temperatur) schließlich mit Wasser und/oder den übrigen Bestandteilen der Pflegelösung angereichert und gegebenenfalls gesättigt ist. Der Einfachheit halber wird nachfolgend nur noch von Wasser gesprochen, andere Flüssigkeiten und/oder Lösungsbestandteile können jedoch ebenfalls oder anstelle von Wasser vorhanden sein.
Je nach Dauer der Wässerung des Befeuchtungsmittels ist dieses unterschiedlich stark mit Wasser durchtränkt und kann im Behälter unterschiedliche Wassermengen freisetzen. Gleiches gilt, wenn nicht das gesamte Befeuchtungsmittel, sondern nur ein Abschnitt desselben befeuchtet, wird. In beiden Fällen kann die im Behälterinneren zur Verfügung stehende Feuchtigkeit eingestellt werden.
Zahlreiche poröse Stoffe sind als Befeuchtungsmittel geeignet. Dazu gehören insbesondere Papiere und Pappen, Stoffe und Gewebe, Leder, Schwämme und dergleichen, aber insbesondere auch Blähton- und Keramik-Körper. Wesentlich ist, dass das Befeuchtungsmittel über Poren, Zellen und/oder Waben verfügt, die mit Wasser gefüllt werden können und aus denen das eingeschlossene Wasser unter üblichen Lagerungsbedingungen zahntechnischer Produkte wieder entweichen kann.
Bevorzugt ist es dabei, wenn das Befeuchtungsmittel im trockenen und im feuchten Zustand, also wenn es vollständig mit Wasser durchtränkt ist, im Wesentlichen
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steif ist. Dabei werden insbesondere solche Befeuchtungsmittel als im Wesentlichen steif angesehen, die bei Biegebeanspruchung um nicht mehr als 2 mm pro cm ohne Beschädigung ausgelenkt werden. Durch die Steifigkeit wird auf vorteilhaft einfache Weise erreicht, dass das Befeuchtungsmittel Bestandteil einer Behälterwand, insbesondere eines Behälterbodens oder -deckeis, sein oder als eine solche Wand selbst ausgebildet und/oder verwendet werden kann. Ferner kann ein steifes Befeuchtungsmittel dem Behälter als Ganzen zusätzliche Stabilität verleihen. Das Befeuchtungsmittel kann zusätzlich als eine Art Tablett dienen, auf dem das aufzubewahrende Gut (insbesondere zahntechnische Produkte) gelagert werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Befeuchtungsmittel vorgeschlagen, das eine regelmäßige Anordnung von hohlen Zellen umfasst. Durch die hohlen Zellen wird das Wasseraufnahme- und Speichervermögen des Befeuchtungsmittels auf vorteilhaft einfache Weise weiter vergrößert. Durch die regelmäßige Anordnung der hohlen Zellen, beispielsweise als Wabenstruktur, wird zudem eine ansprechende Gestalt des Befeuchtungsmittels erzielt. Ferner sind solche porösen Körper auch mit herkömmlichen Verfahren (dazu unten mehr) leicht herstellbar.
Dabei ist ein Behälter bevorzugt, bei dem die Zellen Hohlprismen und/oder Hohlkeile sind. Eine Zelle ist ein Hohlprisma, wenn ihre Grund- und Deckelfläche zueinander kongruent sind. Zellen mit dieser Form sind besonders leicht maschinell herstellbar. Ebenfalls bevorzugt ist es, wenn die Zellen Hohlprismen mit jeweils im Wesentlichen quadratischer Grundfläche sind. Ein Beispiel eines solchen Hohlprismas ist ein Hohlquader. Die Herstellung von Zellen dieser besonderen Form ist, insbesondere aus der Keramik- und Keramikkatalysator-Fertigung, seit langem bekannt und vorteilhaft einfach möglich. Zusätzlich kann durch Zellen dieser Form besonders leicht eine optisch ansprechende regelmäßige Anordnung der hohlen Zellen erzielt werden.
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Ferner ist ein Behälter bevorzugt, bei dem das Befeuchtungsmittel als keramischer Körper, insbesondere als ton- und/oder hochleistungskeramischer Körper, ausgebildet ist. Die Herstellung eines solchen Befeuchtungsmittels kann, insbesondere ausgehend von den Erfahrungen in der Kraftfahrzeug-Katalysatorherstellung, auf einfache Weiseerfolgen. Keramische Körper sind zudem sehr dauerhaft, abriebfest und verfügen von sich aus bereits über eine poröse Struktur mit hohem Wasserhaltevermögen. Keramiken lassen sich zudem auch in harten Reinigungsverfahren wie beispielsweise Auskochen oderdurch Verwendung von Chemikalien gründlich und hygienisch reinigen. Dies trägt zusätzlich zu einer besonders hygienischen Lagerung der zu lagernden Produkte bei, was insbesondere bei der Lagerung zahntechnischer Produkte von Vorteil ist.
Das Befeuchtungsmittel kann, um eine möglichst reibungsarme Oberfläche herzustellen, glasiert oder auf andere geeignete Weise beschichtet werden. Zweckmäßigerweise bedeckt die Beschichtung nur einen Teil des Befeuchtungsmittel-Oberfläche. Auf diese Weise kann die natürliche Porositität der Keramik vorteilhaft weiter ausgenutzt werden.
Bevorzugt ist ferner ein Behälter, bei dem das Befeuchtungsmittel lösbar mit dem Behälter verbunden ist. In diesem Fall kann das Befeuchtungsmittel, wie oben beschrieben, als Tablett für das zu lagernde Gut dienen. Ferner ist es möglich, einem Behälter mehrere Befeuchtungsmittel zuzuordnen, so dass der Behälter auch dann zur Lagerung insbesondere zahntechnischer Produkte verwendet werden kann, wenn eines der Befeuchtungsmittel nicht verfügbar ist, beispielsweise weil es gereinigt oder gewässert wird.
Bevorzugt ist ferner ein solcher Behälter, bei dem das Befeuchtungsmittel eine parallel zur Haupterstreckungsebene verlaufende Seite umfasst, die im Wesentlichen flach ist. Dadurch kann das Befeuchtungsmittel auf vorteilhaft vielseitige Weise in einem Behälter angeordnet werden. Insbesondere ist es damit vorteilhaft dazu geeignet, als Boden oder Bestandteil des Behälterbodens zu dienen.
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Ferner ist es bevorzugt, dass das Befeuchtungsmittel, gemessen in seiner Haupterstreckungsebene, eine Grundfläche von 5 bis 10 cm &khgr; 5 bis 10 cm, vorzugsweise etwa 7,5 cm &khgr; 7,5 cm, aufweist. Bevorzugt sind dabei insbesondere Befeuchtungsmittel mit quadratischer Grundfläche. Diese Abmessungen sind insbesondere ausreichend zur Aufbewahrung üblicher zahntechnischer Produkte wie Zahnersatz, Brücken, Teil- und Vollprotesen und dergleichen.
Ferner ist ein Behälter der beschriebenen Art bevorzugt, der im Wesentlichen luftdicht verschließbar ist. Auf diese Weise wird das Einstellen der Behälterinnenraum-Luftfeuchtigkeit zusätzlich unterstützt.
Ferner ist ein solcher Behälter bevorzugt, der ein oder mehrere Sicherungsmittel zur Aufnahme des Befeuchtungsmittels umfasst, um dieses gegen Verrutschen und/- oder unbeabsichtigtes Herauslösen zu sichern. Zweckmäßigerweise sind eines oder mehrere der Sicherungsmittel jeweils durch einen Vorsprung gebildet, der zumindest während der Lagerung zahntechnischer Produkte in den Behälter-Innenraum ragt. Das Anbringen von Vorsprüngen ist ein besonders einfaches Mittel, um steife Körper, wie es ein erfindungsgemäßes Befeuchtungsmittel sein kann, auf einer Oberfläche wie beispielsweise einem Behälterboden oder -deckel gegen Verrutschen zu sichern. Wenn die Vorsprünge durchgehend miteinander verbunden sind, bilden sie zudem vorteilhafterweise eine Wanne, die als zusätzliches Wasserreservoir im Behälterinneren dienen kann.
Dabeben ist ein Behälter bevorzugt, bei dem am Befeuchtungsmittel ein oder mehrere Stifte angeordnet sind zum Herstellen eines räumlichen Abstandes zwischen zu lagernden zahntechnischen Produkten und dem Befeuchtungsmittel. Der oder die Stifte können ein zu lagerndes zahntechnisches Produkt abstützen, so dass der Kontakt zwischen dem zu lagernden zahntechnischen Produkt und dem Befeuchtungsmittel vorteilhaft einfach begrenzt oder ganz aufgehoben werden kann.
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Die Stifte sind vorzugsweise zylindrisch oder prismenförmig. Sie besitzen vorzugsweise einen unteren Abschnitt, der an die lichte Weite der hohlen Zellen des Befeuchtungsmittels angepasst ist, so dass die Stifte mit dem unteren Abschnitt in die hohlen Zellen des befeuchtungsmittels eingesteckt werden können. Ferner umfassen die Stifte vorzugsweise einen oberen Abschnitt zum Kontaktieren der zu lagernden zahntechnischen Produkte. Besonders bevorzugt ist es, wenn der obere Abschnitt durch einen Vorsprung oder durch eine Querschnittsverbreiterung vom unteren Abschnitt abgegrenzt ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Stift auf dem Befeuchtungsmittel aufliegend gesichert werden kann, so dass er nicht unter der Gewichtslast der zu lagernden zahntechnischen Produkte im Befeuchtungsmittel versinkt. Vorzugsweise weist der obere Abschnitt einen maximalen Durchmesser oder eine maximale Diagonalenlänge von 2-3 mm auf, während der untere Abschnitt einen maximalen Durchmesser oder ien maximale Diagonalenlänge von 1-2 mm aufweist.
Ebenfalls bevorzugt sind solche Behälter und/oder solche Stifte, die desinfizierbar und vorzugsweise sterilisierbar sind. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn Behälter und/oder Stifte hitzesterilisierbar sind und gegen Temperaturen über 100 0C länger als 60 min beständig sind.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Behälter und/oder die Stifte metallisch, vorzugsweise stählern, ist bzw. sind. Besonders bevorzugt ist dabei die Verwendung von Edelstahlen und chirurgischen Stählen als Grundmaterial des Behälters bzw. des oder der Stifte.
Die Erfindung wirnachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und der Figuren näher erläutert. Es stellen dar:
Figur 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäß verwendbares
Befeuchtungsmittel;
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Figur 2 eine teilweise weggebrochene Schrägansicht auf das
Befeuchtungsmittel nach Fig. 1;
Figur 3 eine auseinandergezogene Schrägansicht auf einen
erfindungsgemäßen Behälter mit Befeuchtungsmittel nach Fig. 1.
In den Figuren 1 und 2 ist ein poröses Befeuchtungsmittel 10 zur Verwendung in einem Behälter zur Lagerung zahntechnischer Produkte dargestellt. Das Befeuchtungsmittel 10 hat eine in der Draufsicht quadratische Form mit einer Außenkantenlänge von 7,6 cm. Das Befeuchtungsmittel 10 ist aus Keramik hergestellt und verfügt über feine Poren (nicht dargestellt) zur Aufnahme und Speicherung von Wasser.
Im Befeuchtungsmittel sind nach Reihen und Spalten regelmäßig Zellen 15 angeordnet. Die Zellen 15 besitzen eine quadratische Grund- und Deckelfläche mit einer Kantenlänge von 2mm.
Das Befeuchtungsmittel 10 wird, wie in Fig. 3 dargestellt, in einen Behälter mit einem Boden 20 eingelegt. Dieser weist einen Wulst oder Vorsprung 22 auf, der einen wannenförmigen Bereich umschließt, in den das Befeuchtungsmittel 10 eingelegt werden kann. Der Vorsprung 22 bildet somit ein Sicherungsmittel; das Befeuchtungsmittel 10 ist, wenn es in den vom Vorsprung 22 umschlossenen Bereich eingelegt ist, im Wesentlichen gegen seitliches Verschieben, also gegen Verschieben in der Haupterstreckungsebene des Bodens 20, gesichert.
Über den Boden 20 kann ein Behälterdeckel 30 gestülpt werden. Dieser schließt mit seinen Innenseiten formschlüssig an den Außenkanten des Vorsprungs 22 an, so dass der Behälterdeckel sowohl gegen Verschieben in der Haupterstreckungsebene des Bodens 20 sowie gegen unbeabsichtigtes Lösen vom Behälterboden 20 gesichert ist.
Bei der Verwendung des Behälters zur Lagerung zahntechnischer Produkte wird
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zunächst das Befeuchtungsmittel 10 in Wasser eingelegt. Das Wasser oder die Pflegelösung dringt in die Zellen 15 und verdrängt die darin vorliegende Luft. Zusätzlich dringt es in die feinen Poren des keramischen Befeuchtungsmittels ein, so dass weiteres Wasser gespeichert wird.
Nach dem Wässern wird das Befeuchtungsmittel 10 in den vom Vorsprung 22 umschlossenen Bereich eingelegt. Das Befeuchtungsmittel 10 hat jetzt in seinen Zellen 1 5 und in seinen Poren Wasser gespeichert und setzt dieses langsam frei. Anschließend wird das zu lagernde zahntechnische Produkt, beispielsweise Zahnersatz oder ein Gebiss, auf das Befeuchtungsmittel 10 gelegt. Natürlich kann auch zuerst das zu lagernde zahntechnische Produkt auf das Befeuchtungsmittel 10 gelegt und anschließend beide gemeinsam auf dem Boden 20 angeordnet werden. Das zu lagernde zahntechnische Produkt kann auch aufliegend auf Stiften, die mit ihren jeweiligen unteren Abschnitten in hohlen Zellen des Befeuchtungsmittels 10 eingesteckt bzw verankert sind, beabstandet vom Befeuchtungsmittel 10 gelagert werden (nicht dargestellt). Der Behälterdeckel 30 wird auf dem Boden 20 aufgesetzt, so dass er formschlüssig den Vorsprung 22 umgreift. Das Behälterinnere ist nunmehr im Wesentlichen luftdicht gegenüber der Außenwelt abgeschlossen. Im Inneren entweicht Wasser aus den Poren und Zellen des Befeuchtungsmittels 10 und geht in die Gasphase über. Dies setzt sich automatisch solange fort, bis die Gasphase durch Wasser bzw. die Pflegelösung gesättigt ist. Das zahntechnische Produkt wird dann in einer Atmosphäre gelagert, deren Luftfeuchtigkeit maßgeblich durch den Wässerungsgrad des Befeuchtungsmittels bestimmt wird.

Claims (15)

1. Behälter zur Lagerung zahntechnischer Produkte, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter ein poröses Befeuchtungsmittel umfasst.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befeuchtungsmittel im wesentlichen steif ist.
3. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befeuchtungsmittel eine regelmäßige Anordnung hohler Zellen umfasst.
4. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellen Hohlprismen und/oder Hohlkeile sind.
5. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die Zellen Hohlprismen mit jeweils im Wesentlichen quadratischen Grundfläche sind.
6. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellen in einem keramischen Körper, insbesondere in einem ton- und/oder hochleistungskeramischen Körper, angeordnet sind.
7. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befeuchtungsmittel lösbar mit dem Behälter verbunden ist.
8. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befeuchtungsmittel eine parallel zur Haupterstreckungsebene verlaufende Seite umfasst, die im Wesentlichen flach ist.
9. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befeuchtungsmittel, gemessen in seiner Haupterstreckungsebene, eine vorzugsweise quadratische Grundfläche von 5-10 cm × 5-10 cm, vorzugsweise etwa 7,5 cm × 7,5 cm, aufweist.
10. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter im Wesentlichen luftdicht verschließbar ist.
11. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Sicherungsmittel zur Aufnahme des Befeuchtungsmittels, um dieses gegen Verrutschen und/oder unbeabsichtigtes Herauslösen zu sichern.
12. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Sicherungsmittel jeweils durch einen Vorsprung gebildet werden, der zumindest während der Lagerung zahntechnischer Produkte in den Behälter-Innenraum ragt.
13. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Befeuchtungsmittel ein oder mehrere Stifte angeordnet sind zum Herstellen eines räumlichen Abstandes zwischen zu lagernden zahntechnischen Produkten und dem Befeuchtungsmittel.
14. Behälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter und/oder die Stifte desinfizierbar und vorzugsweise sterilisierbar sind.
15. Behälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter metallisch, vorzugsweise stählern, ist.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4600251A (en) 1983-06-27 1986-07-15 Zimmerman James B Dental tray rack
DE19538706A1 (de) 1994-10-18 1996-05-23 Klaus Fleischfresser Vorrichtung zum Anmischen einer dentalkeramischen Masse
DE29613381U1 (de) 1996-08-02 1996-10-31 Baumgartner, Wilfried, 79618 Rheinfelden Misch- und Feuchthaltebox für keramische Massen und Farben
DE19834271A1 (de) 1998-07-30 2000-02-03 Saft Zahntechnik Gmbh Behälter zum Anmischen und Aufbewahren von feuchten Keramikmassen

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