DE20105534U1 - Schnell-Montage-Halle - Google Patents
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Description
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BESCHREIBUNG
Schnell-Montage-Halle TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schnell-Montage-Halle mit Fachwerkdachbindern, an deren Obergurt eine, insbesondere zwei Kedernut/e vorhanden sind, Stützeinrichtungen, auf denen die Fachwerkdachbinder in ihrem Endbereich gelagert sind, die Fachwerkdachbinder und die Stützeinrichtungen stabilisierenden Stabeinrichtungen, die über Einrastklauen an den Fachwerkdachbindern und/oder an den Stützeinrichtungen angeschlossen sind, und einer Dachhaut, die als Plane mit seitlich vorhandenen Kederschienen zum Einschieben in die Kedernut/en ausgebildet ist.
Für das Schützen von Baustellen vor Witterungseinflüssen werden zum Überdachen, beispielsweise beim Restaurieren vorhandener Gebäude und beim Winterbau, oder zur schnellen Errichtung von Hallen für den Schutz von Gütern oder für Versammlungen, Veranstaltungen oder dergleichen, Schnell-Montage-Hallendächer eingesetzt, die auf den vielfältigsten Konstruktionen beruhen. Wenn sich das Hallendach nicht an vorhandenen Tragstrukturen abstützen kann, wird oft eine Unterkonstruktion in Form von Gerüsten errichtet.
STAND DER TECHNIK
Aus der DE 35 42 610 ist ein Schnell-Montage-Hallendach der eingangs genannten Art bekannt. Die Dachbinder-Obergurte sind als nach oben offene U-Profile ausgebildet, in die in einfacher Art und Weise von oben her sich überlappende Kassetten-Dachelemente, die eine Dachhaut aus Trapezblech aufweisen, eingesetzt werden. Ein derartiges Schnell-
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Montage-Hallendach erlaubt eine schnelle Montage, jedoch ist der Einsatz eines Kranes zum Auf- und Abbau erforderlich. Bedingt durch die rahmenartige Ausbildung der Kassetten-Dachelemente muss eine relativ hohe Präzision beim Aufbau der Binder eingehalten werden.
Daneben gibt es Dachvorrichtungen mit Fachwerkträgern und dazwischen aufgespannten Planen, wobei diese Planen entlang des Seitenrandes einen Keder aufweisen, der in eine entsprechend am Fachwerkträger vorhandene Kederschiene eingeführt werden kann. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 82 30 404 Ul bekannt.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster DE 86 17 398 Ul ist eine Dachanordnung beziehungsweise ein Fachwerkbinder bekannt, bei dem drei beziehungsweise vier übereinander angeordnete Gurte vorgesehen sind, welche beidseitig mit Kedernuten zum Einziehen der Keder von Planen versehen sind.
Die europäische Patentanmeldung EP 0 754 824 Al offenbart eine Dachanordnung mit Plane und eine Mehrzahl die Plane zwischen sich aufnehmender Gitterträger, wobei diese Gitterträger einen Mittelgurt aufweisen, der beidseitig mehrere übereinander angeordnete Kedernuten zum Einführen der Keder von Planen aufweist.
Aus der EP 1 035 217 Al ist eine Schnell-Montage-Halle der eingangs genannten Art bekannt. Die Fachwerkdachbinder stützen sich dabei über um mehrere Achsen drehbare Gelenke auf den Stützeinrichtungen ab.
Um die Stabilität der Schnell-Montage-Halle zu gewährleisten, müssen die SLüLzeinriehLunyeii relativ breiL aus-35
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gebildet sein oder es muss eine zusätzliche Ballastierung vorgenommen werden.
Das statische System einer derartigen Halle ist in Fig. 4 dargestellt. Die Stützeinrichtungen 14 sind als eingespannte Kragarme zu bewerten, an deren freien Endbereich über ein Gelenk 64 der Dachbinder 62 angeschlossen ist.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe beziehungsweise das technische Problem zugrunde, eine Schnell-Montage-Halle der eingangs genannten Art anzugeben, die eine schnelle Montage beziehungsweise Demontage ermöglicht, insbesondere ohne dass schwere Hebezeuge eingesetzt werden müssen, die wirtschaftlich hergestellt werden kann und die im Bereich der Stützeinrichtungen ein geringeres Konstruktionsvolumen benötigen.
Die erfindungsgemäße Schnell-Montage-Halle ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die erfindungsgemäße Schnell-Montage-Halle zeichnet sich demgemäß dadurch aus, dass der Fachwerkdachbinder über eine Fachwerkrahmeneckeinrichtung an die jeweilige Stützeinrichtung angeschlossen ist.
Dadurch, dass die Ecke zwischen Fachwerkdachbinder und Stützeinrichtung als biegesteife Ecke ausgebildet ist, lässt sich die Breite der Stützkonstruktion deutlich verringern. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn zu Überdachungszwecken relativ wenig Platz zur Verfügung steht. Ein derartiger Fall tritt besonders häufig ein bei Über-
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dachungen, die bei Reparaturarbeiten an Autobahnen benötigt werden. Zudem kann die Stützeinrichtung leichter ausgebildet sein als die bekannte Stützkonstruktion.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Fachwerkrahmeneckeinrichtung und die Stützeinrichtungen einstückig ausgebildet sind.
Alternativ können die Fachwerkrahmeneckeinrichtung und die Stützeinrichtung als getrennte Bauteile ausgebildet sein, wobei die Stützeinrichtung selber wiederum als mehreren aufeinandersteckbaren Stützeinheiten gebildet werden kann.
Eine hohe Steifigkeit lässt sich dadurch umsetzen, dass die Stützeinrichtung selbst als Fachwerkkonstruktion ausgebildet ist.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass der außen liegende Gurt der Fachwerkrahmeneckeinrichtung eine, insbesondere zwei Kedernut/e aufweist, die direkt und knickfrei an die Kedernut/e des Obergurts des Fachwerkdachbinders anschließen. Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme ist es besonders vorteilhaft, die Stützeinrichtung derart auszugestalten, dass die außen liegende Stütze der Fachwerkkonstruktion der Stützeinrichtung eine, insbesondere zwei Kedernut/e aufweist, die direkt und knickfrei an die Kedernut des außen liegenden Gurtes der Fachwerkrahmeneckeinrichtung anschließen.
Durch diese Maßnahmen wird ein durchgehender außen liegender Gurt erzeugt, in den das Kederprofil der Dachplane problemlos in entsprechende Kedernute eingeschoben werden kann. Dadurch ergibt sich im Bereich des Übergangs des Dachbinders in den Randbereich ein nahtloser Verlauf der Dachplane.
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Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Fachwerkrahmeneckeinrichtung eine von der Innenseite zur Außenseite verlaufende Eckdiagonale aufweist, die senkrecht zu ihrer Längsrichtung Vorsprungeinheiten zum Anschluss der Einrastklauen der Stabeinrichtungen aufweist. Die Eckdiagonale dient einerseits dazu, den Eckbereich auszusteifen und die Traglast zu erhöhen und besitzt gleichzeitig Anschlussmöglichkeiten in Form der Vorsprungeinheiten, um die Stabeinrichtung über Einrastklauen in einfacher Art und Weise anzuschließen.
Im Sinne einer wirtschaftlichen Fertigung werden der Obergurt des Fachwerkdachbinders, der außen liegende Gurt der Fachwerkrahmeneckeinrichtung und die außen liegende Stütze der Stützeinrichtung beziehungsweise der Stützeinheit als stranggepresstes Aluminiumprofil ausgebildet. Hinsichtlich der Montage beziehungsweise Demontage mit wenig Montagepersonal ist es besonders vorteilhaft, den Fachwerkdachbinder aus mehreren Fachwerkeinheiten und die Stützeinrichtung aus mehreren Stützeinheiten zusammenzusetzen.
Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele. Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden, insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG 30
Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben werden im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben und erläutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können einzeln für sich oder zu mehreren in be-
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liebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt werden. Es zeigen:
Fig. 1 stark schematisierte Perspektivdarstellung einer Schnell-Montage-Halle mit biegesteif an Stützein
richtungen angeschlossenen Fachwerkdachbindern,
Fig. la schematischer Schnitt durch den Obergurt des Fachwerkdachbinders, des außen liegenden Gurtes im Rahmeneckbereich und der Außenstütze der Stützein
richtung, ausgebildet als Kedernutprofil,
Fig. Ib schematische Seitenansicht einer als Fachwerkträger ausgebildeten Stabeinrichtung zur seitlichen Stabilisierung des Rahmentragwerks gemäß Fig. 1,
Fig. Ic schematische Ansicht einer Stabeinrichtung als Stabprofil zur seitlichen Stabilisierung des Rahmentragwerks gemäß Fig. 1, 20
Fig. 2 schematische Detailansicht der biegesteifen Ecke des Rahmentragwerks gemäß Fig. 1 mit Stützeinrichtung,
Fig. 3 schematische Seitenansicht einer Stützeinheit der Stützeinrichtung,
Fig. 4 schematische Darstellung des statischen Systems
einer Halle aus dem Stand der Technik und 30
Fig. 5 schematische Darstellung des statischen Systems der Halle mit biegesteifen Ecken.
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WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
Fig. 5 zeigt das statische System einer Schnell-Montage-Halle 10. Ein Dachbinder 12 ist über biegesteife Ecken 40 in seinem Endbereich jeweils an eine Stützeinrichtung 14 angeschlossen, die sich auf dem Baugrund 3 6 abstützt.
Eine konstruktive Umsetzungsform ist in Fig. 1 in einer stark schematisierten Detailperspektive als Ausschnitt einer Hallentragstruktur dargestellt. Dabei sind zwei Fachwerkbinder 12 dargestellt, wobei bei dem hinteren Fachwerkbinder 12 die Ausfachung nicht gezeichnet ist. Der Fachwerkbinder 12 setzt sich hier aus drei Fachwerkeinheiten 12.1, 12.2, 12.3 zusammen. Insgesamt wird das Rahmentragwerk durch Stabeinrichtungen 20, 22, 24, die an das benachbarte Rahmentragwerk angeschlossen seitlich stabilisiert. Die Ausbildung des Fachwerkdachbinders 12 und der Anschluss der Stabeinrichtungen 20 ist in der EP 1 035 271 Al ausführlich beschrieben.
Die Stabeinrichtung 20.1 ist als Fachwerkträger 20 ausgebildet, die zwischen einem Obergurt 52 und einem Untergurt 54 verlaufende steigende und fallende Diagonalen 56 aufweist. Am Ende des Obergurts 52 beziehungsweise Untergurts 54 ist jeweils eine Einrastklaue 30 vorhanden, die an entsprechende Anschlusseinheiten am Rahmentragwerk oder an Stäben des Rahmentragwerks direkt angeschlossen wird.
Der Obergurt 18 des Binders 12 ist als stranggepresstes Aluminiumprofil mit beidseitig in Längsrichtung vorhandenen Kedernuten 18 ausgebildet. In diese Kedernut 18 wird jeweils ein Keder 34 einer als Plane 32 ausgebildeten Dachhaut eingeschoben. Insgesamt ist mit einem derartigen Montagesystem eine äußerst einfache, schnelle und damit wirtschaftliche Montage beziehungsweise Demontage gewährleistet, wobei
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gleichzeitig wenig Montagepersonal benötigt wird. Die Bindereinheiten 12.1, 12.2, 12.3 werden in einfacher Art und Weise ineinandergesteckt. Daran anschließend werden die Stabeinrichtungen 20, 22, 24 mit ihren Einrastklauen 30 an dem jeweiligen Rahmentragwerk befestigt.
An den Fachwerkdachbinder 12 schließt in seinem Endbereich jeweils eine Fachwerkrahmeneckeinrichtung 40 an, die sich auf einer als Fachwerkkonstruktion ausgebildeten Stützeinrichtung 14 abstützt. Die Stützeinrichtung 14 wiederum steht auf dem Baugrund 36.
Die Fachwerkrahmeneckeinrichtung 40 besitzt einen außen liegenden Gurt 42, der nahtlos und knickfrei an den Obergurt 16 des Fahrwerkdachbinders 12 anschließt. Er besitzt dieselbe Profilierung wie der Obergurt 16. Zu Anschlusszwecken wird in eine Innenausnehmung 38 des Gurts 42 und des Obergurts 16 ein nicht näher dargestelltes Verbindungselement eingebracht und an beiden Anschlussteilen befestigt.
Der außen liegende Gurt 42 ist im Außeneckbereich 4 6 der Fachwerkrahmeneckeinrichtung 4 0 in einer Rundung nach unten geführt.
Der Untergurt 58 der Fachwerkrahmeneckeinrichtung 40 ist auf den Untergurt 62 des Dachbinders 12 aufgesteckt und weist zur Inneneckseite 44 der Fachwerkrahmeneckeinrichtung 4 0 eine Abknickung nach unten auf, derart, dass im Bereich zwischen Innenecke 44 und Außenecke 4 6 eine Höhe Hl zwischen dem außen liegenden Gurt 42 und dem Untergurt 58 erreicht wird, die deutlich größer ist als der Abstand des Obergurts 16 vom Untergurt 62 des Fachwerkdachbinders 12. Dadurch wird eine besonders steife und tragfähige Eckausbildung gewährleistet.
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Vom Anschlussbereich an den Fachwerkdachbinder 12 her gesehen weist die Fachwerkrahmeneckeinrichtung 40 eine Ausfachung auf, die zunächst mit einer ansteigenden Diagonalen 64 und dann mit einer fallenden Diagonalen 66 gebildet wird.
Die fallende Diagonale 66 endet im Inneneckbereich 44.
Zwischen Inneneckbereich 44 und Außeneckbereich 4 6 ist eine Eckdiagonale 48 vorhanden, die jeweils zwei beabstandet und senkrecht zu ihrer Längsrichtung vorhandene auskragende Vorsprungeinheiten 50 aufweist, zum Anschluss der Einrastklauen 30 der Stabeinrichtungen 20, 22 oder 24.
Im vertikal nach unten verlaufenden Bereich der Rahmeneckeinrichtung 40 ist diese einstückig mit einer Stützeinrichtung 14 verbunden, die ebenfalls als Fachwerkkonstruktion ausgebildet ist. Die äußere Stütze 28 weist dasselbe Kedernutprofil auf wie der Obergurt 16 beziehungsweise der außen liegende Gurt 42 der Fachwerkrahmeneckeinrichtung und ist nahtlos und ohne Knickung an den außen liegenden Gurt 42 angeschlossen. Die vertikale Innenstütze 68 der Stützeinrichtung 14 ist direkt im Inneneckbereich 44 angeschlossen. Ebenso ist vom Inneneckbereich 44 ein oberer Querriegel 70 vorhanden. Im unteren Bereich ist die äußere Stütze 28 mit der Innenstütze 68 über einen unteren Querriegel 72 verbunden. Vom Inneneckbereich 44 ist schließlich noch eine Diagonale 74 vorhanden, die im rechten unteren Endbereich endet.
In Fig. 3 ist eine Stützeinheit 26 dargestellt, die prinzipiell den selben Aufbau aufweist wie die Stützeinrichtung 14 jedoch oberseitig mit Einsteckbereichen 76 versehen ist, so dass die Stützeinrichtung 14 auf die Stützeinheit 2 6 aufgesteckt werden kann oder zusätzlich mehrere Stützeinheiten 26 aufeinandergesteckt werden können.
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In vielen Fällen werden die an der Innenstütze 68 und an der äußeren Stütze 28 ankommenden Lasten über nicht näher dargestellte Auflagerspindeln an den Baugrund 36 abgegeben.
05 Durch den Einsatz der Fachwerkrahmeneckeinrichtung 40 ist es möglich, die Stützeinrichtung 14 beziehungsweise Stützeinheit 2 6 mit einer gegenüber den bekannten Stützeinrichtungen wesentlich kleineren Breite B zu gestalten, so dass der Einsatz des bewährten "Kederdaches" auch im Bereich
10 geringer Auflagerbreiten problemlos möglich ist.
Claims (11)
1. Schnell-Montage-Halle mit dadurch gekennzeichnet, dass
- Fachwerkdachbindern (12), an deren Obergurt (16) eine, insbesondere zwei Kedernut/e (18) vorhanden sind,
- Stützeinrichtungen (14), auf denen die Fachwerkdachbinder (12) in ihrem Endbereich gelagert sind,
- die Fachwerkdachbinder (12) und die Stützeinrichtungen (14) stabilisierenden Stabeinrichtungen (20, 22, 24), die über Einrastklauen (30) an den Fachwerkdachbindern (12) und/oder an den Stützeinrichtungen (14) angeschlossen sind, und
- einer Dachhaut, die als Plane (32) mit seitlich vorhandenen Kederschienen (34) zum Einschieben in die Kedernut/en (18) ausgebildet ist,
- der Fachwerkdachbinder (12) über eine Fachwerkrahmeneckeinrichtung (40) an die jeweilige Stützeinrichtung (14) angeschlossen ist.
2. Schnell-Montage-Halle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Fachwerkrahmeneckeinrichtung (40) und die Stützeinrichtung (14) einstückig ausgebildet sind.
3. Schnell-Montage-Halle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Fachwerkrahmeneckeinrichtung und die Stützeinrichtung als getrennte Bauteile ausgebildet sind.
4. Schnell-Montage-Halle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützeinrichtung (14) als Fachwerkkonstruktion ausgebildet ist.
5. Schnell-Montage-Halle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
- der außen liegende Gurt (42) der Fachwerkrahmeneckeinrichtung (40) eine, insbesondere zwei Kedernut/e (18) aufweist, die direkt und knickfrei an die Kedernut/e (18) des Obergurts (42) des Fachwerkdachbinders (12) anschließen.
6. Schnell-Montage-Halle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
- die außen liegende Stütze (28) der Fachwerkkonstruktion der Stützeinrichtung (14) eine, insbesondere zwei Kedernut/e (18) aufweist, die direkt und knickfrei an die Kedernut (18) des außen liegenden Gurtes (42) der Fachwerkrahmeneckeinrichtung (40) anschließen.
7. Schnell-Montage-Halle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Fachwerkrahmeneckeinrichtung (40) eine von der Innenseite (44) zur Außenseite (46) verlaufende Eckdiagonale (48) aufweist, die senkrecht zu ihrer Längsrichtung Vorsprungeinheiten (50) zum Anschluss der Einrastklauen (30) der Stabeinrichtungen (20, 22, 24) aufweist.
8. Schnell-Montage-Halle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützeinrichtung aus mehreren aufeinandersteckbaren Einheiten (26) besteht.
9. Schnell-Montage-Halle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Fachwerkrahmeneckeinrichtung (40) und eine Stützeinheit (26) einstückig ausgebildet sind.
10. Schnell-Montage-Halle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
- der Obergurt (16) des Fachwerkdachbinders (12), der außen liegende Gurt (42) der Fachwerkrahmeneckeinrichtung (40) und die außen liegende Stütze der Stützeinrichtung (14) als stranggepresstes Aluminiumprofil ausgebildet sind.
11. Schnell-Montage-Halle nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
- der Fachwerkdachbinder (12) aus mehreren Fachwerkeinheiten (121, 12.2, 12.3) zusammengesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20105534U DE20105534U1 (de) | 2001-03-28 | 2001-03-28 | Schnell-Montage-Halle |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20105534U DE20105534U1 (de) | 2001-03-28 | 2001-03-28 | Schnell-Montage-Halle |
Publications (1)
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| DE20105534U1 true DE20105534U1 (de) | 2001-09-27 |
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ID=7955066
Family Applications (1)
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| DE20105534U Expired - Lifetime DE20105534U1 (de) | 2001-03-28 | 2001-03-28 | Schnell-Montage-Halle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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- 2001-03-28 DE DE20105534U patent/DE20105534U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040513 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: WILHELM LAYHER VERWALTUNGS-GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: WILHELM LAYHER VERMOEGENSVERWALTUNGS-GMBH, 74363 GUEGLINGEN, DE Effective date: 20060711 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070426 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
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| R071 | Expiry of right |