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DE20103314U1 - Vorrichtung zur Abdeckung des Innenraumes eines Sonnenkollektors - Google Patents

Vorrichtung zur Abdeckung des Innenraumes eines Sonnenkollektors

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Publication number
DE20103314U1
DE20103314U1 DE20103314U DE20103314U DE20103314U1 DE 20103314 U1 DE20103314 U1 DE 20103314U1 DE 20103314 U DE20103314 U DE 20103314U DE 20103314 U DE20103314 U DE 20103314U DE 20103314 U1 DE20103314 U1 DE 20103314U1
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DE
Germany
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frame profile
sealing
rubber
solar collector
interior
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Expired - Lifetime
Application number
DE20103314U
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English (en)
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Greenonetec Solarindustrie GmbH
Original Assignee
Green One Tec Solar Ind E GmbH
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Publication date
Application filed by Green One Tec Solar Ind E GmbH filed Critical Green One Tec Solar Ind E GmbH
Priority to DE20103314U priority Critical patent/DE20103314U1/de
Publication of DE20103314U1 publication Critical patent/DE20103314U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S80/00Details, accessories or component parts of solar heat collectors not provided for in groups F24S10/00-F24S70/00
    • F24S80/70Sealing means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/40Solar thermal energy, e.g. solar towers

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description

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GREENoneTEC Solar-Industrie GmbH 1807 D
Welsbachstr. 4 A-9065 Ebental
Vorrichtung zur Abdichtung des Innenraumes eines Sonnenkollektors
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abdichtung des Innenraumes eines Sonnenkollektors, wobei die Verwendung von Silikon vollständig vermieden wird.
Sonnenkollektoren werden üblicherweise mit Silikon abgedichtet. Die Abdichtung mit Silikondichtmasse kann jedoch in der Praxis zu Problemen mit der Dauerhaftigkeit ihrer Dichtungsfunktion fuhren.
Silikondichtungsmassen bestehen in aller Regel aus dem entsprechenden Polymer, einem Weichmacher und einem Vernetzer. Diese Komponenten fuhren in Verbindung mit Luftsauerstoff innerhalb von 24 bis 48 Stunden zu einer dauerelastischen, quasi festen Dichtmasse. Je nach dem gewünschten Anwendungsgebiet werden dieser Basismischung verschiedene Füllstoffe beigemengt. Diese Füllstoffe, aus pulverisiertem anorganischem Material, bestimmen letztendlich die Qualität und die Eigenschaften des Endproduktes wesentlich mit.
Wird Silikondichtungsmasse bei Sonnenkollektoren zur Abdichtung der Verbindungsstellen zwischen dem Abdeckglas und dem Rahmenprofil, oder zur Abdichtung der Verbindungsstellen einzelner Rahmenprofilteile eingesetzt, tritt häufig das Problem auf, dass es zur Kondensatabscheidung an der hochselektiven Absorberbeschichtung bzw. auch an der Innenseite der Glasabdeckung kommt.
Die Ursachen dafür könnten sowohl darin begründet sein, dass das Kollektorgehäuse nach der Ausreaktion des Dichtungsmittels einen vollkommen geschlossenen Körper darstellt. Eventuell bei der Ausreaktion austretende gas- oder dampfförmige Substanzen, welche in den Innenraum des Kollektorgehäuses gelangen, können daraus nicht mehr entweichen. Es können aber auch nach längerer Standzeit aufgrund der hohen Temperaturen von bis über 200 0C, welche innerhalb des Kollektorgehäuses auftreten in Verbindung mit der intensiven UV-Einstrahlung Krackprodukte der Dichtungsmasse entstehen, welche sich an den beschriebenen Flächen niederschlagen.
In jedem Fall tritt das Problem der reduzierten Absorptionsfähigkeit des Absorbers und/oder des verminderten Transmissionsvermögens der Glasabdeckung auf, welche den Gesamtwirkungsgrad des Kollektors herabsetzen.
Ein weiteres Problem, welches bei Silikondichtungen in Verbindung mit pulverbeschichteten Rahmenprofilen häufig auftritt, ist die mangelnde Haftung an der Profiloberfläche. Um dieses Problem zu lösen, ist eine aufwendige Vorbehandlung der mit der Dichtungsmasse zu beaufschlagenden Stellen der Profile nötig. Durch diese Maßnahmen wird die Bearbeitungszeit des Sonnenkollektors weiter vergrößert, welche ohnedies durch die notwendige Zeit zur Abreaktion der Silikondichtungsmasse eine entsprechende Standzeit erfordert.
In den letzten Jahren wurde mehrfach versucht, diese Probleme im Bereich der Verbindungsstellen zwischen der Glasabdeckung und den Rahmenprofilteilen durch den Einsatz speziell ausgeformter Dichtungsprofile aus Gummimaterial zu lösen. Speziell in diesen Bereichen ist die UV-Belastung der Silikondichtungsmasse besonders groß. Damit konnten jedoch die beschriebenen Probleme nicht vollständig gelöst werden.
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Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Abdichtung eines Sonnenkollektors zu schaffen, bei dem der Einsatz von Silikon zur Gänze entfällt, um sämtliche mit dem Einsatz von Silikondichtungsmassen auftretenden Probleme vollständig zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zur Abdichtung des SonnenkoUektorgehäuses gelöst, welches die technischen Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren näher erläutert.
Hierin stellt Fig. 1 einen Schnitt durch einen Teilabschnitt eines Sonnenkollektors dar.
In Fig. 2 ist die Abdichtung zwischen dem Rahmenprofil und dem Gehäuseboden mit eingelegter Gummidichtung, jedoch im unverpressten Zustand dargestellt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht der Sonnenkollektor 1 aus der Glasabdeckung 2, dem darunter liegenden Absorber 3 mit den Registerrohren 4 und dem Sammelrohr 5. Der Raum zwischen dem Absorber 3 und der Rückwand 6 ist mit Isolationsmaterial 7 ausgekleidet. Die seitliche Begrenzung erfolgt durch die Rahmenprofilteile 8 und 9. Die Erfindung ist ausdrücklich nicht auf die hier dargestellten Rahmenprofile beschränkt, sondern ist auf analoge Profile ebenfalls anwendbar.
Das Rahmenprofilteil 9 besteht aus einem ersten Abschnitt 10, der so ausgebildet ist, dass ein Dichtungsprofil 11 daran befestigt werden kann, welches die Verbindung zwischen dem ersten Abschnitt 10 des Rahmenprofilteiles 9 und der Innenseite der Glasabdeckung 2 darstellt und dergestalt den Innenraum des Sonnenkollektors 1 zuverlässig abdichtet. Das Dichtungsprofil 11 besteht aus einem dauerelastischen Gummimaterial.
Ein zweiter Abschnitt 12 des Rahmenprofilteiles 9 weist zwei im Winkel zueinander angeordnete Stege 13 und 14 auf, welche zur Aufnahme des Randbereiches 16 der Rückwand 6 vorgesehen sind. Der Randbereich 16 der Rückwand 6 wird zwischen die beiden Stege 13 und 14 eingelegt und durch zusammenpressen der Stege 13 und 14 gehalten.
Um eine zuverlässige Abdichtung des Innenraumes des Kollektors in diesem Bereich zu erwirken, wird erfindungsgemäß vor dem Zusammenpressen der Stege 13 und 14 eine Gummischnur 15 zwischen dem Steg 14 und dem bereist eingeschobenen Endbereich 16 der Rückwand 6 eingelegt, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Durch die anschließende Pressung wird die Gummischnur 15 stark gequetscht und dichtet diesen Bereich ab.
Gummidichtungen haben gegenüber der herkömmlichen Abdichtung mit Silikondichtmasse den entscheidenden Vorteil, dass sie auch bei den am bzw. im Sonnenkollektor auftretenden Temperaturen von bis zu über 200 0C keine thermische Veränderung erfahren und es auch nicht zum Ausgasen irgendwelcher Bestandteile kommen kann. Zudem erlaubt die Gummidichtung in beschränktem Ausmaß mechanische Belastungen, welche durch Wärmeausdehnung auftreten kann, ohne ihre Dichtfunktion dadurch zu verlieren.
Ein weiterer besonderer Vorteil in der erfindungsgemäßen Verwendung von Gummidichtungen besteht darin, dass die Rahmenprofilelemente und die Rückwand aus beliebigem Material bestehen können. Auch pulverbeschichtete Metalloberflächen können ohne jede vorangehende Oberflächenbehandlung eingesetzt werden.
Zudem ist die manuelle Abdichtung mittels Gummidichtungsprofil und Gummischnur sehr leicht, rasch und ohne jeglichen Hautschutz durchfuhrbar, und das Werkstück kann anschließend sofort weiter bearbeitet werden. Es sind keine Stehzeiten für Trocknungsprozesse mehr erforderlich.

Claims (2)

1. Vorrichtung zur Abdichtung des Innenraumes eines Sonnenkollektors an den Verbindungsstellen zwischen dem Abdeckglas und dem Rahmenprofil, sowie zwischen der Rückwand und dem Rahmenprofil, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungselemente 11, 15 ausschließlich aus Gummimaterial gefertigt sind und der seitliche Rahmenprofilteil 9 aus einem ersten Abschnitt 10 besteht, der zur Befestigung eines Dichtungsprofil 11 oder einer Gummischnur ausgebildet ist, auf welcher das Abdeckglas 2 aufliegt und das Abdeckglas 2 durch ein Rahmenprofilteil 8, welches mit dem Rahmenprofilteil 9 im Bereich des ersten Abschnittes 10 auf Zug verbunden ist, gegen das Gummiprofil 11 oder eine Gummischnur gepreßt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Abschnitt 12 des Rahmenprofilteiles 9 zwei zueinander gepreßte Stege 13 und 14 aufweist, welche eine Gummischnur 15 und einen Endbereich 16 einer Rückwand 6 umfassen, wobei zwischen dem Steg 13 und der gequetschten Gummischnur 15 der Randbereich 16 der Rückwand 6 liegt.
DE20103314U 2001-02-23 2001-02-23 Vorrichtung zur Abdeckung des Innenraumes eines Sonnenkollektors Expired - Lifetime DE20103314U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10216625A1 (de) * 2002-04-15 2003-10-30 Reinhold Weiser Befestigungsvorrichtung für eine abdichtende Halterung eines Flächenkörpers
WO2012016345A1 (es) * 2010-08-06 2012-02-09 Calder Solar Ltda. Unidad recolectora de energía solar

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