DE20101172U1 - Hufeisenartiger, plattenförmiger Hufbeschlag aus Kunststoff - Google Patents
Hufeisenartiger, plattenförmiger Hufbeschlag aus KunststoffInfo
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Description
Patentanwälte
Cera-9633/GM
23.01.2001
Ke/Ba
CERA
Handelsgesellschaft mbH
Am Bärenwald 4
87600 Kaufbeuren
87600 Kaufbeuren
Hufeisenartiger, plattenförmiger Hufbeschlag aus Kunststoff dessen beide Schenkel zur Anpassung an die Größe des Hufes mit einer Einrichtung zur Veränderung ihres gegenseitigen Abstandes in Form eines Verbindungssteges versehen sind, der mit den Schenkeln des Beschlags im Bereich ihrer Enden in Eingriff bringbar ist, wobei der Beschlag eine mit Profilkörpem versehene Lauffläche aufweist, wobei der Verbindungssteg als flächendeckendes separates Paßstück ausgebildet ist, das die Umrißform der Enden der Schenkel zu deren gegenseitiger Verbindung im wesentlichen vollständig ergänzt und selbst eine Umrißform aufweist, die in den Schenkelenden hinterschnittene Aussparungen in Form flächiger seitlicher Auswölbungen ausfüllt, und daß das Paßstück in die Oberfläche der Schenkelenden einsetzbar ist, um die Schenkelenden formschlüssig und kraftschlüssig miteinander verbunden zu halten und aus den Schenkelenden ausbaubar ist, um ausgetauscht zu werden, wobei wenigstens einige der Profilkörper die Gestalt langlochformiger Erhebungen aufweisen, welche zur Bildung einer Vertiefung, in der jeweils wenigstens ein Hufnagel plazierbar ist, von einem Rand begrenzt sind.
Ein Beschlag dieser Art ist bekannt. Der bekannte, aus Kunststoff bestehende Hufbeschlag ist offen und weist somit zwei Schenkel au£ die im Strahlbereich des Hufes mit Abstand voneinander getrennt sind. Eine im Bereich der weißen Linie des Hufes befindliche Lochreihe des Hufbeschlags dient zur Befestigung des Beschlags am Huf Dieser bekannte Hufbeschlag kennzeichnet sich insbesondere durch die Möglichkeit der Anpassung an unterschiedliche Hufgrößen durch Spreizung der Schenkel des Beschlags im Bereich ihrer Enden in gewissem Umfang, wodurch eine Beschlaggröße für mehrere Hufgrößen geeignet ist, da die jeweils gewünschte Hufbeschlaggröße mittels zwischen den Schenkelenden benutzbarer stegfbrmiger
Verbindungsmittel so gespreizt bzw. kontrahiert werden kann, daß die im Beschlag befindliche Lochreihe über der jeweiligen weißen Linie des Hufes zu liegen kommt. Die bekannten Verbindungsmittel sehen verschiedenartige Ausbildungen vor.
In jedem Fall sind die stegförmigen Verbindungsmittel bei der bekannten Konstruktion so geartet, daß sie die die Strahlöflhung begrenzenden Schenkelenden nur verbinden, jedoch nicht zu einem homogenen Verschluß dieser Enden führen.
Darüber hinaus weisen die bekannten Hufbeschläge einen noppenartige Profilierung der Lauffläche auf, bestehend aus einzelnen Noppen, die durch Stege miteinander verbunden sind, wobei die Höhe der Stege geringer ist als die Höhe der Noppen. Durch diese Lauffläche soll der beschlagene Huf gegen Rutschen auf seiner Unterlage gesichert werden.
Es hat sich gezeigt, dass die Befestigung des Beschlags mit Hilfe bekannter Hufnägel, die eine genaue Justierung des Beschlags auf dem Huf dahingehend erfordert, dass die in den Huf einzuschlagenden Nägel die sogenannte weiße Linie des Hufes treffen, zeitaufwendig ist und infolge der Beschaffenheit des Kunststoffmaterials nicht immer zielgenau ausgeführt werden kann.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, die Verbindung der Beschlagschenkel &eegr;&ohacgr; dem Huf zu verbessern und insbesondere so zu gestalten, daß für den Schmied das Beschlagen erleichtert wird und die Hufnägel mit Sicherheit die weiße Linie des Hufes treffen. In diesem Zusammenhang ist die mit Profilkörpem versehene Lauffläche des Huf beschlags so auszubilden, daß die Hufnägel beim Einschlagen sicherer und zielgenauer geführt werden und insbesondere die Köpfe der Nägel nicht über die Profilkörper hinausragen. Auch soll eine bessere Justierungsmöglichkeit des Beschlags in Bezug auf die Plazierung der Hufnägel im Huf ermöglicht werden.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Boden der Vertiefungen eine Dicke aufweist, die bei einem durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoffmaterial die weiße Linie des Hufes sichtbar werden läßt, über der die Vertiefungen zu liegen kommen und in die die Hufnägel einschlagbar sind.
Durch diese Maßnahme ist der den Beschlag anbringende Schmied in der Lage, den Beschlag ohne Mühe in bezug auf die weiße Linie auszurichten, so daß diese beim Eintreiben der Hufnägel auch getroffen wird.
In diesem Zusammenhang hat sich besonders bewährt, den Boden der Vertiefiingen eine Dicke zu geben, die geringer ist als die Dicke zumindest des die Vertiefungen umgebenden Kunststoffinaterials.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
10
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Fig. 1 eine Draufsicht des Hufbeschlags mit eingebautem Paßstück,
Fig. 2 eine Schnittansicht des Hufbeschlags von Fig. 1 längs der Linie A-A,
Fig. 3 eine Draufsicht des Paßstücks,
Fig. 3 eine Draufsicht des Paßstücks,
Fig. 4 eine Stimansicht des Paßstücks,
Fig. 5 eine vergrößerte Detaildraufsicht des linken Schenkelendes des Hufbeschlags
von Fig. 1.
von Fig. 1.
Fig. 6 eine gegenüber Fig. 1 vergrößerte Draufsicht auf die Lauffläche des plattenförmigen
Hufbeschlags gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Hufbeschlags gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 7 eine Schnrttansicht längs der Linie E-E von Fig. 6,
Fig. 8 eine Schnittansicht des als flächendeckendes Paßstück ausgebildeten Verbindungsstegs
im Bereich der Schenkelenden des Beschlags längs der Linie D-D von Fig. 6 und
im Bereich der Schenkelenden des Beschlags längs der Linie D-D von Fig. 6 und
Fig. 9 eine Schnittansicht eines der beiden Schenkel des Beschlags von Fig. 6 längs der Linie B-B.
Der in Fig. 1 gezeigte plattenformige Hufbeschlag 1 aus Kunststoff weist grundsätzlich die bekannte hufeisenförmige Konfiguration auf und ist in seiner Oberfläche 11 &eegr;&ohacgr; Löchern 25 versehen, die zur Befestigung des Beschlags &eegr;&ohacgr; Hufe von Nägeln, Schrauben u.dgL im Bereich der sogenannten weißen Linie des Hufs dienen. Er besitzt zwei Schenkel 2, 3, deren Enden 4, 5 im Strahlbereich des Hufes &eegr;&ohacgr; hinterschnittenen Aussparungen 7, 8 in Form flächiger, seitlicher
Auswölbungen 9, 10 versehen sind, wie auch aus der Detailansicht von Fig. 5 ersichtlich ist. In diese Aussparungen ist ein entsprechend geformtes Paßstück 6 eingesetzt, das in der Oberfläche 11 der Schenkelenden im wesentlichen vollständig integriert ist, um diese Oberfläche wie bei einem in sich geschlossenen Hufbeschlag zu schließen.
Das Paßstück 6 verbindet die beiden Schenkelenden 4, 5 formschlüssig und ist symmetrisch zur Längsachse 12 des Hufbeschlags 1 ausgebildet, wie aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich. Es besitzt zwei in die Oberfläche der Schenkelenden integrierbare, flache seitliche Flügel 13, 14 und ein diese verbindendes, erhabenes Mittelstück 15, das, wie aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich, in bezug auf die seitlichen Flügel 13, 14 eine der Hufoberfläche zugewandte Unterseite 31 aufweist sowie eine der Hufoberfläche abgewandte Oberseite 30, die mit den Flügeln 13,14 oder seitlichen Auswölbungen 9, 10 in einer Ebene liegt und im Einbauzustand, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, mit der Oberfläche 11 der Schenkelenden 4, 5 bündig ist.
Zu diesem Zweck sind die den seitlichen Flügeln 13, 14 des symmetrisch zur Längsachse 12 des Hufbeschlags 1 und damit zu den Schenkeln 2, 3 ausgebildeten Paßstücks 6 hinsichtlich ihrer Konfiguration entsprechenden Aussparungen 7, 8 in den Schenkelenden mit zur Längsachse 12 schräg verlaufenden Umrißteillinien 16, 17, 18 versehen, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Je ein gerader Linienteil 16, 18 befindet sich am inneren Umriß 21 und am äußeren Umriß 22 jedes Schenkelendes 4, 5, und diese beiden Innen- und Außenteile 16, 18 sind entgegengesetzt zur Längsachse 12 des Hufbeschlags geneigt. Zwischen dem geraden Innenteil 16 und dem geraden Außenteil 18 ist ein dritter gerade Umrißlinienteil 17 vorgesehen, der mit den beiden erstgenannten Teilen 16 und 18 durch zwei S-förmig gebogene Umrißlinienteile 19, 20 verbunden ist und ebenfalls zur Längsachse des Hufbeschlags geneigt ausgebildet ist. Die rechtwinklig zur Längsachse 12 des Hufbeschlags gemessene Breite jedes Flügels 13, 14 entspricht etwa der Breite des die beiden Flügel verbindenden Mittelstücks 15.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, werden der äußere Umriß 22 und der innere Umriß 21 der Schenkelenden 4, 5 durch die obere Umrißlinie 23 bzw. untere Umrißlinie 24 des Paßstücks 6 fortgesetzt, wobei die Schenkelenden 4, 5 in Richtung auf das kopfseitige Ende 32 des Hufbeschlags konvex bzw. konkav gekrümmt und symmetrisch zur Längsachse 12 ausgebildet sind.
Die Schenkelenden 4, 5 begrenzen somit eine Öffnung, deren Rand so geformt ist, daß er im Bereich der Schenkeloberfläche 11 dem äußeren Umriß des Paßstücks 6 entspricht und auf der der Oberfläche 11 abgewandten Unterseite des Paßstücks durch eine Kante begrenzt ist, die die Randkanten 28, 29 des erhabenen Mittelteils 15 des Paßstücks umschließen, wobei die das
Paßstück aufnehmende Öffnung abgesetzte Lagerflächen 26, 27 zur Aufnahme der Flügel 13, 14 aufweist.
Auf diese Weise erhält das Paßstück zwischen den Schenkelenden 4, 5 einen Sitz, der nicht nur eine Höhenbegrenzung mit Hufe der Lagerflächen 26, 27 innerhalb der Schenkelenden, sondern auch eine Seitenbegrenzung mit Hilfe des Randes der Aussparungen 7, 8 aufweist. Somit läßt sich das Paßstück nach seinem Einbau entweder mit den Schenkelenden verschweißen oder verschrauben oder anderweitig befestigen, wobei im Falle der Verschraubung die kleeblattförmigen Auswölbungen 9, 10, die auf den Lagerflächen 26, 27 aufliegen, miteinander verbunden werden.
Darüber hinaus ist die Möglichkeit gegeben, das Paßstück mit Rastelementen zu versehen, die beim Einbau in entsprechend ausgebildete Gegenelemente an den Schenkelelementen einrasten, um die gewünschte Konfiguration des Huf beschlags sicherzustellen.
Der aus Kunststoff bestehende plattenförmige Hufbeschlag 100 in den Fig. 6 bis 9 weist zwei Schenkel 109, 110 auf) die im Bereich ihrer Enden durch einen Verbindungssteg in Form eines flächendeckenden separates Passstücks 111, das in die Schenkelenden eingesetzt wird und erforderlichenfalls wieder entfernbar bzw. aus den Schenkelenden herausnehmbar ist, miteinander verbunden sind. Die Lauffläche 112 des Beschlags ist mit Profilkörpem in Gestalt von langlochförmigen Erhebungen 2 sowie Noppen 8 versehen. Diese Erhebungen sind Ausbildungen von Vertiefungen 4, in die jeweils ein nicht dargestellter Hufhagel plazierbar ist, und werden von einem Rand 3 begrenzt, dessen Höhe im allgemeinen der Höhe des Hufhagelkopfes entspricht. Der Boden 105 der Vertiefung 104 weist eine Dicke auf) die, wie aus Fig. 9 ersichtlich, geringer ist als die Beschlagdicke.
In dem Boden 105 kann sich wenigsten ein Loch zur Aufnahme der Spitze bzw. des Schaftes des Hufhagels befinden. Dieses Loch ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Länge der langlochförmigen Erhebung 102 bzw. der entsprechend gestalteten Vertiefung 104 entspricht wenigstens der doppelten Längenabmessung eines Hufnagels, so dass beim Beschlagen des Hufes der Hufbeschlag im Hinblick auf die Hufoberfläche seitlich justiert werden kann, um die weiße Linie H des Hufes, in die die Hufnägel einzuschlagen sind, mit den Vertiefungen 104 in Überdeckung zu bringen.
Der Rand 103 der langlochförmigen Erhebung 102 ist umlaufend, also nicht unterbrochen, und diese Erhebungen sind im vorderen Bereich des Beschlags so angeordnet, dass sie beim Beschlagen des Hufs auf der weißen Linie H zu liegen kommen, die in Fig. 6 nur in Form einer
Strichreihe dargestellt ist, welche durch den Boden 105 jeder Vertiefimg 104 hindurch sichtbar ist, weil hier als Kunsstoff für den Beschlag ein transparentes Material benutzt wird.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind die Erhebungen 102 im vorderen Bereich des Beschlags 100 beidseitig seiner Symmetrieachse F-F in gleichmäßigen Abständen angeordnet, und zwischen ihnen und neben ihnen ist die Lauffläche 106 des Hufbeschlags mit die Profilierang ergänzenden Noppen 107, 108 ausgestattet, die unterschiedlich aber auch gleich gestaltet sein können und voneinander beabstandet sind. Bei der in Fig. 7 gezeigten Schnittansicht sind zwei dieser Noppen 108 dargestellt, woraus erkennbar ist, dass die Noppen einen konischen Querschnitt aufweisen, sich also zur Laufflächenoberfläche bin verjüngen, so daß Verunreinigungen in der Lauffläche des Huf beschlags leichter entfernbar sind.
Der Boden der Vertiefungen 104 weist eine Dicke aiü; die bei einem durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoffmaterial die weiße Linie des Hufes sichtbar werden läßt, über der die Vertiefungen 104 zu liegen kommen und in die die Hufnägel somit ohne weiteres vom Schmied eingetrieben werden können.
Der Boden 105 der Vertiefungen weist daher auch eine Dicke au£ die geringer ist als die Dicke zumindest des die Vertiefungen 104 umgebenden Kunststoffinaterials, das somit wenigstens der Größe der Hufhagelköpfe entpsricht, die nach dem Eintreiben in der Oberfläche des Beschlages liegen.
Als Kunststoff wird zweckmäßigerweise Polyurethan verwendet, das die erforderliche Abrieb- und Festigkeksanfbrderungen erfüllt.
Es könnte jedoch auch z.B. Polyamid verwendet werden.
Zur weiteren Verbesserung der Festigkeits- und Abriebseigenschaften des Kunststoffs kann dieser materialverstärkt sein, wobei die Materialverstärkung aus Glasfasern, -faden, anderen körpern besteht oder aus Mischungen derselben oder aus Kohlenstoff-Fasern, -faden, -körpern oder Mischungen dieser Bestandteilen oder aus metallischen Fasern, Fäden, Körpern oder Mischungen derselben.
Die Glasfasern-, -faden, anderen -körper oder Mischungen dieser Bestandteile liegen in der Ebene des plattenförmigen Beschlages und damit parallel zur Hufuntersehe oder Hufoberseite ausgerichtet.
Die Fasern, Fäden, anderen Körper oder Mischungen dieser Bestandteile können aber auch ausgerichtet in einer Ebene schräg oder rechtwinklig zur Ebene des plattenförmigen Beschlages und damit zur Hufunterseite oder Hufoberseite hegen..
Die Fasern-, Fäden, anderen Körper oder Mischungen dieser Bestandteile können auch im Kunststofrmaterial ungeordnet angeordnet sein.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind die Vertiefungen 104 langlochfbrmig bzw. oval ausgebildet. Sie haben, wie aus Fig. 9 ersichtlich, einen konischen Querschnitt, bei dem der obere Rand 103 der Vertiefungen in bezug auf ihren unteren, den Boden 105 begrenzenden Rand 130 nach außen erweitert ist, so daß nicht nur die Entformung bei der Spritzgießherstellung der Beschläge erleichtert wird, sondern auch mögliche Verschmutzungen der Hufunterseite beim späteren Gebrauch besser beseitigt werden.
Die Vertiefungen 104 sind bei der dargestellten Ausfuhrungsform in der oberen Hälfte der Huf beschlagunterseite angeordnet. Andere Anordnungen sind jedoch möglich.
Claims (15)
1. Hufeisenartiger, plattenförmiger Hufbeschlag aus Kunststoff dessen beide Schenkel zur Anpassung an die Größe des Hufes mit einer Einrichtung zur Veränderung res gegenseitigen Abstandes in Form eines Verbindungssteges versehen sind, der mit den Schenkeln des Beschlags im Bereich Ihrer Enden in Eingriff bringbar ist, wobei der Beschlag eine mit Profilkörpern versehene Lauffläche aufweist, wobei der Verbindungssteg als flächendeckendes separates Passstück ausgebildet ist, das die Umrissform der Enden der Schenkel zu deren gegenseitiger Verbindung im wesentlichen vollständig ergänzt und selbst eine Umrissform aufweist, die in den Schenkelenden hinterschnittene Aussparungen in Form flächiger seitlicher Auswölbungen ausfüllt, und daß das Passstück in die Oberfläche der Schenkelenden einsetzbar ist, um die Schenkelenden formschlüssig und kraftschlüssig miteinander verbunden zu halten und aus den Schenkelenden ausbaubar ist, um ausgetauscht zu werden, wobei wenigstens einige der Profilkörper die Gestalt langlochförmiger Erhebungen aufweisen, welche zur Bildung einer Vertiefung in der jeweils wenigstens ein Hufnagel plazierbar ist, von einem Rand begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, dass daß der Boden der Vertiefungen (104) eine Dicke aufweist, die bei einem durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoffmaterial die weiße Linie des Hufes sichtbar werden läßt, über der die Vertiefungen (104) zu liegen kommen und in die die Hufnägel einschlagbar sind.
2. Hufeisenartiger, plattenförmiger Hufbeschlag aus Kunststoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (105) der Vertiefungen eine Dicke aufweist, die geringer ist als die Dicke zumindest des die Vertiefungen (104) umgebenden Kunststoffmaterials.
3. Hutbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff Polyurethan ist.
4. Hutbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff Polyamid ist.
5. Hutbeschlag nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff materialverstärkt ist.
6. Hufbeschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialverstärkungen aus Glasfasern, -fäden, -körpern oder Mischungen derselben bestehen.
7. Hutbeschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialverstärkungen aus Kohlenstoff-Fasern, -fäden, -körpern oder Mischungen dieser Bestandteile bestehen.
8. Hufbeschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialverstärkungen aus Metallfasern, -fäden, -körpern oder Mischungen derselben bestehen.
9. Hufbeschlag nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper Kugelform aufweisen.
10. Hufbeschlag nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern, Fäden, anderen Körper oder Mischungen aus diesen Bestandteilen in der Ebene des plattenförmigen Beschlages und damit parallel zur Hufunterseite oder Hufoberseite ausgerichtet verlaufen.
11. Hufbeschlag nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern, Fäden, anderen Körper oder Mischungen aus diesen Bestandteilen in einer Ebene schräg oder rechtwinklig zur Ebene des plattenförmigen Beschlages und damit zur Hufunterseite oder Hufoberseite ausgerichtet verlaufen.
12. Hutbeschlag nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern, Fäden, anderen Körper oder Mischungen dieser Bestandteile im Kunststoffmaterial ungeordnet angeordnet sind.
13. Hutbeschlag nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (104) langlochförmig oder oval ausgebildet sind.
14. Hufbeschlag nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (104) einen konischen Querschnitt aufweisen derart, daß der obere Rand (103) der Vertiefungen in bezug auf ihren unteren, den Boden (105) begrenzenden Rand (130) nach außen erweitert ist.
15. Hutbeschlag nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (104) im wesentlichen oder ausschließlich in der oberen Hufbeschlaghälfte angeordnet sind.
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2001
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Cited By (2)
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